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Leserstimmen (28)

Kai Meyer: Die Alchimistin (Die Alchimistin) (1)

Die Alchimistin Blick ins Buch

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-41904-9

Erschienen:  14.12.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub), Hörbuch Download

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Kundenrezensionen

5 Sterne
(9)
4 Sterne
(14)
3 Sterne
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Ihre Bewertung

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Leider fand ich nicht ganz ins buch hinein...

Von: Christl Datum : 17.05.2018

buecher-newswelt.blogspot.de





Titel: Die Alchimistin
Autor: Kai Mayer
Verlag: Heyne
Sprache: Deutsch
Seiten: 512 Seiten ∞ Taschenbuch
Preis: D ∞ 9,99 € A ∞
Genre: Alchemie ∞ Fantasy ∞ Roman
Reihe: Ja dies ist teil 1






Director's Cut - vom Autor vollständig überarbeitete Neuausgabe

Im düsteren Schloss ihrer Ahnen wächst Aura Institoris inmitten eines Labyrinths endloser Gänge und Säle heran. Als ihr verhasster Vater, ein Alchimist, getötet wird, verliebt sie sich ausgerechnet in seinen Mörder – den mysteriösen Gillian. Sein Auftrag ist es, auch Aura zu ermorden. Doch Gillian stellt sich für sie gegen seinen Meister. Gemeinsam geraten die beiden zwischen die Fronten eines Krieges zwischen Unsterblichen, deren Hass die Jahrhunderte überdauert hat.

Ein Buch das ich zum Erscheinungstermin gesehen hab, und haben musste, aber erst Jetzt dazu kam es zu Ende zu lesen. Woran das lag? Ich weiss es ehrlich gesagt nicht, ich kam halt nie wirklich in das Buch hinein. Aber sowas soll es ja auch mal geben, dass einem ein Buch halt einfach nicht liegt... Dennoch kann ich mir vorstellen das für Fans, und für viele andere das Buch ein sehr gutes Buch sein wird.

Der Einstieg in das Buch ist, für mich, doch recht schleppend. Und ich weiss gar nicht wirklich warum, aber das buch habe ich in den letzten 2 Jahren immer mal wieder Angefangen und dann wieder beiseite gelegt. Ich kam nicht wirklich in das Buch hinein, obwohl mich die Geschichte und der Klappentext auch jetzt noch begeistern können. Jetzt hatte ich mir aber vorgenommen das Buch endlich zu Ende zu lesen. Es wird auch wirklich gut, ab ca. der Mitte des Buches.

Ich glaub einfach die lange Wartezeit, das Gefühl es endlich lesen zu müssen, gepaart mit dem doch eher schleppenden Einstieg in das Buch, wo ich nicht ganz so in die Story fand, trugen dazu bei dass das Buch für mich halt nicht eins der Besten war.

Handlung sowie Charakteren werden für mich bis zum Ende nicht wirklich greifbar, obwohl mich die Story und die Idee sehr faszinieren. Erst gegen Mitte des Buches gewinnt für mich das Buch wirklich etwas an fahrt.

Der Schreibstil ist im großen und ganzen recht zackig, aber dann wieder stellenweise sehr Detailliert, dass hat mich etwas verwirrt.

Das Ende hin ist wirklich Spannend und Interessant, konnte mich dann aber leider nicht davon überzeugen das ich mir die anderen Bände hole.



Das Cover finde ich etwas langweilig und würde mich so im Geschäft nicht wirklich ansprechen.



Für mich das erste Buch des Autors. Anfangs hatte ich doch so meine Probleme, jedoch beginnt ab ca. der Mitte des Buches für mich erst richtig die Story. Ich weiss nicht ob ich weiter lesen werde, eventuell versuche ich es noch mal, an sich hat mir die Idee wirklich gut gefallen und auch der Schreibstil war ok.

Für alle Fans des Autors sicherlich ein muss.

Alles in allem eine wirklich gute Idee die sicherlich bei vielen Lesern anklang findet

daher gibts von mir knappe 3 von 5 Masken




Danke an den Verlag der mir dieses Buch zur Verfügung gestellt hat.


Xo
Christl

Dee Alchimistin

Von: Lena Lesefuchs Datum : 23.01.2018

lena.lesefuchs.blogspot.de

Zu Beginn hatte ich die Erwartung, die Geschichte drehe sich um den adoptierten Christopher. Da die Geschichte mit ihm begann und anfangs viel von ihm zu lesen war, ist der Gedanke sicher nachvollziehbar. Schnell stellte sich jedoch heraus, dass es sich in Wirklichkeit um Aura Institoris dreht. Aber wieso genau, findet man doch erst später heraus. Doch das ist absolut nichts Schlechtes. Schon von Anfang an hat mich die Geschichte gefesselt. Ich konnte mir jederzeit wunderbar vorstellen, wie die einzelnen Charaktere aussahen und lebten. Das Schloss der Familie Institoris mit all seinen geheimen Tunneln, dunklen Gängen, dem Piratenfriedhof und dem alten Leuchtturm, vor allem das Labor des Alchimisten Nestor konnte ich mir äußerst lebhaft ausmalen! Kai Mayer hat es mit seiner Schreibweise sehr leicht gemacht, sich in die Geschichte hineinzuversetzen. Mayer hat sich sichtlich bemüht, eine kreative Geschichte mit viel Spannung und Überraschungen zu schreiben. Das ist ihm auch mehr als gut gelungen. Was mich am meisten fasziniert hat, waren seine Recherchen für das Buch. Im Epilog/ Anhang des Buches wird aufgeführt, wie er zu all den Fakten kam, was die in dem Roman genannten geschichtlichen und alchemistischen Fakten für Hintergründe beinhalteten. Er hat geschichtliche Fakten bezüglich der Tempelritter miteingefädelt, was in diesem Roman sehr relevant war. Auch die Verbindung der Tempelritter mit der Alchemie wurde wunderbar erläutert! An manchen Stellen wurde es mal kurz etwas kompliziert, aber gleichzeitig war es auch faszinierend!
Zarte Gemüter muss ich vor diesem Buch jedoch warnen: es geht recht brutal zu. Viel Blut wird vergossen, es ist oft von Inzest die Rede und regelmäßig stirbt jemand auf mehr oder weniger grausame Weise.
Alles in allem fand ich "Die Alchimistin" super! Spannend, aufregend, interessant. Ich merkte oft bei Kampfszenen, wie ich selbst total angespannt war und immer schneller las vor Aufregung! Zwar konnte ich nie wirklich für einen Charakter Sympathie entwickeln, dennoch fand ich die Geschichte einfach faszinierend und aufregend. Ich habe vor, mir bald den zweiten Band der Trilogie zu holen und kann es kaum erwarten herauszufinden, was als nächstes passieren wird.
um Dezember 02, 2017 Keine K

Der Sämann hat ein neues Rad...

Von: Lena von Awkward Dangos aus Essen Datum : 26.01.2017

awkward-dangos.blogspot.de/

Der Anfang des Romans gestaltete sich leider etwas zäh. Von Spannung war noch nichts zu spüren, und ich arbeitete mich ein wenig gelangweilt Seite um Seite vor. Bald fragte ich mich, wann Kai Meyer denn nun endlich mal zum Punkt kommen würde, aber meine Sorge, dass dieses Buch womöglich ein Fehlgriff gewesen sein könnte, löste sich schon bald in Luft auf, als man nach und nach Einblicke hinter die Fassade der Familie Institoris blicken konnte und sich das Netz aus Intrigen um Nestor, Aura, Gillian, Charlotte, Christopher und Lysander immer weiter spannte. Die Geschichte, die an verschiedenen Orten der Welt spielt, nimmt immer mehr an Fahrt auf und gewinnt stetig an Spannung, die Kai Meyer zur Mitte des Buches hin geschickt zu steigern weiß. An dieser Stelle ist der erste Teil der Geschichte zu Ende und wir machen mit Teil 2 einen kleinen Zeitsprung: sieben Jahre später. Eine Menge ist passiert, vieles hat sich verändert, doch so einige Geheimnisse bleiben, und die Spannung des Romans wird nochmal immens gesteigert. Es wird mysteriöser und düsterer und immer wieder tun sich neue Abgründe der Vergangenheit und Gegenwart auf, die schließlich zu einem beeindruckenden Showdown führen und den Leser neugierig auf die weiteren Bände machen.

Nach anfänglichen Schwächen und Längen ein wirklich unterhaltsamer, fantasievoller Roman, der mich mit den Geheimnissen der Alchimie und den Familienintrigen in seinen Bann ziehen konnte. Band 2 und 3 der Trilogie werden auf jeden Fall bald folgen und "Die Alchimistin" wird bestimmt nicht meine einzige Reihe von Kai Meyer bleiben.

Die Alchimistin von Kai Meyer

Von: Tamii Datum : 01.08.2016

www.tamiisbuecherblog.jimdo.com

Lesevergnügen:
Alle die Bücher von Kai Meyer gelesen haben, kennen den tollen Schreibstil den er verkörpert.

Ende:
Das Ende könnte spannender nicht sein. Man will den zweiten Teil sofort verschlingen.

Meine Meinung:
Ich habe schon einige Bücher von Kai Meyer gelesen und eines stört mich immer wieder. Der ewig lange Anfang. Bis endlich einmal was spannendes passiert, braucht es leider sehr lange. Auch die Charaktere waren etwas merkwürdig. Aber sonst ein sehr gelungener Fantasy. Auf jeden Fall lesenswert.

Cover:
Das Cover zeigt das Schloss der Institoris Familie, auf ihrer kleinen Insel umrandet von Zypressen.

Wunderbar erzählt und detailliert!

Von: Sabine Schütt Datum : 25.07.2016

mybookishdream.blogspot.com

Die Alchimistin hat mir gefallen, aber konnte mich nicht begeistern. Der Anfang hat mich ehrlich gesagt etwas abgeschreckt und ich habe zu meinen Freunden gesagt, dass die Personen etwas “Psycho“ sind. Christopher wirkte ganz am Anfang wie ein normales Waisenkind. Aber dieses Image hat er für mich ganz schnell verloren, da er gewisse Dinge tut, die man nicht erwartet und die man auch einfach nicht versteht. Aura ist vielleicht etwas kalt am Anfang aber ihr Charakter ist echt gut ausgearbeitet und ich mag sie sehr. Auch die weiteren Personen gefallen mir gut. Von der Alchimie an sich wusste ich bis ich das Buch gelesen habe nicht sehr viel. Sollte ich jetzt aber mal im Unterricht gefragt werden, ob ich wisse was man unter der Alchimie versteht, dann könnte ich es wahrscheinlich ganz gut beantworten. Auch die Lösung des Rätsels der Unsterblichkeit hat mich überrascht. Ich habe nicht damit gerechnet, dass es auf diese Weise funktioniert. Kai Meyer ist wirklich ein großartiger Autor! Auch wenn das Buch nicht zu meinen Lieblingsbüchern gehört, war es wirklich toll es zu lesen. Am Ende des Buches gibt es sogar noch viele Seiten mit Informationen über die Personen und die Alchimie im Ganzen.
Ich kann das Buch weiterempfehlen, wenn man ein Fan von Kai Meyer ist oder wenn man einen Roman lesen will, der spannend ist und bei dem man sogar etwas lernt.

Die eigentliche Geschichte fängt ab der Häfte an

Von: Daughter of Ink and Paper Datum : 23.07.2016

daughterofinkandpaper.blogspot.de/

Meine Meinung: Kai Meyer ist ein Autor, der mich bereits oft verzaubert hat. Er schafft es immer Geschichten zu erzählen, die den Leser berühren, ihm unter die Haut gehen. Dabei bedient er sich an traditionellen Mythen und Sagen, die er so verdreht oder denen er ein anderes Element zuführt, sodass der Leser seiner Geschichte verfällt. Hinzu kommt, dass er eine tolle Art zu schreiben hat.
Daher ist es mir schwer gefallen, zu verstehen, dass es eben nicht so bei Die Alchimistin ist.

Die eigentliche Handlung fängt erst nach gut der zweiten Hälfte des Buches an, nachdem sieben Jahre von der Vorhandlung verstrichen sind. Diese sieben Buchjahre fühlen sich auch wie sieben Menschenjahre an. Die Charaktere sind distanziert und merkwürdig. Sie stechen lediglich durch einige Angewohnheiten hervor, die ich nicht als besonders sympathisch empfunden habe. So bleiben auch die Protagonisten eher nebulös und uninteressant. Irgendwann hätte ich am liebsten das Buch abgebrochen, allerdings habe ich mich zusammengerissen, mir einen Ruck gegeben und das Buch wurde tatsächlich besser.

Bis die Handlung und die Charaktere besser werden, dauert es eine ganze Weile. Das liegt daran, dass sehr viele Informationen auf den Leser prasseln. Sehr gut recherchierte Informationen, aber dennoch ist der Infodump zu viel, da einige Dinge im Nachhinein und eher passiv erzählt werden. Durch die distanzierte Erzählweise kommt der Leser nicht in den Kopf der Charaktere hinein und auch das erschwert das Leseerlebnis.

