Leserstimmen zu
Flavia de Luce 5 - Schlussakkord für einen Mord

Alan Bradley

Flavia de Luce (5)

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Zuerst muss ich sagen, dass ich die Reihe schon seit Teil eins verfolge und dieses Buch wie eine Umarmung war, wie ein Zurückkehren zu alten Freunden. Allerdings kann man das Buch auch einzeln lesen, da die Charaktere am Anfang vorgestellt werden. Das war auch für mich von Vorteil, da ich Teil vier vor über einem Jahr gelesen habe und mich in Bishop's Lacey der Fünfziger Jahre nicht mehr so gut auskannte. In Band fünf wird Flavia erwachsen. Sie ist zwar immer noch sympathisch arrogant, aber man merkt, dass sie weniger frech zu ihren Freunden und Bekannten ist. Obwohl ich mit Chemie sonst nicht so viel anfangen kann, ist sie hier ein fester und wichtiger Bestandteil, jedoch nicht so dominierend wie in den vorherigen Bänden. Da hatte ich öfter mal Fragezeichen im Gesicht, bei "Schlussakkord für einen Mord" nicht. Die Beschreibungen sind sehr gut gemacht, ich konnte mir alles genau vorstellen. Im fünften Band kommt es außerdem zu einer Vertiefung der Nebengeschichten. Allerdings will ich hier nicht zu viel verraten. Und wow! Was war das für ein Ende! So einen unglaublichen Plot Twist hatte ich lange nicht. Aber auch hier: Lest selbst. :) Einiges Manko ist, dass nur sehr langsam Spannung aufgebaut wird. Meist radelt Flavia umher und redet mit dem Vikar oder anderen Dorfbewohnern. Fazit: Eine gelungene Fortsetzung mit spannendem Krimi und einem unfassbaren Ende. Man liest den ersten Band von Flavia de Luce wegen des Krimis oder weil man auf die wunderhübschen Cover aufmerksam geworden ist. Jeden weiteren liest man jedoch wegen der Charaktere und Flavias Beziehung zu ihnen. Und nach diesem Ende brauche ich den nächsten Band!

