Leserstimmen zu
Die Worte des Lichts

Brandon Sanderson

Die Sturmlicht-Chroniken (3)

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Grandios

Von: thebookpassion

04.11.2015

Mittlerweile ist es sechs Jahre her, dass ein Attentäter den König von Alethkar ermordete und die Welt in ein dunkles Zeitalter gestürzt hat, denn das Attentat hat verhindert, dass der Friedensvertrag mit den Parshendi unterzeichnet wird. Die beiden verfeindeten Völker liefern sich fast täglich einen erbitterten Kampf und auch innerhalb der Völker gibt es dunkle Intrigen und so wird jeder zum gejagten, denn wer ist in dieser düsteren Zeit noch wirklich ehrlich? Die ersten beiden Bände konnten mich restlos Begeistern und so hatte ich eher zwiespältige Gefühle, als ich mit dem dritten Teil ,,Die Worte des Lichts“ begonnen habe. Einerseits konnte ich es nicht abwarten wieder in die komplexe und faszinierende Welt abzutauchen und mit den vielschichtigen Charakteren mitzufiebern anderseits hatte ich Angst, dass meine Erwartungen nicht erfüllt werde und ich schlussendlich einfach nur enttäuscht bin und mir die Fortsetzung die ersten beide Bände madig macht. Ich konnte jedoch schon nach den ersten Seiten mit großer Erleichterung feststellen, dass mich auch der dritte Roman schon nach wenigen Seiten gepackt hat und meine Ängste vollkommen umsonst waren. Ich kann einfach nicht aufhören von der wirklich glaubhaften und detaillierten Welt zu schwärmen und Brandon Sanderson dafür zu bewundern, denn er schafft es eine so komplexe Welt, voller neuen Ideen, Leben einzuhauchen ohne sich dabei in Beschreibungen zu verlieren. Erneut zieht der Autor das Tempo an und die Wendungen werden dramatischer und auch tragischer. Das ein oder andere mal war ich über die Wendungen wirklich geschockt, da ich einfach auf alles vorbereitet war nur nicht auf dass, was sich Brandon Sanderson ausdenkt, um Spannung zu erzeugen. Zudem schafft es der Autor den Spannungsbogen konstant auf einem Level zu halten, sodass ich das Buch einfach nicht aus der Hand legen wollte. Nach dem dritten Band kann ich mittlerweile behaupten, dass der Autor mittlerweile zu meinen absoluten Lieblings Autoren zählt und mich sein hohes Erzähllevel, dass er während den verschieden Bänden (und auch bei seinen anderen Romanen) hält, tief beeindruckt. Er schafft es einfach Spannung aufzubauen, viele verschiedene Erzählstränge miteinander zu kombinieren ohne sich dabei zu verzetteln. Vor allem Shallan erhält in diesem Roman Raum um sich zu entwickeln. Zudem erfährt man einige wichtige Aspekte aus ihrer Vergangenheit, sodass ich noch besser nachvollziehen konnte warum sie ihre Entscheidungen trifft. Von Seite zur Seite wird Shallan mir immer sympathischer, denn sie entwickelt sich immer mehr zu einer selbstbestimmten und starken Persönlichkeit, selbst ausweglose Situationen scheint sie zu meistern. Schnell wird klar, dass ihre Entscheidungen und ihre Entwicklungen das Schicksal aller beeinflussen wird. Alles in allem kann ich jedem die Reihe nur ans Herz legen, denn sie zählt jetzt schon zu meinen absoluten Lieblingen.

