Leserstimmen zu
Das 10. Gebot - Women's Murder Club

James Patterson

Women's Murder Club (10)

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Wie man bereits am Titel einfach ablesen kann, ist "Das 10. Gebot" der nunmehr zehnte Teil von James Pattersons Reihe um den "women's murder club". Nachdem mir die letzten zwei, drei Teile nicht mehr wirklich gefallen haben, habe ich tatsächlich lange überlegt, ob ich die Reihe überhaupt weiterlesen möchte. Da es aber auch immer schön ist, bekannte Protagonisten wiederzulesen, habe ich mich mit einigen Monaten Abstand dann doch zu einem weiteren Versuch entschlossen. "Das 10. Gebot" ist gleich in drei unterschiedliche Handlungsstränge unterteilt: Lindsay auf der Suche nach dem verschwundenen Baby, Cindy recherchiert im Falle eines unbekannten Vergewaltigers und Yuki setzt all ihre Kraft ein, um eine Frau für den Mord an ihrem Mann verurteilt zu sehen. Soweit kein ungewohnter Plot für James Patterson. In diesem Teil geht es nicht vorrangig um Spannung, auch wenn diese immer mal wieder zum Tragen kommt - denn der Autor kommt in "Das 10. Gebot" ungewohnt sozialkritisch daher und so ist das, was dem Leser unter die Haut geht, auch nicht der Psychopath, der hier nur in einer Nebenrolle auftritt und das auch eher unspektakulär, sondern die menschlichen Abgründe, die James Patterson im Verlauf der Handlung aufdeckt und die einen selbst umdenken lassen, sodass man am Ende möglicherweise einen ganz anderen Standpunkt vertritt als am Anfang. Getragen wird das Buch natürlich von den charismatischen Ladies, Pattersons ungewohntes Feingefühl hat aber ebenfalls einen großen Anteil am Lesevergnügen. "Das 10. Gebot" konnte mir endlich einmal wieder zeigen, warum ich diese Reihe eigentlich so gern lese - ich hoffe, dieses Level behält der Autor weiter bei.

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