Leserstimmen zu
Das Lied von Eis und Feuer 03

George R.R. Martin

Das Lied von Eis und Feuer (3)

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Mir hat auch der dritte Teil der Reihe wieder sehr gut gefallen. Falls ihr neugierig seid, schaut doch gerne bei der Rezension auf meinem Blog vorbei: https://booksinside-de.blogspot.de/2018/05/das-lied-von-eis-und-feuer-03.html

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von George R.R. Martin aus dem Amerikanischen von Jörn Ingwersen Blanvalet, 2011 Hardcover, 574 Seiten ab 16 Jahren 16,00 Euro Kurze Info vorab: Das ist meine Rezension zum dritten und vierten Teil der Reihe „Das Lied von Eis und Feuer“. Wer also die ersten beiden Teile noch nicht gelesen haben sollte, hört besser ganz schnell auf, hier weiterzulesen und nimmt stattdessen den ersten Band zur Hand und beginnt damit. Coverfoto Der Thron der sieben Königreiche Copyright: Blanvalet Band 3: Der Thron der Sieben Königreiche „Wenn man das Spiel um Throne spielt, gewinnt man oder stirbt.“ In den ersten beiden Teilen wurde schon heftig um den Thron gespielt und die ersten Verlierer stehen fest. Eddard Stark war selbst gar nicht an dem Thron interessiert und musste trotzdem seinen Kopf dafür herhalten, dass er den rechtmäßigen Erben auf den Eisernen Thron bringen wollte. Nun müssen seine Töchter Arya und Sansa darunter leiden. Arya konnte zwar fliehen, muss sich jetzt aber größtenteils alleine durchkämpfen und Sansa muss die brave Verlobte des neuen Königs Joffrey spielen. Währenddessen versucht ihr Bruder Robb, zusammen mit seiner Mutter, den Tod von Eddard zu rächen. Er ist jetzt der rechtmäßige Herr über Winterfell und damit auch über den ganzen Norden. Zusammen mit den Gefolgsleuten seines Vaters, die Robb jetzt treu ergeben sind, führt er ein Heer gegen die Lannisters. Auch die beiden Brüder des verstorbenen Königs, Robert Baratheon, wollen ihren Anspruch geltend machen und machen sich bereit für den Kampf. Auf einmal werden in jedem Teil des Königsreiches neue Stimmen laut, die einen König ausrufen. Stannis Baratheon weilt noch auf Drachenstein und sammelt seine Kräfte, doch sein Bruder Renly hat sein Heer schon in Rosengarten zusammengerufen und ist bereit. Auch Robb Stark gehört zu den neuen Königen, denn der Norden will mit ihm, als König des Nordens, wieder die Unabhängigkeit erlangen. Und dann gibt es da immer noch Daenerys, die ihren rechtmäßigen Anspruch auf den Eisernen Thron nicht aufgeben will. Doch die vielen Könige sind nicht die einzigen Bedrohungen für das Königreich. Der Winter naht! Das wurde nun offiziell von der Citadel bekannt gegeben. Was das bedeutet, wollen die meisten nicht wahrhaben und verdrängen es. Aber die Brüder von der Nachtwache wissen: Es lauert eine dunkle Macht jenseits der Mauer, die jeden Moment zuschlagen kann. Meine Meinung: Also George R. R. Martin ist immer noch ein phänomenaler Autor mit einem super Schreibstil. Ich bin nach wie vor davon begeistert, wie er seine Welt und die darin lebenden Charaktere zum Leben erweckt. Ein bisschen problematisch ist allerdings, dass er immer mehr Charaktere zum Leben erweckt. Gerade wenn man sich an einen gewöhnt hat, ist er schon tot und der nächste nimmt seinen Platz ein. So bekommen Band 3 und 4 zwei neue Perspektiven hinzugefügt, aus deren Sicht erzählt wird: Theon Graufreud und Davos, der Zwiebelritter. Daran muss man sich etwas gewöhnen, aber es wird schnell klar, dass es wichtig ist, Teile der Geschichte aus ihrer Sicht zu erfahren. Außerdem muss man gut aufpassen, dass man den Überblick nicht verliert, wenn es darum geht, wer jetzt den Anspruch auf den Thron erhebt, und wessen Anspruch wirklich gerechtfertigt ist. Dabei ist es besonders wichtig, die Verwandtschaftsbeziehungen zu verstehen und ungefähr zu wissen, wer zu welchem Haus gehört. Aber ihr dürft nicht den Mut verlieren! Im Anhang ist zum Glück eine Auflistung der Häuser und der dazugehörigen Personen zu finden. Ich finde es schön, dass man mit jedem Band immer tiefer in die Welt hineingezogen wird. So entwickelt man langsam Sympathien für den ein oder anderen Lieblingscharakter und stellt sich im Spiel um den Thron auf seine Seite. Ich wünsche jedem, der die Bücher liest, viel Spaß dabei herauszufinden, auf wessen Seite er sich stellen wird! Carolin Wallraven, 18 Jahre

