Leserstimmen zu
Die Worte des Lichts

Brandon Sanderson

Die Sturmlicht-Chroniken (3)

(7)
(1)
(1)
(1)
(0)
€ 24,99 [D] inkl. MwSt. | € 25,70 [A] | CHF 34,90* (* empf. VK-Preis)

INHALT Nach fünf Jahren ist der Rachefeldzug der Alethi gegen die Paraschendi zu einem Stellungskrieg erstarrt. Die Großprinzen hocken auf der zerschmetterten Ebene und jagen Edelsteinherzen hinterher, statt die vermeindlichen Mörder ihres alten Königs zur Rechenschaft zu ziehen. So in Konkurrenz verstrickt, zermürben die Großprinzen ihr Bündnis, das sie unter dem alten König geeint hat. Schnell bilden sich verschiedene Parteien, die ihre Intrigen spinnen und alle zum angeblichen Wohl Alethkars agieren. Und über all dem drohen die Bringer der Leere zurückzukehren. Genau wie der Ewigsturm. Beides wird die Welt leerfegen und die Zivilisation auf Punkt Null zurückschleudern. In dieser instabilen Situation erleben die Hauptcharaktere die unterschiedlichsten Dinge: Kaladin war einst Sklave und Brückenmann. Quasi zum schnellen Tod verurteilt. Jetzt ist er der erste dunkeläugige Hauptmann in der Leibwache eines Großprinzen. Diese Position beschert ihm schwierige (gesellschaftliche) Situationen. Er muss die Menschen beschützen, die er eigentlich verachtet, er muss aus Sklaven Soldaten formen, ein Mordkomplott aufklären und er muss verheimlichen, dass Sturmlicht in ihm fließt. Dabei wird er von dem Ehrensprensel Syl begleitet. Hellheit Schallan Davar ist der Wahrheit über die Bringer der Leere auf der Spur. Ihre Nachforschungen scheinen einen Weg aufzuzeigen, um den Ewigsturm und die Vernichtung der Ziviliation zu verhindern. Aber wie schafft sie es, dass Großprinz Dalinar ihr Gehör schenkt und glaubt? Großprinz Dalinar ist der Onkel des Königs und quasi aktueller Herrscher über Alethka. Seit einiger Zeit plagen ihn Visionen während der Großstürme. Der Allmächtige scheint ihm einen Weg zu zeigen, die Alethi und alle anderen Völker vor dem Ewigsturm zu bewahren. Dazu muss Dalinar die Großprinzen von seinem Weg überzeugen. Dazu bleiben ihm anscheinend nur noch 64 Tage. Und in all dem Chaos, taucht der weiße Attentäter wieder auf. In den letzten sechs Jahren hat er verschiedene Könige und Großprinzen in allen Königreichen Roshars ermordet. Wen will er diesmal holen? Und was ist seine Mission? FAZIT “Die Worte des Lichts” ist, genau wie die beiden ersten Bände, sehr schwer zu rezensieren. Auf den knapp 950 Seiten passiert so viel, aus so vielen unterschiedlichen Perspektiven, dass meine Rezension dem nicht gerecht wird. Alle Bände der Sturmlicht-Chroniken sollten gelesen und genossen werden. Brandon Sanderson hat einen Epos begonnen, der auch im dritten Band noch fesselnd und faszinierend ist, den Leser vorantreibt und ihn dann mit einem Cliff-Hänger zurücklässt. Die Sturmlicht-Chroniken gehören zu den wenigen Büchern, die ich wirklich gerne verfilmt sehen würde. Ein gescheiter Drehbuchautor und Regisseur könnten damit nicht nur sich, sondern auch Brandon Sanderson ein Denkmal setzen. Ganz kurz: ABSOLUTE KAUFEMPFEHLUNG

Lesen Sie weiter

Meine Meinung: Da ich bei dieser Rezi sicher nicht ohne Spoiler auskomme, werde ich heute zuerst meine Wertung und anschließend einen Jump Break einfügen. Wer dann noch meine Rezi weiter lesen möchte darf das gerne tun, wer Angst hat ich könnte zu viel aus den vorherigen Bänden verraten, der darf es auch gern überspringen :) Schallan, Dhalinar, Kalladin und Szeth gehen ihren Weg weiter. Auch wenn viele Hürden und Abgründe warten. Kalladin lernt seine Macht immer mehr kennen, ebenso Schallan, doch sind sie beide gezwingen Allianzen einzugehen die sie nie für möglich gehalten haben. Kalladin indem er einem Hellauge vertrauen lernen muß und schallan, die aus ihrem behüttenten Elternhaus herausgerissen, sich plötzlich zwischen Gaunern, Spionen, Verräter und Intriganten zurecht finden muß. dort sucht sie nach Verätern, nach Mördern und ihrem eigenen Platz. Nebenbei muß sie immer noch ihre Familie retten, doch Jhasnar Plan drohnt durch Attentäter zu scheitern. Ihr seht es passiert jede Menge in diesem Buch. Das Tempo hat in diesem Buch ordentlich angezogen. Es ist so viel geschehen, das ich bei 2. Lesen, wahrscheinlich noch Neues entdecken würde. So langsam sammeln sich die Akteure alle auf der zerbrochenen Ebene, und man spürt das Unheil förmlich heran kriechen. Die Konflikte zwischen den einzelnen Großprinzen und Großfürsten spitzen sich zu und man wartet immer auf den nächsten Knall. Nicht immer ist er einem vergönnt, doch wenn er kommt, dann knüppeldick und nachvollziehbar. Das finde ich nach wie vor sehr gut vom Autor gehändelt. Manchmal lässt er seine Charaktere vorhersehbar und dann wieder unvorhersehbar agieren. So wie das leben nun einmal spielt. Nicht immer ist alles Vorgegeben. Das Schicksal ist nicht in Stein gemeiselt und so mischt sich eine behütet aufgewachsene Adlige unter Sklavenhändler, Deserteure und Verräter. Um doch ihren Weg gehen zu können und ihre Unabhängigkeit zu behalten. Ein versklavter dunkeläugiger Soldat, wird zu Beschützer und Vertrauten des höchsten Hellaugen im Staat. Und so spielt Autor und Schicksal mit dem Leben der Einwohner Roschars. Er baut Brücken und lässt Dämme brächen. Gibt dem schicksal einen Stubs und versperrt Wege, wenn man sich am Ziel fühlt. Ich bin gefangen von Sanderson Welt, seinen Charakteren und von den Möglichketen die sich noch bieten. Sogar mit dem Umfang seiner Bücher habe ich mich abgefunden, den kürzen lässt sich einfach nichts. Dafür ist seine Welt zu gigantisch und zu umfangreich. Zum Glück kommt schon in diesem Monat der 4. Band raus. Und ich muß nicht lange auf mein Wiedersehen in Roschar warten.

Lesen Sie weiter