Leserstimmen zu
Wo die Nacht beginnt

Deborah Harkness

Diana & Matthew Trilogie (2)

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Der Zweite Teil ist sehr historisch. Wenig Action und auch die Beziehung von Diana und Matthew wird auf eine harte Probe gestellt. Ich fand das Buch teilweise echt schwer zu lesen bzw. ihm zu folgen. Es wird viel gesprungen von einem Moment zum nächsten und es gibt so viele neue Charaktere, dass man manchmal nicht mehr weiß, wo diese Figur eigentlich hingehört. 99% des Buches spielt im 16. Jahrhundert und auch wenn man viele historische Namen hört, darf man auch hier wieder nicht vergessen, dass es ein Roman ist. Auch wenn die Vorstellung ziemlich cool ist, dass Königin Victoria sich mit einem Vampir und einer Hexe einlässt. Es ist eine Interessante Fortsetzung und auch wenn die Story zwischenzeitlich "lahm" erscheint, möchte man am Ende gleich den dritten Teil anfangen zu lesen. Wem der erste Teil gefallen hat, sollte sich auf jeden Fall auch den zweiten Teil reinziehen. Wer den ersten Teil nur so la la fand, der sollte sich besser einer neuen Serie aussuchen.

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Diana und Matthew sind ein ungleiches Paar, sie ist eine Hexe mit unvorstellbar großen Kräften und Geschichtsprofessorin, er ist ein Vampir und Wissenschaftler. Um der Verfolgung durch die Kongregation zu entkommen - Beziehungen zwischen zwei unterschiedlichen Spezien sind strengstens verboten - entscheiden sie sich in der Zeit zu reisen und machen sich auf ins vermeintlich sichere London des 16. Jahrhunderts. Dort angekommen wollen die beiden sich auf die Suche nach einem kompetenten Lehrer für Diana und dem so heiß begehrten und geheimnisvollen Manuskript "Ashmole 782" begeben. Doch beides gestaltet sich mehr als schwierig. Diana als moderne, selbstbewusste Akademikerin muss sich der Herausforderung stellen nicht aufzufallen, denn natürlich ist das Frauenbild im 16. Jahrhunderts ein ganz anderes als in ihrer Zeit. Doch trotz großer Bemühungen fällt sie anfangs oft auf und eckt an. Matthew hingegen findet sich schnell wieder in sein altes Leben ein, doch ist er nun noch der Gefährte den Diana liebt und den sie geheiratet hat? Es spinnen sich Intrigen, sie bekommen neue und alte Verbündete aber auch Feinde lassen nicht lange auf sich warten. Die beginnende Hexenverfolgung erschwert die Mission der beiden ebenso wie Matthews Rolle in der damaligen Kongregation und am englischen Hof. Werden Diana und Matthew es dennoch schaffen ihre Pläne in die Tat umzusetzen? Und sind Sie dabei vorsichtig genug die Zukunft nicht zu verändern? Deborah Harkness ist eine tolle Autorin, die als Geschichtsprofessorin viele historische Personen und Fakten in ihr Werk einzubauen versteht. Dieser Aspekt hat mir unheimlich gut gefallen, denn wer lernt nicht gerne spielerisch ein bisschen dazu. Die Autorin schreibt sehr flüssig und spannend und mischt Liebe, Abenteuer, historisches und fantastisches sehr gut in einem runden, ausgefeilten Gesamtpaket. Man freut sich mit den beiden Protagonisten über Erfolge und schöne Ereignisse und ist enttäuscht und traurig wenn es bei den beiden mal nicht so läuft wie sie es sich vorgestellt haben. Mein einziger Kritikpunkt sind die zahlreichen Namen, die ich mir nicht alle gemerkt habe und somit das ein oder andere mal grübeln musste, von welchem Charakter denn nun die Rede ist. Bei "wo die Nacht beginnt" handelt es sich um den zweiten Teil der Diana und Matthew Trilogie. Und auch dieser Band hält wieder so viele offene Frage am Ende bereit, das man unbedingt weiterlesen will. Mir gefällt diese Buchreihe sehr gut, nicht zuletzt weil die Autorin ihre Protagonisten nicht als die perfekten, unfehlbaren Supergeschöpfe darstellt, sondern als ein Paar mit Ecken und Kanten, wie im echten Leben eben auch (abgesehen vom Blutdurst und magischen Fähigkeiten versteht sich).