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Die Fortsetzung der Sturmlicht-Chroniken steht den ersten beiden Bänden in nichts nach und legt sogar noch einmal was obendrauf. Auf fast tausend Seiten begegnen wir erneut allzu bekannten Gesichtern. Kaladin bildet seine neu erworbenen Fähigkeiten weiter aus und stärkt das Vertrauen der anderen Brückenmänner untereinander. Ich finde es immer noch bemerkenswert und auch schmerzhaft, wie er einen solchen Einfluss haben kann und doch innerlich beinahe selbst zerbricht, weil ihm die Hoffnung schwindet. Ohne sein Sprengsel und seine Freunde würde er die schwere Zeit des Krieges kaum überstehen. Nicht noch einmal. Die Rolle der jungen Schallan ist überaus bemerkenswert, da sie nun nicht mehr nur ihre studierenden Künste unter Beweis stellen muss, sondern durch die nächste schreckliche Wendung (nimmt dem Autor mal jemand die Waffen aus der Hand!?) womöglich eine Reise antritt, die viel gefährlicher ist, als sie bisher vermutet. Hier kommen nun auch endlich die Charaktere zusammen, was zur einen oder anderen höchst amüsanten, aber auch ärgerlichen Situation führen kann. Würden die Protagonisten sich mehr vertrauen, wüssten sie viel mehr über die aktuellen Zustände und könnten alles zusammentragen! Auch diesmal kam ich nicht umhin, zwei Yedisätze zu entdecken, was zwar jammerschade, aber in einem so großen Umfang bei der Übersetzung wohl unumstößlich erscheint. Dafür ist die Sprache sehr gewählt und den jeweilig spielenden Schichten angepasst, was die Kulisse umso echter wirken lässt. Doch ist der Unterschied zwischen Hell- und Dunkelaugen wirklich so wichtig, wie immer alle zu behaupten meinen? Die Strukturen um Alethkar drohen zu zerbrechen, weil die hohen Mitglieder des Königreiches sich zu fein für ein friedvolles Einkommen sind. Ein perfektes Beispiel für den philosophischen Inhalt des Buches, denn den Großprinzen geht es längst nicht mehr um Rache an ihrem ermordeten König. Der Krieg gegen die Parschendi ist zu einem belustigenden Spiel geworden, der jedoch bald größere Opfer verlangt, als ein paar Edelsteinherzen. Das Rätsel um die geheimnisvollen Strahlenden ist immer noch nicht gelöst, aber feinfühlige Forscher mit scharfem Verstand bewegen sich dem Ziel etwas stockend näher. Die Frage, wer als nächstes der tapferen Mitstreiter das Zeitliche segnen wird und wie der Autor das Ende in die letzten eintausend Seiten packen möchte, bleibt spannend erhalten. Am liebsten würde ich einen ganzen Roman darüber berichten, aber das würde ja die Vorfreude nehmen und lässt sich ohne Spoiler auch nur schwer einrichten. Berauschend, klangvoll, ergreifend, malerisch, idiotisch, humorvoll und ernst sind nur einige Worte, die mir hierzu einfallen mögen. Den Rest muss man sich einfach selbst erlesen. Der dicke Schinken lädt einen förmlich zu einer weiteren Runde ein, zwischen die Zeilen zu tauchen und am Geschehen teilzuhaben. Länger ziehende Kampfszenen sind nicht mehr zu erwarten, dafür eine Menge kluger Strategien, plötzlich auftauchende, seltsame Personen und ganz klar... Spaß!

