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George R.R. Martin: Das Lied von Eis und Feuer 01 (Das Lied von Eis und Feuer) (1)

Das Lied von Eis und Feuer 01 Blick ins Buch

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-442-26774-3

Erschienen: 14.12.2010
Dieser Titel ist lieferbar.

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Auftakt zu einem Meisterwerk

Von: Aurea Datum : 25.06.2017

fabelhafteweltderaurea.blogspot.ch/

Die Serie "Game of Thrones" bespreche ich mittlerweile seit der vierten Staffel für euch, und auch so einiges an Literatur zum Thema und von Autor George R.R. Martin gab es hier schon in Besprechungen. Die Buchreihe, mit der alles seinen Anfang nahm, die wurde allerdings bisher vernachlässigt. Höchste Zeit, diesen Fehler zu korrigieren.



Das steht drin

Eddard Stark, der Herr von Winterfell, wird an den Hof seines Königs gerufen, um diesem als Berater und Vertrauter zur Seite zu stehen. Doch Intriganten, Meuchler und skrupellose Adlige scharen sich um den Thron, deren Einflüsterungen der schwache König nichts entgegenzusetzen hat. Während Eddard sich von mächtigen Feinden umringt sieht, steht sein Sohn, der zukünftige Herrscher des Nordens, einer uralten finsteren Macht gegenüber. Die Zukunft des Reiches hängt von den Herren von Winterfell ab!


Kritik

Meine erste Bekanntschaft mit dem Lied von Eis und Feuer machte ich bereits mit 17 Jahren, allerdings war ich damals so gar nicht von der Reihe angetan. Wie ich es auch drehen und wenden wollte, dauernd wurde gemordet und vergewaltigt, und ich suchte mir in der ersten Hälfte des zweiten (englischen) Bandes dann doch lieber etwas anderes zum lesen.

Mit dem Erscheinen der Serie "Game of Thrones", produziert von HBO, wagte ich mich Jahre später nochmals an die Bücher und konnte mich mit dem Inhalt nun deutlich besser anfreunden. Seitdem sind ein paar Jahre vergangen, ich habe alle Bände mehrfach gelesen und da ist es nun höchste Zeit, die Werke von George R.R. Martin einmal eingehend zu besprechen. Auf den Inhalt selbst werde ich dabei so wenig wie möglich eingehen, hier wäre jedes verratene Detail eines zuviel.

Den Auftakt macht dazu der deutsche Band 1 mit dem Namen "Die Herren von Winterfell". Die Bücher wurden vom Blanvalet Verlag vor ein paar Jahren neu aufgelegt und sind nun mit einheitlichen Covern versehen, auf denen jeweils die Textfragmente farblich variieren. Die Bücher sind für Taschenbücher recht groß geraten, unter anderem damit lässt sich wohl auch die Aufteilung erklären. Für jeden englischen Band erscheinen nämlich zwei deutsche Bände. Wer zuerst englischsprachigen Kontakt hatte, der wird wohl auch eine Weile brauchen, bis er oder sie sich an die Eindeutschung der Eigennahmen gewöhnt hat. Aus Jon Snow wird Jon Schnee, Kings Lading heißt auf einmal Königsmund, Casterly Rock ist Casterlystein ... holprig, aber wie gesagt, man gewöhnt sich daran.

Das ist dann aber auch schon so ziemlich alles, was sich am Auftakt dieser bisher unvollendeten Saga kritisieren lässt. George R. R. Martin entfesselt nach und nach eine High Fantasy Welt, in der sich zahlreiche Figuren aus ganz unterschiedlichen Motiven herumtreiben. Niemand ist sicher, das lernt der Leser relativ zügig. Geschrieben wird aus der Perspektive verschiedener Figuren. So kommen ab und an Themen doppelt vor, doch es stellt sich kein Gefühl der Wiederholung ein, da bisheriges Wissen auf diese Art gekonnt erweitert wird. Nach und nach dringt man also tiefer in dieses Werk ein.

Dabei ist die Geschichte als solche spannend aufgebaut. Brutalitäten finden ebenfalls statt, allerdings selten zum Selbstzweck. Das Bild der Gesellschaft, welches sich nach und nach deutlicher abzeichnet, lässt dabei eine Menge Parallelen auch zur heutigen Zeit zu. Einige Themen verlieren eben auch nicht an Aktualität, nur weil sie in einer Fantasiewelt spielen. Wer bisher nur die Serie kannte, der findet in diesem Buch gut die erste Hälfte der ersten Staffel relativ getreu erzählt. Zahlreiche Gedankengänge und kleinere Nebenschauplätze erweitern aber auch für Serienfans die bestehende Geschichte und sorgen für ein tieferes Verständnis derselben.


Fazit

Nicht nur für Fans von Fantasyromanen, sondern auch für Anhänger politischer Thriller ist der Auftakt zur mittlerweile durchaus legendären Reihe "Das Lied von Eis und Feuer", "Die Herren von Winterfell", fast schon ein Pflichtkauf. Faszinierende Charaktere, spannend von der ersten bis zur letzten Seite und eine Welt, die so viele Versprechungen macht und damit in ihren Bann fesselt: Völlig zu Recht gilt diese Reihe als Meisterwerk.


Fakten zum Buch

Das Lied von Eis und Feuer Teil 1: Die Herren von Winterfell von George R.R. Martin | Originaltitel: A Game of Thrones | Verlag: Blanvalet | erschienen am 14. Dezember 2010 | Übersetzer: Jörn Ingwersen | Taschenbuch | 576 Seiten | € 16,00 [D] | € 16,50 [A] | CHF 21,50


Die Reihe

"Das Lied von Eis und Feuer" ist die deutschsprachige Ausgabe von "Song of Ice and Fire" von George R.R. Martin. Im Deutschen sind bisher folgende Bücher erschienen:

1. Die Herren von Winterfell
2. Das Erbe von Winterfell
3. Der Thron der sieben Königreiche
4. Die Saat des goldenen Löwen
5. Sturm der Schwerter
6. Die Königin der Drachen
7. Zeit der Krähen
8. Die dunkle Königin
9. Der Sohn des Greifen
10. Ein Tanz mit Drachen

Im Englischen entsprechen je zwei deutschsprachige Bücher einem Roman. Hier lautet die Reihenfolge:

1. A Game of Thrones
2. A Clash of Kings
3.A Storm of Swords
4. A Feast for Crows
5. A Dance with Dragons

Einfach großartig!

Von: Sarahs Bücherregal Datum : 20.04.2017

https://sarahs-buecherregal.blogspot.com

Lord Eddard Stark, Herrscher über den Norden und Lord von Winterfell, ist eigentlich nicht unzufrieden mit seinem Leben, auch wenn es im Norden hart ist. Selbst im Sommer schneit es, aber mit seiner Frau Catelyn und seinen Kindern lebt er ein gutes Leben. Doch als ihn sein langjähriger Freund und König Robert Baratheon darum bittet, als rechte Hand des Königs und sein nächster Berater in den Süden zu reisen, kann er nicht ablehnen und macht sich auf den langen Weg. In Köngismund findet er sich schnell in einem Schlangennest aus Kämpfen und Intrigen wieder, in das auch seine Familie im hohen Norden verwickelt wird. Ein langes Ringen um Macht und Einfluss beginnt.
George R.R. Martins Reihe „Das Lied von Eis und Feuer“ ist hauptsächlich bekannt als Vorlage für die Serie „Games of Thrones“. Da ich davon nur die erste Folge gesehen habe und diese mich gar nicht überzeugen konnte und ich zudem eigentlich gar keine Fantasyliteratur lese, stand ich dem ersten Band „Die Herren von Winterfell“ dementsprechend skeptisch gegenüber. Das Buch hat mich jedoch von der ersten Seite an völlig mitgerissen und sofort nicht mehr losgelassen. Obwohl es sich um Fantasy handelt, erinnert vieles auch historische Romane und so ist das Buch auch für alle Leute großartig geeignet, die sonst keine Fantasyfans sind. Die Figuren sind alle unglaublich gut und detailliert beschrieben, sie sind ausgefeilte Charaktere, die Entwicklungen durchmachen und sich immer wieder auf unterschiedlichste Art beweisen müssen. Für mich war besonders faszinierend, dass es eben nicht das Gute und das Böse gibt, sondern jede Seite weist auf eine gewisse Art gute und böse Züge auf, so dass man sich (bis auf wenige Ausnahmen), nie völlig gegen eine Figur stellen mag.
Das Feld von Familien und Geschichten, in dem sich Martin bewegt, ist unglaublich groß, umso mehr fällt auf, wie stimmig alle Figuren und Geschichten sich ineinanderfügen und ergänzen. Am Anfang braucht man etwas, um die verschiedenen Häuser und Familien auseinanderzuhalten, aber schnell ist man so in der Geschichte drin, dass sich alles weitere von selbst fügt. Die fast 600 Seiten des ersten Bandes waren dann auch viel zu schnell vorbei, zum Glück erwarten einen noch neun weitere Bände, um Lord Stark, seiner Tochter Arya, die mich als Charakter sehr begeistert hat, und allen weiteren Figuren zu folgen.

„Die Herren von Winterfell“ von George R.R. Martin ist großartige Fantasyliteratur, die mit vielen Anlehnungen an mittelalterliche historische Romane arbeitet und dadurch alle Leser mitnimmt, egal ob Fantasy-Leser oder nicht. Jetzt bleibt mir nur noch, schnell weiterzulesen, denn es fällt schwer, nicht zu wissen, wie es weitergeht.

Ein sehr guter Start

Von: Janes Bücherecke Datum : 03.12.2016

buecherrezi.blogspot.com



Eddard Stark, der Herr von Winterfell, wird an den Hof seines Königs gerufen, um diesem als Berater und Vertrauter zur Seite zu stehen. Doch Intriganten, Meuchler und skrupellose Adlige scharen sich um den Thron, deren Einflüsterungen der schwache König nichts entgegenzusetzen hat. Während Eddard sich von mächtigen Feinden umringt sieht, steht sein Sohn, der zukünftige Herrscher des Nordens, einer uralten finsteren Macht gegenüber. Die Zukunft des Reiches hängt von den Herren von Winterfell ab!

Ich habe lange gewartet bis ich diese Reihe beginne und ich habe keine Sekunde bereut. Mehr davon, ich brauche mehr. Es war wie eine Sucht, nicht nur sein Schreibstil ist einfach nur Wahnsinn, so flüssig und leitend. Man kann gar nicht aufhören.
Aber auch die Story ist um einiges besser als ich gedacht hätte. Ich dachte es wird eine Geschichte über Krieg Kampf und einem Dämlichen König. Doch es ist viel mehr, viel tiefer und viel Fantasy voller als nur das. Martin schmückt seine Charakterbeschreibungen mit sämtlichen Details aus. Man hat absolut keine Probleme sich das gesamte Geschehen vorzustellen. Wie eine riesige Leinwand im Kopf kam es mir vor. Von mir aus soll es niemals enden. Zum Glück habe ich auch noch einige Bände vor mir und hab noch jede menge zeit, bevor das Ende kommt

Titel: Das Lied von Eis und Feuer - Die Herren von Winterfell
Autor: George R. R. Martin
Verlag: Blanvalet
Seitenzahl: 576
Preis: 15 €

Klappentext: 
Die letzten Tage des Sommers sind gekommen

Eddard Stark, der Lord von Winterfell, lebt mit seiner Familie im kalten Norden des Königreichs Westeros, und er weiß, dass der nächste Winter Jahrzehnte dauern wird. Als der engste Vertraute seines Königsund alten Freundes Robert Barathon stirbt, soll Eddard an dessen Stelle treten. Für die Zeit, die er am Königshof zubringen muss, überträgt Eddard die Herrschaft über Winterfell an seinen Erben Robb- während sich sein Bastardsohn Jon den Kriegern der Nachtwache anschließt. Doch Robert Baratheon ist nicht mehr der starke Herrscher, der er einst war, und um den Eisernen Thron scharen sich Intriganten und feige Meuchler. Eduard sieht sich plötzlich von mächtigen Feinden umzingelt und muss hilflos zusehen, wie seine vielköpfige Familie in alle Winde verstreut wird. Die Zukunft des gesamten Reiches Westeros steht auf dem Spiel...

Inhalt: 
Über den Inhalt möchte ich nicht zu viel sagen. Ich habe Angst zu viel zu verraten. Nur so viel, die verschiedenen Königshäuser und Familien sind alle irgendwie miteinander verwandt und man muss sich anfangs schon sehr konzentrieren um alles zu verstehen.