Das Setting ist wirklich interessant. Kai Meyer nimmt und an Orte mit, an denen ich noch nie war und wo ich gerne noch etwas verweilen würde. Diese Orte sind nicht immer mit der Handlung eng genug verknüpft, weshalb diese (zugegeben sehr schönen) Beschreibungen gerne gekürzt hätten werden können.

Bewertung: Das Buch lässt mich etwas unschlüssig zurück. Ich bin mir nicht sicher, ob ich dieses Buch, das eines der ersten Werke Kai Meyers war, wirklich mag. Die Alchimistin hat einige gute Aspekte, jedoch würde ich es nicht noch ein Mal lesen, wenn ich wüsste, dass um die zweihundert Seiten verstreichen müssen, damit die Geschichte endlich erträglich wird.

Düster, fesselnd und geheimnisvoll!

Von: Aleshanee von Weltenwanderer Datum : 10.07.2016

blog4aleshanee.blogspot.de/

Schon auf den ersten Seiten besticht der Autor wieder mal mit seinem Schreibstil, der eine düstere und Unheil versprechende Atmosphäre schafft. Mit vielen Details beschreibt Kai Meyer eindringlich die Stimmungen, die Schauplätze und die vielen verstrickten Geheimnisse, die sich hinter der Familie Institoris, den Waisen Christopher und den auf Abwege geratenen Gillian verbergen.

Ich bin wieder einmal begeistert von den vielen originellen Ideen, mit der der immer wiederkehrende Mythos vom "Stein der Weisen" neu aufgepeppt wird. Ein Gewirr aus losen Fäden spinnt diese Geschichte zu einem immer klarer werdenden Muster, das sich im Laufe immer mehr zusammen zieht. Hier stimmt einfach wieder alles!

Die Handlung geht in einem guten Tempo voran und gerade gegen Ende erhöhen die Sichtwechsel die Spannung immens und decken viele Geheimnisse auf. Kai Meyer hat viele Elemente zusammengeführt wie die ewige Suche nach dem Stein der Weisen, den Einfluss der Tempelritter und die damit verbundenen Mythen, die sich über die jahrhunderte aufrecht erhalten haben. Dabei müssen sich die Figuren ständig bedrohlichen und teilweise makaberen Situationen stellen, die immer wieder überraschende Wendungen bereit halten.

Fazit

Ein großartiger Auftakt der Trilogie, der mich in allen Punkten überzeugt hat! Trotz vieler, komplexer Ideen ist alles bis ins Detail durchdacht und mit historischen Infos verwoben. Prägnante Charaktere und ein beschleichendes Gefühl eines schonungslosen Geheimnisses, dem man auf der Spur ist, ergeben ein fesselndes Leseerlebnis!

Die Alchimistin von Kai Meyer

Von: unzensiert♡ Datum : 04.07.2016

unzensiertblog.blogspot.de/

Aura Institoris wächst in einem alten Schloss auf einer Insel auf. Als sie ihre Heimat verlassen muss, überschlagen sich die Ereignisse: Ihr Vater, ein Alchimist, wird getötet, ihre Schwester wird entführt, Familiengeheimnisse und alte Feinde kommen zum Vorschein. Dabei verliebt sie sich ausgerechnet in Gillian, den Mörder ihres Vaters, und sie geraten in einen die Jahrhunderte überdauernden Konflikt zwischen den Alchimisten, denen auf der Suche nach Unsterblichkeit kein Opfer zu hoch ist...


Der Einstieg in Auras Geschichte war etwas schwierig, da wir uns erst an die ausführlichen Landschaftsbeschreibungen und das Setting des endenden 19. Jahrhunderts gewöhnen mussten. Die Geschichte besteht aus zwei Teilen, wovon der eine Ende des 19. Jahrhunderts und der andere 7 Jahre später, also Anfang des 20. Jahrhunderts, spielt. Zu Beginn trafen wir zusammen mit Auras neuem Adoptivbruder Christopher im Schloss Institoris ein und lernten dessen eigenwillige Bewohner kennen. Dieser Einstieg hat uns gut gefallen, da hier Raum für Erklärungen und Entdeckungen war und der Leser alles zusammen mit dem neuen Familienmitglied kennenlernen konnte. Die Charaktere sind alle auf ihre Weise seltsam. Jeder hat seine Geheimnisse, seine eigenen Charakterzüge und auch die beschriebenen Orte im Buch sind jeder für sich ganz eigen. Im ersten Teil haben sich uns viele Fragen gestellt, denn alles war mysteriös und interessant, merkwürdig und spannend. Im zweiten Teil wurden nach und nach alle Bruchstücke zusammengefügt, Geheimnisse gelüftet und Vergangenheiten verknüpft.
Die Geschichte begleitet mehrere Protagonisten. Da wäre zum einen Christopher, der unbekannte neue Adoptivbruder, der sich, wie Auras Vater, der Alchemie zuwendet. Dann ist da Gillian, der Hermaphrodit, er ist ein Auftragsmörder und untersteht dem größten Widersacher von Auras Vater. Und zum Schluss noch Aura selbst. An ihr gefällt uns besonders, dass sie stur und stark ist und sich nicht unterkriegen lässt.
"Die Alchimistin" ist definitiv etwas Besonderes. Kai Meyer schafft hier eine interessante Geschichte in der, verbunden durch die Kunst der Alchemie, fantastische und realistische Elemente ineinander überfließen. Nicht nur die Charaktere, auch die Orte hatten ihre ganz eigene Atmosphäre und waren gut vorstellbar und interessant. Das einzige was uns gestört hat war, dass es an einigen Stellen etwas zu lang wurde. Die Protagonisten reisen viel und die Beschreibungen ihrer Reisen und der Landschaft hätten für uns ruhig etwas weniger Raum einnehmen dürfen, weil wir wissen wollten, wie sich die Handlung weiterentwickeln würde.

Ein tolles Extra sind in der Neuauflage vom Heyne-Verlag die Zusatzmaterialien. Hier gibt es neben dem Nachwort des Autors eine "Geschichte" zur Entstehung des Romans, in der die Schauplätze und auch die Erschaffung der Charaktere aufgegriffen werden. Zudem gibt es auch noch einen kurzen Abriss über "Die Alchimie in der Literatur" und das "Théâtre du grand Guignol", das auch im Buch vorkommt. Eine schöne Idee, uns LeserInnen so viele Hintergrundinfos mitzugeben.

Wir geben der Alchimistin 4 von 5 Sterne für die spannende Handlung und eine durchweg mysteriöse Atmosphäre. Einen kleinen Abzug gibt es für die teilweise zu langen Reisebeschreibungen, welche die Neugierde auf den zweiten Band aber nicht gemindert haben.

Absolut Unvorhersehbar und Spannend bis zur Letzten Seite

Von: Seitensegler - Buchblog Datum : 27.06.2016

seitensegler.de

In einem Schloss, mitten in der Ostsee, wächst Aura Institoris zusammen mit ihrer Schwester und ihrem Bruder auf. Auras Vater, der Alchimist Nestor Institoris, lebt zurückgezogen von seiner Familie um sich ganz seiner Forschung nach der Unsterblichkeit hingeben zu können. Als Auras Mutter den 17-Jährigen Christopher adoptiert beginnen sich die Ereignisse zu überschlagen. Christopher wird von Nestor in den Grundzügen der Alchemie unterrichtet. Doch kurz darauf wird Auras Vater durch einen Auftragskiller von seinem Erzfeind getötet. Aura verliebt sich in den Mörder, Gillian, dessen zweiter Auftrag es ist, auch Aura zu töten. Als Gillian sich gegen seinen Auftraggeber stellt, geraten die beiden in einen schon jahrhunderterlang andauernden Krieg zwischen Unsterblichen. Die verstörenden und brutalen Methoden der Alchimisten Unsterblichkeit zu erlangen, stellen Aura und Gillian immer wieder vor eine Herausforderung.

Die Handlung des Buches kurz zusammenzufassen ist in diesem Fall sehr viel komplizierter als gedacht. Die Geschichte ist so verworren, mysteriös und düster, dass man kaum genug sagen kann um Interesse zu wecken, ohne dabei zu spoilern. Die Charaktere sind auf ihre Art außergewöhnlich und einzigartig. Zum Beispiel Gillian, der Hermaphrodit oder Christopher, der langsam dem „Bösen“ verfällt, sind nur ein paar der wirklich gut gelungenen und glaubwürdigen Personen in „Die Alchimistin“. Die Erzähl-Perspektive wechselt öfter zwischen Aura, Christopher und Gillian. Dabei überschneiden sich die Handlungsstränge auch oft und es bleibt durchgehend unglaublich spannend und abwechslungsreich. Die Praktiken der Alchimisten sind oft grausam, brutal und abstoßend, was dem Buch einen gewissen Reiz gibt. Immer wieder ist man schockiert über verstörende Enthüllungen und Vorgehensweisen der Alchimisten. Die Handlung bleibt von Anfang bis Ende unvorhersehbar. Zu keinem Zeitpunkt bekommt man einen Verdacht darauf, welche Geheimisse ans Licht kommen oder wie sich Charaktere verändern könnten, wodurch die Geschichte nie an Spannung verliert. Sehr spannend sind auch die kleineren Rätsel, die Aura im Laufe der Geschichte begegnen und zu denen sie versucht eine Lösung zu finden. Auch hier versucht man als Leser angestrengt die Rätsel zu durchschauen, dessen Auflösungen meist genauso unerwartet sind, wie der Verlauf der Geschichte.
„Die Alchimistin“ ist der erste Teil einer Trilogie. Da mir das Buch in sich sehr abgeschlossen vorkam, bin ich sehr gespannt, den zweiten Teil bald zu lesen, weil ich mir absolut nicht vorstellen kann, wie die Geschichte weitergehen könnte.
Die zusätzlichen Texte am Ende des Buches über die Entstehung des Romans, Alchimie in der Literatur und das Theatre du Grand Guignol (ein Schauplatz in der Geschichte) sind sehr interessant und geben nochmal einen genaueren Einblick in die Entstehung der Charaktere und der Handlung, sowie in die Herkunft der Mythen in der Alchemie. Es ist ein schöner Abschluss des Buches, indem die Basis erklärt wird, auf der der Roman aufbaut.

Ein gelunges Werk eines tollen Autors

Von: Sonia von Buecher_Bewertungen1 Datum : 05.05.2016

buecherbewertungen1.blogspot.de

Zusammenfassung:
Director's Cut - vom Autor vollständig überarbeitete Neuausgabe
Im düsteren Schloss ihrer Ahnen wächst Aura Institoris inmitten eines Labyrinths endloser Gänge und Säle heran. Als ihr verhasster Vater, ein Alchimist, getötet wird, verliebt sie sich ausgerechnet in seinen Mörder – den mysteriösen Gillian. Sein Auftrag ist es, auch Aura zu ermorden. Doch Gillian stellt sich für sie gegen seinen Meister. Gemeinsam geraten die beiden zwischen die Fronten eines Krieges zwischen Unsterblichen, deren Hass die Jahrhunderte überdauert hat.

Cover:
Das Cover passt richtig gut zum Buch; die Schriften sind super gewählt, da die wuchtigen Buchstaben einen gewissen Eindruck hinterlassen und die Muster am Rand passen genauso gut!
Die Zeichnung soll wohl das Schloss der Familie Institoris sein und ist perfekt plaziert.
Mir gefällt die Aufmachung sehr gut, sie hat etwas düsteres; und in dem Buch wird es düster, das kann ich sagen!

Sonias Meinung:
Das Buch besteht aus zwei Teilen; in dem zweiten sind seit dem ersten 7 Jahre vergangen. Der erste Teil spielt im Jahre 1897, also findet das ganze Geschehen vor über 100 Jahren statt.
Schon der erste Satz von Kai Meyer hat mich gefesselt, und obwohl der nur aus vier Worten bestand, hatte ich gleich dieses typische Bild von dem gruseligen Schloss vor den Augen, in das mitten in der Nacht ein Blitz einschlägt...
Die Geschichte hat sich sehr gut entwickelt, die Charaktere waren sehr authentisch. Ich muss ja sagen, Gillian hat es mir angetan! Ich mag ihn unglaublich gerne.
Aura war mir am Anfang etwas suspekt und ich wusste nicht viel über ihr Verhalten, allerdings war sie da noch nicht so im Focus. Anfangs ging es nämlich vor allem um ihren Adoptivbruder Christopher, der mir zu dem Zeitpunkt auch nicht ganz unsympathisch war. Leider hat sich diese Meinung von mir recht schnell ins Gegenteil verändert.
Die Mutter von Aura war mir schon am Beginn der Geschichte nicht ganz geheuer und dieses Gefühl hat sich dann recht schnell bestätigt: die Frau ist etwas nicht so ganz normal und am Schluss weiß man auch, wieso.
Mit dem Schluss war das so eine Sache. Der Autor hat ein gutes Ende gefunden, auch wenn er noch etwas weiter erzählen könnte, aber egal. Nur war ich am Ende etwas verwirrt was die ganzen Verwandtschaftsverhältnisse angeht und wer mit wem wann was gemacht hat; das war am Schluss doch etwas verwirrend aber nach kurzem Überlegen wusste ich dann wieder einigermaßen, wer wann was mit wem gemacht hat *grins*
Ich finde das Thema von Meyers erstem Bestseller auch sehr interessant; ich kenne nicht viele (Jugend)Bücher, die sich mit der Alchemie beschäftigen und das dann noch auf eine Weise, dass man nicht allzu sehr verwirrt wird. Das hat der Autor wirklich sehr gut hinbekommen
(übrigens habe ich ihn auf der LBM2016 getroffen und er hat Humor bewiesen und war sehr freundlich; obwohl wir seinen "Feierabend" bei der Signierstunde nochmal um 20 Sekunden verschoben hatten).
Am Ende meiner Rezension kann ich sagen, dass "Die Alchimistin" ein gelungenes Werk eines tollen Autors ist, dem ich 4 Sterne gebe!