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Inhalt Sechs Jahre nach dem Mord an Gavilar, den König von Alethkar, ist der Rachefeldzug der Alethi auf der Zerbrochenen Ebene zu einem Stellungskampf erstarrt. Der Kampf gegen die Parshendi spielt kaum noch eine Rolle, stattdessen jagen die Großprinzen den begehrten Edelsteinherzen nach. Nur wenigen Menschen ist bewusst, dass Roschar in höchster Gefahr ist. Noch weniger glauben an die alten Prophezeiungen. Doch eine Handvoll Menschen sucht verzweifelt nach Informationen um die Katastrophe zu verhindern. Die Zeit läuft ihnen davon, denn der Ewigsturm kommt… Im dritten Teil steht vor allem Shallan im Fokus. Nach einer gefahrvollen Anreise muss sie sich ihren Platz auf der Zerbrochenen Ebene erkämpfen und infiltriert einen Geheimbund. In Rückblenden wird zudem mehr über Shallans Leben bekannt. Kaladin muss seine besonderen Fähigkeiten verbergen, zudem ist durch seine Position als dunkeläugiger Hauptmann der Leibwache König Elhokar zerrissen zwischen seiner Abneigung gegenüber den Hellaugen und seinem Vertrauen zu Dalinar. Dalinar versucht seinen Visionen Informationen abzuringen und die Großprinzen zu vereinen. Wird ihm das gelingen, bevor der Ewigsturm kommt? Meinung Bevor ich mit der eigentlichen Rezension starte, sei für das bessere Verständnis der Rezension darauf hingewiesen, dass das englische Original “Words of Radiance” in der deutschen Übersetzung, wie auch sein Vorgänger “The Way of Kings”, geteilt wurde. Selten konnte ich eine Fortsetzung kaum genug herbeisehnen und mich dabei gleichzeitig so sehr fürchten, sie zu lesen. Aus Angst, dass der Autor meine Erwartungen nicht erfüllen kann. Doch um es gleich vorweg zu nehmen: Brandon Sanderson hat seine Sturmlicht-Chroniken brillant fortgesetzt! Jetzt, wo diese wunderschöne Welt und ihre vielfältigen Figuren etabliert sind, geht er stärker in die Tiefe und steigert die Komplexität. Natürlich lernen wir weiter neue Figuren und neue Gegenden von Roschar kennen, aber es wird weitestgehend mit bereits bekannten gearbeitet, welches neue Facetten bekommt. Direkt am Anfang wird mit einem Prolog aus Jasnahs Sicht neues Licht auf die Nacht der Ermordung von König Gavilar geworfen. Wie schon bei Mistborn hat hier alles einen doppelten und dreifachen Boden, so dass es genügend Überraschungen gibt und ich gar nicht abwarten kann zu erfahren, wo alles am Ende hinführen wird. Wie im jedem Teil der Sturmlicht-Chroniken stellt Brandon Sanderson mit Rückblicken einen Charakter besonders in den Mittelpunkt. Nach Kaladin Sturmgesegneter geht es dieses Mal in die Vergangenheit von Shallan Davar. Während es zu Beginn noch wirkt, als wären dies Rückschauen auf ein recht normales Familienleben, werden diese bald immer düsterer. Ich bin sehr gespannt, worin sie in “Die Stürme des Zorns” gipfeln werden. Auch in der Gegenwart zeigt Shallan Davar deutlich, dass sie alles ist, nur kein einfaches Mädchen vom Land. Um an wertvolle Informationen zu gelangen, lässt sie sich auf ein gefährliches Spiel ein. Mehr als einmal ist ihr scharfer Verstand gefordert, um sie aus einer brenzligen Situation zu retten. Nicht nur deshalb muss sie dieses Mal noch mehr als zuvor über sich hinauswachsen und Zugang zu ihren verdrängten Fähigkeiten finden. Während mir Shallan in diesem Buch nochmals sympathischer wurde, fand bei Kaladin eine entgegengesetzte Entwicklung statt. Ich glaube aber, dass diese Entwicklung für die Glaubwürdigkeit notwendig ist und mittelfristig seinem Charakter sehr gut tun wird. Neben Kaladin spielt vor allem die Familie Kholin eine große Rolle. Dalinar akzeptiert nun seine Visionen und versucht das Wissen daraus zu nutzen. Neben seinem Sohn Aldoin, welcher dieses Mal recht oft als Erzählperspektive dient, bekommt zudem sein anderer Sohn Renarin deutlich mehr Szenen. Zudem spielt Navani, Dalinar Schwägerin und Mutter des Königs, wieder eine wichtige Rolle. Elhokar hingegen rückt in diesem Buch eher in den Hintergrund. Eine wichtige neue Perspektive ist die Parshendi Eshonai, welche erstmals direkte Einblick in die gegnerische Kriegspartei erlaubt, insbesondere hinsichtlich ihrer Kultur. Szeth hat wenige Szenen, scheint aber vor einer wichtigen Entwicklung zu stehen. “Die Worte des Lichts” waren für mich ein einziger Genuss und ich habe das Buch verschlungen, die neuen Details aufgezogen und zahlreiche neue Spekulationen angestellt. Doch obwohl ich mich in dieser Rezension so begeistert äußere, muss ich zugeben, dass zumindest in diesem Buch wenig passiert: Bis auf einige Szenen von Shallan und die Zwischenspiele – jedes Mal für mich Highlights, da wir mehr aus anderen Teilen der Welt erfahren – findet die Handlung dieses Mal komplett auf der zerbrochenen Ebene statt, wo es im Krieg keine nennenswerte Weiterentwicklung gibt. Ich bin aber sehr optimistisch, dass es dann im nächsten Band spektakuläre Kämpfe und erbitterte Duelle wie im “Der Pfad der Winde” geben wird. Es muss außerdem ganz klar gesagt werden: Noch viel stärker als bei “Der Weg der Könige” ist das Ende hier recht abrupt und deutlich, dass es nicht wirklich das Ende der Geschichte ist, sondern nur das Ende der Teilübersetzung. Ich empfehle daher, sofort den zweiten Teil “Die Stürme des Zorns” zu kaufen. Fazit Gelungene Fortsetzung der Sturmlicht-Chroniken, welche die Welt von Roschar noch lebendiger macht und die Charaktere weiter entwickelt. 5 Sterne

