Leserstimmen zu
Bevor ich sterbe

Jenny Downham

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Taschenbuch
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Hey ihr lieben, Heute möchte ich nach langer Zeit, wieder ein Buch vorstellen, welches mir sehr gut gefällt. *WERBUNG* Durch das Blogger-Portal Random-House , durfte ich wieder ein Buch lesen und bewerten. Jenny Downhams-Bevor ich sterbe Roman ISBN: 978-3-570-30674-1 Preis: 8,95€ www.cbt-buecher.de Tessa, 16, Leukämie. Und es gibt keine Hoffnung mehr, denn nach vier Jahren hat sie den Kampf gegen den Krebs endgültig verloren. Doch bevor sie stirbt, will sie leben. Sie schreibt eine Liste an die Wand über ihrem Bett, mit den Dingen, die sie machen will, bevor sie stirbt. Mithilfe ihrer Freundin erlebt sie viel, geht tanzen, macht sich schön- doch als Adam auftaucht, wird es noch schwieriger. Darf man sich verlieben, wenn man stirbt? "Jenny Downhams-Bevor ich sterbe- Kommt mit einer Originalität und Verve daher, die den Leser noch auf den letzten Seiten mit einem atemberaubenden Gefühl von Lebendigkeit entlassen. "- THE NEW YORK TIMES Normalerweise denkt man mit 16 noch nicht viel über das Leben nach, doch Tessa ist krank, sie hat Leukämie. Sie wird bald sterben, doch bevor es so weit ist, will sie noch so viel erleben. Sie hat an ihrer Wand eine Liste mit all den dingen aufgeschrieben die sie erleben möchte und bittet ihre Freundin darum ihr zu helfen, die Punkte alle zu erfüllen. Tessa hat es akzeptiert das sie krank ist und sterben muss, jedoch ihr Vater kann und will seine Tochter nicht aufgeben und sucht nach einer Chance Tessa wieder zu genesen. Tessa will nicht mehr gegen den Krebs kämpfen, sie will viel lieber alles erleben was man sonst als Jugendliche so macht. Sie will ihr ersten Kuss haben, geliebt werden und lieben und vielleicht sogar Sex haben. Als Adam in Tessas leben kommt, erfährt dieser nicht von Tessa selber das sie eine unheilbare Krankheit hat, sondern durch ihren kleinen Bruder. Anfangs ist er damit sichtlich überfordert, doch versucht er Tessa so gut er kann, mit ihrer Liste zu unterstützen. Manche Punkte sind schwer und andere Punkte einfach zu erfüllen. Je mehr Tessa mit Adam zusammen ist desto weniger will sie mit ihrem Leben abschließen. Es ist eine wahnsinnig traurige Geschichte, in der mir mehr als einmal die Tränen gekommen sind. Die Geschichte bringt einen dazu über sein eigenes Leben mehr nach du denken und eventuell auch dazu einiges im Leben zu verändern. Tessa ist in meinen Augen ein sehr starkes Mädchen, das sich selber nicht aufgibt und aus der wenigen Zeit die sie noch hat, vieles schöne unvergessliche Momente erlebt. Das Buch ist wirklich zu empfehlen.

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Bevor ICH sterbe, gebe ich das Buch lieber weiter!

Von: Lidid Duarte da silva aus Sankt Augustin

22.02.2018

Mir hat das Buch nicht so gefallen. Die Hauptfigur Tessa, die krank ist, kommt sehr unsympatisch rüber. Teilweise nervst sie total, dass ich keine Lust mehr hatte, weiterzulesen. Kann natürlich sein, dass das so von der Autorin gewollt ist, um auch schwierige Charaktere in solchen Situationen darzustellen. Aber mich trieb es an die nervliche Grenze. Zum Teil war ich gelangweilt und zum anderen Teil war es auch traurig. das wechselt während des gesamten Buches. Letztendlich hat es mich nicht überzeugt. Kann ich sonst nicht viel zu sagen!

