Leserstimmen zu
BLACKOUT - Morgen ist es zu spät

Marc Elsberg

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Taschenbuch
€ 10,99 [D] inkl. MwSt. | € 11,30 [A] | CHF 16,90* (* empf. VK-Preis)

Inhalt: An einem kalten Februartag brechen in Europa alle Stromnetze zusammen. Der totale Blackout. Der italienische Informatiker Piero Manzano vermutet einen Hackerangriff und versucht, die Behörden zu warnen – erfolglos. Als Europol-Kommissar Bollard ihm endlich zuhört, tauchen in Manzanos Computer dubiose Emails auf, die den Verdacht auf ihn selbst lenken. Er ist ins Visier eines Gegners geraten, der ebenso raffiniert wie gnadenlos ist. Unterdessen liegt ganz Europa im Dunkeln, und der Kampf ums Überleben beginnt … Meine Meinung: "BLACKOUT - Morgen ist es zu spät" von Marc Elsberg ist ein spannender Technik-Thriller, der mich zum Teil sehr in seinen Bann gezogen hat, stellenweise aber etwas zu weit ausholt. Wie abhängig wir Menschen heutzutage von der Technik sind und was es für gravierende Folgen haben kann, wenn einmal nicht alles so funktioniert, wie wir es gewohnt sind, kann man in diesem Thriller hautnah miterleben. Die Geschichte wird an vielen verschiedenen Schauplätzen und aus vielen verschiedenen Perspektiven erzählt. Auch wenn Piero Manzano hier eindeutig die Hauptrolle innehat, gibt es zahlreiche Charaktere, die eine bedeutende Rolle spielen. Dies ist daher kein Buch, das man mal eben so nebenbei lesen kann. Man sollte wirklich mit Aufmerksamkeit dabei sein. Ein Personenverzeichnis wäre hier sicherlich hilfreich gewesen. Dadurch, dass man hautnah miterlebt, was alles passieren kann, sollte es zu einem völligen Blackout in ganz Europa kommen, und vor allem auch, wie schnell diese Folgen eintreten können - Folgen, an die man im Traum nicht denken würde, ist es vom Anfang bis zum Ende sehr spannend. An manchen Stellen zieht sich die Geschichte allerdings sehr, da technische Tatsachen bis ins kleinste Detail beschrieben werden, was nicht überall wirklich nötig ist. Dennoch blieb es sehr spannend. Der Schreibstil war angenehm und flüssig zu lesen. Auch die Personen sowie die verschiedenen Schauplätze wurden so gut beschrieben, dass ich mir ein gutes Bild davon machen konnte. Fazit: Insgesamt hat mir "Blackout" wirklich gut gefallen, da es sehr vielschichtig und gut recherchiert ist und vor allem sehr realistisch nahebringt, welche Auswirkungen ein derart großer Stromausfall über eine längere Zeit für uns Menschen haben könnte. Ich kann das Buch weiterempfehlen und werde sicherlich bald noch mehr Bücher von Marc Elsberg lesen.

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Nachdem ich mich in das Buch hereingelesen habe, war ich durchaus fasziniert davon, wie penibel diese Thematik bearbeitet wurde. Eine sorgfältige Planung der Gegner, Europa vom Stromnetz abzuschneiden und in ein Zeitalter zurückzuversetzen, welches niemand heute mehr kennt. Was kaum einer beachtet: die daraus resultierende Kettenreaktion ist gravierend. Ohne Strom funktioniert die Toilettenspülung nicht. Das Wasser fließt schlicht nicht mehr nach. Demnach kann man auch weder duschen, noch baden. Sämtliche Gerätschaften funktionieren nicht mehr. Eine gut durchdachte Idee, interessant dargestelt trotz dessen, dass es zahlreiche Szenarien gab, die zu langatmig geworden sind. Zwar lockerte der Autor durch den Wechsel des Schauplatzes und der Figuren die Geschichte etwas auf, aber dennoch hätte die ein oder andere Szene ruhig kürzer gefasst werden können. Das Ende empfand ich als ziemlich gut, wenn auch etwas knapp ausgefallen. Dieses Buch hat mich besonders dadurch überzeugt, dass man über etwas nachdenken kann. Es ist realistisch gehalten und würde wohl auch so in der Realität auch passieren, würden wir vom Stromnetzwerk nicht weiter versorgt werden können. Leider war das Buch durch seine Langatmigkeit zwischenzeitlich eine Qual, sodass ich nicht mehr als 3 von 5 Pfoten geben kann.