Meine Meinung:
Ich bin nicht wirklich ein Fantasy Fan und schon gar nicht High Fantasy. Aber ich muss sagen, dass es von Anfang an sehr spannend war. Ich habe die Serie noch nicht gesehen, da ich erst die Bücher lesen möchte. Und ich kann sagen, dass ich mich echt richtig auf die weiteren Bände freue. Für alle, die sich nicht sicher sind, ob sie die Bücher lesen sollen, kann ich nur sagen: Macht es auf alle Fälle. Klare Leseempfehlung von mir.

Ein grandioser Reihenauftakt

Von: Plimaus Bücherträume Datum : 01.10.2016

plimausbuechertraume.blogspot.com

Der Plot ist interessant, gut strukturiert und klar ausgebaut.
Es finden sich viele überraschende Wendungen, aber auch emotionale und lustige Szenen.
Die Spannung wird durch Cliff Hanger am Kapitelende und anschließendem Perspektivenwechsel sehr geschickt aufgebaut, bricht aber auch nicht ab, da das nächste Kapitel mit der aufgestauten Spannung eines vorgegangenen Kapitels fortsetzt. 
Der Schreibstil ist flüssig, fesselnd und klar verständlich. 
Die Charaktere sind von der ersten Seite an sympathisch – oder auch nicht, je nach dem welche Rolle der Autor ihnen vorgesehen hat. 
Auch das Setting passt perfekt zur Geschichte, in Westeros naht der Winter, der viele Jahre dauern wird und das Land in eine große Hungersnot stürzen kann. Dies lässt sich auch als Symbol für das nahende Unheil deuten. 
Deswegen verdienen Die Herren von Winterfell meiner Meinung nach ganz klar 5/5 Sternen. 

einfach gut

Von: bookwave_miri Datum : 12.08.2016

bookwavemiri.blogspot.de

Titel: Das Lied von Eis und Feuer - Die Herren von Winterfell
Autor: George R. R. Martin
Verlag: Blanvalet
Seitenzahl: 576
Preis: 15 €

Klappentext:
Die letzten Tage des Sommers sind gekommen

Eddard Stark, der Lord von Winterfell, lebt mit seiner Familie im kalten Norden des Königreichs Westeros, und er weiß, dass der nächste Winter Jahrzehnte dauern wird. Als der engste Vertraute seines Königsund alten Freundes Robert Barathon stirbt, soll Eddard an dessen Stelle treten. Für die Zeit, die er am Königshof zubringen muss, überträgt Eddard die Herrschaft über Winterfell an seinen Erben Robb- während sich sein Bastardsohn Jon den Kriegern der Nachtwache anschließt. Doch Robert Baratheon ist nicht mehr der starke Herrscher, der er einst war, und um den Eisernen Thron scharen sich Intriganten und feige Meuchler. Eduard sieht sich plötzlich von mächtigen Feinden umzingelt und muss hilflos zusehen, wie seine vielköpfige Familie in alle Winde verstreut wird. Die Zukunft des gesamten Reiches Westeros steht auf dem Spiel...

Inhalt:
Über den Inhalt möchte ich nicht zu viel sagen. Ich habe Angst zu viel zu verraten. Nur so viel, die verschiedenen Königshäuser und Familien sind alle irgendwie miteinander verwandt und man muss sich anfangs schon sehr konzentrieren um alles zu verstehen.

Meine Meinung:
Ich bin nicht wirklich ein Fantasy Fan und schon gar nicht High Fantasy. Aber ich muss sagen, dass es von Anfang an sehr spannend war. Ich habe die Serie noch nicht gesehenen, da ich erst die Bücher lesen möchte. Und ich kann sagen, dass ich mich echt richtig auf die weiteren Bände freue. Für alle die sich nicht sicher sind, ob sie die Bücher lesen sollen, kann ich nur sagen: Macht es auf alle Fälle. Klare Leseempfehlung von mir.

Ich bin erschlagen und unheimlich glücklich, diese Welt nun endlich eröffnet und bestritten zu haben!

Von: Floh Datum : 30.06.2016

www.lovelybooks.de/mitglied/Floh/

Die Oberfläche ist nach Band eins angekratzt. Wie tief wird man noch mitgerissen?

Vermutlich hat der grandiose High Fantasy Autor George R. R. Martin um Jahre gebraucht, um sich diese ganz einzigartige und fantastische Welt der Saga um Winterfell zu erbauen. Ich stehe nun vor der Herausforderung in Kürze eine Rezension zu „Die Herren von Winterfell – Das Lied von Eis und Feuer“ zu verfassen, die diesem Autor gerecht wird und seinem unschlagbaren und bemerkenswerten Können gebührt. Ich habe selten ein Buch gelesen, das mich so intensiv gefangen hielt und in eine absolute High Fantasy Welt geholt und nicht mehr losgelassen hat. Meine Erwartungshaltung an GRRMs´ Schreibkunst war sehr hoch, denn bei Fantasy bin ich wirklich keine leicht zu überzeugende Leserin. Doch George Marin hat es tatsächlich bereits mit seinen ersten Zeilen geschafft, mich in seine Welt zu holen und mich zunächst in das atmosphärische Winterfell im hohen Norden zu platzieren um den Epos zu beginnen… Mit jeder geschriebenen Zeile, mit jedem einzelnen Wort, wurde ich mehr und mehr Teil dieser Saga und Teil Winterfells und Eddard Starks Leben.
Erschienen im blanvalet Verlag (http://www.randomhouse.de/Verlag/Blanvalet/1000.rhd)
"Dunkle Schwingen, dunkle Worte." (Seite 323)


Inhalt / Beschreibung:
"Die größte Fantasy-Saga unserer Zeit in vollständig überarbeiteter Neuausgabe!
Eddard Stark, der Herr von Winterfell, wird an den Hof seines Königs gerufen, um diesem als Berater und Vertrauter zur Seite zu stehen. Doch Intriganten, Meuchler und skrupellose Adlige scharen sich um den Thron, deren Einflüsterungen der schwache König nichts entgegenzusetzen hat. Während Eddard sich von mächtigen Feinden umringt sieht, steht sein Sohn, der zukünftige Herrscher des Nordens, einer uralten finsteren Macht gegenüber. Die Zukunft des Reiches hängt von den Herren von Winterfell ab!"

"...und wir halten an dem Glauben fest, dass ein Mann, der sein Urteil spricht, auch selbst das Schwert führen soll. Wenn du jemanden das Leben nehmen willst, bist du es ihm schuldig, ihm in die Augen zu blicken und seine letzten Worte zu hören. Wenn du es nicht ertragen kannst, verdient der Mann vielleicht auch nicht den Tod." (Seite 23)

Handlung:
Eddard Stark wird von seinem langjährigen Freund aus jungen Jahren, dem König Robert, zu Hofe gerufen um ihm als seine neue Rechte Hand zu dienen. Lord Jon Arryn, Roberts erste Rechte Hand, verstarb und nun soll Eddard in den Süden kommen um Robert bei seinem Regiment zur Seite zu stehen. Doch Jon Arryns Tod scheint kein natürlicher Tod gewesen zu sein. Lady Catelyn, Neds Frau, erhält von ihrer Schwester Lysa (Jon Arryns Ehefrau) einen Brief, indem sie die Lennister an dem Tof ihres Mannes beschuldigt. Fast zeitgleich versucht jemand Bran Stark zu töten, indem er zuvor aus einem Fenster gestoßen wurde und später am Krankenbett nach seiner Kehle bestochen wird… Dieser zweite Mordversuch konnte durch Zufall verhindert werden. Doch Catelyn will ihren keimenden Verdacht nicht ungeachtet lassen. Auch Lord Eddard Stark macht sich im Süden bei Hofe daran, Antworten auf Jons Tod zu finden und den Auftragsmörder und Mörder seines Sohnes zu entlarven und ihn zu sühnen… Derweil scheinen die Sieben Königslande von einer neuen Entwicklung beeinflusst, gar bedroht, zu sein. Prinzessin Daenerys, die Sturmtochter, erwartet ein Kind. Königin Cersei und König Robert trachten nach dem Leben der jungen Prinzessin und ihres ungeborenen Kindes. Von einem neuen großen Krieg ist die Rede… Und der Winter naht…

"Wir haben keine Familien. Keiner von uns wird jemals Söhne zeugen. Unser Weib ist die Pflicht. Unsere Geliebte die Ehre." (Seite 71)

Meinung:
Zunächst bin ich wirklich sehr positiv überrascht und ärgere mich sogar ein bisschen, warum dieser erste Band des Epos so lange bei mir ungelesen im Bücherregal lauerte um endlich enthüllt und gelesen zu werden… Wie viele Teile sind inzwischen von diesem Epos erschienen? Knapp 10 Bände und noch kein Ende in Sicht? Band 1 „Das Lied von Eis und Feuer“ hat schon enorm viel geboten und so viel vorangetrieben, und doch ist gerade mal die vereiste Oberfläche zart angekratzt. Wie tief und wie weit wird dieser Fantasy-Wahnsinn noch reichen und seine Leser mitreißen?
Im Bereich High Fantasy ist es schwierig genau meinen Geschmack zu treffen und mich wirklich in eine so facettenreiche Welt zu holen. George R.R. Martin hat es bereits mit seinen ersten Zeilen geschafft. Mir fehlen schier die Worte, die meiner Begeisterung einen Namen und Ausdruck geben könnten. Ich bin wirklich froh solch ein meisterhaftes Buch endlich nach so langer Zeit des stillen Weilens in meiner Obhut entdeckt und gelesen zu haben. Und ich freue mich sehr auf die vielen Fortsetzungen und viele weitere überwältigende Erzählungen, Ereignisse, Geheimnisse und Wendungen. Wie schon erwähnt, waren meine Erwartungen an dem Buch von Beginn an sehr hoch, George R. R. Martin konnte all meine Erwartungen erfüllen. Obwohl ich auch etwas skeptisch war, da mir sein erster Band zur „Wild Cards“-Reihe „Das Spiel der Spiele“ überhaupt nicht zugesagt hat. Das war damals mein erster GRRM (George R. R. Martin)und ich habe das Buch nicht beenden wollen, da es für mich ein wahrer Flopp war. Umso erfreulicher ist es, dass mich „Die Herren von Winterfell“ sofort und ohne Barriere mitreißen und begeistern konnten und hoffentlich noch lange begeistern werden… Das was ich in diesem Werk gesucht habe, habe ich auch in „Die Herren von Winterfell – Das Lied von Eis und Feuer“ gefunden, und noch viel mehr. Im Klappdeckel des knapp 570 Seiten Wälzers befindet sich vorn und hinten jeweils eine Übersicht der Welt der Sieben Königslande, in der Eddard Stark und die Figuren sich bewegen. Das schafft für den Leser einen guten Überblick über die Gegenden und Distanzen. Zudem vergehen die Tage in besonderen Zeitrechnungen. Es ist von Sommern und andauernden Wintern die Rede. Eddard Stark (Ned) ist ein sympathischer und sehr rechtschaffender und gutherziger Lord. Er liebt sein Winterfell und seinen hohen kalten Norden. Er liebt seine Frau Catelyn und seine beiden Töchter Sansa und Arya, sowie seine Söhne Rickkon, Robb und Bran. Und seinen Bastardsohn Jon Schnee, den er mit einer anderen Frau im Krieg gezeugt hat und diesen „Seitensprung“ zu tiefst bereut. Doch Jon ist für ihn wie ein richtiger Sohn und er hat ihn auch als solchen angenommen. Wir Leser müssen uns gerade in den ersten Kapiteln mit vielen Königshäusern, Stammbäumen, Verwandtschaftsgraden, Personen und Konstellationen vertraut machen. Das Glossar am Ende des Buches bietet eine ausführliche Übersicht der Personen und Häuser. Ich habe dieses Buch ohne vorheriges Studium der Personen und Zusammenhänge aus dem Glossar begonnen und auch zu Ende gelesen. GRRM hat es tatsächlich geschafft, bei dieser Fülle an Charakteren für Klarheit und Struktur zu sorgen, ohne dass man sich zusätzlich belesen muss. Alles, was man zum gegenwärtigen Zeitpunkt wissen sollte ergibt sich aus dem Text, oder erklärt sich spätestens einige Zeilen später. Großes Lob an dieser intelligenten Ausarbeitung und Präsentation seiner Welt und Akteure. Hut ab! Selten ist ein so komplexes Fantasywerk so detailreich und dennoch klar und leicht zu verstehen. Ganz intensiv habe ich die schon fast poetischen Momente genossen, in denen sich Ned in seinen Gedanken verliert, Momente, in denen die sagenhafte und atemberaubende Kulisse beschrieben wird, die Turniere, die Reise, die Landschaft, die Vegetation, das Wetter, Flora und Fauna, die Kultur, die Mentalität, die Burgen und Bollwerke, die eiserne Mauer, die klirrende Kälte, das Überleben, Speis und Trank, Gaukelei und Schauspiel… GRRM malt mit seinen Worten Bilder und lässt sein Buch wie ein Blockbuster-Streifen Seite um Seite lebendiger werden. Der Autor führt mehrere Handlungsstränge an und bedient sie alle mit der gleichen Sorgfalt, mit dem gleichen Herzblut und der gleichen Akribie. So fügt sich ein komplexes und nachvollziehbares Bild, was beim Lesen Kapitel um Kapitel Abwechslung, Wendung, Ereignisse und neue Emotionen bringt. Dadurch, dass einige Kapitel in sich mit einem kleinen Cliffhanger enden, feuert dass das Lesetempo und die Spannung enorm an.
Ein unbeschreibliches und grandioses Meisterwerk was über die Jahrzehnte gewachsen und gereift ist. Man merkt dem Autor George R. R. Martin die ausgiebige Recherche und Verbundenheit zu diesem Meisterwerk an. Ein so komplexes Werk, mit vielen Figuren, Ereignissen, Fakten und Hintergründen so geschickt in seine Zusammenhänge zu präsentieren vermag großes Talent und Herzblut. Solch einen Epos stanzt man nicht einfach so aus dem Boden, so ein Werk will gut konstruiert sein und verlangt Genialität. Genialität, die der Autor hier uneingeschränkt beweist. Wenn ich mir diese Reihe als einen Ladebalken vorstelle und mich noch ganz am Anfang sehe, dann bin ich erstaunt, wie viel schon passiert ist und wie wenig dieses Buch von seiner ganzen Fülle bisher durch Band 1 geladen hat… WOW. Der Leser wird mit in eine fremde Welt entführt und kann nach zögerlichen Kennenlernen der Schauplätze und vielen Charakteren den Kampf der Herrschaft begleiten. Ein Rollenspiel in Buchform. Grandios, innovativ und einzigartig komplex.