Ein Lesehighlight!

Von: BücherTraum Datum : 01.04.2016

buechertraum.com/

Titel: Die Alchimistin

Autor: Kai Meyer
Verlag: Heyne Verlag
Erscheinungsjahr: 14.12.2015
Seitenzahl: 512 Seiten
ISBN: 978-3453419049
Format: Taschenbuch
Preis: 9,99 Euro
Teil einer Reihe: ja Teil 1 von 3
Erscheinungsdatum Folgebände:
1. Die Alchimistin
2. Die Unsterbliche
3. Die Gebannte

Klappentext:
Director's Cut - vom Autor vollständig überarbeitete Neuausgabe


Im düsteren Schloss ihrer Ahnen wächst Aura Institoris inmitten eines Labyrinths endloser Gänge und Säle heran. Als ihr verhasster Vater, ein Alchimist, getötet wird, verliebt sie sich ausgerechnet in seinen Mörder – den mysteriösen Gillian. Sein Auftrag ist es, auch Aura zu ermorden. Doch Gillian stellt sich für sie gegen seinen Meister. Gemeinsam geraten die beiden zwischen die Fronten eines Krieges zwischen Unsterblichen, deren Hass die Jahrhunderte überdauert hat.


Zusammenfassung:
Die junge Aura Insitoris ist in einem düsterne und verwinkelten Schloss aufgewachsen. Kaum Tageslicht ist durch die bunten Fenster ins Schloss gedrungen. Auf ihren Vater, Nestor Nepomunk Institoris ist sie nicht gut zu sprechen und die beiden sehen sich auch kaum. Er ist durch und durch Alchimist und opfert all seine Zeit ins seinen Studien. Als er eines Tages ermordet wird und sie mit einem Schreck davon kommt, da der Auftragsmörder sie verschont, ändert sich von jetzt auf gleich ihr komplettes Leben.
Sie verliebt sich in einen mysteriösen Mann, mit dem sie sich verbündet und zusammen kämpfen sie gegen den Feind. Auch muss sie das Erbe antreten und Alchimistin werden.

Meinung:

Das Cover  ist im Bücherregal etwas besonderes. Die Hauptfarbe des Hintergrundes ist schwarz. Detais werden in einem hellen blau hervorgehoben. Der Vordergrund wirkt als ob man durch einen Torbogen schaut. Mittig ist das Schloss abgebildet. Das Cover passt perfekt zum Inhalt des Buches.

Der Einstieg  ist sehr gut gelungen, aber der Autor wirft am Anfang einige Fragen auf, die einen sehr neugierig auf das Buch machen.

Die Figuren sind typische für Kai Meyer sehr dettailiert beschrieben und jeder Charakter ist etwas besonderes. Jede Figur hat seinen Platz und seine Aufgabe in der Geschichte. Man konnte durch die umfangreiche Erklärung und Beschreibung der Charaktere sich sehr gut in Figuren hineinverstetzen und mit ihnen die Geschichte Erleben. Jeder Entwicklung die ein Charakter vornimmt macht ihn noch interessanter und aussagekräftiger. Man muss die Charakter, die der Autor erschaffen hat, jeden als einezelen Charakter sehen, aber sie ergeben ein passendes Gesamtbild.

Der Hauptteil der Geschichte zieht einen Bann und man will wissen wie es auf den nächsten Seiten weiter geht. Oft entwickelt sich der Handlungsstrang anders als erwartet und man ist überrascht was für Einfälle Kai Meyer hat.

Der Schreibstil von Kai Meyer ist wie zu erwarten sehr detailliert und bildlich.Z.b. Werden die Schauplätze und Landschaften so genau beschrieben, dass man gleich ein sehr detailiertes Bild der Umgebeung vor Augen hat.



Fazit:
Ein sehr gelunges Werk von Kai Meyer. Ich kann diese Buch nur weiter Empfehlen

Bewertung
​ 5 von 5 Traumwolken

Der erste Teil des Buches war schon gut... aber

Von: Tifi von Nickypaulas Bücherwelt Datum : 28.03.2016

~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Vorweg ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Kai Meyer wusste wieder einmal mit Worten zu zaubern. Das ganze Buch war von Anfang bis Ende spannend und ich konnte es gar nicht wirklich aus der Hand legen. Somit ist es ein gelungener Auftakt zur Alchimistin-Reihe (momentan eine Trilogie - weitere Bände: Die Unsterbliche & Die Gebannte).

Beim Genre wusste ich gar nicht, was ich euch schreiben sollte, weil ich es nicht ganz zuordnen konnte. Also habe ich die Verlagsseite befragt: Randomhouse hat „historische Krimis“ und „historische Fantasy“ angegeben. Das passt denke ich ganz gut, auch wenn insgesamt weniger Fantasy enthalten ist als gedacht. Doch da kann man sich, denke ich, auch darüber streiten, ob man die Alchemie als Fantasy ansieht oder nicht – immerhin hat es sie gegeben. Sie ist der Vorgänger der Chemie. Fantastisch wird es, als es um die Unsterblichkeit geht. Doch auch da können wir nur spekulieren. Vielleicht fand ein Alchemist den Weg zur Unsterblichkeit und hat es nur nicht geteilt? *zwinker*

Das Buch ist erstmals 1998 erschienen, also vor 18 Jahren. Wieder war ich erstaunt, dass ich ein Buch gelesen habe, welches vor etlichen Jahren erschienen ist. Doch dies tut hier der Geschichte und auch dem Erzählstil keinen Abbruch. Es wäre mir gar nicht aufgefallen, wenn ich es nicht nachgelesen hätte, aber mich interessiert es bei jedem Buch, wann es ursprünglich veröffentlicht wurde. Diese Auflage ist komplett von Kai Meyer überarbeitet – einen Vergleich zu alten Ausgaben kann ich hier nicht geben, da ich nur diese Ausgabe kenne.


~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Inhalt des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Aura Institoris ist im Schloss ihrer Ahnen aufgewachsen und half ihrem Vater von Zeit zu Zeit bei (kleineren) alchimistischen Experimenten. Diese fanden im Dachgarten satt wo er sich fast immer aufhält und diesen auch nur selten zum Essen verlässt. Dort haben nur Aura und ihr Vater Nestor Zutritt, sowie später der neue Stiefbruder Christopher. Eines nachts wird ihr Vater von Gillian ermordet. Dieser wurde von Nestors Gegenspieler Lysander beauftragt. Doch Gillian soll nicht nur Nestor, sondern auch seine Tochter töten. Doch stattdessen lässt er sie am Leben und verbündet sich später mit ihr gegen Lysander, wodurch sie in einen „Krieg“ zwischen Unsterblichen geraten.

~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Cover, Bilder und Gestaltung ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Wie oben erwähnt ist das Buch nun schon etwas älter, wodurch es viele Auflagen gab. Doch das Cover dieser Auflage gefällt mir am besten – es ist ein wahrer Augenschmaus! Ich mag Cover in diesem Stil viel mehr als Cover mit irgendwelchen Menschen, die womöglich nicht einmal zu den Figuren im Roman passen.

Zu sehen ist die Schlossinsel der Familie Institoris, auf welcher wir auch so manche Buchseite verbringen.

Das Buch ist in zwei Teile geteilt und es verfügt über einen Anhang. Der zweite Teil spielt sieben Jahre nach dem ersten. Jeder der beiden Teile besteht aus 11 Kapiteln, welche unterschiedlich lang sind. Der personale Erzähler schildert in manchen Kapiteln die Geschichte aus der Sicht einer Person, manchmal aus der mehrerer Personen.

Der Anhang ist 44 Seiten lang und ist durch drei Überschriften unterteilt: Die Entstehung des Romans - Alchemie in der Literatur - Das Theatre du Gand Guignol. Der Anhang wurde von einer anderen Person verfasst und wurde anhand von Kai Meyers Notizen verfasst.

Dieser Anhang gewährt einen schönen Einblick in die Arbeit Kai Meyers und in die Entstehung seines Werkes. Gerade durch den Anhang wird der historische und realistische Bezug umso deutlicher. Manche Sachen habe ich auch schon vor dem Lesen des Anhangs gegoogelt. So habe ich auch den Namen eines Künstlers erfahren, von dem ich zwar schon Bilder gesehen hatte, aber dessen Namen ich nicht kannte. Die Rede ist von Giuseppe Arcimboldo. Der Künstler der beispielsweise Gesichter gezeichnet hat, welche aus Obst und Gemüse bestehen. Der Anhang ist ganz interessant, aber ich muss auch gestehen, dass ich es nicht gelesen hätten, wenn ich das Buch nicht als Rezensionsexemplar bekommen hätte. Es wäre aber schade drum gewesen.

Die Schrift ist zwar recht klein und die Seiten voll, dennoch lässt sich das Buch sehr gut lesen. Wahrscheinlich liegt es daran, dass eine schlanke Schrift gewählt wurde, sodass die Seiten nicht vollgekleckst wirken.

~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Fazit des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Der erste Teil des Buches war schon gut und hielt einige unerwartete Wendungen bereite, doch im zweiten Teil hatte ich mehrere „wow“-Momente. Das Ende ist in sich geschlossen, man kann, muss also nicht die folgenden Bände lesen.

Während des Lesens war ich total begeistert. Nun, ein paar Tage später, mag ich das Buch noch immer sehr, aber der Bann, der mich während des Lesens eingefangen hatte, ist nun etwas verflogen.

Letztlich bekommt das Buch 4 von 5 Sternen. Es ist ein tolles Buch, wenn doch anders als erwartet. Ich habe etwas mehr Fantasy erwartet, auf Grund von Rezensionen und Gesprächen mit anderen Personen. Das Buch ist M.E. ziemlich realitätsnah. Es spielt an realen Orten und auch bei der Alchemie versucht Kai Meyer bei den Fakten zu bleiben die überliefert sind. Es wird nicht einfach herum gesponnen, bis auf den Punkt mit dem Stein der Weisen – der Unsterblichkeit. Doch dies war das Ziel der Alchemie und wer weiß ob es nicht doch einer geschafft hat?

~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Wem würde ich das Buch empfehlen? ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Puh, da muss ich jetzt erstmal überlegen. Kenne zwar bis jetzt nur ein anderes Buch von Kai Meyer, aber würde behaupten auf jeden Fall all seinen Fans? :-)

Ansonsten für alle ab dem Alter ältere Jugendliche/junge Erwachsene und natürlich aufwärts, welche gern historisch angehauchte Bücher bzw. welche mit starkem Realitätsbezug lesen.

Tifi
von Nickypaulas Bücherwelt

Video Rezension folgt noch :)

L.

Von: LeseLia Datum : 20.03.2016

leselia.blogspot.de/

Allgemeines:

Das Buch "Die Alchemistin" ist das erste Buch von Kai Meyer und wurde von ihm neu überarbeitet. Dieser Roman erschien in den Jahren 1998, 2011 und 2016 im Heyne Verlag.
ISBN: 978-3-453-41904-9
Formate: Taschenbuch
Ebook
Preis: € 9,99 (TB)
€ 8,99 (EB)

Inhalt:

Christopher ist ergeiziges Waisenkind. Eines Tages taucht Charlotte Institors auf und nimmt ihn bei sich auf. Die Institiors Familie lebt auf einer Insel, umgeben von weiteren kleineren Inseln. Der Herr des Hauses, Nestor Institors, kommt nur selten vom Dachboden herunter. Was er dort oben tut, weiß niemand so genau, bis auf seine leibliche Tochter Aura Institors. Zubeginn verabscheut sie Christopher. Und er kann sich mit ihr zunächst auch nicht sehr aufreunden. Doch er entwickelt zu Sylvette, einer weiteren Tochter des Hauses, eine starke Zuneigung.
Christopher möchte seinen Adoptivvater kennen lernen und schleicht sich auf den Dachboden und findet heraus, dass Nestor ein Alchemist ist und auf der Suche nach dem Stein der Weisen ist. Nestor nimmt ihn als seinen Lehrling auf und möchte ihm so viel beibringen wie er kann.
Doch Christopher beobachtet ohne etwas zu unternehmen, wie Gillian ihn umbringt.
Was hat Christopher vor?
Und auch Aura wird von Nestor weggeschickt und lernt Gillian kennen. Durch diese Begegnung verstrickt auch sie sich in einen Jahrhundertlangen Streit zwischen den Alchemisten. Einem Streit ums Leben.

