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Leserstimmen (85)

Tahereh Mafi: Ich fürchte mich nicht

Ich fürchte mich nicht Blick ins Buch

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-47849-1

Erschienen: 21.07.2014
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Kundenrezensionen

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Eine tödliche Gabe...

Von: Lena von Awkward Dangos Datum : 30.06.2017

awkward-dangos.blogspot.de

♥ Inhalt ♥

„Du darfst mich nicht anfassen“, flüstere ich. Bitte fass mich an, möchte ich in Wahrheit sagen. Aber wenn man mich anfasst, geschieht Seltsames. Schlimmes. Ihr Leben lang war Juliette einsam, eine Ausgestoßene – ein Monster. Ihre Berührung ist tödlich, man fürchtet sie, hat sie weggesperrt. Bis die Machthaber einer fast zerstörten Welt sich ihrer als Waffe bedienen möchten. Doch Juliette beschließt zu kämpfen – gegen die, die sie gefangen halten, gegen sich selbst, das Dunkel in ihr. Für ihre Liebe. Und für den Zauber der Berührung...

Text: Goldmann


♥ Cover & Ausstattung ♥

Normalerweise ziehe ich immer das gebundene Buch vor, aber ich muss doch gestehen, dass die Taschenbuchausgaben sehr schön sind. Das Buch ist sehr stabil, recht klein und daher auch schön handlich. Das Cover ist mit einer Glanzbeschichtung versehen, also nicht matt, wie man es von den meisten Taschenbüchern gewohnt ist, was ich sehr schön finde. Obwohl ich die Originalcover deutlich lieber mag und eine junge Frau mit wehendem Kleid nicht gerade ein originielles Motiv ist, finde ich die deutschen Cover sehr hübsch gestaltet. Das leuchtend blaue, wallende Kleid hat zwar keinen wirklichen Bezug zum Inhalt, sticht aber vor dem zart graublauen Hintergrund aus Skyline und Wolken deutlich heraus. Es ergibt sich ein stimmiges Gesamtbild, in dem die Farben einfach perfekt harmonieren. Auch der Buchrücken ist sehr hübsch gestaltet.


♥ Umsetzung ♥

Tahereh Mafis Trilogie spielt in einer dystopischen Welt, deren Umwelt stark vom Menschen beeinträchtigt wurde. Viele Tiere und Pflanzen sind komplett ausgestorben, die Menschheit bangt ums Überleben. Mittendrin eine junge Frau, ausgestattet mit einer grausamen Gabe, die alle um sie herum in Angst und Schrecken versetzt. Die Geschichte beginnt in der Irrenanstalt, in die Juliette aufgrund ihrer gefürchteten Kräfte eingesperrt wurde. Dort fristet sie ein einsames, auswegloses Leben - bis ihr Adam als neuer Zellengenosse zugeteilt wird...

Das Buch ist größtenteils nicht sonderlich actionreich, wie man es normalerweise von einer Dystopie erwarten würde. Mir gefiel das aber sehr. Schon von der ersten Seite an war ich begeistert, vollkommen in Mafis Welt gefangen und musste einfach immer weiterlesen. Die Geschichte ist sehr emotionsgeladen, fesselnd, mitreißend, eher ruhig, aber man bekommt einen so guten Einblick in Juliettes Psyche, ihre Gedankenwelt, das Leben in der Irrenanstalt, dass man gespannt weiterliest. Die Anstalt fand ich so interessant und erschreckend, sie hätte mir schon als Setting für die Geschichte gereicht. Ich hätte gerne noch mehr über das Leben dort erfahren und das Zusammenspiel der beiden Charaktere in einer Zelle fand ich auch sehr interessant. Dennoch verlagert sich die Geschichte sehr bald an einen anderen Handlungsort.

In den Händen des Militärs und des skrupellosen Warners findet sich Juliette erneut in Gefangenschaft wieder und wird unfreiwillig zu einem Versuchsobjekt, einer menschlichen Waffe. Man bangt um dieses arme Mädchen und fiebert mit ihr mit, wie sie in dieser grausamen Umgebung besteht und an ihren Idealen festzuhalten versucht. Dabei erfährt man Stück für Stück mehr über die Welt draußen, Juliettes Gabe und durch kurze, gut platzierte Rückblenden auch eine Menge über ihre Vergangenheit. Die Gefühle und Überzeugungen der Charaktere stehen ebenso im Vordergrund wie die Suche nach sich selbst. So steckt auch die Liebesgeschichte voller Emotionen. Es gibt zahlreiche prickelnde wie emotionsgeladene und hochromantische Szenen, die mir mächtig Herzklopfen bereitet haben. Leider nimmt die Liebesgeschichte zwischen Juliette und Adam aber im weiteren Verlauf einen immer größeren Raum ein, sodass die Handlung ungefähr ab der Mitte des Buches recht stark abnimmt. Irgendwann wurde es mir ein bisschen zu viel Liebesgedöns, wenn sich die Charaktere doch eigentlich auf der Flucht befinden. Ab diesem Punkt ging mir vieles auch etwas zu glatt über die Bühne und ein wenig unlogisch/ aufgesetzt wurde es leider auch. Das Ende wiederum hat mir wieder sehr gut gefallen und macht Lust auf mehr.


♥ Charaktere ♥


Die Handlung wird stark von den vielschichtigen Charakteren und Juliettes Gedankenwelt getragen, in der Realität und Traum desöfteren verschwimmen. Juliette hat bei mir wirklich einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Sie ist eine starke Persönlichkeit, die eine harte Kindheit hinter sich hat, in der sie aufgrund ihrer Gabe niemand akzeptieren wollte. Die einsame Zeit im Irrenhaus hat sie an die Grenzen ihres Verstandes gebracht, dennoch würde ich sie keinesfalls als verrückt beschreiben. Sie hat so vieles durchmachen müssen und konnte lange mit niemandem reden, da wundert es mich nicht, dass ihre inneren Monologe etwas ausarten, sich ihre Gedanken im Kreis drehen und sie gegenüber anderen und sich selbst so widersprüchliche Gedanken/ Gefühle hat. Juliette erwacht schießlich aus ihrer psychischen Starre, als sie Adam begegnet.

Zwischen Adam und Juliette besteht eine Chemie, die man definitiv spüren kann. Die Liebesgeschichte ist sehr schön und voller Emotionen, lässt beide innerlich aufblühen. Dennoch war er mir von Anfang an nicht ganz geheuer. Kann man sich wirklich sicher sein, auf wessen Seite er steht, oder bin ich zu paranoid? Jedenfalls ist Adam mir irgendwie suspekt. :D Es ist komisch, aber ich bekenne mich definitiv zu Team Warner. Er ist grausam, spielt seine Spielchen mit Juliette und verhält sich anfangs wie ein Arsch, außerdem scheint er nicht alle Tassen im Schrank zu haben. Trotzdem konnte ich ihn einfach nicht hassen. Er ist skrupellos, ja, aber es werden auch immer wieder Hinweise gestreut, dass er es ebenfalls nicht leicht hatte. Außerdem empfindet er gegenüber Juliette eine Obsession (Liebe?), die ich noch nicht so recht einordnen kann. Ist sie für ihn wirklich nicht mehr als eine menschliche Waffe? Der innere Zwiespalt, in dem er sich scheinbar befindet, fasziniert mich sehr. Warum müssen die Bad Boys auch immer so geheimnisvoll sein? :D

Zum Ende hin tauchen noch einige interessante Nebencharaktere auf, die mich wirklich neugierig auf den zweiten Teil gemacht haben. Nur die brüderliche Beziehung zwischen Adam und James fand ich leider nicht wirklich greifbar. Dafür ist mir Kenji mit seinem anzüglichen Humor umso mehr ans Herz gewachsen.


♥ Schreibstil ♥

Ich habe noch nie einen Schreibstil erlebt, der so sehr im Einklang mit der Geschichte und den Gefühlen der Protagonistin ist, wie dieser. *.* Mafis Worte sind unglaublich fesselnd, berührend und einfach wunderschön. Ich habe bisher nichts vergleichbares gelesen. Am Anfang redet Juliette innerlich mit sich selbst, da sie mit niemandem kommunizieren kann, weshalb sich das Buch in großen Teilen als innerer Monolog liest. Es wiederholen sich einige Wörter oder Sätze, da ihre sich Gedanken oftmals im Kreis drehen und viele Gedankengänge, die sie nicht denken möchte oder darf, sind durchgestrichen. Dadurch kam bei mir aber absolut keine Langeweile auf, viel mehr hat mich dieser ungewohnte Stil wirklich fesseln können. Im späteren Verlauf liest sich das Buch dann etwas "normaler", sobald die Handlung in den Vordergrund tritt und Juliette ihre kleine Gedankenwelt verlässt. Das fand ich zwar ein wenig schade, aber sehr konsequent umgesetzt. Dieser eigenwillige, wunderschöne Schreibstil, der von Situation zu Situation mal mehr und mal weniger stark ausgeprägt ist, rundet das Leseerlebnis meiner Meinung nach sehr schön ab und ist einfach außergewöhnlich.


♥ Fazit ♥

Der Auftakt zur Shatter-Me-Trilogie besticht durch einen einzigartigen, mitreißenden Schreibstil, viele Emotionen, großartige Charaktere und einen interessanter Plot. Ich bin wirklich begeistert von diesem Buch! Hätte die Story nicht zwischendrin durch die - zu weit im Vordergrund stehende - Liebesgeschichte geschwächelt, wäre meine Wertung wohl noch weitaus höher ausgefallen.^^ Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band und bin gespannt, wie es mit Juliette, Adam und Warner weitergeht!


4/5 ♥

Tauche ein in einer Welt voller...

Von: Dorothea Müller Datum : 05.05.2017

https://buecherebooksmehr.wordpress.com/2017/05/16/ich-fuerchte-mich-nicht-von-tahereh-mafi/

Juliette lebt einsam in eine Zelle und niemand darf sie anfassen. Als plötzlich ein Junge in ihre Zelle gebracht wird. Änder sich ihre Welt, jede Berühung von ihr ist tödlich. Jetzt soll sie als Waffe benutzt werden. Doch Juliett kämpft um ihre Leben und für ihre Liebe.

Ich bin durch einen Zufall über diese Reihe gestolpert. Die Titel der ganzen Reihe waren es was mich gefesselt haben und dich dann den Klappentext gelesen habe, musste ich mir einfach die Bücher holen. Erst einmal vorsichtig Band 1 geholt und bin total begeistert. Es fangt langsam an. Man wird in die Welt von Juliette geholt und erst mal glaubt man das sie den Verstand verloren hat. Doch diese Seite mehr und merkt das sie nur so überleben konnte. Als dann auch noch Adam auftaucht, ändert sich ihre Welt somit auch meine. Um so mehr man von dieser Welt sieht desto eher will man zurück in die Zelle. Die ganze Geschichte ist voller Spannung, Action und Romantik. Die plötzlichen Wendungen nicht so vergessen.

Was für eine sprachliche Wucht

Von: Marakkaram aus Lingen Datum : 11.04.2017

Ich bin verflucht ~ Ich habe eine Gabe.

Ich bin tödlich ~ Ich bin das Leben.

Niemand darf mich berühren ~ berühr mich!

~ ~ ~

Man hat sie weggesperrt. Alleine, eingekerkert in einer Kammer ohne jeglichen Kontakt zur Aussenwelt oder anderen Menschen. Seit 264 Tagen schon vegetiert die 17jährige Juliette hier vor sich hin und versucht alles, um nicht doch irgendwann den Verstand zu verlieren. Und sie weiss, es ist besser so; weiss, sie ist gefährlich, denn eine Berührung von ihr bedeutet den Tod und sie kann es nicht kontrollieren.

Doch eines Tages öffnet sich die Tür und sie bekommt einen "Zellengenossen" Adam, ein Junge, mit dem sie früher zusammen zur Schule gegangen ist. Juliette ist irritiert über die Gefühle und Gedanken, die er in ihr auslöst. Zum Glück erkennt er sie nicht, weiss nicht, dass er mit ihr zusammen eingesperrt ist, dem Mädchen, das den Tod bringt.

Und dann öffnet sich die Tür ein weiteres Mal und Juliette muss sich die Frage stellen, wer ist Adam wirklich, Freund oder Feind?

~ ~ ~

Wow, was soll ich sagen... Dieser Roman hat mich einfach umgehauen. Ein Buch, das mir völlig unerwartet unter die Haut gekrochen ist und dabei ist der Fakt, dass es sich um eine Dystopie handelt, fast nebensächlich. Die Geschichte(n) der Protagonisten, Juliettes Gedanken, die Gefühle der Beiden... davon lebt und atmet das Buch. Da sitzt jedes Wort ~ da trifft jedes Wort. Die Gefühle sind fast greifbar, man spürt die Liebe, die Angst, die Unsicherheit, bis hin zum Knistern in der Luft.

Die Autorin hat einen wunderschönen, wenn auch etwas ungewöhnlichen Schreibstil, der es ermöglicht, diese Palette an Emotionen in ihrer ganzen Weite und Tiefe zu transportieren. Der einem Juliette nahebringt, obwohl sie selber nicht weiss, wie sie aussieht; der einen Adam lieben lässt, obwohl man nicht weiss, auf welcher Seite er steht...

Fazit: Eine Dystopie mit einer gar nicht so aussergewöhnlichen Geschichte, aber ein aussergewöhnliches Buch, das ganz klar und vor allem positiv aus der Masse heraussticht. Bitte, bitte mehr davon!

Tiefsinnig, Emotionsvoll und viel Spannung erwartet den Leser !

Von: Buch Versum Datum : 26.07.2016

https://buchversum.wordpress.com/

So ein wundervolles Buch, soviel zum Nachdenken, soviel zum Verdauen !Kaum möglich eine Meinung ohne Inhaltswiedergabe zu setzen.

Man wird direkt von Schreibstil beeindruckt und mitgerissen, Fragen werden eröffnet; Wer ist Juliette ? Wer ist Ihr Zimmernachbar ?

Vertrautheit ist eine viel zu teures Gut, hoffentlich wird es Juliette nicht zum Verhängnis !?

Juliette, Ihre Gefühle und Ihre Vergangenheit, alles wird langsam aufgedeckt, wir sind schnell auf Juliettes Seite und möchten Ihr helfen ! So viele Emotionen, Sie muss erst wieder lernen Kontakt zu haben. So viel Spannung und so viele Gefühle. Beeindruckend wie fesseln es wird.

Man bekommt eine Bild eines gebrochenen Menschen, der soviel durchgemacht hat und dann auch noch isoliert von anderen und der Welt in einer Zelle lebt, so wenig erhält, dass es Sie am Leben erhält aber Sie schwächt, nicht nur körperlich als auch physisch. Dann Hoffnung, durch Adam, aber sollte man mit Vorsicht so schnell vertrauen!

Adam, der Zimmergenosse, eine Gefahr ? Eine Hilfe ? Definitiv jemand vertrautes, sehr spannend wird es und wir zittern mit, für wen steht Adam ein ?

Aber auch andere Charakter und überraschende Handlungsweisen tauchen auf. Warner ist ein Charakter der überrascht, ich hoffe Wir werden noch mehr von Ihm lesen, ein Bad Boy braucht jede Geschichte !

Tiefsinnig, Emotionsvoll und viel Spannung erwartet den Leser !

Emotionsturm vom Feinsten

Von: CharlotteBooh Datum : 30.04.2016

Rezension zu Ich fürchte mich nicht von Tahereh Mafi.

Dieses Buch habe ich vor Jahren einmal in der Bibliothek gesehen und war fasziniert von der Titeldarstellung auf dem Cover. Durch die beiden Farbtöne wurden verschiedene Bedeutungsperspektiven und -zusammensetzungen hervorgehoben. So kann es heißen "Fürchte mich", "fürchte mich nicht" oder eben auch "Ich fürchte mich". Das Tolle an dem Titel ist, dass alle diese Aussagen von der Hauptperson stammen könnten und zu jeweils einem anderen Menschen gesagt werden könnten, der in der Handlung eine unmittelbare Rolle spielt.

Aber zuerst die Fakten:

Autor: Tahereh Mafi
Titel: Ich fürchte mich nicht
Verlag: Goldmann
Seiten: 316
Format: Hardcover, Softcover, Hörbuch, ePub
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Ich habe eine Gabe. Ich bin das Leben. Berühr mich.

»"Du darfst mich nicht anfassen", flüstere ich. "Bitte fass mich an", möchte ich in Wahrheit sagen. Aber wenn man mich anfasst, geschieht Seltsames. Schlimmes.«

Ihr Leben lang war Juliette einsam, eine Ausgestoßene – ein Monster. Ihre Berührung ist tödlich, man fürchtet sie, hat sie weggesperrt. Bis die Machthaber einer fast zerstörten Welt sich ihrer als Waffe bedienen möchten. Doch Juliette beschließt zu kämpfen – gegen die, die sie gefangen halten, gegen sich selbst, das Dunkel in ihr. An ihrer Seite ein Mann, zu dem sie sich unaufhaltsam hingezogen fühlt. Ihn zu berühren ist ihr sehnlichster Wunsch – und ihre größte Furcht ...
Wie so viele Bücher aus den vergangenen Jahren handelt es sich auch hier um eine Dystopie. Eine Schreckensvorstellung der Welt, die gar nicht so abwegig klingt, denn hier hat der Mensch die Natur zugrunde gerichtet und diese Welt ist nur noch ein kleines Stück schlimmer, als die, in der wir gerade leben.