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Aus Zeitgründen und um die Reihe mal mit einem anderen Medium zu betrachten, habe ich bei Band 3 der Reihe zum Hörbuch gegriffen. Reinhard Kuhnert als Sprecher passt für mich wie die Faust aufs Auge. Anfänglich gewöhnungsbedürftig war, dass einige Namen, zum Beispiel Arya und Cersei anders ausgesprochen wurden, wie man es zum Beispiel aus der Verfilmung kennt. Des Weitereren wurden für die einzelnen Regierungshäuser und auch für einige Nachnamen die Originalbezeichnungen verwendet. So wurde zum Beispiel aus Schnellwasser, dem Sitz des Hauses Tully Riverrun oder auf Theon Graufreud wurde Theon Greyjoy. Wer aber ein wenig der englischen Sprache mächtig ist oder auf die Familienzugehörigkeiten achtet, sollte mit den Originalbetitelungen keine Probleme haben. Nachdem man in den ersten beiden Bänden aus dem Hause Baratheon vor allem die Brüder Robert und Renly kennengelernt hat, tritt im dritten Band der Reihe der dritte Bruder hervor. Stannis Baratheon, der Lord von Drachenstein. Nach dem Tod seiner Bruders Robert, sieht er sich als rechtmäßiger König an und gönnt weder seinem Bruder Renly, noch seinem Neffen Joffrey Baratheon den Eisernen Thron. Da in den Sieben Königslande Chaos herrscht, rechnet niemand mit seinem Vormarsch. Doch er versammelt seine Truppen und macht sich auf. Robb Stark, der selbsternannte König des Nordens versucht sich weiter gegen die Lennisters zu behaupten. Er will Rache für den Tod seines Vaters und seine zwei Schwestern befreien, welche er in den Fängen der Lennisters vermutet. An seiner Seite seine Mutter Catelyn. Mit Rat und Tat berät sie ihren Sohn und versucht mit Renly Baratheon zu verhandeln, um gemeinsam zu kämpfen. Hier wird sehr schnell klar, dass eine gewaltige Anzahl von herrschwütigen Figuren ein gewaltiges Pensum an Forderungen stellt. An dieser Stelle bin ich sehr gespannt, wer sich in den folgenden Bänden verbündet und seinen Forderungen nachgeht bzw. seine behaupten kann. Während Catelyn sich auf nach Sturmkap zu Renly macht, schickt Robb Stark seinen Freund Theon Graufreud zurück auf die Eiseninseln. Dort soll er seinen Vater Lord Balon zu einem Bündnis treiben. Schnell wird klar, dass sein Vater ganz andere Pläne hat. Theon war es auch, der mich in diesem Teil am meisten amüsiert hat. Wird er doch als recht stolz dargestellt, kam ich nicht mehr aus dem Schmunzeln raus, als er auf den Eiseninseln auf die junge Esgred trifft. Auch die weiblichen Figuren kommen im 3. Band der Reihe nicht zu kurz. Arya, aus dem Hause stark, versucht sich nach ihrer Rettung durch Yoren als Junge durchzuschlagen. Ihr Ziel ist es zurück nach Winterfell zu gelangen, aber dieses Ziel ist ihr in diesem Band noch nicht gegeben. Es kommt zu kämpfen, Geheimnisse werden gelüftet und große Gefahr droht. Im Osten haben wir ein Wiedersehen mit Daenerys, welche mittlerweile die Mutter der Drachen genannt wird. Gemeinsam mit ihren verbliebenen Anhängern und ihren drei Drachen macht sie sich auf eine anstrengende Reise. Ihr Ziel sind die Sieben Königslande. Denn auch Dany will den Eisernen Thron besteigen und plädiert auf das Recht der Targaryens. Am meisten Schwung in die Geschichte brachte meiner Meinung nach Tyrion Lennister. Von seinem Vater geschickt versucht er die Gewalt seiner Schwester Cersei und deren Sohn Joffrey einzudämmen und unter Kontrolle zu bekommen. Wie man ihn bereits aus den vorhergehenden Bänden kennt, kommt er mit seiner Intelligenz und seinen Tricks immer weiter an sein Ziel. Und zu guter Letzt wird noch ein Blick auf die Nachtwache geworfen. Jon Schnee macht sich mit seinen Leuten auf in den Verfluchten Wald. Für mich ist dieser Teil der Story noch sehr unklar. Ich habe eine klitzekleine Ahnung, was da auf die Figuren wartet, aber ich glaube, dass die Überraschung groß sein wird. Im verfluchten Wald braut sich eine Gewalt zusammen, welche vor allem die Männer der Nachtwache noch nicht in Worte fassen können. _________________________________________________________ Wie bereits beim ersten Band der Reihe, ist auch im dritten Band eine düstere Atmosphäre und man spürt als Leser/ Hörer, wie sich von allen Seiten etwas zusammenbraut. Da es sich bei Band 3 aber wieder um den ersten Teil des zweiten Buches im Original handelt, fällt es mir wieder an dem Knall dieser unterschwelligen Spannung. Umso mehr kann man sich als Fan dieser Reihe auf die geraden Buchbände freuen. Auch Band 4 werde ich wieder hören und ich freue mich auf einige Kämpfe und auf mehr Action. Mein Fazit „Der Thron der Sieben Königreiche“ bringt einen auf jeden Fall in der Geschichte voran. Auch wenn wie erwähnt, der Showdown wieder fehlt, tritt George R.R. Martin nicht auf der Stelle. Er weiß die Story gekonnt in Szene zu setzen. Die Charaktere werden weiterhin tiefgründig beleuchtet und mir gefällt der Fortgang der Story sehr. Des Weiteren kann ich das Hörbuch jedem empfehlen. Ich würde sogar sagen, dass IHR, die die Reihe bereits gelesen haben, ein Re-read mit den Hörbüchern als Genuss empfinden werdet.

