Leserstimme zu
Die vergessenen Inseln

Eine große Empfehlung für Inselfans, aber auch super geeignet als Geschenk für Segler bzw. solche, die es werden wollen.

Von: Daniela Vödisch
15.06.2018

Seit ich vor kurzem zwei Ökothriller gelesen habe, bin ich Fan von Forschungsreisen und Expeditionen geworden. Deswegen musste dieses Buch unbedingt bei mir einziehen, nachdem ich es im Verlagskatalog entdeckt hatte. Dieses Buch mochte ich besonders gerne, weil Thomas Käsbohrer hier eine wundervolle Mischung zwischen Roman und Erlebnisbericht geschaffen hat. Dadurch wird man unterhalten, erfährt aber auch viele historische und interessante Dinge über die verschiedenen Inseln. Zum Beispiel lernt man einige bereits versunkene Inseln kennen, oder erfährt Dinge aus der Steinzeit oder dem Mittelalter. Was ich da besonders spannend fand, waren die sogenannten Lepra- und Pestinseln. Noch dazu finde ich den Autor wahnsinnig mutig, sich so alleine auf einem kleinen Segelschiff ins Mittelmeer und damit der offenen See zu begeben. Ich könnte das schon alleine deswegen nicht, weil ich mir ständig vor Augen halten würde, was alles passieren könnte. Doch Thomas Käsbohrer trotzt hier der Naturgewalt, er sagt, er hätte an Bord weniger Angst als an Land. Ob ich ihm das glaube - nein. Trotzdem ist dieses Buch ein Highlight. Neben dem Wissen über die Inseln erfährt der Leser noch vieles mehr. Dazu gehören bestimmte Abläufe an Bord eines Segelschiffes und Dinge aus der Seefahrt im Allgemeinen. Weil ich vor kurzem "Der Schwarm" von Frank Schätzing gelesen habe, haben mich diese Abschnitte besonders interessiert. Fazit: Eine große Empfehlung für Inselfans, aber auch super geeignet als Geschenk für Segler bzw. solche, die es werden wollen.