Die Idee der Welt um Juliette ist gar nicht mal das Besondere in diesem Buch, vielmehr ist es Juliette selber. Denn Juliette hat eine Gabe; durch ihre Berührung kann sie Menschen töten. Deswegen ist es nur verständlich, dass Juliette seit je her von der Gesellschaft ausgegrenzt wird, die Menschen sind nun mal nicht nett und so muss die Hauptperson eine isolierte und von Schikanen geprägte Kindheit erleben, ehe man sie wegbringt. Die eigentliche Geschichte beginnt in einer Art Gefängnis, mit kalten Betonwänden und ohne Licht und nur zwei Minuten zum Duschen.
Sehr viel mehr möchte ich nicht erzählen, denn Dystopien sind sparsam an Details (meistens) und ich möchte ja nur ungerne spoilern. Es handelt sich um den ersten Band einer Trilogie, und Teil Zwei und Drei sind auch bereits erschienen.

Wie ich vorhin schon angemerkt habe, ist die Realistik des Buches sehr nah an unserer Welt angesiedelt. Dabei sind hauptsächlich die negativen Eigenschaften der Menschen in den Vordergrund gestellt worden. Es geht hier um Machtkämpfe, Perversitäten (So wird es von Juliette gesehen, wie pervers das nun wirklich ist, muss jeder für sich entscheiden. Ich bin der Meinung, wenn man Dystopien schon kennt und nicht gerade zart besaitet ist, kann man auch das lesen.) Ausgrenzung, Gehässigkeiten und Brutalität. Und das alles sind wesentliche Aspekte unseres täglichen Lebens. Natürlich gibt es auch kurze schöne Momente, je weiter man im Buch voranschreitet, desto ausgewogener und "positiver" wird die Geschichte, was zum Teil an Juliettes Sicht auf die Welt liegt, aber auch an den Umständen.
Auch in diesem Buch gibt es zwei rivalisierende männliche Hauptcharaktere, Adam und Warner. Wer von den beiden der "Gute" und wer der "Böse" ist, merkt man dann beim lesen, wobei ich die Vermutung hege, dass es nicht bei dieser klaren Rollenverteilung bleiben wird in den Folgebänden.

Die Komplexität einer Dystopie ist nicht mit der eines High-Fantasy-Romans zu vergleichen, aber nichtsdestotrotz erzählt Mafi eine gute Geschichte, die vor allem durch die Selbstbestimmung der Figuren besticht und die Handlung vorgibt. Das es sich hier um Teil Eins einer Trilogie handelt ist absehbar, dass die Welt noch um einiges komplizierter werden wird und auch die Figuren vor Entscheidungen gestellt werden, die Probleme mit sich bringen werden. In diesem Band ist deshalb alles sehr Schwarz-und-Weiß gehalten, was zur Abwechslung aber auch ganz schön sein kann, weil man das Buch einfach lesen und genießen kann.
Eine weitere Besonderheit dieses Buches ist, dass es nicht dem typischen Roman-Aufbau folgt. Es gibt mehr als einen Höhepunkt und bereits nach der Hälfte des Buches hätte die Autorin abschließen können, denn so liest man es heute häufiger. Aber Mafi hat sich dagegen entschieden und erzählt eine Geschichte, die sich liest als wären es zwei. Wenn man in der Mitte einen Schnitt macht, erhält man zwei fast unterschiedliche Welten, und am Beginn und Ende des Buches zwei fast unterschiedliche Juliettes. Die Charakterentwicklung der Protagonistin ist (in meinen Augen) fast nahezu perfekt umgesetzt, beim lesen selber merkt man es nicht, aber sobald man die Juliette am Anfang mit der vom Ende vergleicht, sieht man sich zwei ganz unterschiedlichen Menschen gegenüber.

Wenn man das Buch zum ersten Mal aufschlägt, fällt einem sofort der Schreibstil auf. Nicht nur die Art des Schreibens ist besonders und neu, auch die optische Darstellung. Ganze Textpassagen sind einfach durchgestrichen, was mir in noch keinem weiten Buch begegnet ist. Nebenbei lässt Mafi auch die Gedanken und Handlungen Juliettes verschmelzen, sodass man beim lesen die ungefilterten Gefühle und Gedanken der Figur vorfindet. Diese Art des Schreibens reißt den Leser in ein Gefühlschaos, weil alles plötzlich genauso auf den Lesenden einstürzt, wie auf die Protagonistin. Eine emotionale Reise beginnt mit dem ersten Satz und alle durchgestrichenen Textpassagen zeigen Depressionen und Selbstzweifel wie sie jeder Teenager kennen wird. Je weiter der Roman voranschreitet, desto weniger werden die durchgestrichenen Sätze, denn Juliette entwickelt sich und mit ihr ihre Ängste, was wirklich großartig umgesetzt wurde. Übrigens sollte man sich von fehlenden Kommas und wiederholenden Wortgruppen nicht verunsichern lassen, dass sind keine Druckfehler sonder gewollte Stilmittel.

Auch wenn ich die Welt aus Ich fürchte mich nicht nicht gut heißen kann, und es mir ehrlich gesagt, Angst macht zu lesen, dass unsere Welt eines Tages genauso aussehen könnte, hat mir das Buch persönlich sehr Gefallen. Die Darstellung der Menschen entspricht einfach der Realität und zeigt die miesesten Seiten unserer Gesellschaft, was nicht schön ist zu lesen, aber doch zeigt, wie grausam wir sein können. Das mag jetzt negativ klingen, aber ich finde es toll, dass Mafi den Mut hatte diese Seiten aufzuschreiben und direkt in den Roman einzubauen. Juliettes Entwicklung ist ein weiterer Punkt, der mich beeindruckt hat, denn heute liest man selten von so starken Frauen oder Protagonisten im allgemeinen. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen der Tribute von Panem mochte und Die Bestimmung, obwohl sie wenig mit einander gemeinsam haben.

Von mir bekommt dieses Buch 4,5 von 5 Sternen.
Den halben Stern Abzug gab es, weil die Gewaltbereitschaft in diesem Buch problematisch ist, wie in jedem anderen Dystopie-Roman auch.

Bis zum nächsten Mal, Charlotte.

* Dieses Buch wurde mir vom Goldmann-Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Ich fürchte mich nicht

Von: Sunshinewithemily Datum : 20.02.2016

Zusammenfassung: Ihr Leben lang war Juliette einsam, eine Ausgestoßene – ein Monster. Ihre Berührung ist tödlich, man fürchtet sie, hat sie weggesperrt. Bis die Machthaber einer fast zerstörten Welt sich ihrer als Waffe bedienen möchten. Doch Juliette beschließt zu kämpfen – gegen die, die sie gefangen halten, gegen sich selbst, das Dunkel in ihr. An ihrer Seite ein Mann, zu dem sie sich unaufhaltsam hingezogen fühlt. Ihn zu berühren ist ihr sehnlichster Wunsch – und ihre größte Furcht ...


Inhalt : Die Zukunft. Die Welt die man kennt ist zerstört , verschmutzt und unfruchtbar. Die Regierung , das Reestablishment wirbt für ein besseres Leben, doch sie tut das genaue Gegenteil . Sie ist nach Macht aus und unterdrückt immer mehr Leben. Mehr Menschen sterben durch ihre Hand anstatt durch Hunger und ihr Oberbefehlshaber Warner will Juliette. Juliette ein 17 jähriges Mächdchen, das ein ganzes Teil ihres Lebens in Isolationshaft verbracht hat.

…...........Zitat S.9 : ,Ich bin seit 246 Tagen eingesperrt.... 1 Fenster.4 Wände. 15 Quadratmeter. Ein Alphabet mit 26 Buchstaben, die ich seit 246 Tagen nicht mehr ausgesprochen habe. 6336 Stunden, seit ich zum letzten Mal jemanden berührt habe....

Warum? Juliette hat eine Gabe. Eine tödliche Gabe. Nur durch eine Berührung , ob gewollt oder ungewollt , saugt sie einem das Leben aus.

….........Zitat:,,Du darfst mich nicht anfassen'' flüstere ich. Bitte fass mich an. Möchte ich ihn Wahrheit sagen. Aber wenn man mich anfasst, geschieht Seltsames. Schlimmes...

Eines Tages stoßen die Wächter einen Mithäftling in ihre Zelle. Adam. Ein Zufall? Nein. Adam ist in Wirklichkeit ein Soldat und Spion des grausamen Oberbefehlshaber Warner. Dieser holt Juliette auf seinen Palast, denn er ist fasziniert von ihrer Gabe. Er will Juliette gefügig machen und ihre Kraft für sich zum Nutzen machen. Juliette , eingeschüchtert un angeekelt von der eigenen tödlichen Macht , schwankt zwischen Gut und Böse. Licht und Dunkel – zwischen ihrer aufkeimenden Liebe zu Adam und ihrer eigenartigen Faszination für Warner.
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Persönliche Bewertung: Ich bin auf das Buch gekommen, da mir das Cover der englischen Ausgabe sehr gefallen hat. (Shatter me) Wenn ich ehrlich bin, war ich fast schon ein kleines bisschen enttäuscht, als ich das deutsche Cover zum ersten mal gesehen habe. Ich weiß, dass viele Leute dieses Cover sehr schön finden ,aber ich frage mich einfach wo die Beine und Füße der Frau abgeblieben sind. (Vielleicht könnt ihr auf dem Bild erkennen was ich meine , es guckt nur eine Andeutung von Fuß aus dem Kleid heraus.) Aber das spielt ja nicht zur Sache wie das Buch ist.

Also: Ich fand das Buch unglaublich toll! Der Schreibstil des Buches war zwar etwas komplett Neues für mich. Das Buch war aber trotzdem sehr flüssig zu lesen. Die Autorin Tahereh Mafi arbeitet in diesem Buch mit abgehackten Sätzen , die erzielen , dass während des ganzen Buches eine gewisse Spannung in der Luft liegt. Eine Kritik zu diesem Schreibstil habe ich jedoch: Die Autorin hat eine spezielle Art Dinge und Gefühle zu beschreiben. Für mich waren diese Stellen im Buch aber meistens fast schon unverständlich. Was ich mit unverständlich meine?

Zitat S.230 : Geheimnisse tropfen aus seinem Mund, und aus meinen Ohren tropft die Tinte dazu, befleckt meine Haut mit seinen Geschichten.''
Zitat S. 13 : Ich bin ein Regentropfen. Meine Eltern haben mich aus ihren Taschen geleert und auf einer Betonplatte verdampfen lassen.

Vielleicht ist unverständlich das falsche Wort. Es ist sehr wohl zu verstehen was bei diesen Worten gemeint ist, doch meinen Geschmack trifft es leider nicht. Doch ich finde die Grundidee des Buches wirklich toll und mir fiel es jedes mal schwer es beiseite zu legen, wen ich etwas zu tun hatte. Obwohl es eine Dystopie ist, spielt dieses Thema eher im Hintergrund ab und ist deshalb eher schwach. Doch die Stellen an denen das Thema etwas in den Vordergrund rückte waren echt toll. Ich muss sagen , dass mich die Liebesgeschichte von Adam und Juliette nicht sehr berührt hat. Es war zwar wirklich süß von Adam, wie er sich um Juliette gekümmert hat, aber das was von ihrer Seite kam, hat mich völlig kalt gelassen. Überraschenderweise taucht in diesem Buch auch Humor auf! Die erste Hälfte des Buches war ziemlich ernst , finster und düster, doch ab der Mitte tauchten plötzlich stellen auf die wirklich lustig waren, obwohl am Ende des Buches eigentlich die Spannung ihren Höhepunkt erreicht hatte.


Trotz all dem gebe ich dem Buch 4 von 5 Sternen.

[Rezension] Ich fürchte mich nicht

Von: Mareike Datum : 20.02.2016

buch-challenges.blogspot.de/

Ich fürchte mich nicht ist das Debüt der Autorin Tahereh Mafi und geht mit dem momentanen Trend Dystopien zu veröffentlichen. Dennoch hebt sich dieses Buch eindeutig von der Masse der neuen Dystopien ab, weil es zum einen eine wirklich interessante Geschichte vorweisen kann und zum anderen in einem ganz eigenen, einprägsamen Stil geschrieben wurde. Thematisch war die Idee ungewöhnlich, ein Mädchen mit einer "Gabe" zu belegen, die bei Berührung andere Menschen tötet. Es gibt öfter Bücher, in denen Menschen besondere Gaben haben, aber meistens sind diese eher positiv eingesetzt, so dass sich hier eine völlig neue Geschichte entwickelt. Juliette wird von ihrer Umwelt gemieden, niemand will sich mit ihr anfreunden und ihre eigenen Eltern erkennen sie kaum als ihre Tochter an. Das alles ist sehr einprägsam und derart authentisch geschrieben, dass man sich kaum aus der Geschichte befreien kann. Bis zur letzten Seite entsteht so eine Grundspannung, die immer nur noch gesteigert wird.

Die Protagonistin Juliette ist ein interessanter und vielschichtiger Charakter. Man erfährt ihre eigenen Gedanken und die Gefühle meist bildlich, aber dafür so gefühlsstark, dass es einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Ihr Schmerz ist zu Beginn des Buches fast greifbar und man leidet automatisch mit ihr mit. Schon im ersten Teil des Buches wird über so viel Schreckliches berichtet, das Juliette widerfahren ist, dass man sie einfach nur noch beschützen und trösten möchte. Auch die weiteren Charaktere lernt man gut kennen. Natürlich gibt es Randfiguren, die man nur auf eine Weise kennen lernt, aber gerade Charaktere, die man nicht auf dem Radar hatte werden plötzlich zum Ende hin von einer anderen Seite gezeigt. Ich war mehr als einmal überrascht von Handlungen und manchmal auch hin und her gerissen, ob man einem Charakter seine Erklärungen abnehmen kann. Das sehe ich allerdings als positiv in dem Buch. Man muss mehrfach hinterfragen und kommt dennoch nicht auf die richtige Lösung.

Besonders auffällig ist auch der Stil der Autorin. Sie hat eine Art die Tatsachen und Gefühle zu beschreiben, die wirklich unter die Haut geht. Innerhalb der ersten Sätze war sofort klar, wie speziell dieses Buch daher wird und Tahereh Mafi ist ihrem Stil bis zum Ende treu geblieben. Im ersten Moment sind die Vergleiche, die ständig gezogen werden, ein wenig holprig zu lesen, aber nach ein paar Seiten ist man so in die Handlung vertieft, dass man den Stil eher genießt als verflucht. Trotz der bildlichen Sprache ("Jemand reißt mir die Haut vom Körper" (S. 56)) ist immer klar, was ausgesagt werden soll. Oftmals werden die persönlichen Gefühle der Protagonistin Juliette auf diese Weise beschrieben. Spannend fand ich es, dass sehr oft Sätze durchgestrichen sind und das völlige Gegenteil zu diesen Sätzen dann folgt. Wenn Juliette beispielsweise gerne berührt werden will ist dies durchgestrichen, weil sie genau weiß, dass es die Person gegenüber töten würde. Sie sagt dann oft, dass sie nicht berührt werden möchte, was aber nur ihren Schmerz und ihr Verlangen unterstreicht. Eine sehr außergewöhnliche Art, das Innenleben der Protagonistin darzustellen, wie ich finde.

Nun kann ich es kaum erwarten, dass Band 2 erscheint, weil das Ende auch noch ein direkter Fingerzeig auf viele weitere Möglichkeiten gibt. Es bleibt die eine oder andere Frage offen, die bestimmt in den folgenden Bänden noch gelöst wird, aber man merkt schon, dass mit dem zweiten Buch auch ein neuer Abschnitt in der Geschichte starten wird. Ich bin wirklich sehr, sehr gespannt, wie es weitergeht.

Bewertung
Ich fürchte mich nicht ist ein ungewöhnliches Debüt, das mit einem besonderen Stil und einer düsteren Zukunftsvision besticht. Insgesamt war ich spätestens bei Seite 2 völlig gefesselt vom Stil, der Handlung und den Gefühlen, die in den Worten stecken und konnte mich kaum von dem Buch trennen. Ich kann nur eine absolute, uneingeschränkte Leseempfehlung aussprechen, weil Ich fürchte mich nicht sich in von anderen Dystopien abhebt.