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Und wieder bin ich zurückgekehrt in die fantstische Welt von Roschar, diesesmal musste ich leider von einer Figur Abschied nehmen die ich mochte, aber deswegen hat mir das Buch nicht weniger gefallen. Die Geschichte um Dalinar, Schallan und Khaladin geht auch in diesem Band weiter. Immer mehr werden die Schicksale dieser drei Charaktere miteinander verbunden. Jetzt sind sie alle zusammen in der zersplitternden Ebene und jeder von ihnen hat seine eigene Bürde zu tragen. Es scheinen sich Neuerungen bei den Parshendi anzukündigen, was wiederrum für Dalinar und sein Gefolge große Auswirkungen haben wird. Dalinar steht nach wie vor treu an der Seite des Königs und vertraut Khaladin immer mehr Aufgaben an. Es ist schön zu sehen das Dalinar stärker ist als es zunächst den Anschein hatte. Immer wieder wird angedeutet das er noch eine Rolle zu spielen hat. Als Charakter ist er loyal und gerecht, Eigenschaften die ihn sympahtisch machen. Den Haupaugenmerk hat Herr Sanderson in diesem Band jedoch auf Schallan gelegt. Es ist schön zu lesen wie sie sich immer mehr weiterentwickelt. War sie anfangs noch das verängstigte Mündel Jasnahs so ist sie inzwischen zu einer selbstbewussten und klugen Frau geworden. Mir gefällt auch ihre "große Klappe" die mich öfters zum Lachen brachte. Reizt man Schallan so darf man sich wirklich warm anziehen, Ich mag sie sehr und jetzt, da sie zudem eine große neue Verwandlungs dazugemacht hat, bin ich mir sicher das wir noch einiges von ihr lesen werden. Khaladin ist mein persönlicher Lieblingscharakter. Nicht weil er männlich ist, es liegt viel mehr daran das er viel durchmachen musste und trotzdem er selbst geblieben ist. Ich mag seine Ansichten und das er auch Zweifel hat. Er ist aufrichtig, mutig, kämpferisch und hat ein gutes Herz. So stelle ich mir einen Helden vor. Natürlich gibt es noch eine Menge mehr interessanter Charaktere wie zum Beispiel Adolin,Dalinar Sohn. Aber das würde den Rahmen meiner Rezension sprengen, sie alle aufzulisten. Auch wenn in diesem Band die Spannung mehr im Hintergrund lag und stattdessen mehr auf die Charaktere und die Ränkespiele unter ihnen eingegangen wurde, so gefällt mir dieser Band jedoch sehr gut. Wie gewohnt schafft es Brandon Sanderson seinen Leser zu unterhalten und zwar so gut das sich die über 900 Seiten schnell weglesen. Wie schon in den beiden Bänden zuvor, so ist auch in diesem eine Menge Fantasy, sehr gut gezeichnete Charaktere und eine komplexe Handlung vertreten. Mir hat es Spaß gemacht wieder in Roschenar zu sein und mich von Herr Sanderson von der Magie der Splitterklingen verzaubern zu lassen. In einem Satz: So muss Fantasy sein Die Worte des Lichts erhalten 5 von 5 Sternen

