Leserstimmen zu
Blut und Feuer

Alexandra Bracken

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Viele Alternativen gibt es nicht. Entweder sterben oder ein Leben, welches schlimmer ist, als der Tod. So erging es allen Kindern um Ruby herum. Und auch ihr Schicksal hat es nicht besser mit ihr gemeint. Nachdem die Krankheit IAAN ausgebrochen ist, habe viele Kinder spezielle Fähigkeiten entwickelt und wurden in Lager gebracht. Dort wurden sie, je nach Fähigkeit, einer Gruppe zugeteilt. Ruby ist es gelungen aus diesem Elend zu fliehen und doch ist sie nicht frei. Auf ihrer Flucht hat sie neue Freunde gefunden, doch auch sie sind in ihrer Nähe immer gefährdet. Nachdem sie sich der sie sich einer Gruppe angeschlossen haben, die die Kinder retten will, mussten sie neue Verluste ertragen. Nun sind sie aber auf dem Weg zu ihrem hoffentlich letzten Zufluchtsort. Ihre Situation wird erschwert, da sie ihre Geisel, Clancy Gray, in Schach halten müssen, da er über die gleichen manipulativen Fähigkeiten wie Ruby verfügt. Nur sie und Cole sind in der Lage ihm zu widerstehen. Doch in der Gruppe kommt es zu immer mehr Spannung. Ziehen wirklich alle am gleichen Strang? Ich muss zugeben, dass ich mich sehr auf diesen Teil gefreut habe, da ich seine Vorgänger regelrecht verschlungen habe. Doch ich habe eine halbe Ewigkeit gebraucht, um das Buch zu beenden. Der Zauber, den Band eins hatte, fehlte hier. Ruby ist eine starke Protagonistin, der wir in dieser Trilogie beim Wachsen zusehen konnten. Allerdings wird sie hier nach und nach unnahbar und damit für mich irgendwie unsympathisch. Zudem hatte ich teilweise meine Zweifel, wie sie zu Cole und Liam steht. Meine Sympathie lag eindeutig bei Liam, wodurch ich immer wieder auf seiner Seite stand und gegen Ruby gewettert habe. Das Buch wirkt an einigen Stellen zwar langatmig, aber trotzdem bin ich doch recht froh wieder in Rubys Welt abtauchen zu können. Für mich ist ihre Geschichte, verwoben mit der von Liam und den anderen, eine ganz besondere. Und obwohl das Finale etwas schwächer ist als seine Vorgänger, was bei diesem fantastischen ersten Band kein Wunder ist, ist die Trilogie doch ein Highlight in meinem Regal. Ich werde die Charaktere vermissen und vermutlich immer mal wieder einen kleinen Abstecher zu ihnen machen. Alles in allem kann ich euch die gesamte Trilogie nur ans Herz legen. Die Charaktere machen eine starke und authentische Entwicklung durch, die einem ans Herz gehen muss! An einigen Stellen konnte ich meine Tränen wirklich nicht zurückhalten. Und nun, da die komplette Trilogie erschienen ist, rate ich euch sie in einem Rutsch zu lesen. Es war FOLTER auf die Folgebände warten zu müssen!

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Inhalt Wer einmal überlebt hat, wird niemals aufhören zu kämpfen! Seit Ruby übersinnliche Fähigkeiten besitzt, geht sie durch die Hölle. Denn die Regierung hat es auf Menschen wie sie abgesehen und greift Ruby und ihre Gruppe immer wieder an. Aber sie geben nicht auf und haben sogar einen Gefangenen genommen. Der allerdings wird immer mehr zu einer großen Gefahr für sie alle. Es handelt sich um Clancy Gray, den Sohn des Präsidenten – und auch er verfügt über ähnliche Fähigkeiten wie Ruby. Allein sie kann seine manipulativen Kräfte im Zaum halten. Nur ein unachtsamer Moment und Clancy könnte die ganze Mission und ihrer aller Leben in Gefahr bringen ... Meinung Der lesenswerte Abschluss einer Trilogie, bei dem ich sehr gespannt war, wie die Autorin in diesem Buch ihr Potential ausschöpfen wird. Band 1 hat mir damals absolut gut gefallen, wohingegen mich Band 2 sehr enttäuschte. Für mich konnte dieser dritte Band nicht mit dem Beginn der Trilogie mithalten, aber es war mehr ein Mittelding zwischen den beiden Vorgängern, mit viel Gutem aber auch einigen negativen Aspekten. Einer dieser enttäuschenden Aspekte war für mich wieder einmal das Cover. Band 1 hatte diesen wunderbaren Fühleffekt, der bei dem darauffolgenden Band ja gefehlt hat. Deshalb habe ich zum Abschluss wieder auf einen solchen Effekt gehofft, den es aber leider nicht gab. Auch von der Abbildung her, konnten mich die Cover nie so ganz überzeugen obwohl sie eigentlich schon zum Inhalt passen. Doch hat man die komplette Trilogie und damit alle Teile vereint sieht das Dunkel mit dem hell leuchtenden Ausgang wirklich sehr packend aus. Auch mit dem Anfang habe ich mir relativ schwer getan. Der Einstieg ist mir zum einen schwer gefallen, weil man sich an den Schreibstil erst gewöhnen muss. Man muss oft mit viel Konzentration lesen, vor allem wenn man noch nicht fließend in der Geschichte drin ist. Zum anderen passiert am Anfang der Geschichte noch nicht so viel. Die Handlung scheint etwas ins Stocken zu geraten und ab und zu still zu stehen, weshalb sich die ganze Story auch ziemlich zieht. Das hält leider auch eine ganze Weile an. Man hat währenddessen auch öfters Deja-vu's, weil viele Szenen, denen aus anderen Dystopien ähnlich sind. Von daher wird man oft auch nicht überrascht und die Geschichte ist vorhersehbar, vor allem wenn Charaktere Entscheidungen zu treffen haben. Etwas nach der Hälfte des Buches beginnt ein Wandel in der Geschichte. Das Buch gewinnt immer mehr an Fahrt und wird sehr viel spannender, als es noch vorher war. Besonders interessant war, wie die Situation eigentlich wieder ganz zum Anfang der Trilogie zurückspringt, also nicht im Sinne eines Zeitsprungs, sondern dass bestimmte Ereignisse widerholt werden um am Ende etwas zu erreichen. Hier kann man besonders gut die Entwicklung der Charaktere feststellen im Vergleich zum Anfang. Und hier wird sehr schnell klar das vor allem die Protagonistin Ruby eine wahnsinnige Entwicklung seit dem Start durchgemacht hat und viel mehr an ihren Entscheidungen gewachsen ist und ihr Handeln auch reifer ist als vorher. Das Finale war letzten Endes auch ziemlich spektakulär und definitiv ein würdiger Abschluss für die Trilogie. Durch Emotionalität, Spannung und Action kann das Finale einen in seinen Bann ziehen und überzeugen. Der Abschluss der Trilogie konnte mich definitiv mehr packen und überzeugen als Band 2. Mit Band 1 konnte es trotzdem nicht mithalten. Zwar war das Finale wirklich großartig und man kann Entwicklungen in jeder Hinsicht fetsstellen, aber die Länge am Anfang hat dem Buch als Ganzem doch einen Einschnitt gegeben und kann das tolle Finale dann doch nicht ganz ausgleichen. Deshalb bekmmt das Buch am Ende eine mittelmäßige bis gute Bewertung.

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