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Das Cover von „Bevor ich sterbe“ ist sehr einfach gehalten und ist mir nicht sofort ins Auge gesprungen. Hätte ich schon nicht davor von dem Buch gehört, hätte ich es wohl nie angeschaut. Die Farbauswahl finde ich jedoch sehr gut. Das schlichte Weiß mit roten Akzenten passt ganz gut. Ansonsten sieht man das Mädchen darauf im Pyjama, was natürlich zur Geschichte passt. Aufgrund ihrer Krankheit verbringt sie viel Zeit im Bett, da sie oft sehr müde ist. Tessa hat mit ihren jungen 16 Jahren Leukämie und man spürt, dass sie keine Lust mehr hat das Leben zu genießen und vollkommen auszukosten. Auf einer Liste hat sie festgehalten, was sie noch alles erleben will bevor sie stirbt. Als sie den erst Punkt abhacken konnte, fällt sie in plötzliche Unlust weiteres davon zu machen. So legt sie die Liste wieder zur Seite und schenkt ihr vorerst keine weitere Beachtung. Als sie auf ihren Nachbarn Adam trifft ändert sich für Tessa so vieles. Er scheint sie wirklich zu verstehen und so lernen sie sich kennen und lieben. Plötzlich erfährt sie, dass ich nicht mehr viel Zeit bleibt und sie setzt ihre gesamte Energie darin, ihre Liste vollständig zu bearbeiten. An ihrer Seite ist ihre beste Freundin Zoey und auch Adam hilft ihr dabei. Erst jetzt wird ihr deutlich dass sie noch nicht sterben will, sie will leben, sie will mit Adam zusammen sein. Und so kämpft sie. ♥♥♥ Downham bringt den Lesern eine traurige und herzzerreißende Geschichte nahe. Der Schreibstil von Downham hat mir in dem Buch leider überhaupt nicht gefallen. Ihre Sätze hat sie meist sehr kurz gehalten und auch die wörtliche Rede hat mich nicht überzeugen können. Zwischendurch passiert einfach gar nichts und die Handlung ist eher langweilig. Doch es gibt auch durchaus interessante Passagen, die das wieder etwas Wett machen. Erst zum Ende hin hat es mich voll und ganz überzeugen können und die Story hat dann auch mich berührt. Um ehrlich zu sein hatte ich mir mehr erhofft und wurde so natürlich etwas enttäuscht. Trotzdem regt es einem zum Nachdenken an. Auch eine Haupthandlung konnte ich nicht genau erkennen. Vor dem lesen dachte ich eher das Abarbeiten ihrer Liste steht im Mittelpunkt, doch dem war nicht ganz so. Die Charaktere haben mir ganz unterschiedlich gefallen. Tessa kann sehr nett, aber dann auch wieder total unzufrieden und gemein zu ihren Mitmenschen sein. So hat sie oft Stimmungsschwankungen und ist unzufrieden. Als Leser findet man sie zuerst einfach nur nervig, doch bedenkt man was sie erwartet ist es ganz Verständlich dass sie sich derart verhält. Zeitweise entfernt sie sich von ihren Freunden und ihrer Familie, aus Angst dass sie sie verletzten wird und genau das möchte sie nicht. Doch alle stehen ihr zur Seite und geben ihr die nötige Kraft. Ihre beste Freundin ist mir immer noch ein großes Rätsel. Ob sie wirklich eine gute Freundin ist, wird erst zum Ende deutlich. Dazwischen nimmt sie keine Rücksicht auf Tessa und lässt sie oft auch alleine, obwohl Tessa sie mehr denn je brauchen würde. Tessas Vater und ihr Bruder sind mir die Sympathischsten Charaktere der gesamten Geschichte. Ihr Bruder liebt seine Schwester, auch wenn er ihr das nicht immer zeigt. Er hat große Angst vor dem Tod von Tessa und doch lässt er sich nichts anmerken. Er versucht für seine Schwester stark zu sein und genauso verhält sich auch Tessas Vater. Als Tessa Adam kennenlernt wird ihr klar was es heißt jemanden wirklich zu lieben. Adam ist immer an ihrer Seite und würde alles für sie tun. Er liebt sie von ganzem Herzen und das merkt man auch. Abschließend kann ich sagen, dass das Buch seine Höhen und Tiefen hat, die Story ist sehr tiefgründig und bewegt einen zum Nachdenken, der Schreibstil dagegen ist nicht besonders ansprechen und auch die Charaktere sind mal so mal so. Alles in allem ein bewegendes Buch mit einem traurigen Ende, das eher ein Mittelmaß ist.

