Leserstimmen zu
Bis du stirbst

Michael Robotham

Joe O'Loughlin und Vincent Ruiz (7)

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Erst ein paar Stunden aus dem Gefängnis auf Bewährung entlassen und sich geschworen, nie wieder dorthin zurückzukehren, steckt Sami Macbeth schon wieder in massiven Schwierigkeiten. Und dabei kann er gar nichts dafür, wollte Sami doch nur seine Schwester finden, die spurlos verschwunden ist. Doch die Suche nach Nadia wird für Sami zum wahren Alptraum. Sami ist gerade unverletzt einer Explosion in der U-Bahn entkommen, die Straßen in der Londoner City sind großflächig abgesperrt und Sami hat einen Rucksack dabei, dessen Inhalt die Polizei auf keinen Fall sehen darf. Nach diesem Einstieg, der mehr Fragen als Antworten aufwirft, kehrt Michael Robotham erst einmal drei Tage in der Geschichte zurück und man erfährt so nach und nach, wie Sami in diese prekäre Lage geraten ist. Ex-Detective Vincent Ruiz ist auf Bitten seiner Ex-Frau Miranda, die als Bewährungshelferin arbeitet, auf der Suche nach Sami. Doch während Vincent dem jungen Mann helfen möchte seine Schwester zu finden, sind ziemlich zwiespältige Personen ebenfalls auf der Suche nach Sami. Und diese haben wahrlich nichts Gutes im Sinne mit dem jungen Mann. Und wäre dies nicht genug, wird Sami auch noch als potentieller Terrorist eingestuft und die komplette Londoner Polizei ist ihm auf den Fersen. Ein temporeiches, spannendes Katz-und-Maus-Spiel beginnt. Die Geschichte nimmt einige unvorhersehbare Wendungen, entwickelt sich gut durchdacht und komplex. Gewohnt detailreich beschreibt Michael Robotham seine Charaktere und einige Mitwirkenden überraschen im Verlauf des Thrillers auch in ihren Handlungen. Fazit: Rasanter, packender Thriller über einen Pechvogel par excellence, der eigentlich nur seine Schwester finden möchte.

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Nach drei Jahren Knast für einen Juwelendiebstahl, den er nicht begangen hat, will Sami Macbeth nur zwei Dinge im Leben: nie mehr in den Knast zurück und ein berühmter Gitarrist werden. War ihm Das Glück schon drei Jahre vorher nicht hold, so hat sich das nicht geändert. Seine Schwester Nadja, die einzige, die von seiner Familie noch lebt und für die er sich verantwortlich fühlt, ist entführt worden und nur er kann sie retten. Allerdings hat das seinen Preis. Der pensionierte Detective Inspector Vincent Ruiz erfährt von der Geschichte durch seine Exfrau Miranda Wallace, welche Samis Bewährungshelferin ist. Er macht sich auf die Suche nach Sami und Nadja und sieht sich immer grösseren Herausforderungen gegnüber. Mittlerweile wird Sami Macbeth als gefährlicher Terrorist gesucht, welcher nach einem Bombenanschlag in der U-Bahn in einem Restaurant Geiseln genommen hat und nun auf der Flucht ist. Dabei ist die Polizei nicht allein darum bemüht, ihn unschädlich zu machen. „Erlauben Sie mir, Folgendes zu sagen, Mr Macbeth. Ich habe die letzte Nacht damit verbracht, die genaueren Umstände dieses Falles zu studieren, und kann daraus nur schliessen, dass Sie ohne Zweifel einer der grössten Unglücksraben sind […]. Sie scheinen ausserdem über die unglückliche Gabe zu verfügen, eine verzweifelte Situation in eine hoffnungslose zu verwandeln. Könnte ich damit recht haben?“ Michael Robotham macht in "Bis du stirbst" alles richtig. Die Geschichte besticht durch durchdachte und lebendige Charaktere, einen spannenden und folgerichtigen Plot, sie hat die nötigen Aufhänger, Spannungsträger und Nebenhandlungen. Sami Macbeth ist ein Verbrecher wider Willen, der durch seine menschliche, trotz allen Unglücks humorvolle und vielschichtige Art die Sympathie und das Mitgefühl des Lesers auf seiner Seite hat. Die Motive seines Handelns sowie auch des Handelns der anderen Figuren sind nachvollziehbar und realistisch, die Grenzen zwischen gut und böse weichen langsam auf, zurück bleibt die Frage, wie das alles bloss enden soll. Und bis man das weiss, legt man das Buch nicht aus der Hand. Fazit Ein Thriller, der einen von der ersten bis zur letzten Seite nicht loslässt. Sehr empfehlenswert.

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