Leserstimmen zu
Spur der Nacht

Patricia Briggs

Mercy-Thompson-Reihe (3)

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Ich fürchte mich zu wiederholen, wenn ich sage, dass ich restlos begeistert bin von der Mercy Thompson-Reihe - und maßlos entsetzt, dass ich erst Jahre nach der Veröffentlichung von ihr erfahren habe. Wenn man sich erst einmal in die Materie eingelesen hat, also die übernatürlichen Wesen zu verstehen beginnt und die Charaktere ins Herz geschlossen hat - anders geht es gar nicht! -, dann kann man sich nicht mehr davon losreißen. Ich zumindest kann es nicht. Auch diesen dritten Band habe ich in einer Nacht gelesen. Mercy ist ja irgendwie neutraler Boden in der übernatürlichen Welt der Tri-Cities, da sie weder Werwolf noch Vampir noch dem Feenvolk zugehörig ist. Dennoch hat sie Kontakte in allen Reihen und stellt damit eine Anlaufstelle für jeden dar, der Hilfe braucht. Im zweiten Band war es Stefan, der um ihre Unterstützung gebeten hatte, jetzt sind es Onkel Mike und Zee: Im Feenvolk-Reservat geht ein Mörder um und die Männer brauchen Mercys feine Nase, um den Killer aufzuspüren. Doch dann gerät alles aus dem Ruder, als Zee als vermeintlicher Täter im Gefängnis der Menschen landet und Mercy als einzige bereit ist, alles zu tun, um seine Unschuld zu beweisen. Damit gerät sie in nicht nur ein Fadenkreuz und muss um ihr Leben fürchten. Aber wir kennen ja unsere Mercy: Natürlich hält sie das nicht auf... Der Schreibstil ist wieder mitreißend, fesselnd und passend für diese Bücher. Ich meine, lest euch mal den ersten Satz durch... ;) Das sagt eigentlich alles aus, was man über den Humor dieser Reihe wissen muss. Die Charaktere entwickeln sich endlich so, wie ich es möchte - allerdings gibt es natürlich auch Stellen im Buch, die mir gar nicht gefallen (Die aber sinnvoll für das Buch sind. Sie gefallen mir also nicht nicht, weil sie schlecht sind, sondern weil sie schlecht für die Figuren sind - wenn ihr mir folgen könnt.. ;) ). Einige Szenen im letzten Fünftel des Buches sind so emotional und plotdrehend, dass ich bestimmt eine halbe Stunde am Stück geheult habe. Falls ihr euch entschließen solltet, die Nase hier hinein zu stecken, werdet ihr es verstehen. Mercy beginnt endlich, eine Entscheidung zu fällen bezüglich Samuel oder Adam - oder Stefan, der einen Narren an ihr gefressen, aber nie eine wirkliche Chance hatte. Zee zeigt seine eigentliche Gestalt, Mercy erfährt mehr über ihn als in all den Jahren, in denen sie seine Vergangenheit erforscht hat, die Grauen Lords lassen sich sehen, Mercy lernt ihre Macht im Rudel kennen und, und, und. Es gibt vieles, das dieses Buch besonders macht. Ich bin wieder einmal froh, es gelesen zu haben und freue mich auf und über den vierten Band, den ich schon zu lesen begonnen habe. Es wird wieder spannend, sage ich euch. :) Fazit Das erste Buch seit einiger Zeit, das mich heftig zum Weinen gebracht hat. Ich liebe es.

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