Leserstimmen zu
Der Rächer

Frederick Forsyth

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Die Tochter eines amerikanischen Anwalts aus der Provinz gerät in die Fänge einer Verbrecherbande aus dem Rotlichtmilieu und wird ermordet. Ihr Vater schwört Rache, stellt auf eigene Faust Nachforschungen an und kann den Schuldigen schließlich habhaft werden. Von nun an lebt er ein Doppelleben: "From 9 to 5" pflegt er das bidere Saubermannimage, bis sich Menschen an ihn wenden, die Hilfe bzw. Gerechtigkeit suchen. Dann mutiert Cal Dexter zum "Rächer" der privat ermittelt: diskret, lautlos, effektiv. Als ein junger Mitarbeiter einer Hilfsorganisation in einem Kriegsgebiet spurlos verschwindet, wendet sich der Großvater des Vermissten an Dexter. Der "Rächer" nimmt den Auftrag an ohne zu ahnen, dass er damit in die Machenschaften von Politik und Geheimdiensten gerät. Diese Ausgangslage klingt weit hergeholt und ziemlich "machohaft". Keines von beiden stimmt jedoch! Forsyth hat wie immer glänzend recherchiert, was für authentische Einblicke in die Welt von Geheimagenten, Kriegsverbrechern und anderen nebulösen Gestalten sorgt. Zudem zeichnet Forsyth seinen Helden keineswegs als hirnlose, blutdurstige Killermaschine, sondern vielmehr als zwar harten, aber vor allem cleveren, sorgsamen und mitfühlenden Denker, der in einer ungerechten Welt für etwas Korrektur sorgen möchte. Mit Forsyths "Der Rächer" begibt sich der Leser auf einen Höllenritt der Schattenwelten von Vietnam über das frühere Jugoslawien bis nach Südamerika und lernt dabei böse Buben aller Coleur kennen. Wohliges Gruseln jenseits von Klischees von der ersten Seite bis zum Ende, das einem das Blut in den Adern gefrieren lässt! Forsyth auf dem Zenit seiner Schreibe!

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