Leserstimmen zu
Die Überlebenden

Alexandra Bracken

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Taschenbuch
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Wie die Überschrift bereits sagt, geht es hier um ein Buch welches einen tief berührt, so tief, dass ich schon das ein oder andere Mal dagesessen habe und kurz vor dem Weinen war. Als junge Mutti sehe ich viele Dinge wohl auch etwas anders, als jüngere Leute oder jene, die noch keine Eltern sind. Daher ist meine Video-Buchbewertung auch sehr emotional ausgefallen. Wer dennoch gerne hineinsehen möchte, kann sich über eine ausführliche Rezension zu diesem Buch freuen :) https://www.youtube.com/watch?v=BqgPtTCKX7Q

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Inhaltsangabe: Die Überlebenden ist eine Dystopie. In dieser Dystopie gibt es einen Virus an dem Kinder un Jugendlich sterben oder überleben, doch die, die überleben, bekommen besondere Fähigkeiten. Diese Fähigkeiten sind gefährlich und werden auch in Kategorien aufteilen. Die Kinder selbst werden wie Sträflinge behandelt und in einem Lager eingesperrt damit sie niemanden schaden können. Amerika geht zugrunde und es gibt viele illegale Organisationen, doch Ruby weiß nichts davon da sie von der Außenwelt isoliert ist und in einem solcher Lager lebt. Doch sie bekommt Hilfe von einer Frau, die sie befreien kann und Ruby muss sich nun wieder zurecht finden und gut überlegen, wen sie trauen kann und wen nicht. “ein guter erster Band in diese dystopische Trilogie” Meine Meinung: Mir fiel der Einstieg in die Geschichte wirklich schwer. Man erlebt Ruby in dem Lager und man weiß nicht wirklich warum sie eine “Grüne” ist und was ihre Fähigkeiten sind. Außerdem hat ich kein Bild zu der Außenwelt, doch je mehr die Geschichte voran geht, desto mehr konnte ich mir das alles vorstellen und desto besser hat es mir gefallen. Bei mir hat es aber erst ab der zweiten Hälfte des Buches “Klick” gemacht. Davor habe ich mich teilweise gelangweilt und das Buch ist wochenlange auf meinen Nachtkästchen gelegen. ^^ Die Überlebenden war dann aber doch eine richtig interessante Dystopie und ich finde, dass die Protagonisten Ruby eine sehr spannende Entwicklung durch macht. Ruby lernt wieder anderen Menschen zu vertrauen und besser mit ihren Fähigkeiten umzugehen. Ich fand die Autorin hat es wirklich geschafft den Lesern zu zeigen, wie schwer Ruby sich mit ihren Kräften tut und auch mit den Umgang mit Menschen. Man erfährt nach und nach was ihr in ihrer Vergangenheit zu gestoßen ist und ich fand es traurig, was sich da alles zu getragen hat. Die Rückblenden waren gut gemacht und die Beschreibung und Erklärung ihrer Fähigkeit auch. Die Liebesgeschichte war nicht wirklich nach meinem Geschmack und ich fand einen anderen Protagonisten, der erst sehr spät im Buch dazukommt ist, interessanter, da er irgendwie ein richtiger Psychopath ist und man ihn nicht wirklich einschätzen kann.^^ Es wäre so schön gewesen, wenn Ruby sich in ihn verliebt hätte. Die Beziehung wäre spannend gewesen, aber das was wir bekommen haben, war auch ok. Ich versteh nur nicht warum alle Team Liam sind, ich wäre Team “Psychopath”. haha ;) Das Ende wurde ja von vielen traurig und schlimm empfunden, aber ich fand es naja nicht so aufregend. Es war zwar gut gemacht das Ende, aber das war ja sowas von offensichtlich, dass das passieren würde! Wobei bevor das Ende war, gab es eine Stelle, wo ich schon total ausgezuckt bin, aber es war falscher Alarm. Wie schon oben erwähnt fand ich, dass die erste Hälfte sehr trocken und langweilig war, aber die zweite Hälfte des Buches hat mich teilweise total umgehauen und konnte mich wirklich begeistern. Mein Fazit: Ein guter Einstieg in die Trilogie. Ich bin schon gespannt wie sich Ruby weiter entwickelt und wie sie ihre Fähigkeiten nun nutzen wird. Von mir gibt es 4 von 5 Herzen. Das Buch kann ich euch gerne weiter empfehlen, da es eine solide und gute Dystopie ist. :)

