Leserstimme zu
Mami Fee & ich - Der große Cupcake-Zauber

Zaubern will gelernt sein......

Von: Nicole
01.07.2018

Sophie Kinsella kennen wahrscheinlich sehr viele. Die Schnäppchenjägerin sagt den meisten Frauen etwas. Dieses Buch wurde sogar verfilmt. Die Autorin schreibt lustige, unterhaltsame Frauenromane. Genauso ist auch ihr erstes Kinderbuch, lustig und unterhaltsam. Schon das Cover sieht danach aus und ich musste mich im Bloggerportal einfach für das Buch bewerben. So wurde es mir vom cbj-Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt, dafür bedanke ich mich natürlich an der Stelle. Meine Bewertung wird dadurch natürlich in keiner Weise beeinflusst. BEWERTUNG: Auf die Altersangabe möchte ich zuerst eingehen. Ab 6 Jahre ist generell gut angegeben. Wenn es vorgelesen wird, kann es aber auch locker kleineren Kindern vorgelesen werden. Meine Kleine wird 5 und fand es genauso lustig und unterhaltsam. Zum selber Lesen würde ich es Kindern ab der 2. Klasse empfehlen, da der Text für eine Erstklässlerin etwas schwer sein kann. Die Geschichte ist auf alle Fälle für Mädchen bestens geeignet, Jungs können wahrscheinlich mit einer Mami-Fee nicht so viel anfangen. Ella und ihre Mama sind wirklich ein tolles Team und Ella ein sehr kluges Mädchen, das ihrer Mama hilft, wo es nur geht. Wenn Mami ein bestimmtes Ritual vollführt, wird sie zur Mami Fee und dann ist das Chaos vorprogrammiert. Denn Mami Fee ist nicht so gut im zaubern und fast jeder Zauberspruch geht in die Hose. So landen sie z.B. auf einem Hausdach, im Supermarkt fliegt das Essen durch die Gegend oder statt Milch, steht eine Kuh in der Küche. Aber am Ende schafft sie es irgendwie immer, mit Ellas Hilfe, das Chaos wieder zu beseitigen. Was haben wir gelacht bei diesem Buch, also ganz ehrlich, ein Kinderbuch muss nicht immer pädagogisch wertvoll sein oder eine bestimme Botschaft vermitteln. Es darf auch einfach mal lustig, unterhaltsam und toll geschrieben sein. Und das ist Mami Fee & Ich auf alle Fälle. Wir hatten beim Lesen wirklich unseren Spaß, auch ich. Ich habe den Mädels sogar immer das ganze Kapitel vorgelesen, obwohl manche ziemlich lange sind, aber ich fand es einfach amüsant und war neugierig, wie es endet. Für mich war das absolute Highlight, die Umsetzung des Zauberstabs. Hier wird nicht auf die alten Märchen oder Geschichten zurückgegriffen, sondern auf moderne Technik. Der Zauberstab ist ein Handy, das zum Magic Smart V5 wird. Für einen Zauberspruch muss man einen Code eingeben und Anregungen oder Hilfe holt man sich über FeeTube. Ein Online-Zauberkurs kann dort auch absolviert werden. Ist das nicht eine tolle Idee? Die Kapitel an sich sind immer kleine Geschichten von Ellas Erlebnissen mit ihrer Mama als normaler Mensch oder als Mami Fee. Sie erzählen von Ellas Freunden, von ihren Feinden, Träumen und Wünschen und ihre Mutter hilft ihr so gut es geht diese zu verwirklichen. Oft klappt das nicht und die Fee kommt zum Einsatz, aber aufgrund ihrer Schusseligkeit, geht das meistens auch schief. SCHREIBSTIL: Sophie Kinsella hat einen lockeren, leicht zu lesenden Schreibstil. Der leicht trockene, aber kindliche Humor macht die Geschichte noch witziger. Das Buch wird aus Ellas Sicht in der Ich-Perspektive erzählt, was eigentlich selten ist in einem Kinderbuch, aber ich empfand es als sehr angenehm und ich glaube, auch meine Kinder konnten sich die Erlebnisse von Ella dadurch sehr gut bildlich vorstellen. Zumal beide immer mitmachten, wenn sich Mami in Mami Fee verwandelte. EMPFEHLUNG: Mami Fee & Ich kann ich allen Mädels ab 5/6 Jahren empfehlen, denn ich glaube, alle werden diese Geschichte lieben. Welches Mädchen mag keine Feengeschichten, noch dazu eine so amüsante, die einen wirklich zum Lachen bringt. ILLUSTRATIONEN: Die Bilder passen perfekt zum Buch. Auf ihnen erkennt man quasi jedes Dilemma und kann es sich noch besser vorstellen. Obwohl es eher ein Buch mit viel Text zum selber Lesen ist, sind die Bilder in Farbe und wirklich gut und ausdrucksvoll dargestellt.