Leserstimmen zu
Feuer und Glas - Der Pakt

Brigitte Riebe

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Feuer & Glas – Der Pakt (Brigitte Riebe) Heyne fliegt Verlag Die Autorin Für promovierte Historikerinnen ist es nicht unbedingt typisch, dass sie historische Romane zu verfassen. Doch Brigitte Riebe, 1953 in München geboren, hat sich nach ihrer Tätigkeit als Lektorin genau dafür entschieden. Sie möchte, wie sie sagt, "Geschichte durch Geschichten erzählen." Ihr erster Roman, "Palast der blauen Delphine", erschien 1994, zahlreiche weitere schriftstellerische Reisen in die Vergangenheit folgten. Unter dem Pseudonym Lara Stern veröffentlicht sie zudem eine erfolgreiche Krimireihe. Riebe lebt heute als freie Schriftstellerin in der bayerischen Landeshauptstadt. Der Pakt Venedig im 16. Jahrhundert: Als Milla auf den geheimnisvollen Luca trifft, ist ihr gleich klar, dass an diesem Jungen etwas anders ist. Der Gondoliere scheint nicht nur Gefallen an ihr zu finden, er scheint auch gern seine Spielchen mit ihr spielen zu wollen. Zunächst ist Luca interessiert, im nächsten Moment wieder abweisend, Milla weiß nicht so recht wie ihr geschieht. Doch sie ist von ihm wie verzaubert und kann ihn einfach nicht vergessen. Als sie ihn eines Tages beobachtet, kann sie kaum glauben, was sie sieht: Luca scheint ein blaues Licht zu umfließen. Milla erfährt, dass sie im Besitz einer besonderen Gabe ist, die sie ihrem Vater Leandro verdankt. Nur ein Packt zwischen Feuer- und Wassermenschen kann zum Bestand der beiden führen. Zusammen mit Luca, welcher ebenfalls eine Gabe besitzt, macht sich Milla auf die Suche nach einer gläsernen Gondel, die den Schlüssel zu allen Geheimnissen bildet. Fazit Ein schöner Auftakt der „Feuer & Glas“-Reihe, welcher in einer traumhaften Kulisse, der wunderschönen Stadt Venedig spielt. Der Leser selbst findet sich zusammen mit den Hauptprotagonisten Milla und Luca, welche sich jedoch erst später kennenlernen, im 16. Jahrhundert in der Lagunenstadt. Zu dieser Zeit gibt es nur eine Hauptbrücke über den Canale Grande. Mille finde ich sehr ansprechend und angenehm, wenn auch zuweilen ein wenig naiv. Sie arbeitet zusammen mit ihrer Tante Ysa hart in der Taverne ihrer Mutter, denn ihr Vater Leandro, welcher im Roman als Feuerkopf eine große Rolle spielt, ist seit einiger Zeit verschwunden. Der Schreib- und Erzählstil des Romans ist zu Beginn sehr ansprechend. Man landet mitten im alten Venedig, welches durch seine Kulisse und die Landschaftsbeschreibungen der Autorin zum Träumen einlädt. Nach einiger Zeit ist jedoch die erste Spannung verflogen und ich finde es tritt ein gewisser Trott ein. Zwar lernt Milla nun Luca kennen, was ich mehr als spannend fand, jedoch passiert nichts wirklich spannend beschriebenes. Auch blieben für mich noch jede Menge Fragen offen. Zwar weiß ich, dass dies nur der Auftakt einer Reihe ist, es gibt bisher noch einen zweiten Band („Feuer & Glas – Die Verschwörung“), jedoch hätten meiner Meinung nach einige Fragen beantwortet werden müssen. Alles in allem trotzdem ein gelungener Roman, welcher mich gut unterhalten hat. Auch wenn ich im Laufe des Buches ein wenig den Faden und auch die Spannung verloren habe, würde ich doch sehr gern den zweiten Teil lesen, da ich die Geschichte sehr rätselhaft finde und auf weitere Abenteuer von Milla und Luca gespannt bin.