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“Grace Sommerfield starb als erste” Inhalt: Sie ist eine Überlebende uns soll deshalb getötet werden. Doch sie hat nicht überlebt, um zu sterben. Sondern um zu kämpfen! Ruby hat überlebt. Doch der Preis dafür war hoch. Sie hat alles verloren: Freunde, Familie, ihr ganzes Leben. Weil sie das Virus überlebt hat. Weil sie nun eine Fähigkeit besitzt, die sie zur Bedrohung werden lässt, zu einer Gefahr für die Menschheit. Denn sie kann die Gedanken anderer beeinflussen. Deshalb wurde sie in ein Lager gebracht mit vielen anderen Überlebenden. Deshalb soll sie getötet werden. Aber Ruby hat nicht überlebt, um zu sterben. Sie wird kämpfen, schließlich hat sie nichts zu verlieren. Noch nicht … Meine Meinung: Ein einzigartiges, packendes und bewegendes Buch! Eine Epidemie ist ausgebrochen; Kinder im Altern von 10 bis 14 sterben grundlos. Nur sehr wenige haben überlebt und diese Kinder werden nun in Lager verfrachtet. Seit sie das Virus, IAAN, Idiopathische Adoleszente Akute Neurodegeneration, in sich tragen, haben sie Fähigkeiten entwickelt, die sie in diesem Lager in Farben unterteilen. Ruby hat es geschafft, sich als Grüne auszugeben, was sich in Zukunft als sehr wichtig erweist, denn nach der Zeit werden die Gelben, Orangenen (zu denen Ruby eigentlich gehört) und Roten aus den Lagern geschafft; die Kinder wissen nicht wieso. Das Buch hat mich von Anfang an gepackt, auch wenn es da noch etwas verwirrend war. Die Spannung war direkt da und zog einem in seinen Bann. Ich musste einfach wissen, wie es um Ruby weitergeht und was passieren wird. Nach ca. 100 Seiten wären mir schon die Ideen ausgegangen, aber Alexandra Bracken hat so viel Gefühl und Kehrtwendungen in den Roman gepackt, dass es mich umgehauen hat. Es gab nur sehr wenige Stellen, in denen es vorhersehbar war. Vorallem wer der Sagen umwobene Flüchtling ist. Dennoch konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen. “Es ist das Gefühl, das man hat, wenn einem klar wird, dass etwas, das man verloren hat, für immer fort ist und dass man es nie zurückbekommt” Es gibt nur wenige Zitate, die ich verwenden konnte ohne zu spoiler, aber diese finde ich persönlich richtig schön. Allgemein bringt das Buch zum Nachdenken. Die Wahrscheinlichkeit, dass solch eine Seuche ausbricht, mag zwar gering sein, aber falls soetwas auch nur annähernd passiert, wird die Welt auch so halndeln und den Familien die Kinder rauben? Werden die Eltern selbst diejenigen sein, die ihre Kinder weggeben? Diese Thematik wurde wunderbar und gefühlvoll beschrieben. Man konnte sich direkt in Ruby reinversetzen, wie es ihr ging in dieser verwirrenden Zeit. Sie hatte Angst vor sich selbst und davor, anderen wehzutun, und das hat die Autorin kein bisschen künstlich verpackt. “Na gut”, sagte ich. “Ich bleibe.” Und hoffe, dass es keiner von uns bereut. Man kann gar nicht genau sagen, wo der Höhepunkt der Geschichte war. Es war rundum spannend und es passierte immer irgendetwas Neues, das einen teilweise denken ließ, dass es gar nicht schlimmer gehen konnte. Aber genau das ist passiert; bis zum Schluss. “Ich hatte plötzlich ein ganz komisches Gefühl, als hätte ich etwas verloren, das ich niemals richtig besessen hatte, dass ich nicht mehr das war, was ich früher gewesen war, und auch überhaupt nicht das, was ich sein sollte. Ich fühlte mich vollkommen