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Dies ist nun der dritte Teil der grandiosen Saga. Wie auch schon bei den vorgehenden Bänden kann ich hier auch nochmal betonen, dass man die Teile unbedingt der Reihenfolge nach lesen sollte, denn sonst hat man wenig Freude, denn die verschiedenen Handlungsstränge sind zu komplex, als das man sie ohne Vorwissen entwirren könnte. Diesmal besticht das Hörbuch mit einem schönen dunklen lila, fast schon Purpur, wie die Farbe der Herrschenden. Denn inzwischen hat Westeros einige Könige bieten, die sich natürlich nicht einig sind, wer denn nun der wahre König ist. Der Krieg um die Macht geht weiter. Die sogenannten Könige führen Krieg und das Volk leidet. Auch wenn der Fokus bei Martins Büchern eindeutig bei den Intrigen und Machtkämpfen der herrschenden Familien, schafft der Autor es immer wieder auch den Blick auf das einfache Volk zu richten. Insgesamt gefällt mir auch bei diesem Teil die verschiedenen Handlungsstränge, die ein sehr differenziertes Bild zeigen. Seien es die Ängste eines querschnittsgelähmten Jungen, eines Mädchens, das ein Junge sein muss oder eines Zwerges, der sich Respekt sehr hart erarbeiten muss. Auch hier fällt wieder auf, wie stark sich die Drehbücher an den Romanen orientieren. Aber auch wenn ich die TV Serie kenne und liebe, helfen mit die Hörbücher noch tiefer in die Charakteren und die Intrigen einzutauchen. Gerade bei diesem Teil hat für mich Bran sehr gewonnen, seine Gedanken haben im Buch viel mehr Platz und gerade bei seiner Rolle in der Zukunft, ist es umso interessanter seine Entwicklung intensiver verfolgen zu können. Also auch wer die Serie schon kennt, seien die Bücher und Hörbücher ans Herz gelegt. Denn trotz, dass die Bücher und Drehbücher sich sehr stark ähneln, sind die Bücher einfach noch detailreicher, was mir besonders bei diesem Teil aufgefallen ist. Reinhard Kuhnert macht auch wieder einen guten Job, auch bei ihm habe ich ein wenig das Gefühl, dass er sich mit jedem Teil steigert, denn er findet immer besser die Stimmungslage für die einzelnen Charaktere, das macht das Hören immer wieder zum Genuß. Ich bin wieder begeistert und rundum zufrieden.