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„Blut tropfte vom Stumpf des abgeschlagenen Kopfes, regnete in dicken Tropfen herab und sammelte sich in einer rubinroten Pfütze auf den schwarz-weißen Fliesen.“ – Erster Satz Die Aufmachung: Wie auch schon bei den Büchern vorher hat jedes kleine Detail auf dem Cover für die Handlung eine große Bedeutung. Ich bin von solchen Covern generell immer sehr angetan, weil man so während des Lesens immer wieder was zu entdecken hat. Das Setting: Da sich der Mordfall diesmal in einer Krypta abspielt, stehen bei den Ermittlungen Kirche, Krypta und Friedhof im Vordergrund. Das sorgt nochmal zusätzlich für einen sehr gruselige Atmosphäre. Der Plot: >> Sie steckt ihre Nase überall hinein und befördert jeden noch so tief vergrabenen Hinweis ans Licht - die elfjährige Flavia de Luce ist Hobbydetektivin aus Leidenschaft. Als sie ihre Nase zur Abwechslung in eine alte Kirchengruft steckt, rechnet sie allerdings nicht damit, eine verhältnismäßig frische Leiche ans Tageslicht zu befördern. Aus dem Grab des Kirchenheiligen Bishop's Lacey blickt ihr der ermordete Kirchenorganist entgegen. Wer hatte einen Grund, Mr. Collicutt zu töten, warum trägt er eine groteske Gasmaske, und wieso hat der Täter die Leiche hier, an diesem heiligen Ort, versteckt?<< - Klappentext. Diesmal wurde die Leiche schon relativ früh präsentiert. Deswegen ist es auch nicht schlimm, dass im Klappentext schon verraten wurde, wer stirbt. Das Hauptaugenmerk dieser Geschichte lag wirklich ganz auf den Ermittlungen und ich muss gestehen, dass diese wirklich spannend zu verfolgen waren, weil nicht nur Flavia und die Polizei sich auf den Mordfall stürzen, sondern unsere junge Detektivin unerwartet Konkurrenz bekommt. Weiter muss ich anmerken, dass mich diesmal nicht nur der spannende Plot gepackt hat. Auch waren diesmal viele Szenen dabei, die einen schon irgendwie Angst eingejagt haben. Die Rahmenhandlung der Bücher hat sich auch in diesem Band stetig weiterentwickelt. nicht nur das Verhältnis zwischen Flavia und ihren Schwestern bzw. ihrem Vater ändert sich langsam, auch die Bedrohung, die über ihrem zu Hause schwebt, wird immer konkreter. Hinzu kommt natürlich eine Nachricht, die am Ende des Buches für viel Aufsehen sorgt und zeitgleich einen sehr fiesen Cliffhanger darstellt. Die Protagonisten: Es ist etwas schwer, die Nebenfiguren richtig zu beurteilen, da sie aus der subjektiven Perspektive eines 11-jährigen Mädchens geschildert werden. Es ist jedoch sehr spannend zu verfolgen, wie sich Flavias Sichtweise auf die einzelnen Figuren von Buch zu Buch entwickelt und sie somit selbst Sachen entdeckt, die sie aus dem Konzept bringen. Flavia selbst ist als chemisbesessene, teilweise angstfreie Hauptprotagonistin ziemlich überzeugend. Trotzdem kommt sie mir im Großen und Ganzen ziemlich vernachlässigt und allein vor. Sie hat zwar ihre Bezugspersonen, streunt aber zuviel herum. Gut die Bücher würden nicht funktionieren, wenn es anders wäre, aber ich habe immer im Hinterkopf, dass sie ein kleines Mädchen ist. Der Schreibstil und Umsetzung: Alan Bradley hat es auch mit diesem Buch geschafft mich zu überzeugen. Er wirft einem langsam aber sicher immer mehr Hinweise hin und man kann versuchen, den Mordfall selbst zu lösen. Ich verlasse mich dabei jedoch lieber auf Flavia. Schön ist es auch alles aus ihrer Sicht zu betrachten und trotzdem mitzubekommen, welche bestimmten Botschaften die Erwachsenen rüberbringen, ohne das Flavia dies mitbekommt. Fazit: Auch dieses Buch konnte mich wieder Überzeugen. Und zwar so sehr, dass ich jetzt schon wie ein Schneekönig auf den nächsten Band freue. Diese Reihe ist nicht nur für Krimifans ein echtes Must-Have.

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Wie immer super!