hohl, hohl bis auf die Knochen” Das Rührendste der Geschichte war das Ende. Am liebsten würde ich sofort Band zwei anfangen. Es ist zwar nicht direkt ein Cliffhanger, aber so traurig, dass man einfach weiterlesen möchte. “Vielleicht ändert sich für uns ja nie etwas”, sagte er. “Aber nur für den Fall, dass es doch passiert, willst du dann nicht dabei sein?” Fazit: ‘Die Überlebenden’ von Alexandra Bracken ist eine wunderschöne Dystopie, die zum Nachdenken anregt. Die Story ist packend und spannend vom Anfang bis zum Ende und hat seine ganz eigenen Überraschungen, ob nun gut oder schlecht. Richtig schön fand ich die Entwicklung der Beziehungen zwischen den vier Hauptcharakteren. Chubs hasste Ruby anfangs, konnte sie aber letzten Endes nicht mehr gehen lassen. Die Vier wurden zu einer Familie. 5 Sterne Autorin: Alexandra Bracken wuchs im US-Staat Arizona auf. Nach ihrem Studium am “College of William & Mary” in Virginia zog es sie nach New York City, wo sie derzeit lebt und arbeitet. Ihren ersten Roman schrieb sie schon während des Studiums als Geschenk für eine Freundin. Die Liebe zu Büchern hat sie aber nicht nur dazu gebracht, selbst zu schreiben. Sie arbeitet außerdem bei einem großen amerikanischen Buchverlag und hat jederzeit eine Buchempfehlung parat.

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Toller Auftakt

Von: Lea

02.08.2015

Ein paar Buchgedanken Ich habe vorher nur von "The darkest Minds" gehört und durch Zufall erfahren, dass es auch auf Deutsch rausgekommen ist, also musste ich es sofort haben :D Und ich wurde nicht enttäuscht. Die Charaktere In "die Unsterblichen sind viele Personen präsent, aber auch hier gibt es eine Protagonistin. Ruby hatte am Anfang eine eher schwache Persönlichkeit, sie war naiv und leichtgläubig, außerdem hat mich ihr "ich bin ja so schlecht" Gerede ziemlich genervt. Aber im Verlaufe ändert sich das und macht eine riesen Entwicklung durch -schon im ersten Buch-und ich konnte mich etwas mit ihr identifizieren. Liam und Zu mochte ich von Anfang an -wie auch nicht?- Zu ist einfach ein totaler Engel und ist wie eine kleine Schwester. Und ich bin total Team Liam !:D Das ganze Buch über, selbst als jemand anderes dazwischen kommt.(Aber mehr solltet ihr selbst lesen, falls ihr das nicht schon getan habt). Mit Chubs kam ich am Anfang weniger klar, mürrisch, zickig und bockig. Aber selbst ihn konnte ich am Ende so gut leiden, denn man lernt nicht nur Ruby kennen, sondern auch die anderen Personen, was ich sehr schön finde. Die Geschichte Am Anfang ist die Stimmung sehr bedrückend und macht dem Leser klar, wie ernst es mit der Situation ist. Ich konnte mich immer sehr gut in die Geschichte reinversetzten. Die Handlung nimmt von Seite zu Seite zu. In der Mitte schwächelt das Buch etwas, man hat das Gefühl es passiert kaum etwas, aber das geht dann auch wieder schnell vorbei. Ich persönlich konnte die Handlung zwar manchmal vorrausahnen, aber die meiste zeit wurde ich überrascht. Es gibt Wendungen, Wendungen in den Wendungen (ja verwirrend) und einige spannende Momente. SPOILER ! SPOILER ! SPOILER ! SPOILER ! SPOILER ! SPOILER ! SPOILER ! SPOILER ! Aber für alle die das Buch gelesen haben: DAS ENDE ! Sowas von Legend.. Woah ich hasse diese Art vom Ende.. Ich kann's kaum erwarten weiter zu lesen. SPOILER ENDE ! SPOILER ENDE ! SPOILER ENDE ! SPOILER ENDE ! SPOILER ENDE ! Aufjeden Fall müsst ihr euch auf einen Cliffhanger gefasst machen. Schreibstil Alexandra Bracken's Schreibstil ist sehr leicht und flüssig zu lesen. Manchmal bin ich etwas am stolpern gewesen, wegen dem Satzbau oder weil die Sätze sehr lang waren, aber ansonsten kann ich mich nicht beschweren.

