Leserstimmen zu
Nashira

Licia Troisi

Nashira (1)

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Im Königreich Nashira wird der Sauerstoff zu einem knapp bemessenen Gut. Talitha will eine Kriegerin werden, als ihre Schwester stirbt, soll sie zur Priesterinnen erzogen werden. Im Kloster will sie nur fliehen zum Glück ist ihr treuer Diener Saiph auch im Kloster. Beide versuchen zu fliehen und das Geheimnis um den Tod ihrer Schwester zu lösen. Warum das Buch so lange auf meine SUB lag weiß ich nicht. Aber es ist einfach der Hammer. Spannend, tragisch, voller Magie und Intrigen. Genau die richtige Mischung, so das man es nicht aus der Hand legen kann. Man beginnt ganz langsam in diese neue unbekannte Welt einzutauchen, dann ist es zu spät und man ist mitten drin und fiebert mit Talitha mit. Man wird mit Wendungen überrascht, genau in Momenten mit denen man einfach nicht rechnet und immer wenn man denkt schlimmer geht es nicht, wird man des besseren belehrt. Natürlich wird man einem belohnt, das man sich das nächste Band holen muss. Talitha ist ein Charakter der am Anfang sympathisch ist, doch manchmal stört mich ihre Beziehung zu Saiph bzw. wie sie in behandelt. Doch man erlebt ihre Änderung hautnah mit und dann geht es. Saiph ist mir auch etwas zu schwach für einen Mann, doch zeigt er manchmal stärke und man fragt sich ob er mehr zu bieten hat.

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Die Grundidee des Buches ist toll. Im Königreich Nashira (eigentlich der Name der Welt) ist der Sauerstoff nach einer Katastrophe knapp, riesige von den Göttern gesandte Bäume ermöglichen das Überleben unter ihren Kronen und werden durch eine Priesternschafft und deren Magie zur Luftgewinnung verwendet. In dieser Welt leben nur noch zwei Rassen - die herrschenden Talariten und die versklavten Femtiten. Hier wächst die rebellische Grafentochter Talitha zusammen mit ihrem Sklaven Saiph auf, bis ein Unglück dafür sorgt das sie mit ihrem Sklaven gegen ihren Willen dem ortsansässigen Kloster beitreten soll. Doch auch dort hält sie nichts, nach einer unglaublichen Entdeckung müssen beide fliehen und sind nun auf einer wichtigen Mission. Soweit der Stoff für ein tolles Fantasy-Buch. Auch die Idee mit der Einteilung der Reiche in die vier Jahreszeiten, der Aufbau der Priesterkaste und die Verehrung der Götter fand ich super. Die junge Talitha die am Anfang zwar rebellisch, sonst aber eher das kleine Mädchen ist das Angst vor ihrem Vater hat, entwickelt sich im Laufe der Geschichte zu einer mutigen und starken Frau. Sie war zwar am Anfang ein wenig nervig, ich mochte sie dann aber doch. Saiph ist ganz der folgsame Sklave - zumindest für die Öffentlichkeit. Er steht seiner Herrin nämlich näher als angemessen. Ihn, den stillen und ruhigen mochte ich eigentlich von Anfang an. Das Buch lässt sich wirklich trotz der relativ vielen Seiten leicht und flüssig lesen. Leider werfen einen aber die immer mal wieder vorkommenden Rechtschreib- und Grammatikfehler aus dem Lesefluss. Da bin ich doch enttäuscht das in einem Verlagsbuch doch so eine Häufung auftritt, das hätte man besser machen können. Ich bin aber auch von Licia Troisi anderes Niveau gewöhnt. Trotz der guten Idee und dem eigentlich guten Lesefluss, entstand für mich das ganze Buch über nicht wirklich eine große Spannung, alles plätschert so vor sich hin. Nicht ganz langweilig, aber auch kein "Oh!Nein!Gibt's doch nicht! Das Ende hat dann kurz überrascht und endet mit einem Cliffhanger, das war's dann aber auch schon. Da hätte man durchaus mehr rausholen können. Das fand ich ein wenig schade. Trotzdem ein gutes Buch für zwischendurch. Komplette Rezi hier: http://cat-buecher-welt.blogspot.de/2015/04/rezi-nashira-von-licia-troisi.html

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