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KLAPPENTEXT Eine Geschichte über den Tod und die Liebe – glaubwürdig, herzzerreißend und von überwältigender Ausdrucksstärke Die 16-jährige Tessa hat Leukämie, und die Ärzte machen ihr nur noch wenig Hoffnung. Aber Tessa will leben, wenigstens in der Zeit, die ihr noch bleibt. Sie schreibt an ihre Zimmerwand zehn Dinge, die sie tun will, bevor sie stirbt: Sex haben, Drogen nehmen, für einen Tag berühmt sein, etwas Verbotenes tun ... Und dann trifft sie Adam, und er ist der Erste, der sie versteht. Tessa spürt, dass sie etwas mit Adam verbindet, doch sie wehrt sich dagegen. Und dann begreift sie, dass sie zum ersten Mal verliebt ist. Aber darf man lieben, wenn man stirbt? [ Quelle: Goldmann ] MEINE MEINUNG Tessa ist 16 Jahre alt und todkrank. Sie hat Leukämie und weiß bereits zu Beginn des Buches, dass ihr keine Behandlung der Welt mehr helfen kann. Sie wird sterben. Doch eigentlich gibt es noch soviele Dinge, die sie noch tun will. Daher fängt sie an, an der Wand ihres Schlafzimmers eine Liste zu entwerfen - eine Liste mit lauter Dingen, die sie noch machen will, bevor sie stirbt. Auf dieser Liste stehen Dinge wie einmal Sex haben, Drogen nehmen oder Gesetze übertreten. Was Tessa nicht geplant hat, ist allerdings sich zu verlieben. Doch dann tritt Adam in ihr Leben und nun stehen beide vor dem Problem: darf man sich in dieser Situation überhaupt verlieben? Der Einstieg in das Buch empfand ich als ungewöhnlich, was nicht schlecht sein muss. Normalerweise erfährt der Protagonist in solchen Krankheits-Büchern meist erst innerhalb der Handlung, dass für ihn keine Hoffnung mehr besteht. Der Leser lernt also den Patient erst kennen, es keimt Hoffnung auf und diese werden dann umgeworfen. Hier ist das anders. Schon nach wenigen Seiten ist dem Leser klar: da ist nichts mehr zu machen. Das sorgte zumindest bei mir dafür, dass Tessa erst mal einen Sympathie-Vorschuss von mir bekommen hat. Wie schrecklich muss es für eine 16-Jährige sein, die ihr ganzes Leben eigentlich noch vor sich haben sollte, zu wissen, dass sie nie einen Schulabschluss machen wird, nie heiraten wird, nie Kinder haben wird und dafür vielmehr aus ihrem Leben gerissen wird? Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Zoe will Tessa eine Liste abarbeiten, auf der eben genau die Dinge stehen, die sie noch machen will. Die erste Sache hat es da gleich in sich, denn Tessa will unbedingt mit einem Jungen schlafen. Und da hat das Buch schon angefangen, mich ein kleines bisschen zu nerven. An sich finde ich die Idee ja ganz nett, dass Tessa sich Dinge raussucht, die sie noch erleben will. Doch sind das die Dinge, die eine 16-Jährige noch unbedingt erleben will? Ich meine, gut.... einmal Sex zu haben ist noch nachvollziehbar. Aber die Art und Weise, wie Tessa da an die Sache herangeht fand ich irgendwie weniger gut. Sie reißt gemeinsam mit ihrer Freundin in einer Disko zwei Typen auf, die total stoned sind und geht ohne groß darüber nachzudenken mit ihnen mit. Und ist es wirklich so erstrebenswert, vor seinem Tod irgendwann mal einen Lippenstift zu klauen? Und noch abstruser fand ich ihren Punkt "einmal Drogen nehmen". Ich meine, ein krebskrankes Mädchen, das mehrere Chemos hinter sich hat und jeden Morgen eine ganze Palette Tabletten schlucken muss, hat doch bestimmt andere Interessen als ihre restliche Zeit sich auch noch durch illegale Drogen zu vernebeln. Die Charaktere waren alle recht gut ausgestaltet und jeder hat seinen Part zur Geschichte beigetragen. Tessas Familie war auch schon vor ihrer Erkrankung alles andere als intakt, da ihre Mutter eines Tages auf und davon war und durch ihre Abwesenheit sich am schwersten tut, mit ihrer kranken Tochter umzugehen. Daher musste ihr Vater beide Teile verkörpern, den der Mutter und des Vaters. Ich konnte zu allen einen recht guten Zugang finden, doch Tessa wurde mir im Laufe des Buches immer unsympathischer, wobei ich nicht sicher bin, ob das von der Autorin so gedacht war. Ich kann das größte Verständnis aufbringen für ihre Situation, doch leider so überhaupt keines für ihr Verhalten. Manchmal bekam ich das Gefühl, dass es ihr ganz recht ist, so krank zu sein, um wie ein Trampeltier durch die Welt gehen zu können. Es geht ihr nur um sich selbst, dass es noch ein Leben gibt, in welchem sie nicht immer nur das Hauptproblem der ihr nahe stehenden Personen ist, scheint für Tessa überhaupt nicht vorstellbar. Und ihr geht es dabei noch nicht einmal darum, dass diese Personen nach ihrem Tod einen wichtigen Menschen verloren haben, sondern sie will einfach nur das tun, worauf sie Lust hat. Dagegen fand ich Jenny Downhams Schreibstil wirklich toll. Sie schreibt in einfachen Worten und Sätzen und bringt trotzdem gut rüber, was sie dem Leser erzählen will. Wirklich toll fand ich dabei vor allem die letzten Kapitel, in denen sie die letzten Tage und Stunden von Tessa beschreibt. Anfangs konnte ich mir nicht vorstellen, wie sie diese Situation in Worte fassen will, doch sie hat einen Weg gefunden, der bei mir einen riesen Kloß im Hals verursacht hat. FAZIT Bevor ich sterbe hat seine Höhen und Tiefen. Wo der Schreibstil und die Idee mich vollauf begeistern konnten, haperte es doch an der Umsetzung. Die Geschichte grenzt sich von "anderen Krebsbüchern" in einigen Punkten ab, was mir gut gefallen hat. Man will ja schließlich nicht ständig die gleiche Geschichte lesen. Zum Schluss hin wurde es dann so richtig emotional und obwohl mir das Buch an einigen Stellen so gar nicht gefallen hat, wird es mir aufgrund des Endes doch noch eine Weile im Kopf bleiben.

