Leserstimmen zu
Die Überlebenden

Alexandra Bracken

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Nun habe ich auch die Überlebenden zu Ende gelesen und fand es schade, dass ich so eine Leseflaute hatte, weil das Buch richtig richtig gut ist. Dadurch, dass ich so unregelmäßig gelesen habe, musste ich mich immer wieder neu einlesen. Aber davon mal abgesehen, war das Buch super spannend, bis zur letzten Seite. Man konnte sich die Szenarien richtig gut vorstellen, weil die Autorin so detailliert geschrieben hat. Daumen hoch für das Buch. Ich hoffe, die Fortsetzung ist genauso spannend!

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"Die ganze Welt wird dein Feind sein, Fürst mit tausendfachen Feinden, und wann immer sie dich fangen, werden sie dich töten. Aber zuerst müssen sie dich fangen, Gräber, Lauscher, Läufer, Fürst der schnellen Warnung. Sei schlau und voller Listen, und dein Volk wird niemals vernichtet werden." TITEL Der Titel passt sehr gut zur Geschichte und dessen Inhalt. Das Buch erzählt die Geschichte einer Überlebenden - Ruby - die verzweifelt versucht, in diesem Leben zurecht zu kommen. "Die Überlebenden" trifft den Nagel auf den Kopf. 2 | 2 Punkte COVER Auch das Cover finde ich sehr gelungen. Zuerst ist da der Fühleffekt, den man leider beim Betrachten eines Bildes nicht fühlen kann. Ich kann euch sagen, es ist ein ganz besonderes Gefühl, ein Buch in den Händen zu halten, das Fühleffekt hat. So einzigartig. Das Cover gefällt mir aber nicht nur aus diesem Grund. Man sieht ein Mädchen, das am Eingang eines Tunnels steht. Vermutlich ist dieses Mädchen Ruby und der Tunnel stellt ihr Leben dar. Um frei zu sein, muss sie durch den Tunnel gehen. Doch dieser ist dunkel und voller Gefahren. So hätte ich es zumindest gedeutet, da im Zusammenhang mit der Geschichte kein Tunnel auftaucht. 2 | 3 Punkte INHALTSANGABE Die Inhaltsangabe finde ich zwar an einigen Stellen etwas plump und ungeschickt formuliert, im Großen und Ganzen jedoch sehr angenehm. Man erfährt die groben Züge der Geschichte und sogar einige Details. Diese halten sich jedoch in Grenzen, was ich sehr gut finde. 3 | 4 Punkte IDEE / THEMA Die Idee des Buches gefiel mir sehr gut. Zwar wirkte es auf mich wie eine Mischung aus Tribute von Panem, Maze Runner und "Die 5. Welle", aber im Großen und Ganzen fielen mir dann doch einige neue Aspekte auf, die das Ganze dann etwas Spannender machen. Das Thema des Buches gefiel mir auch gut und wurde sehr intensiv behandelt. 3 | 4 Punkte UMSETZUNG Die Umsetzung der kompletten Geschichte fand ich ebenfalls sehr gut. Aber dazu muss ich sagen, dass das Buch einige Wochen auf meinem Nachttisch gelegen hat, ehe ich es ausgelesen habe. Richtig packen konnte es mich erst nach ungefähr 200 Seiten. Es ist auch das erste dickere Buch, das ich seit langem gelesen habe, da ich sonst vor diesen "Wälzern" eher Angst habe. "Die Überlebenden" hat mir jedoch Mut gemacht, es auch mit anderen, dickeren Büchern zu versuchen. 3 | 4 Punkte SCHREIBSTIL Der Schreibstil war in meinen Augen sehr gelungen. Packend und abenteuerlustig beschreibt Autorin Alexandra Bracken die ein oder andere spannende Szene. Einfühlsame Gestaltung lässt sich auch wiederfinden. Zwar finde ich Bücher, die ein bisschen tiefer gehen, immer ein bisschen besser als solche, die es nicht gehen, aber "Die Überlebenden" braucht diesen Aspekt gar nicht - es konnte mich auch so packen und faszinieren. Locker und einfach rauscht man durch das Buch, sodass man die hohe Seitenzahl schnell vergisst und das Buch schnell durchgelesen hat, nachdem man diesen einen Moment erlebt hat, indem das Buch richtig, richtig, richtig spannend wird. 4 | 5 Punkte CHARAKTERE Ich mochte Ruby sehr gerne. Zwar hätte sie in meinen Augen etwas persönlicher sein können, aber so ging es mir im Grunde mit allen Charakteren. Zu, Liam und Chubs sind mir ebenfalls schnell ans Herz gewachsen, ebenso andere Charaktere, die kommen und gehen. Nette Figuren, mit denen man es gut und gerne aushalten kann. 2 | 3 Punkte GESAMTEINDRUCK Obwohl ich euch mit der Rezension sehr lange habe warten lassen, lässt sich über "Die Überlebenden" sagen, dass es einem entweder gefällt oder aber nicht. Ich gehöre definitiv zu jenen, denen das Buch supergut gefallen hat, auch wenn mir hier und da noch dies oder jenes gefehlt hat. Ich bin positiv gestimmt, dass die Autorin diese kleinen, kaum auffallenden Mängel im zweiten Teil geschickt wieder ausbügelt. Zwar ist die Geschichte nicht besonders tiefsinnig, strahlt aber eine dennoch eine gewisse Besonderheit aus. "Ich hatte plötzlich ein ganz komisches Gefühl, als hätte ich etwas verloren, das ich niemals richtig besessen hatte." 19 | 25 Punkte ~ Eine nette Geschichte, die man sicher nicht bereut, gelesen zu haben.