Eine dystopische Liebesgeschichte über ein Mädchen mit einer tödlichen Gabe

Von: BookWonderland Datum : 18.02.2016

the-bookwonderland.blogspot.de/

Bei diesem Buch ist mir als erstes das Cover aufgefallen. Es ist einfach wunderschön und gefällt mir unglaublich gut. Es war wohl ein Hauptgrund das Buch zu lesen. Der andere Grund war die interessante Geschichte, die sich hinter diesem Buch verbirgt.
Juliette ist seit 264 Tagen eingesperrt und hat seitdem mit niemanden gesprochen und auch niemanden gesehen. Dann wird Adam zu ihr in die Zelle gesperrt und Juliette wird wieder daran erinnert was es bedeutet jemanden zu berühren. Was es bedeuten könnte, wieder jemanden mit ihrer Berührung zu verletzen oder sogar zu töten. Doch nicht nur die Angst davor jemanden zu berühren prägt das Leben von Juliette, auch die neue Wendung, die ihr Leben nimmt, erschüttert die junge Frau. Sie soll eine Waffe sein, sie soll willentlich Menschen verletzen und das ist der Punkt an dem Juliette entscheidet, dass es genug ist.
Juliette ist wirklich stark und das obwohl sie so lange eingesperrt war und immer von allen ausgegrenzt und als Monster gesehen wurde. Sie stellt das Wohl anderer über ihr eigenes und will niemanden verletzen, aber sie hasst sich auf für ihre 'Gabe'. Sie scheint gebrochen, aber vielleicht kann Adam ihr dabei helfen, wieder die Kraft in sich zu finden und zu kämpfen und sich nicht selbstaufzugeben.
Die beiden Männer, die eine große Rolle spielen könnten unterschiedlicher nicht sein. Adam versucht alles, um Juliette zu schützen und sieht hinter das, was allen sonst Angst macht. Warner hingegen will Juliette für sich haben, aber nicht nur ihre Macht will er nutzen, sondern auch Juliette selber will er besitzen.
Der Schreibstil ist etwas ungewöhnlich, zwischendurch viele kurze Sätze hintereinander, aber es passt zum Buch und auch zu den Gedankengängen von Juliette. Mir gefielen die durchgestrichenen Sätze, wo sich Juliette im Geiste selbst korrigiert oder Dinge wegstreicht, über die sie nicht denken will oder sollte. Durch den ungewohnten Schreibstil brauchte ich etwas, um in die Geschichte hineinzufinden, aber wenn als ich dann drin war, konnte ich kaum aufhören und war absolut gefesselt.
'Ich fürchte mich nicht' ist ein wirklich interessantes und spannendes Buch, aber mehr Liebesgeschichte, als Dystopie. Man erfährt einiges über die neue Welt, in der Adam und Juliette leben. Die Menschen selbst haben die Erde verdreckt und selbst so etwas wie Vögel sind eine Seltenheit geworden.
Ich freue mich schon sehr auf die nächsten Teile, denn ich möchte wissen, wie sich die Geschichte um Juliette entwickelt und ich möchte auch mehr über die Welt wissen, in der die Menschen leben.

Total begeistert! :)

Von: MimisBookworld Datum : 26.01.2016

mimis-bookworld.blogspot.de/

Inhalt:
Ihr Leben kang war Juliette einsam, eine Ausgestoßene - ein Monster. Ihre Berührung ist tödlich, man fürchtet sie. hat sie weggesperrt. Bis die Machthaber einer fast zerstörten Welt sich ihrer als Waffe bedienen möchten. Doch Juliette beschließt zu kämpfen - gegen die, die ssie gefangen halten, gegen sich selbst, das Dunkel in ihr. An ihrer Seite ein Mann, zu dem sie sich unaufhaltsam hingezogen fühlt. Ihn zu berühren ist ihr sehnlichster Wunsch - und ihre größte Furcht...

Meine Meinung:
Das Cover ist der hammer. Es wirkt einfach nur düster, mysteriös und man ist neugierig auf die Geschichte.
Der Schreibstil von Tahereh Mafi ist sehr flüssig und noch besser zu lesen. Dieses Buch hat mich von der ersten Minute an gefesselt und wollte mich nicht mehr loslassen. Das Buch ist aus der Sicht von Juliette geschrieben, dadurch erhält der Leser einen besseren Einblick in Juliettes Gedankengänge. Auch die Handlungen werden dadurch nachvollziehbarer. Sehr originell fand ich, dass die Gedanken von Juliette, die sie nicht gewillt ist zuzugeben, durchgestrichen sind.

Die Protagonisten sind sehr detailreich beschrieben und waren mir von Anfang an sehr sympathisch. Ich konnte mich sehr gut mit ihnen identifizieren. Während des Buches tat mir Juliettte aufgrund ihrer Gabe sehr leid. Niemanden berühren zu können... schrecklich.
Jedenfalls entwickelt sie sich zu einer ganz selbstbewussten jungen Frau, die weiß was sie mit ihrem Leben anfangen will. Sie und Adam harmonieren einfach. Zu Anfang dachte ich echt, dass Adam voll der A**** wäre, da er sich verhalten hat wie die Axt im Walde. Und dann war er ja plötzlich nur ein Soldat der den Befehl befolgt hat, Juliettes Vertrauen zu gewinnen. Nun ja, ich bin froh das er doch noch die Kurve bekommen hat und mit Juliette gemeinsam aus der Basis geflohen ist.
Ich habe mich keine Sekunde gelangweilt, während ich diesen absolut fantastischen Dystopie-Roman gelesen habe. Ich habe eigentlich das ganze Buch mitgelebt.

Das Ende des Romans ist eigentlich sehr in sich abgeschlossen, doch gleichzeitig eröffnet sich ein neues Kapitel und man möchte unbedingt wissen wie es weiter geht.

"Ich fürchte mich nicht" hat mich absolut erwischt. Der Roman hat mich einfach begeistert und ich werde auf alle Fälle die Fortsetzungen lesen. Es ist zudem eine außergewöhnliche Dystopie mit viel Spannung, Emotionen und einer sehr guten Storyline. Leseempfehlung? Zu 100% :).

Konnte mich komplett begeistern!

Von: Lenas Welt der Bücher Datum : 25.01.2016

www.lenasweltderbuecher.de

Meine Meinung:
An diesem Buch ist mir sofort der Schreibstil der Autorin aufgefallen. Denn es gibt immer wieder Wörter die durchgestrichen sind. Anfangs fand ich das noch ziemlich verwirrend, aber mit der Zeit wird deutlich, warum die Autorin dieses Stilmittel gewählt hat und es passt total gut. Dadurch bekommt der Leser noch mehr das Gefühl, wie es der Protagonistin Juliette geht und wie sie fühlt und wie sie gerne fühlen würde. Des Weiteren ist es so, dass Tahereh Mafi einen sehr eigenen Schreibstil hat, an den man sich erstmal gewöhnen muss, aber auch hier muss ich sagen, dass mir der mit der Zeit immer besser gefallen hat. Allerdings ist dieses Buch nichts für Leute die keine bildhafte Sprache mögen, denn auch dieses Stilmittel verwendet die Autorin häufig.

Nachdem ich mich an den Schreibstil der Autorin gewöhnt hatte, konnte ich das Buch nur schwer weglegen, denn es ist wirklich richtig toll! Es ist eine tolle Dystopie die Spannung, Action aber auch Erotik bereit hält. Diese Mischung fand ich gut und es war von jedem etwas dabei. Dadurch dass das Buch einige Wendungen hatte, stieg der Suchtfaktor noch weiter an und hat einen total gefesselt.

Auch die Charaktere, die die Autorin geschaffen hat, sind wirklich toll! Juliette macht eine tolle Entwicklung durch. Anfangs ist sie eher schüchtern und hat viele Zweifel doch mit der Zeit wird sie immer selbstbewusster und verändert sich. Das hat mir richtig gut gefallen!
Ich weiß gar nicht, was ich noch groß sagen kann, denn dieses Buch hat mich einfach nur begeistert!

Ich freue mich schon riesig auf den 2. Teil, der am 30.09.2013 erscheinen wird und "Rette mich vor dir" heißen wird. "Ich fürchte mich nicht" hat zwar keine Cliffhanger, aber man möchte trotzdem sofort wissen, wie es weiter geht!

Das Buch ist ein MUST READ für alle Dystopie Fans!

Unheimlich fesselnd!

Von: Lady Moonlight Datum : 20.01.2016

www.hoerbuchecke.eu/

"Ich fürchte mich nicht" hat mich am Anfang total verwirrt, gleichzeitig aber auch ein wenig umgehauen. Der Schreibstil ist sehr anstrengend, bis man versteht, was die Autorin ausdrücken will. Viele Passagen sind nämlich durchgestrichen - Derartiges ist mir bisher in einem Buch noch nicht untergekommen.

In den ersten zwei Sätzen meiner Rezension habe ich versucht, das zu demonstrieren, damit ihr wisst, was euch erwartet. Man kommt aber relativ schnell damit zurecht und spätestens dann fesselt diese Geschichte seinen Leser. Die Situationen werden teilweise so herrlich bildlich beschrieben. Mir kommt beim Lesen zwar bei vielen Büchern der Gedanke, dass die Geschichte auf der Leinwand ganz toll wirken würde - hier konnte ich mir gewisse Szenen aber konkret vorstellen. Ich habe gelesen, dass die Filmrechte schon verkauft wurden. Ich würde mir den Film definitiv anschauen.

"Ich fürchte mich nicht" ist ein sehr packender Reihenauftakt mit tollen Charakteren und dystopisch-romantischen Zügen. Die Geschichte wird aus Juliettes Sicht in der Gegenwartsform erzählt. Ich denke, es handelt sich hier um ein Buch, welches man entweder begeistert verschlingt oder eher frustriert zur Seite legt. Die Schreibweise ist durchaus gewöhnungsbedürftig. Ich gehöre definitiv zur ersten Gruppe. Mich hat diese Geschichte mitgerissen, berührt und neugierig zurückgelassen. Gegen Ende des Buches gibt es einige interessante Wendungen, mit denen ich absolut nicht gerechnet habe. Ich kann diese Dystopie auf jeden Fall weiterempfehlen und freue mich schon auf die Folgebände, die ich sicher bald lesen werde.

Idee der Story und der Protagonistin waren doch so toll, wieso musste es wieder mal total übertrieben werden?

Von: haihappen_Uhaha Datum : 30.12.2015

https://www.youtube.com/channel/UCXGuHkbcgXeYR7GLujPWzBw

Cover:
Einfach nur wunderschön! Die ganze Reihengestaltung ist einfach der Hammer!

Handlung:
Juliette hat die Gabe mit nur einer Berührung zu töten, weshalb sie seit Jahren eingesperrt lebt, um als Waffe benutzt zu werden. In ihrer Gefangenschaft trifft sie auf Adam. Adam der ihr Leben verändern wird.

Meinung:
Wie sehr habe ich mich auf diese Buch gefreut! Ich habe mir eine actionreiche Dystopie vorgestellt mit einem Hauch Liebe. Doch bekommen habe ich nur eine fragwürdige Gabe, eine unbekannte Welt, eine schnulzige schmachtende Lovestory und eine menge offener Fragen. Das Buch ist nicht schlecht! Der Schreibstil ist schonmal besonders. Juliettes Gedanken werden einfach mal durchgestrichen markiert. Das war wirklich besonders und interessant. Was leider sehr nervig war am Schreibstil, waren die ständigen Wiederholungen von Wörtern. Es kam vor, dass einfach mal 5 mal hintereinander oder eine Seite lang, das selbe Wort stand oder der selbe Satz. Das hat den Lesefluss schon gestört. Aber nicht nur das. Die kurzen Sätze wirkten abgehackt und die komischen Umschreibungen, die oft gar keinen Sinn ergaben und völlig aus dem Zusammenhang gegriffen waren, haben das ganze nur noch schwerer gemacht zu ertragen.
Nun mal zur Handlung: Der Einstieg war nicht ganz einfach, wir finden uns in einer unbekannten Zeit und unbekannten Welt. Juliette ist lange in Gefangenschaft und leidet. Das kommt sehr gut rüber. Sie hasst sich selbst und ihr Leben. Als dann schon nach wenigen Seiten Adam auftaucht wird es richtig interessant und man möchte herausfinden, wieso er Juliette so bekannt vorkommt. Es kommen ein paar spannende Szenen und Rückblenden in die Vergangenheit, die uns ein wenig über die Situation von Juliette und die Welt aufklären. Die Betonung liegt auf EIN WENIG!
Denn leider wird der gerade spannende Plot durch eine total plötzlich entstehende Liebesgeschichte mit Kitsch und Anschmachterei überflutet. Obwohl die beiden sich kaum kennen, entsteht blindes Vertrauen und ständige Versuche über einander herzufallen. Natürlich kann man verstehen, dass vor allem Juliette sich wünscht berührt zu werden, aber trotzdem war es viel zu kitschig und nicht nachvollziehbar. Was genau mögen die beiden denn aneinander? Wie kann man sich so schnell in einen Fremden verlieben?
Dann kam doch noch eine recht spannende und actionreiche Szene, die aber durch ein total doofes X-Men Ende zerstört wurde. Die Idee der Story und der Protagonistin waren doch so toll, wieso musste es
wieder mal total übertrieben werden? Meiner Meinung nach passt das Ende nicht so wirklich und ich hätte mir einen anderen Handlungsverlauf gewünscht.

Somit mein Fazit:
Tolle Grundidee mit einer super Idee für die Protagonistin. Leider ein furchtbarer Schreibstil, der es einem richtig schwer macht voranzukommen und die Geschichte zu genießen. Der Fokus dieser Dystopie liegt definitiv auf der Liebesgeschichte. Was die dytopischen Aspekte und die Welt drumherum angeht, ist es leider SEHR oberflächlich und flach.

Ich fürchte mich nicht

Von: Mila Datum : 26.09.2015

milaslesewelt.blogspot.de/

Nachdem ich von überall nur Lob an diese Reihe vernehmen konnte, musste ich diese Reihe natürlich auch lesen und wurde echt nicht enttäuscht.
Eigentlich bin ich kein großer Fan von Dystopien und war deshalb anfangs auch sehr skeptisch was den Hype um diese Reihe angeht, doch diese Reihe hat mich nicht nur vom Hocker gerissen, nein, vom höchsten Gipfel des höchsten Berges.

Das Cover ist wunderschön, mitsamt des blauen Kleides, das sich unten wie Tinte auf dem Boden verteilt und dem Mädchen, das sein Gesicht gen Himmel streckt.

Warum mich Dystopien nie wirklich begeistern können ist einfach zu erklären. Seitdem mir die Panem Trilogie unfassbar gut gefallen hatte, wollte ich mehr aus diesem Genre lesen, doch wurde immer wieder aufs Neue enttäuscht, da jedes Buch sich vom Aufbau her und der Thematik fast 1 zu 1 gleicht. Umso schöner und erfrischender ist es mal etwas anderes zu lesen.

Allein schon die Protagonistin Juliette ist außergewöhnlich. Seid ihrer Kindheit weiß sie, dass sie anders ist, dass sie gefährlich ist und wird von allen gemieden. Sogar von ihren Eltern, die sie nicht lieben konnten. Juliette hat nämlich die Fähigkeit Menschen durch ihre Berührung umzubringen. Nach einem traumatischen Ereignis in jungem Alter, fängt das ohnehin schon in sich gekehrte und verängstigte Mädchen an sich zu hassen, verliert ihr Selbstwertgefühl und wird weggesperrt, fühlt sich wie ein Monster. Ohne jeglichen Kontakt zur Außenwelt.

Erst nachdem sie Adam kennen lernt und aus der Zelle entlassen wird, fängt sie an aufzutauen und das macht sie sympathischer. Adam, der in diesem Teil eine wichtige Rolle spielt und Juliette ungemein geholfen hat, konnte mich irgendwie überhaupt nicht überzeugen und ich fand ihn ehrlich gesagt ziemlich unsympathisch und zu weich. Warner hat mir allerdings von Anfang an gefallen, da ich in Büchern seltsamerweise so gut wie immer die "Bösen" und Arroganten sympathischer als die anderen finde.

Am allerbesten hat mir Tahereh Mafis Schreibstil gefallen. Selten hatte ich beim Lesen ein so starkes Gefühl in die Geschichte einzutauchen. Ihr Schreibstil ist unkompliziert, flüssig, einmalig, verzaubernd, fesselnd und so poetisch, dass man manchmal echt meinen könnte es sei von Goethe höchst persönlich geschrieben worden. Mehr möchte ich nicht sagen, lasst euch überraschen.

Fast sprachlos begeistert.

Von: Buecherfantasien Datum : 11.09.2015

buecherfantasien.blogspot.de/

Meine Meinung

Weil Juliette Menschen mit nur einer Berührung umbringen kann, wird sie eingesperrt. Schon fast ein Jahr hat sie alleine in der Zelle verbracht und mit niemandem geredet, als sie plötzlich einen "Zellengenossen" bekommt. Adam. Sie kennt Adam, aus einer der zahlreichen Schulen, die sie schon besucht hat, aber er scheint sich nicht mehr an sie zu erinnern. Es stellt sich heraus, dass Adam Teil eine Organisation ist, der Anführer ein Mann, nicht viel älter als Juliette selbst, will sie als menschliche Waffe gegen Feinde benutzen. Adam ist immer an ihrer Seite und es stellt sich heraus, dass er vielleicht mehr für Juliette empfindet, als sie dachte.
Viel mehr zum Inhalt kann ich euch tatsächlich gar nicht verraten, es ist nämlich sehr sehr viel in kurzer Zeit passiert, was mich manchmal ein bisschen überrumpelt hat.
Ich hatte schnell einen Zugang zu den Charakteren, wenn Juliette zu Beginn ein bisschen schwierig war. Aber was soll man von einem Mädchen erwarten, dass keine menschliche Nähe kennt und seit fast einem Jahr nicht einmal mehr mit jemanden gesprochen hat. Mit der Zeit "normalisiert" sie sich immer mehr, wobei natürlich immer im Vordergrund steht, dass sie anders ist und eine Gabe/ einen Fluch auf sich sitzen hat. Auch mit Adam kam ich schnell zurecht, auch wenn seine Beweggründe in manchen Situationen ziemlich seltsam waren und aus meiner Sicht nicht wirklich nachvollziehbar.
Der Schreibstil war ziemlich gut, zu Beginn waren es hauptsächlich kurze und abgehakte Sätze, die allerdings sehr gut zu Juliettes Situation gepasst haben. Etwas seltsam fand ich, dass ständig durchgestrichene Sätze auftauchten. Auch wenn das vielleicht sozusagen das Markenzeichen von dem Buch war, war es in manchen Situationen eher unnötig angewandt.
Wie gesagt kann ich gar nicht mehr viel dazu sagen, weil ich sonst wirklich spoilern würde.