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Buch: Die Welt Roschar wird von Stürmen und Machtkämpfen erschüttert. Der Krieg zwischen dem Volk von Alethkar und den geheimnisvollen Parshendi tobt bereits jahrelang – ein Krieg, der magische Geheimnisse aus dunkler Vergangenheit heraufbeschwört. Ein Krieg, in dem einfache Menschen als Helden aufstehen, Jäger zu Gejagten werden und sich Magie in Fluch verwandeln kann. Sechs Jahre ist es her, dass der König von Alethkar ermordet wurde. Sein Mörder, ein geheimnisvoller, weiß gewandeter Attentäter, wurde offenbar von dem Volk beauftragt, mit dem der König gerade einen Friedensvertrag unterzeichnet hatte: den Parshendi. In ihrem Rachedurst stellten die Großprinzen der Alethi ein Heer zusammen und zogen gegen die Parshendi in den Krieg. Nun, sechs Jahre später, ist dieser Krieg zu einem Stellungskampf auf der unwirtlichen Zerschmetterten Ebene erstarrt. Schon beginnen sich die Adligen in Intrigen aufzureiben, als plötzlich der Attentäter wieder zurückkehrt – und mit ihm Wesen aus einer vergessen geglaubten Vergangenheit: die Strahlenden Ritter mit ihren magischen Klingen. Können sie den Krieg beenden? Werden sie die Alethi und ganz Roschar vor dem letzten, alles zerstörenden Sturm retten können? Autor: Brandon Sanderson, 1975 in Nebraska geboren, schreibt seit seiner Schulzeit phantastische Geschichten. Sein Debütroman »Elantris« avancierte in Amerika auf Anhieb zum Bestseller, und seit seiner großen Saga um die »Kinder des Nebels« gilt der junge Autor auch in Deutschland als einer der neuen Stars der Fantasy. Er lebt mit seiner Familie in Provo, Utah. Meinung: Der Autor, Brandon Sanderson, bereitet dem Leser mit seinem Buch, Die Worte des Lichts, (die Sturmlicht-Chroniken Band 3) großes Lesevergnügen auf über 970 Seiten. Hierbei handelt es sich um ein Fantasy-Buch der extra Klasse. Die Welt wurde wunderbar beschrieben, was dazu führt, dass man das Buch kaum aus der Hand legen mag. Auch die Protagonisten sind bildhaft beschrieben. Ich finde es nur schade, dass ich die ersten beiden Bücher der Reihe noch nicht gelesen habe(was ich nachholen werde), was keinen Nachteil bedeutet, da man ganz schnell in die Geschichte reinkommt. Der Autor versteht den Leser zu fesseln, ohne langatmig und eintönig zu werden. Fazit: Den Fantasy-High-Fans beschert der Autor ein Lesevergnügen der extra Klasse.

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INHALT Nach fünf Jahren ist der Rachefeldzug der Alethi gegen die Paraschendi zu einem Stellungskrieg erstarrt. Die Großprinzen hocken auf der zerschmetterten Ebene und jagen Edelsteinherzen hinterher, statt die vermeindlichen Mörder ihres alten Königs zur Rechenschaft zu ziehen. So in Konkurrenz verstrickt, zermürben die Großprinzen ihr Bündnis, das sie unter dem alten König geeint hat. Schnell bilden sich verschiedene Parteien, die ihre Intrigen spinnen und alle zum angeblichen Wohl Alethkars agieren. Und über all dem drohen die Bringer der Leere zurückzukehren. Genau wie der Ewigsturm. Beides wird die Welt leerfegen und die Zivilisation auf Punkt Null zurückschleudern. In dieser instabilen Situation erleben die Hauptcharaktere die unterschiedlichsten Dinge: Kaladin war einst Sklave und Brückenmann. Quasi zum schnellen Tod verurteilt. Jetzt ist er der erste dunkeläugige Hauptmann in der Leibwache eines Großprinzen. Diese Position beschert ihm schwierige (gesellschaftliche) Situationen. Er muss die Menschen beschützen, die er eigentlich verachtet, er muss aus Sklaven Soldaten formen, ein Mordkomplott aufklären und er muss verheimlichen, dass Sturmlicht in ihm fließt. Dabei wird er von dem Ehrensprensel Syl begleitet. Hellheit Schallan Davar ist der Wahrheit über die Bringer der Leere auf der Spur. Ihre Nachforschungen scheinen einen Weg aufzuzeigen, um den Ewigsturm und die Vernichtung der Ziviliation zu verhindern. Aber wie schafft sie es, dass Großprinz Dalinar ihr Gehör schenkt und glaubt? Großprinz Dalinar ist der Onkel des Königs und quasi aktueller Herrscher über Alethka. Seit einiger Zeit plagen ihn Visionen während der Großstürme. Der Allmächtige scheint ihm einen Weg zu zeigen, die Alethi und alle anderen Völker vor dem Ewigsturm zu bewahren. Dazu muss Dalinar die Großprinzen von seinem Weg überzeugen. Dazu bleiben ihm anscheinend nur noch 64 Tage. Und in all dem Chaos, taucht der weiße Attentäter wieder auf. In den letzten sechs Jahren hat er verschiedene Könige und Großprinzen in allen Königreichen Roshars ermordet. Wen will er diesmal holen? Und was ist seine Mission? FAZIT “Die Worte des Lichts” ist, genau wie die beiden ersten Bände, sehr schwer zu rezensieren. Auf den knapp 950 Seiten passiert so viel, aus so vielen unterschiedlichen Perspektiven, dass meine Rezension dem nicht gerecht wird. Alle Bände der Sturmlicht-Chroniken sollten gelesen und genossen werden. Brandon Sanderson hat einen Epos begonnen, der auch im dritten Band noch fesselnd und faszinierend ist, den Leser vorantreibt und ihn dann mit einem Cliff-Hänger zurücklässt. Die Sturmlicht-Chroniken gehören zu den wenigen Büchern, die ich wirklich gerne verfilmt sehen würde. Ein gescheiter Drehbuchautor und Regisseur könnten damit nicht nur sich, sondern auch Brandon Sanderson ein Denkmal setzen. Ganz kurz: ABSOLUTE KAUFEMPFEHLUNG