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Inhalt: Enthält Spoiler zum ersten Teil 'Die Seelen der Nacht'. Diana und Matthew taten einen Schritt und wurden durch die Zeit in die Vergangenheit getragen. Gemeinsam landen sie etwas unelegant in Matthews zu Hause - im Jahr 1590. Sie hatten es tatsächlich geschafft! So richtig daran geglaubt hatte Diana nicht, aber nach der Erfahrung war sie auch nicht so wild, es gleich noch einmal zu tun. Matthews Haus in Woodstock sah beinahe genauso aus wie im 21. Jahrhundert, doch roch es hier ganz anders. Diana war ganz in ihrem wissenschaftlichen Element. Wie würde es wohl sein zu dieser Zeit in England? Ob sie auf bekannte Persönlichkeiten treffen wird? Vielleicht sogar der Königin von England gegenüber stehen? Sie war gleichsam aufgeregt und verängstigt. Denn zu dieser Zeit war Matthew ein ganz anderer und die Wesen in seiner Gegenwart würden die Veränderung sicherlich merken. Keiner darf wissen, dass Diana und er verheiratet sind, denn Matthew ist ein bekannter Hexenverachter und Mitglied der Kongregation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat gegen Hexen vorzugehen. Doch nun ist alles anders und Matthew hat vor ein paar Fehler der Vergangenheit zu verhindern. Seine engsten Vertrauten und Freunde jedoch müssen erfahren wer Diana ist, denn sie sollen ihr nun mit Rat und Tat zur Seite stehen. Diana weiß weder wie sich eine Dame des 16. Jahrhunderts verhält noch wie sie sich zu kleiden hat. Vor allem aber bereitet ihr die Sprache Schwierigkeiten. Nicht jeder würde sich damit abspeisen lassen sie als Ausländerin auszugeben. Zu Matthews Freundeskreis zählen viele zu dem Zeitpunkt noch unbekannte Persönlichkeiten und Diana lernt erst jetzt ihren Mann richtig kennen. Die Suche nach einer Hexe würde allerdings schwierig werden. Denn das ist einer der beiden Gründe, warum Diana und Matthew in die Vergangenheit gereist sind: eine Hexe soll Diana in der Magie unterweisen. In der Gegenwart kannte sich keiner in dem Maße damit aus um ihr behilflich zu sein, da noch keiner ahnen kann welche Kräfte sie wirklich besitzt. Im England der Vergangenheit angekommen beginnt sich Dianas Magie auf neue Weise zu zeigen. Die Hexenflut und derlei sind vorbei, dafür erspäht sie überall bunte Fäden und Fragen, die sie sich im Geiste stellt, werden auf eher ungewöhnliche Weise beantwortet. Dianas Sinne verändern sich und die Zeit drängt. Matthew hatte gehofft schnell eine Hexe für Diana zu finden, während er nach Ashmole 782 suchen kann. Doch die Suche ist alles andere als einfach. Zu allem Verdruss erreicht Matthew ein Brief seines Vaters - er möge sich unverzüglich auf den Weg zu ihm machen. Matthew hat Angst vor der Begegnung und auch Diana ist wenig glücklich über diese Umstände. Dennoch reizt es sie