Leserstimme zu
Aklak, der kleine Eskimo

Eine herzige und spannende Geschichte über Mut und Freundschaft

Von: Fantasie und Träumerei
08.01.2017

Aklak hat nicht sehr viele Freunde. Die meisten von ihnen sind Tiere. So wie der große Wal, von dem er sich gerne auf einer großen Eisscholle spazieren fahren lässt. Und das auch nur ganz heimlich, denn wenn seine Mama das erfahren würde, dann würde er mächtig Ärger bekommen, weil sie sich immer Sorgen um ihn macht und Angst hat, dass ihm was passiert. Eines Morgens entdecken ihn die großen Jungs bei seiner Lieblingsbeschäftigung und setzen ihn unter Druck. Entweder er fährt ein (verbotenes) Schlittenhunderennen gegen sie oder sie erzählen seiner Mama, dass er Zeit mit dem Wal verbringt. Aklak macht sich große Sorgen. Am liebsten möchte er den großen Jungs gar nicht mehr begegnen. Doch da bekommt er unerwartet Hilfe von Tuktuk, dem Eskimomädchen aus seiner Klasse. Mehr und mehr freunden sich die zwei an. Aklak vertraut Tuktuk und erzählt ihr von seinen Problemen. "Aklak, der kleine Eskimo" ist eine gelungene Kombination aus einer sehr netten, liebenswerten Geschichte und pädagogischer Statements. Ganz nebenbei lernen kleine Zuhörer wie wichtig es ist Freunde zu haben und was Freundschaft so mit sich bringt. Dass Abenteuer zu Zweit mehr Freude machen und dass man seinen Freunden auch mal ein Geheimnis anvertrauen kann, denn gemeinsam findet man viel leichter eine Lösung, als allein. Kinder müssen sich von Größeren nichts gefallen lassen und schon gar keine Erpressungen. Die Autorin skizziert es nicht als Mobbing, aber es bietet definitiv Identifikationsmaterial für diejenigen, die in der Schule oder ihrer Freizeit Probleme mit anderen Kindern haben. "Aklak, der kleine Eskimo" bietet eine gute Grundlage, um mit Kindern über diese Themen ins Gespräch zu kommen. Eine herzige und spannende Geschichte über Freundschaft und Mut.