Leserstimme zu
Versiegelt (Ryder Creed 2)

Leider enttäuscht worden

Von: Celina
12.04.2017

Das Cover passt leider nicht so sehr zur Geschichte, da es wenig mit einer Naturkatastrophe oder dem Schauplatz zu tun hat. Der Titel ist gut an den Inhalt angepasst worden. Dennoch finde ich, dass er einen nicht sehr reizt das Buch zu lesen. Die Geschichte ist in kurze Kapitel gestaffelt, wobei unterschiedliche Personen aus der 3. Person von den Ereignissen erzählen. Meiner Meinung nach ist die Geschichte dadurch sehr auseinander gezogen worden. Die Kapitel sind so kurz, dass nicht viel Interessantes darin passiert. (Achtung Spoileralarm!) Ryder Creed wird zu einer Naturkatastrophe gerufen, bei der unter anderem ein Forschungslabor des Militärs mit gefährlichen Stoffen (Viren, etc.) von dem Erdrutsch nahezu komplett zerstört wird. Er ist Hundeführer und sucht zunächst nach Verunglückten. Als er auf einen Mann mit einer Schusswunde (welcher sichtbar nicht durch die Lawine getötet wurde) trifft, wird klar, dass sich dort oben im Forschungslabor nicht ganz legale Versuche ereignet haben. Mit der FBI-Agentin erfährt er mehr über die Machenschaften der Regierung und wird durch weitere Lawinen und auch durch die geplanten Unglücke der Feinde verletzt. Bis ca. Seite 200 hatte ich das Gefühl, dass nichts besonders spannendes passiert war. Ryder Creed wurde von einer erneuten Lawine verletzt. Die Senatorin Ellie Delanor erfährt über die Vertuschung der gefährlichen Versuche (organisiert von der Regierung) auf Kosten von Soldaten und der Bevölkerung und Maggie O´Dell wird hinzugerufen, um dies unter Verschluss zu halten. Dem entgegen fängt sie jedoch eigenständig an mit Ryder zu ermitteln. Auch wird das Buch dem Genre Thriller nicht gerecht. Die einzige sehr aufregende Stelle war, als Ryder Creed und Maggie erfahren haben, wer hinter den Vertuschungen (Brand, Tod mehrerer Helfer, etc.) an der Unfallstelle steckt und sie von dieser Person bedroht wurden. Ryder Creed wurde angeschossen und Maggie lediglich verängstigt, weil beide zu viel wussten. Fazit Im ganzen hat mir die Geschichte nicht sehr gefallen, weil sie schon in den Anfängen zu langwierig geschrieben wurde. Es handelt sich dabei nicht um eine komplett neu ausgearbeitete Story. Die Naturkatastrophe wird mit dem Netz aus Lügen, welches in der Politik wächst, verbunden. Zwischen Ryder Creed und Maggie O´Dell ist ein Knistern zu spüren, welches beide zunächst nicht wahr haben wollen und sie geraten in ein paar leider belanglose Unglücke an der Unfallstelle. Auch stellt Ryder den typischen "Kämpfer in jeglicher verletzten Lage" dar. Dadurch gehört die Story leider zu den stereotypischen Abläufen und präsentiert nichts Neues. Dennoch beschreibt die Autorin den Bezug zu den Hunden und deren Fähigkeiten als Spürhunde schön. Die gegenseitige Unterstützung von Mensch und Tier ist das wirklich spannende an dem Thriller...