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Venedig Anfang des 16. Jahrhunderts. Milla lebt nach dem Verschwinden des Vaters zusammen mit ihrer Mutter bei ihrer Tante. Gemeinsam führen sie eine Taverne in Venedig. Wie auch ihr Vater und ihre Tante gehört Milla zu den Feuerleuten und daher zu den Feinden der Wasserleute. Dann begegnet Milla dem jungen Gondoliere Luca und dem geheimnisvollen Kater Puntino. Doch Venedig droht unterzugehen, sollte Feuer und Wasser nicht gemeinsam kämpfen wollen. Doch wem kann Milla trauen? Wer ist Freund, wer Feind? Wohin ist ihr Vater verschwunden und was hat es mit der geheimnisvollen gläsernen Gondel auf sich? Diese und weitere Fragen stürmen auf Milla ein und ehe sie es sich versieht, versinkt sie in einem Studel aus Verschwörung, Verrat und Angst. Bei dem Buch handelt es sich um einen historisch-fanatstischer Jugendroman. Es ist der erste von zwei Bänden, der zwar in sich abgeschlossen ist, jedoch ein offenes Ende aufweist. Brigitte Riebe entführt die Leser nach Venedig und man merkt dem Buch deutlich an, dass die Autorin diese Stadt liebgewonnen hat. Plastisch lässt sie Venedig vor den Augen des Lesers auferstehen und führt den Leser durch die Stadt und in verborgene Winkel, Sprachlich fesselt die Geschichte, auch wenn ich zunächst Probleme mit dem Einstieg hatte, so konnte ich nach einigen Seiten nicht mehr von dem Buch lassen. Die Dialoge sind witzig und scharfsinnig. Die Protagonisten gut herausgearbeitet und auch die 16 jährige Milla kommt mit ihrer leicht naiven Art überzeugend rüber. Bisweilen weiß der Leser selbst nicht, wem er noch trauen kann und kann sich daher besonders gut in Millas Lage versetzen. Fazit: Ein spannender erster Teil, der Lust auf mehr macht. Hoffentlich muss man nicht zu lange auf die Fortsetzung warten.

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Eine gelungene Mischung aus historisch- fantastischer Liebesgeschichte

Von: Susan Ritter aus Mönchengladbach

13.05.2014

Klappentext: So magisch, romantisch und spannend wie in „Feuer und Glas” war die deutsche Erfolgsautorin Brigitte Riebe noch nie... Venedig im Jahr 1509: Ein machtvolles Glasartefakt und die letzte Erinnerung an einen verschwundenen Vater … Eine uralte Fehde zweier verfeindeter Völker … Und ein Mädchen, das nicht ahnt, dass es den Schlüssel zur Rettung Venedigs in seinen Händen hält … Für die sechzehnjährige Milla scheint die Zeit stehen zu bleiben, als sie an einem heißen Frühlingstag dem jungen Gondoliere Luca begegnet. Wie ein Aristokrat aus einer anderen Zeit gleitet er, gemeinsam mit einer Katze, auf einer blauen Gondel durch einen stillen Kanal. Milla ist verzaubert und kann den jungen Mann nicht vergessen. Als kurze Zeit später dieselbe geheimnisvolle Katze im kleinen Lokal ihrer Mutter und Tante auftaucht, folgt sie ihr durch die Gassen Venedigs. Sie gelangen zu einem reichen Stadthaus – und Milla sieht Luca wieder. Er ist jedoch nicht allein, und plötzlich wird Milla in den Strudel dunkler Vorkommnisse um das Ende der mächtigen Lagunenstadt gezogen. Stammt sie wirklich von den Feuerleuten ab, die seit jeher gemeinsam mit den Wasserleuten Venedig beschützen? Was empfindet Luca, einer der Wasserleute, wirklich für sie? Und hat all das mit dem Verschwinden ihres Vaters zu tun? Zwischen Liebe und Zweifel hin- und hergerissen, kann Milla niemandem vertrauen – außer einer Katze und ihrem Gespür für die Wahrheit ... Meine Meinung: Millas Geschichte spielt im Jahre 1509 in Venedig. Nachdem ihr Vater, ein einstmals angesehener Glasbläser plötzlich verschwunden ist, lebt die 16 jährige gemeinsam mit ihrer Mutter bei ihrer Tante und hilft dort im kleinen Lokal aus. Eines Tages trifft sie in einer kleinen Gasse auf den mysteriösen Gondoliere Luca, und bekommt ihn nicht mehr aus dem Kopf. Bald erfährt sie, dass Venedigs Zukunft von einem alten Pakt zwischen den Wasserleuten und den Feuerleuten abhängig ist und sie, als die Tochter des Feuerkopfs eine scheinbar wichtige Rolle zu erfüllen hat. Brigitte Riebe hat es geschafft, mich von Anfang an zu fesseln. Ihre angenehme Schreibweise und ihre Kunst, das alte Venedig wieder aufleben zu lassen, haben mich direkt wieder zurück an meinen leider viel zu kurzen Besuch in Venedig erinnert. Ich bin mir aber sicher, dass man auch ohne Venedig einmal "live" gesehen zu haben, problemlos gemeinsam mit Milla in diese wundervolle Stadt eintauchen kann. Geschickt hat die Autorin geschichtliche Hintergründe mit fantastischen Elementen verbunden und so wundervoll ausgearbeitet, dass man sich tatsächlich vorstellen kann, dass damals ein Hauch Magie während des Krieges im Spiel war. Wer weiß, vielleicht waren schlussendlich tatsächlich die Wasser- und Feuerleute die wahren Gewinner?! :) Sehr gut gefallen haben mir auch die Protagonisten des Buches. Milla ist eine unheimlich liebenswerte Person, die sich immer selbst treu bleibt und das Herz am rechten Fleck hat. Gerade durch ihren Trotz und ihre Dickköpfigkeit wurde sie mir unheimlich sympathisch. Auch als sie feststellt, dass sie Luca gern hat, wiederspricht sie ihm und hält an ihrer eigenen Meinung fest, um ihr Ziel zu erreichen. Auch Luca ist mit seiner mysteriösen und anfangs ziemlich herablassenden Art ein wundervoller Charakter, der nach und nach seine ganze Charakterstärke und Liebe zu seinem Volk zeigen kann. Gemeinsam machen die beiden jungen Leute sich auf die Suche nach der "gläsernen Gondel" und nach dem letzten Geheimnis um Millas Vater. Mit Spannung habe ich Millas Geschichte verfolgt und oftmals mitgefiebert, ob sie wirklich den richtigen Leuten vertraut. Der einzige dem man wohl von Anfang an nichts Böses unterstellen konnte, war der Kater Filou, der Milla immer wieder einmal den richtigen Weg weist und glücklicherweise immer im richtigen Augenblick auftaucht. Mir hat "Feuer und Glas" wirklich sehr gut gefallen und gerade die Mischung aus Historik, Fantasy und zarter Liebesgeschichte machen das Buch für mich zu etwas Besonderem. Auch wenn "Der Pakt" in sich abgeschlossen ist, bleiben einige Fragen offen und es bleibt glücklicherweise Spielraum für die Fortsetzung. Fazit: Für mich ein Buch, dass jedes Alter und auch Leser jeden Genres faszinieren kann. Vielleicht gerade durch die Mischung können sich hier auch reine Fantasy Leser mal auf einen historischen Jugendroman einlassen, der neben sympathischen Charakteren, Spannung und unvorhersehbare Wendungen zu bieten hat!