Ein Glossar und die sehr bescheidene (grundlos bescheiden) Danksagung des Autors runden das Buch gekonnt ab. Ich bin einfach nur begeistert und weiß gar nicht, wie ich meine Euphorie und Empfehlung zu diesem Werk ausdrücken soll. Einfach selbst lesen und sich selbst entführen lassen. Ich wollte dieses Buch einfach mögen, und nun liebe ich es. Und Band 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, …. Müssen unbedingt anschließen. Das Ende von Band 1 ist ein Ende, weder offen noch geschlossen. Eigentlich zufriedenstellend, denn einen krassen Cliffhanger hätte ich nicht ausgehalten. So ist es versöhnlich und lässt dennoch den Wunsch weiterlesen zu wollen.

"Vergiss nie was du bist, denn die Welt wird es ganz sicher nicht vergessen. Mach es zu deiner Stärke, dann kann es niemals deine Schwäche sein. Mach es zu deiner Rüstung, und man wird dich nie damit verletzen können." (Seite 74)

Schreibstil:
Der Schreibstil erlaubt zunächst kein einfaches lesen und setzt Zeit und Muße sowie Konzentration voraus. Passagen und Fakten die man zuvor gelesen hat, setzten sich erst mit fortschreitenden Seiten zusammen und ergeben einen Sinn. Manches erklärt sich aber auch erst sehr viel später, oder erst beinahe am Ende des Buches. Der Leser sollte also Geduld für dieses knapp 570 Seiten starke Werk mitbringen. Diese Geduld zerrt jedoch nicht, es bleibt alles in einem entspannten und leichtfüßigen Rahmen. Auch das ist ein besonderes Merkmal des Autors: Anspruch zu bieten, ohne den Leser zu belasten. Sprachlich gekonnt, und sehr beeindruckend. Keine Frage, GRRM besitzt das Händchen trotz seiner zahlreichen Handlungsstränge ein eher ruhiges und voranschreitendes Buch zu bieten. Komplex, Stet, Bodenständig und von enormer Facette. Ich bin stolz, dieses Meisterwerk der hohen Schreibkunst und des großen Intellekts gelesen und mit jeder Faser genossen zu haben! Der Autor hat eine bemerkenswerte Sprache und eine talentierte Kunst, Welten zu erschaffen und diese vor dem inneren Auge des Lesers lebendig werden zu lassen.
Trotz der anfänglichen Skepsis, und der befürchteten Schwierigkeiten für mich, dem hohen Niveau standzuhalten, bin ich sehr begeistert von dem Buch und muss den Autor loben, dass er Komplexität und Anspruch harmonisch und flüssig darbieten kann. Was vor allem an den Beschreibungen und der wortgewandten Sprache liegt, Bilder zu formen und ein Gespür für Atmosphäre, Flair und Umgebung zu bekommen. Der Autor GRRM hat eine Poesie in seinem Schreibstil, welche unvergleichlich ist. Seine Worte beginnen zu Tanzen und zu Kämpfen, sie zweifeln, lieben und bangen… So hat mich der Autor als Leserin gewonnen, er lässt durch seinen Ausdruck und seiner Worte eine Atmosphäre entstehen, die einen sofort in den Bann zieht und in die Zeit aus Fantasy, mittelalterliche Welt, großer Herrschaften, Kriege und Magie und der Suche nach Antworten reisen lässt.

"Der Sturz hatte ihn irgendwie schrumpfen lassen. Halb sah er wie ein Blatt aus, dass der erste harte Windhauch ins Grab wehen könnte." (Seite 120)

Kritikpunkte:
Eigentlich gab es keine Kritikpunkte, aber um auf hohem Niveau zu nörgeln könnte ich das offene und unschlüssige Ende bemängeln, welches kein Ende darstellt. Denn dieses Epos geht weiter… Vielleicht könnte ich hier auch einige Längen anbringen, die jedoch nur den Zweck dienen, Dinge zu erklären und größere Ereignisse vorzubereiten, also in dem Sinne auch wieder keine üblichen Längen sind oder Schwächen in der Umsetzung darstellen könnten… Ah, eine kleine Kritik habe ich dann doch: Das Kartenmaterial lässt sich nur sehr schwer erkennen, bzw. die einzelnen Stationen entziffern. Da eine verschnörkelte Schriftart gewählt wurde, kann man die Namen der Orte nur sehr schwer lesen. Keinesfalls ziehe ich hierfür einen Stern ab! Never!!!

"Vielleicht erzählt ihr mir später, wie ein neunjähriges Mädchen von der Größe einer nassen Ratte es geschafft hat, Euch mit einem Besenstiel zu entwaffnen und Euer Schwert in den Fluss zu werfen... Löwenfang...." (Seite 198)


Charaktere:
George R. R. Martin besitzt das Talent, die einzelnen Charaktere dem Leser besonders nahe zu bringen. Vor allem natürlich unseren Hauptprotagonisten und Dreh- und Angelpunkt Eddard (Ned) Stark. Lord Ned ist der Herr von Winterfell im hohen schneereichen Norden. Ned ist rechtschaffend, sympathisch und hat das Herz am rechten Fleck. Nun soll er die rechte Hand des Königs werden. König Robert regiert den Süden. Doch scheinbar setzt ihm das Regiment sehr zu. Seine Frau Cersei spielt falsche Spielchen und schmiedet Intrigen. Selbst vor dem Tod kleiner Kinder und der Sklaverei schreckt sie nicht zurück. Ned hat nun die Aufgabe zum Hofe des Königs zu gehen und ihm zu dienen. Hier prallen Welten aufeinander und eine alte Freundschaft wird hart auf die Probe gestellt.
„Ich schwöre dir. Nie war ich so lebendig wie damals, als ich den Thron erstritten habe, und nie so tot wie jetzt, da ich darauf sitze.“… (Seite 392)
GRRM ist es gelungen eine Fantasy Chronik zu erschaffen, die auch ohne Trolle, Orks und Feen ein unglaubliches Portfolio an Persönlichkeiten und Charakteren mit sich bringt. Ihm ist es wahnsinnig grandios gelungen, die Macht und die Besonderheiten dieser Charaktere auszumachen und unglaublich genau einzufangen. Ihre Hintergründe, Prägung und Beweggründe werden dem Leser jedoch erst schrittweise deutlich und klar gemacht.
Als Nebendarstellerin lernen wir auch Dany (Prinzessin Daenery) kennen, die von ihrem scheusaligem Bruder Visery an Khal Drago verkauft wird. Visery erhofft sich so die Krone zurück. Doch Visery schaut nicht über den Tellerrand hinweg und übersieht, dass seine unterdrückte Schwester an neuer Stärke gewinnt und sich ihm mehr und mehr widersetzt… Jon Schnee, der verstoßene Sohn Eddard Stark hat mich ebenfalls sehr beeindruckt. Er nimmt sein Schicksal mit Fassung und geht zu den Schwarzen Männern der Nachtwache. Er nimmt den lebenslangen Dienst auf der Mauer an. Sansa und Arya sind Neds beiden Töchter. So unterschiedlich wie Tag und Nacht, aber beide sorgen für ausreichend Trubel und Gesprächsstoff bei Hofe. Sansa soll Roberts Sohn Prinz Joffrey heiraten. Catelyn, Neds Frau, macht sich derweil ebefalls auf die Suche nach Antworten. Sie erhielt einen bedrohlichen Brief von ihrer Schwester Lysa, der Witwe von Jon Arryn. Hat es jemand auf das Leben von Bran, ihrem Sohn abgesehen? Stecken die Lennisters dahinter? Hat sie mit Tyrion Lennister den wahren Schuldigen? Oder ist der Königsmörder Jaime der Drahtzieher dieser Morde? Schwebt auch Eddard in Gefahr? … Natürlich dürfen wir auch die Schattenwölfe in diesem Epos nicht ungenannt lassen.
"Sie war älter als die Sieben Königslande, und wenn er darunter stand und aufblickte, wurde Jon ganz schwindelig. Er konnte das Gewicht des Eises spüren, das auf ihr lastete, als wolle sie umstürzen, und irgendwie wusste Jon, dass, wenn sie fiele, die Welt mit ihr fallen musste." (Seite 234)
Das überzeugende bei Autor George R. R. Martins Umsetzung und Darstellung der Protagonisten ist, wie er einfache kleine Handlungen der Charaktere detailliert beschreibt, bei denen man sich oft selbst ertappt fühlt. So werden diese auf den ersten Blick unbedeutsamen Taten zu großen Schlüsselelementen im Buch. Das ist auch der Grund, wieso das Buch einem so lange im Gedächtnis bleibt und man nach dem Genuss so stolz und fasziniert ist: Weil man George R. R. Martins Botschaften, seinem Fantasy und seiner Phantasie folgen kann!

"Meine Knochen sind alt, Lennister, doch haben sie nie zuvor eine Kälte wie diese gespürt... Der Winter naht..." (Seite 265)

Der Autor:
"George Raymond Richard Martin wurde 1948 in New Jersey geboren. Sein Bestseller-Epos Das Lied von Eis und Feuer wurde als die vielfach ausgezeichnete Fernsehserie Game of Thrones verfilmt. George R.R. Martin wurde u. a. sechsmal der Hugo Award, zweimal der Nebula Award, dreimal der World Fantasy Award (u.a. für sein Lebenswerk und besondere Verdienste um die Fantasy) und dreimal der Locus Poll Award verliehen. 2013 errang er den ersten Platz beim Deutschen Phantastik Preis für den Besten Internationalen Roman. Er lebt heute mit seiner Frau in New Mexico."

Fazit:
Es gehört für mich ohne Zweifel zu den größten Werken der Fantasy!
Voller Poesie und Atmosphäre. Hier zolle ich all meinen Respekt und all meine Hochachtung dem Autor gegenüber. 5 Sterne +++

Fulminanter Auftakt eines grandiosen Fantasy-Epos!