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Worum gehts ? Die 16-jährige Tessa hat Leukämie, und die Ärzte machen ihr nur noch wenig Hoffnung. Aber Tessa will leben, wenigstens in der Zeit, die ihr noch bleibt. Sie schreibt an ihre Zimmerwand zehn Dinge, die sie tun will, bevor sie stirbt: Sex haben, Drogen nehmen, für einen Tag berühmt sein, etwas Verbotenes tun.. Und dann trifft sie Adam, und er ist der Erste, der sie versteht. Tessa spürt, dass sie etwas mit Adam verbindet, doch sie wehrt sich dagegen. Doch dann begreift sie, dass sie zum ersten Mal verliebt ist. Aber darf man lieben, wenn man stirbt? Meine Meinung Ich hatte mich so auf dieses Buch gefreut. Auf eine Geschichte die mich zu Tränen rührt, über die ich noch Tagelang nach denken muss. Ich habe Tagelang nach gedacht, aber ganz sicher nicht weil mich die Geschichte so berührt hat, sondern weil ich sie so blöd fand. Die Geschichte hat mich bis zum Ende kalt gelassen. Das Ende war emotional, aber ansonsten war die Autorin sehr sparsam mit Gefühl und Emotionen. Auch ihr Schreibstil hat mir absolut nicht zu gesagt. Habe beim lesen immer wieder gestoppt, gerade weil null Gefühl rüber kam und es wirklich Seitenweise so langweilig war. Auch mit der Protagonistin Tessa kam ich überhaupt nicht zurecht. So ein rotzfreches und nervtötendes Gör, ( Entschuldigung für die Ausdrucksweise, ist aber so) ist mir wirklich selten in Büchern begegnet.. Sie stößt alle die sie lieben von sich und verletzt diese mit voller Absicht. Sie ist egoistisch und schert sich null um die anderen. Sie setzt ihre Krankheit bewusst ein um andere zu ihren Gunsten zu manipulieren. So frei nach dem Motto ich darf euch behandeln wie Dreck ist sterbe ja eh bald. Klar ist Tessa todkrank aber ich finde trotzdem hat sie nicht das Recht, mit ihrer Familie und den Menschen denen sie am Herzen liegt, so umzugehen. Sie verhält sich wie ein Monster. Ganz schlimm verhält sie sich ihrem Vater gegenüber. Der, der alles für sie tut und sich solche Sorgen um sie macht. Ich konnte ihr Verhalten absolut nicht nachvollziehen. Auch diese Liste finde ich sehr fragwürdig. Also auf meiner Liste würde garantiert nicht stehen Drogen und Alkohol bis zum umfallen, Partys auf denen sich alle an die Wäsche gehen, und Sex mit einem wildfremden zu haben. Und für diese Liste hat sie auch noch ihre Freundin missbraucht, da sie sich das alles niemals alleine zugetraut hätte. Sie merkt nicht einmal, dass ihre Freundin selbst in Schwierigkeiten steckt. Und dann ist da noch Adam. Adam dem wirklich was an Tessa liegt, den Tessa allerdings wie zu erwarten auch wie den Letzten Dreck behandelt. Ich finde sie hat ihn überhaupt nicht verdient. Allerdings schafft Adam, das was bisher keiner geschafft hat. Er verändert Tessa. Gegen Ende wurde Tessa mir dann doch so sympatisch, das ich mich das Ende doch berührt hat, bin ja nicht aus Eis. Allerdings war mir das Ende doch zu offen. Ich hätte mir gewünscht noch mehr von den Charakteren zu erfahren . Fazit Eine Geschichte, die wirklich Potenzial hatte, welches aber überhaupt nicht genutzt wurde. Mit einer Protagonistin, die man wirklich nur an die Wand klatschen kann, und wenn das Ende auch rührend war, der Rest war es nicht.