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Geheimnisse, Andeutungen, Romantik und Spannung

Von: Buchrättin aus h

07.04.2014

Venedig. Stadt des Wassers. Stadt der Romantik. Doch nun droht Krieg. Die Geschichte spielt im 16 Jahrhundert und beinhaltet trotzdem sie in dieser historischen zeit angesiedelt ist auch fantastische Elemente. Wer als Leser gern so eine Mischung lesen möchte, ist bei diesem Jugendbuch genau richtig. Milla ist 16 Jahre und lebt zusammen mit ihrer Mutter und ihrer Tante in Venedig. Sie betreiben eine kleine Kaverne. Der Vater, ein Glasbläser, ist vermutlich auf See verschollen. Immer mehr wird deutlich, dass Millas Vater ein Geheimnis verborgen hat. Etwas nach dem nun viele Männer suchen. Was weiß Millas Tante, die Schwester des Vaters? Wer ist Luca, der Gondoliere? Oder sollte die Frage lieber lauten, was ist Luca? Mit seinen Kräften und dem ein wenig unheimlichen blauen Licht, das ihn umgibt? Und noch eine Hauptfigur gibt es. Marco Bellini. 2 Männer, die unterschiedlicher nicht sein könnten, die Geheimnisse haben und bei beiden klopft Millas Herz schneller. Was ist das Geheimnis der gläserne Gondel, die anscheinend alle suchen? Ich fand die Geschichte sehr anschaulich zu lesen. Es wurde aber nicht zu detailliert auf historische Details eingegangen. Die Fantasy Anteile, die geheimnissvolle Insel, das Volk der Wasserleute. Das sind alles Stichpunkte, die ich beim Lesen im Kopf hatte, die wirklich an die Geschichte fesselten und das Lesen spannend machten. Der romantische Anteil kommt natürlich auch darin vor. 2 Männer, eher Gegensätze und trotzdem schlägt Millas Herz schneller bei beiden. Sehr gelungen was auch die Gestaltung des Buches, Eine vielfarbige Karte im Innenband des Buches. Venedig und seine Inseln. Wo wohl die geheimnissvolle Untiefen liegen, die hinter Nebelbänken auch ein Geheimnis verbergen? Sehr gelungen fand ich auch den Anhang des Buches. Ein Glossar, das historische Nachwort samt einer Zeittafel über wichtige historische Ereignisse runden das Buch gelungen ab. Geheimnisse, Andeutungen, Romantik und Spannung. Genau die richtige Mischung für ein gelungenes Jugendbuch.

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