Von: Claudia Bett Datum : 28.06.2016

www.claudiabett.com

Es ist nicht ganz einfach, 'Die Herren von Winterfell', den ersten Band der Reihe von 'Das Lied von Eis und Feuer' von George R. R. Martin zu rezensieren, denn dieses Buch wurde schon so häufig besprochen, dass dem bereits Gesagten kaum noch etwas hinzuzufügen ist und ich im Grunde nur wiederholen kann, was vor mir schon Tausende von Lesern geschrieben oder gesagt haben. Außerdem ist dieses Buch lediglich der Auftakt einer Reihe, die so komplex, vielschichtig und facettenreich ist, dass man ihr kaum gerecht werden kann, wenn man nur einen einzelnen Teilband betrachtet.
Bei 'Die Herren von Winterfell' handelt es sich strenggenommen sogar nur um die erste Hälfte des ersten Bandes, denn die englischsprachige Originalfassung umfasst bislang fünf Bände, die in der deutschen Übersetzung im Blanvalet Verlag jedoch in jeweils zwei Bände aufgeteilt wurden, also derzeit zehn Teilbände umfasst. Inzwischen gibt Penhaligon diese deutsche Übersetzung jedoch auch als ungeteilte Sonderausgabe im Hardcover heraus.
Obwohl das bei mir recht selten der Fall ist, fehlen mir nun einfach die Worte und vor allem die Adjektive, um zu beschreiben, wie grandios ich bereits den ersten Band dieses gewaltigen Epos fand. Ich habe noch nie etwas Vergleichbares gelesen, bin vollkommen sprachlos und einfach nur begeistert.
Dabei war ich zunächst ganz furchtbar skeptisch, denn bislang habe ich die Erfahrung gemacht, dass mich Bücher, die von der breiten Masse geradezu enthusiastisch gefeiert werden, recht selten überzeugen konnten. Außerdem gehört Fantasy ohnehin nicht unbedingt zu meinen bevorzugten Genres. Ich habe mich noch bei keinem Buch so unendlich gelangweilt wie bei 'Der Herr der Ringe' von J. R. R. Tolkien, und da George R. R. Martin häufig mit Tolkien verglichen wird, hat mich dieser Vergleich nicht gerade beflügelt, seine Bücher lesen zu wollen. Sobald ein Buch vollkommen ins Fantastische abdriftet und es um Elfen, Vampire, Trolle oder andere seltsame Wesen geht, die mir im realen Leben noch nie begegnet sind und es vermutlich auch nie werden, verliere ich in der Regel recht schnell das Interesse. Wenn Fantasy-Elemente aber recht sparsam zum Einsatz kommen, als Metapher oder Symbol verwendet werden und die Hauptprotagonisten menschliche Wesen sind und wie solche denken, fühlen und agieren, dann kann ich auch mit Fantasy-Literatur etwas anfangen. Obwohl man bereits im Prolog mit Weißen Wanderern und Wiedergängern konfrontiert wird, spielen fantastische Wesen in 'Die Herren von Winterfell' eine eher untergeordnete Rolle. Auch Schattenwölfe, die bereits zu Beginn des Buches in Erscheinung treten, sind mir in der freien Wildbahn freilich noch nie begegnet, aber sie verfügen (zumindest in diesem Band) über keine erkennbaren magischen Fähigkeiten, sind einfach nur besonders große und intelligente Wölfe und haben vor allem Symbolcharakter, zumal ein Schattenwolf das Wappen des Hauses Stark ziert. Ich fand es fast schon ein wenig enttäuschend, dass diese Wölfe im Grunde nicht viel mehr können als jeder herkömmliche Hund. Die primär handelnden Protagonisten in diesem Band sind jedenfalls allesamt Menschen und so interessant, vielschichtig und präzise ausgearbeitet, wie man es nur selten in Büchern findet.
Häufig wird George R. R. Martin für seine detaillierten Charakterzeichnungen und recht ausführlichen Erklärungen und Beschreibungen kritisiert, aber gerade das macht dieses Buch eben aus. Schließlich bildet 'Die Herren von Winterfell' den Auftakt zu einer Buchreihe, an der der Autor seit mehr als zwanzig Jahren schreibt, die immer noch nicht abgeschlossen ist und in der er eine völlig neue Welt erschaffen hat. Um sie zu verstehen, sich in ihr zurechtzufinden und vollkommen in sie eintauchen zu können, muss der Leser zunächst in diese Welt eingeführt werden, die Protagonisten, die Ausgangssituation und auch die Schauplätze kennenlernen.
Martin ist ein so brillanter Erzähler, dass selbst ausschweifende Landschaftsbeschreibungen spannend zu lesen sind. Seine Sprache ist nüchtern, einfach und schnörkellos, aber gleichzeitig unglaublich bildgewaltig und prägnant. Er kann mit Worten Bilder zeichnen, die vor den Augen des Lesers Gestalt annehmen und ihn somit zu einem Teil dieser fiktiven Welt werden lassen. Der Literaturkritiker Denis Scheck hat das erzählerische Talent des Autors jedenfalls sehr treffend beschrieben, als er meinte, George R. R. Martins Erzählweise sei „so realistisch, dass man die Drachenscheiße buchstäblich zu riechen meint“.
Jedes gute Buch steht und fällt allerdings mit seinen Protagonisten. Derer gibt es reichlich in 'Das Lied von Eis und Feuer', und es ist mitunter recht schwierig, den Überblick über alle Figuren, ihre Herkunft und ihre Beziehungen untereinander zu behalten. Praktischerweise befindet sich im Anhang des Buches aber ein detailliertes Glossar, das diesbezüglich sehr hilfreich ist. Martin nimmt sich sehr viel Zeit, seine Figuren zu entwickeln und lebendig werden zu lassen. Keiner seiner Protagonisten entspricht den gängigen Klischees eines klassischen Helden oder typischen Bösewichts. Alle Charaktere sind so dreidimensional, facettenreich und ambivalent angelegt, sodass es recht schwierig ist, einen wahren Sympathieträger oder ein wirkliches Scheusal auszumachen. Die einzige Figur, bei der ich bislang nicht einen einzigen liebenswerten Charakterzug entdecken konnte, ist Joffrey Lennister, der Sohn und Thronfolger von König Robert Baratheon. Dass aber ausgerechnet ein äußerlich engelsgleiches Kind mit so negativen Eigenschaften ausgestattet wurde, widerspricht schon allen üblichen Klischees und macht diesen Knaben zu einer recht interessanten, wenn auch verabscheuungswürdigen Figur. Ansonsten ist es aber nahezu unmöglich, klar zwischen Gut und Böse zu unterscheiden, weil selbst die Antagonisten durchaus positive Charaktereigenschaften haben können und auch die vermeintlichen Helden zu mitunter abscheulichen Taten fähig sind. Dennoch gibt es Charaktere, die ich sofort ins Herz schloss (allen voran Tyrion Lennister) und solche, die mich eher langweilten (vor allem Bran Stark).
Jedes Kapitel wird aus der Perspektive eines anderen Hauptprotagonisten erzählt, sodass der Leser die Möglichkeit erhält, diese Welt aus unterschiedlichen Blickwinkeln kennenzulernen. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und enden natürlich dann, wenn es am spannendsten wird, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen kann, weil man ja wissen will, wie das Leben der einzelnen Figuren weitergeht. Und so viel sei gesagt: niemand ist in diesem Buch sicher, denn George R. R. Martin scheut sich nicht, auch seine Hauptprotagonisten erbarmungslos sterben zu lassen. Überall lauern Gefahren, ständig müssen Konflikte ausgetragen werden und die Bedrohung ist stets spürbar, allgegenwärtig und geradezu beklemmend. Manchmal hatte ich vor dem Umblättern einer Seite fast Angst, weil ständig etwas Unvorhersehbares und Erschütterndes passiert. Häufig ist man ja schon froh, wenn es in einem Buch zu einer einzigen überraschenden Wendung kommt, aber in 'Die Herren von Winterfell' wendet sich das Blatt in nahezu jedem Kapitel. Es kommt bei mir recht selten vor, dass ich beim Lesen ungläubig innehalte und manche Stellen zweimal lesen muss, weil ich einfach nicht fassen kann, dass das, was ich eben gelesen habe, tatsächlich passiert ist. Nüchtern, fast beiläufig lässt George R. R. Martin seine Helden scheitern oder siegen und den Leser häufig vollkommen fassungslos zurück.
Die Welt, die der Autor in diesem Buch entwirft, ist stark an das europäische Mittelalter angelehnt. Dennoch handelt es sich freilich nicht um einen historischen Roman. Martin hat sich von realen historischen Begebenheiten, wie etwa den Rosenkriegen oder dem Hundertjährigen Krieg, lediglich Inspirationen geholt und ließ diese in sein Werk einfließen.
Trotz fantastischer Elemente und einer mittelalterlich anmutenden Kulisse wirkt das Erzählte geradezu erschreckend real und nachvollziehbar. Vermutlich wird sich jeder Leser in der ein oder anderen Person wiederfinden und sich mit Themen konfrontiert sehen, die ihn auch selbst betreffen, denn im Zentrum der Handlung steht all das, was uns Menschen von jeher an- und umtreibt – Hass, Liebe, Macht, Geld, Familie, Freundschaft, Verrat, Rache und der ständige innere Konflikt mit uns selbst.
Somit hat George R. R. Martin ein zeitloses Werk geschaffen, das in jeder Hinsicht als epochal angesehen werden kann. Ich kann es kaum abwarten, nun bald die folgenden Bände zu lesen und bin nach diesem fulminanten Reihenauftakt sicher, dass dieses gewaltige Epos mir noch viele wunderbare und spannende Lesestunden bereiten wird.

Anspruchsvoll und spanned!

Von: Lovethsunkisstherain Datum : 20.06.2016

lovethesunkisstherain.blogspot.de/

Ich habe den Roman gelesen, als ich schon die erste Staffel der Serie hinter mir hatte und bin demnach mit einer entsprechenden Haltung an die Bücher ran gegangen. Auf den ersten Blick ist man erstmal von der Menge beeindruckt, da es sich um 10 Bände handelt, die jeder für sich schon eine Herausforderung darstellen.

Super Beginn!

Von: Sabine Schütt Datum : 08.03.2016

mybookishdream.blogspot.com

‘Die Herren von Winterfell‘ hat mir sehr, sehr gut gefallen. Ich habe vor dem Lesen des Buches bereits die ersten zwei Staffeln der TV Serie geguckt und wusste daher schon, was im groben passiert. Aber dennoch erfährt man in dem Buch viel mehr Details als ich erwartet habe. George R. R. Martin schafft innerhalb eines Buches so viele verschiedene Menschen. Die Dothraki zu Beispiel unterscheiden sich stark von den Bewohnern Winterfells. Die verschiedenen Königshäuser sind auch wunderbar. Ich bin ein riesen Fan von Daenerys (durch die Serie schon) und auch Jon und Arya gehören zu meinen Lieblingspersonen. Ich kann es kaum erwarten den zweiten Teil zu lesen, aber vorher habe ich noch andere Bücher, die gelesen werden müssen…

Ein Meisterwerk

Von: Tanja Datum : 16.02.2016

der-duft-von-buechern-und-kaffee.blogspot.de/

Inhalt:

Als der König Robert Baratheon seinen Freund Eddard Stark auf dessen Burg Winterfell besucht, verändert sich das Leben der Familie Stark von einem Tag auf den anderen. Denn Robert hat eine Bitte, die man einem König nicht ausschlagen darf: Er möchte Eddard zu seiner Rechten Hand machen.
Während Catelyn sich damit abfinden muss, ihren Mann ziehen zu lassen und alleine mit den Söhnen über die Burg zu wachen, belauscht der Zweitjüngste der Familie ein Gespräch zwischen der Königin und deren Bruder Jaime. Nicht nur, dass Bran sieht, wie die beiden eine Liebe frönen, die nicht sein darf, auch klingt ganz eindeutig Verrat aus ihren Worten hervor.
Immer mehr spitzen sich die Ereignisse zu. Immer deutlicher wird, dass die letzte Rechte Hand des Königs vielleicht nicht eines natürlichen Todes gestorben ist, sondern vermutlich vergiftet wurde. Doch als Eddard dem Rätsel näher kommt, ist er längst auf dem Schloss des Königs und die Familie allein und mit weiteren Sorgen auf Burg Winterfell. Derweil schmieden andere schon Pläne, wie sie an des Königs Thron gelangen können.



Aufmachung/Specials:

Sehr wertvoll bei dieser komplexen Geschichte sind zum einen eine sehr detaillierte Karte von Westeros. Wobei der nördliche Teil der Karte im vorderen und der Süden im hinteren Buchdeckel abgebildet wurden.
Weiterhin findet man auf den letzten vierunddreißig Seiten ein Personenverzeichnis sowie eine kurze Erläuterung der verschiedenen Häuser/Einwohner des Landes und deren Geschichte.

Zudem wird auf der ersten Seite des Werkes für die App „Die Welt von Eis und Feuer“ geworben. Was diese App genau bietet, könnt ihr hier nachlesen. Sie ist mit Sicherheit eine sehr nützliche und informative Begleitung für Buch und Serie. Bedauerlicherweise beinhaltet die kostenlose Variante jedoch nur acht Hauptcharaktere des ersten Buchs und eine interaktive Karte von Westeros. Weitere Features können gegen Bezahlung freigeschaltet werden.