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Berührende Krebsgeschichte

Von: Julia

30.05.2015

Titel: Bevor ich Sterbe Autor: Jenny Downham Verlag: cbt Seitenanzahl: 316 ISBN: 978-3-570-30674-1 Klappentext: Tessa,16, hat Leukämie. Und es gibt keine Hoffnung mehr, denn nach vier Jahren hat sie den Kampfegen Krebs endgültig verloren. Doch bevor sie stirbt, will sie leben. Sie schreibt eine Liste an die Wand über ihrem Bett, mit den Dingen, die sie machen will, bevor sie stirbt. Mithilfe ihrer Freundin erlebt sie viel, geht tanzen, macht sich schön – doch als Adam auftaucht, wird es noch schwieriger. Darf man sich verlieben, wenn man stirbt? Meine Meinung: „Bevor ich sterbe“ habe ich vor Jahren einmal in einer Buchhandlung gesehen, aber ich habe es wieder zurück gelegt und mir dann erst Monate später gekauft. Ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr warum ich es wieder zurück gelegt habe, aber immerhin ist es ja auch ein trauriges Thema und ich bin ziemlich nah am Wasser gebaut. Der Leser erlebt in „Bevor ich sterbe“ nur das Ende einer schweren Krebskrankheit. Tessa selbst hat sich schon damit abgefunden, dass sie bald sterben wird. Ihr Vater möchte das eher nicht akzeptieren und will einfach alles dafür tun das sie wieder gesund wird. Aber Tessa möchte viel lieber noch alles erleben was man als Teenager so macht anstatt gegen den Krebs zu kämpfen und dabei nimmt sie keine Rücksicht auf ihren Vater welcher immer noch um seine Todkranke Tochter kämpft. Die sechzehnjährige lebt nun nur noch nach dem Motto: Leben den Tag….Sie denkt einfach das sie nichts mehr verlieren kann. Was ich gut finde ich das, anders als im Klappentext sich nicht alles um die Liebesgeschichte zwischen Tessa und Adam dreht. Adam weiß anfangs noch nichts von Tessas Krankheit und behandelt sie deshalb ganz normal. Erst Tessas Bruder erzählt ihm von ihrer Krankheit und Adam ist damit sichtlich überfordert. Nach einiger Zeit will er ihr Helfen ihre Liste abzuarbeiten auch wenn es an manchen Punkten schwer ist. Je mehr Tessa mit Adam zusammen ist desto weniger will sie mit ihrem Leben abschließen. Das Buch ist wirklich schön und treibt einem die Tränen in die Augen auch wenn Tessa mit ihrer egoistischen Art einem manchmal wirklich auf die Nerven geht, aber je mehr sie dem Tod entgegen tritt desto weniger will man sie gehen lassen. Es ist Zeit. Draußen ist ein heller Aprilmorgen. Die Welt wird sich ohne mich weiterdrehen. Ich kann es mir nicht aussuchen. In mir breitet sich der Krebs aus. Er durchwuchert mich. Da hilft alles nichts.- Tessa