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IAAN, kurz für Idiopathische Adoleszente Akute Neurodegeneration, heißt die Seuche, die eine ganze Generation Jugendliche in den USA umbringt. Die Kinder sterben plötzlich und unerwartet - es gibt kein Heilmittel. Nur ein sehr geringer Prozentsatz überlebt diese Krankheit - doch damit beginnt ihr Martyrium, denn wer überlebt, entwickelt mentale oder körperliche Fähigkeiten, die denen der Erwachsenen weit überlegen sind. Diese Kinder sind gefährlich für die Gesellschaft und werden weggesperrt. Ruby ist ein solches Kind. Bis zu ihrem 10. Geburtstag war ihre Welt in Ordnung. Sie lebte zusammen mit ihren Eltern, ihr Vater ist Polizist und ihre Mutter Geschichtslehrerin, in einer Kleinstadt und bis zum Ausbruch der Seuche war alles, wie es sein sollte. Rubys Eltern fürchteten sich vor dem 10. Geburtstag ihres Kindes - ist das doch das Lebensjahr, wo sich eventuelle Fähigkeiten ausbilden. Tatsächlich geschieht es in der Nacht zu ihrem 10. Geburtstag - Rubys besondere Gabe zeigt sich. Sie wird gefangen genommen und den Psi Special Forces übergeben und in ein Lager gebracht. Sie ist nicht allein, in dem Transport sind noch viele andere Kinder und Jugendliche, doch mit 10 Jahren ist sie eine der Jüngsten. In dem Lager werden sie, entsprechend ihrer Fähigkeiten, in verschiedene Farbgruppen eingeteilt: Grün, Blau, Gelb, Orange und Rot. Ruby selbst wird als Grün klassifiziert, was sie weniger gefährlich macht, als Orange und Rot. In ihrer Baracke wird sie von Samantha Dahl, einer älteren Grünen, in Obhut genommen. Für die nächsten fünf Jahre kümmert sie sich mehr oder weniger um die kleine Ruby. Im Lager Thurmond müssen die Kinder und Jugendlichen verschiedene Arbeiten verrichten, welche hauptsächlich darauf abzielen, sie zu beschäftigen. An Flucht ist nicht zu denken, zu stark sind die Waffen der Bewacher und die Strafen allein für Widerworte sind drakonisch. Durch den Einsatz einer Calm Control (welche ein Geräusch ausstößt, welches nur die Jugendlichen mit paranormalen Fähigkeiten hören könne) zieht sich Ruby eine Verletzung zu. Auf der Krankenstation lernt Ruby Dr. Cate Begbie kennen, welche ehrenamtlich für die sogenannte Leda Corporation arbeitet und demnach auch ehrenamtlich in dem Lager. Eben jene Dr. Begbie macht ihr klar, dass sie in großer Gefahr schwebt, denn die Calm Control wurde so eingestellt, dass nur Rote, Gelbe und Orange derart heftig auf sie reagieren - und Rote, Gelbe und Orange gibt es in Thurmond nicht mehr, sie wurden vor Jahren, da sie zu gefährlich waren, weggeschafft. Nun ist Rubys Geheimnis in Gefahr, denn sie ist gar keine Grüne, sondern eine Orange, die es auf Grund ihrer mentalen Fähigkeiten bei der Klassifizierung geschafft hat, den Arzt zu täuschen. Mit Hilfe von Dr. Begbie gelingt ihr die Flucht aus Thurmond, denn in Wirklichkeit ist Cate Mitglied bei der Children´s League, welche es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Wahrheit über die internierten Kinder zu publizieren. Ruby war in größter Gefahr ebenfalls beseitigt zu werden, sodass die League sich dazu entschlossen hat, sie herauszuholen. Ebenso ein Junge namens Martin, der in dem gleichen Lager gefangen gehalten wurde. Ruby ist sich nicht sicher, was sie davon halten soll, doch als sie Rob, ebenfalls Mitglied bei der League kennenlernt, ist sie sich nicht sicher, ob sie bei der League bleiben soll, denn