Fazit

Ein wirklich guter erster Teil mit einem Cliffhanger, der neugierig auf den zweiten Teil macht. Die Geschehnisse folgen ein wenig schnell aufeinander und ich habe mich oft etwas mit den ganzen Situationen überrumpelt gefühlt, aber alles in allem war das ein wirklich fantastisches Buch, das ich in einem Rutsch durchlesen konnte.

top

Von: sunshineladytest Datum : 01.09.2015

sunshineladytest.de/



Zivilisation gibt es nicht mehr. Der verbliebene Rest der Gesellschaft wird vom sogenannten „Reestablishment“ zusammengehalten, welches die Fehler der Menschheit nicht wiederholen will und somit alles an Geschichte zerstört: Bücher, Gemälde, Aufzeichnungen, Sprachen. Die Erde wurde fast komplett vom Menschen zerstört. Atomkraftwerke gingen in die Luft, Tiere aßen vergiftetes Futter und die Menschen aßen die Tiere, Nahrungsmittel sind knapp. Durch die Zerstörung der Ozonschicht herrscht ein extremes, unstetes Klima. In der Tierwelt bildeten sich Mutationen – vielleicht ist die Fähigkeit der Protagonistin Juliette auch eine solche Laune der Natur.

Juliette ist seit 264 Tagen in einer schrecklichen Anstalt eingeschlossen. Wegen eines Mordes, den sie nicht absichtlich begangen hatte – als sie 14 war, wollte sie einem kleinen Jungen auf die Beine helfen und tötete ihn durch ihre Berührung, die extreme Schmerzen verursacht. Ihre Eltern fürchteten sie, ihre Mitschüler mieden sie, bis sie schließlich in die trostlose Irrenanstalt gebracht wurde. 264 Tage sprach sie mit keinem Menschen, bis sie eines Tages aus heiterem Himmel einen Zellengenossen bekommt. Sie kennt ihn von ihrer alten Schule, auch wenn er sie anscheinend vergessen hat: Adam ist das einzige Wesen, das je in irgendeiner Art zu ihr freundlich war, der sie indirekt verteidigt und sogar heimlich bewundert hat.

Nach kurzer Zeit werden Adam und Juliette aus der Anstalt rausgeholt. Es stellt sich heraus, dass alles inszeniert war, ein Test, um zu sehen, ob sie psychisch stabil genug ist und keine Bedrohung darstellt. Adam ist Soldat und untersteht dem Befehl vom Warner, dem jungen, gut aussehenden und bösartigen Sektorleiter.
Warner ist geradezu besessen von Juliette, fasziniert von ihrer Fähigkeit, Menschen ohne Mühe große Schmerzen zufügen zu können. Er möchte, dass sie sich freiwillig für seine Seite entscheidet – die des Reestablishments – um sie als Foltergerät zu nutzen, und er will mit ihr zusammen sein.

Als sie in der Zentrale ein eigenes (überwachtes) Zimmer bekommt, wird Adam als ihr persönlicher Wachmann eingestellt und die beiden kommen sich immer näher. Warner ahnt davon nichts.

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Juliette und Adam schmieden Fluchtpläne. Adam arbeitet schon seit längerer Zeit selbstständig gegen die Regierung, sein Ziel war immer, Juliette zu finden. Während einer Übung, bei der alle Soldaten antreten müssen und somit abgelenkt sind, seilen sich die beiden aus einem Fenster ab und gelangen nach einer turbulenten Flucht in Adams geheime Wohnung, in der sein zehnjähriger Bruder James lebt. Doch als Juliette aus dem Fenster stieg konnte Warner kurz ihr nacktes Bein berühren und nichts passierte: Warner ist gegenüber Juliettes tödlicher Fähigkeit genauso immun wie Adam.

Bevor sie sich weitere Schritte überlegen können, steht Kenji, ein Soldat und Spitzel der Rebellenbewegung, schwer verletzt vor der Tür. Er wurde vom „Omega Point“ beauftragt, auf Juliette und Adam ein Auge zu haben. Da sie nicht wissen, wo sie sonst hin sollen, führt er Juliette, Adam und James in den Hauptsitz des Omega Points. Kurz vor dem Aufbruch werden sie von Soldaten überrascht. Adam wird angeschossen und in eine alte Schlachtbank verschleppt, Juliette wird von Warner festgehalten. Diese schießt ihn jedoch mit seiner eigenen Pistole an und spürt den tödlich verletzten Adam auf. Die dicke Stahltür zur Schlachtbank durchstößt sie mit bloßen Händen.

Im Omega Point angekommen wird Adam auf der Krankenstation von den zwei Heilerinnen wiederhergestellt. Denn Castle, der Kopf der Rebellenbewegung, sammelt Menschen mit besonderen Fähigkeiten auf – Telekinese, Heilkräfte, Verrenkung, Stromschläge, alles ist dabei. Castle erklärt Juliette, dass der Zustand der Erde nicht so katastrophal ist, wie vom Reestablishment dargestellt. Die Vorräte werden gehortet, das Vieh geheim gehalten, doch die Menschen sollen in Angst leben.
Das Buch endet damit, dass Juliette ihren eigenen Spezialanzug bekommt, der ihr optimale Nutzung ihrer Kräfte verschaffen soll. Bald wird sie beginnen, ihre Gabe zu trainieren, um den Omega Point voll und ganz zu unterstützen.

[Rezension] Ich fürchte mich nicht

Von: Nessa's Buecherwelt Datum : 22.08.2015

Schreibstil:
Man braucht ein paar Seiten um das Prinzip von Tahereh Mafi's Schreibstil zu verstehen. Aber gerade dieser besondere Schreibstil macht das Buch aus.
'Ich fürchte mich nicht' ist aus der Sicht, der Protagonistin, Juliette geschrieben.

Meine Meinung:
Allein die Zweideutigkeit des Titels hat mich schon von dem Buch überzeugt. 'Ich fürchte mich nicht' oder aber auch 'fürchte mich'. Und beides trifft zu 100% auf dieses Buch zu.
Diese Zweideutigkeit und der Unterschied zwischen dem, was Juliette denkt und was sie sagt, sind das was dieses Buch für mich zu etwas besonderem macht.
Mit den ersten paar Seiten hatte ich wirklich zu kämpfen, aber sobald ich mich in das Buch eingefunden hatte, hat es mich wirklich vom Hocker gerissen.
Das Buch war einfach null vorhersehbar und ich grüble noch immer darüber nach, ob Juliette die richtige Entscheidung getroffen hat, oder doch dem falschen vertraut hat. Aber das werde ich wohl erst mit den fortsetzenden Bänden erfahren, von denen ich sicher bin das sie mich genauso überzeugen werden wie 'Ich fürchte mich nich'.


Fazit:
Für mich ein gelungener Auftakt der Trilogie der mich gefesselt hat, sodass ich Band 2 und 3 nicht erwarten kann und mir sicherlich auch bald zulegen werde.
Ich glaube, dass hier durchaus noch Luft nach oben ist und gebe 'Ich fürchte mich nicht' deshalb 4 von 5 Bücherpunkten.

Lässt mich atemlos zurück

Von: Hauntedcupcake Datum : 17.08.2015

www.liebezwischendenzeilen.blogspot.ch

Seit sie mit ihrer Berührung einen kleinen Jungen getötet hat, sitzt die junge Juliette in einer psychiatrischen Anstalt in Einzelhaft. Doch eines Tages bekommt sie einen Mitbewohner, Adam, und ihr Leben ändert sich schlagartig. Sie wird von einem hohen Tier des Militärs entführt, der sie für seine Zwecke missbrauchen will. Doch dieser hat nicht mit Adam gerechnet, denn der tut alles dafür, Juliette wieder zu befreien.

Was für ein Buch! Der Schreibstil ist aussergewöhnlich und auch aussergewöhnlich schön, die Seiten fliegen nur so dahin. Juliette ist eine wunderbare Protagonistin, etwas gestört aber vorallem verstört durch ihre Vergangenheit, und gleichzeitig die Güte in Person. Adam seinerseits ist ein rührender, liebevoller Kerl, ich habe mich ein Bisschen in ihn verliebt. Auch die anderen Charaktere, die man kennen lernt, sind ganz reizend (bis auf Warner, der ist ein Scheusal). Die Geschichte ist sehr spannend, sehr rasant, einfach lesenswert!

"Ich fürchte mich nicht" hat mich in seinen Bann gezogen, auch wenn das Ende anders war, als erwartet. Ich freue mich auf die Fortsetzung!

Spannend und Mitreißend

Von: Rike Datum : 17.08.2015

twooks-twobooks.blogspot.de/

Na das war mal wieder ein Buch!


Es gab Zeiten, da waren 300 Seiten echt viel. Irgendwie ist das schon lange nicht mehr so. Einmal angefangen, waren die Seiten auch schon verschlungen - und ich hatte mein blaues Buch für den Farbenfrohen SuB-Abbau auch schon abgehakt.


Das Buch "Ich fürchte mich nicht" ist der Auftakt zur "Shatter me"-Trilogie von Tahereh Mafi und ich hatte das Buch schon seit letztem Sommer auf dem SuB liegen. Nun war es an der Zeit, es endlich in die Hand zu nehmen. Und ich wurde dabei nicht enttäuscht!


Die Hauptprotagonistin Juliette besitzt die Fähigkeit, Lebewesen durch Berühren zu töten. Nach einem tragischen Unfall mit ihrer Fähigkeit, wird sie letztendlich komplett von ihren Eltern verstoßen und landet schließlich in der Irrenanstalt.

Aus dieser Irrenanstalt wird sie irgendwann befreit und soll der Regierung als Waffe dienen. Allerdings ist Juliette davon nicht sehr begeistert und sie flieht mit dem Soldaten Adam, den sie schon aus Schultagen kennt. Und so landen die beiden im Stützpunkt des Widerstandes: Omega Point.


Ich muss ehrlich sagen, dass ich vom ganzen Handlungsverlauf mehr erwartet habe. Bzw versinkt mir Juliette teilweise ein bisschen zu sehr in Selbstmitleid, was aber andererseits irgendwie auch nicht falsch ist, wenn man ihre Vorgeschichte bedenkt.

Außerdem dreht sich eigentlich der Großteil des Buches um die Liebesgeschichte zwischen Juliette und Adam. Aber auch das ist wiederum nicht ganz verkehrt, weil es für Juliette etwas ganz besonderes ist, dass sie jemand wie einen Menschen behandelt und nicht wie ein Monster, wie es in der Vergangenheit in der Regel war.


Der Schreibstil ist auch sehr besonders. Tahereh Mafi wiederholt immer wieder einzelne Wörter, Wortgruppen oder ganze Sätze. Teilweise sind diese dann wieder durchgestrichen. Als ob Juliette bestimmte Dinge nicht denken will oder sollte.


"5 weitere Sekunden. "Darf ich mich zu dir setzen?"

Das wäre wunderbar. "Nein." Ich starre wieder die Wand an."


Genau dieser Stil lässt das Buch aber so wahnsinnig flüssig werden. Einmal angefangen, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen - und mein Schlafpensum musste wiedereinmal darunter leiden ;)


Weil die Geschichte so ihre Ecken und Kanten hat, habe ich 4 Sterne vergeben.
Was mich allerdings nicht davon abhält, auch die anderen Teile zu lesen!

Eine erfrischend metaphorische Dystopie

Von: bookbliedling Datum : 03.08.2015

bookbliedling.blogspot.de/

Leseerlebnis:

Dystopien sind, wie wir alle aus dem Englisch Unterricht wissen, keine neue Erfindung. Klassiker wie 1984 oder Fahrenheit 452 kennen die meisten, aber besonders seit der Panem Trilogie gibt es vor allem im Jugendbuch Bereich immer wieder neue Dystopien, diese ähneln sich vom Grundaufbau alle ziemlich. Umso schöner ist es, wenn unter all diesen normalen Bücher auch mal etwas Außergewöhnliches und Neues dabei ist.

Schon die Protagonistin ist außergewöhnlich und neu. Juliette weiß schon seit ihrer Kindheit, dass sie anders ist, denn sie wurde immer gemieden, selbst ihre Eltern konnten sie nicht lieben. Sie wurde stets gemieden bis sie schließlich von zuhause weggegeben wurde. Diese Isolation hat sie stark geprägt, sie und die Tatsache dass jede ihrer Berührungen tödlich enden kann. Sie ist besonders am Anfang sehr verängstlicht, in sich gekehrt und kann sich nur ihrem Notizbuch anvertrauen. Auch als sie Adam kennen lernt und schließlich aus ihrer einsamen Zelle entlassen wird. Erst nach und nach und mit der Hilfe von Adam wird sie mutiger und kann aus sich heraus kommen, sie wird immer stärker und ihr aufkommendes Selbstvertrauen macht sie sympathischer.

Adam ist zunächst ein etwas geheimnisvoller Charakter. Es wird aber schnell klar, dass er für Juliette nur das Beste möchte. Zwar ist er der gewissenhafte Soldat zu welchem er ausgebildet wurde, dennoch ist er sehr liebevoll und einfühlsam. Er unterstützt Juliette wo er nur kann und lehnt sich dabei gegen seinen Vorgesetzten auf. Sein Charakter ist interessant und facettenreich, also keineswegs langweilig.

Was mir an diesem Buch am aller besten gefallen hat, war der Schreibstiel. Selten habe ich einen Autor kennen gelernt, der so viele gut gewählte Metaphern verwendet, die Sprache ist beinahe poetisch und vor allem die Gedanken in Juliettes Notizbuch wirken als wären sie von Gandhi, Goethe und Shakespeare persönlich formuliert worden. Neu und außergewöhnlich fand ich zudem, dass wann immer Juliette etwas denkt, dass sie ihrer Meinung nach nicht erlaubt ist, dieser Gedankengang durchgestrichen ist, dies gibt dem Buch noch eine besondere Note.

Die Handlung wird zu keinem Moment langweilig. Die zum Teil eher kurzen Kapitel sind nur an mir vorbei geflogen. Durch die ausführliche Beschreibung kann man sich sowohl Umgebung und Geschehen gut vorstellen. Die Idee an sich ist zumindest was die Gesellschaftsform angeht keine neu, durch die Einführung von Juliettes Gabe wird sie aber aufgefrischt.

Fazit:

Eine etwas andere Dystopie, welche sich gut lesen lässt. Der erste Band dieser Trilogie macht Spaß und bereitet Lust auf die nächsten Bände. Mich hat die Geschichte von Juliette überzeugt und der Schreibstil hat mich begeistert.

Tolle Figuren, grandioser Schreibstil!

Von: Anka Räubertochter Datum : 23.07.2015

https://www.youtube.com/channel/UCBxtqdPsZnMEyKS9isXp3zg

Der Schreibstil war außergewöhnlich und wundervoll, was für mich das Beste am ganzen Buch war. Doch auch die Protagonistin ist wundervoll und hat so viel Potential, da trotz ihrer Angst vor sich selbst schon eine unglaubliche Macht in ihr durchscheint. Auch der Bösewicht Warner ist klasse! Endlich mal so ein richtiger Soziopath, der einfach keinerlei positive Eigenschaften besitzt.
Letztendlich nur 4 Sterne, da es zu wenig Worldbuildung gab und es sich entgegen meiner Erwartung mehr um eine Liebesgeschichte gehandelt hat als um eine Dystopie.

Begeisternd mit viel Potetial

Von: Anastasia von Anastasia's Welt Datum : 16.07.2015

anastasias-welt.blogspot.de/

Titel: Ich fürchte mich nicht
Autorin : Tahereh Mafi
Seitenanzahl: 317
Preis: 16,99 € (Hardcover)
Taschenbuch: 9,99 €
eBook: 8,99 €
Leseprobe

Inhalt

Ich habe eine Gabe. Ich bin das Leben. Berühr mich.
»"Du darfst mich nicht anfassen", flüstere ich. "Bitte fass mich an", möchte ich in Wahrheit sagen. Aber wenn man mich anfasst, geschieht Seltsames. Schlimmes.«

Ihr Leben lang war Juliette einsam, eine Ausgestoßene – ein Monster. Ihre Berührung ist tödlich, man fürchtet sie, hat sie weggesperrt. Bis die Machthaber einer fast zerstörten Welt sich ihrer als Waffe bedienen möchten. Doch Juliette beschließt zu kämpfen – gegen die, die sie gefangen halten, gegen sich selbst, das Dunkel in ihr. An ihrer Seite ein Mann, zu dem sie sich unaufhaltsam hingezogen fühlt. Ihn zu berühren ist ihr sehnlichster Wunsch – und ihre größte Furcht ...