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Zum Heulen schön

Von: Kerry

07.03.2015

Tessa war 12 Jahre alt, als ihr Vater blaue Flecken an ihrem Rücken entdeckte. Ihre Mutter hatte zu diesem Zeitpunkt ihre Familie bereits verlassen. Nach einigen Untersuchungen stand fest: Tessa hat Leukämie und sie beschließt zu kämpfen. Vier Jahre später teilen ihr die Ärzte mit, dass es für sie keine Heilung mehr geben wird. Doch so leicht gibt Tessa nicht auf, sie will leben und macht eine Liste mit zehn Dingen, die sie tun will, bevor sie stirbt: Sex haben einen ganzen Tag nur ja sagen zu allem Drogen nehmen gegen Gesetze verstoßen Auto fahren einen Tag berühmt sein Mum und Dad wieder zusammenbringen Liebe finden mit dem Freund zusammen ziehen das Baby ihrer Freundin sehen Unterstützt wird sie von ihrer besten Freundin Zoey. Zusammen beginnen sie, Tessas Liste abzuarbeiten, denn die beiden wissen, dass ihnen nicht mehr viel Zeit bleibt. Doch dann lernt Tessa Adam kennen und verliebt sich in ihn. Zuerst tut sie alles, um ihn auf Distanz zu halten, denn es ist ihrer Ansicht nach nicht fair, ihn mit ihrem Leid zu konfrontieren. Doch die Anziehung zwischen den beiden ist zu stark und sie werden ein Paar. Doch Tessas Zustand verschlechtert sich schneller als erwartet. Wird sie in der Lage sein, ihre Liste abzuarbeiten? Ein wunderbar geschriebenes Buch aus der Sicht der 16-jährigen Tessa. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, auch vor der Alltags-Sprache scheut die Autorin nicht zurück, um das Buch realistischer zu gestalten. Durch fundiertes Fachwissen wird dieses Buch sehr überzeugend. Auf Grund des ungewöhnlich ergreifenden Schreibstils der Autorin habe ich die letzten 70 Seiten dieses Buches nur mit Taschentüchern bewaffnet überstanden, sosehr hat mich diese Geschichte in den Bann gezogen.

