Leserstimmen zu
Feuermönche

James Rollins

SIGMA Force (2)

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Titel: Feuermönche Autor: James Rollins Übersetzer: Norbert Stöbe Reihe: Sigma Force Band: 2 Verlag: blanvalet Seiten: 540 ISBN: 978-3641111922 Im Kölner Dom ereignet sich ein verheerender Anschlag, bei dem die Gebeine der Heiligen Drei Könige gestohlen werden. Der Vatikan ist alamiert, denn die Diebe scheinen nicht einfach nur hinter den Reliquien her zu sein. Als Unterstützung wird die Sigma Force um Grayson Pierce angefordert. Und schnell müssen die Agenten feststellen, dass es um mehr geht als Knochen und Religion... "Feuermönche" ist der 2. Fall für die Sigma Force und hat mir gut gefallen. James Rollins legt in den Anfängen seiner Spezialeinheit den Fokus klar auf die Action, lässt es sich aber nicht nehmen, seine Leser auf eine Reise durch die Geschichte der katholischen Kirche mitzunehmen. Klasse! Die Geschichte wird von einem auktorialen Erzähler berichtet. Dabei folgt man großteilig der Sigma Force und ihren Ermittlungen. In einigen Kapiteln bekommt man auch einen Einblick in die Pläne der Gegenseite, ohne dass der gesamte Umfang dieser enthüllt wird. Diese Kombination hat mir sehr gut gefallen. Ich kenne mittlerweile zahlreiche Fälle der Sigma Force und man merkt diesem Thriller an, dass James Rollins und seine Agenten sich noch finden mussten. Die Truppe ist noch überschaubar, die Szenenwechsel sind noch nicht so rasant und auch die Ausflüge in die Wissenschaft fallen kleiner aus. Der Autor legt dafür Wert auf Action, Verfolgungsjagden und das richtige Maß an Cliffhangern. So fühlte ich mich sehr gut unterhalten, auch wenn ich mir manche wissenschaftliche Erklärung genauer gewünscht hätte. Die Story hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen. Ich bin ein großer Fan der kirchlichen Geschichte und so rannte der Autor mit seiner Idee bei mir offene Türen ein. Anders als Dan Brown, der Geheimbünde und Verschwörungen aufdeckte, zeigt James Rollins, dass sich Kirche und Wissenschaft nicht immer spinnefeind waren. Das hat mir gefallen. Das Finale wirkt typisch amerikanisch, passt aber zum gesamten Werk. Der Stil des Autor ist sehr gut und flüssig zu lesen. Seine Erzählweise ist direkt, detailreich, wenn es sinnvoll ist und mitreißend. Klasse. Fazit: Wer die Sigma Force bei ihren Anfängen begleiten möchte, sollte unbedingt zugreifen!

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