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Das Lied von Eis und Feuer Der Thron der sieben Königreiche George R. R. Martin Taschenbuch: 16,00€   Ebook: 12,99€  MP3/CD: 17,49€ ISBN: 978-3837119343 Verlag: RANDOME HOUSE Erscheinungsdatum: 29. Oktober 2012 ★★★★ Klappentext Die Zeiten sind aus den Fugen geraten. Von der alten Zitadelle Dragonstone bis hin zu den rauen Küsten Winterfells herrscht Chaos, denn die Anwärter auf den Eisernen Thron der Sieben Königreiche bereiten sich darauf vor, ihre Ansprüche mit Krieg und Aufruhr durchzusetzen. Da erscheint ein verhängnisvolles Omen am Himmel – ein Komet in den Farben von Blut und Feuer. Und auf einem fernen Kontinent riskiert eine vertriebene Königin alles, um die Krone, die rechtmäßig ihr zusteht, zurückzuerobern ... In der alten Übersetzung von Andreas Helweg. (3 mp3-CDs, Laufzeit: 18h 29) Quelle Meinung Auch der dritte Band - Der Thron der sieben Königreiche zog mich auf anhieb in seinen Bann. Jedoch, wenn man bis dato nur die TV-Serie kannte, merkt man jetzt, das es ein wenig anfängt abzuweichen, was ich umso spannender gerade finde, da man auch neues erfährt.  Cersei, sowie Joffrey sind und bleiben meine Hass Charaktere in diesem Band... ihn finde ich sogar noch grausamer, als wie er in der Serie dargestellt wurde. Ich hätte nicht gedacht, das dies noch möglich ist.  Beim hören stellen sich mir die Nackenhaare hoch.  Ich will Ihn würgen... ich will ihm weh tun und eigentlich, wünsche ich ihm nur einen qualvollen und langsamen Tod. Ich wünscht., das ihm genauso viel leid zu stoßen sollte, wie er anderen zufügt! Arya und Jon... Ihre Geschichte mitzuerleben ist fabelhaft. Ich liebe es, wie George R.R. Martin diese 2 entwickelt hat. Ihre Entwicklung ist phänomenal und einfach nur spannend mitzuerleben, wie sie sich weiter entwickeln. Sansa finde ich bis zu diesem Zeitpunkt einfach nur naiv und nervig... ich weiß nicht wie oft ich bis dato meinen Kopf schon schütteln müsste und dachte: Mädchen...! Tyrion der Gnom... Ja... was soll man üb er Ihn sagen, außer, er ist halt Tyrion? Gibt es da bessere Beschreibungen für ihn? An seine Stimme im Hörbuch, hab ich mich endlich gewöhnt! Ich bin auch neugierig, wie es mit ihm nun weiter gehen wird. Rob wurde sehr schnell erwachsen in dem Band. Dies hab ich in der Serie gar nicht so enorm gefunden, aber es ist sehr interessant. Fazit Besonders gelungen finde ich, das man über all die Charaktere informiert wird und von jedem seine Geschichte weiter miterlebt. Man spürt, wie sich alles immer mehr verstrickt, wie die Intrigen sich ein wenig offenbaren etc. Es ist Suchtfaktor hoch 10 