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Wie die Überschrift bereits sagt, geht es hier um ein Buch welches einen tief berührt, so tief, dass ich schon das ein oder andere Mal dagesessen habe und kurz vor dem Weinen war. Als junge Mutti sehe ich viele Dinge wohl auch etwas anders, als jüngere Leute oder jene, die noch keine Eltern sind. Daher ist meine Video-Buchbewertung auch sehr emotional ausgefallen. Wer dennoch gerne hineinsehen möchte, kann sich über eine ausführliche Rezension zu diesem Buch freuen :) https://www.youtube.com/watch?v=BqgPtTCKX7Q

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Inhaltsangabe: Die Überlebenden ist eine Dystopie. In dieser Dystopie gibt es einen Virus an dem Kinder un Jugendlich sterben oder überleben, doch die, die überleben, bekommen besondere Fähigkeiten. Diese Fähigkeiten sind gefährlich und werden auch in Kategorien aufteilen. Die Kinder selbst werden wie Sträflinge behandelt und in einem Lager eingesperrt damit sie niemanden schaden können. Amerika geht zugrunde und es gibt viele illegale Organisationen, doch Ruby weiß nichts davon da sie von der Außenwelt isoliert ist und in einem solcher Lager lebt. Doch sie bekommt Hilfe von einer Frau, die sie befreien kann und Ruby muss sich nun wieder zurecht finden und gut überlegen, wen sie trauen kann und wen nicht. “ein guter erster Band in diese dystopische Trilogie” Meine Meinung: Mir fiel der Einstieg in die Geschichte wirklich schwer. Man erlebt Ruby in dem Lager und man weiß nicht wirklich warum sie eine “Grüne” ist und was ihre Fähigkeiten sind. Außerdem hat ich kein Bild zu der Außenwelt, doch je mehr die Geschichte voran geht, desto mehr konnte ich mir das alles vorstellen und desto besser hat es mir gefallen. Bei mir hat es aber erst ab der zweiten Hälfte des Buches “Klick” gemacht. Davor habe ich mich teilweise gelangweilt und das Buch ist wochenlange auf meinen Nachtkästchen gelegen. ^^ Die Überlebenden war dann aber doch eine richtig interessante Dystopie und ich finde, dass die Protagonisten Ruby eine sehr spannende Entwicklung durch macht. Ruby lernt wieder anderen Menschen zu vertrauen und besser mit ihren Fähigkeiten umzugehen. Ich fand die Autorin hat es wirklich geschafft den Lesern zu zeigen, wie schwer Ruby sich mit ihren Kräften tut und auch mit den Umgang mit Menschen. Man erfährt nach und nach was ihr in ihrer Vergangenheit zu gestoßen ist und ich fand es traurig, was sich da alles zu getragen hat. Die Rückblenden waren gut gemacht und die Beschreibung und Erklärung ihrer Fähigkeit auch. Die Liebesgeschichte war nicht wirklich nach meinem Geschmack und ich fand einen anderen Protagonisten, der erst sehr spät im Buch dazukommt ist, interessanter, da er irgendwie ein richtiger Psychopath ist und man ihn nicht wirklich einschätzen kann.^^ Es wäre so schön gewesen, wenn Ruby sich in ihn verliebt hätte. Die Beziehung wäre spannend gewesen, aber das was wir bekommen haben, war auch ok. Ich versteh nur nicht warum alle Team Liam sind, ich wäre Team “Psychopath”. haha ;) Das Ende wurde ja von vielen traurig und schlimm empfunden, aber ich fand es naja nicht so aufregend. Es war zwar gut gemacht das Ende, aber das war ja sowas von offensichtlich, dass das passieren würde! Wobei bevor das Ende war, gab es eine Stelle, wo ich schon total ausgezuckt bin, aber es war falscher Alarm. Wie schon oben erwähnt fand ich, dass die erste Hälfte sehr trocken und langweilig war, aber die zweite Hälfte des Buches hat mich teilweise total umgehauen und konnte mich wirklich begeistern. Mein Fazit: Ein guter Einstieg in die Trilogie. Ich bin schon gespannt wie sich Ruby weiter entwickelt und wie sie ihre Fähigkeiten nun nutzen wird. Von mir gibt es 4 von 5 Herzen. Das Buch kann ich euch gerne weiter empfehlen, da es eine solide und gute Dystopie ist. :)