Meine Meinung:

Ich habe mich gleich zu diesem Cover hingezogen gefühlt! Ich finde es einfach nur wunderschön und man versteht es auch besser, wenn man das Buch gelesen hat, denn beim Genre Dystopie kann man schon erahnen, dass ihre Welt genauso öde und trist aussehen mag.
Ein kleiner Kritikpunkt ist meinerseits,dass sie hier so stark und mächtig rüberkommt, aber eigentlich ein sehr zerbrechliches Geschöpf ist.
Trotzdem ein gut um gesetztes Cover, das alles in allem stimmig ist.
Was ich auch immer wieder liebe ist die Tatsache, wenn in Büchern der Titel erwähnt wird. Ich finde dies gibt dem ganzen einen ganz anderen Charakter, macht es für mich persönlicher und zieht mich noch einmal mehr in die Handlung hinein.


Der Schreibstil der Autorin ist einfach nur spitze! Ich bin teilweise echt vor diesem Buch gehockt und habe mir gedacht, dass ich so eine Art zu schreiben in keiner der 120 gelesenen Bücher in den letzten zwei Jahren entdeckt habe. Und wenn man viel aus diesem Genre liest, wie ich wird man doch nach einer Zeit sehr wählerisch und sehr penibel. Da hat es mich sehr gefreut mal etwas neues zu erleben. Sage ich hierzu aber mehr, spoilere ich euch nur meine Lieben!
Deshalb gebe ich euch den Tipp, dass ihr einfach mal in das Buch hineinschaut, die Leseprobe habe ich euch oben verlinkt!

Die Protagonisten Juliette, Adam und Warner stehen in einer echt tollen Beziehung zusammen, wobei man das was zwischen Juliette und Warner bzw. zwischen Adam und Warner nicht als Beziehung bezeichnen kann.
Jeder dieser Charaktere hat seine stärken, aber auch deutlich seine Schwächen und das finde ich sehr gut gelöst! Sie erscheinen mir als Leserin menschlich und ich kann sie dank ihren Schwächen auch besser nachvollziehen.
Ich will hier aber nicht viel mehr verraten, da ich euch sonst wirklich zu viel verrate und kann nur sagen, macht euch doch auch ein Bild davon!

Ein kleines Zuckerstück an dieser Stelle: Die ganze Geschichte wird zwar aus der Sicht von Juliette erzählt, es gibt aber auch zwei Kurzromane mit den Titeln "Zerstöre mich" und "Vernichte mich" jeweils aus der Sicht von Warner bzw. Adam.

Es fiel mir gerade nicht wirklich leicht mweine Gefühle beim Lesen zu beschreiben, denn auf einer Seite hat es mich zu Anfangs gepackt, gefesselt, aber auf der anderen Seite muss ich auch gestehen hat es mich nicht wirklich begeistert. doch das hat sich auch irgendwann geändert und ich wurde echt mitgezogen! Ich habe gezittert, mitgefiebert und vieles mehr!
Aber der Knaller wird auf den letzten 100 Seiten gesetzt! Ich kann schon jetzt sagen, dass ich dieses Buch mit einem WOW beendet habe und ich habe es genossen.

Ich gebe dem Buch 4.5 Sterne, da ich glaube, dass da noch etwas ist, da ist noch Potential, welches wie erwähnt deutlich spürbar ist auf den letzten 100 Seiten. Ich bin sehr gespannt, wo mich diese Reise noch hinführt, aber eins ist sicher: der nächste Band dieser Trilogie wird von mir gelesen!
An alle Fans von den Tributen von Panem! Ich glaube dieses Buch ist etwas für euch und ich glaube auch, dass ihr es lieben werdet wie ich also KAUFT ES EUCH!

Absoluter 5 Sterne Buchtipp!

Von: schokigirl1989 Datum : 16.07.2015

https://www.youtube.com/channel/UCZbp5No4O4djh5adFEwCyvg

In "Ich fürchte mich nicht" von Tahereh Mafi geht es um Juliette, die schon Jahre in einer dunklen Gefängniszelle verbringt & total verängstigt und verlassen ist. Wegen ihrer Kräfte, einen Menschen durch eine Berührung töten zu können, wird sie als Monster angesehen. Dabei hat sie eine sanfte Seele & will niemandem etwas zu leide tun. Eines Tages wird ein junger Mann zu ihr in die Zelle gesteckt, der versucht sich ihr anzunähern & plötzlich ist alles anders als vorher. Juliette wird zum Spielball des Machthabers, der in einer dystopischen Welt versucht an der Macht zu bleiben. Kann sie ihre Kräfte bändigen? Wird sie dem Machthaber entkommen? Kann sie ihre eigenen inneren Dämonen nieder ringen?

Ich liebe den Schreibstil von Tahereh Mafi. Es ist poetisch & somit wunderschön. Die Wortwahl ist ungewöhnlich, regt aber zum nachdenken an. Viele Zitate bleiben im Kopf & rufen lebendige Bilder hervor. Besonders ist auch das stilistische Mittel des Durchstreichens. Juliette verbietet sich selber bestimmte Gedanken & dies wird durchgestrichen. So was in der Art habe ich noch nie gesehen. Das ist sehr besonders & hat mir gefallen.
Die Geschichte wird dabei aus Juliettes Sicht erzählt.
Juliettes Charakterentwicklung ist in diesem ersten Band bereits beachtlich. Von dem verängstigten kleinen unsicheren Maedchen hat sie sich schon beachtlich weiter entwickelt, auch wenn dies natuerlich noch nicht abgeschlossen ist. (Dies äußert sich beispielsweise auch darin, dass die durchgestrichenen Parts immer weniger werden.) Ihre Gefühle kann man dabei zu jeder Zeit sehr gut spüren & nachvollziehen. Man kann sich mit ihr identifizieren & findet sie auch sympathisch & interessant. Auch die anderen Charaktere haben alle ihre besonderen Eigenschaft & erscheinen dadurch sehr interessant. Tahereh Mafi schafft es dabei gut, mit den Erwartungen zu spielen.
Der Plot ist spannend aufgebaut. Die ein oder andere Actionszene war dann doch etwas kurz, aber dies hat mich nicht wirklich gestört.

Fazit: Ein Highlight unter den Fantasy-Dystopien. Uneingeschränkte Leseempfehlung!

Ein Spannender Auftakt mit besonderem Schreibstil!

Von: Büchereules Welt der Bücher Datum : 09.07.2015

buechereuleswelt.blogspot.de/

Worum gehts?
Ihr Leben lang wat Juliette einsam, eine Ausgestoßene - ein Monster. Ihre Berührung ist tödlich, man fürchtet sie, hat sie weggesperrt. Bis die Machthaber einer fast zerstörten Welt sich ihrer als Waffe bedienen möchten. Doch Juliette beschließt zu kämpfen- gegen die, die sie gefangen halten, gegen sich selbst, das Dunkle in ihr. An ihrer Seite ein Mann zu dem sie sich unaufhaltsam hingezogen fühlt. Ihn zu berühren ist ihr sehnlichster Wunsch - und ihre größte Furcht....

Meine Meinung
Dass Cover finde ich wieder einmal sehr gelungen, mir gefallen die Farben und die Frau vor der zerstörten Stadt wirklich gut. Ich muss sagen, dass ich zu Anfang des Buches wirkliche Schwierigkeiten mit dem Schreibstil der Autorin hatte. Ich finde den Schreibstil sehr speziell, nicht zuletzt dadurch, dass einzelne Sätze öfters mal durch gestrichen waren, was für mich sehr verwirrend war.
Ich denke es ist bei diesem Buch wichtig zu wissen, dass die Geschichte zwar dystopisch angehaucht ist, es sich hier aber, zumindest im ersten Band, wirklich hauptsächlich um eine Liebesgeschichte handelt. Hinzu kommen durch Juliettes Fähigkeiten noch ein paar Fantasy Elemente.
Die lange Gefangenschaft ist an Juliette nicht spurlos vorbei gegangen, hinzu kommt dass sie es auch in ihrer Kindheit nicht leicht hatte und schon immer wegen ihrer Fähigkeit oder Fluch, wie sie es nennt gemieden wurde. Der Lese bekommt hautnah mit wie Juliette immer mehr an ihrem Schmerz zerbricht und sich zunehmend in ihre eigen Welt zurück zieht, in der sie keine Gefühle mehr zulässt. Dies ändert sich als Adam in ihre Zelle gestoßen wird. Eine wahre Flut von Gefühlen bricht über sie herein. Ich muss ich fand es stellenweise unglaubwürdig wie tief die Gefühle von Juliette für Adam beschrieben wurden. Eine gewisse Zuneigung möchte ich ihr ja nicht absprechen, zu mal nach so langer Zeit der Gefangenschaft und Isolation, aber für Juliette ist Adam die ganz tiefe Liebe mit ganz tiefen Gefühlen und da hatte ich so meine Probleme. Denn dann kommt Warner ins Spiel. Auch wenn Juliette ihn abgrundtief hasst übt er doch eine gewisse Faszination auf sie aus trotz der tiefen Gefühle für Adam hat. Und ich finde so tief können die Gefühle ja nicht sein wenn sie schon bei der nächsten Gelegenheit einen anderen Mann faszinierend findet. Aber woher sollen die tiefen Gefühle denn eigentlich kommen? Adam und Juliette kennen sich nicht einmal richtig und vor allem nicht sehr lange. Also wie gesagt ich hatte so meine Zweifel an der tiefe der Gefühle von Juliette zu Adam.
Ich wusste von Anfang an das Warner ein Charakter ist der nicht der Bösewicht ist den er so verzweifelt spielt. Er hat immer wieder Momente, die hindurch scheinen lassen, dass er auch eine schwierige Vergangenheit hat und auch zu tiefen Gefühle außer Hass fähig ist. Natürlich hat er wirklich sehr viele Momente in denen er sich wirklich benimmt wie das letzte und es ist auch wirklich von der Autorin gewollt, dass der Leser ihn hasst. Ich bin wirklich gespannt wie er sich in den anderen Bänden entwickelt. Ja Adam ist ein Charakter den man mögen muss. Er ist lieb freundlich und immer um das Wohl seiner Mitmenschen besorgt. Aber ich muss sagen für mich kommt er jetzt eher wie ein Kumpel rüber als einen Mann, trotz den Gefühlen die zwischen ihm und Juliette sind.Hinzu zufügen ist, dass man von der Welt in der Juliette, Adam und Warner leben, nicht viel Information bekommt, da die Geschichte im ersten Band wirklich hauptsächlich in dem Gebäude spielt in dem Juliette gefangen gehalten wird. Erst zum Ende hin erhält man einen tieferen Einblick. Mir hat das Buch an für sich ganz gut gefallen und ich werde die anderen Bände auch lesen.

Fazit
Wer hier eine Action geladene Dystopie erwartet, der wird enttäuscht werden. Auch wenn es durchaus spannende Szenen gibt handelt es sich hier bei wirklich um eine Liebesgeschichte mit dystopischen und fantastischen Elementen. Anfangs kam ich nur schwer mit dem Schreibstil und Juliette zurecht, aber dies legte sich im Laufe der Geschichte.

Eine überraschend gute Dystopie

Von: Meike Datum : 04.07.2015

meikes-salon.blogspot.de

Klappentext:
„Du darfst mich nicht anfassen“, flüstere ich. Bitte fass mich an, möchte ich in Wahrheit sagen. Aber wenn man mich anfasst, geschieht Seltsames. Schlimmes. Ihr Leben lang war Juliette einsam, eine Ausgestoßene – ein Monster. Ihre Berührung ist tödlich, man fürchtet sie, hat sie weggesperrt. Bis die Machthaber einer fast zerstörten Welt sich ihrer als Waffe bedienen möchten. Doch Juliette beschließt zu kämpfen – gegen die, die sie gefangen halten, gegen sich selbst, das Dunkel in ihr. Für ihre Liebe. Und für den Zauber der Berührung ...

Reihe:
"Ich fürchte mich nicht" ist der erste Teil einer Trilogie.
Vervollständigt wir die Reihe durch zwei eShorts aus anderer Sicht.

Autorin:
Tahereh Mafi ist 26 Jahre alt. Sie wurde als jüngstes von fünf Kindern in einer Kleinstadt in Connecticut geboren und lebt mittlerweile in Orange County in Kalifornien. Nach ihrem Abschluss an einem kleinen College in Laguna Beach studierte Mafi, die acht verschiedene Sprachen spricht, ein Jahr in Spanien. Danach reiste sie quer durch die Welt und fing nebenbei an zu schreiben. Mit ihrem Debüt "Ich fürchte mich nicht" eroberte sie die amerikanische Romantasy-Gemeinde und Bloggerwelt im Sturm. "Rette mich vor dir" ist der heiß ersehnte zweite Band der Trilogie um Juliette.

Charaktere:
Juliette ist ein nettes Mädchen. Sie teilt, ist zuvorkommend und stört niemanden. Und doch wird sie verabscheut. Sogar ihre Eltern können sie nicht ansehen, denn sobald sie jemanden berührt leidet derjenige unheimliche Schmerzen. Als sie dann eines Tages zu weit geht ist alles vorbei. Ihre Familie verstößt sie und sie kommt in's Gefängnis. Sie weiß schon gar nicht mehr, wie die Welt aussieht als Adam zu ihr in die Zelle kommt. Das Problem ist nur, dass sie diese Augen immer wieder erkennen würde.
Auch wenn Adam so tut als würde es Juliette nicht kennen so kann er sich sehr wohl an sie erinnern. Nein er hat sie sogar gesucht. Und als die beiden dann aus dem Gefängnis befreit werden und dann gemeinsam vor ihrem Befreier Warner zu den Rebellen fliehen wird ihre Beziehung immer stärker.
Denn Adam ist immun gegen Juliettes Berührungen.

Meine Meinung:
Ich folge Tahereh Mafi schon länger über Twitter und war deshalb schon ein Fan von ihr, aber mit diesem Buch hat sie mich mal wieder überrascht. Auch wenn die Storyline typisch für eine Dystopie waren so waren doch vor Allem die einzigartigen Charaktere die mich begeistern konnten. Juliette war mir vom ersten Moment an sympathisch und bei Adam kann man gar nicht anders, als für ihn zu schwärmen!
Doch besonders beeindruckend ist für mich die Gestaltung von Warner. Diese Vielschichtigkeit seiner Person und das durchblitzen seiner waren Identität ab und zu; Wirklich super toll!
Auch finde ich die Zukunft sehr realistisch gestaltet was meiner Meinung oft bei Dystopien zu kurz kommt.

Angenehm beim Lesen war die Einteilung in viele kleinere Kapitel. Das Buch hätte zwar für meinen Geschmack etwas länger sein können, aber um so mehr freue ich mich nun auch den nächsten Band.
Abschließend gebe ich diesem Buch eine

Note 1-
gerade noch sehr gut
Klappentext:
„Du darfst mich nicht anfassen“, flüstere ich. Bitte fass mich an, möchte ich in Wahrheit sagen. Aber wenn man mich anfasst, geschieht Seltsames. Schlimmes. Ihr Leben lang war Juliette einsam, eine Ausgestoßene – ein Monster. Ihre Berührung ist tödlich, man fürchtet sie, hat sie weggesperrt. Bis die Machthaber einer fast zerstörten Welt sich ihrer als Waffe bedienen möchten. Doch Juliette beschließt zu kämpfen – gegen die, die sie gefangen halten, gegen sich selbst, das Dunkel in ihr. Für ihre Liebe. Und für den Zauber der Berührung ...

Reihe:
"Ich fürchte mich nicht" ist der erste Teil einer Trilogie.
Vervollständigt wir die Reihe durch zwei eShorts aus anderer Sicht.

Autorin:
Tahereh Mafi ist 26 Jahre alt. Sie wurde als jüngstes von fünf Kindern in einer Kleinstadt in Connecticut geboren und lebt mittlerweile in Orange County in Kalifornien. Nach ihrem Abschluss an einem kleinen College in Laguna Beach studierte Mafi, die acht verschiedene Sprachen spricht, ein Jahr in Spanien. Danach reiste sie quer durch die Welt und fing nebenbei an zu schreiben. Mit ihrem Debüt "Ich fürchte mich nicht" eroberte sie die amerikanische Romantasy-Gemeinde und Bloggerwelt im Sturm. "Rette mich vor dir" ist der heiß ersehnte zweite Band der Trilogie um Juliette.

Charaktere:
Juliette ist ein nettes Mädchen. Sie teilt, ist zuvorkommend und stört niemanden. Und doch wird sie verabscheut. Sogar ihre Eltern können sie nicht ansehen, denn sobald sie jemanden berührt leidet derjenige unheimliche Schmerzen. Als sie dann eines Tages zu weit geht ist alles vorbei. Ihre Familie verstößt sie und sie kommt in's Gefängnis. Sie weiß schon gar nicht mehr, wie die Welt aussieht als Adam zu ihr in die Zelle kommt. Das Problem ist nur, dass sie diese Augen immer wieder erkennen würde.
Auch wenn Adam so tut als würde es Juliette nicht kennen so kann er sich sehr wohl an sie erinnern. Nein er hat sie sogar gesucht. Und als die beiden dann aus dem Gefängnis befreit werden und dann gemeinsam vor ihrem Befreier Warner zu den Rebellen fliehen wird ihre Beziehung immer stärker.
Denn Adam ist immun gegen Juliettes Berührungen.

