Leserstimme zu
Die Erbin der Festung

Die Erbin der Festung: Wenn das Mittelalter voller Romantik und Abenteuer ist

Von: Michael Taube
23.09.2018

Nicht zum ersten Mal habe ich einen Roman von Elisabeth Chadwick gelesen und ich wusste, dass ich mich auf Qualität verlassen kann. Der Roman „Die Erbin der Festung“ von Elisabeth Chadwick ist keine nur auf Tatsachen beruhende Geschichte. Die Autorin webt Gerüchte und Vermutungen, wahre Geschichten und Sagen mit einer fantasievoll ausgeschmückten, mittelalterlichen Verserzählung in einen historisch fundierten Roman, der mir viel Spaß gemacht hat. In „Die Erbin der Festung“ geht es um die Entwicklung von Fulke le Brun („Brunin“) vom verängstigten Knaben zum Manne. Der Junge, junge Mann und Mann muss viel gegen sich selbst kämpfen, aber er wird auch im Laufe der Geschichte viel gewinnen. Viele seiner Erlebnisse konnte ich auch auf mein Leben beziehen, was mich besonders mit der Figur verbunden machte. Der Roman ist vor allem eine Liebesgeschichte, die aber auch Kampfszenen beinhaltet, wobei die Autorin ein gutes Gleichgewicht findet. Die Figuren sind präzise und mit viel Liebe geschrieben, zum Teil verblüfft die Sprache in ihrer Detailliertheit. Mir hat wieder mal besonders gefallen, dass die Autorin den Roman in die historischen Gegebenheiten eingebunden hat und dies auch am Ende erläutert. Mein Fazit: Schnell habe ich den Roman „Die Erbin der Festung“ von Elizabeth Chadwick durchgelesen und damit ein paar Tage gute Unterhaltung erlebt. Ich habe Lust auf die Fortsetzung der Geschichte. Und mein Tipp: Die Autorin ist eine verlässliche Empfehlung für die kommenden Feierlichkeiten.