Wichtigste Charaktere:

Daenerys (genannt Dany) ist ein sehr schüchternes Mädchen, dass durch die Erniedrigungen in ihres Bruders Schatten steht. In ihrer Familie ist es Sitte, dass die Schwester den Bruder heiratet, damit das Blut des Drachenvolkes rein bleibt.
Viserys Plan ist jedoch ist den Thron zurückzugewinnen, nachdem sein Vater, der damalige König gestürzt wurde. Um diese Vision zu verwirklichen verheiratet Visery seine Schwester mit dem großen Anführer der Dothraki. Dieses robuste Volk ist nicht nur furchtlos, sondern auch stark. Visery erhofft sich mittels dieser Hochzeit zu einer ordentlichen Summe und einem Heer zu gelangen, mit dem er die Thronfolge für sich zurückgewinnen kann.

Catelyn Stark ist die Frau von Eddark. Sie lebt mit ihrer Familie auf einer Burg namens Winterfell im kalten Norden.

Bran ist der zweitjüngste Sohn der Familie Stark. Er liebt es zu klettern. Er wird Zeuge eines verräterischen Gesprächs, welches sein Leben und das seiner Familie stark verändern wird.

Jon ist Eddards Bastard. Der Vater hat nie über die wahre Mutter des Sohnes gesprochen. Dennoch liebt er Jon, sehr zum Verdruss von Catelyn, wie seinen eigenen Sohn. Jon ist ein sehr kluger und gutherziger Mensch. Jedoch ist es nicht nur sein Nachname „Schnee“, der ihn als Bastard auszeichnet, auch wird er in vielen Situationen ausgeschlossen und daran erinnert, was er ist: Ein unehelicher Sohn.

Tyrions Bruder Jaime Lennister hat den letzten König getötet, um den Weg des Throns für Robert Baratheon freizumachen. Seine Schwester ist nunmehr mit Robert verheiratet und ihre Kinder sind die rechtmäßigen Erben des Königs. Ganz im Gegensatz zu seiner Familie hat Tyrion, vielleicht durch seinen Kleinwuchs geprägt, eine scharfe Zunge, die sich selbst nicht ernst nimmt und sagt, was sie denkt. Sein Herz sitzt am rechten Fleck, doch provoziert er gerne auch in seinen eigenen Reihen.

Eddard Stark ist der Lord von Winterfell. Er ist ein guter Freund des Königs Robert. Als sein Freund ihn bittet seine rechte Hand zu werden, weiß er, dass er nicht ausschlagen darf.

Arya ist Eddards jüngste Tochter. Sie ist im Gegensatz zu ihrer Schwester den weiblichen Pflichten sehr abgeneigt. Lieber möchte sie mit dem Schwert kämpfen, um Schlamm wühlen und Hosen tragen.

Sansa ist Aryas ältere Schwester. Sie liebt schöne Kleider und das Leben am Hof. Gerne witmet sie sich den Handarbeiten. Sie himmelt den Prinzen Joffrey an, dem sie bereits als dessen Verlobte versprochen wurde.



Welt:

Der Autor schafft mit seinem Werk eine sehr komplexe Welt in der die einzelnen Häuser alle Anspruch auf den Thron erheben wollen und keine Intrige, kein Kampf gescheut wird. An jeder Ecke lauert eine Gefahr, die nie unrealistisch wirkt. Machtvoll und imposant ist diese Welt.

Der erste Band spricht eine vorsichtige Andeutung auf Fantasyelemente aus. So wird von den Kreaturen jenseits der Mauer gesprochen. Von weißen Männern, die der Winter mit sich bringt.

Überhaupt wird von dem Winter als große Bedrohung gesprochen, die über dem ganzen Geschehen liegt, in diesem ersten Band aber noch nicht wirklich zum Zuge kommt. Jahre lang herrschte nun schon Sommer und umso länger der Sommer umso länger und härter auch der Winter. Jeder fürchtet sich davor und jeder weiß, dass er sich nicht vor dieser Gefahr schützen kann.



Schreibstil:

George R.R. Martins entwirft mit seiner Games of Throne-Saga eine sehr komplexe Welt. Unzählige Charaktere verstricken sich in eine vielschichtige Handlung. Und dennoch gelingt es dem Autor wie keinem zweiten zu fesseln.

Die Kapitel im ersten Band werden aus Sicht von Daenerys, Catelyn, Sansa, Bran, Arya, Jon, Tyrion und Eddard erzählt. Gerade an solch einer Erzählweise sind schon viele Autoren gescheitert. Oft wirkt es mühselig die Rolle als Leser zu tauschen und in eine neue Person und deren Lebenslauf einzutauchen. Nicht so bei Martins Werk. Geschickt verwebt er das Schicksal der Charaktere miteinander. Gekonnt sind seine einzelnen Kapitel aufgebaut. Bilder des Films mögen hier am Auge des Lesers vorbeiziehen, die individuellen Charaktere gehen einem nah. Jedes Kapitel lebt mit einer eigenen Dramatik so auf, dass ab der ersten Seite an stets Spannung gegeben ist. Nicht eine Seite bleibt trist oder farblos.

Menschliche Abgründe, Intrigen und Verrat treiben den Roman voran.

Nicht nur die Handlung, das Agieren und die Geschichte der Charaktere, sondern auch die kernigen Dialoge tragen zur Lesefreude bei. Einerseits warten sie mit weisen Aussagen, andererseits provozierend und auch dramatisch und dann wieder mit einem ganz eigenen Humor auf. Gerade Tyrion weiß hier mit seiner spitzen aber auch ehrlichen Zunge zu überzeugen. Der Zwerg wurde vom Leben allzu oft gebeutelt und hat gelernt, seine Erscheinung selbst auf die Schippe zu nehmen, bevor es andere tun. Nicht jedoch, ohne den anderen auch gleich ein wenig zu beschämen.

Sollte man die Serie zum Buch bereits gesehen haben, so ist das gewiss eine Erleichterung, um das Geschehen schneller aufzunehmen. Auch ist zu bemerken, dass die Umsetzung der Serie sehr nah am Buch bleibt und die Charaktere scheinen eigens für die Schauspieler geschmiedet zu sein. Nur winzige Unterschiede fallen beim Lesen auf. So hat zum Beispiel Prinz Joffrey lange gelockte Haare. Die Handlung spielt sich fast genauso wie die Serie vorm eigenen Auge ab. Nur selten gibt es eine Szene, die neu wirkt.



Fazit:

Der erste Band der großen Saga von George R.R. Martin „Das Lied von Eis und Feuer – Die Herren von Winterfell“ weiß durchweg zu überzeugen. Bereits ab der ersten Seite beginnt es rasant mit der Handlung und zahlreichen Charakteren. Jedes der Kapitel ist mit einem Spannungsbogen versehen, Intrigen, Verrat, knackige Dialoge und sehr individuelle Charaktere lassen auf keiner der über 500 Seiten Langeweile aufkommen.

Wenn die Publisher Weekly schreibt: „Spannung, epische Wucht und Ideen dieser Fantasy sind nicht zu schlagen – ein Meisterwerk!“, dann kann ich diese Aussage nur unterschreiben.



Buchzitate:

„Kann ein Mann tapfer sein, auch wenn er sich fürchtet?“ - „Das ist der einzige Moment, in dem er tapfer sein kann“, erklärte sein Vater.

„Was der König erträumt“, sagt er, „das baut die Rechte Hand.“

„Vergiss nie, was du bist, denn die Welt wird es ganz sicher nicht vergessen. Mach es zu deiner Stärke, dann kann es niemals deine Schwäche sein. Mach es zu deiner Rüstung und man wird dich nie damit verletzen können.“
(Tyrion der Zwerg)

Die meisten Menschen würden eine schwere Wahrheit eher leugnen, als sich ihr zu stellen.

„Ich hatte noch nie im Leben eine Freund.“ - „Wir sind keine Freunde“, sagte Jon. „Wir sind Brüder.“
(Jon zum „Feigling“ Sam beim Dienst an der Nachtwache)

grandioser Auftakt.....

Von: Lesezauber Datum : 07.10.2015

steffis-und-heikes-lesezauber.blogspot.de

Meinung
Dies ist der erste Teil der Fantasy-Saga „Das Lied von Feuer und Eis“ und eines meiner allerliebsten Bücher. Ich weiß gar nicht, wie oft ich diese schon gelesen, angeschaut oder angehört habe. Der Drang, diese Reihe immer wieder zu verfolgen, ist stark, weil sie einfach perfekt sind.

Geballte Handlung, Intrigen, Liebesgeschichten und viele Abenteuer machen das Ganze zu einem ganz besonderen Lesevergnügen. Jedes Mal, wenn ich wieder ein Buch in die Hand nehme, versinke ich in eine Welt voller Spannung und bin für ein paar Stunden dann nicht mehr ansprechbar.

In „Die Herren von Winterfell“ erfährt man erstmal alles über die Charakteren, wer mit dabei ist und wo sie leben. Dies wurde sehr ausführlich beschrieben und ich konnte mir alles sehr gut bildlich vorstellen. Am Anfang mag ja die geballte Ladung der Personen etwas verwirren, aber mit der Zeit kann man jeden zuordnen und weiß wo wer hingehört.

Die Handlung war durchwegs spannend und interessant. Gut, es gab viele grausame Szenen, aber die gehörten in dieser Zeit einfach mit dazu. Fantasieelemente wurden der Geschichte mit beigefügt, wie z.B. die weißen Wanderer, und ein mystisches Flair entstand. Manchmal gab es auch einen Perspektivenwechsel, dies ließ sich aber nicht vermeiden und wurde so verständlich umschrieben, dass es mir keine Schwierigkeiten bereitete.

Der Schreibstil des Autors ist fesselnd und im Erzählstil, die Schriftgröße relativ klein und die Kapitellängen ok. Am Ende des Buches gibt’s eine Erklärung über die ganzen Häuser der sieben Königslande zur besseren Verständnis. Außerdem befindet sich hinten und vorne eine Karte vom Norden Westeros.

Cover
So wie die ganze Reihe, beginnt dieser erste Teil in der Farbe beige. Das Wappen von Winterfell ist grau/blau mit dem Löwen darauf. Der Name des Autors ist auch so blau/grau. Mir gefällts und es macht sich ganz gut in meinem Bücherregal.

Fazit
„Die Herren von Winterfell“ ist der grandiose Auftakt der „Das Lied von Eis und Feuer“ – Reihe, der man sich nicht entziehen kann. Es gibt nichts zu meckern, einer meiner Lieblinge und ich werde es wahrscheinlich immer wieder lesen, hören und anschauen. 5 von 5 Buchherzen und eine klare Leseempfehlung.

Leider schwächer als die Serie

Von: strawberrybooks Datum : 12.09.2015

www.leasbuchgefluester.blogspot.de


>>Nimm einen Ratschlag von mir an, Bastard<<, sagte Lennister. >>Vergiss nie, was du bist, denn die Welt wird es ganz sicher nicht vergessen. Mach es zu deiner Stärke, dann kann es niemals deine Schwäche sein. Mach es zu deiner Rüstung, und man wird dich nie damit verletzen können.<<



Wie bereits erwähnt, suchte ich die Serie Game of Thrones schon seit einer Weile, und ich liebe sie! Da lag es nahe, endlich auch mal die Bücher zu lesen. Ich war glücklich, als das Rezensionsexemplar vom Blanvalet Verlag in meinem Briefkasten lag. Danke noch einmal dafür!

Doch leider fiel mir die Lektüre von Anfang an eher schwer. Alles ähnelte der Serie zu stark und konnte mich somit leider nicht wirklich fesseln, wuste ich doch immer, was als nächstes geschehen würde.
Trotzdem konnte ich endlich mehr über die Charaktere erfahren und mochte auch die meisten von ihnene. Allen voran Arya Stark. Sie ist zwar erst neun Jahre alt und trotzdem zählt sie für mch zu den stärksten Personen, sowie im Buch als auch in der Serie. Ich mochte ihre Art zu Denken und wie sie hinter ihren eigenen Werten steht.
Doch auch Daenerys konnte mich, noch mehr als in der Serie, begeistern. Für mich war sie von Anfang an eine echte Khaleesi!

Leider zog sich das Buch ewig und nur das dazugehörende Hörbuch konnte es für mch retten. Dieses habe ich mir nämlich noch ausgeliehen und so die letzten 250 Seiten beenden können. Die Geschichte endete zwar früher als gedacht, war aber alles in allem recht unterhaltsam.

Mein Fazit:

+ Charaktere weiter ausgereift
+ neue Handlungsstränge

- nicht wirklich anders als die Serie
- die Länge

detailreich und großartig

Von: Seitenzauber Datum : 10.09.2015

steffisbookcase.blogspot.de/?m=1

Eddard Stark wird vom König, seinem alten Freund, gerufen um ihm als rechte Hand zu dienen. Aber viele wollen den König stürzen und den Thron erobern. Viele Feinde und andere höhere Mächte stehen der Familie Stark und auch dem König im Weg....