diesen Mann kennenzulernen, der die wilde Ysabeau zähmen konnte und von dem Matthew kaum spricht. So bleibt ihnen nichts anderes übrig als auf dem schnellsten Wege nach Sept-Tours zu reisen und sich Phillipe de Clermont zu stellen. Dieser kann kaum fassen was sein Sohn getan hat - eine Hexe zur Frau! Das würde ihnen noch viele Probleme bereiten. Doch da Ysabeau in der Zukunft diese Frau als ihre Schwiegertochter angenommen hat, kann Phillipe wenig dagegen tun. Matthew und Phillipe gleichen sich in vielerlei Dingen, merkt Diana und doch sind sie so unterschiedlich. Diana lernt viel zu dieser Zeit und hat es doch noch nicht geschafft das Manuskript zu finden oder auch nur eine Hexe die ihr helfen könnte. Ein weiter Weg liegt noch vor ihr und ihrem Gemahl und kaum jemand ist den beiden wohlgesonnen. Doch Phillipe denkt weiter als Matthew es vermag und erweist ihr eine ungeahnte Ehre. Und noch etwas wird ihr im Jahr 1590 klar - Matthew und Diana sind nicht mehr allein. Meinung: Der zweite Band um die Hexe Diana Bishop und den Vampir Matthew de Clermont bringt den Leser in die spannende Vergangenheit des 16. Jahrhunderts. Ganz ehrlich - wer von uns Leseratten würde nicht gerne einen Blick in die Vergangenheit werfen um zu schauen wie Geschichte gelebt wurde? Ich habe mich mit diesem Buch jedenfalls sehr wohl gefühlt. Sicherlich ist es für die zwei Protagonisten nicht einfach und auch hier lauern an jeder Ecke Gefahren, doch man lernt ein wenig die Umstände kennen, die Matthew geformt haben. Manches Mal wollte ich die beiden wild schütteln um sie zur Vernunft zu bringen, aber das geht ja leider nicht ;) Deborah Harkness hat ein sicheres Händchen dafür die alltäglichen Dinge zu beschreiben, als wäre sie selbst dabei gewesen. Das machte es mir um so leichter, mir die Umgebung und Geschehnisse vorzustellen. Die Reise der Beiden ist im Buch in unterschiedliche Abschnitte geteilt, so dass man gut nachvollziehen kann, wann ein neuer Aufbruch beginnt. Besonders gefallen hat mir die Begegnung zwischen den beiden Reisenden und Matthews Vater Phillipe. Ich weiß nicht warum, aber in diesem Buch ist er mein Lieblingscharakter. Er macht wohl die schnellste Veränderung durch und muss sich innerhalb weniger Tage auf eine völlig neue Situation einstellen. Der Besuch aus der Zukunft zeigt ihm nämlich auch auf, wie es mit ihm selbst weitergeht. Besonders schön wird die Liebe zwischen ihm und seiner Gemahlin dargestellt, auch über Jahrhunderte entfernt. Ich bekomme jetzt noch Gänsehaut wenn ich daran denke =) Ich kann dieses Buch uneingeschränkt empfehlen. Zwar habe ich sehr lange dafür gebraucht, aber das lag lediglich an mangelnder Zeit, nicht an dem Buch selbst. Und ich muss sagen, so hatte ich länger etwas davon und konnte mich auf jede Begegnung etwas mehr freuen.