was sie in seinem Kopf sieht, lässt sämtliche Alarmglocken in ihr schrillen. Tatsächlich gelingt es ihr, der League zu entwischen und sie kann sich bei einem kleinen Mädchen in einem Auto verstecken. Kurz darauf kommen Freunde des Mädchens und entdecken die League und ergreifen in dem Auto die Flucht - mit Ruby als unbekanntem Passagier an Bord. Später stellt sich heraus, dass es sich bei den Jugendlichen um Suzume "Zu", Liam "Lee" und Charles "Chubs" handelt, welche ebenfalls aus einem Lager geflohen sind und auf der Suche nach "Dem Flüchtling" und einem Ort namens "East River" sind. Wider erwartend darf Ruby nach ihrer Entdeckung bei der Gruppe bleiben und gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach "East River", verfolgt von der League und Skiptracern (Kopfgeldjägern). Werden sie "Den Flüchtling" finden oder werden sie vorher von ihren Verfolgern aufgespürt? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt ... Der 1. Band der Überlebenden-Trilogie! Der Plot wurde authentisch und düster erarbeitet. Ich muss gestehen, allein die Vorstellung, dass eine ganze Generation von Menschen (hier in den USA) bis auf einen kleinen Prozentsatz stirbt und die Überlebenden weggesperrt werden, empfinde ich als ausgesprochen erschrecken, ebenso die Tatsache, dass dies von der Mehrheit der Bevölkerung so hingenommen wird - es sind immerhin ihre Kinder. Die Figuren wurden realistisch erarbeitet, wobei hier mein Liebling ganz klar "Lee" heißt, denn er ist nicht gewillt, sein Schicksal einfach anzunehmen, sondern will zurück zu seiner Familie, koste es was es wolle. Leider bin ich nicht so richtig mit der Figur der Ruby warm geworden - in ihr steckt so viel und dennoch ist sie teils sehr zögerlich. Ich hoffe, dass sich das im zweiten Band der Trilogie ändert und sie mehr aus sich herausgeht. Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, sodass ich mich schon sehr auf die Fortsetzung "Furchtlose Liebe" freue, denn ich möchte schon wissen, wie es mit Lee, Ruby und den anderen weitergeht.

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!!REZENSION ERST AB DEM 25.07. AUF MEINEM BLOG ONLINE!! Da ich mich nächste Woche im Urlaub befinde und die Rezension jedoch so schnell wie möglich noch absenden wollte, die Rezension jedoch erst am oben angegebenem Termin veröffentlicht wird. ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Zuerst fand ich dieses Buch wirklich sehr verwirrend, was ich jedoch von den meisten Dystopien behaupten kann. Es ist einfach eine ganz neue Welt, an die ich mich erst gewöhnen muss, was jedes Mal aufs neue eine Weile dauert. Doch hier war es noch mal einen Tick verwirrender für mich, da ich zuerst überhaupt nichts rund um das Thema "Rubys Kräfte" verstanden habe. Zuerst dachte ich ja sogar, dass dieser Typ, der den Eignungstest mit ihr gemacht hat, ihr freiwillig seine Erinnerungen gezeigt hat, um sie zu beruhigen, doch dann hat Ruby ihn ja irgendwie manipuliert, was dann nicht mehr zusammenpasste. Und doch muss ich zugeben, dass ich diese ganze Geschichte von Anfang an sehr spannend und auch sehr interessant fand. Was mich auch sehr verwirrt hatte, war die Einteilung in Grün, Blau, Gelb, Orange und Rot. Was ist das denn?, dachte ich zuerst. Ich glaube, erst nach dreiviertel des Buches habe ich verstanden, was welche Farbe wirklich auszeichnet, doch das war für mich etwas zu spät. Ich hätte mir gewünscht, das