Den Inhalt des Buches nur kurz und knapp zusammen zu fassen ist hier wirklich schwer. Denn mit diesem Buch beginnt eine Geschichte, wie sie spannender nicht sein könnte.
Ich habe die Serie bereits gesehen und wollte das Buch als Ergänzung lesen. Ich bin allerdings froh, dass ich die Geschichte vorher schon kannte, denn ich hatte immer großen Respekt vor dieser Reihe, da man die einzelnen Bücher schon als Wälzer bezeichnen kann.

In dieser Geschichte treten sehr viele Charaktere auf, sich diese alle zu merken ist eine Kunst. Auch wenn ich die Serie bereits kenne, musste ich teilweise einzelne Personen im Internet recherchieren, damit ich wieder wusste, wer dieser Charakter nun war. Das Tolle ist, dass auf den letzten Seiten des Buches noch einmal alle Häuser, Personen und ihre Stellung zusammengefasst werden.

Man merkt auch, dass der Autor es liebt, Personen und Orte detailreich zu beschreiben. Für manche mag dies eher unspektakulär und langweilig sein, aber ich finde es nur noch großartig. Man fühlt sich als Leser noch mehr in die Geschichte hineingezogen.

Außerdem lockern die einzelnen Kapitel die Story noch mehr auf, da immer ein Wechsel stattfindet und sich jedes Kapitel mit einer anderen Person beschäftigt.

Es herrschen sehr viele Intrigen und Machenschaften in den einzelnen Häusern, die sich im Laufe der Geschichte mehr und mehr zuspitzen. Ich habe mir bei diesem Buch sehr viel Zeit gelassen und es langsam gelesen.

Dieser erste Teil ist ein super Auftakt. Das erste Buch geht etwa bis zur Hälfte der 1. Staffel, wer die Fernsehserie kennt. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil.

Spannender Auftakt

Von: Leapunch Datum : 17.08.2015

leas-lesezauber.blogspot.de

Das Cover hat gefällt mir sehr gut, es ist schlicht und die Geschichte spiegelt sich anhand des Wappens wieder. Auch gut gefällt mir, das hier die Einheitlichkeit innerhalb der Reihe eingehalten wird, ich finde wenn sie nebeneinander im Regal stehen und identisch aussehen, sieht es einfach besser aus. Besonders gut gefällt mir die Nummerierung, sodass man gleich den gesuchten Band auf einen Blick findet. An der Aufmachung gefällt mir besonders gut, das man die Karten mit im Buch angedruckt hat, wodurch man einfach einen besseren Eindruck des Gebiets bekommt.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig, spannend und trotzdem sehr vulgär, was mich persönlich nicht stört, schließlich haben sie sich dort auf offener Straße bekämpft, wieso sollten die Sex-Szenen dann romantisch beschrieben sein ;-)

Die Charaktere sind sehr bildlich beschrieben besonders die Familie Stark ist mir sofort sympathisch gewesen. Die Ganze Geschichte ist sehr gut durchdacht, die Landschaft ist sehr detailreich beschrieben, sodass man das Gefühl hat mit auf Winterfell zu leben. Besonders interessant finde ich die Nachtwache. die Männer der Nachtwache, legen das Schwarz an (sie sind komplett in schwarz gekleidet) und leben dafür, das Volk vor der Bedrohung zu schützen, welche hinter der eisigen Mauer lauert.
Die Lannisters habe ich von Anfang an nicht gemocht, sie werden schon so "schleimig" rüber gebracht und ich hatte sofort ein ungutes Gefühl bei den Geschwistern. Tyrion Lannister "der Gnom" scheint jedoch mehr als nur der übliche, eingebildete Adel zu sein und ist meiner Meinung nach auch ziemlich witzig ^^
Viele der Rezensionen, sie ich bisher zu der Reihe gelesen habe, vermitteln den Anschein, das in den Büchern wilde Sexorgien gefeiert werden, dem kann ich nicht zustimmen. Natürlich gibt es mehrere Sexszenen, die natürlich hier und da auch vulgärer ausfallen, im Grunde aber nunmal zur Geschichte dazugehören.
Fazit:
Ein wirklich interessanter Auftakt der Reihe, die mir persönlich sehr gut gefällt, ich habe die Bücher schon vor längerem bis Band 6 einschließlich gelesen und habe nun wollte ich mein wissen nochmal auffrischen, da ich die Serie im Moment intensiv verfolge ;-)
Jeder der auf Fantasy gepaart mit Mittelalter und dazu Drachen steht, sollte diese Reihe lesen, ich bin begeistert!

Spannender Auftakt

Von: Leapunch Datum : 17.08.2015

leas-lesezauber.blogspot.de

Das Cover hat gefällt mir sehr gut, es ist schlicht und die Geschichte spiegelt sich anhand des Wappens wieder. Auch gut gefällt mir, das hier die Einheitlichkeit innerhalb der Reihe eingehalten wird, ich finde wenn sie nebeneinander im Regal stehen und identisch aussehen, sieht es einfach besser aus. Besonders gut gefällt mir die Nummerierung, sodass man gleich den gesuchten Band auf einen Blick findet. An der Aufmachung gefällt mir besonders gut, das man die Karten mit im Buch angedruckt hat, wodurch man einfach einen besseren Eindruck des Gebiets bekommt.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig, spannend und trotzdem sehr vulgär, was mich persönlich nicht stört, schließlich haben sie sich dort auf offener Straße bekämpft, wieso sollten die Sex-Szenen dann romantisch beschrieben sein ;-)

Die Charaktere sind sehr bildlich beschrieben besonders die Familie Stark ist mir sofort sympathisch gewesen. Die Ganze Geschichte ist sehr gut durchdacht, die Landschaft ist sehr detailreich beschrieben, sodass man das Gefühl hat mit auf Winterfell zu leben. Besonders interessant finde ich die Nachtwache. die Männer der Nachtwache, legen das Schwarz an (sie sind komplett in schwarz gekleidet) und leben dafür, das Volk vor der Bedrohung zu schützen, welche hinter der eisigen Mauer lauert.
Die Lannisters habe ich von Anfang an nicht gemocht, sie werden schon so "schleimig" rüber gebracht und ich hatte sofort ein ungutes Gefühl bei den Geschwistern. Tyrion Lannister "der Gnom" scheint jedoch mehr als nur der übliche, eingebildete Adel zu sein und ist meiner Meinung nach auch ziemlich witzig ^^
Viele der Rezensionen, sie ich bisher zu der Reihe gelesen habe, vermitteln den Anschein, das in den Büchern wilde Sexorgien gefeiert werden, dem kann ich nicht zustimmen. Natürlich gibt es mehrere Sexszenen, die natürlich hier und da auch vulgärer ausfallen, im Grunde aber nunmal zur Geschichte dazugehören.
Fazit:
Ein wirklich interessanter Auftakt der Reihe, die mir persönlich sehr gut gefällt, ich habe die Bücher schon vor längerem bis Band 6 einschließlich gelesen und habe nun wollte ich mein wissen nochmal auffrischen, da ich die Serie im Moment intensiv verfolge ;-)
Jeder der auf Fantasy gepaart mit Mittelalter und dazu Drachen steht, sollte diese Reihe lesen, ich bin begeistert!

Genial

Von: Eva Keks Datum : 12.08.2015

lieblingsecke.blogspot.de

Meinung:

Ich hatte unheimlichen Respekt vor dem Buch. Zum einen wirkt es wie ein Wälzer und zum anderen hatte ich gehört, dass es eine Flut an Charakteren geben soll. Doch ich habe es überstanden und befand die Geschichte als gut.

Die Geschichte hat ihre spannenden Stellen, auch wenn diese in diesem Teil nicht allzu lang oder häufig, aber sie sind da. Aber ich hoffe, dass sich das noch besser wird. Allerdings fand ich es spannend, zu sehen, wie sich die Intrigen langsam entwickeln. Wie die Personen aufeinandertreffen und all das.
Es wird sehr viel drum herum erzählt und beschrieben. Man könnte das schon als sehr detailreich bezeichnen. Mich stört es nicht, sondern hilft mir, mir alles Vorstellen zu können.
Mit den Orts- und Personenwechsel kam ich sehr gut klar. Ich dachte auch eigentlich nie zurück in das vorherige Kapitel.

Es gibt auch sehr viele Personen, mit denen ich überraschend gut klar kam.
Normalerweise schreibe ich, wie mir die einzelnen Personen gefallen haben, aber das würde hier den Rahmen sprengen. Ich sympathisiere mit Catelyn und Eddard. Vielen blicke ich noch neutral entgegen. Cersei und Viserys kann dagegen überhaupt nicht leiden und hoffe, dass sie bald sterben.

Eine Frechheit sind allerdings die Namen. Teilweise, eher wenige sind in Ordnung. Alle anderen besitzen ein "y" oder sind ellenlang. Das ist vielleicht ein kleines Manko, aber nicht unglaublich tragisch.

Der Schreibstil kam mir fordernder vor, als der eines Jugendbuches. Natürlich ist der Dialog schon ein wenig dem Mittelalter angepasst, aber sonst ist er schön angenehm. Er hält nicht auf, sich in die Welt einzufinden, sondern unterstützt es durch seine ausschmückende Art.
Ein Satz, der wohl jedem im Gedächtnis bleibt: Der Winter naht.

Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht. Ich mag die Familie Stark und würde sie auch sehr gerne weiter in den nächsten Bänden begleiten.


Fazit:

Es hat sich vollkommen gelohnt das Buch zu lesen. Obwohl ich nicht wusste, was mich genau erwartet, habe ich nach wenigen Seiten gewusst, dass mir das Buch gefällt. Ich werde an der Reihe sicher dran bleiben und hoffe, dass in dem nächsten Band mehr Action los ist.

Lus Rezi zu Das Lied von Eis und Feuer von George R.R. Martin

Von: Lu Datum : 19.07.2015

in80woerterndurchdasbuch.blogspot.de/

Teil 1: Die Herren von Winterfell

In 80 Wörtern durch das Buch:
Eddard Stark, der Herr von Winterfell, wird an den Hof seines Königs gerufen, um diesem als Berater und Vertrauter zur Seite zu stehen. Doch Intriganten, Meuchler und skrupellose Adlige scharen sich um den Thron und machen es nicht leicht, zu wissen, wem man noch glauben geschweige denn vertrauen kann. Während Eddard sich mit Leibeskräften bemüht, dem König beim Regieren zu helfen, muss er gleichzeitig herausfinden, warum sein Vorgänger, der frühere Berater des Königs gestorben ist, der von Unbekannten vergiftet wurde.

Der Autor:
Schon als Kind versuchte George R. R Martin ein paar Penny mit Gruselgeschichten zu verdienen, die er an Nachbarkinder verkaufte.
Später verweigerte er seinen Kriegsdienst und arbeitete stattdessen ehrenamtlich bei einem sozialen Hilfswerk. Dann unterrichtete er 2 Jahre Journalismus am Clark College in Dubuque.
2011 heiratete Martin seine langjährige Freundin Parris McBride.

Cover:
Ein schönes, passendes Cover.

Meinung zum Buch:
Am Anfang hatte ich ein bisschen Schwierigkeiten, mir zu merken, wer von den zigtausenden Figuren wer ist, aber wenn man dann mal drin ist, wird das immer leichter. Der Geschichte selbst fehlt es ganz sicher nicht an Spannung und sie hat mir sehr gut gefallen,auch wenn es nicht ganz jugendfrei und teilweise ziemlich brutal ist!

Fazit:
Ein spannendes Buch, sowohl für Jungs als auch für Mädchen!

Unglaublicher Start eines Fantay Epos

Von: Yvis Leseecke Datum : 14.07.2015

yvisleseecke.blogspot.de

Inhalsangabe zur kompletten Reihe:

In der Buchreihe von "Das Lied von Eis und Feuer" geht es um eine fitktive Welt "Westeros". Diese Welt ist in 7 Königreiche aufgeteilt. In jeden Königreich gibt es herrschende Adelshäuser. Dabei versucht möglichst jeder Charakter irgendwie an die Macht, auf den Thron zu kommen und zu überleben. In dieser Welt begegnet man Zauberer, Drachen, Riesen, Monstern, Gestaltwandern etc...

Es handelt sich hier um eine wahnsinnig gute und sehr komplexe Fantasy-Reihe.

Allgemein zur gesamten Reihe:

Die Bücher sind immer in Kapitel zu den jeweiligen Charakteren untergliedert.
Die Charaktere sind dabei detailliert ausgearbeitet und reißen einen sofort mit und ziehen einen in seinen Bann. Dies zieht sich durch alle Bücher fort. Die Bücher sind in eine lockeren Schreibstil geschrieben so das man dem Geschehen sehr gut folgen kann.

