Leserstimme zu
Das kleine Buch vom Aufräumen

Das kleine Buch vom Aufräumen

Von: Merendina
13.06.2018

Aufräumen, Minimalismus und Entrümpeln sind im Moment in aller Munde. Man muss sich aber auch wirklich manchmal von etwas trennen, um wieder freier atmen zu können und mehr Durchblick im Leben zu bekommen. Auch ich entrümple regelmäßig, war aber trotzdem sehr auf dieses Buch gespannt. Das Taschenbuch ist etwas kleiner und hat deswegen ein sehr handliches Format. Schon das Buchcover finde ich ansprechend. Auf weißem Hintergrund sieht man Sandalen, zwei Bleistifte, einen Blumentopf und eine rote Tupfenbluse, wohl Dinge, die jemand aussortiert hat. So passt das Cover perfekt zum Inhalt des Buches. Im Buch gibt es sehr viele zur Thematik passende Illustrationen. Man hat das Buch zwar recht schnell gelesen, aber man kann es anschließend immer wieder mal zur Hand nehmen, wenn man Hilfe beim Aufräumen braucht. Nach der Lektüre des Buches habe ich keine neuen Erkenntnisse gewonnen, aber es hat sich bestätigt, dass es richtig ist, was ich schon immer mache. Aufräümen und Entrümpeln sind ein dauernder Prozess. Man muss ständig am Ball bleiben. Und Aufräumen tut gut und erleichtert, wenn man sich vom Ballast getrennt hat. Das Buch ist in einer sehr gut lesbaren und verständlichen Sprache geschrieben und macht Lust, gleich wieder mit dem Entsorgen und Räumen weiterzumachen. In sieben Kapiteln beschäftigt sich die Autorin mit der Frage, was Krempel überhaupt ist, was das Aufräumen selbst ist und was es bedeutet, wie alles ordentlich bleibt, wann und wo man sich Grenzen setzen sollte, welche Vorsätze man sich fassen sollte, wie man seine Einstellung ändert usw. Auch wenn es für mich nicht viele neuen Erkenntnisse waren, weil ich schon mehrere dieser Bücher gelesen habe und eigentlich alles schon so umsetze, habe ich das Buch doch sehr gerne gelesen und kann es bestens weiterempfehlen. Ich gebe diesem Buch fünf Sternchen!