Leserstimmen zu
Sterbestunde

Michael Hübner

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Ein vermeintlicher Verkehrsunfall weckt die Aufmerksamkeit von Kommissar Dennis Bergmann, der daraufhin zusammen mit seinem Kollegen Sven Becker die Ermittlungen aufnimmt. Diese führen die Koblenzer Kommissare zu einem Altenheim, in dem der getötete Pfleger gearbeitet hatte. Das Verhalten des Heimleiters kommt Bergmann merkwürdig vor und bald schon kommen die Ermittler einem Skandal auf die Spur, den einflussreiche Personen um jeden Preis verheimlichen wollen. Michael Hübner steigt mit dem Mord an dem Pfleger Jens in seinem Thriller ein, der sogleich viele Fragen aufwirft. Am Unfallort selbst wird das Notizbuch des Pflegers gefunden, das voll mit rätselhaften Einträgen ist. Zusammen mit seinem Kollegen und Freund Sven Becker beginnt Dennis Bergmann sich im Umfeld des egozentrischen Pflegers umzuhören, was nicht unbemerkt bleibt. Schon bald erhalten die Kommissare eine rätselhafte Blutprobe anonym zugestellt, die angeblich von einem der Heimbewohner stammt, in dem Jens gearbeitet hatte. Als dann weitere Menschen sterben und der Heimleiter spurlos verschwindet, ist auch das bis dahin eher geringe Interesse von Sven Becker an dem Fall geweckt. Verbissen stürzt sich der Kommissar fortan in die Aufklärung der Todesfälle. Der Thriller entwickelt sich ziemlich wendungsreich und Michael Hübner gelingt es sehr gut, die Spannung kontinuierlich aufzubauen und seinen Thriller packend und nachvollziehbar zu erzählen. Neben den Ermittlungen, die sich stellenweise hochgefährlich für die Kommissare präsentieren, geht der Autor aber auch immer wieder auf das Privatleben seiner beiden Protagonisten ein. Gerade Sven Becker, der durch die Trennung von seiner Frau regelrecht aus der Bahn geworfen wurde und unter Schlafstörungen leidet, gerät bei dem Fall an die Grenzen seiner Belastbarkeit. Fazit: Spannender, wendungsreicher Thriller mit facettenreich beschriebenen Charakteren.

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