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“Grace Sommerfield starb als erste” Inhalt: Sie ist eine Überlebende uns soll deshalb getötet werden. Doch sie hat nicht überlebt, um zu sterben. Sondern um zu kämpfen! Ruby hat überlebt. Doch der Preis dafür war hoch. Sie hat alles verloren: Freunde, Familie, ihr ganzes Leben. Weil sie das Virus überlebt hat. Weil sie nun eine Fähigkeit besitzt, die sie zur Bedrohung werden lässt, zu einer Gefahr für die Menschheit. Denn sie kann die Gedanken anderer beeinflussen. Deshalb wurde sie in ein Lager gebracht mit vielen anderen Überlebenden. Deshalb soll sie getötet werden. Aber Ruby hat nicht überlebt, um zu sterben. Sie wird kämpfen, schließlich hat sie nichts zu verlieren. Noch nicht … Meine Meinung: Ein einzigartiges, packendes und bewegendes Buch! Eine Epidemie ist ausgebrochen; Kinder im Altern von 10 bis 14 sterben grundlos. Nur sehr wenige haben überlebt und diese Kinder werden nun in Lager verfrachtet. Seit sie das Virus, IAAN, Idiopathische Adoleszente Akute Neurodegeneration, in sich tragen, haben sie Fähigkeiten entwickelt, die sie in diesem Lager in Farben unterteilen. Ruby hat es geschafft, sich als Grüne auszugeben, was sich in Zukunft als sehr wichtig erweist, denn nach der Zeit werden die Gelben, Orangenen (zu denen Ruby eigentlich gehört) und Roten aus den Lagern geschafft; die Kinder wissen nicht wieso. Das Buch hat mich von Anfang an gepackt, auch wenn es da noch etwas verwirrend war. Die Spannung war direkt da und zog einem in seinen Bann. Ich musste einfach wissen, wie es um Ruby weitergeht und was passieren wird. Nach ca. 100 Seiten wären mir schon die Ideen ausgegangen, aber Alexandra Bracken hat so viel Gefühl und Kehrtwendungen in den Roman gepackt, dass es mich umgehauen hat. Es gab nur sehr wenige Stellen, in denen es vorhersehbar war. Vorallem wer der Sagen umwobene Flüchtling ist. Dennoch konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen. “Es ist das Gefühl, das man hat, wenn einem klar wird, dass etwas, das man verloren hat, für immer fort ist und dass man es nie zurückbekommt” Es gibt nur wenige Zitate, die ich verwenden konnte ohne zu spoiler, aber diese finde ich persönlich richtig schön. Allgemein bringt das Buch zum Nachdenken. Die Wahrscheinlichkeit, dass solch eine Seuche ausbricht, mag zwar gering sein, aber falls soetwas auch nur annähernd passiert, wird die Welt auch so halndeln und den Familien die Kinder rauben? Werden die Eltern selbst diejenigen sein, die ihre Kinder weggeben? Diese Thematik wurde wunderbar und gefühlvoll beschrieben. Man konnte sich direkt in Ruby reinversetzen, wie es ihr ging in dieser verwirrenden Zeit. Sie hatte Angst vor sich selbst und davor, anderen wehzutun, und das hat die Autorin kein bisschen künstlich verpackt. “Na gut”, sagte ich. “Ich bleibe.” Und hoffe, dass es keiner von uns bereut. Man kann gar nicht genau sagen, wo der Höhepunkt der Geschichte war. Es war rundum spannend und es passierte immer irgendetwas Neues, das einen teilweise denken ließ, dass es gar nicht schlimmer gehen konnte. Aber genau das ist passiert; bis zum Schluss. “Ich hatte plötzlich ein ganz komisches Gefühl, als hätte ich etwas verloren, das ich niemals richtig besessen hatte, dass ich nicht mehr das war, was ich früher gewesen war, und auch überhaupt nicht das, was ich sein sollte. Ich fühlte mich vollkommen hohl, hohl bis auf die Knochen” Das Rührendste der Geschichte war das Ende. Am liebsten würde ich sofort Band zwei anfangen. Es ist zwar nicht direkt ein Cliffhanger, aber so traurig, dass man einfach weiterlesen möchte. “Vielleicht ändert sich für uns ja nie etwas”, sagte er. “Aber nur für den Fall, dass es doch passiert, willst du dann nicht dabei sein?” Fazit: ‘Die Überlebenden’ von Alexandra Bracken ist eine wunderschöne Dystopie, die zum Nachdenken anregt. Die Story ist packend und spannend vom Anfang bis zum Ende und hat seine ganz eigenen Überraschungen, ob nun gut oder schlecht. Richtig schön fand ich die Entwicklung der Beziehungen zwischen den vier Hauptcharakteren. Chubs hasste Ruby anfangs, konnte sie aber letzten Endes nicht mehr gehen lassen. Die Vier wurden zu einer Familie. 5 Sterne Autorin: Alexandra Bracken wuchs im US-Staat Arizona auf. Nach ihrem Studium am “College of William & Mary” in Virginia zog es sie nach New York City, wo sie derzeit lebt und arbeitet. Ihren ersten Roman schrieb sie schon während des Studiums als Geschenk für eine Freundin. Die Liebe zu Büchern hat sie aber nicht nur dazu gebracht, selbst zu schreiben. Sie arbeitet außerdem bei einem großen amerikanischen Buchverlag und hat jederzeit eine Buchempfehlung parat.