Negatives:

Je eher man seine Kritkpunkte los wird umso schneller kann zu den schöneren und auch positiveren Argumenten übergehen. *-*

Also ich habe zu diesem Buch nicht viele Kritkpunkte. Das einzige was einem mit der Zeit unangenehm wird ist: Es passiert nicht wirklich viel, was die Spannung vorallem aufrecht erhält.
Die Figuren reisen herum und sonst nichts. Keine 'Aktion'. :/
Ich bin jetzt nicht so sehr der Aktion-Fan, aber ein bisschen muss dann schon vorhanden sein und mir hat einfach ein kleines Stück davon gefehlt.

Positives:

Jetzt kommen wir zu meinem liebsten Part.
Ich finde dieses Buch sehr schön. Die Handlung ist wirklich wurnderbar aufgebaut.
Und eines muss man wirklich hervorheben:
ES IST SO DETAILLIERT GESCHRIEBEN!!
Dieses Talent, dass man so viele Details mithineinbaut gibt es nur sehr selten. Kai Meyer ist ein begabter Autor und dies kann man bereits an diesem Roman gut erkennen. °~°

Fazit:

Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen. Es ist für Kinder ab 11 Jahre gut geeignet, aber es gibt keine Einschränkung. Dies bedeutet auch Jugendliche oder Erwachsenen werden eine große Freude an diesem Buch haben. :-)
Ebenso kann ich dieses Buch nicht nur Mädchen ans Herz legen (auch wenn etwas Liebe dabei ist), denn die Liebe in diesem Buch überwiegt nicht. Es geht mehr um Freundschaft, Familie und auch Abenteuer/Reisen. Aber wie der Titel eben auch verrät geht es um das Hauptthema - Die Alchemie.
Ich bin sehr froh, dass ich dieses Buch lesen und rezensieren durfte/darf. Und ich werde mich freuen, wenn ich die weiteren zwei Teile auch noch lesen kann. ^^

Von mir erhält diese Roman 4 von 5 Sternen. :D

L.

Für mich eine totale Überraschung! Kai Meyer konnte mich als Leserin gewinnen. Ein Must-read!

Von: Floh Datum : 08.03.2016

www.lovelybooks.de/mitglied/Floh/

Der Bekanntheitsgrad des Bestsellerautors Kai Meyer steht für Erfolg und Sensation seiner Werke. Ich wollte schon länger eines seiner Bücher oder Reihen lesen. Nun bot sich die komplett überarbeitete Neuauflage zu seiner Trilogie um „Die Alchemistin“ an. Ich bin völlig geplättet, dass was mich in diesem Buch erwartet, hätte ich mir so gar nicht ausmalen können. Ein Buch, was man auf jeden Fall gelesen haben sollte. Vielschichtig, minutiös, detailverliebt und emotional. Mit einer Wucht aus Magie, Alchemie, Zauber und Liebe wird der Leser in den Bann des Buches gezogen. Eine Geschichte, die man in den Händen hält und erst wieder loslassen mag, wenn die letzte Zeile gelesen ist.
Erschienen im Heyne Verlag (http://www.randomhouse.de/Verlag/Heyne/30000.rhd)

Inhalt / Beschreibung:
"Director's Cut - vom Autor vollständig überarbeitete Neuausgabe
Im düsteren Schloss ihrer Ahnen wächst Aura Institoris inmitten eines Labyrinths endloser Gänge und Säle heran. Als ihr verhasster Vater, ein Alchimist, getötet wird, verliebt sie sich ausgerechnet in seinen Mörder – den mysteriösen Gillian. Sein Auftrag ist es, auch Aura zu ermorden. Doch Gillian stellt sich für sie gegen seinen Meister. Gemeinsam geraten die beiden zwischen die Fronten eines Krieges zwischen Unsterblichen, deren Hass die Jahrhunderte überdauert hat."


Meinung:
Im Bereich Romane und Fantasy ist es schwierig genau meinen Geschmack zu treffen und mich wirklich gefangen zu nehmen. Doch Kai Meyers Geschichte wirkt so nah und real, dass ich mit jedem Charakter miterleben konnte, welche Gefühle und innere Antreibe ihn formten. Kai Meyer hat es geschafft, mich in eine so facettenreiche Welt zu holen, die ich erst nach Beenden des ersten teils wieder verlassen konnte. Dass in „Die Alchemistin“ eine Art Familiengeschichte auf mich wartete hat mich besonders positiv überrascht. Diese besondere Art, wie Kai Meyer mit den Worten jongliert und seine Geschichte überwiegend aus Sicht von Aura Institoris erzählt, lässt die Nervenbahnen und Gefühlsadern der Leser pulsieren. Kai Meyer hat es bereits mit seinen ersten Zeilen geschafft mich für seine Trilogie zu gewinnen. Mir fehlen schier die Worte, die meiner Begeisterung einen Namen und Ausdruck geben könnten. Ich bin wirklich froh solch ein meisterhaftes Buch entdeckt und gelesen zu haben. Und ich freue mich sehr auf die Fortsetzung und viele weitere überwältigende Erzählungen, Ereignisse, Geheimnisse und Wendungen. Wir Leser tauchen in die Welt der großen und belesenen Meister, eine Welt aus Einsamkeit und Andersartigkeit, eine Welt der Intrigen und Geheimnisse, eine Welt der großen Gefühle und einer zarten Liebe. Eine Welt, die einen Mord zu verarbeiten hat. Das Besondere ist Kai Meyers´Sprache, die dieses Werk so erblühen lässt, dieses Buch besitzt Spannung, Düsternis, Faszination, Nervenkitzel, Gänsehaut und Beklemmungen. K. Meyer hat sich einen Plot erdacht, eine eigene Welt erbaut, in die er seine Leser entführt und mitnimmt. Da es sich hier um eine Neuauflage mit vielen bisher unveröffentlichten Material und Passagen handelt, frage ich mich, auf was man vorher verzichten konnte? Ich will kein einziges Wort dieser Geschichte missen wollen. Einfach selbst lesen und sich selbst entführen lassen. Ich wollte Kai Meyer für mich entdecken, ich glaube jetzt liebe ich seine Werke.

Kritikpunkte:
Eigentlich gab es keine Kritikpunkte, aber um auf hohem Niveau zu nörgeln könnte ich anmerken, dass im ersten Drittel einige Längen auftauchen, die sich erst mit weiteren Seiten erklären und schlüssig werden. Aber im Gesamtkonzept macht das gar keinen Hehl. Im Gegenteil, diese Phasen waren nötig, um den weiteren Verlauf vorzubereiten. Sie dienten somit als Fundament der weiteren Handlung.


Pressestimme (Quelle Amazon):
„Kai Meyer schreibt Romane von großer sprachlicher Schönheit. (Stern)“

Schreibstil:
Der Schreibstil erlaubt zunächst kein einfaches lesen und setzt Zeit und Muße sowie Konzentration voraus. Passagen und Fakten die man zuvor gelesen hat, setzten sich erst mit fortschreitenden Seiten zusammen und ergeben einen Sinn. Manches erklärt sich aber auch erst sehr viel später, oder erst beinahe am Ende des Buches. Der Leser sollte also Geduld für dieses Buch mitbringen. Da es noch zwei weitere Teile geben wird, bleibt auch noch Potential offen, was nicht tragisch ist, da alle Bände bereits veröffentlicht sind und man nahtlos fortfahren kann. Jedoch lassen sich die Teile auch sicherlich unabhängig verstehen und lesen. Zumindest Teil 1 wirkt rund und abgeschlossen. Sprachlich gekonnt, und sehr beeindruckend. Aus Sicht von der jungen Aura Institoris erzählt, bekommt der Inhalt und das Geschehen noch mehr Intensität und Nähe. Man verbindet und verbündet sich mit Aura und geht mit ihr ihren Weg. Kai Meyer nimmt seine Leser einfach mit in ganz andere Gefilde, die an große Fantasy erinnern, aber sehr real und lebensnah erscheinen. Was vor allem an den Beschreibungen und der wortgewandten Sprache liegt. Der Autor hat eine Poesie in seinem Schreibstil, welche unvergleichlich ist, und dem Geschehen besondere Noten verleiht. So hat mich der Autor als Leserin gewonnen, er lässt durch seinen Ausdruck und seiner Worte eine Atmosphäre entstehen, die einen sofort in den Bann zieht und in die Zeit aus Alchemie und Magie und der Suche nach Antworten und der großen Liebe reisen lässt. Sich in Gefahren stürzen lässt und sogar einen Mörder mildert.


Charaktere:
Bestsellerautor Kai Meyer besitzt das Talent, die einzelnen Charaktere dem Leser besonders nahe zu bringen. Vor allem natürlich unsere Hauptprotagonistin und Dreh- und Angelpunkt Aura. Aura macht ihrem Namen alle Ehre. Eine ganz besondere Person, der man sich schnell anschließt und mit ihr ihr Dasein in der Alchemisten-Familie fristet. Doch es soll sich bald ändern und die Familie wird gänzlich aus den Angeln gerissen. Ein kaltblütiger Mord beschattet das Vorhaben des Vaters. Kai Meyer hat vielschichtige Charaktere erschaffen, die mit ausgefeilten Skizzierungen und Psychogrammen beeindrucken und den Leser fesseln. Ihm ist es wahnsinnig grandios gelungen, die Macht und die Besonderheiten dieser Charaktere auszumachen und unglaublich genau einzufangen. Ihre Hintergründe, Prägung und Beweggründe werden dem Leser jedoch erst schrittweise deutlich und klar gemacht.
Das überzeugende bei Autor K. Meyers´ Umsetzung und Darstellung der Protagonisten ist, wie er einfache kleine Handlungen der Charaktere detailliert beschreibt, bei denen man sich oft selbst ertappt fühlt. So werden diese auf den ersten Blick unbedeutsamen Taten zu großen Schlüsselelementen im Buch.

Der Autor:
"Kai Meyer, geboren 1969, ist einer der erfolgreichsten Schriftsteller Deutschlands. Er studierte Film und Theater, arbeitete einige Jahre als Journalist und widmet sich seit 1995 ganz dem Schreiben von Büchern. Viele seiner Romane wie "Die Alchimistin", "Die Unsterbliche" und die Trilogien "Merle und die Fließende Königin" und "Die Wellenläufer" wurden zu Bestsellern. Seine Bücher erscheinen in mehr als 40 Ländern, u.a. in den USA, in England, Japan, Italien, Frankreich und Russland. Für "Frostfeuer" erhielt Kai Meyer 2005 den "CORINE-Literaturpreis". Mehrere Verfilmungen sind in Planung."

Fazit:
Es gehört für mich ohne Zweifel zu den Werken, die man einfach gelesen haben muss. Ich bin froh, durch die Neuauflage nun endlich auf den Geschmack der Bücher von Kai Meyer gekommen zu sein. Ich habe viel zu lange gewartet, dafür war es nun umso beeindruckender!
Voller Flair, Charakter und Atmosphäre.

Wenn nichts so ist wie es scheint und wenn Liebe zur Gefahr wird gehen wir mit Aura auf die Reise...

Von: Susanne Glahn (Solara300 / Solaria) Datum : 24.02.2016

fantastikbooks.blogspot.de/

Kurzbeschreibung
Die junge Aura Institoris ist in einem düsteren verwinkelten Schloss aufgewachsen, durch dessen bunte Fenster kaum Tageslicht in die Zimmer und langen Gänge und Flure dringt.
Ihr Vater, Nestor Nepomuk Institoris, auf den sie eine unbändige Wut hegt, bekommt sie kaum zu Gesicht. Er hat sich der Alchemie völlig verschworen und für ihn zählen nur seine Studien. Doch als er eines Tages ermordet wird und sein Mörder die Anweisung auch sie zu töten ignoriert, ändert sich ihr Leben von Grund auf.
Sie verliebt sich und Gillian, so heißt der mysteriöse junge Mann, verbündet sich mit ihr und unterstützt sie im Kampf gegen ihre Widersacher.
Sie muss das Erbe ihres Vaters antreten und Alchimistin werden um gegen ihre Feinde zu bestehen.

Cover
Das Cover ist ein absoluter Eyectacher! Es ist sehr aufwendig gestaltet und ich finde es fantastisch. Der Hintergrund ist schwarz gehalten dadurch wirkt es dunkel und Düster. Im Vordergrund, gezeichnet in hellem Blau, ist ein schön stilisiertes Tor zusehen durch das der Blick auf das düstere Schloss fällt über dem sich die dunklen Wolken türmen. Gesäumt von hohen Zypressen zieht es meinen Blick magisch an. Im unteren Teil des Covers ist ein Ornament zu sehen umrahmt von Federn und Schlüsseln, es macht neugierig zu erfahren was sich dahinter verbirgt.