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Hierbei handelt es sich um Band 2 der "All Souls"-Trilogie. Es können deshalb Spoiler vorhanden sein. Der zweite Band der All-Souls-Trilogie spielt im Jahr 1590. Matthew und seine Diana reisen zwischen London, Sept-Tours und Prag umher um das geheimnisvolle Manuskript aufzuspüren und eine Lehrerin für die ungeübte Hexe zu finden. Eine spannende Fortsetzung des atemberaubenden ersten Bandes, in dem die Charaktere noch mehr Tiefgang bekommen und nach und nach Geheimnisse entwirrt werden. Wieder sticht die bildhafte Sprache der Autorin hervor, mit der ihr ein authentisches Bild der Frühmoderne gelingt. Einziger Minuspunkt für mich war, dass in rasendem Tempo neue Charaktere auftraten, an die man sich gar nicht richtig gewöhnen konnte. Für mich war es zudem das erste historisch angehauchte Buch und da ich mich so gar nicht mit der damaligen Mode und den Gerätschaften auskenne, hatte ich Mühe mir gewisse Dinge vorzustellen. Alles in Allem aber habe ich die Fortsetzung geliebt und freue mich auf den dritten und letzten Band.

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Nach den Geschehnissen in der Gegenwart flüchten sich die Hexe Diana und der Vampir Matthew ins elisabethanische England im Jahr 1590. Dort lernt Diana alte Bekannte ihres Mannes kennen, unter anderem William Shakespeare, Königin Elisabeth I. und Kaiser Rudolf II., und muss sich den Sitten und Gegebenheiten anpassen, um nicht aufzufallen. Der Beginn der Hexenjagd schwebt wie ein Damoklesschwert über ihr. Auf ihrer Suche nach jemandem, der ihr den Umgang mit ihren Kräften beibringen kann, reist sie nicht nur nach London, sondern auch nach Sept-Tours, dem Familiensitz Matthews, und nach Prag. Doch das ist nicht der einzige Grund, der die beiden in die Vergangenheit geführt hat. Das geheime Manuskript Ashmole 782, welches die Ursprünge von Hexen, Vampiren und Damönen erklären und deren Zukunft retten könnte, hinterließ hier erste Spuren. Der zweite Teil der "All Souls"-Trilogie setzt dort an wo Band eins endet. Leider konnte ich mich an die Handlung aus dem ersten Teil fast gar nicht mehr erinnern, doch zu Beginn dieses Werkes gibt es eine kurze Zusammenfassung der Ereignisse, die alle wichtigen Punkte aufgreift, sodass man trotzdem gut in die Geschichte hinein findet. Matthew und Diana - ein wirklich ungleiches Paar, das sich hier Seite an Seite den Widrigkeiten stellt, obwohl sie doch eigentlich gar nicht zusammen sein dürften. Trotzdem halten sie zusammen, unterstützen sich und sorgen füreinander, in guten wie in schlechten Zeiten. Auch die Nebencharaktere sind gut ausgearbeitet, bilden individuelle und starke Persönlichkeiten, oftmals sogar historischen Ursprungs, und sind sehr gut in den Roman integriert. Der Beruf der Autorin als Professorin für europäische Geschichte ist hier deutlich zu spüren und zeigt sich in der wirklich anschaulich gestalteten Kulisse und der Detailtreue, die die Geschehnisse glaubhaft vermittelt. Doch genau dieses Genauigkeit ist es, die an einigen Stellen auch negativ wirkt. Teilweise verliert sich Deborah Harkness in Details, sodass Szenen viel zu ausführlich werden und die bis dahin aufgebaute Spannung wieder verloren geht. Gerade in der ersten Hälfte des 800-Seiten-Romans kommt dies häufig vor. Insgesamt fehlte es mir für die Länge dieses Buches an Handlung und Spannung, auch wenn der Roman wirklich gut und anschaulich beschrieben ist. Am Ende hat sich für mich doch zu wenig an der Ausgangssituation geändert.

