Leserstimme zu
BLACKOUT - Morgen ist es zu spät

Gute Idee, teilweiße mangelhafte Umsetzung

Von: Atelier Maikind
29.04.2017

Inhalt: An einem kalten Februartag brechen in Europa alle Stromnetze zusammen. Der totale Blackout. Der italienische Informatiker Piero Manzano vermutet einen Hackerangriff und versucht, die Behörden zu warnen – erfolglos. Als Europol-Kommissar Bollard ihm endlich zuhört, tauchen in Manzanos Computer dubiose Emails auf, die den Verdacht auf ihn selbst lenken. Er ist ins Visier eines Gegners geraten, der ebenso raffiniert wie gnadenlos ist. Unterdessen liegt ganz Europa im Dunkeln, und der Kampf ums Überleben beginnt … (Quelle: Verlag) Allgemeine Infos: Verlag: Blanvalet / Seitenzahl:800 Seiten / Erschienen am: 17.06.2013 / Preis: (Taschenbuch) € 10,99 // Leseprobe Dieses Buch …ist schon mein zweites des Autors Marc Elsberg. Nachdem ich „Zero“ geliebt habe, dachte ich, dass dieses Buch ebenfalls eine gute Idee wäre. Außerdem hat mich das Thema interessiert. Wie bei „Zero“ geht es auch hier wieder um eine Katastrophe, die von Hackern ausgelöst wurde. Wobei es hier einen entscheidenden Unterschied gibt, den ich leider nicht verraten kann ohne zu spoilern. Handlung & Charaktere Die Handlung war Anfangs wirklich sehr anstrengend nachzuvollziehen. Diese ständigen Szenenwechsel waren wahnsinnig anstregend. Gerade war man noch in Berlin,da sprang der Schauplatz im nächsten Kapitel plötzlich zu Brüssel. In jeder Stadt gab es eine neue Person, aus deren Sicht wir alles erlebten und jede Person hatte andere Kollegen,Freunde, etc. Ihr könnt euch die Flut an Namen,die ich mir alle irgendwie merken musste, sicher vorstellen. Genau das ist auch mein größter Minuspunkt an diesem Buch: Unter dieser Flut an Charakteren hat der handlungsverlauf sehr gelitten. Gerade wurde es in Brüssel spannend, da ging es wieder nach Berlin, Paris oder DenHaag. Die hohe Spannung wurde immer wieder jäh unterbrochen. Vielleicht liegt es an diesem Punkt, dass ich für dieses Buch so endlis lange gebraucht habe. Mein Lieblingscharakter war ,mit viel Abstand, Piero Manzano. Ich mochte seine Art, die Dinge zu sehen. Mir hätte es besser gefalllen ,wenn der Großteil des Buches aus seiner Sicht geschrieben wurden wäre. Das Cover Ihr seht es sicher schon auf den Bildern- dieses Cover ist wieder perfekt gelungen. Mir gefällt es wirklich, wie gut sich dieses Buch an die anderen Buchcover von Marc Elsberg anpasst. Die Bucher sehen nebeneinander im Regal einfach perfekt aus. Am Besten hat mir dieser Off-Button gefallen. Die Idee passt einfach perfekt zum Inhalt. Fazit Dieses Buch hatte ein wirklich interessantes Thema, aber der ständige Wechsel der Sichtweiße hat den Spannungsbogen oft zerstört. Daher gibt es von mir nur 3 Sterne. Trotzdem freue ich mich darauf, bald wieder Neues von Marc Elsberg zu lesen.