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Toller Auftakt

Von: Lea

02.08.2015

Ein paar Buchgedanken Ich habe vorher nur von "The darkest Minds" gehört und durch Zufall erfahren, dass es auch auf Deutsch rausgekommen ist, also musste ich es sofort haben :D Und ich wurde nicht enttäuscht. Die Charaktere In "die Unsterblichen sind viele Personen präsent, aber auch hier gibt es eine Protagonistin. Ruby hatte am Anfang eine eher schwache Persönlichkeit, sie war naiv und leichtgläubig, außerdem hat mich ihr "ich bin ja so schlecht" Gerede ziemlich genervt. Aber im Verlaufe ändert sich das und macht eine riesen Entwicklung durch -schon im ersten Buch-und ich konnte mich etwas mit ihr identifizieren. Liam und Zu mochte ich von Anfang an -wie auch nicht?- Zu ist einfach ein totaler Engel und ist wie eine kleine Schwester. Und ich bin total Team Liam !:D Das ganze Buch über, selbst als jemand anderes dazwischen kommt.(Aber mehr solltet ihr selbst lesen, falls ihr das nicht schon getan habt). Mit Chubs kam ich am Anfang weniger klar, mürrisch, zickig und bockig. Aber selbst ihn konnte ich am Ende so gut leiden, denn man lernt nicht nur Ruby kennen, sondern auch die anderen Personen, was ich sehr schön finde. Die Geschichte Am Anfang ist die Stimmung sehr bedrückend und macht dem Leser klar, wie ernst es mit der Situation ist. Ich konnte mich immer sehr gut in die Geschichte reinversetzten. Die Handlung nimmt von Seite zu Seite zu. In der Mitte schwächelt das Buch etwas, man hat das Gefühl es passiert kaum etwas, aber das geht dann auch wieder schnell vorbei. Ich persönlich konnte die Handlung zwar manchmal vorrausahnen, aber die meiste zeit wurde ich überrascht. Es gibt Wendungen, Wendungen in den Wendungen (ja verwirrend) und einige spannende Momente. SPOILER ! SPOILER ! SPOILER ! SPOILER ! SPOILER ! SPOILER ! SPOILER ! SPOILER ! Aber für alle die das Buch gelesen haben: DAS ENDE ! Sowas von Legend.. Woah ich hasse diese Art vom Ende.. Ich kann's kaum erwarten weiter zu lesen. SPOILER ENDE ! SPOILER ENDE ! SPOILER ENDE ! SPOILER ENDE ! SPOILER ENDE ! Aufjeden Fall müsst ihr euch auf einen Cliffhanger gefasst machen. Schreibstil Alexandra Bracken's Schreibstil ist sehr leicht und flüssig zu lesen. Manchmal bin ich etwas am stolpern gewesen, wegen dem Satzbau oder weil die Sätze sehr lang waren, aber ansonsten kann ich mich nicht beschweren.