Meine Meinung:
Ich folge Tahereh Mafi schon länger über Twitter und war deshalb schon ein Fan von ihr, aber mit diesem Buch hat sie mich mal wieder überrascht. Auch wenn die Storyline typisch für eine Dystopie waren so waren doch vor Allem die einzigartigen Charaktere die mich begeistern konnten. Juliette war mir vom ersten Moment an sympathisch und bei Adam kann man gar nicht anders, als für ihn zu schwärmen!
Doch besonders beeindruckend ist für mich die Gestaltung von Warner. Diese Vielschichtigkeit seiner Person und das durchblitzen seiner waren Identität ab und zu; Wirklich super toll!
Auch finde ich die Zukunft sehr realistisch gestaltet was meiner Meinung oft bei Dystopien zu kurz kommt.

Angenehm beim Lesen war die Einteilung in viele kleinere Kapitel. Das Buch hätte zwar für meinen Geschmack etwas länger sein können, aber um so mehr freue ich mich nun auch den nächsten Band.
Abschließend gebe ich diesem Buch eine

Note 1-
gerade noch sehr gut

Fantastisch!

Von: Fay-rose Datum : 27.06.2015

date-a-book-not-a-guy.blogspot.de/

Thema

Ihr Leben lang war Juliette einsam, eine Ausgestoßene – ein Monster. Ihre Berührung ist tödlich, man fürchtet sie, hat sie weggesperrt. Bis die Machthaber einer fast zerstörten Welt sich ihrer als Waffe bedienen möchten. Doch Juliette beschließt zu kämpfen – gegen die, die sie gefangen halten, gegen sich selbst, das Dunkel in ihr. An ihrer Seite ein Mann, zu dem sie sich unaufhaltsam hingezogen fühlt. Ihn zu berühren ist ihr sehnlichster Wunsch – und ihre größte Furcht.



Rezension


,,Ich bin seit 264 Tagen eingesperrt." - S. 9

Lang, lang ist es her, als ich dieses tolle Buch lesen durfte. Ich hab mich dazu entschieden es nochmal zu lesen, da der dritte Band und somit der letzte, ,,Ich brenne für dich" letztes Jahr erschienen ist, und ich leider noch keine Zeit hatte es zu lesen, wollte ich mein Gedächtnis
auffrischen. Eigentlich bin ich mir ziemlich sicher, dass 90% von euch dieses Buch entweder schon gesehen haben, oder schon wissen, worum es hier eigentlich geht. Denn sogar ich, konnte mich diesem Buch in der Buchhandlung nicht entziehen (ich kann es eigentlich bei keinem Buch, aber wer nimmt es so genau) und hab es mittlerweile auch bei Bekannten im Bücherregal wieder gefunden. Darum denke ich, dass es ziemlich an der Zeit ist, diese Buchreihe zu beenden.
Schon beim ersten Mal, als ich dieses Buch gelesen habe, hat mich Tahereh Mafi mit ihrem Schreibstil gefesselt. In diesem Buch lernen wir Juliette, als ein Mädchen mit einer besonderen Gabe, kennen. Jeden, den Juliette berührt, muss unerträgliche Schmerzen ertragen, und sie kann sogar, mit ihren Berührungen jemanden töten.
Schon früh wussten ihre Eltern nicht, was sie mit ihr tun sollten, und entschieden sich gegen sie. Jetzt, seit 264 Tagen, sitzt sie ein einer Gefängniszelle. Allein. Und sie weiß nicht, was mit ihr geschehen wird.
Bis zu dem Zeitpunkt, wo Adam in ihre Zelle auftaucht. Adam, denn sie von ihrer früheren Schule kennt. Der, der sie immer auf dem Schulhof beschützt hat...
Aber erinnert er sich noch an sie? In der Gefängniszelle versucht Adam sich Juliette zu nähren, aber sie redet kaum mit ihm, denn sie hat zu viel Angst, dass auch er sie als Monster sehen wird.

Als aber Juliette, plötzlich aus der Zelle geholt wird, versteht sie die Welt nicht mehr, sie dachte, dass sie für immer da belieben würde. Aber sie wusste nicht, dass Adam nur ein Spion war, der für die Region arbeitet und sie ausspionieren sollte. Denn ein mächtiger Mann, namens Warner, will sie für sich gewinnen, und zwar nicht nur für die Politik und Regierung: er will sie berühren.
Doch was Juliette noch nicht weiß ist, dass Adam, das Mädchen vom Schulhof, nicht vergessen hat und alles für sie tun würde.

Ein Kampf beginnt, den Juliette will niemanden töten, wie es Warner verlangt.
Sie versucht aus sich den Fängen von Warner zu befreien, und sich über die Gefühle über Adam klar zu werden.
Doch dann passiert das unmögliche... jemand kann sie berühren, genau das, was sie all die Jahre wollte, ist geschehen.

,,Ich weiß jetzt nur, dass die Wissenschaftler sich irren. Die Erde ist eine Scheibe. Das weiß ich, weil ich vom Rand gestoßen wurde, und seit 17 Jahren versuche mich daran fest zu halten." - S. 31



Fazit

,,Ich fürchte mich nicht" von Tahereh Mafi ist ein gelungenes Meisterwerk, und sehr guter Auftakt ihrer Shatter-me-Trilogie. Ich möchte auf jeden Fall nicht zu viel verraten, wie es mit Juliette weitergeht, aber das einzige was ich sagen ist, ist dass dieses Buch ein Must-Read ist. Wer es von euch noch nicht getan hat : NACHHOLEN. JETZT.
Dieses Buch kann man einfach nicht weglegen, es fesselt dich mit jeder Seite mehr und lässt dir kaum Luft zum Atmen da. Also los, lass dich von diesem Buch fesseln! Auch beim 2. Mal lesen, war die Story nicht ausgekaut.




P.S Bin ich die einzige, die dieses Cover unglaublich cool findet?!? Eins der besten mit ,,Selection" von Kiera Cass


Handlung : 5/5
Charaktere : 5/5
Preis/Leistung : 4/5
Lesevergnügen : 5/5
Insgesamt : 4,5 /5

© Fay-rose , date-a-book-not-a-guy.blogspot.de

ICH FUERCHTE MICH NICHT REZENSION

Von: Leonie Datum : 20.06.2015

leosbookside.blogspot.de

TITEL: ICH FÜRCHTE MICH NICHT
AUTORIN: TAHEREH MAFI
ORIGINALTITEL: SHATTER ME
VERLAG: GOLDMANN
SEITEN: 316
PREIS: 9,99 EURO GOLDMANN VERLAG
GENRE: DYSTOPIE, JUGENDBUCH





INHALT
»"DU DARFST MICH NICHT ANFASSEN", FLÜSTERE ICH. "BITTE FASS MICH AN", MÖCHTE ICH IN WAHRHEIT SAGEN. ABER WENN MAN MICH ANFASST, GESCHIEHT SELTSAMES. SCHLIMMES.«

IHR LEBEN LANG WAR JULIETTE EINSAM, EINE AUSGESTOSSENE – EIN MONSTER. IHRE BERÜHRUNG IST TÖDLICH, MAN FÜRCHTET SIE, HAT SIE WEGGESPERRT. BIS DIE MACHTHABER EINER FAST ZERSTÖRTEN WELT SICH IHRER ALS WAFFE BEDIENEN MÖCHTEN. DOCH JULIETTE BESCHLIESST ZU KÄMPFEN – GEGEN DIE, DIE SIE GEFANGEN HALTEN, GEGEN SICH SELBST, DAS DUNKEL IN IHR. AN IHRER SEITE EIN MANN, ZU DEM SIE SICH UNAUFHALTSAM HINGEZOGEN FÜHLT. IHN ZU BERÜHREN IST IHR SEHNLICHSTER WUNSCH – UND IHRE GRÖSSTE FURCHT ...



COVER:
ICH FÜRCHTE MICH NICHT KOMMT MIT EINEM SEHR ANSPRECHENDEN COVER DAHER. MAN ERKENNT JULIETTE, DIE EIN IN SICH ZERFLIESSENDES KLEID AN HAT UND ICH FINDE ES SIEHT AUS WIE TINTE IN EINEM WASSERGLAS. ICH FINDE GENAU DIES WURDE SEHR GUT GEWÄHLT, DA ES GUT ZU JULIETTE PASST. IHRE GEDANKEN ZERFLIESSEN AUCH IN ALLE RICHTUNGEN, WEITEN SICH AUS UND MACHEN SICH AUCH VON ALTEN ANSICHTEN FREI, DESWEGEN FINDE ICH DAS COVER SEHR PASSEND UND GUT GEWÄHLT

SCHREIBSTIL:
DER SCHREIBSTIL VON TAHEREH MAFI IST ZUGEGEBENERMASSEN SEHR GEWÖHNUNGSBEDÜRFTIG, BESONDERS AUF DEN ERSTEN 50 SEITEN. ICH HATTE ANFANGS SO MEINE SCHWIERIGKEITEN MIT DIESER SEHR KOMPLEXEN DARSTELLUNG VON JULIETTES GEDANKEN KLAR ZU KOMMEN, ABER IRGENDWANN BIN ICH MIT DIESER BESONDEREN ART WARM GEWORDEN UND KONNTE DIE UNSERE PROTAGONISTIN SO BESSER VERSTEHEN. BESONDERS INTERESSANT FAND ICH AUCH, DASS DIE AUTORIN DINGE, DIE JULIETTE NICHT DENKEN WOLLTE DURCHGESTRICHEN HAT. DIES IST EINE SEHR BESONDERE ART JULIETTES CHARAKTER BEGREIFLICHER UND NACHVOLLZIEHBARER ZU MACHEN, DIE ICH SO NOCH NIE GESEHEN HABE.

MEINE MEINUNG:
DIESES DYSTOPISCHE JUGENDBUCH HAT MICH SEHR FÜR SICH BEGEISTERN KÖNNEN UND INNERHALB VON 2 TAGEN WAR ES DURCHGELESEN. WIE OBEN SCHON GESAGT HATTE ICH EIN PAAR ANFÄNGLICHE SCHWIERIGKEITEN MIT DEM SCHREIBSTIL, DIE SICH ABER NACH DEN ERSTEN 50 SEITEN AUFGELÖST HABEN. DANACH KONNTE MICH DIE GESCHICHTE VOLLSTÄNDIG FÜR SICH EINNEHMEN UND DAS BUCH WURDE FAST NICHT MEHR AUS DER HAND GELEGT. JULIETTE IST EINE AUSGESPROCHEN WILLENSTARKE UND MUTIGE PROTAGONISTIN, DIE EINE BEEINDRUCKENDE GEDANKENWELT MIT SICH BRINGT. ZU BEGINN DES BUCHES BEFINDET SIE SICH IN ISOLATIONSHAFT,HAT MIT EINEM STARKEN TRAUMA ZU KÄMPFEN, HAT SELBSTZWEIFEL UND FÜHLT SICH AUSGESTOSSEN ALLE DIESE EIGENSCHAFTEN STELLT MAFI GRANDIOS DAR UND VERBINDET DIESEN GEFÜHLSCOCKTAIL ZU NACHVOLLZIEHBAREN HANDLUNGEN. ADAM, EINER DER MÄNNLICHEN PROTAGONISTEN, WAR MIR VON ANFANG AN SYMPATHISCH. ICH MAG SEINE EINFÜHLSAME UND BESCHÜTZERISCHE ART, OBWOHL ICH ZUGEBEN MUSS, DASS ER MANCHMAL FÜR MEINEN GESCHMACK EIN BISSCHEN ZU FREUNDLICH IST. WARNER, DER BEFEHLSHABER FINDE ICH SEHR SPANNEND ALS CHARAKTER. ICH BRENNE DARAUF MEHR ÜBER IHN UND SEINE GESCHICHTE ZU ERFAHREN UM NACHVOLLZIEHEN ZU KÖNNEN WIESO ER ZU DER PERSON GEWORDEN IST, DIE ER DARSTELLT, DENN SO RICHTIG WEISS ICH NICHT WAS ICH VON IHM HALTEN SOLL. ER HAT TEILWEISE PSYCHOPATHISCHE DINGE IN SEINEN HANDLUNGEN, DIE IHN MIR ABER NUR NOCH INTERESSANTER GEMACHT HABEN. ICH BIN SCHON GESPANNT WAS WIR DANN IN DEN NÄCHSTEN TEILEN ÜBER IHN ERFAHREN WERDEN. DAS HIGHLIGHT IN DIESEM BUCH WAR FÜR MICH GANZ KLAR JULIETTES CHARAKTERLICHE ENTWICKLUNG UND DAS ÜBERRASCHENDE ENDE, MIT DEM ICH NIE GERECHNET HÄTTE!

FAZIT:
EIN WIRKLICH SPANNENDES, MITREISSENDES UND ÜBERRASCHENDES BUCH MIT TOLLEN CHARAKTEREN UND EINEM SCHREIBSTIL, DEN MAN NICHT ALLE TAGE SIEHT. LASST EUCH VON JULIETTES GEDANKEN MITREISSEN UND FESSELN. VON MIR EINE GANZ KLARE LESEEMPFEHLUNG!





4 VON 5 STERNEN FÜR EINE SPANNENDE UND MITREISSENDE HANDLUNG! EINEN STERN ABZUG WEGEN ANFÄNGLICHEN SCHWIERIGKEITEN UND FÜR EVENTUELLE BESSERUNG DER FOLGEBÄNDE.

Eine absolut packende und spannende Dystopie!

Von: Kate Datum : 20.06.2015

katesbuecherregal.blogspot.de/

Inhalt: Juliette ist seit fast einem Jahr eingesperrt, weil sie etwas Fürchterliches getan hat. Sie hat seit fast einem Jahr keinen Menschen mehr zu Gesicht bekommen, seit fast einem Jahr mit niemandem mehr gesprochen. Und seit vielen Jahren hat sie niemanden mehr berührt, denn ihre Berührung bereitet den Menschen große Schmerzen.
Das ändert sich schlagartig, als er plötzlich in ihrer Zelle steht. Man hat ihr einen Zellengenossen zugeteilt, der viel zu viele Fragen stellt und auch noch nett und fürsorglich ist. Sie gewöhnt sich schon an seine Anwesenheit, als plötzlich Soldaten auftauchen und sie mitnehmen. Sie wird zu einem Machthaber, Warner, gebracht, der fasziniert von ihrer Fähigkeit ist und sie zu einer Waffe machen möchte. Urplötzlich steht sie zwischen einem verrückten Mann, der ihr die Welt zu Füßen zu legen verspricht und ihrem sanftmütigen Zellengenossen Adam, der ihr nicht mehr bieten kann als das Gefühl zu leben.

Handlung & Umsetzung: Alles rund um die Geschichte gefällt mir unheimlich gut. Eine sterbende Welt, in der der Sauerstoff knapp wird, die Tiere nicht mehr genug Nahrung finden, die Menschen sich vor Hunger selbst mit schlechtem Essen vergiften und in der ein Regime die Macht ergreift wie es für Dystopien üblich ist. Dennoch ist dieses Buch anders, weil die sterbende Welt so anders beschrieben wird, die Menschen ganz anders leben und man auch ein bisschen erfährt, wie das alles angefangen hat.
Der kleine Anteil an Fantasy durch Juliettes Fähigkeit/Fluch/Gabe, wie auch immer man es nennen möchte, gefällt mir sehr gut. Es ist nicht zu viel und klingt die ganze Zeit über logisch und plausibel. Juliettes Zeit in der Anstalt wie auch ihre Zeit bei Warner sind so ein extremer Kontrast, dass einem auch als Leser deutlich wird, wie es um diese Welt wirklich steht. Es ist alles so stimmig geschrieben, dass man komplett in diese Romanwelt eintaucht.

Charaktere: Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Juliette ist anfangs ein eingeschüchtertes Mädchen, das viel zu lange eingesperrt war. Sie ist einsam, kann nur ihren eigenen Gedanken nachgehen, die manchmal verwirrend, manchmal düster sind. Trotz all dem schlechten, das ihr widerfahren ist, ist sie gütig und möchte keinem anderen Leid zufügen.
Adam oder auch der Zellengenosse ist ein zäher Bursche, dessen Absichten anfangs nicht ganz klar werden. Er sorgt für eine schockierende Wendung und man weiß nicht, ob er gut oder böse ist. Er ist anfangs ruppig und unverschämt zu Juliette, dann wieder sanft und fürsorglich. Er hat so viele Fassetten, die über unnahbar bis hin zu vollkommen durchschaubar reichen.
Warner gibt das perfekte Bild eines Antagonisten; und zwar von der Sorte, die sich immer als meine heimlichen Favoriten entwickeln. Das ist im ersten Teil zwar noch nicht unbedingt passiert, aber mal abwarten, was noch auf mich zukommt. Er ist einsam und verwirrt, sehnt sich nach Anerkennung, Zuspruch und Liebe. In Juliette glaubt er die Person gefunden zu haben, die ihn versteht und sich gemeinsam mit ihm an dieser grausamen Welt rächt. Er zwingt sie immer wieder dazu, ihm zu gehorchen, aber eigentlich wünscht er sich das ganze Buch über nichts sehnlicher, als dass sie sich freiwillig für ihn und seine Pläne entscheidet.