Schreibstil
Der Autor Kai Meyer hat einen fantastischen Schreibstil der eine sofort gefangen nimmt.
Er entführt mich mit seinen detaillierten und bildhaften Beschreibungen und fesselndem Schreibstil in ein spannendes Abenteuer das mich bis zur letzten Seite in seinen Bann gezogen hat.
Die Charaktere sind sehr komplex gestaltet und anfangs schwer zu durschauen. Es dauert bis man hinter die Fassaden blickt, das hält die Spannung hoch und birgt auch Überraschungen, denn vieles entwickelt sich anders als gedacht.
Es gibt verschiedene Erzählstränge die alle sehr gut miteinander verwoben werden.
Mir persönlich gefällt das sehr gut, erfährt man doch die Sichtweise verschiedener Protagonisten und bekommt einen breiteren Überblick auf die Geschehnisse.


Meinung
Wenn nichts so ist wie es scheint und wenn Liebe zur Gefahr wird gehen wir mit Aura auf die Reise...

Die achtzehnjährige Aura Institoris wächst auf einer Insel in einem düsteren Schloss auf dessen verwinkelte Gänge einem Irrgarten gleichen.
Auf ihren Vater ist sie nicht gut zu sprechen. Er verbringt er seine Zeit ausschließlich mit seinen Studien in seinem privaten Reich unter dem Dach, zu dem nur sehr wenige Zutritt haben und ignoriert seine Familie.

Da wird ihr Vater ermordet und Gillian sein Mörder, führt den zweiten Auftrag seines Meisters nicht aus. Er sollte auch Aurora ermorden, stellt sich stattdessen auf ihre Seite und unterstützt sie in ihrem Kampf gegen ihre Widersacher.
Beide spüren eine unerklärliche Anziehungskraft zueinander, der sie nicht widerstehen können. Doch es liegt ein schwieriger Weg vor ihnen denn sie geraten mitten in einen Krieg und ihre Liebe wird auf eine schwere Probe gestellt.

Die Charaktere sind sehr komplex gestaltet und bestechen durch ihre Vielfalt und zahlreichen Facetten.
Die Gefühle und Gedanken der Protagonisten sind sehr klar beschrieben, sodass man ihre Handlungen und Reaktionen verstehen und nachvollziehen kann. Man fühlt mit ihnen mit, spürt ihre Ängste, ihre Wut und den Zorn.

Aurora erscheint anfangs unfreundlich und abweisend, sie trägt viel Wut in sich, sehnt sich nach Anerkennung und fühlt sich verraten und im Stich gelassen. Doch sie ist eine Kämpferin und gibt nicht schnell auf.
Ihr Leben auf dem Schloss stellt sich als nicht einfach dar, kämpft sie doch jahrelang um Anerkennung und Liebe. Sie fühlt sich nur ihrer kleinen zehnjährigen Schwester Sylvette verbunden.
Sylvette besticht durch ihre Fröhlichkeit und Natürlichkeit und ihr Talent hinter die Fassade zu schauen.
Gillian sehnt sich nach Freiheit und einem normalen Leben über das er selbst bestimmt. Er zeigt bei Aurora zum ersten Mal Gefühle, als er es nicht über sich bringt sie zu töten. Er tritt zwar als der Böse auf, doch wandelt er sich und beschließt nicht mehr gegen seine Überzeugungen zu handeln.
Und was soll ich sagen, ich mochte ihn sofort.

Die Schauplätze und Landschaften sind sehr ausführlich und mit Liebe zum Detail beschrieben was die Geschichte wie einen Film erscheinen lässt den man vor Augen hat. Ich konnte die Beklemmung in dem düsteren Schloss fast fühlen. Das liebe ich an Geschichten, wenn sie fühlbar sind, man richtig eintauchen kann und sich hautnah mit den Protagonisten auf die Reise begibt.


Fazit
Ein grandioser Auftakt in der vieles nichts so ist wie es scheint, über Liebe, Intrige und Verrat, spannend, düster und voller Geheimnisse die mich in den Bann gezogen hat.


Sehr empfehlenswert!!!


Wenn nichts so ist wie es scheint und wenn Liebe zur Gefahr wird gehen wir mit Aura auf die Reise...

Von: Susanne G. Weber aus Contwig Datum : 24.02.2016

fantastikbooks.blogspot.de/

Schreibstil
Der Autor Kai Meyer hat einen fantastischen Schreibstil der eine sofort gefangen nimmt.
Er entführt mich mit seinen detaillierten und bildhaften Beschreibungen und fesselndem Schreibstil in ein spannendes Abenteuer das mich bis zur letzten Seite in seinen Bann gezogen hat.
Die Charaktere sind sehr komplex gestaltet und anfangs schwer zu durschauen. Es dauert bis man hinter die Fassaden blickt, das hält die Spannung hoch und birgt auch Überraschungen, denn vieles entwickelt sich anders als gedacht.
Es gibt verschiedene Erzählstränge die alle sehr gut miteinander verwoben werden.
Mir persönlich gefällt das sehr gut, erfährt man doch die Sichtweise verschiedener Protagonisten und bekommt einen breiteren Überblick auf die Geschehnisse.


Meinung
Wenn nichts so ist wie es scheint und wenn Liebe zur Gefahr wird gehen wir mit Aura auf die Reise...

Die achtzehnjährige Aura Institoris wächst auf einer Insel in einem düsteren Schloss auf dessen verwinkelte Gänge einem Irrgarten gleichen.
Auf ihren Vater ist sie nicht gut zu sprechen. Er verbringt er seine Zeit ausschließlich mit seinen Studien in seinem privaten Reich unter dem Dach, zu dem nur sehr wenige Zutritt haben und ignoriert seine Familie.

Da wird ihr Vater ermordet und Gillian sein Mörder, führt den zweiten Auftrag seines Meisters nicht aus. Er sollte auch Aurora ermorden, stellt sich stattdessen auf ihre Seite und unterstützt sie in ihrem Kampf gegen ihre Widersacher.
Beide spüren eine unerklärliche Anziehungskraft zueinander, der sie nicht widerstehen können. Doch es liegt ein schwieriger Weg vor ihnen denn sie geraten mitten in einen Krieg und ihre Liebe wird auf eine schwere Probe gestellt.

Die Charaktere sind sehr komplex gestaltet und bestechen durch ihre Vielfalt und zahlreichen Facetten.
Die Gefühle und Gedanken der Protagonisten sind sehr klar beschrieben, sodass man ihre Handlungen und Reaktionen verstehen und nachvollziehen kann. Man fühlt mit ihnen mit, spürt ihre Ängste, ihre Wut und den Zorn.

Aurora erscheint anfangs unfreundlich und abweisend, sie trägt viel Wut in sich, sehnt sich nach Anerkennung und fühlt sich verraten und im Stich gelassen. Doch sie ist eine Kämpferin und gibt nicht schnell auf.
Ihr Leben auf dem Schloss stellt sich als nicht einfach dar, kämpft sie doch jahrelang um Anerkennung und Liebe. Sie fühlt sich nur ihrer kleinen zehnjährigen Schwester Sylvette verbunden.
Sylvette besticht durch ihre Fröhlichkeit und Natürlichkeit und ihr Talent hinter die Fassade zu schauen.
Gillian sehnt sich nach Freiheit und einem normalen Leben über das er selbst bestimmt. Er zeigt bei Aurora zum ersten Mal Gefühle, als er es nicht über sich bringt sie zu töten. Er tritt zwar als der Böse auf, doch wandelt er sich und beschließt nicht mehr gegen seine Überzeugungen zu handeln.
Und was soll ich sagen, ich mochte ihn sofort.

Die Schauplätze und Landschaften sind sehr ausführlich und mit Liebe zum Detail beschrieben was die Geschichte wie einen Film erscheinen lässt den man vor Augen hat. Ich konnte die Beklemmung in dem düsteren Schloss fast fühlen. Das liebe ich an Geschichten, wenn sie fühlbar sind, man richtig eintauchen kann und sich hautnah mit den Protagonisten auf die Reise begibt.


Fazit
Ein grandioser Auftakt in der vieles nichts so ist wie es scheint, über Liebe, Intrige und Verrat, spannend, düster und voller Geheimnisse die mich in den Bann gezogen hat.


Sehr empfehlenswert!!!


Historisches Lesevergnügen

Von: BuboBubo Datum : 19.02.2016

bubobuboslesewelt.blogspot.de/

Auro Institoris wächst in einem Schloss, umgeben von Wasser, auf. Das düstere Schloss ihrer Vorfahren wird ihre Heimat, umgeben von Gängen und Labyrinthen wächst Aura zu einer jungen Dame heran. Sie hat eine kleine Schwester Sylvette und zwei Stiefbrüder, Daniel und Christopher.
Nach dem Mord an ihrem Vater Nestor, einem Alchimisten,gerät sie in die Arme des schönen Hermaphroditen Gillian. Doch was sie bei ihrem Kennenlernen nicht weiß ist, dass er der Mörder ihres gehassten Vaters ist, und dass er auch sie töten soll. Es war der Aufrag Lysanders, dem Erzfeind von Nestor. Schon seit geraumer Zeit herrscht zwischen den beiden Alchimisten Krieg, und Aura und Gillian geraten zwischen die Fronten. Gillian stellt sich gegen seinen Meister, denn er verliebt sich in die schöne Aura.
So ähnlich steht es auf dem Klappentext des Buches Das sind die Informationen die man vor Beginn des Lesens erhält. Doch schnell wird klar, dass es sich um keinen Liebesroman und um kein normal Jugend-Fantasy-Buch handelt. Die Inhalstangabe bezieht sich ungefär auf die ersten 100 Seiten.Kai Meyer hat es mal wieder geschafft mich sofort in seinen Bann zu ziehen. Die Orte und die Charaktere sind wundervoll ausgearbeitet und man kann sich richtig in die Welt von Aura hineinversetzen.
"Die Alchimistin" ist eins der ersten Bestseller von Kai Meyer. Ich hab schon mehrer Werke von ihm gelesen, bin aber erst jetzt durch die überarbeitete Auflage auf diese Reihe aufmerksam geworden.
Für diesen Roman hat der Autor sehr viel recherchiert, was man auch wirklich merkt. Der Roman spielt Ende des 18./ Anfang dess 19.Jahrhudnerts und die Detail der Orte und Geschenisse sind toll herausgearbeiet. Das Thema Alchemie wird zum Hauptthema dieses Romans und Unsterblichkeit spielt bei den meisten Handlungen eine übergeordnete Rolle. Im Anhang befinden sich in der neuen Aufgabe noch Daten und Fakten zu verschiedenen Themen und zu der Enstehungsgeschichte, was ich sehr interessamt finde. Nicht ist so wie es auf den ersten Blick scheint. Es gab mehrere Plot twists wo mir wirklich der Atem stehen geblieben ist weil ich einfach nicht damir gerechnet habe. Die Grenze zwischen Gut und Böse verschwimmt. Allerdings habe ich lange gebraucht um dieses Buch zu beenden, darum bekommt es auch einen Stern von mir abgezogen. Leider kann ich nicht genau sagen woran das lag. Wer Kai Meyer Fan ist wird dieses Buch auf jeden Fall lieben, auch wenn es mehr historische Aspekte enthält als manch andere seiner Werke.