Die Atmosphäre wird dabei sehr gut rübergebracht so das man sich in die Situationen sehr gut reinversetzten kann. Durch den Wechsel in den Charakteren lernt man Geschehnisse aus mehren Perspektiven kennen. Dadurch kommt auch nie Langeweile auf

Die Bücher geben einen Emotional einfach alles, Wut, Trauer, Spannung, Hoffnung, Liebe, Sex, Entsetzen, Empörung, Überraschung, Verwunderung, Grauen, Entsetzen etc.....


Meine Meinung zu Band 1:

Im ersten Teil der Reihe lernt man die "Haupt" Charaktere / Adelshäuser kennen. Speziell hier Winterfell.

Das Buch ist ein super Auftakt der Reihe . Die Kapitel sind immer aus der Sicht der jeweiligen Charakteren geschrieben. Dadurch wird der Einstieg in die Fantasy Welt deutlich vereinfacht. Durch den Wechsel in den Charakteren bleibt man bei Intrigen und Geschehnissen auch immer auf den Laufenden, egal an welchem Ort man sich befindet.

Fazit: Ein sehr spannender und packender Auftakt. Schon beim ersten Band findet man seine Lieblingscharakter!

Das Lied von Feuer und Eis - 1. Die Herren von Westeros

Von: Poldi Datum : 14.07.2015

www.poldis-hoerspielseite.de

Westeros ist in sieben Königreiche aufgeteilt, die von mächtigen Adelshäusern beherrscht werden. Eddard Stark an einen dieser Höfe berufen, um dem König als Berater zur Seite zu stehen. Doch auch er muss sich bald den Intrigen der machthungrigen Intriganten ausgesetzt sehen. Und während Eddards Frau vorerst in ihrer Heimatstadt bleibt, sind auch ihre Söhne über den gesamten Kontinent verteilt...

G.R.R. Martin ist mit seinem „Lied von Feuer und Eis“ momentan in aller Munde. Die mehrbändige Romanserie gilt schon während des Erscheinens als eins der umfangreichsten und lesenswertesten Fantasy-Werkes der heutigen Zeit, was zudem noch durch die erfolgreiche Serie „A Game of Thrones“ unterstützt wird. Der erste Band „Die Herren von Winterfell“ zeigt schon einmal, dass sich Martin nicht an gängige Konventionen für seine Romane hält und setzt zu Anfang auf erstaunlich wenige fantastische Elemente, sodass der Roman streckenweise eher wie ein historisches Drama anmutet. Und auch ansonsten arbeitet er vieles wesentlich differenzierter heraus: Die Welt von Westeros wird sehr detailverliebt beschrieben, sowohl was Örtlichkeiten als auch gesellschaftliche Strukturen angeht. Und auch die Charaktere wirken nicht wie vom Reißbrett, sondern sind in zahlreichen Facetten beleuchtet und sind sehr umfassend beschrieben – und das aus mehreren Perspektiven. So wendet sich nicht nur einmal das Blatt für den Leser, wenn er einen vermeintlich „Bösen“ plötzlich ganz anders wahrnimmt und seine Beweggründe sehr gut nachvollziehen kann. Reine Schwarz-Weiß-Malerei wird hier an keiner Stelle betrieben. Und so kann man sehr tief eintauchen in diese sehr komplexe Welt, und das erfordert auch eine Menge Aufmerksamkeit vom Leser. Die zahlreichen Charaktere werden in verschiedenen Handlungssträngen eingebaut, die daraus resultierenden Zusammenhänge und Beziehungen sind zwar gut beschrieben, wollen aber auch verinnerlicht werden. Hilfreich dabei ist der Anhang, der neben einer Karte des Nordens von Westeros auch eine Übersicht über die verschiedenen Häuser und weitere Beschreibungen enthält.

Die Handlung liest sich dabei sehr flüssig, wobei zahlreiche Perspektivwechsel für zusätzliche Dynamik sorgen. Nichtsdestotrotz wird man auch in diesem sehr gelungenen Werk Passagen finden, die für einen persönlich nicht so interessant sind wie andere – wenn der Lieblingscharakter über einige Kapitel nicht vorkommt oder zu anderen Aspekte geschwenkt wird, wo man gern noch weitergelesen hätte. Doch auch diese sind sehr lesenswert und fügen sich in das brillante Gesamtkonzept ein. Die Sprache wird dabei sehr vielfältig verwendet, wobei auch schon mal ins Detail gegangen wird. Gewaltdarstellungen sind hier recht häufig zu finden, und auch Sexualität findet häufig Einzug. Zwar wird hier von allzu expliziten Beschreibungen abgesehen, doch da auch – nennen wir es mal ungewöhnliche – Seiten der menschlichen Lust vorkommen, ist das Thema insgesamt recht präsent.

Ein sehr komplexes Fantasy-Werk, das dem Leser einiges abverlangt – aber auch vieles bietet. Eine sehr lebendige Welt voller Intrigen, menschlichen Schicksalen und Kämpfen, sehr gut beschriebene und vielseitige Charaktere, ein dichtes Geflecht aus Beziehungen und Zusammenhängen. Dazu kommen zahlreiche Überraschungen, die man auch als geübter Leser nicht vorhersehen kann und krasse Wendungen darstellen – hervorragend und zu recht so gehypt!

Beeindruckender Fantasy-Epos

Von: shiros wahnsinn Datum : 26.06.2015

MEINE MEINUNG

Mittlerweile dürft das Lied von Eis und Feuer jedem ein Begriff sein, nicht zuletzt durch die Serie Game of Thrones, wie sie im Original heißt. Die Herren von Winterfell ist also der Beginn der Saga um den Kampf des Eisernenthrones. Viel zur Geschichte selbst möchte ich nicht viel sagen, da ich glaube, dass einige schon dieses Buch /die Serie gelesen bzw gesehen haben. Dennoch möchte ich kurz auf die Einzelnen Geschehnissen die in "Die Herren von Winterfell" geschehen eingehen. Wer also auf eine mystische Saga mit Elfen, Feen oder Orks aus war wird hier dennoch etwas enttäuscht. Durchaus gibt es hier und da einige die diesem Namen gerecht werden, doch glaube ich, das in "das Lied von Eins und Feuer" es eher um - sagen wir mal - Machthunger, Intrigen und politischen Einfluss geht. Zudem kann sich das Buch mit seiner detaillierten Beschreibung der Landschaft innerhalb der gesamten Fantasy-Welt Westeros aufwarten.

Das Buch oder besser gesagt die Handlung ist in verschiedene Kapitel unterteil, jedes von einer anderen handelnden Person erzählt. So begegnet der Leser zunächst einmal den Starks. Sie leben im Norden Westeros und gebieten auch dementsprechend hierüber. Eines Tages bekommen sie jedoch unerwarteten Besuch in Form des derzeitigen Regenten Robert Baratheon. Dieser will seinen alten Freund und Weggefährten Eddard "Ned" Stark als neue Rechte Hand des Königs an seinem Hof sehen und so kommt auch schon der Stein ins Rollen. Wie bereits erwähnt, wird immer abwechselnd aus einer anderen Perspektive erzählt, so dass man auf gesamte Geschichte jedesmal einen anderen Blickwinkel erhält. So sollte man annehmen, viele Köche verderben den Brei, doch dies passiert hier nicht im geringsten, besonders da das Handlungsgerüst von George Martin so konstruiert wurde, dass es auf keinen Fall zu überladen oder ausschweifend wirkt.

Dennoch muss ich persönlich sagen, dass ich mich an einigen Stellen recht schwer tat weiterlesen zu wollen. Für mich war es an einigen Passagen zu viel mit der Beschreibung der Landschaft, manch einer mag das nichts ausmachen, machen beschweren sich, für mich war es wie gesagt etwas zu viel des Guten. Allein schon wenn mit mehr als vier Seiten nur die Wetterverhältnisse oder sogar wie das Gras aussieht, dass muss nun nicht wirklich sein. Manchmal war es angebracht, wenn es beispielsweise um Personen und deren Verhältnis zu einander ging, aber an anderen Stellen war es einfach zu viel des Guten. Das war aber nur das einzig negative was ich zum Buch sagen kann. Was mich noch zu den Figuren des Buches führt. So gibt es zahlreiche Häuser und ich meine wirklich viele, dementsprechend kann es auch passieren, dass man von sovielen Namen, Verwandschaftsbeziehungen geradezu erschlagen werden kann, da hat sich aber der Autor klugerweise etwas ausgedacht und man findet in einem Glossar alle Titel, Häuser und Namen die es dem Leser übersichtlicher macht, wer wo dazu gehört.

Doch was macht eigentlich diese Reihe so besonders? Wie kann es sein, dass Millionen von Leser so begeistert von diesem Fantasy Epos sind? Und wie schafft es George R.R. Martin diese Faszination aufrecht zu erhalten?

Dies lässt sich meiner Meinung nach gant leicht beantworten: es sind die vielen verschiedenen handelnden Figuren. Detailliert und beschrieben bis ins Kleinste, die genauso handeln wie real Menschen auch wie solche empfinden, leiden und trauern. Sie versagen, tun Dinge die man erst im Nachhinein bereut und treffen Entscheidungen, die nicht immer ganz zu ihren Gunsten ausgehen. Die wie andere ihre Stärken und Schwächen haben, Mut und Kraft schöpfen und versuchen nach bestmöglichem Gewissen zu handeln. Herr Martin verbaut in diesem Buch viel Ideenreichtum hinsichtlich seiner Figuren und schafft somit eine ausgleichende Waage zwischen Leid, Freude, Vertrauen, Misstrauen und Intrigen, was mir sehr gut gefallen hat und mich auf die Fortsetzung freuen lässt.

Besonders jedoch haben mir zwei Figuren gefallen, zum einen wäre das der zwergwüchsiger Tyrion Lennister und Deanerys Targaryen, Tochter des ermordeten Königs. Mir haben die Beiden auch schon in der Serie gut gefallen. Tyrion, da er trotz seiner hohen Intelligenz von seinem Vater verachtet, von seiner Schwester Cersei gedemütigt und immer im Schatten seines Bruders Jaime steht. Legt er einen herrlichen Sarkasmus an den Tag und überdies optimistisch seine Leben lebt. Er versteht andere die, zwar nicht sein körperliches Schicksal teilen, dennoch von ihren Eltern bzw einem Elternteil missachtet werden und bringt ihnen gegenüber Respekt entgegen. Deanerys finde ich, ist ein starker Charakter, der sich zwar noch nicht im ersten Buch so richtig zeigt, dennoch dort ihren Anfang nimmt. Genauer erklären kann ich dennoch nicht so wirklich warum ich sie mag, aber es ist so ;)

Alles in allem finde ich, das "Das Lied von Eis und Feuer" zurecht den Namen Epos trägt. Zumal man hier wieder sieht, wie weit es einem einzelnen Autor möglich ist, eine so beeindruckende Welt zu schaffen, die man so schnell nicht wieder vergisst und die alles beinhaltet was das Herz eines jeden Lesers höherschlagen lässt, vorausgesetzt man lässt sich auf dieses Abenteuer ein.

FAZIT

Beeindruckender Fantasy-Epos mit vielen Wendungen, Charakter und Schauplätzen denen man so noch nicht begegnet ist. Wunderbarer und Empfehlenswert.

DIE HERREN VON WINTERFELL

Von: JustRead Datum : 23.06.2015

https://m.youtube.com/channel/UCji4o6I3vxX1vTWg_PEXFEg

Mit dem ersten Band der DAS LIED VON EIS UND FEUER Saga, startet Martin genau richtig in die Welt von Westeros, in der man nicht einfach die Jahreszeiten vorhersagen kann.

In Martins Epos, und diese Betitelung ist nicht untertrieben, liegen uns so viele Charaktere vor, und keiner ist gleich. Zwar haben manche eine gleiche Auffassung, oder ein gleiches Ziel, aber wirklich 'gleich' sind sie nicht. Die Charaktereigenschaften der Protagonisten sind gut durchdacht, man kann sich mit vielen in Verbindung setzen, andere schrecken aber auch ab.
Eine sehr schöne Textsequenz war das Aufeinander treffen der Nachtwache und Ned's Bastard John Schnee, dieser war der einzige Bastard eines Lords, und musste so von seinem 'Hohen Ross' herunter steigen, eine lehrreich und zugleich auch sehr emotionale Sequenz des Buches.

Die Welt von Westeros ist riesig, so hat der Leser in seiner noch folgenden Besuche der fiktiven Welt Martins noch einiges zu erkunden.

Schon ist auch, dass sich Martin vom früheren Leben in Europa inspirieren lassen hat!