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Die 16-jährige Tessa ist unheilbar an Leukämie erkrankt und weiß, dass ihr nicht mehr allzu viel Zeit bleibt. Also beginnt sie eine Liste mit Dingen an ihre Zimmerwand zu schreiben, die sie vor ihrem Tod noch erledigen möchte. Dazu gehört unter anderem Drogen nehmen, einen Tag lang zu allem ‚Ja‘ sagen und die Liebe eines Jungen zu spüren. Ihre beste Freundin Zoey und ihr attraktiver Nachbar Adam helfen ihr dabei so gut es geht. Und schon bald wird daraus ein Wettlauf gegen die verbleibende Zeit die Tess noch zum Leben bleibt. “Irgendwo unten im Haus geht eine Tür auf und zu. Während Zoey sich umdreht und mich ansieht, geht mir auf, dass das Leben eine Abfolge einzelner Momente ist, aus denen sich die Reise ans Ende zusammensetzt.” (S. 164) „Bevor ich sterbe“ von Jenny Downham stand schon seit zwei Jahren auf meiner Wunschliste, und als ich es dann vor ein paar Wochen als Mängelexemplar im Handel sah, musste es unbedingt mit. Die Autorin lässt Tess ihre Geschichte erzählen und führt den Leser tief in die Gedankenwelt rund um ihre Krankheit hinein. Anfangs konnte ich mich nur schwer mit dem Schreibstil anfreunden. Nach einigen Seiten jedoch gewöhnte ich mich daran und ließ mich von Tessa durch die Seiten führen. Nachdem ich jetzt schon einige Bücher mit ähnlicher Thematik gelesen hatte, sprich, die Geschichte einer unheilbar an Krebs erkrankten Person, ging ich mit gemischten Gefühlen an das Buch. Für mich persönlich spielt es eine große Rolle, wie die betroffene Person mit der Krankheit umgeht. Im Gegensatz zu anderen Büchern, in denen sich die Charaktere mit ihrer Situation abgefunden haben und dem Rest ihres Lebens mit Sarkasmus und Humor begegnen, möchte Tess alles andere als aufgeben. Dadurch, dass ihr die Ausweglosigkeit ihres Schicksals jedoch bewusst ist, fällt sie in eine tiefe Depression und weigert sich schlichtweg ihre verbleibende Zeit auszunutzen oder zu genießen. So verbringt sie die meiste Zeit liegend in ihrem Zimmer und verrennt sich in Gedanken des „Was wäre wenn…?“. Eines Tages jedoch beschließt sie, dass sie vor ihrem Tod noch einige Dinge erleben möchte, und schafft es auch ihre beste Freundin Zoey von ihrem Plan zu überzeugen. Anders als Tess‘ übrige Mitmenschen vermittelt Zoey ihr nicht das Gefühl anders zu sein, sondern behandelt sie wie eine ganz normale, gesunde Person. Dies hilft Tess besonders, da sie es satt hat mitleidig als die Kranke angesehen zu werden. Auch Tess‘ Nachbar Adam ist durch die psychische Erkrankung seiner Mutter schon abgebrüht und betrachtet Tess als ganz normales Mädchen, für die er nach und nach immer stärkere Gefühle entwickelt. Doch wie baut man eine Beziehung zu einem sterbenden Menschen auf? “Alle sieben Jahre ändern sich unsere Körper, Zelle für Zelle. Alle sieben Jahre verschwinden wir.” (S. 246) Im Gegensatz zu anderen Büchern mit ähnlicher Thematik wie „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ oder „A Time for Dancing“ hat mich dieses Buch so richtig seelisch runtergezogen. Tessa hat mich durch ihre depressive Art und natürlich nachvollziehbare Schwarzmalerei oft wütend und traurig gemacht. Obwohl sich ihr Vater so liebevoll um sie kümmert und scheinbar mehr unter ihrer Situation leidet als sie selbst, ist sie verständnislos und unfreundlich zu ihm. Ihre beste Freundin kann ihr nichts recht machen und auch Adam bleibt von ihren Stimmungsschwankungen nicht verschont. Oftmals dachte ich dann einfach nur daran, dass sie zusätzlich zu ihrer Krankheit eine pubertierende 16 Jährige ist. Die Kombination beider Komponenten war im Endeffekt aber einfach zu viel für mich. Fazit Dieses Buch sollte nicht ohne eine Packung Taschentücher gelesen werden. Am besten eine Person bereithalten, mit der man sich hinterher über das Buch unterhalten kann, da es wirklich seelisch runterzieht.

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