Historisch magisches Lesevergnügen

Von: Samys Lesestübchen ( Sabrina Mayer ) Datum : 04.02.2016

samysbooks.blogspot.de/

Aura Institoris wächst in dem düsteren Schloss ihrer Vorahnen auf. Umzingelt von endlosen Gängen und zahllosen Sälen wächst sie zu einer angesehenen jungen Erwachsenen in mitten diesem ausweglosen Labyrinths heran. Ein schicksalhafter Mord, ausgerechnet an ihrem verhassten Vater, dem Alchimisten, führt sie in die Arme von Gillian. Doch auch er trägt keine weiße Weste, denn er war es, der den Mord an ihrem Vater begann. Ihre aufkeimende Liebe bringt jedoch nicht das erhoffte Glück und die sehnlich gewünschte Freiheit mit sich, denn gemeinsam geraden die Beiden zwischen die Fronten eines Krieges zwischen den Unsterblichen und dessen Ende erscheint aussichtlos. Der Hass hat sich über Jahrhunderte hinweg angestaut und doch muss es einen Weg geben, der das Unvermeidliche möglich macht – Frieden zu schaffen. Doch die Frage nach dem wie wird zum stetigen Begleiter…

Meine Meinung:
Kai Meyer ist mir als Autor schon oft begegnet durch Rezensionen von Freunden und dennoch habe ich bisher keins seiner Werke gelesen. Mit „ Die Alchemistin „ wollte ich dem Ganzen ein Ende setzen, weil mich der Klapptext sofort angesprochen hat.
Natürlich ist es immer sehr schwer im Nachhinein für einen Autor, den Leser dort abzuholen wo ihn die hohen Erwartungen hingebracht haben, wenn man so viel Positives über diesen gelesen hat. So war es bei mir auch bei diesem Buch.
Anfänglich musste ich mich sehr an den Schreibstil gewöhnen. War er zwar passend zum Zeitalter der Handlung ausgewählt und so etwas hochtrappend bzw. schwer verständlich, legte es sich jedoch umso mehr ich in der Geschichte weiterkam. Die Probleme alles nachvollziehen und verstehen zu können verflüchtigten sich mehr und mehr. Der Lesefluss nahm enorm zu und ein flüssiges Voranschreiten war möglich. Natürlich gab es immer wieder mal 1-2 Worte, die vielleicht unbekannt oder altmodisch erschienen, aber es stört mich nicht mehr.
Die Charaktere waren allesamt sehr anschaulich und authentisch gestaltet. Ich konnte eine gute Beziehung zu allen aufbauen und bin gerne an ihre Seite durch die Handlung geschlichen.
Aura war mir anfangs eher etwas unsympathisch, hatte ich den Eindruck gewonnen, dass sie sehr zickig und egozentrisch zu sein scheint. Aber im Verlauf verflog dieser Eindruck und umso mehr ihre Beweggründe für ihr Tun und Sein bekannt wurde, dachte ich darüber nach, wie ich mich vielleicht verhalten würde und da wäre ich ihr sehr ähnlich gekommen.
Gillian mochte ich sofort. Zwar hat er eher den Ruf als Bösewicht im Gepäck, dennoch zeigte er viele unterschiedliche Seiten von sich und somit konnte er total bei mir punkten.
Der Schauort war sehr greifbar dargestellt. In meiner Fantasie schlich ich selbst durch die Gänge des Alten Schlosses und malte mir so einiges aus, was auch den detaillierten Schilderungen des Autors und der Charaktere zu verdanken ist.
Natürlich verläuft solch eine Handlung nicht ohne Grausamkeiten und so wird dem Leser vor Augen geführt, welche Methoden zum Erfolg führen um an die „Unsterblichkeit“ zu gelangen. Aber dies schadet der Handlung absolut nicht, sondern puscht sie eher mit Spannung und fesselt den Leser an die Seiten.
Am Ende der Handlung führt Kai Meyer noch Punkte seiner Recherchen zu diesem Buch auf. Es ist wirklich sehr interessant wie sich ein Buch nach und nach zusammen setzt und was es so alles beinhaltet, wenn man sich ein Thema in den Kopf gesetzt hat. Die Umsetzung ist dem Autor allemal gelungen und ich bin sehr gespannt wie es weitergehen wird.

Fazit:
Trotz anfänglichen Schwierigkeiten bezüglich des Schreibstils entpuppte sich dieses Buch zu einem empfehlenswerten und spannenden Roman voller Ereignisse, Wendungen und interessanten Aspekten.

Gut recherchiert mit schroffen Charakteren

Von: AnnaDiaries Datum : 03.02.2016

www.the-anna-diaries.de

Wenn Kai Meyer eins kann, dann ist es Fantasy zu schreiben. Ich merke es nicht nur in seinen neuen Büchern, auch Die Alchimistin macht da keinen Unterschied. Ich kann sehr gut verstehen, warum dieses Buch auch heute noch zu seinen eigenen Favoriten zählt. Die Neuauflage des Buchs, mit den wunderschönen neuen Covern hat mich dazu veranlasst, es nun endlich mal lesen zu wollen und ich wurde nicht enttäuscht.

Aura und der alte Feind

Die Reise zu Aura und dem düsteren Schloss beginnt mit Christopher, der von Auras Mutter Charlotte adoptiert wird. Und das, obwohl er schon älter ist. Hier setzt Kai Meyer die Szene rund ums Schloss, die Ostsee und die Familie Institoris. Der Anfang ist, meiner Meinung nach, etwas schwerfällig zu lesen und ich brauchte einige Zeit, bis ich wirklich in diese Geschichte eintauchen kann. So faszinieren Kai Meyer das Schloss und die Familie beschreibt, so langwierig ist der Anstieg in die Spannung. Es ist, als würde man selber die 100 Stufen vom Anlegeplatz zum Schloss selber hochsteigen, bis man überhaupt richtig in der Story versinken kann. Das ist mein einziger Minuspunkt, wenn man es denn so nennen kann.
Aura ist hier natürlich die Protagonistin und ich habe sie, sobald die Ansicht zu ihr gewechselt hat, schnell ins Herz geschlossen. Sie gerät zwischen die Stühle und muss nun selber sehen, wie sie ihren Vater rächt. Obwohl sie eher schroff ist, macht sie genau das zu meiner Lieblingsfigur. Ohne ihre Unberechenbarkeit wäre dieses Buch nur halb so gut.

Recherche ist das A und O

Was Kai Meyer besonders gut gemacht hat, ist die Templer und Alchimisten ins richtige Licht zu rücken. Hier müssen wirklich Stunden, Tage und Monate an Recherche ins Spiel gekommen sein. Ich habe mich selber einige Zeit mit den Templern beschäftigt und weiß, wie komplex das Thema ist. Wirklich sehr schön zu sehen, dass es im Buch doch sehr gut umgesetzt wurde.

Wenn ihr also Lust habt, Aura auf ihrem Abenteuer zu begleiten, dann solltet ihr das tun. Vorallem Mittelalterfans werden hier auf ihre Kosten kommen und nicht enttäuscht werden. Aber wann enttäuscht ein Kai Meyer Roman schon mal so richtig? Gar nicht oder? Mir fällt jedenfalls keiner ein, der mich enttäuscht hat.

Ein grandioser Meyer-Roman!

Von: Book-addicted Datum : 29.01.2016

book-addicted.de

"Die Alchimistin" ist ein Roman des Autors Kai Meyer. Auch wenn ich bisher nur wenig von Kai Meyer rezensiert habe, bin ich ein sehr großer Fan des Autors und habe zumindest den Großteil der älteren Büchern von ihm gelesen (daher auch keine Rezensionen, das war alles vor meiner Blogger-Zeit). Die Neuauflage der "Alchimistin-Saga" im Heyne Verlag war ausschlaggebend, dass ich die Reihe unbedingt noch einmal lesen wollte und so begann ich mit dem ersten Band...

...und wurde sofort wieder in die verrückte Welt von Aura Institoris, ihrem Alchimisten-Vater, ihrer Schwester Sylvette, Mutter Charlotte, den Stiefbrüdern Daniel und Christopher, dem Hermaphroditen Gillian, sowie vielen weiteren, fantastischen Charakteren gezogen. "Die Alchimistin" ist ein Buch, das einen sofort in seinen Bann zieht, denn nicht nur die Protagonisten zeugen von ungeheurer Charaktertiefe, auch die Landschafts- und Ortsbeschreibungen die Kai Meyer in einer Art und Weise beschriebt, dass man sich sofort dorthin versetzt fühlt, überzeugen.

Die meisten von euch werden den Autor hauptsächlich als Verfasser fantastischer Werke im Sinn haben, wer seine Werke jedoch schon länger verfolgt, der weiß, dass sich Meyer häufig auch auf einer historischen Schiene bewegt, die jedoch nicht minder spannend oder interessant aufgezogen ist. Die Details sind bis ins kleinste recherchiert und absolut realitätstreu, sodass das Lesen, dieses und auch anderer seiner historischen Werke, nicht nur zum reinen Vergnügen macht, sondern auch eine Art bildendende Aufgabe innehat.

Auch wenn die Charaktere durchweg tiefgründig, wie auch gut überlegt wirken, so wartet man bei manch einem doch fast umsonst darauf, dass sich eine gewisse Sympathie einstellt, denn so mancher Part ist und bleibt einfach unzugänglich. Dennoch sind selbst die Schurken in diesem Buch eine Besonderheit, auch wenn man lange Zeit nicht so recht zu fassen bekommt, wer nun auf der guten Seite steht - und wem man vielleicht doch lieber nicht zu viel anvertrauen sollte.

Besonders die thematisierte Alchemie empfand ich als überaus spannend, denn in aller Regel wird man heutzutage nicht mehr mit dieser "alten Kunst", wie sie damals vielfach praktiziert und ausprobiert wurde, konfrontiert. Jeder kennt die Alchemie nur unter der Kunst, die alle wertlosen Gegenstände zu Gold verwandeln kann - oder können sollte - doch die wenigsten kennen das Verfahren, bzw. die Grundidee, Unsterblichkeit zu erlangen. Durch die Harry Potter Romane wurde der "Stein der Weisen" eher ein Begriff, doch das tatsächliche Herstellungsverfahren ist auch dort ein großes Geheimnis und wird nie näher erläutert.

"Die Alchimistin" befasst sich mit den verschiedensten Formen zum Erlangen der Unsterblichkeit und schockiert mit mancherlei grausamen Methode. Dies tut der Geschichte jedoch keinen Abbruch und so bleibt der Roman packend, fesselnden überaus spannend. Außerdem beinhaltet er soviel mehr, als die Suche nach der Unsterblichkeit: Familiendramen, düstere Geheimnisse, das Auftreten des Templerordens, reisen in Ferne Länder, dunkle Katakomben... alles in allem handelt es sich hierbei also um eine Geschichte, die einen förmlich ins Buch hineinzieht, festhält und erst wieder gehen lässt, wenn man die letzte Seite beendet und seufzend das Buch zugeklappt hat.

Im Anhang finden sich allerlei interessante Daten und Fakten zu den Notizen und Nachforschungen, die Kai Meyer getätigt hat, sowie einiges zur Entstehung des Buches - eine tolle Ergänzung, die ein wenig Neugier befriedigen kann.

Leider gar nicht meins.

Von: Atelier Maikind Datum : 19.01.2016

ateliermaikind.wordpress.com

„Die Alchimistin“ habe ich mir noch aus dem vergangenen Jahr mitgenommen. Eigentlich hörte sich die Inhaltsangabe sehr vielversprechend an, doch ich bemerkte schnell, dass ich mit den Charakteren und dem Schreibstil Probleme bekam. Die Story-Idee war okay, aber nicht weltbewegend. Einiges wirkte auf mir wirr oder nicht durchdacht und das, obwohl mir dieses Buch wirklich von vielen ans Herz gelegt wurden war.

Mein nächstes Problem hatte ich mit den Charakteren. Natürlich sind alle gut ausgearbeitet, aber trotzdem waren sie mir von Anfang an vollkommen unsympathisch. Selten hatte ich solche Probleme, wenn es um das Verstehen eines Protagonisten ging, wie in diesem Buch.
Es gab einfach keinen Charakter, mit dem ich mich hier irgendwie anfreunden konnte.

Die Protagonisten und die Story-Idee sind die eine Sache, der Schreibstil eine ganz andere. Wenn ich mich über eines nicht beschweren kann, dann ist es der Schreibstil. Die Orte des Geschehens sind faszinierend. Ich bin noch immer total begeistert von dem Schloss, in welchem Aura aufwächst. Es ist alles detailreich und bildgewaltig beschrieben. Leider macht dieser positive Punkt nicht viel aus. Ansonsten war der Schreibstil einfach nichts für mich. Viele Stellen waren einfach zu langatmig und zogen sich wirklich ins unendliche.

Das Cover ist ein Schmuckstück. Der Schwarze Hintergrund und die blauen Outlines sind einfach ein absoluter hingucker. Ich würde das Buch alleine wegen des Covers kaufen. Auch wenn das Schloss auf dem Cover nicht viel mit dem im Buch gemein hat.

Mein erstes (und vielleicht auch letztes) Buch von Kay Meyer. Leider kam ich mit dem Schreibstil gar nicht klar und die Story war einfach zu langatmig. 2 von 5 Sternen.

★★☆☆☆

Fantastisch und verwirrden

Von: Shiro Datum : 17.01.2016

Die Alchimistin ist ein eher komplexes Buch. Man bekommt im ersten Moment sehr viel Informationen was Charakter und Handlungsorte betrift und weiß auch ersten Augenblick nicht wirklich viel damit anzufangen, denn alle Handelnden Personen sind schon auf den ersten Blick nicht wirklich das was man als "normal" bezeichnen würde. Angefangen mit Aura - der eigentlichen Protagonistin des Buches - was sich jedoch im Verlaufe des Buches noch teilweise ändern wird, da der Roman aus den verschiedenen Sichten der vorkommenden Figuren erzählt wird - sie lebt mit ihrer Familie in einem Schloss nahe der Ostsee. Ihr Vater bekommt sie nur selten zu Gesicht, da sich dieser meist Tage oder sogar Wochenlang im Dachgarten einschließt um irgendwelche geheimen Experimente zu tätigen. Ihre Mutter hat ein schwäche für Muscheln, ihre kleine Schwester ist das komplette gegenteil von ihr, immer fröhlich und so zu sagen der Sonnenschein der Familie. Daneben gibt es noch den älteren Daniel, der von der Mutter adoptiert wurde und kränklich zu sein scheint. Eines Tages bekommt sie einen neuen Adoptivbruder, mit der sie sich schon auf anhieb nicht gut versteht. Plötzlich taucht eines Tages ein mysteriöser Mann auf, der Nestor - der Vater von Aura - ermordet - und von da an kommt der besagte Stein ins Rollen und die Geschichte nimmt ihren lauf.