Ruby diese ganze Farbunterteilung mal ordentlich und für alle Leser verständlich durchdacht hätte. Wie immer gab es einige Charaktere, die ich mochte, und einige, die ich überhaupt nicht leiden konnte. Die Protagonistin Ruby war da irgendwo dazwischen. Gleich zu Beginn des Buches mochte ich sie, dann, kurz nach ihrer Flucht, wieder nicht, da sie mich total genervt hat. Ich denke, sie hätte sich viel mehr darüber freuen sollen, dass sie endlich aus diesem Lager draußen ist, anstatt sich so extrem darüber aufzuregen, dass ja noch so viele andere drin sind. Also ich finde es ja toll, dass sie auch an die anderen denkt, aber dass sie so extrem selbstlos wirkte, fand ich etwas übertrieben. Dann denkt sie die meiste Zeit auch nur solche pessimistischen Gedanken wie "Ich bin ein Monster." oder "Wenn sie wüssten, was ich könnte, würden sie mich töten.", was ihr jedoch kein bisschen weitergeholfen hat. Jedoch gab es auch in diesem (sehr großen Stück des Buches einige Stellen an denen ich sie doch sehr mochte, da sie Grips und Stärke bewies. Diese nervige Phase wurde aber mit den Seiten um 475 beendet, wo meine Achtung vor ihr wieder etwas stieg. Ab dort mochte ich sie immer weiter und bewunderte sie sogar am Ende noch einmal für ihren Mut eine gewisse Entscheidung zu treffen. Ein Charakter, den ich von seinem ersten Auftritt an bis zu seinem letzten sehr mochte, war Liam. Er ist ein Flüchtling aus einem anderen Lager als dem, wo Ruby sich sehr lange befand, und hat mehrmals bewiesen, dass er ein toller Anführer sein könnte. Auch urteilt er nie vorschnell über andere und ist an sich total liebenswert. Er setzt sich auch dafür ein, dass Ruby erst einmal bei ihnen bleiben kann. Jemand, der von Anfang an nicht dafür war, Ruby aufzunehmen, war Chubs, also Charles Carrington Meriwether der Vierte (geiler Name, oder?). Zuerst konnte ich ihn überhaupt nicht leiden, so ging es wahrscheinlich auch Ruby, aber bald haben wir beide ihn zu schätzen gelernt und hatten ihn kurz darauf bereits ins Herz geschlossen. Clancy, DER Flüchtling, war mir die ganze Zeit sehr unsympathisch, immerhin hat er Ruby an anderen Campmitgliedern üben lassen, denen es in dieser Zeit wirklich nicht besonders gut ging, weshalb die große Wendung für mich ziemlich vorhersehbar war. Die ganze Geschichte wird in der Ich - Perspektive aus der Sicht von Ruby erzählt und hatte einige Hänger. Die Spannung, die zu Beginn eines neuen Buches bei mir immer entsteht, war schnell verflogen und ich wartete sehnsüchtig auf ein großes Ereignis, das sie zurückholen könnte, doch das Buch ist im Mittelteil ziemlich vor sich hingetröpfelt. Kapitel 26 hat mich dann sogar nochmal so verwirrt, dass ich überlegt hatte, es noch einmal zu lesen, doch das hätte mir dann auch wieder zu lange gedauert. Das Ende hat dann zum Glück noch einiges rausgeholt, denn sonst wäre dieses Buch eine richtige Enttäuschung für mich geworden. Es war sehr emotional und auch recht traurig und ließ einige Fragen offen, die hoffentlich dann im nächsten Band geklärt werden. Fazit: Eine Dystopie mit einer manchmal etwas durchhängenden Handlung, die jedoch stets überzeugt und fesselt, und einem emotionalen Ende, dass fast alle kleinen Mängel dieses Buches vergessen lässt. Ich weiß nicht, ob ich gleich jetzt dazu in der Lage wäre, den nächsten Band zu lesen, denn ich glaube, nach so einem Wälzer brauchte ich ersteinmal eine Verschnaufpause.