Von: Sandra

11.06.2015

Anlässlich der Fünfhundertjahrfeier der St. Tancred Kirche soll das Grab des Heiligen geöffnet werden. In der Grabkammer findet sich unerwartet allerdings eine andere Leiche: Der Kirchenorganist Mr. Collicutt - und Flavia beginnt gleich mit ihren Ermittlungen. Das ganze Buch hat durch die düstere Umgebung (Grabkammern, Friedhof,..) eine sehr schaurige Stimmung was trotz Flavias humorvoller Ermittlungen für leichtes Gänsehaut-Feeling sorgt. Mir hat die Kirchen-Szenerie sehr gut gefallen, denn diese bietet genug Raum für viele Geheimnisse, die im Laufe der Geschichte ans Licht kommen. Dieser Teil war sehr rasant und aufregend. Habe ich beim letzten Band noch "kritisiert", dass es zu wenig Ermittlungsarbeiten gibt, gibt es in diesem umso mehr. Es geht nämlich nicht nur um den Toten Mr. Collicutt, sondern es passieren noch eine ganze Reihe anderer Dinge. Was hat es mit dem komischen Richter auf sich? Wer ist Adam Sowerby? Warum trägt der Tote eine Gasmaske? Und nicht zuletzt: Was wird aus Buckshaw? Diesmal ist es nämlich wirklich so weit: Das "zu verkaufen"-Schild steckt im Rasen vor dem Anwesen. Wo sollen die de Luces hin? Was wird aus Dogger und Mrs. Mullet wenn Buckshaw verkauft wird? Viele Fragen - vielleicht zu viele? Stellenweise passiert in diesem Teil so viel, dass man selbst Schwierigkeiten hat, der Geschichte zu folgen und die Puzzleteile aneinanderzufügen. Das klärt sich aber immer schnell wieder auf. Und so ist es mir lieber, als wenn 50 Seiten lang gar nichts passiert! Spätestens zum Schluss hin erlebt man viele "ahaaaa"-Momente und das macht wirklich Spaß! Wir lernen wieder neue Bewohner von Bishop's Lacey kennen und treffen natürlich auch auf alte Bekannte, wie zum Beispiel Inspektor Hewitt, den Vikar und die verrückte Meg. Innerhalb der de-Luce-Familie herrscht die übliche Kälte zwischen den Schwestern, die diesmal aber durch ungewohnt gefühlvolle Momente aufgebrochen wird. Der Vater scheint diesmal noch mehr mit sich und den Geschehnissen um Buckshaw beschäftigt. Er ist sehr in sich gekehrt und wirkt traurig. Dogger und Mrs. Mullet sind wie immer - und dazu kann ich nur sagen: Dogger ist neben Flavia mein absoluter Lieblingscharakter. Er ist einfach hinreißend! Diesmal gibt es auch wieder mehr chemische Experimente - aber keine Sorge, dazu muss man selbst kein Fachwissen haben. Es wird nichts davon lang ausgeführt oder schwierig umschrieben. Flavia nutzt ihre Fähigkeiten nur wieder mehr um den Fall aufzuklären. Blut spielt hierbei eine zentrale Rolle. Außerdem blickt man in diesem Teil etwas mehr hinter die Kulissen. Flavia erfährt einiges über Hintergründe ihrer Familie, über Verwandschaftsverhältnisse und über Harriets Privatleben, das auch ein Geheimnis hegte. Im 6. Teil (erscheint am 13. Oktober 2014) wird es wohl um Flavias verschollene Mutter Harriet gehen und in diesem 5. Teil wird schon langsam darauf vorbereitet. Ich bin wirklich gespannt, ob und wie sich die angedeuteten Geschehnisse im nächsten Band aufklären. Ich mag wirklich nicht mehr bis Oktober abwarten! Dieser Teil hat so viel Lust auf mehr gemacht und ich kann es gar nicht mehr erwarten zu erfahren, was mit Harriet passiert ist. Rasante, zum Teil verworrene und vor allem spannende Geschichte. Mit Flavia zu ermitteln und alte Dorfbekannte wiederzutreffen hat mir sehr viel Spaß gemacht - nicht zuletzt wegen der kirchlichen Umgebung, die düstere Geheimnisse birgt. 5 von 5 Sternen!

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Und noch ein Mord

Von: Svenja

27.05.2015

MEINUNG Zwar hatte ich vor diesem Band nur Band 1 der Reihe gelesen, aber da jeder Band in sich abgeschlossen ist und mir die meisten Figuren ja schon bekannt waren, war das kein Problem und hat meinen Lesegenuss nicht gemindert. Auch in diesem Band schnüffelt Genie und leidenschaftliche Giftmischerin Flavia in ihrem Heimatdorf herum, nachdem sie zufällig über eine Leiche gestolpert ist und lässt dabei die Polizei mal wieder alt aussehen. Der Autor schafft es auch mit diesem Band einen schnell zu fesseln und würzt die Handlung mit wunderbar trockenem britischen Humor. Dem Charme Flavias kann man sich nur schwer entziehen und mich fasziniert ihre Denkweise und ihre Art zu kombinieren. Zu den altbekannten Figuren wie Flavias Vater und ihren Schwestern Daffy und Feely, sowie dem liebenswerten Dogger, gesellen sich noch einige neue Figuren hinzu, z.B. der etwas undurchsichtige Adam Sowerby und ein Richter aus dem Nachbardorf. Flavias Familie lässt ihr auch hier - ungewollt muss man sagen - wieder genug Raum ihren Ermittlungen nachzugehen, aber mir gefiel, dass es einige Szenen unter den Schwestern und auch mit Flavias Vater gab, die Zuneigung und eine gewisse Verbundenheit ausdrückten. Sonst wirken die Mitglieder der Familie untereinander oft sehr kühl und Flavia und ihre Schwestern sind nicht gerade beste Freundinnen. Diese neuen Seiten und auch Flavias Gedanken dazu, gefielen mir sehr. Richtige Spannung kommt nicht unbedingt auf, das ist aber in meinen Augen auch nicht nötig. Ich finde bei Krimis geht es eher um's Miträtseln und Spurensuchen, nicht so sehr um Nerven zerreißende Spannung, daher hat mich das auch überhaupt nicht gestört. Flavias Ermittlungen und genialen Kombinationen zu folgen machte Spaß und es gab doch die ein oder andere unerwartete Wendung was den Täter betraf. Letztlich endet das Buch mit einem völlig unerwarteten Cliffhanger und lässt einen gespannt auf die Fortsetzung hinfiebern (wobei ich in meinem Fall erstmal Band 2-4 lesen möchte, bevor ich mich Band 6 widme). FAZIT Flavias fünfter Fall ist eine unterhaltsame Ergänzung der Reihe und macht einfach Spaß. Mir persönlich gefiel dieser Band besser als noch der Erste, da er für mich insgesamt runder wirkte und weniger Längen aufwies. Wer die Reihe schon kennt und mag, kann mit diesem Band sicher nicht viel falsch machen und wenn man Krimis und Detektivgeschichten gerne liest ist die Reihe definitiv einen Blick wert. Von mir gibt's 4 Sterne!