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IAAN, kurz für Idiopathische Adoleszente Akute Neurodegeneration, heißt die Seuche, die eine ganze Generation Jugendliche in den USA umbringt. Die Kinder sterben plötzlich und unerwartet - es gibt kein Heilmittel. Nur ein sehr geringer Prozentsatz überlebt diese Krankheit - doch damit beginnt ihr Martyrium, denn wer überlebt, entwickelt mentale oder körperliche Fähigkeiten, die denen der Erwachsenen weit überlegen sind. Diese Kinder sind gefährlich für die Gesellschaft und werden weggesperrt. Ruby ist ein solches Kind. Bis zu ihrem 10. Geburtstag war ihre Welt in Ordnung. Sie lebte zusammen mit ihren Eltern, ihr Vater ist Polizist und ihre Mutter Geschichtslehrerin, in einer Kleinstadt und bis zum Ausbruch der Seuche war alles, wie es sein sollte. Rubys Eltern fürchteten sich vor dem 10. Geburtstag ihres Kindes - ist das doch das Lebensjahr, wo sich eventuelle Fähigkeiten ausbilden. Tatsächlich geschieht es in der Nacht zu ihrem 10. Geburtstag - Rubys besondere Gabe zeigt sich. Sie wird gefangen genommen und den Psi Special Forces übergeben und in ein Lager gebracht. Sie ist nicht allein, in dem Transport sind noch viele andere Kinder und Jugendliche, doch mit 10 Jahren ist sie eine der Jüngsten. In dem Lager werden sie, entsprechend ihrer Fähigkeiten, in verschiedene Farbgruppen eingeteilt: Grün, Blau, Gelb, Orange und Rot. Ruby selbst wird als Grün klassifiziert, was sie weniger gefährlich macht, als Orange und Rot. In ihrer Baracke wird sie von Samantha Dahl, einer älteren Grünen, in Obhut genommen. Für die nächsten fünf Jahre kümmert sie sich mehr oder weniger um die kleine Ruby. Im Lager Thurmond müssen die Kinder und Jugendlichen verschiedene Arbeiten verrichten, welche hauptsächlich darauf abzielen, sie zu beschäftigen. An Flucht ist nicht zu denken, zu stark sind die Waffen der Bewacher und die Strafen allein für Widerworte sind drakonisch. Durch den Einsatz einer Calm Control (welche ein Geräusch ausstößt, welches nur die Jugendlichen mit paranormalen Fähigkeiten hören könne) zieht sich Ruby eine Verletzung zu. Auf der Krankenstation lernt Ruby Dr. Cate Begbie kennen, welche ehrenamtlich für die sogenannte Leda Corporation arbeitet und demnach auch ehrenamtlich in dem Lager. Eben jene Dr. Begbie macht ihr klar, dass sie in großer Gefahr schwebt, denn die Calm Control wurde so eingestellt, dass nur Rote, Gelbe und Orange derart heftig auf sie reagieren - und Rote, Gelbe und Orange gibt es in Thurmond nicht mehr, sie wurden vor Jahren, da sie zu gefährlich waren, weggeschafft. Nun ist Rubys Geheimnis in Gefahr, denn sie ist gar keine Grüne, sondern eine Orange, die es auf Grund ihrer mentalen Fähigkeiten bei der