Leserstimme zu
Sarantium - Die Verräter

Die Verräter

Von: Claudia Soylu
25.04.2018

Das Buch Sarantium – Die Verräter, ist der zweite Teil einer Trilogie. Bereits der erste Teil hat mir sehr gut gefallen. Shaan wuchs als Diebin auf und bekam eine Chance von der Staße wegzukommen. Neben dem Kellnern arbeitete sie in den Drachenställen. Schnell fand sie heraus, dass sie die Drachen verstehen konnte. Auch Tallis ein Clansmann beherrschte die Sprache der Drachen, was seinen Landsleuten nicht gefiel. So wurde er aus der Wüste verbannt. Shaans und Tallis Leben waren auf eine besondere Art miteineinader verknüpft. Nur gemeinsam konnten sie gegen Azoth den grausamen Herrscher über die Drachen kämpfen, um vielleicht eine kleine Chance haben zu gewinnen. Azoth wurde aus dem Zwielicht erweckt und stellte eine Armee auf, um die Heimat von Shaan zu unterjochen. Mit Hilfe des Schöpfersteins konnte er die Menschen in Drachenwesen verwandeln und ihnen seinen Willen aufzwingen. Die Drachen, glücklich über die Ankunft ihres Herrn, waren nur zu gerne bereit sich wieder auf seine Seite zu stellen. Nur wenige Drachen blieben dank Tallis Hilfe den Drachenreiter erhalten und fürchteten die Herrschaft von Azoth. Die vier Göttergeschwister Azoths stellten sich gegen ihren Bruder und wollten helfen ihn zu vernichten. Shaan ahnte schrechkliches. Von den Geschwistern ging nichts Gutes aus und so stellet sie sich gegen ihre Leute, was sie als Verräterin dastehen lässt. Obwohl Shaan und Tallis die Protakonisten sind, sind andere wie Rorc, Tuon, Mailun u.s.w. auch Figuren, die einem ans Herz gewachsen sind und eine wichtige Rolle in der Geschichte spielen. Ich fand, sie alle sehr authentisch und sympathisch. Mit jedem habe ich mitgefiebert. Die Geschichte war sehr spannend und abwechslungsreich. Am besten hat mir die Wüste gefallen, wo die Clansleute lebten. Ich gebe dem Buch vier von fünf Sternen. Das Cover finde ich nicht so gelungen. Zusammen geben sie zwar ein schönes Bild ab, da sie die Stadt Sarantium zeigen, wie sie von einem Drachen angegriffen wird. Aber einzeln sind sie halt nicht so ansprechend, finde ich.