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Den Bewohnern von Bishop's Lacey steht wieder ein besonderes Ereignis bevor: Die Krypta des heiligen Tankred soll geöffnet werden. Das möchte sich Flavia natürlich nicht entgehen lassen und hofft, eine der Ersten zu sein, die einen Blick auf die Gebeine des Heiligen werfen darf. Tatsächlich ist sie die Erste, die in das gerade geöffnete Grab schaut- und entdeckt dort nicht den heiligen Tankred, sondern den toten Organisten Mr. Collicutt, der seit einiger Zeit vermisst wird. Flavia, die neben ihrer Leidenschaft für Gifte auch begeisterte Hobbydetektivin ist, fängt sofort mit ihren Ermittlungen an. Es sind schließlich viele Fragen zu klären: Wie kommt der tote Mr. Collicut in das bis dato noch verschlossene Grab und wer hatte ein Interesse daran, ihn zu töten? Doch Flavia wäre nicht Flavia, wenn sie nicht schon bald eine Spur hätte... Der fünfte Fall für die kleine Hobbydetektivin Flavia de Luce, die man einfach ins Herz schließen muss. Wieder ein sehr gelungener Krimi, mit vielen Details, Spannung, Witz und Charme. Wie schon gewohnt, hat Alan Bradley auch diesen Roman wieder aus Flavias Sicht geschrieben, deren Gedankengänge manchmal wirklich zum Schmunzeln sind. Etwas gemein ist ja der große Cliffhanger am Ende. Gehört mit zu den besten Romanen der Reihe, daher eine absolute Leseempfehlung!

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Guter Mordfall

Von: Leseengel

22.04.2015

Auch bei diesem Buch ist Alan Bradley wieder ein toller Fall geglückt. Es war jetzt nicht übermäßig spannend, aber das habe ich von dem Buch auch gar nicht unbedingt erwartet. Ich mag einfach den Charme von Flavia, und wie sie sich immer wieder in die komischten Situationen manöviert. Irgendwie hat sie dazu Talent, und genau das macht sie aus. Auch ihre Art wie sie ermittelt und dem Täter Stück für Stück auf die Spur kommt mochte ich wieder. Der Autor fährt da eine tolle Linie, da die Bücher sich in gewisser Weise ähneln. Man erfährt immer ein bisschen mehr über Flavia und ihre Familie, aber das spielt eigentlich auch weniger eine Rolle wie ich finde. Klar bangt man dann mal mit ihnen, leidet vorallem auch mit Flavia. Aber das steht hier nicht so im Vordergrund wie ich finde. Der Mordfall ist auch in diesem Buch wieder toll inszieniert und genau das gefällt mir halt auch. Es dauert eine ganze Zeit bis die Leiche entdeckt wird, das hätte für meine Verhältnisse schneller gehen können. Aber danach wurde es dann wirklich richtig gut. Und auch die anderen Charaktere, die in diesem Buch eine Rolle spielen, sind irgendwie toll. In manchen habe ich mich ganz schön getäuscht. Das finde ich gut so, denn das hat dann doch eine gewisse Spannung erzeugt.