Klassifizierung geschafft hat, den Arzt zu täuschen. Mit Hilfe von Dr. Begbie gelingt ihr die Flucht aus Thurmond, denn in Wirklichkeit ist Cate Mitglied bei der Children´s League, welche es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Wahrheit über die internierten Kinder zu publizieren. Ruby war in größter Gefahr ebenfalls beseitigt zu werden, sodass die League sich dazu entschlossen hat, sie herauszuholen. Ebenso ein Junge namens Martin, der in dem gleichen Lager gefangen gehalten wurde. Ruby ist sich nicht sicher, was sie davon halten soll, doch als sie Rob, ebenfalls Mitglied bei der League kennenlernt, ist sie sich nicht sicher, ob sie bei der League bleiben soll, denn was sie in seinem Kopf sieht, lässt sämtliche Alarmglocken in ihr schrillen. Tatsächlich gelingt es ihr, der League zu entwischen und sie kann sich bei einem kleinen Mädchen in einem Auto verstecken. Kurz darauf kommen Freunde des Mädchens und entdecken die League und ergreifen in dem Auto die Flucht - mit Ruby als unbekanntem Passagier an Bord. Später stellt sich heraus, dass es sich bei den Jugendlichen um Suzume "Zu", Liam "Lee" und Charles "Chubs" handelt, welche ebenfalls aus einem Lager geflohen sind und auf der Suche nach "Dem Flüchtling" und einem Ort namens "East River" sind. Wider erwartend darf Ruby nach ihrer Entdeckung bei der Gruppe bleiben und gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach "East River", verfolgt von der League und Skiptracern (Kopfgeldjägern). Werden sie "Den Flüchtling" finden oder werden sie vorher von ihren Verfolgern aufgespürt? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt ... Der 1. Band der Überlebenden-Trilogie! Der Plot wurde authentisch und düster erarbeitet. Ich muss gestehen, allein die Vorstellung, dass eine ganze Generation von Menschen (hier in den USA) bis auf einen kleinen Prozentsatz stirbt und die Überlebenden weggesperrt werden, empfinde ich als ausgesprochen erschrecken, ebenso die Tatsache, dass dies von der Mehrheit der Bevölkerung so hingenommen wird - es sind immerhin ihre Kinder. Die Figuren wurden realistisch erarbeitet, wobei hier mein Liebling ganz klar "Lee" heißt, denn er ist nicht gewillt, sein Schicksal einfach anzunehmen, sondern will zurück zu seiner Familie, koste es was es wolle. Leider bin ich nicht so richtig mit der Figur der Ruby warm geworden - in ihr steckt so viel und dennoch ist sie teils sehr zögerlich. Ich hoffe, dass sich das im zweiten Band der Trilogie ändert und sie mehr aus sich herausgeht. Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, sodass ich mich schon sehr auf die Fortsetzung "Furchtlose Liebe" freue, denn ich möchte schon wissen, wie es mit Lee, Ruby und den anderen weitergeht.