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Nun… wenn ich mir meinen Gemütszustand ansehe während des Buches, bin ich von mühsam konzentriert bis hin zu vor Spannung platzend gesprungen und schließlich zu einem heulenden Waschlappen mutiert ;) Mühsam konzentriert deshalb, weil mich das Buch zuerst nicht so richtig mitnehmen konnte – irgendwas hat gefehlt, ich konnte mir keine richtige Vorstellung machen wie es dort genau ausschaut. Es hat sich zwar nach und nach verbessert und ich konnte gut einsteigen, allerdings weiß ich zum Schluss doch nicht so wirklich wie die Welt nun aussieht. Kann ich mir das alles vorstellen wie in The Walking Dead? So zumindest klang es stellenweise. Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte dadurch gut mitzuverfolgen, jedoch fehlten eben jene genaueren Beschreibungen, vielleicht auch etwas zwischen den Zeilen. Mir gefällt die Idee von Alexandra Bracken, es erinnert mehr an diverse Fernsehserien die jedoch schlecht verfilmt wurden. Es kreist eine Art Virus umher der die Kinder im Alter von ca. 10 Jahren verändert und jene die überleben haben gewisse Fähigkeiten erlangt ohne es zu bemerken. Ruby kann die Gedanken anderer plötzlich beeinflussen, doch sie weiß nicht wie und warum und was da genau passiert, sodass etwas Schlimmes passiert und sie mitgenommen wird in ein Lager. Natürlich ist es das berühmt berüchtigte Lager in dem zu Beginn allerlei Versuche unternommen wurden und Experimente an den Kindern vollzogen worden sind. Es hatte für mich viele Parallelen zu den Konzentrationslagern von damals. Die Kinder werden eingestuft von Grün, Blau, Gelb, Orange zu Rot – basierend auf den Fähigkeiten und wie „gefährlich“ sie sind. Nahezu alle Roten und Orangenen sind völlig verkorkst und tun schlimme Dinge nur zum Spaß. Um nicht zu viel zu verraten: es passieren viele Dinge, Ruby kämpft und verändert sich immer mehr, findet Gleichgesinnte. Ruby ist zu Beginn eher zurückhaltend, treibt mich in den Wahnsinn, ist aber auch nicht blöd. Jedoch sehr sehr unsicher mit einem grauenhaften Selbstbild. Sie hält sich für ein Monster, bis zur letzten Seite. Das hat mich teilweise völlig aus der Fassung gebracht, denn sie bekam nicht nur einmal vor den Latz geknallt dass das Blödsinn ist was sie da von sich hält. Beschrieben wurde sie, sowie die anderen auch, gut greifbar und lebendig. Chubs, Zu sowie Liam waren sehr präsent und äußerst liebenswert. Clancy habe ich genauso wenig durchschaut wie Ruby, muss ich gestehen. Hier hat Alexandra Bracken in meinen Augen gute Arbeit geleistet. An Emotionen war zwar auch einiges vorhanden, sickerte aber nicht völlig zu mir durch – bis kurz vor Schluss. Hier wurde ich zum heulenden Waschlappen ;) Natürlich entsteht auch in dieser Geschichte eine Liebe und es hat mich einfach völlig mitgenommen – wie kann sie nur? Und das ist das Ende? Ich will den nächsten Band lesen! Es ist wirklich sehr spannend….! Liebste Grüße, Liz von everydayliz.de

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Inhalt: Ruby hat überlebt. Doch der Preis dafür war hoch. Sie hat alles verloren: Freunde, Familie, ihr ganzes Leben. Weil sie das Virus überlebt hat. Weil sie nun eine Fähigkeit besitzt, die sie zur Bedrohung werden lässt, zu einer Gefahr für die Menschheit. Denn sie kann die Gedanken anderer beeinflussen. Deshalb wurde sie in ein Lager gebracht mit vielen anderen Überlebenden. Deshalb soll sie getötet werden. Aber Ruby hat nicht überlebt, um zu sterben. Sie wird kämpfen, schließlich hat sie nichts zu verlieren. Noch nicht ... Meine Meinung: "Die Überlebenden" ist