Im Großen und ganzen habe ich nicht wirklich viel zu meckern, der einzige Knackpunkt liegt im 2/3 des Buches, hier hatte ich eine Stockphase, es wurde sehr ruhig geschrieben, das Adrenalin aus dem 1/3 fehlte komplett, und so hatte ich ein wenig Langeweile.

Dennoch, ist dieses Werk Pflichtprogramm!

Eine gewaltige Geschichte mit viel Potenzial! Einfach sagenhaft!

Von: Henrik (zu ende gelesen.) Datum : 27.02.2015

https://zuendegelesen.wordpress.com/

Meinung

Von Anfang an war ich in das Cover verliebt! Ich mag es sehr, weil es sehr schlicht gehalten ist. Es hat den Grund von einem Pergament, würde ich behaupten und ich bin ein großer Liebhaber von der Pergament Struktur. Mittig Platziert sieht man ein Schild, einen Ritter, der dieses hält, umgeben von zwei Drachen, darin steht der Spruch “Der Winter naht” – welcher der Spruch des Hauses Stark von Winterfell ist. Ich glaube auch, dass auf dem Schild das Wappentier des Hauses zu sehen ist, der Schattenwolf. Am besten gefällt mir ja, dass es in der gesamten Reihen so Einheitlich gemacht wurde, so was macht sich später dann auch mal gut im Regal.

Wie bereits erwähnt und im Titel steht, befindet man sich zunächst in Winterfell. Eine Festung weit oben im Norden von Westeros. Westeros, so heißt die Welt, in der die Geschichte handelt. Wegen meiner großen Liebe schon zur Serie muss ich sagen, dass ich natürlich einen großen Vorteil hatte wenn es darum ging, sich eine Vorstellung von den Gebäuden und so weiter zu machen. Um so erstaunter war ich, als ich lesen musste, wie sehr identisch das Ganze doch ist. So etwas erlebt man kaum. George R. R. Martin hat die Orte, Zimmer und Städte, Landabschnitte und Wege sehr gut umschrieben. Somit gab es keinerlei große Anstrengungen ein Bild vor Augen zu haben, finde ich. Auch wenn das jetzt ein wenig Widersprüchlich klingen mag, da ich die Serie ja schon kenne.
Man Reist in diesem Buch sehr oft und sehr weit. Weswegen es auch ziemlich häufig zu einem Ortswechsel kommt. Die Hauptorte in der Geschichte sind Winterfell, Königsmund, Das Grüne Tal, Der Königsweg und die Mauer.

Das Buch ist reich an Personen und auch sehr komplex. Es ist also nicht sehr einfach einen Überblick über die vielen Menschen zu gewinnen. Blöd nur, wenn man fast bei der Hälfte des Buchs angekommen ist und dann feststellen muss, dass hinten ein sehr großes Verzeichnis der Häuser und Anhängsel vorhanden ist. Also, ich kann es nur jedem Leser ans Herz legen, nehmt dieses Verzeichnis zur Hand, so geht es deutlich einfacher.
Es ist auch ziemlich erstaunlich, wie viele der Charaktere man wirklich leiden kann und welche nicht. Ich glaube nicht, dass das noch was mit Sympathie zu tun hat, dass ist gewollt. Man hat wirklich für jeden der Charaktere ein Empfinden und auch eine eigene Meinung. Weil es zu viele sind, liste ich nicht alle auf. Ich sage nur mal, welche mir besonders am Herzen liegen: Tyrion Lannister, Aria Stark, Brandon Stark, Daenerys Targaryen, Ser Jorah Mormont, Kahl Drogo, Eddard Stark und Robert Baratheon.

Anfangs war die Sprache in dem Buch erst einmal gewöhnungsbedürftig. Der Schreibstil ist logischerweise in Mittelalterlicher Sprache gehalten um eine gewisse Stimmung zu erzeugen. Man findet aber zügig in den Stil hinein und kann sich auch voll und ganz darauf fixieren. Es liest sich teils langsam teils schnell. Es kommt da glaube ich immer auf die aktuelle Handlung darauf an oder es ist vielleicht auch personenabhängig. Was mir sehr gut gefallen hat war, dass der Autor immer darauf bedacht war sehr viel Humor in die Geschichte mit einzubringen. Das verleit dem Ganzen eine süße extra Note, die es um so besser macht. Ich mag es auch, wenn man den Sarkasmus so richtig spüren kann ihn fast hören kann.
Das Feingefühl für Details, was George mit hineinbringt ist überwältigend. Es sind Kleinigkeiten, die einen hohen Wert gewinnen, einfach weil George ein bisschen Gewicht hinzugibt. Es kann dann schon mal emotional oder spannend oder sogar aufwühlend werden. Das ist eine sehr gelungene Kombination. Gerade durch die wechselhafte Erzählungsweise durch verschiedene Charaktere.

Ich bin sehr froh darüber, dass Buch doch zur Hand genommen zu haben. Auch wenn ich bereits die Serie kenne und viel weiter bin, aber es ist immer noch mal etwas anderes es in Schrift vor sich zu haben.

Bewertung

Ich habe mich entschieden diesem Buch 4 von 5 möglichen Sternen zu verpassen. Dies lässt sich auch ganz einfach Begründen, wieso es keine 5 geworden sind. Mir sind manche Handlungen zu schnell von der Hand gegangen. Es war erst so dann urplötzlich war es so. Das fand ich ein wenig schade. Ich meine auf ein paar Zeilen mehr wäre es absolut nicht angekommen.

Fazit

Durch seine sehr gut durchdachte Geschichte und seine Mut so zu schreiben, wie er schreibt, hat George R. R. Martin mit diesem Buch einen Grundpfeiler für die Fantasy-Bücher geschaffen und eine sehr gute Basis für Folgebände. Diese belaufen sich ja bereits auf 10 im Deutschen. Ich habe dieses Buch mehr als verschlungen, auch wenn ich länger als erwartet dafür gebraucht habe. Ich mag einfach das ganze Gewirr an Personen und Vorkommnissen. Es ist einfach sehr authentisch geschrieben und man fühlt sich wirklich sofort in eine andere Welt versetzt.
Ich kann dieses Buch jedem ans Herz legen, der sich für Mittelalter und Fantasy interessiert. Oder Leuten, die sich gerne von einer komplexen Handlung hinziehen lassen. Es ist ein großes Meisterwerk! Absolut.

Wow! Was für ein Auftakt!

Von: Aleshanee Datum : 26.02.2015

blog4aleshanee.blogspot.de/

Ich bin froh, endlich den Anfang mit dem ersten Band in Angriff genommen zu haben, den ich so lange vor mir hergeschoben habe. Und ja, wenn man im Buch die letzten Seiten anschaut, erschlagen einen beinah die langen Namenslisten der Lords, Könige und ihrer Verwandtschaftsverhältnisse. Aber George Martin hat das hier perfekt gelöst. Jedes Kapitel wird aus der Sicht eines anderen Protagonisten geschildert, die sich immer wieder abwechseln, wodurch man die Charaktere und ihre Gesinnung wirklich sehr gut kennenlernt.
Der Schreibstil ist sehr dicht und eindrucksvoll, manchmal schwelgt der Autor auch ein bisschen in den Details, aber dadurch erkennt man seine Liebe zu diesem wundervollen Werk und vor allem auch seinen sehr gut durchdachten Handlungsaufbau.

Im Vordergrund steht unter anderem die Familie Stark aus Winterfell mit Lord Eddard "Ned" Stark, seiner Frau und seinen fünf Kindern, und seinem Bastardsohn Jon Schnee. Bis auf den 3jährigen Rickon lernt man sie alle gut kennen und jeder hat seine eigenen Facetten. Überhaupt sind die Charaktere sehr differenziert gezeichnet, keine Schwarz-Weiß-Malerei und jeder hat seine Stärken und Schwächen. Natürlich hab ich auch einige davon schon ins Herz geschlossen, z. B. die 9jährige Arya und den 15jährigen Jon Schnee.
Arya ist eine kleine Rebellin, ein Wildfang, die sich nicht an die Etikette und den Umgang "am Hofe" gewöhnen will und Jon ist durch seine Rolle als Bastard immer ein bisschen außen vor, obwohl die Geschwister ihn nicht schlecht behandeln - den Hass seiner Stiefmutter hingegen bekommt er täglich zu spüren. Sein Entschluss, der Nachtwache an der großen Mauer beizutreten war eine harte Wahl und ich bin sehr gespannt, wie er sich noch entwickeln wird.

Dann gibt es natürlich noch König Baratheon, Herr der Sieben Königslande. Ein Kriegsgefährte von Eddard Stark, doch haben sie sich 8 Jahre nicht gesehen. Nachdem die Rechte Hand des Königs, Lord Arryn, unverhofft einem Fieber erlegen ist, bittet der König Eddard, an seine Stelle zu treten. Doch dieses Amt birgt viele Risiken, derer sie sich beide noch gar nicht bewusst sind. Es werden viele Intrigen gesponnen am Hof des Königs, denn den Lennisters, der Familie der auch die Frau des Königs angehört, kann man nicht trauen.
Der König selbst ist in all den Jahren auf dem Eisernen Thron fett und müßig geworden. Er ist auf seine wenigen Freunde angewiesen, denn nicht nur der Tod seines Beraters Lord Arryn weist auf einen Verrat hin, auch die Geschwister Viserys und Daenerys aus dem Hause Targaryen schmieden Pläne. Deren Vater und Großvater, damals König und Königserbe, wurden von Baratheon und Jaime Lennister, dem Bruder der Königin, erschlagen. Um sich den Wunsch auf Rache und die erneute Besteigung des Throns zu erfüllen, hofft vor allem Viserys auf die Kampfeskraft der Dothraki, einem wilden nomadischen Volk auf einer Insel jenseits der Meerenge.
Viserys ist von Hass geradezu verzehrt und wirkt wie ein arrogantes Kind, der nur mit dem Fuß aufstampfen braucht, um seine Befehle durchzusetzen. Er wird der "Bettlerkönig" genannt, weil er heimatlos umherzieht. Seine Schwester Daenerys hingegen, gerade mal 13 Jahre alt, wird durch seinen Willen mit dem Anführer der Dothraki verheiratet: Khal Drogo. Sie möchte eigentlich nur ein friedliches zu Hause, doch die wilden Sitten der Dothraki werden nicht spurlos an ihr vorübergehen.

Besonders erwähnen muss ich noch den Bruder von Cersei (die Königin) und Jaime Lennister, den Zwerg Tyrion, ein hässlicher, trunksüchtiger Kerl, der unter jeden Rock schlüpft. Durch seine missgebildete Gestalt hatte er es nie leicht bei seinem Vater, Lord Lennister, dem Wächter des Westens, und da er im Kampf niemals Ehre erreichen könnte, hat er sich dem Wissen aus Büchern verschrieben. Seine humorvolle, sarkastische Art und seine Lebenseinstellung, die er sich aus seiner Erfahrung zusammen getragen hat, machen ihn mir trotz allem sympathisch :D

Ich hoffe, ihr habt bis hierher noch den Überblick behalten können :) Es ist wirklich nicht einfach, das alles zusammenzufassen, weil einfach so viel passiert und jedes Schicksal mit einem anderen verstrickt scheint. George Martin nimmt dabei kein Blatt vor dem Mund und zeigt die Welt von Westeros, wie sie ist: kalt, hart und grausam - aber auch der Humor hat nicht gefehlt!

Magie im Sinne von Zauberkünsten gibt es hier keine, aber die Vorboten aus dem verfluchten Wald jenseits der Mauer im Hohen Norden lassen erahnen, dass da noch einiges auf die Menschen in Westeros zukommen wird. "Die Wanderer" sind wieder aufgetaucht, grausame Wesen, deren Hintergründe aber noch im Dunkeln bleiben - auf jeden Fall vielversprechend!
Auch das Land Westeros ist anschaulich beschrieben. Beim Lesen war ich jedes Mal mitten im Geschehen und hatte das Gefühl, ich könnte alles bildlich vor mir sehen. Zur Orientierung gibt es vorne und hinten im Cover eine Karte - einmal vom Norden und einmal vom Süden.

Auf jeden Fall hat mich die Reihe schon angesteckt, ich bin so gespannt, wie es weitergeht und ich werde auch nebenher immer wieder die Serie weiterschauen - ein wirklich tolles Erlebnis, nach dem Lesen das ganze nochmal in Bild und Ton vor sich zu sehen :) Ich denke, die Folgebände werden auch bald auf meinem SuB landen!

Fazit

Eine absolut stimmige, sehr gut durchdachte Weltenschöpfung. - ein hartes Land, in denen sich die Charaktere zwischen Treue, Macht und Krieg entscheiden müssen. Alles wirkt lebendig und authentisch und ich kann es gar nicht mehr abwarten, wie es weitergeht.