Schreibstil: Der Schreibstil war anfangs ein bisschen gewöhnungsbedürftig mit diesen durchgestrichenen Phrasen, aber das passt durchaus zu Juliettes verdrehten Gedankengängen. Als ich mich daran gewöhnt hatte, gefiel mir der Schreibstil außerordentlich gut. Er ist beschreibend und poetisch; etwas in dieser Art habe ich noch nie vorher gelesen und ich finde es traumhaft! So poetisch und außergewöhnlich! Für alles hat die Autorin Umschreibungen, bildhafte Erklärungen. Es macht einfach riesigen Spaß, ihren Schreibstil zu lesen.

Fazit: Eine der besten Dystopien, die ich bisher gelesen habe. Es gibt nicht das kleinste bisschen auszusetzen.

Überzeugt mit andersartigem Schreibstil

Von: lebens[leseliebe]lust Datum : 15.06.2015

www.lese-liebe.com

Inhalt
Juliette ist eine Gefangene, eine Ausgestoßene, ein Monster. Da ihre Berührungen tödlich enden können, hat man sie weggesperrt. Einsam fristet sie ihr Dasein in einer fast zerstörten Welt. Verängstig und halb verhungert trifft sie auf ihren neuen Zellengenossen, zu dem sie sich hingezogen fühlt. Er darf sie nicht anfassen. Doch sie wünscht sich nichts sehnlicher als berührt zu werden.

Wie hat's mir gefallen
Lange Zeit bin ich um das Buch herumscharwenzelt und konnte mich doch nicht recht entscheiden. Tödliche Berührungen? 264Tage eingesperrt? Das klang nicht so spannend. Oh wie habe ich mich getäuscht. Juliette führt in ihrer Gefangenschaft und Isolation ein einsames und schreckliches Dasein. Erst als Adam sich eine Zelle mit ihr teilt, spürt sie einen Funken Hoffnung. Doch er darf sie nicht berühren, er darf nicht sterben. Deswegen ist sie abweisend und schreckt vor jeder Berührung zurück. Irgendwas an Adam ist anders, an irgendetwas erinnert ihn Juliette. Was hat es mit dem unnahbaren Mann bloß auf sich?

Zu viel will ich nicht verraten, denn einige Rezensionen spoilern schon etliche Clous, die mich sehr überrascht und emotional mitgenommen haben. Nur so viel: es gibt Action, es gibt brutale Szenen, es gibt Schockmomente und es gibt gefühlvolle Szenen, die einem das Herz zerreißen. Verrat und Intrigen stehen an der Tagesordnung bis Juliette nicht mehr weiß, wem sie trauen kann... Ich liebe so etwas, vor allem wenn es eine tragische Liebesgeschichte gibt. Doch lest selbst.

Der Schreibstil der Autorin ist absolut toll toll toll und anders. Tahereh Mafi betont die aufgewühlten Gefühle der Protagonistin durch mehrfaches Wiederholen bestimmter Wörter oder aber durch Durchstreichen. Gerade hier eröffnet Juliette dem Leser ihre tiefsten Geheimnisse und will zugleich nicht, dass es jemand erfährt, denn sie hält sich selbst für ein Monster, eine Bestie.
Ob Warner recht hat und sie ist wie er und liebt das Töten? Oder ob Adam recht hat und Juliette ist eine Gute? Doch was ist, wenn man nicht zwischen Gut und Böse, zwischen Schwarz und Weiß trennen kann? Wem vertraut man dann?

Ich finde es super gelöst, dass man nicht sofort weiß, wie welcher Charakter tickt und für wen sich Juliette entscheiden könnte. Ich liebe es, wenn man selbst hin- und hergerissen ist und man sich nicht entscheiden kann. Das macht derart neugierig auf die nächste Seite, das nächste kapitel, ja sogar auf das nächste Buch, dass man nicht mehr aufhören möchte zu lesen. Die Autorin hat mich unglaublich neugierig gemacht ausund micht vor allem mit dem Ende nochmal überrascht. Solch eine Wendung habe ich nicht kommen sehen, fand sie erst ungewöhnlich und zugleich absolut passend.
Ich bin gespannt wie es weitergeht und empfehle allen, die eine gute Dystopie mögen und auswegslosen Liebesgeschichten nicht abgeneigt sind: LEST DIESES BUCH.

Cover/Buchgestaltung
Sehr geiles Cover, aber so recht will es nicht zur Protagonistin passen. Sie scheint so zebrechlich und hier auf dem Cover wirkt sie so stark und mächtig - das will nicht recht zusammenpassen.

Gut zu wissen
1. Ich fürchte mich nicht
2. Rette mich vor dir
3. Ich brenne für dich
Dazu gibt es folgende Kurgeschichten: "Zerstöre mich" und "Vernichte mich"

Für Fans von
* "Legend" von Marie Lou
* "X-Men" (Film/Comic)

Fazit
"Ich fürchte mich nicht" ist ein gelungener, spannender und vor allem emotionaler Reihenauftakt. ich liebe die Chemie zwischen den Protagonisten, die Auswegslosigkeit und die Trostlosigkeit der dystopischen Welt. Vor allem der etwas andere Schreibstil konnte mich durchweg begeistern.
Bewertung 4,5/5

Ein wirklich guter Auftakt ❤

Von: Maddie Datum : 13.06.2015

Das ich dieses Cover mega schön finde, ist ja kein Geheimnis mehr, seit meinem Cover Monday. Dort habe ich es ja schon einmal vorgestellt. Ich finde es unglaublich schön. Das blau des Kleides sticht sehr schön hervor. Der Hintergrund ist zwar auch in einen hellen, blassen Blau gehalten, wirkt aber sehr schlicht. Wirklich schön finde ich, dass die roten Haare von Juliette so hervorgehoben sind. Auch die Idee, mit dem blauen Wasser, was sich über ihr Kleid ausbreitet und dann zu Boden sinkt, ist fantastisch. Ein echter Augenschmaus.
Der Klappentext hatte mich schon sehr lange neugierig gemacht, und ich bin auch wirklich glücklich und froh, das ich dieses einzigartige Werk lesen durfte. Als ich meinen Cover Monday geschrieben habe, hatte ich auf keinen Fall damit gerechnet. Über diese Trilogie hört man ja unheimlich viel gutes. Ich muss sagen, das ich bisher noch keine einzige schlechte Stimme darüber gehört hab, was mich natürlich noch mehr angespornt hat, dieses Buch zu lesen.
Das Buch fing für mich allerdings verwirrend an. Es wird ja sehr viel über den einzigartigen Schreibstil der Autorin gesprochen, und es stimmt wirklich. Die hat eine wirklich eigene, ganz spezielle Art zu schreiben. Man muss erst ein paar Seiten lesen, um hinein zu kommen. Aber wenn man dann einmal drin ist, ist es wirklich sehr schön zu lesen. Bei mir hat das allerdings ein wenig länger gedauert. Vielleicht um die 50 Seiten. Durch ihre Art zu schreiben, muss man mitdenken. Es ist also auf keinen Fall ein Buch, das man einfach so nichtssagend durchliest. Man muss verstehen, was die Autorin, mit ihrer Art versucht zu sagen.
Aus der Sicht von Juliette wird hier alles berichtet. Man merkt wirklich sehr, wie sie sich in Laufe der Handlung verändert. Wie sie stärker wird und sich wandelt. Mir hat diese Entwicklung sehr gut gefallen. Ich habe gehört, das die Entwicklung sogar noch viel weiter gehen soll. Darauf bin ich wirklich sehr gespannt. Durch die Schreibweise musste ich allerdings erst ein wenig warm werden, mit Juliette.
Auch die verschiedenen Handlungsstränge wurden wunderbar verknüpft. Es gab hier eigentlich keine langweiligen Stellen. Alles war interessant und nachvollziehbar beschrieben.
Von der Trilogie kann ich also noch mehr erwarten. Das macht mich wirklich sehr gespannt auf die nächsten beiden Bände. Auch jeden Fall werde ich sie so schnell, wie möglich lesen ❤

[Rezension] „Ich fürchte mich nicht“

Von: Ninespo Datum : 12.06.2015

www.ninespo.de

Das Buch in drei Worten?

Beängstigend, berührend, hoffnungsvoll.

Wie ist das Cover?

Schon seit Langem schleiche ich um Tahereh Mafis Bücher herum. Sie sind wahre Eyecatcher. Sie sind einfach unglaublich schön. Dass ich nun eine Taschenbuchversion dieses wunderschönen Covers mein eigen nennen darf, freut mich ungemein. Sogar noch mehr, da auch der Inhalt mit dem Cover mithalten konnte. Auf dem Cover sieht man eine junge Frau mit einer futuristisch anmutenden Skyline im Hintergrund. Beides passt perfekt zum Buchinhalt und bringt den Leser zum Grübeln, da die Boden- und Wetterverhältnisse auf dem Cover Rätsel aufgeben.

Wie war die Handlung?

Die Handlung ist super. Nicht zu überladen, nicht so langsam oder schnell. Ich habe mich unheimlich wohlgefühlt. Ich konnte mich recht schnell an Juliette gewöhnen, die eine doch etwas andere Protagonistin ist. Juliette, die in Isolierungshaft in einer Irrenanstalt gefangen ist, lebt in einer dystopischen Zukunft. Die Welt ist zerstört und die neue Regierung strebt die Versklavung der Menschheit auf der gesamten Welt an. Doch Juliette ist etwas Besonderes. Sie hat eine geheimnisvolle Gabe, die mir sehr gut gefallen hat.

Wie waren die Figuren?

Juliette ist eine sehr abgesonderte Protagonistin. Zum einen dadurch, dass sie in Isolationshaft sitzt, zum anderen durch ihre Gabe und die Probleme, die diese nach sich zieht. So hat sie nie menschliche Wärme erfahren dürfen und hat mich mit ihrem Schicksal tief berührt. Gerne hätte ich sie in die Arme genommen. Dieses Fehlen an Sozialkontakten merkt man ihr an – sie hat so ihre Eigenarten, die sehr gut in den Schreibstil involviert wurden. Dennoch war sie mir von Beginn an sympathisch. Und auch Adam konnte sich in mein Herz stehlen. Was es genau mit Adam auf sich hat, möchte ich euch nicht verraten. Aber eins sei gesagt: Er ist ein lieber Kerl mit einem großen Herz und einem noch größeren Beschützerinstinkt.
Warner, der Bösewicht der Geschichte, hat mir ebenfalls gut gefallen. Er nimmt eine spannende Position ein und stellt den Leser vor ein Rätsel. Was ist mit ihm passiert? Wie konnte er so werden, wie er ist? Was ist mit seiner Mutter? Gerade in der Kombination fand ich alle drei Figuren sehr stimmig.

Wie war der Schreibstil?

Der Schreibstil hat mir zu Anfang das größte Kopfzerbrechen bereitet. Der Schreibstil an sich ist sehr flüssig, sehr angenehm zu lesen und weißt eine super Wortwahl vor. Allerdings haben mich Juliettes Eigenarten im Schreibstil – schließlich wird die Geschichte aus ihrer Sicht erzählt – ein wenig aus dem Konzept gebracht. Sätze werden gestrichen, Worte, Satzteile oder sogar ganze Sätze dreimal wiederholt. Einiges sogar viermal. In den Wiederholungen fallen dann die Satzzeichen weg, was das Sortieren für mich ein wenig erschwerte. Auch Juliettes Aufzählungen wurden stellenweise, und das sei ihrer jeweiligen geistigen Verfassung im Moment der Erzählung geschuldet, ausgelassen. Hatte ich mich einmal an ihre Eigenarten gewöhnt, konnte ich solche Stellen gut mitlesen.

Was war gut?

Die Idee der Dystopie ist erschreckend real. Und das macht sie so glaubwürdig. Eine verseuchte Umwelt, eine Regierung, die das Überleben der Menschheit sichert und natürlich auch Rebellen, die gegen das harte und unmenschliche Regime ankämpfen wollen. Doch gerade die Idee mit Juliettes Gabe, die so viel mehr Fragen aufwirft als sie zu beantworten vermag, hat perfekt ins Gesamtbild gepasst.

Gibt es etwas Außergewöhnliches?

Die Zukunft, die geschaffen wird, ist außerordentlich realistisch. Und auch die Gabe, die Juliette hat, ist etwas Besonderes. Das ganze Buch an sich war ein außergewöhnliches in meiner Leseliste der letzten Zeit. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

Kann ich das Buch weiterempfehlen?

Ja! An alle, die Jugendliteratur lieben. An alle, die sich an Dystopien noch nicht überlesen haben. An alle, die Fantasy mögen und auch mit einer sehr speziell gezeichneten Protagonistin anbändeln wollen.
Ich danke dem Goldmann Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von „Ich fürchte mich nicht“.

Genialer Auftakt einer Reihe!

Von: Atelier Maikind Datum : 11.06.2015

Seit sie ein kleines Kind ist wird Juliette von allen Anderen gemieden. Sie hat eine Gabe, die nicht ganz ungefährlich für die Menschen in ihrer Umgebung ist, denn wenn man sie berührt fühlt man furchtbare Schmerzen. Aus Angst vor ihren Kräften hat man sie in ein Irrenhaus gesperrt, in dem sie in Isolationshaft sitzt. Doch dann kommt Adam. Jedoch kann sie dem Jungen, den sie noch von früher kennt, überhaupt vertrauen?

Dieses Buch ist wirklich sehr anders als andere Romane. Juliette ist aufgrund ihrer Situation sehr verängstigt und hat große Selbstzweifel. Doch dann kommt Adam und sie verändert sich komplett. Manchmal war ich der Meinung, dass sie sich einfach zu abhängig von ihm macht. Diese Meinung habe ich nach der ersten Hälfte komplett zurückgezogen. Mich hat Juliettes Stärke wirklich sehr beeindruckt. Vor allem wären der Zeit, in der sie sich Adams nicht sicher war. Auch Adam war sehr tough. Zwischenzeitlich war er verprügelt und angeschossen wurden und hat keine Schwäche gezeigt. Um ehrlich zu sein, in diesen Momenten war er mir sogar zu zäh. Schließlich gibt es diesem Zeitpunkt, in denen jeder Mensch einmal zusammenbricht. Doch Adam hatte sowas anscheinend gar nicht. Da würde ich mir im nächsten Band mehr Schmerzen wünschen.

Der Schreibstil der Autorin war mir bisher vollkommen unbekannt. Eines muss ich vorab dazu sagen: Der Schreibstil von Tahereh Mafi ist wahnsinnig poetisch veranlagt. Im fließenden Text gibt es viele Wortwiederholungen und durchgestrichene Passagen, was alles sehr spannend macht. Der Unterschied zwischen Juliettes gesprochenem Wort ist gigantisch und ich liebe es.

Auch das Cover ist ein Augenschmaus! Es ist düster und geheimnisvoll - also perfekt für eine Dystopie. Das Mädchen auf der Vorderseite könnte wirklich Juliette sein. Die Stadt im Hintergrund habe ich leider noch nicht identifizieren können. Dieses düstere Thema, dass auch leicht in Blau gehalten ist, wird auf dem Buchrücken und der Rückseite fortgesetzt.

Dieser Roman war wirklich sehr toll! Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band. Doch zuerst bekommt der Band gute 4 von 5 Sterne von mir.

★★★★☆

Toller Einstieg in die Shatter me Reihe !

Von: Lea Buchjunkie Datum : 08.06.2015

www.buch-junkie.blogspot.de

Ein paar Buchgedanken

Ich war sehr gespannt auf das Buch, da ich viele geteilte Meinungen gehört habe und dass der Schreibstil wohl etwas "anders" ist.

Die Geschichte

Zu Anfang wird man sofort in die trüben Gedanken von Julilette geworfen und ich konnte mich direkt in die Geschichte reinversetzten.
Die trübe Stimmung blieb sehr lange und hat mich an das Buch gefesselt, weil ich immer mehr von ihr wissen wollte.
Und gleich zu Beginn wird es dann auch schon spannend und fesselnd, die Handlung und Spannung nimmt von Seite zu Seite zu.
Man möchte immer mehr über die Charaktere wissen, aber die Autorin hat die Informationen gut verpackt im gesamten Buch verteilt, was für die ein oder andere kleine Überraschung gesorgt hat.
Ab und zu gibt es dann ein tief, in der es etwas langatmig wurde, aber in der Mitte und dem Ende überschlug sich die Handlung dann wieder und ließ mich nur so über die Seiten fliegen.
Leider fand' ich das die Lovestory etwas zu viel Raum genommen hat und zu wenig Platz für das eigentliche Problem gelassen hat, ich hoffe allerdings, dass sich das noch ändert.
Auch die Welt, in der Juilette,Warner und Adam leben war extrem schockierend und hat mich nicht so leicht losgelassen.