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Der Klappentext Nach dem Tod seines Vaters ist es an dem erst fünfzehnjährigen Robb Stark, die Herrschaft über Winterfell und damit über den ganzen Norden von Westeros anzutreten. Robb kämpft noch um die Anerkennung und den Respekt seiner Untertanen, da bricht im Reich ein Bürgerkrieg aus. Für Robb stellt sich allerdings kaum die Frage, auf welcher Seite er kämpfen wird, denn der junge König Joffrey Baratheon hält seine Schwestern als Geisel. Und während das Reich zerbricht, wächst im eisigen Norden eine viel größere Gefahr heran … [ Quelle: Blanvalet ] Meine Meinung Mit Der Thron der sieben Königreiche geht das Lied von Eis und Feuer also in die dritte (deutsche) Runde. Nach dem fantastischen Auftakt durch Band 1 und 2, konnte ich es kaum erwarten, wieder in die Westeros-Welt einzutauchen. Nach König Roberts Tod und der Intrige gegen seine Hand, Lord Eddard Stark, zerfällt das Reich in seine Einzelteile, denn alle Welt streitet sich darüber, wer einen rechtmäßigen Anspruch auf den eisernen Thron hat. Das Buch beginnt an einer Stelle, die der Leser in den ersten beiden Bänden noch gar nicht besucht hat, nämlich bei Lord Stannis, Roberts ältestem Bruder, der vielleicht noch den besten Anspruch auf den Thron hat. Mit Stannis taucht nicht nur ein neuer, unbekannter Ort auf, sondern auch wieder eine Vielzahl von neuen Charakteren. Da ich ja auch ein riesen Fan der Fernsehserie bin, fiel mir der Einstieg in die Geschichte wieder recht leicht. Der Kampf um den eisernen Thron entbrannt in Teil 3 erst richtig. Gleich mehrere Könige gibt es nun in den sieben Königslanden. Da wäre Joffrey, der den eisernen Thron momentan besetzt; Rob, der sich König des Nordens nennt; Renly und Stannis Baratheon, die beide meinen, einen Anspruch auf die Krone zu haben. Und dann wäre da ja auch noch Daenerys Sturmtochter, die jenseits der Meerenge darauf wartet, in ihre Heimat zurückzukehren. Und sie mag ich eigentlich besonders gerne, doch gerade von den Kapiteln, die sich mit ihr beschäftigen war ich ein wenig enttäuscht. Zum einen musste ich über 200 Seiten warten, bis sie überhaupt mal aufgetaucht ist. Und dann geschah bei ihr auch eher wenig. Sie wandert mir ihren verbliebenen Anhängern durch die Wüste und landet später in einer ausgestorbenen Stadt. Dafür lag ein Schwerpunkt der Erzählung auf den Starks, die sich zwischenzeitlich in allen Herren Ländern verteilt haben. Sansa weilt immer noch in Königsmund (doch auch sie spielt dieses Mal nur eine untergeordnete Rolle), während ihrer Schwester Arya die Flucht aus Königsmund gelungen ist. Ihr Bruder Robb, der zum König des Nordens ausgerufen wurde, bereitet dagegen gemeinsam mit der Mutter seinen Krieg vor. Die beiden jüngsten Starks regieren zwischenzeitlich in Winterfell. Die Kapitelgewichtung hat sich im Gegensatz zum Auftakt der Reihe verändert, was eigentlich auch verständlich ist: neue Charaktere tauchen auf, altbekannte entwickeln sich und ändern ihren Standort. Wer die Reihe schon gelesen hat, kann mir bestimmt zustimmen, wenn ich sage: an manchen Stellen hatte ich echt Schwierigkeiten, die zahlreichen Charaktere zuzuordnen. Da ich wie gesagt ein Fan von Game of Thrones bin, tat ich mir da wahrscheinlich um einiges leichter als der Leser, der lediglich die Bücher kennt. Und auch ich musste ab und an mal nachschauen, welcher Name zu welchem Gesicht in der Serie passt. Es ist einfach unglaublich, welch komplexe Welt George R.R. Martin alleine mit seiner Fantasie zusammengeschustert hat. Doch dieser Teil war eindeutig der schwächste bisher in der Reihe, denn es war einfach nicht mehr so ganz spannend wie in den Vorgängern. Doch trotzdem sitz ich jedes Mal wieder vor dem Buch und kann nicht fassen, dass all das sich nur ein Mann ausgedacht haben soll. Dazu muss man sich nur mal die Anhänge zum Buch anschauen. Eine Karte über die komplette Welt, im Anhang die Auflistung aller Charaktere... Man kann das so schlecht erklären, das muss man erleben. Mein Fazit Der dritte Teil vom Lied von Eis und Feuer ist schwächer als seine Vorgänger, aber immer noch ein Fantasy-Epos. Immernoch handelt es sich um eine fantastische, gut durchdachte Geschichte, die einen komplett in seinen Bann ziehen kann. Zwar lag dieses Mal das Augenmerk gerade auf den Charakteren, die ich weniger lieb hab, aber man kann ja schließlich nicht alles haben, nicht wahr. Selbst Leser, die eigentlich wenig mit Fantasy anfangen können (so wie ich), können von dieser Geschichte begeistert werden. Ich hoffe, dass der nächste Teil Die Saat des goldenen Löwen wieder ein kleines bisschen spannender wird.