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"Wo die Nacht beginnt" ist der 2. Band der All Souls-Trilogie und schließt nahtlos an "Die Seelen der Nacht" an. Matthew und Diana reisen in der Zeit zurück bis ins elisabethanische London, wo sie hoffen, mehr über das Ashmole 782-Manuskript zu erfahren und für Diana jemanden zu finden, der ihr hilft, ihre Kräfte zu verstehen und anwenden zu lernen. Während ihrer Abenteuer in dieser historischen Zeit lernt Diana, dass Matthew wahnsinnig viele Geheimnisse mit sich herumschleppt und sie noch längst nicht alles über ihn weiß. Die Autorin versteht es, ihren Figuren Tiefe zu verleihen, sie immer wieder innere Kämpfe mit sich selbst ausführen zu lassen und immer wieder neue Facetten an ihnen herauszuarbeiten. Das hat mir unheimlich gut gefallen. Matthew ist ein recht schwieriger und launischer Charakter, den man nur schwer einschätzen kann. Diana ist fast ebenso launisch, weswegen die beiden nicht immer gut miteinander auskommen. Zwar merkt man, dass die beiden sich lieben, doch oftmals tun sich beide schwer damit, das dem anderen auch zu zeigen, was oft auch daran liegt, dass nicht miteinander gesprochen wird, sondern erst etwas passieren muss, damit der jeweils andere sich öffnet. Dass die Autorin Professorin für europäische Geschichte ist, merkt man hier sehr deutlich. Nicht nur die Bräuche, die Umgebung und beispielsweise Kleidung sind detailliert beschrieben, auch historische Gegebenheiten und wichtige Personen werden mit in die Geschichte integriert. So lernt Diana beispielsweise William Shakespeare kennen, ebenso wie Elisabeth I. höchstpersönlich. Diese historischen Persönlichkeiten in die Geschichte einzubringen, ist eine tolle Idee und macht das ganze noch interessanter. Ab und an hat sich Deborah Harkness mit ihrer Liebe zum Detail allerdings ein wenig verzettelt. Grundsätzlich mag ich es sehr gern, wenn Autoren ihre Geschichten detailliert schreiben, doch hier war es mir oftmals einfach zu viel des Guten. Die Geschichte brauchte lange, um an Fahrt aufzunehmen, einfach weil ganz genau beschrieben wurde, wie der Tagesablauf einer Frau in dieser Zeit beispielsweise ist, was sicher ganz interessant sein mag, doch für den Fortlauf der Geschichte nicht unbedingt sehr wichtig erscheint. Der Spannungsbogen hatte somit kaum eine Chance, überhaupt zu entstehen und flachte immer wieder ab, wenn dann doch endlich etwas spannendes passierte. Darüber konnte mich der Einfallsreichtum der Autorin und ihr schöner Schreibstil hinwegtrösten und natürlich muss ich nun wissen, wie es mit den beiden weiter geht. Ich hoffe, die Autorin legt im Finale nochmal ordentlich nach und kann mich wieder so fesseln und begeistern, wie mit "Die Seelen der Nacht". Fazit: Nicht ganz so gut, wie Teil 1 der All Souls-Trilogie, aber trotzdem sehr lesenswert. Deborah Harkness verliert sich leider oft in zu vielen Details, was oftmals dazu führte, dass sich Passagen ziemlich lang hinzogen und die Spannung komplett verloren ging, die in einigen Szenen aufgebaut wurde. Ihr Ideenreichtum, die gekonnte Ausarbeitung ihrer Charaktere und die Einstreuung wichtiger historischer Persönlichkeiten lässt den Leser jedoch darüber hinwegsehen und hoffen, dass der Finale Band "Das Buch der Nacht" wieder mehr fesseln kann.