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Meine Meinung: Da ich bei dieser Rezi sicher nicht ohne Spoiler auskomme, werde ich heute zuerst meine Wertung und anschließend einen Jump Break einfügen. Wer dann noch meine Rezi weiter lesen möchte darf das gerne tun, wer Angst hat ich könnte zu viel aus den vorherigen Bänden verraten, der darf es auch gern überspringen :) Schallan, Dhalinar, Kalladin und Szeth gehen ihren Weg weiter. Auch wenn viele Hürden und Abgründe warten. Kalladin lernt seine Macht immer mehr kennen, ebenso Schallan, doch sind sie beide gezwingen Allianzen einzugehen die sie nie für möglich gehalten haben. Kalladin indem er einem Hellauge vertrauen lernen muß und schallan, die aus ihrem behüttenten Elternhaus herausgerissen, sich plötzlich zwischen Gaunern, Spionen, Verräter und Intriganten zurecht finden muß. dort sucht sie nach Verätern, nach Mördern und ihrem eigenen Platz. Nebenbei muß sie immer noch ihre Familie retten, doch Jhasnar Plan drohnt durch Attentäter zu scheitern. Ihr seht es passiert jede Menge in diesem Buch. Das Tempo hat in diesem Buch ordentlich angezogen. Es ist so viel geschehen, das ich bei 2. Lesen, wahrscheinlich noch Neues entdecken würde. So langsam sammeln sich die Akteure alle auf der zerbrochenen Ebene, und man spürt das Unheil förmlich heran kriechen. Die Konflikte zwischen den einzelnen Großprinzen und Großfürsten spitzen sich zu und man wartet immer auf den nächsten Knall. Nicht immer ist er einem vergönnt, doch wenn er kommt, dann knüppeldick und nachvollziehbar. Das finde ich nach wie vor sehr gut vom Autor gehändelt. Manchmal lässt er seine Charaktere vorhersehbar und dann wieder unvorhersehbar agieren. So wie das leben nun einmal spielt. Nicht immer ist alles Vorgegeben. Das Schicksal ist nicht in Stein gemeiselt und so mischt sich eine behütet aufgewachsene Adlige unter Sklavenhändler, Deserteure und Verräter. Um doch ihren Weg gehen zu können und ihre Unabhängigkeit zu behalten. Ein versklavter dunkeläugiger Soldat, wird zu Beschützer und Vertrauten des höchsten Hellaugen im Staat. Und so spielt Autor und Schicksal mit dem Leben der Einwohner Roschars. Er baut Brücken und lässt Dämme brächen. Gibt dem schicksal einen Stubs und versperrt Wege, wenn man sich am Ziel fühlt. Ich bin gefangen von Sanderson Welt, seinen Charakteren und von den Möglichketen die sich noch bieten. Sogar mit dem Umfang seiner Bücher habe ich mich abgefunden, den kürzen lässt sich einfach nichts. Dafür ist seine Welt zu gigantisch und zu umfangreich. Zum Glück kommt schon in diesem Monat der 4. Band raus. Und ich muß nicht lange auf mein Wiedersehen in Roschar warten.

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