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Wir befinden uns natürlich noch immer in Westeros und begleiten verschiedenste Charaktere auf ihren Wegen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Während Sansa zum Beispiel noch immer in Königsmund festsitzt, gelingt Arya die Flucht aus der Stadt. Robb zieht in den Krieg, um den Tod seines Vaters zu rächen und Catelyn ist eigentlich nur in Sorge um all ihre Kinder. Bran hadert mit seiner Lähmung, Jon muss an der Mauer klarkommen und Tyrion macht wie immer das beste aus seiner Situation als schwarzes Schaf der Lennisters. Ich finde es bewundernswert, wie George R.R. Martin für jeden Charakter einen eigenen Stil findet, sodass keine der Figuren gleich klingt und man sich immer gut in die jeweilige Lage hinein versetzen kann. Das ist bei dieser Fülle an Figuren natürlich sehr wichtig. Trotzdem bin ich noch immer froh, dass ich die Serie (Game of Thrones) bereits kenne, denn sonst wäre ich vermutlich von den schier unzähligen Charakteren überfordert. So kann ich mit den Namen in der Regel schon ein Gesicht verbinden. Dementsprechend kenne ich die Geschichte natürlich auch schon, aber zum einen erinnere ich mich nicht immer an alle Details, zum anderen wurden ja auch Handlungsstränge für die Serie verändert. Außerdem hat Martin einen tollen Schreibstil (vor allem bei Charakteren wie Arya und Tyrion), sodass es einfach Spaß macht, die Geschichte (noch mal) zu durchleben. Ich bewerte diesen Band der Reihe mit 7.5 / 10 Punkten und bin nun schon gespannt auf den 4.Band.

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Ein Hörgenuss

Von: meggie

28.09.2015

Nach dem Tode des Königs Robert Baratheon und dessen rechter Hand Lord Eddard Stark von Winterfell zerfallen die Sieben Königreiche zusehends. An allen Ecken lassen sich Männer zu neuen Königen ausrufen und ziehen in den Krieg, um ihre Herrschaft zu sichern. Am Himmel erscheint ein Komet, den viele für ein Omen halten. Auch Daenerys Targaryen, die den wahren Anspruch auf den Thron inne hat. Doch ist sie zu weit entfernt von Westeros und hat auch keine Armee. Jedoch hat sie drei Drachen, von denen jeder dachte, diese seien ausgestorben. Auch der dritte Teil der Reihe Das Lied von Eis und Feuer verliert nicht an Faszination. Im Gegenteil: gerade bei mir ist diese noch gestiegen. Dies schaffen nur wenige Autoren, aber George R.R. Martin ist es mit Bravour gelungen. Die Spannung, die Intrigen, der Kampf um den wahren König ist einfach mitreißend. Man ist gefangen auf dem fiktiven Kontinent Westeros und kann nur schwer wieder entkommen. Der Sprecher Reinhardt Kuhnert schafft es auch durch seinen sehr bildhaften Sprachstil, dass das Kopfkino beim Zuhören so einiges zu tun hat. Der Autor schont einem aber auch nicht. Brutale Szenen werden ebenso genau beschrieben, wie auch die Landschaft oder das Essen vorm Lagerfeuer. Gerade dieser Stil wirkt auf mich eine Anziehungskraft aus, der ich mich nicht entziehen kann oder gar will. Figuren, die mir in den ersten beiden Teilen die Liebsten waren, sind auch weiterhin meine Favoriten. Insbesondere Tyrion Lennister und Jon Schnee. Andere Figuren, denen ich anfangs skeptisch gegenüberstand, haben sich nun klammheimlich in mein Herz geschlichen. Daenerys Targaryen gehört dazu. Es gibt jedoch auch Charaktere, denen ich freundlich gesinnt war, jetzt aber eher dazu geneigt bin, ihnen den Hals umzudrehen. Dieses Wechselbad von Gefühlen ist dem Autor meiner Meinung nach großartig gelungen. So wirken die Figuren nicht flach und es kommt Farbe ins Spiel. Das Einbringen von Fantasyelementen erfolgt immer nur schubweise und steht nicht im Vordergrund. Doch weiß man genau, dass es hier irgendwann zum Showdown kommt und damit die Geschichte noch fantastischer werden wird, als sie eigentlich schon ist. Der Sprecher Reinhard Kuhnert gibt jedem Charakter eine eigene Klangfarbe. Hier hat mir insbesondere Flickenfratz gefallen, ein verrückter kleiner Narr, der durch Singen, Gedichte aufsagen und verrücktem Auftreten sehr lebendig wirkt. Fazit: Das Lied von Eis und Feuer hat mich in den Bann gezogen und wird mich so schnell nicht mehr loslassen.

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