Leserstimmen zu
Im Tod vereint

J.D. Robb

Eve Dallas (18)

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Der September 2059 hält für Reva Ewing eine böse Überraschung parat. Anonym wurde ihr ein Päckchen zugespielt, in dem sich Fotos und Videos befinden, auf denen ihr Mann zusammen mit Revas bester Freundin in eindeutigen Situationen zu sehen ist. Niemand betrügt Reva, schon gar nicht Blair Bissel, ein freischaffender Künstler, mit dem sie seit zwei Jahren verheiratet ist. Reva ist außer sich und will Blair und Felicity Kade, ihre Freundin, zur Rede stellen und sie weiß, wo sie sie finden wird: In Felicitys Haus, doch was sie nicht ahnt ist, dass sie in besagtem Haus auf die Leichen der Beiden stößt, bevor sie selbst vom Täter betäubt wird. Als Reva wieder zu sich kommt, ruft sie in Panik ihre Mutter an, die ihr umgehend zu Hilfe eilt. Ihre Mutter, die weiß, dass Reva nie im Leben die Morde begangen hat, bittet Roarke um Hilfe, denn es ist niemand anders als Caro Ewing, Roarkes persönliche Assistentin. Roarke und seine Frau Eve machen sich umgehend auf den Weg zum Tatort und Eve übernimmt, nachdem sie den Tatort gesichert hat, die Ermittlungen. Auch ihr ist klar, dass Reva, eine gefeierte Heldin, ihren Mann und seine Geliebte nicht ermordet hat, doch alle Beweise deuten auf sie. Wer hatte einen Grund Blair und Felicity zu töten und es so aussehen zu lassen, als wäre Reva es gewesen? Im Laufe der Ermittlungen findet Eve heraus, dass Blair nicht nur eine Geliebte hatte. Liegt hierin das Mordmotiv? Als Eve sich jedoch genauer mit der Vergangenheit der Opfer beschäftigt, stellt sie fest, dass irgendetwas mit Beiden nicht stimmte und tatsächlich führen die Spuren zu HSO (Homeland Security Organisation). Waren sowohl Blair, als auch Felicity Spione? Wem nützt ihr Tod? Dann wird die zweite Geliebte Blairs ermordet und Eve weiß, dass sie sich beeilen muss, bevor noch weitere Menschen im Umkreis von Blair Bissel ermordet werden ... Der 18. Band der Eve-Dallas-Reihe schließt unmittelbar an den 17. Band "Das Herz des Mörders" an. Dieser Band besticht, wie bereits seine Vorgänger, durch einen sehr gut ausgearbeiteten Plot, wobei ich es dieses Mal relativ einfach fand, den Täter herauszubekommen. Ich persönlich liebe es ja, wenn der Mörder erst zum Ende hin klar ist, das erhöht für mich einfach die Spannung. Auch der 18. Band der Reihe besticht wieder durch seine überaus taffe Protagonistin, die es mit ihrer schroffen, aber auch liebenswerten Art wieder geschafft hat, mich für sich zu vereinnahmen. Der Schreibstil ist überaus fesselnd und spannend gehalten, sodass ich mich zwischendurch nur sehr ungern von dem Buch getrennt habe. Mit großen Erwartungen sehe ich dem 19. Band "Tanz mit dem Tod" entgegen.

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