Nach den beiden Merle-, Arkadien Büchern und dem ersten Buch der Seiten der Welt Trilogie, wollte ich wieder ein Buch von Kai Meyer lesen. Da viel mir die Alchimistin ins Auge. Dementsprechend war ich gespannt was mich erwarten wird. Jetzt nachdem ich es gelesen habe muss ich ehrlich gestehen, dass ich etwas verwirrt und überfordert bin. Es gibt zahlreiche Figuren mit denen man sich auseinander setzen muss und die im Voranschreiten der Story immer mehr Entwicklungen durchmachen, bei denen man genau aufpassen muss. Hat man sich dennoch auf das ganze eingelassen, erfährt man nach und nach in welchem Verhältnis nicht nur Aura zu ihrem Vater, sondern auch zu dem geheimnisvollen Gillian - dem Hermaphrodit - und wie sich ihr Weg kreuzt und sie sich aus den Augen verlieren. Auch Gillian hat in Die Alchimistin eine tragende Rolle zu spielen, die ich hier aber nicht näher erläutern will ;D

Dennoch muss ich sagen, hat man sich einmal festgelesen, wird dieses Buch zu einer interessanten Lektüre. Vieles an Informationen muss man verarbeiten, aber sie werden zum Teil aufgelöst. Man bekommt viele Rätsel aufgetischt die man mit Spannung verfolgt und auch nicht immer so aufgelöst werden wie man sich vielleicht zuvor gedacht hat. Wie in allen Kai Meyer Romanen bereist man auch hier zahlreiche Orte in die der Autor seine Leser mitnimmt. Ausgeklügelt und fantastisch beschrieben, so wie es nur Kai Meyer kann. Wer also schon einige seiner Bücher gelesen hat wird auch hier nicht enttäuscht, was die Vielfalt an Länder gibt in denen die Geschichte spielt, sei es Venedig, Deutschland, Österreich oder sogar der Kaukasus.

Eine Besonderheit dieses Buches ist, dass es in zwei Teile unterteilt ist. So kann es dem Leser vorkommen, dass der erste Teil eine Art Einführung sein kann. Zum einen werden hier die verschiedenen Charakter und ihre Beziehung zueinander erklärt und zum anderen werden hier die Vorbereitungen auf die Ereignisse im zweiten Teil getroffen. Beide Teile liegen sieben Jahre auseinander und dementsprechend haben sich die Charakter weiterentwickelt und Veränderungen erlebt, so dass der Leser gezwungen wird diese auf Neue kennen zu lernen. Außerdem passiert wirklich sehr viel und man kann es nur schwerlich erklären ohne zu viel zu verraten.

Die Alchimistin ist ein wirklich spannendes Buch, auch wenn ich wie erwähnt etwas verwirrt bin und hoffe, dass im zweiten Buch diese Verwirrung verschwindet und ich erfahre wie es mit Aura, Gillian und so manch anderen Figuren weitergeht. Dieses Buch ist wirklich nichts für zwischendurch, mann muss höllisch aufpassen, sonst kann man den Faden verlieren. Fassettenreich und wirklich toll. Ich kann aber auch sagen, dass es wohl ein Buch ist, dass nicht jedem gefallen wird. Es ist eher so ein zwischending. Selbst ich bin mit noch nicht wirklich sicher, wie ich es bewerten soll, dafür müsste ich mir noch die anderen beiden Bände durchlesen. Trotzdem ein gutes Buch, fantastisch erzählt wie es nur Kai Meyer kann.

Der Sämann hat ein neues Rad...

Von: Lena von Awkward Dangos Datum : 15.01.2016

awkward-dangos.blogspot.de

Schon lange wollte ich gerne mal ein Buch von Kai Meyer lesen, einem der erfolgreichsten deutschen Phantastik-Autoren. Mit seinen vielen Werken, wie zB der Wellenläufer-Trilogie, der Arkadien-Trilogie, Asche & Phönix oder seiner aktuellen Reihe Die Seiten der Welt, hat er sich einen Namen gemacht und es immer wieder auf die Bestsellerlisten geschafft. Die Alchimistin war seine erste Bestsellerserie und ist nun von ihm vollständig überarbeitet worden. Ein guter Zeitpunkt also, mir mein erstes Buch von ihm zu schnappen.


♥ Cover & Aufmachung ♥

Was mich auf diese Reihe aufmerksam gemacht hat, waren ganz klar die neuen, auffälligen Cover, die jeweils einen der Schauplätze der Romane in einer Farbe darstellen. Den verschnörkelten, geheimnisvollen Torbogen auf dem Cover des ersten Bandes finde ich sehr gut gelungen. Allerdings wirken die Cover meiner Meinung nach im Internet etwas eindrucksvoller, da die Taschenbücher recht klein und unauffällig festaltet sind.

♥ Inhalt ♥

Im düsteren Schloss ihrer Ahnen wächst Aura Institoris inmitten eines Labyrinths endloser Gänge und Säle heran. Als ihr verhasster Vater, ein Alchimist, getötet wird, verliebt sie sich ausgerechnet in seinen Mörder – den mysteriösen Gillian. Sein Auftrag ist es, auch Aura zu ermorden. Doch Gillian stellt sich für sie gegen seinen Meister. Gemeinsam geraten die beiden zwischen die Fronten eines Krieges zwischen Unsterblichen, deren Hass die Jahrhunderte überdauert hat. (Text: Heyne)

♥ Umsetzung ♥

Der Anfang des Romans gestaltete sich leider etwas zäh. Von Spannung war noch nichts zu spüren und ich arbeitete mich ein wenig gelangweilt Seite um Seite vor. Bald fragte ich mich, wann Kai Meyer denn nun endlich mal zum Punkt kommen würde, aber meine Sorge, dass dieses Buch womöglich ein Fehlgriff gewesen sein könnte, löste sich schon bald in Luft auf, als man nach und nach Einblicke hinter die Fassade der Familie Institoris blicken konnte und sich das Netz aus Intrigen um Nestor, Aura, Gillian, Charlotte, Christopher und Lysander immer weiter spannte. Die Geschichte, die an verschiedenen Orten der Welt spielt, nimmt immer mehr an Fahrt auf und gewinnt stetig an Spannung, die Kai Meyer zur Mitte des Buches hin geschickt zu steigern weiß. An dieser Stelle ist der erste Teil der Geschichte zuende und wir machen mit Teil 2 einen kleinen Zeitsprung: sieben Jahre später. Eine Menge ist passiert, vieles hat sich verändert, doch so einige Geheimnisse bleiben und Spannung des Romans wird nochmal immens gesteigert. Es wird mysteriöser und düsterer und immer wieder tun sich neue Abgründe der Vergangenheit und Gegenwart auf, die schließlich zu einem beeindruckenden Showdown führen und den Leser neugierig auf die weiteren Bände machen.

♥ Schreibstil ♥

Das Buch ist aus der Sicht eines personalen Erzählers geschrieben und schildert abwechselnd die Ereignisse aus Christophers, Auras und Gillians Perspektive. Die Beschreibungen der Umgebungen und Gefühle sind sehr detailreich und doch meist nicht zu ausschweifend und auf den Punkt. Nur ganz am Anfang waren mir die Beschreibungen auf dem Weg zur Burg der Familie etwas zu langatmig. Auch Kai Meyers Wortwahl fügt sich gut in den Roman ein und ist der Zeit und Atmosphäre eines Europas des 19./ 20. Jahrhunderts entsprechend angepasst. Zwar ist der Schreibstil nicht zu vergleichen mit der Schönheit eines Textes von Nina Blazon oder Antonia Michaelis, aber er hat mir dennoch gut gefallen und war sehr schön zu lesen.

♥ Charaktere ♥

Eines muss man Kai Meyer lassen: Seine Charaktere sind keine Stereotypen wie man sie in anderen Romanen antreffen kann, sondern liebevoll ausgearbeitet und mit ihren individuellen Eigenarten versehen, die sie sehr komplex und real erscheinen lassen.

Aura Institoris wird auf ein Internat geschickt, was ihr natürlich gar nicht passt. Sie fühlt sich von ihrem Vater verraten, hat so einiges auszuhalten und gerät schließlich in die dunklen Machenschaften Lysanders. Er wird zu ihrem bitteren Erzfeind, wodurch sie schnell erwachsen werden muss und nach Rache strebt. Sie ist zielstrebig und wandelt sich bereits im ersten Buch der Alchimistinnen-Saga von einem verängstigten Mädchen zu einer starken, selbstbewussten jungen Frau, die niemals aufgibt. Von Anfang an ist sie mein Lieblingscharakter gewesen.

Gillian ist ein eigenartiger Charakter. Als früherer Auftragsmörder ist er nun auf der Flucht vor Lysander, dessen Auftrag er nicht erfüllen konnte. Er ist ein Hermaphrodit, was ich so noch in keinem Buch gelesen habe und genau so interessant wie eigentartig fand. Während des Lesens wurde ich zudem das Gefühl nicht los, dass er ebenso gut in eine von Cornelia Funkes Geschichten gepasst hätte - vielleicht sogar in den Herrn der Diebe. Aber ich habe keine Ahnung, wie ich darauf gekommen bin. XD Alles in allem ist Gillian ein echt toller Charakter, der seine Talente einzusetzen weiß, aber nie überzogen als großer Held dargestellt wird.

Christopher dagegen war mir von Anfang an unsympathisch. Seine Passagen zogen sich erst sehr und lasen sich geradezu langweilig - lieber wollte ich wissen, wie es mit Aura und Gillian weiterging. Allerdings wurde mit ihm als Beispiel sehr gut dargestellt, wie sich ein Mensch in Anbetracht von Macht verändern und dem Bösen verfallen kann, was jetzt hoffentlich kein allzu großer Spoiler ist, da dies schon recht früh im Buch beginnt. Zum Ende hin wird er aber ein wenig sympathischer, da er aus seinen Fehlern lernt und seinen Stiefschwestern Sylvette und Aura ein guter Bruder sein möchte.

Außerdem lernen wir im zweiten Teil des Buches noch einige neue Charaktere kennen, aber ich möchte nicht spoilern und werde deshalb nicht genauer auf diese eingehen... ;)

♥ Fazit ♥

Nach anfänglichen Schwächen und Längen ein wirklich unterhaltsamer, fantasievoller Roman, der mich mit den Geheimnissen der Alchimie und den Familienintrigen in seinen Bann ziehen konnte. Band 2 und 3 der Trilogie werden auf jeden Fall bald folgen und Die Alchimistin wird bestimmt nicht meine einzige Reihe von Kai Meyer bleiben.

... die Welt der Alchimisten ...

Von: Levenya (Levenyas Buchzeit) Datum : 13.01.2016

levenyasbuchzeit.blogspot.de/

Die Alchimistin

1/3
Kai Meyer, geboren 1969, ist einer der erfolgreichsten Schriftsteller Deutschlands. Er studierte Film und Theater, arbeitete einige Jahre als Journalist und widmet sich seit 1995 ganz dem Schreiben von Büchern. Viele seiner Romane wie "Die Alchimistin", "Die Unsterbliche" und die Trilogien "Merle und die Fließende Königin" und "Die Wellenläufer" wurden zu Bestsellern. Seine Bücher erscheinen in mehr als 40 Ländern, u.a. in den USA, in England, Japan, Italien, Frankreich und Russland. Für "Frostfeuer" erhielt Kai Meyer 2005 den "CORINE-Literaturpreis". Mehrere Verfilmungen sind in Planung.
(Quelle: http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Die-Alchimistin-Roman/Kai-Meyer/e484429.rhd#buchInfo3).

„Die Alchimistin“ ist der Auftakt einer Trilogie.

Website des Autors:
http://www.kai-meyer.de/
Website zum Buch:
http://www.diealchimistin.de/

Erster Satz:
„Und dann das Schloss.“

Klappentext:
Director's Cut - vom Autor vollständig überarbeitete Neuausgabe

Im düsteren Schloss ihrer Ahnen wächst Aura Institoris inmitten eines Labyrinths endloser Gänge und Säle heran. Als ihr verhasster Vater, ein Alchimist, getötet wird, verliebt sie sich ausgerechnet in seinen Mörder – den mysteriösen Gillian. Sein Auftrag ist es, auch Aura zu ermorden. Doch Gillian stellt sich für sie gegen seinen Meister. Gemeinsam geraten die beiden zwischen die Fronten eines Krieges zwischen Unsterblichen, deren Hass die Jahrhunderte überdauert hat.