Schreibstil

Einige sagen ja, dass Tahereh Mafi's Schreibstil eine große Eigenart besitzt, das stimmt allerdings !
Ich muss aber sagen, dass mir der Schreibstil so so gut gefallen hat und mich fesseln konnte ohne Ende.
Es war einfach mal spannend den Schreibstil der Autorin mit den Charakteren (vor allem Juliette) zu verknüpfen.
Ich finde ihr Schreibstil ist einfach wundervoll !

Ich fürchte mich nicht - Tahereh Mafi

Von: Fräulein Lesen Datum : 07.06.2015

fraeuleinlesen.blogspot.de

Inhalt
Juliette hat eine Gabe. Ihre Berührung ist tödlich und sie verfügt über unmenschliche Kräfte. Aus diesem Grund wird sie von anderen Menschen gefürchtet und weg gesperrt. Bis die Machthaber, der fast zerstörten Welt, sich für Juliettes Kräfte interessieren und sie zu einer Waffe machen wollen. Doch Juliette möchte nicht kämpfen und beginnt das erste Mal in ihrem Leben Widerstand zu leisten. An ihrer Seite ist der Soldat Adam, in den sie sich langsam aber sicher verliebt.


Zitat: "Ich betrachte jeden Ast im Wind, jeden Soldaten,
jedes Fenster. Meine Augen sind gewiefte Diebe
Sie stehlen alles, horten es in meinem Geist."

Meinung
Ich fürtchte mich nicht ist der erste Teil einer Trilogie und ist eine Dystopie. Was genau mit der Welt passiert ist, erfährt man nicht, aber Juliette beschreibt, dass die Welt sich verändert hat. Tiere konnten nicht mehr überleben, die Felder wurden unbebaubar und die Jahreszeiten, wie wir sie kennen, existieren nicht mehr. Die Geschichte wird aus der Sicht von der 17-jährigen Juliette erzählt und beginnt in ihrem Zimmer in einer Irrenanstalt. Juliettes Gedanken sind oft verwirrend und spiegeln wieder, wie schlecht sie von den Menschen behandelt wurde und wie verwirrt sie oft ist, aber auch was für ein guter Mensch sie trotz allem geblieben ist. Ich fand es sehr interessant miterleben zu können, was Juliette denkt. Oft sind Sätze in diesem Buch durchgestrichen und danach erfolgt ein ähnlicher, verbesserter Satz. Diese durchgestrichenen Sätze sind Gedanken, die Juliette zwar hat, aber eigentlich nicht denken darf oder soll. Für mich sind diese durchgestrichenen Gedanken etwas, dass ich so noch nie in einem Buch gesehen habe und sie waren auch etwas was mir sehr gut gefallen hat. Sie zeigten einen Einblick in Juliettes Seele und Gedankenwelt. Das ganze Buch an sich hat einen wunderschönen Schreibstil. Ich würde ihn sogar schon als poetisch bezeichnen. Jede einzelne Seite weist Zitate auf, die es wert wären, dass man sie hier wiedergibt. Juliette zeigt dem Leser ihre Welt in einer wunderschönen Art und Weise. Ich mochte ihren Charakter sehr, da man von Anfang an mit ihr mit fühlen konnte. Positive Dinge und auch negative Dinge konnte man auf eine schöne Art und Weise nachempfinden. Auch werden dem Leser die anderen Charaktere der Geschichte gut durch Juliette übermittelt. Dabei waren für mich die beiden wichtigsten noch vorkommenden Charaktere Adam, der Soldat der Juliette hilft und dem sie nach und nach näher kommt, und Warner, der Juliettes Kräfte für sich haben will und sie als Waffe benutzen will. Vor allem Warner was für mich noch ein sehr faszinierender Charakter. Er ist auf jeden Fall der Böse in dieser Geschichte und Juliette hasst ihn, aber es werden auch andere, verwirrende Charakterzüge von ihm gezeigt, die neugierig auf mehr machen. Ich will an dieser Stelle von der Geschichte selbst nicht meht zu viel verraten, um anderen Lesern die Chance zu geben Juliettes Welt selbst zu entdecken. Die Geschichte geht von Anfang an rasant voran und man fiebert mit Juliette und Adam mit, was die Seiten nur so dahin fliegen lässt. Ich hatte das Buch in zwei Tagen ausgelesen. Das Ende war für mich sehr überraschend und ich kann es kaum erwarten den zweiten Teil zu lesen!

Zitat: "Meine Welt ist ein Gewebe aus Wörtern,
die meine Glieder, meine Knochen und Sehnen,
meine Gedanken und Visionen verknüpfen,
Ich bin ein Wesen aus Buchstaben,
eine Figur aus Sätzen, eine Ausgeburt der Fantasie."

Fazit
Eine wunderschöne Geschichte voller Poesie und ein großartiger Auftakt einer Reihe, die Lust auf mehr macht!

Ein Meisterwerk

Von: Bettina Datum : 07.06.2015

the-passion-of-books.blogspot.de

Inhalt
Ihr Leben lang war Juliette allein, eine Ausgestoßene - ein Monster. Ihre Berührung ist tödlich, ihre Kräfte unmenschlich, man fürchtet sie, hat sie weggesperrt. Bis die Machthaber einer fast zerstörten Welt sich ihrer als Waffe bedienen möchten. Juliette weigert sich, beschließt zu kämpfen. Gegen die, die sie gefangen halten, gegen sich selbst, das Dunkel in ihr. An ihrer Seite ein Mann, zu dem sie sich unaufhaltsam hingezogen fühlt. Ihn zu berühren ist ihr sehnlichster Wunsch - und ihre größte Furcht...

Meine Meinung
Der Debütroman wird von Tahereh Mafi wird von allen Seiten gelobt und ist eingeschlagen wie eine Bombe. Daher habe ich mich sehr gefreut das Buch endlich lesen zu können. Und ich muss sagen: WOW!! Dieser Debütroman ist wirklich ein Meisterwerk.
Ich liebe Dystopien und auch bei dieser gefällt mir die Grundidee sehr gut. Die Welt ist zerstört, es herrscht Nahrungsmangel, das Klima spielt ständig verrückt, Pflanzen und Tiere sterben. Und dann gibt es da noch ein paar besondere Menschen über die ich jetzt allerdings nicht zu viel verraten möchte ;)
Hauptfigur ist Juilette, aus deren Perspektive die Geschichte auch erzählt wird. Juilette hält sich selbst für ein Monster, wurde sie doch ihr Leben lang wie eines behandelt. Aber eigentlich will sie nur ein normales Leben und niemandem etwas Böses. Bereits von Beginn an war sie mir sehr sympatisch und ich habe sie sofort in mein Herz geschlossen. Am Anfang der Geschichte ist sie noch sehr unsicher und verzweifelt, aber nach und nach findet sie immer mehr zu sich, wird selbstbewusster und entwickelt sich weiter. Diese Entwicklung lässt sich auch am Schreibstil erkennen. Während die ersten Kapitel durchdrungen sind von abgehackten teilweise auch zusammenhangslosen Gedankengängen, scheint sich zusammen mit Juliette's Entwicklung auch der Erzählstil zu entwickeln, in dem zunehmend zusammenhängende und fließende Sätze entstehen. Adam ist ebenfalls sehr gut ausgearbeitet. Zunächst wirkt er sehr geheimnisvoll und vielschichtig und man weiß gar nicht so recht wie man ihn einschätzen soll. Das legt sich aber im weiteren Verlauf des Buches und auch er wurde mir richtig sympatisch.
Neben wundervollen Charakteren hat die Autorin aber auch eine einzigartige dystopische Welt geschaffen, die sie so detailliert beschreibt, dass man das Gefühl hat direkt vor Ort dabei zu sein.
Der Schreibstil ist meiner Meinung nach ziemlich außergewöhnlich, allerdings im positiven Sinn. Juliette ist innerlich sehr zerissen, beispielsweise möchte sie gerne Kontakt zu Menschen, berührt werden oder andere berühren, aber auf der anderen Seite darf sie das einfach nicht zulassen. Diese Momente werden von der Autorin verdeutlicht, indem sie Sätze durchstreicht. Sätze, die durchgestrichen sind, zeigen was Juilette wirklich denkt oder gerne sagen möchte. Daneben stehen dann die Sätze, was sie wirklich ausspricht. Anfangs findet man solche Passagen häufiger, später werden sie immer seltener. Das ist ganz gut so, denn sonst würde es glaube ich irgendwann nerven. Aber so ist die Mischung perfekt und diese Art die Gedanken eines Protagonisten zu verdeutlichen hat mir sehr gut gefallen.
Das Gesamtbild ist grandios durchdacht und in sich stimmig und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Es bleibt jede Sekunde spannend, wird nie langweilig und man sollte immer mit Überraschungen rechnen. Besonders das Ende war sehr unerwartet für mich und ich bin nun sehr neugierig und gespannt wie es im zweiten Band weiter gehen wird.

Fazit
Bei "Ich fürchte mich nicht" handelt es sich um eine außergewöhnliche Dystopie, die starke Spannung und große Emotionen vor einer einzigartigen Kulisse bietet. Ein Must-read! für alle Dystopie-Fans. Diese Dystopie ist eine der Besten die ich je gelesen habe!!

Ein ganz besonderer Auftakt

Von: Anna Salvatore Datum : 06.06.2015

annasalvatoresbuchblog.blogspot.de/

Jeder schwärmt so von dieser Reihe, also wollte ich mir mal meine eigene Meinung bilden. Auf alle Fälle kann ich sagen, dass ich es innerhalb eines Tages durchgelesen habe :)
Vielen lieben Dank an den Goldmann Verlag für das tolle Rezensionsexemplar.

Cover
Das Cover ist wunderschön. Die schöne Schrift und das rothaarige Mädchen in dem tollen blauen Kleid, das ein bisschen wie eine Besessene in der Luft schwebt. Außerdem ist der Titel genial gestaltet. Man kann "Ich fürchte mich nicht" lesen, aber auch: "Ich fürchte mich", "Fürchte mich" und "Fürchte mich nicht".
Irgendwie passt dies hervorragend zur Protagonistin Juliette.

Meinung
Handlung/Idee
Es geht um Juliette, die Menschen Schmerzen zufügen und töten kann, indem sie denjenigen berührt.
Ihre Kindheit war deshalb sehr schwer und ihre Eltern hassen sie für ihre "Krankheit" und haben sie später freiwillig in die Anstalt gegeben.
Man steigt relativ einfach in das Buch ein. Ohne große Erklärungen wird man in die Geschichte geworfen und kommt damit überraschend gut klar.
Dann geschieht ziemlich viel, also gleich am Beginn ein rasantes Tempo, und die Liebesbeziehung ist mir einfach viel zu einfach. Der Typ, in den sie schon immer irgendwie verknallt war, ist einfach da. Anscheinend stand er auch die ganze Zeit auf sie. Das ist doch passend, oder? Auch im späteren Lauf der Geschichte war mir das einfach zu perfekt. Klar, sie haben es überhaupt nicht leicht, doch trotzdem war mir persönlich das einfach zu unwahrscheinlich.
Die Idee mit der dystopischen Welt - Ozonschicht zerstört, kaum Pflanzen, Lebensmittelknappheit, Unterdrückung durch ein brutales Regime, Rebellengruppen - ist nun wirklich nichts Neues. Das ist ja auch nicht schlimm, denn jede Geschichte hat ja was Eigenes. Ich finde, dass diese gestaltete Welt ganz gut zur Geschichte passt.
Insgesamt war die Geschichte ziemlich spannend und gewiss nie langweilig. Längen gab es keine, dafür sorgten auch die relativ kurzen Kapitel. Außerdem hat das Buch auch einfach Spaß gemacht zu lesen! Ich finde, dass das immer ein sehr wichtiger Punkt ist :-)

Schreibstil
Wow. Der Schreibstil ist wow. Obwohl die meisten Sätze zusammenhanglos überhaupt keinen Sinn ergeben, fügen sie sich perfekt in die Geschichte ein. Es gibt sehr viele Metaphern, aber das Highlight sind die durchgestrichenen Sätze. Viele bemängeln das, aber ich fand es einfach nur genial. Die durchgestrichenen Wörter/Sätze streichen immer die Gedanken weg, die sie nicht haben will, aber die man unweigerlich hat. Z. B. das Juliette in unpassenden Momenten an Warner, der eigentliche Antagonist, denkt oder an ihre Eltern, dann streicht sie diese Gedanken einfach durch. Die Autorin hat also in gewisserweise auch die Gedanken aufgeschrieben, die nicht mal in Büchern bei einer fiktiven Figur erwähnt werden - seien sie zu peinlich oder einfach zu ehrlich. Das fand ich ich richtig, richtig toll!
Ich hoffe, das wird in den Folgebänden beibehalten :)

Charaktere
Juliette, die 17-jährige Protagonistin, hat die Fähigkeit durch Berührung zu töten. Sie hat eine furchtbare Kindheit, vor allem nach einem sehr schlimmen Unfall.
Sie ist verstört und leicht verschroben, sie wurde z. B. ja nie berührt, hat nie die Liebe ihrer Eltern, die Juliette für einen Fehler halten, erfahren. Gleichzeitig ist sie aber auch lieb. Sie kann niemanden (also fast) was zu leide tun, obwohl sie sich ganz einfach an Eltern, Mobbern etc. hätte rächen können. Auch durch den Schreibstil ist sie mir einfach sympathisch geworden :)
Manchmal hat mir an ihr aber nicht gefallen, dass sie ganz viele Drohungen ausspricht, aber keine Taten folgen lässt :/
Adam, der bereits angesprochene perfekte Typ, war mir, wen wundert's, zu perfekt. Auf einmal war er da, rettet sie und liebt sie (Spoiler: und kann sie als einer der wenigsten berühren).
Hmm, eigentlich habe ich ja wirklich nichts gegen tolle, gutaussehende Typen, aber hier war er mir einfach unsympathisch.
Warner, seines Zeichens Antagonist, fand ich wesentlich interessanter. Er ist skrupellos und er hat eindeutig einen Narren an Juliette gefressen. Er ist von ihr fasziniert, beinahe schon obsessiv. Er ist aber nicht so gruselig, wie man jetzt denken könnte :D
Trotzdem kommt er mir realer vor, nicht so wie Adam, und ich bin mir sicher, dass man noch lange nicht alle Facetten von ihm kennen gelernt hat. Ich hoffe, man lernt ihn noch richtig kennen :)

Die Nebencharaktere sind ein bisschen auf der Strecke geblieben, doch Kenji und James waren ganz ok. Der Fokus liegt halt bei den Protas.

Fazit: Ein besonderer Auftakt. Vor allem der Schreibstil überzeugt, im Gegensatz zum Protagonisten. Die Handlung ist nicht wirklich was Neues, aber es bringt Spaß die Geschichte zu lesen. Ich werde auf jeden Fall weiterlesen :-)

4 von 5 Sternen

Viel Potenzial

Von: nasemeis Datum : 03.06.2015

nasemeis.blogspot.de/

Klappentext:
„Du darfst mich nicht anfassen“, flüstere ich. Bitte fass mich an, möchte ich in Wahrheit sagen. Aber wenn man mich anfasst, geschieht Seltsames. Schlimmes. Ihr Leben lang war Juliette einsam, eine Ausgestoßene – ein Monster. Ihre Berührung ist tödlich, man fürchtet sie, hat sie weggesperrt. Bis die Machthaber einer fast zerstörten Welt sich ihrer als Waffe bedienen möchten. Doch Juliette beschließt zu kämpfen – gegen die, die sie gefangen halten, gegen sich selbst, das Dunkel in ihr. Für ihre Liebe. Und für den Zauber der Berührung ...


:)
Endlich habe ich das Buch gelesen. Das steht schon ewig auf meiner Wunschliste, ohne das ich eigentlich wusste worum es in diesem Buch geht. Ich habe nur immer gehört das es so gut sein soll.
Es ist eine Mischung aus Dystopie und Fantasy....
Weil das Buch eigentlich nur positive Kritiken bekommen hat, also das was ich mitbekommen habe, waren meine Erwartungen schon ziemlich hoch. Ich habe aber versucht diese etwas runter zuschrauben damit ich nicht enttäuscht werde.

Es hat etwas gedauert bis ich richtig in der Geschichte war, weil ich lange nicht wusste worum es eigentlich geht. Wir sitzen mit Juliette in der Zelle und bekommen nur teilweise was mit von der Außenwelt... aber dadurch war es für mich wie für Juliette als sie aus der Zelle rauskommt und neues Erlebt.
Alles passiert Schlag auf Schlag, dasich dasnicht alles 100%ig mitbekommen habe und teilweise nochmal zurückblätter musste weilich vielleicht einen Satz überlesen habe in dem was wichtiges passiert ist. In einem Moment ist noch alles super(naja nicht wirklich super aber sowie sonst auch) und zack - schon wird Juliette zur Superwaffe.

Die Wiederholungen einzelner Wörter/Sätze störte den Lesefluss unterstreichen Juliettes Gedanken.
Das Buch war gut, aber jetzt nicht überragend, aber ich glaube es steckt noch viel Potenzial in den nächsten Büchern und ich werde die auf jeden Fall weiterlesen.
Ich will doch wissen wie es mit den X-Men, ach ne Omega Point weitergeht... ;)