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Am Anfang bin ich auch hier wieder sehr schwer rein gekommen, obwohl auch im 5. Band der Wortwitz nicht zu kurz kommt. Aber es ist eben "very british" und kommt sehr trocken rüber. Abgesehen von den Personen des letzten Bands sind dieses Mal noch einige Dorfbewohner von Bishop's Lacey Mitwirkende in diesem Buch. Flavia ist, nachdem sie die Leiche gefunden hat, wieder voll in ihrem Element, steckt ihre Nase überall rein und versucht natürlich den Mordfall zu lösen, sehr zum Missfallen von Inspektor Hewitt. Und dabei konnte Flavia sogar noch Dinge in Erfahrung bringen, die sie bisher selbst nicht wusste. Der Umgang mit ihren Familienmitgliedern ist in diesem Buch wärmer und freundlicher, was vielleicht auch daran liegt, dass das Anwesen verkauft werden soll und keiner weiß, wie er mit umgehen soll. Dennoch sind auch hier wieder alle zu sehr mit sich selbst beschäftigt und Flavia hat freie Bahn, um in aller Ruhe rum zu schnüffeln. Ich fand es ab dem Mordfall sehr interessant. Schnell konnte man vergessen, dass Flavia noch ein Kind ist. Miss Marple hat eine Erbin. Eine weitere neue Person ist Adam Sowerby. Er macht die Geschichte zudem noch interessanter, weil man anfangs noch gar nicht zuordnen kann, was hinter dieser Figur steckt. Ist er der, für den er sich ausgibt? Bis zum Schluss konnte man nur raten, wer hinter dem Mord steckt. Auch das Cover ist gut gewählt. In einem dunklen Blau gehalten mit Flavia im Mittelpunkt gefällt es mir noch besser, als das vom letzten Band und trifft haargenau die Geschichte. Obwohl es mir im Buchladen nicht ins Auge stechen würde, weil es eher einem Jugendbuch ähnelt, ist es das passende Design für diese Geschichte. Nach anfänglichen Schwierigkeiten in dieses Buch rein zu finden, konnte mich der Autor mit seiner Mischung aus Jugendkrimi und englischem Humor doch für dieses Buch begeistern und es gefällt mir sogar noch besser als Band 4.

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Nachdem ich die ersten vier Bände schon so gerne gelesen habe, wurde es nun endlich Zeit für den fünften Band, vor allem da ja der Sechste (Tote Vögel singen nicht) schon in den Startlöchern steht! Flavia ist einfach ein bezauberndes Mädchen, ich liebe ihr altkluge, oberschlaue und giftige Art, ihr Denken... Dass der Fall, um den es hier geht, nur mäßig spannend ist, tut nicht viel zur Sache, Alan Bradley zieht einen mit seinem typischen englischen Humor und seiner leichten Schreibweise trotzdem wieder mitten in die Geschichte und in seiner Bann. Erst nach einem guten Drittel des Buches kam wirklich mehr Spannung auf, aber irgendwie plätschert die Handlung einfach nur so vor sich hin. Positiv fand ich, dass Flavias Familie wieder eine größere Rolle spielt, ihre große Schwester Daphne heiratet und ihr Vater will das Haus verkaufen!!! Neben den schon bekannten Charakteren tauchen in diesem Band weitere Figuren auf, wieder liebevoll ausgearbeitete Personen, die einem schnell "bekannt" sind. Beendet wird "Schlussakkord für einen Mord" mit einem wirklich nervenaufreibenden Cliffhanger. Gott sei Dank kommt bald der sechste und leider auch letzte Band der wunderbaren Flavia-Reihe heraus. Fazit: Einmal Flavia, immer Flavia. Einen kleinen Punktabzug gibt es für die vorhandenen Längen und die fehlende Spannung. Daher vergebe ich 4 Sterne

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