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Inhalt: Italien, an einem kalten Wintertag: Die Stromversorgung ist zusammengebrochen, und keiner, auch nicht der Stromversorger, kann sich erklären warum. Keiner? Doch, für den italienische Informatiker Piero Manzano ist relativ schnell klar, dass es sich um einen gezielten Hackerangriff handelt. Bloß glaubt ihm anfangs keiner. Erst als sich die Lage immer weiter über Europa ausbreitet, es kälter wird und die ersten Menschenleben auf dem Spiel stehen, erinnert sich Interpol an den kleinen Informatiker aus Italien. Was weiß Manzano wirklich? Als dann auch noch dubiose E-Mails auf seinem Computer gefunden werden steht er relativ schnell im Mittelpunkt der Ermittlungen. Meinung: Gute, spannende Unterhaltung mit leider viel zu viel wahrem Kern. Elsberg beschreibt hier ein Szenario, das aktueller nicht sein könnte. Globale Vernetzung, internationale Abhängigkeiten in den Produktionsketten und natürlich die generelle Abhängigkeit von elektrischer Energie bilden die Hauptzutaten von BLACKOUT. Elsberg beschreibt sehr schön, mit in Tagen eingeteilten Kapiteln, wie die Zivilisation ohne elektrische Energie immer weiter zusammen bricht. Als dann der Strom, nicht wie erhofft nach einigen Stunden, nicht zurückkehrt beginnt die Situation langsam bedrohlich zu werden. Auch als „versorgungssicher“ geltende Einrichtungen bekommen auf einmal Probleme. Für mich persönlich, der ich auch beruflich im Bereich IT-Sicherheit verankert bin, beschreibt Elsberg hier absolut brillant und leider auch realistische Angriffe auf die IT-Infrastruktur unserer Zivilisation. https://gameofbooks.de/book/rezension-blackout-morgen-ist-es-zu-spaet-marc-elsberg/

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Was, wenn es morgen soweit ist?

Von: stefanb

22.06.2018

Das Cover Das Cover ist recht schlicht gestaltet und wird durch einen Prägedruck mit UV-Spotlack geziert auf dem, zusätzlich zum Schriftzug Blackout, die Reset-Taste an prominenter Stelle zu sehen ist. Das wirkt. Vor allem, wenn man das Buch gelesen hat. Das Buch Im 800 Seiten Erstlingswerk von Marc Elsberg geht es um nichts Geringeres als den Blackout und seine dramatischen Folgen in der zunehmenden Vernetzung der globalisierten Welt. Auch wenn das Buch lediglich Fiktion ist, so beruht es doch auf Fakten und ist geradezu herausragend recherchiert. Elsberg versteht es die zugrundeliegenden Sachverhalte dem Leser verständlich zu machen und daraus diese spannende Story zu konstruieren. Zudem nennt er immer wieder Beispiele aus der Vergangenheit und macht dadurch diese Geschichte zu dem was sie ist: Glaubhaft! Die Charaktere werden nicht so tief ausgearbeitet, was der Spannung und dem Lesevergnügen aber keinen Abbruch tut. Der Autor nimmt uns und seinen Protagonisten Piero Manzano mit durch eine „Hetzjagd“ quer durch Europa. Und gerade das erzeugt Tempo und gnadenlose Spannung. Gerade war der Schauplatz noch Brüssel im nächsten Augenblick ist es Paris, dann wieder Berlin. Fazit Mich hat das Buch gefesselt. Ich konnte und wollte es nicht mehr aus der Hand legen. Marc Elsberg zeigt auf erschreckende Weise, was morgen schon grausame Wahrheit werden könnte und man ertappt sich bei dem Gedanken: Was wäre, wenn es soweit ist? Wie würde man selbst mit der Situation umgehen? Man stellt fest, dass der Blackout erst der Anfang ist… Eine ganz klare Leseempfehlung!