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Erschienen: 19.05.2014 ; TB: 9,99€ ; 800 Seiten ; Blanvalet Verlag, Genre: Fantasy Inhalt: Ihre Liebe ist stärker als jede Regel, stärker als die Zeit und das Leben selbst. Doch als Diana und Matthew im elisabethanischen London angekommen sind, werden sie auf eine harte Probe gestellt. In einer Welt der Spione und der Täuschung muss Diana einen Tutor finden, der sie in der fortgeschrittenen Hexenkunst unterweist, während Matthew unfreiwillig mit seiner Vergangenheit konfrontiert wird. Und welche Rolle spielt der enge Kreis von Matthews Freunden, die einst die geheimnisvolle »Schule der Nacht« gründeten und ihre gemeinsame Zukunft bedrohen? Kennt Diana den echten Matthew und können die beiden alle Hindernisse überwinden? Meine Meinung: Mit Teil 2 der Reihe knüpft Deborah Harkness perfekt an die Geschehnisse des ersten Teils an und spinnt die Geschichte um Matthew und Diana weiter. Der erste Teil hat mich mehr als gefesselt, mehr als bewegt und mitgerissen und auch dieser Teil hat mich nicht enttäuscht, obwohl ich sagen muss, dass er insgesamt nicht ganz an den Vorgänger herankommt. Trotzdem tut das dem Lesevergnügen keinen Abbruch und auch hier erwarteten mich viele neue, interessante Charaktere, Wendungen und Informationen, die Lust auf mehr machen! Nach einigen Seiten war ich wieder voll in der Geschichte und verfolgte gespannt, wie Matthew und Diana weiter zusammen hielten und kämpften, um ihrer Liebe willen und um das Geheimnis um Ashmole 782… Man reist mit ihnen in die Vergangenheit und erlebt völlig neue Eigenschaften an ihnen. Matthew lüftet ein paar seiner Geheimnisse, Diana wird stärker, mutiger und selbstbewusster, als sie es bereits zuvor war und zum Ende des Buches erlebt man eine kleine (für mich zumindest) Überraschung, die dem Buch einen weiteren Spannungsschub verleiht. Deborah Harkness zeigt auch hier wieder ihr Geschick dafür, alle Fäden langsam wieder aufzunehmen, sie zu verweben, neue hinzuzufügen und das, ohne dass es unlogisch oder gar unauthentisch wird. Trotzdem kann man sagen, dass die Story insgesamt komplex ist und man sich voll auf diese Geschichte einlassen muss. Das Buch hat mehr Längen als der erste Teil und kann anstrengend sein, wenn man nicht besonders historisch interessiert ist, da Deborah Harkness gerade durch die Reise in die Vergangenheit und wegen Diana (Historikerin) Personen und Orte eingehend beschreibt und vor allen Dingen auch mit den beiden Hauptprotagonisten verwebt. Insgesamt ist Teil 2 eine gelungene Fortsetzung und hebt den Spannungsbogen am Ende immens, sodass man direkt Teil 3 lesen möchte. Es kann insgesamt nicht die Intensität und Spannung von Teil 1 halten, lässt aber einen tieferen Blick in die Geschichte zu und zeigt, wie sich vieles entwickelt hat, zeigt neue Facetten der Hauptprotagonisten. Durch die komplexe Handlung liest sich das Buch nicht einfach runter, aber man kann es trotzdem nur selten aus der Hand legen… Ich bin sehr gespannt was der letzte Teil der Trilogie bereit hält :) Danke an Sebastian Rothfuss und den Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar!

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Das erste Band fand ich viel besser als das zweite jetzt, was ich schade finde denn das erste hat echt Lust auf mehr gemacht. Leider würde ich dann doch enttäuscht was ich aber schon von vielen gehört hatte und es einfach nicht glauben wollte. Das Buch war mit den 800 Seiten diesmal einfach zu lang und es hat sich einfach nur gezogen. Toll fand ich aber das sie das erste Buch nochmal so schön zusammengefasst hat und so auch Leuten de Chance geben ihr Buch zu Lesen wenn sie das erste Buch gar nicht gelesen haben. Den Schreibstil den Deborah Harkness aber an den Tag legt liebe ich total, dieser ist sehr Bildhaft, sehr gefühlvoll und einfach schön emotional. Auch der Übergang von Band 1 zu Band 2 ist keine Lücke muss ich sagen aber ist dieser Band wie ich schon sagte nicht mehr so spannend wie der er erste Band. Bei diesem Buch ist der Kopf gefragt. Viele Name, viele Wesen, viele Details die man verarbeiten muss und aufnehmen muss. Auch muss man immer wieder dieses Wissen abfragen können und auch das finde ich nicht so einfach wie im ersten, vielleicht viel mich das Buch auch nicht so mitgenommen hat wie das erste Buch. Ich weiß ich wiederhole mich^^ jetzt auch Schluss. Das Buch bekommt 3 Eulen, für das Buch 2 Eulen aber das Cover punktet nochmal Extra.

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