Leserstimme zu
Am Anfang die Schuld

Krimi mit meinem Hauch Übernatürlichem

Von: Nora Eliana - Papertea & Bookflowers
20.06.2018

Vielen lieben Dank an den Goldmann Verlag für das zur Verfügung stellen des Rezensionsexemplars. Das hat keinen Einfluss auf meine Meinung. English review below Am Anfang die Schuld ist Buch 6 in der Reihe um Detective McLean und das erste das ich gelesen habe. Ich bin trotzdem sehr schnell in die Geschichte herein gekommen und mochte den Hauptcharakter von der ersten Sekunde an. Es geht um eine vermasselte Bordellrazzia, um Geheimnisse die unter den Teppich gekehrt werden sollen, Verbindungen zwischen sehr unwahrscheinlichen Ereignissen und einen Detective der seine Spürnase nicht aus Schwierigkeiten halten kann und weiter macht auch wenn ihm alle Steine in den Weg legen. Zuerst einmal: das Cover ist wunderschön und war ehrlich gesagt das was mich dazu veranlasst hat, das Buch anzufragen. Ich liebe die Farben und die Stimmung die es rüberbringt. Aber davon abgesehen war die Geschichte auch wirklich spannend, und ich habe nach langer Zeit meine Liebe zu Krimis wiederentdeckt. Ich lese in letzter Zeit sehr wenig Krimis, dabei weiß ich gar nicht wieso. Wenn ich einen lese gefällt er mir fast immer wirklich gut! Wie schon anfangs erwähnt McLean ist ein fantastischer Hauptcharakter. Super sympathisch und ich konnte immer verstehen warum er etwas tat. Er hat liebenswerte Macken und ich bin wirklich gespannt wie es mit ihm weiter geht. Ich konnte mich auch immer mal wieder mit ihm identifizieren (abends eigentlich alleine zuhause sein wollen, aber irgendwie ist es dann doch auch schön Gesellschaft zu haben?). Ich fand es auch erfrischend wie er viele Dinge angegangen ist. Oder dass er eigentlich nicht arbeiten müsste, da er genug Geld hat. er ist stur, freundlich (meistens), clever und verlässt sich auf seinen Instinkt. Auch seine unerwarteten Hausgäste haben mir gut gefallen. Ich schätze man bekam in den vorherigen Büchern noch etwas Hintergrundinformationen über Phil, seinen besten Freund, Rachel, dessen Frau und deren Schwester Jenny. Nach dem Ende bin ich wirklich gespannt wie es mit denen allen weitergeht. (Denn die letzte Szene war gemein! Ich hätte direkt weiter gelesen, wenn ich das nächste Buch gehabt hätte) Der Fall (die Fälle) waren wirklich miteinander verwoben und ich wollte unbedingt wissen wie sich alles klärt. Und da ist mein einziges Problem mit dem Buch. Es hatte einen Hauch Übernatürliches und das hatte ich ganz einfach überhaupt nicht erwartet. Das scheinen allerdings auch alle vorherigen Bände zu haben, also war es nur so überraschend weil dies mein erster war. Ich weiß immer noch nicht ganz wie ich das finde. Ich glaube ich hätte eine ‘normale’ Erklärung bevorzugt, aber ich werde trotzdem bestimmt die nächsten (und vllt die vorherigen) Bände noch lesen. Jetzt weiß ich ja auch was mich erwartet. Also alles in allem, eine klare Leseempfehlung!