Leserstimmen zu
Flavia de Luce 5 - Schlussakkord für einen Mord

Alan Bradley

Flavia de Luce (5)

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Und noch ein Mord

Von: Svenja

27.05.2015

MEINUNG Zwar hatte ich vor diesem Band nur Band 1 der Reihe gelesen, aber da jeder Band in sich abgeschlossen ist und mir die meisten Figuren ja schon bekannt waren, war das kein Problem und hat meinen Lesegenuss nicht gemindert. Auch in diesem Band schnüffelt Genie und leidenschaftliche Giftmischerin Flavia in ihrem Heimatdorf herum, nachdem sie zufällig über eine Leiche gestolpert ist und lässt dabei die Polizei mal wieder alt aussehen. Der Autor schafft es auch mit diesem Band einen schnell zu fesseln und würzt die Handlung mit wunderbar trockenem britischen Humor. Dem Charme Flavias kann man sich nur schwer entziehen und mich fasziniert ihre Denkweise und ihre Art zu kombinieren. Zu den altbekannten Figuren wie Flavias Vater und ihren Schwestern Daffy und Feely, sowie dem liebenswerten Dogger, gesellen sich noch einige neue Figuren hinzu, z.B. der etwas undurchsichtige Adam Sowerby und ein Richter aus dem Nachbardorf. Flavias Familie lässt ihr auch hier - ungewollt muss man sagen - wieder genug Raum ihren Ermittlungen nachzugehen, aber mir gefiel, dass es einige Szenen unter den Schwestern und auch mit Flavias Vater gab, die Zuneigung und eine gewisse Verbundenheit ausdrückten. Sonst wirken die Mitglieder der Familie untereinander oft sehr kühl und Flavia und ihre Schwestern sind nicht gerade beste Freundinnen. Diese neuen Seiten und auch Flavias Gedanken dazu, gefielen mir sehr. Richtige Spannung kommt nicht unbedingt auf, das ist aber in meinen Augen auch nicht nötig. Ich finde bei Krimis geht es eher um's Miträtseln und Spurensuchen, nicht so sehr um Nerven zerreißende Spannung, daher hat mich das auch überhaupt nicht gestört. Flavias Ermittlungen und genialen Kombinationen zu folgen machte Spaß und es gab doch die ein oder andere unerwartete Wendung was den Täter betraf. Letztlich endet das Buch mit einem völlig unerwarteten Cliffhanger und lässt einen gespannt auf die Fortsetzung hinfiebern (wobei ich in meinem Fall erstmal Band 2-4 lesen möchte, bevor ich mich Band 6 widme). FAZIT Flavias fünfter Fall ist eine unterhaltsame Ergänzung der Reihe und macht einfach Spaß. Mir persönlich gefiel dieser Band besser als noch der Erste, da er für mich insgesamt runder wirkte und weniger Längen aufwies. Wer die Reihe schon kennt und mag, kann mit diesem Band sicher nicht viel falsch machen und wenn man Krimis und Detektivgeschichten gerne liest ist die Reihe definitiv einen Blick wert. Von mir gibt's 4 Sterne!

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Guter Mordfall

Von: Leseengel

22.04.2015

Auch bei diesem Buch ist Alan Bradley wieder ein toller Fall geglückt. Es war jetzt nicht übermäßig spannend, aber das habe ich von dem Buch auch gar nicht unbedingt erwartet. Ich mag einfach den Charme von Flavia, und wie sie sich immer wieder in die komischten Situationen manöviert. Irgendwie hat sie dazu Talent, und genau das macht sie aus. Auch ihre Art wie sie ermittelt und dem Täter Stück für Stück auf die Spur kommt mochte ich wieder. Der Autor fährt da eine tolle Linie, da die Bücher sich in gewisser Weise ähneln. Man erfährt immer ein bisschen mehr über Flavia und ihre Familie, aber das spielt eigentlich auch weniger eine Rolle wie ich finde. Klar bangt man dann mal mit ihnen, leidet vorallem auch mit Flavia. Aber das steht hier nicht so im Vordergrund wie ich finde. Der Mordfall ist auch in diesem Buch wieder toll inszieniert und genau das gefällt mir halt auch. Es dauert eine ganze Zeit bis die Leiche entdeckt wird, das hätte für meine Verhältnisse schneller gehen können. Aber danach wurde es dann wirklich richtig gut. Und auch die anderen Charaktere, die in diesem Buch eine Rolle spielen, sind irgendwie toll. In manchen habe ich mich ganz schön getäuscht. Das finde ich gut so, denn das hat dann doch eine gewisse Spannung erzeugt.

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Nachdem ich die ersten vier Bände schon so gerne gelesen habe, wurde es nun endlich Zeit für den fünften Band, vor allem da ja der Sechste (Tote Vögel singen nicht) schon in den Startlöchern steht! Flavia ist einfach ein bezauberndes Mädchen, ich liebe ihr altkluge, oberschlaue und giftige Art, ihr Denken... Dass der Fall, um den es hier geht, nur mäßig spannend ist, tut nicht viel zur Sache, Alan Bradley zieht einen mit seinem typischen englischen Humor und seiner leichten Schreibweise trotzdem wieder mitten in die Geschichte und in seiner Bann. Erst nach einem guten Drittel des Buches kam wirklich mehr Spannung auf, aber irgendwie plätschert die Handlung einfach nur so vor sich hin. Positiv fand ich, dass Flavias Familie wieder eine größere Rolle spielt, ihre große Schwester Daphne heiratet und ihr Vater will das Haus verkaufen!!! Neben den schon bekannten Charakteren tauchen in diesem Band weitere Figuren auf, wieder liebevoll ausgearbeitete Personen, die einem schnell "bekannt" sind. Beendet wird "Schlussakkord für einen Mord" mit einem wirklich nervenaufreibenden Cliffhanger. Gott sei Dank kommt bald der sechste und leider auch letzte Band der wunderbaren Flavia-Reihe heraus. Fazit: Einmal Flavia, immer Flavia. Einen kleinen Punktabzug gibt es für die vorhandenen Längen und die fehlende Spannung. Daher vergebe ich 4 Sterne

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