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Wie stark unser Leben von der Energieversorgung abhängig ist, erfahren die Bewohner Europas an einem kalten Februartag. Das komplette Stromnetz fällt zusammen und lässt sich nicht mehr hochfahren. Piero Manzano ist Informatiker und glaubt an einen Hacker-Angriff. Doch zunächst hört ihm niemand zu. Je länger der Blackout andauert, desto verzweifelter wird die Bevölkerung. Diese Geschichte zeigt, wie verwundbar die Menschheit geworden ist. Ohne Strom funktioniert so gut wie nichts mehr. Selbst die Wasserversorgung ist vom Stromnetz abhängig, und so leiden die Europäer auch an Wassermangel und weiteren Folgeerscheinungen. In seinem sehr gut recherchierten Roman zeigt Autor Marc Elsberg anhand verschiedener Schauplätze und Figuren den möglichen Ablauf einer solchen Katastrophe auf. Diese ist nicht abstrakt, sondern könnte jederzeit genau so passieren. In einer klaren Sprache werden auch Fachbegriffe verständlich erklärt. Im Buch geht es um so viele Personen, dass es dem einen oder anderen Leser schwerfallen könnte, diese schnell einem Teil der Geschichte hinzuzufügen. Allerdings müssen es so viele Schauplätze sein, denn dem Leser werden dadurch viele möglichen Szenarien präsentiert, ohne dass ein bestimmtes Geschehen im Vordergrund steht. Der Roman ist durchweg spannend und liest sich gut. Die Hauptcharaktere der einzelnen Szenen sind ausgearbeitet und bringen einen roten Faden in das Buch, denn viele Nebenschauplätze hängen mit ihnen zusammen. „Blackout“ regt zum Nachdenken an. Wie würde man sich selbst in dieser Situation verhalten? Was würde sich für einen selbst verändern? Ich kann dieses Buch uneingeschränkt empfehlen.

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Ich muss ganz ehrlich sagen und das Buch ist eines meiner Lieblingsbücher. Die Darstellungen und Situationen wirken erschreckend echt und sind durchaus realistisch. Ich habe das ganze Buch geradezu verschlungen. Die Spannung hält von der ersten bis zur letzten Seite an. Die ganze Geschichte regte echt zum Nachdenken an, wie abhängig wir in von Strom sind. Es ist definitiv ein Muss für jeden Technik-Fan.

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gut

Von: mylittlebookworld

27.05.2018

Fakten: Cover/Aufmachung: Das Cover passt, meiner Meinung nach, wirklich gut zum Genre und Inhalt des Buches. Es ist schlicht aber doch ansprechend für Leser. Meine Meinung: Das allgemeine Thema dieses Buches hat mich schon mal total mitgenommen. Man macht sich wirklich erstmal Gedanken darüber, wie das Leben ohne Strom wäre.  Leider bin ich nicht gut in das Buch gestartet, da es mich etwas verwirrt hat. Dies hat sich mit der Zeit aber wieder gelegt und die Geschichte wurde spannend, undurchschaubar und vorallem: realitätsnah, was es nur umso erschreckender macht. Manche Szenen waren etwas übertrieben drastisch dargestellt, was dem ganzen allerdings keinen Abbruch getan hat. Das Thema Politik wurde besonderns genau unter die Lupe genommen, verständlich: Was würden unsere Politiker machen? Wie würden sie reagieren?  Alles fragen die besonders genau unter die Lupe genommen wurden. Die Recherchearbeit war bemerkenswert. Fazit: Insgesamt gebe ich dem Buch 4 von 5 Sternen. Es war spannend, unterhaltsam und gut recherchiert. Leider hat mir die Tiefe der Charaktere etwas gefehlt.

