Leserstimme zu
Klug, erfolgreich, und trotzdem unglücklich

Kümmern Sie sich auch mehr um Ihr künftiges Glück, als um das Gegenwärtige?

Von: Otto Löffler
28.09.2017

Sind Sie lieber glücklich, oder lieber unglücklich? „Was soll diese blöde Frage“, werden Sie mir jetzt vermutlich, an den Kopf werfen wollen. Und doch, diese Frage hat ihre Berechtigung. Denn obwohl sich die meisten von uns, einen möglichst glücklichen Zustand wünschen, tun wir viel mehr dafür, diesen Zustand eben nicht zu erreichen. Ja wir boykottieren geradezu unser eigenes Glück. Warum tun wir das? Weil wir den größtmöglichen Umweg gehen. Uns wurde antrainiert, dass wir zuerst etwas erreichen müssen, dann dürfen wir uns glücklich fühlen ! Also arbeiten wir an der Erreichung von Zielen, z.B. ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen, den Jahresumsatz um x % zu steigern, einen Marathon zu laufen oder was auch immer. Und dann, wenn es soweit ist - dann sind wir glücklich ! Zumindest verspricht uns das so, unser Ausbildungs-System. Wiewohl unser Innerstes weiß, dass das eben so nicht funktioniert. Wenn Sie schon erfolgreich, Ziele erreicht haben - und das haben Sie mit Sicherheit schon mehrmals, dann wissen Sie bereits dass der anvisierte Glückszustand nur relativ kurz anhält, und schließlich zu einer neuen Zielsetzung führt ... ( * ) Aber warum ist das so? Vielleicht weil glücklich und zufrieden sein, doch mehr mit dem Weg und weniger mit dem Ziel selbst, zu tun hat? Finden Sie heraus, was Sie wirklich möchten, und wie Sie es erreichen. Dr. Raj Raghunathan hilft Ihnen, die 7 persönlichen „Glücksfehltritte“ (wie er sie bezeichnet) zu lokalisieren und gegenzusteuern. Anhand von Beispiel-Geschichten, Fragebögen und „Glücksübungen“ können Sie Ihrem persönlichen Glück, deutlich näher kommen ... Über den Autor: Dr. Raj Raghunathan ist Professor für Psychologie an der McCombs School of Business, Universität of Texas. Dort veranstaltete er Seminare über Konsumverhalten und Kundenbeziehungs-Management. Die Inhalte sämtlicher angebotenen Lehrveranstaltungen waren ihm dann doch zu busy und zu weit weg vom wahren Leben. Also entwickelte er ein Seminar für Glück und Erfüllung im Leben. Trotz Skepsis der Professoren-Kollegen, war dieses Seminar von Anfang an, komplett belegt. Dies führte spontan zur Nominierung zum „Professor des Monats“ und im Folgejahr zum „Professor des Jahres“ - und das an einer Business-Universität ! Bis zum 1.1.2016 konnten durch ein angeschlossenes Online-Seminar bereits mehr als 100.000 Studenten erreicht werden. Klingt doch spannend ... * (Ziele sind per se, ja nichts schlechtes. Sie geben uns Orientierung und unterstützen uns dabei, immer besser zu werden. Aber deren Erreichung sollte nicht größtenteils oder gar zur Gänze für unsere Zufriedenheit oder unser Glück, verantwortlich sein. Erst recht nicht, wenn uns diese Ziele von anderen vorgegeben werden, dann könnte es richtig gefährlich werden, für unser Lebensglück ...)