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!!REZENSION ERST AB DEM 25.07. AUF MEINEM BLOG ONLINE!! Da ich mich nächste Woche im Urlaub befinde und die Rezension jedoch so schnell wie möglich noch absenden wollte, die Rezension jedoch erst am oben angegebenem Termin veröffentlicht wird. ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Zuerst fand ich dieses Buch wirklich sehr verwirrend, was ich jedoch von den meisten Dystopien behaupten kann. Es ist einfach eine ganz neue Welt, an die ich mich erst gewöhnen muss, was jedes Mal aufs neue eine Weile dauert. Doch hier war es noch mal einen Tick verwirrender für mich, da ich zuerst überhaupt nichts rund um das Thema "Rubys Kräfte" verstanden habe. Zuerst dachte ich ja sogar, dass dieser Typ, der den Eignungstest mit ihr gemacht hat, ihr freiwillig seine Erinnerungen gezeigt hat, um sie zu beruhigen, doch dann hat Ruby ihn ja irgendwie manipuliert, was dann nicht mehr zusammenpasste. Und doch muss ich zugeben, dass ich diese ganze Geschichte von Anfang an sehr spannend und auch sehr interessant fand. Was mich auch sehr verwirrt hatte, war die Einteilung in Grün, Blau, Gelb, Orange und Rot. Was ist das denn?, dachte ich zuerst. Ich glaube, erst nach dreiviertel des Buches habe ich verstanden, was welche Farbe wirklich auszeichnet, doch das war für mich etwas zu spät. Ich hätte mir gewünscht, das Ruby diese ganze Farbunterteilung mal ordentlich und für alle Leser verständlich durchdacht hätte. Wie immer gab es einige Charaktere, die ich mochte, und einige, die ich überhaupt nicht leiden konnte. Die Protagonistin Ruby war da irgendwo dazwischen. Gleich zu Beginn des Buches mochte ich sie, dann, kurz nach ihrer Flucht, wieder nicht, da sie mich total genervt hat. Ich denke, sie hätte sich viel mehr darüber freuen sollen, dass sie endlich aus diesem Lager draußen ist, anstatt sich so extrem darüber aufzuregen, dass ja noch so viele andere drin sind. Also ich finde es ja toll, dass sie auch an die anderen denkt, aber dass sie so extrem selbstlos wirkte, fand ich etwas übertrieben. Dann denkt sie die meiste Zeit auch nur solche pessimistischen Gedanken wie "Ich bin ein Monster." oder "Wenn sie wüssten, was ich könnte, würden sie mich töten.", was ihr jedoch kein bisschen weitergeholfen hat. Jedoch gab es auch in diesem (sehr großen Stück des Buches einige Stellen an denen ich sie doch sehr mochte, da sie Grips und Stärke bewies. Diese nervige Phase wurde aber mit den Seiten um 475 beendet, wo meine Achtung vor ihr wieder etwas stieg. Ab dort mochte ich sie immer weiter und bewunderte sie sogar am Ende noch einmal für ihren Mut eine gewisse Entscheidung zu treffen. Ein Charakter, den ich von seinem ersten Auftritt an bis zu seinem letzten sehr mochte, war Liam. Er ist ein Flüchtling aus einem anderen Lager als dem, wo Ruby sich sehr lange befand, und hat mehrmals bewiesen, dass er ein toller Anführer sein könnte. Auch urteilt er nie vorschnell über andere und ist an sich total liebenswert. Er setzt sich auch dafür ein, dass Ruby erst einmal bei ihnen bleiben kann. Jemand, der von Anfang an nicht dafür war, Ruby aufzunehmen, war Chubs, also Charles Carrington Meriwether der Vierte (geiler Name, oder?). Zuerst konnte ich ihn überhaupt nicht leiden, so ging es wahrscheinlich auch Ruby, aber bald haben wir beide ihn zu schätzen gelernt und hatten ihn kurz darauf bereits ins Herz geschlossen. Clancy, DER Flüchtling, war mir die ganze Zeit sehr unsympathisch, immerhin hat er Ruby an anderen Campmitgliedern üben lassen, denen es in dieser Zeit wirklich nicht besonders gut ging, weshalb die große Wendung für mich ziemlich vorhersehbar war. Die ganze Geschichte wird in der Ich - Perspektive aus der Sicht von Ruby erzählt und hatte einige Hänger. Die Spannung, die zu Beginn eines neuen Buches bei mir immer entsteht, war schnell verflogen und ich wartete sehnsüchtig auf ein großes Ereignis, das sie zurückholen könnte, doch das Buch ist im Mittelteil ziemlich vor sich hingetröpfelt. Kapitel 26 hat mich dann sogar nochmal so verwirrt, dass ich überlegt hatte, es noch einmal zu lesen, doch das hätte mir dann auch wieder zu lange gedauert. Das Ende hat dann zum Glück noch einiges rausgeholt, denn sonst wäre dieses Buch eine richtige Enttäuschung für mich geworden. Es war sehr emotional und auch recht traurig und ließ einige Fragen offen, die hoffentlich dann im nächsten Band geklärt werden. Fazit: Eine Dystopie mit einer manchmal etwas durchhängenden Handlung, die jedoch stets überzeugt und fesselt, und einem emotionalen Ende, dass fast alle kleinen Mängel dieses Buches vergessen lässt. Ich weiß nicht, ob ich gleich jetzt dazu in der Lage wäre, den nächsten Band zu lesen, denn ich glaube, nach so einem Wälzer brauchte ich ersteinmal eine Verschnaufpause.

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