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Meine Meinung: Die Thematik, die in Blackout aufgegriffen wird, hat mich dazu verliehen das Buch lesen zu wollen und natürlich auch zu lesen. Eine Zukunft, in die der Stromfluss einfach unterbrochen wird, erscheint in meinen Augen nicht so abwegig zu sein. Nein sogar sehr realistisch. Ich bin dementsprechend mit viel Erwartung an das Buch heran gegangen und bin froh darüber nicht enttäuscht worden zu sein. In Blackout werden viele Protagonisten erwähnt, je nach Stadt. Für mich wirkten sie nicht ausgereift, zum Teil oberflächlich. Ich wurde einfach nicht warm mit ihnen. Es erschien mir als würde der Autor das mit Absicht machen, denn das Augenmerktmal und Mittelpunkt der Wissensvermittlung lag in dem technischen Bereich und das Szenario an sich. Und das hat mich beim Lesen etwas gestört, die nicht vorhandene Verbindung zu den Protagonisten. Um ein Buch mit Leib und Seele lieben zu können, muss ich mich mit den Protagonisten identifizieren können oder die Fähigkeit haben mich mit ihnen zu sympathisieren, was hierbei nicht möglich war. Die Kapitel werden unterteilt in Tage – Tag 0 bis Tag 19. An jedem Tag springt man in den Erzählungen zwischen verschiedenen Ländern hin und her. Man erhält einen Einblick, was der Stromausfall in den verschiedenen Städten bewirkt und wie die Menschen dort mit der Situation umgehen und wie sie auf das alles reagieren. Es war für mich zu Anfang etwas schwierig mit dem Buch warm zu werden, da es schon direkt am Anfang sehr informativ war und ich mich sehr konzentrieren musste, um in die Geschichte zu kommen. Ich war es nicht gewohnt ein Buch zu lesen, das man nicht einfach mal so mit Musik im Hintergrund lesen konnte. Es war einfach nicht so locker und leicht. Dann kam noch die Dicke des Buches dazu, die mich ebenfalls etwas erschlug. Aber da ich heiß auf die Geschichte war, die dahinter steckte, las ich voller Konzentration weiter. Nach dem die Hürde der vollkommenen Konzentration gemeistert war, hat mich das Buch gefesselt und ja sogar umgehauen. Es war spannend, ließ mich teilweise den Atem anhalten und mich selbst spekulieren. Man merkt sehr schnell, dass der Autor sich viele Gedanken über das Szenario gemacht hat und dafür viel recherchiert hat. Blackout ist eines der Bücher, von dem man vieles dazu lernen kann. Blackout ist aber auch ein Buch, das einen dazu bringt sich über das Thema Stromausfall Gedanken zu machen und sich die Frage zu stellen „Was würdet ihr tun, wenn der Strom nicht einfach nur für einige Stunden ausfällt? Was würde wohl in eurer Stadt passieren? Und was ist alles vom Stromfluss abhängig? Würde die Menschheit überhaupt ohne Strom auf langer Sicht überleben?“ Fazit: Ich bin keine Liebhaberin von Thriller, aber schon alleine der Klappentext löste in mir das Bedürfnis aus, dieses Buch lesen zu müssen, als würde ich ohne das Wissen in dem Buch nicht Leben können. Auf knapp 800 Seiten wird der Leser mit dem Thema Stromausfall konfrontiert. Es ist demnach nicht einfach nach dem Leseschluss einfach das Buch zu zuklappen und sich einer anderen Tätigkeit hinzugeben ohne in Gedanken zu schwelgen. Blackout ist keine leichte Kost – kein Buch für Zwischendurch. Blackout ist ein Buch für das man wirklich bereit sein muss. Wer kaum Thriller liest wie ich, sollte es sich gut überlegen dieses Buch zu kaufen. Sollte er aber wie ich für solch eine Thematik offen sein, wird er nicht enttäuscht werden. Für alle Thrillerliebhaber, ist Blackout ein Muss!

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