Cover:
Das Cover ist einfach wundervoll gestaltet worden. Es lädt ein zum Träumen, ist magisch, kreativ und so detailliert. Zudem ist es düster gehalten und passt somit zu der Atmosphäre des Buches. Schön finde ich auch, dass alle drei Teile wieder gut zusammen passen und sich nur in den Grundfarben unterscheiden. Ich finde sie sehr passend.

Leseprobe:
http://www.randomhouse.de/leseprobe/Die-Alchimistin-Roman/leseprobe_9783453419049.pdf

Meinung:
An dieser Stelle meinen herzlichsten Dank an den Heyne für das Rezensionsexemplar.

Ich bin ein ganz großer Kai Meyer Fan und bin lange um seine „Die Alchimistin - Trilogie“ herumgeschlichen. Als dass Buch nun neu aufgelegt wurde, musste ich es einfach lesen.

Gleich die ersten paar Sätze haben mich wieder gefesselt, sodass ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte und somit das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe.
Die Geschichte wird uns zum größten Teil aus Sicht von Aura Institoris erzählt, die
zusammen mit ihren Eltern auf dem großen Familienschloss aufwächst. Auras Vater, der ein Alchimist ist, zieht sich viel zurück und vor allem Auras Mutter leidet an der Einsamkeit. Deswegen adoptiert sie den Waisenjungen Christopher und bringt ihn auf die Insel. Die Familie scheint viele Geheimnisse zu umgeben, die nur nach und nach gelüftet werden. Als dann noch Nestor, Auras Vater, umgebracht wird, scheint es, als würde sie in etwas Größeres geraten. In einen Krieg der Unsterblichen …
Mit Aura bin ich am Anfang nicht sonderlich warm geworden. Sie ist, wie eigentlich alle Charaktere in diesem Buch, sehr speziell. Aber mit der Zeit habe ich mich an sie gewöhnt und sie ist mir mehr und mehr sympathischer geworden. Denn je weiter die Geschichte fortschreitet und umso mehr wir erfahren, desto nachvollziehbarer sind ihre Handlungen und Ansichten. Ich bin schon sehr gespannt, wie sie sich weiter entwickeln wird und ob sie mir in den anderen Teilen auch gleich sympathisch ist.
Aber auch aus Sicht von anderen Charakteren und Perspektiven wird die Geschichte erzählt, wodurch wir als Leser einen sehr allumfassenden Blick bekommen, was mir persönlich immer sehr gut gefällt.

Zu Beginn der Geschichte werden wir in die sehr vielschichtigen Charaktere eingeführt und lernen sie kennen. Das war für mich zu Beginn etwas verwirrend und langatmig, was sich aber für den weiteren Verlauf der Geschichte als sehr gut herausgestellt hat.
Alle Charaktere sind ganz fantastisch ausgearbeitet worden. Jeder für sich ist sehr detailliert in die Geschichte eingebaut und fügt sich perfekt in das Gesamtgeschehen ein. Alle sind sehr facettenreich, charmant und ganz individuell. Zudem macht jeder Charakter eine ganz persönliche Entwicklung durch und hat sein eigenes Päckchen zu tragen. Zahlreiche Erzählstränge und ein Überfluss an neuen Ideen, die dennoch allesamt sehr gut zusammengefügt werden, sodass keine Verwirrung beim Leser aufkommt. Ich bin sehr gespannt, was Kai Meyer noch an Überraschungen für uns parat hält.

"So war das Feuer der wahre Lehrer der Alchimisten: Aus Genügsamkeit erwuchs sein Nutzen, aus seinem Nutzen das ewige Leben."

Die Alchimie weckt schon seit Jahrhunderten die Wünsche der Menschen. Die Herstellung von Gold und Reichtum, aber auch die Sehnsucht nach dem ewigen Leben, der Unsterblichkeit, sind unweigerlich mit der Alchemie verbunden. Diese Sehnsüchte und Wünsche sind es oft, die ein Wesen grundlegend ändern können, was in Kai Meyer ganz wunderbar in diesem Buch hervorbringt. Ich will an dieser Stelle nicht zu viel verraten ;)
Des Weiteren steht die Familie Institoris im Fokus, die aus sechs Mitgliedern besteht. Die Familie umgibt viele Geheimnisse. Mord, Intrigen, Alchemie. Das alles kommt hier zusammen, sodass der Leser schon bald in einen Strudel aus Lügen, Verrat und Krieg gerät.
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Ja, der Schreibstil von Kai Meyer war wie immer großartig. Was habt ihr anderes von mir erwartet? Ich liebe es, wie bildhaft und detailliert er Orte, Personen und Gefühle etc beschreibt. Zudem findet er ganz wundervolle Formulierungen, die einzigartig sind und einem im Gedächtnis bleiben. Temporeich, fantastisch und bildgewaltig erzählt uns Kai Meyer eine Familiengeschichte, die komplexer ist, als ich es vermutet hätte.

„Die Alchimistin“ ist ein sehr spannender und vielversprechender Auftakt, der für mich ganz anders war, als ich es angenommen hatte. Es ist eine Familiengeschichte, die einen den Atem anhalten lässt und wo kein Charakter nur das ist, was er zu sein vorgibt. Ein tolles Setting, facettenreiche Charaktere und ein Geheimnis, das über allem schwebt. Ich kann euch das Buch nur wärmstens empfehlen.

Lg
Levenya
http://levenyasbuchzeit.blogspot.de/
Vielen DANK für ein Rezensionsexemplar!

Völliges Durcheinander ohne große Spannungsmomente

Von: ThePassionOfBooks Datum : 12.01.2016

the-passion-of-books.blogspot.de

Inhalt
Im Schloss ihrer Ahnen wächst Aura Institoris inmitten eines Labyrinths endloser Gänge heran. Als ihr verhasster Vater, ein Alchimist, getötet wird, verliebt sie sich ausgerechnet in seinen Mörder - den mysteriösen Gillian. Sein Auftrag ist es, auch Aura zu ermorden. Doch Gillian stellt sich gegen seinen Meister. Gemeinsam geraten die beiden in einen Krieg zwischen Unsterblichen, deren Hass die Jahrhunderte überdauert hat.

Meine Meinung
Nachdem Kai Meyer mich bei "Die Wellenläufer" leider nicht so recht überzeugen konnte, wollte ich ihm mit "Die Alchimistin" eine zweite Chance geben. Doch irgendwie bin ich wieder nicht so richtig angetan von seinem Werk.
Positiv aufgefallen ist mir zunächst einmal, dass Kai Meyer ein wundervolles Talent hat, fabelhafte Bilder im Kopf entstehen zu lassen und den Leser an fremde, faszinierende Orte zu entführen. Ich bin richtig eingetaucht in seine Welt, rund um das Schloss und die anderen Schauplätze und hatte alles detailliert und bildhaft vor Augen.
Während die Beschreibungen seiner Landschaften und Örtlichkeiten einfach grandios sind, so spart er hier zu meinem großen Bedauern an den Charakteren. Die meisten Figuren sind eher vage und blass beschrieben und ich bezweifel stark, dass mir auch nur ein Einziger länger im Gedächtnis bleiben wird. Zudem kommt es ein paar Mal vor, dass eigentlich wichtigen Personen etwas zustößt oder sie gar sterben und ich hab sie nach wenigen Seiten komplett vergessen. Das ist schade, da sie ja doch eine bedeutende Rolle für die Geschichte selbst haben.
Hinein gekommen in die Geschichte bin ich recht gut und war auch anfangs sehr angetan und gefesselt. Leider jedoch werden die Handlungen mit der Zeit immer seltsamer sowie vorhersehbar und stellenweise sogar sehr geschmacklos. Inzest ist ein recht großes Thema in Kai Meyers Roman, hätte ich das früher gewusst hätte ich das Buch unter Umständen gar nicht angefangen zu lesen. Diese Thematik trifft nicht wirklich meinen Geschmack und es ist an einigen Passagen einfach nur noch abscheulich und unverständlich.
Auch habe ich das Gefühl, dass der Autor so viele verschiedene Aspekte in seine Geschichte hineinpacken wollte, wie z.b. Inzest, Unsterblichkeit, Alchemie, Tempelritter usw., dass es am Ende viel zu viel und ein einziges Durcheinander ist. Überall wird nur an der Oberfläche gekratzt und eine gewisse Tiefe fehlt der Geschichte meiner Meinung nach leider komplett.

Fazit
Ich hatte durch den Klappentext eine völlig andere Geschichte erwartet und bin leider nicht so ganz überzeugt von dieser Lektüre. Trotz sehr einfacher Charaktere und einer sehr verworrenen Geschichte gibt es immer wieder sehr spannende Passagen, die dann doch Spaß gemacht haben. Mehr wie durchschnittlich ist das Buch dann allerdings leider doch nicht für mich, dafür hatte ich zu hohe Erwartungen an die Geschichte.

Die Alchimistin

Von: angeltearz Datum : 26.12.2015

angeltearz-liest.blogspot.de/

Dieses ist die "Director's Cut - vom Autor vollständig überarbeitete Neuausgabe".
Mir fehlt da ein wenig den Vergleich zu der ersten Ausgabe, aber in diesem Band sind am Ende zusätzliche Erläuterungen bzw. ein ausführliches Nachwort vom Autor. Er bezieht sich auf die Alchemie und auch auf die einzelnen Charaktere.
Ich persönlich lese sowas nicht unbedingt, weil mich eher die Geschichte des Buches interessiert und nicht wieso-weshalb-warum. Aber ich finde es trotzdem eine schöne Zugabe vom Autor / Verlag.

Die Geschichte an sich hat mich von vorne rein interessiert. Alchemie hat ja auch ein wenig was mit Hexerei zu tun und das lese ich sowieso recht gerne.

Allerdings bin ich hier ein wenig schwer in die Geschichte reingekommen. Es war einfach von Anfang an zu breit gefechert, so dass ich den einzelnen Geschichten und deren Zusammenhänge nicht ganz folgen konnte. Allerdings, nachdem ich in der Geschichte drin war, folgen die Seiten einfach nur so dahin und ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Gerade Aura und ihre Liebe zu Gillian fand ich toll beschrieben. Nicht zu schnulzig und zu übertrieben.

Ich finde historische Bücher immer sehr langweilig. Geschichte ist nichts für mich, aber hier passt es einfach perfekt zusammen. Die Alchimie, die einfach nicht mehr in die heutige Zeit passt.

Die Charaktere sind aber auch toll beschrieben. Es ist genau die richtige Tiefe. Man erfährt erst gar nicht viel von den Einzelnen und dann immer, immer mehr. Aber auch nicht soviel, dass man sich direkt in die Charaktere verliebt. Ich denke, das wird den nächsten Bänden vorbehalten. Hoffe ich jedenfalls. Ich bin gespannt, wie es mit den Charakteren weitergeht und welche überhaupt noch dabei sind. Aber hier will ich mal nicht spoilern.

Band 2 und 3 habe ich bereits hier liegen und ich freue mich schon wahnsinnig darauf, die beiden Bände zu verschlingen.

Ich finde das neue Cover viel schöner als die Alten.
Ich bin ja eh ein großer Fan von den Covern mit dem schwarzen Hintergrund und den farbigen Ornamenten. Wenn es dann auch noch blau oder lila ist... Perfekt!

Fazit: Die Geschichte an sich ist wirklich klasse und ich freue mich darauf, Band 2 zu beginnen.

Die Alchimistin

Von: my_fave_books Datum : 25.12.2015

blogger.com

Autor: Kai Meyer
Preis: 9,99 €
Seiten: 510
Ersterscheinung: 1998

Inhalt:
Im Schloss ihrer Ahnen wächst Aura Institoris inmitten eines Labyrinths endloser Gänge heran. Als ihr verhasster Vater, ein Alchimist, getötet wird, verliebt sie sich ausgerechnet in seinen Mörder - den mysteriösen Gillian. Sein Auftrag ist es, auch Aura zu ermorden. Doch Gillian stellt sich gegen seinen Meister. Gemeinsam geraten die beiden in einen Krieg zwischen Unsterblichen, deren Hass die Jahrhunderte überdauert hat.

Eigene Meinung:
"Und dann das Schloss." Am Anfang fand ich das Buch langweilig und wollte aufhören zu lesen. Doch dann ab Kapitel 5 wird es spannend bis die Spannung am Ende wieder etwas nachlässt. Das schöne und gleichzeitig ärgerliche ist, wenn man gerade an einer spannenden Stelle angekommen ist, springt man in eine andere Situation, daher konnte ich auch nicht mit dem Lesen aufhören. Außerdem gibt es viele unterschiedliche Charakteren, welche ich ins Herz geschlossen habe. Leider gibt es in dem Buch viele Morde und genauso viele, die gerne die Morde rächen wollen.Das Besondere an dem Buch sind auch die Zeitsprünge. Kurz bevor das Buch zu Ende ist, gibt es einen kleinen Epilog, der einen dazu anregt den nächsten Band zu lesen. Zum Schluss erzählt Kai Meyer von der Enstehund des Buches und belegt seine Aussagen immer mit Zitaten oder ganzen Absätzen.