eine sehr düstere Geschichte, die ein erschreckendes Zukunftsszenario ausmalt: Die Menschheit steht am Abgrund, denn ein gefährliches Virus hat die jüngere Generation entweder dahingerafft oder ihnen gefährlich anmutende Fähigkeiten verpasst. Ruby ist erst zehn, als sie ihre Kräfte zum ersten Mal unwissentlich benutzt und dadurch alles verliert. Wie unzählige andere Kinder wird sie in ein Lager eingesperrt, in dem sie unterdrückt und zur Zwangsarbeit gezwungen wird. Durch diese traumatische Erfahrung ist Ruby sehr verschlossen und und zurückhaltend, was den Kontakt zu anderen Menschen anbelangt. Stellenweise war sie mir zu verschüchtert und ängstlich und ich hätte mir gewünscht, dass sie noch mehr aus sich herausgeht und für ihre Ideale einsteht. Schließlich besitzt sie unheimlich starke Kräfte, die sie für das Gute einsetzen könnte. Stattdessen würde sie diese am liebsten vergessen und fürchtet sich davor, sie zu benutzen. Andererseits ist ihre Haltung natürlich auch verständlich. Die Grauen, die sie durch ihren Aufenthalt im Lager erlitten hat, kann man sich nur schwer vorstellen. Als unschuldiges kleines Mädchen wird ihr Leben von einem Tag auf den anderen auf den Kopf gestellt und ihre Kindheit verwandelt sich in eine finstere Horrorgeschichte. Für Unbeschwertheit und persönliche Bindungen ist so im ersten Viertel des Buches kein Platz. Erst als sie auf ihrer Flucht das Dreierteam um Liam, Chubs und Zu kennenlernt, erfährt ihr Leben langsam wieder eine positive Wendung. Die drei sind wie sie aus einem Lager ausgebrochen und setzen alles daran, den grausamen Häschern zu entkommen. Anfangs eher widerwillig wird Ruby ein Teil ihrer Gruppe und begleitet sie auf einem Road-Trip etwas anderer Art durch das durch die Katastrophe stark gezeichnete Amerika. Ich fand es gut, dass durch diese neuen Charaktere wieder frischer Wind in die Geschichte gekommen ist und die Atmosphäre etwas aufgelockert wurde. Jeder von ihnen ist auf seine eigene Art und Weise liebenswert und bereichert die ansonsten eher pessimistische Story. Auch wenn der gutaussehende und selbstlose Liam geradewegs zum mutigen Helden prädestiniert ist, habe ich insbesondere den störrischen Chubs und die goldige Zu ins Herz geschlossen. Diese beiden waren für mich die charakterlichen Highlights des Buches, da sie mit ihren individuellen Wesenszügen herausstechen. Im Vergleich dazu fand ich Ruby und Liam ganz nett, aber etwas farblos. Die Geschichte liest sich relativ flüssig, stellenweise gibt es jedoch auch langatmige Passagen. Rubys innerer Konflikt à la "Ich darf keine persönlichen Bindungen eingehen" und "Was soll ich nur tun, ich darf ihn nicht berühren" hat mich sehr an Juliette aus der "Shatter Me"-Reihe erinnert. Zum Glück ist Ruby aber keine so nervige Protagonistin. Trotzdem - mit einer Wendung im letzten Viertel des Buches war ich gar nicht zufrieden. Das ging mir zu sehr in Richtung Liebesdreieck und ich fand es wieder stark an Tahereh Mafis Reihe angelehnt. Überzeugt hat mich dagegen die stets präsente Spannung und das Ende des Buches. Immer wieder findet Ruby die Tatsache bestätigt, dass man keinem trauen kann und Verrat an jeder Ecken lauert. Der Schluss unterstreicht dies noch einmal mit einem eindrucksvollen Cliffhanger, der einem verzweifelt nach der Fortsetzung schreien lässt. Fazit: "Die Überlebenden" ist ein spannender Roman für alle, die gerne Geschichten über düstere Zukunftsszenarien lesen. Besonders die Nebenfiguren machen die Dystopie zu einem unterhaltsamen Leseerlebnis.

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