Leserstimmen zu
Der Mann im Park

Pontus Ljunghill

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Schade

Von: Claudia K. aus Rheinland Pfalz

05.12.2013

Ich habe mich durchgebissen. Eigentlich wollte ich schon aufgeben und das Buch zur Seite legen, aber der Ehrgeiz hatte mich gepackt. Ich bin mit den vielen Namen nicht klar gekommen und der Hauptprotagonist war mir mehr als unsympathisch. Das Buch hat sich durch ständige Wiederholungen, Raucherpausen, Trinkgelagen unnötig in die Länge gezogen. Mir war bis daher nicht bewußt, daß die Schweden Kettenraucher und Trinker sind. Ich weiß auch nicht, wie oft wiederholt wurde, wie die Zeichnung von Ingrid doch viel mehr Leben zeigt, als das der Zeichnerin. Dies war nun auch nur ein Beispiel der immer wiederkehrenden Monologen. Nein, Schweden ist ein tolles Land. Aber ich werde kein Fan seiner Autoren. Spannung gleich Null. Eigentlich habe ich die ganze Zeit nur darauf gewartet, Stiernas Frau endlich ihre Koffer packt. Schade, ich hatte das Buch hier gewonnen und mich sehr darüber gefreut. Aber der Verlag kann ja nichts dafür, daß meine Erwartungen nicht erfüllt wurden.

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Kein Krimi des Jahres

Von: Stefan Germanus aus Apolda

04.10.2013

Ein junger Kommissar gibt 1928 der Mutter eines ermordeten 8-jährigen Mädchens das Versprechen den Täter zu ermitteln. (Dürrenmatt läßt Grüßen) Ein Versprechen das er nicht halten kann und an dem seine Ehe und er sebst zerbricht. Das Buch ist über lange Strecken ziemlich langweilig. Action und Tempo fehlen wenn auch der Schreibstil flüssig ist. Alles in allem kein Krimi des Jahres

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Kein Krimi des Jahres!

Von: Thomas Geduhn

13.09.2013

Da hier keine Rezension, sondern ´nur`eine Lesermeinung gefragt ist, kann man es kurz machen: Pontus Ljunghill breitet mit seinem Erstling "Der Mann im Park" auf dem Lesertisch gute Zutaten aus, zumal für einen Kriminalroman: Zeit- und Lokalkolorit, durchweg kurze Sätze, ein Protagonist als innere Schnur, an der sich die Leser ausrichten könnten, sowie die klassischen Versatzstücke dieses Genres. Eigentlich! Denn auch Kriminalromane dürfen sprachlich anspruchsvoll sein. Man kann, mit etwas Gelassenheit, gewiss der dem Genre typischen Sprachduktus manches nachsehen, dies vor allen Dingen, wenn Spannung erzeugt und aufrecht erhalten wird. Das Nachsehen bezieht sich auf die Entwicklung des Plots, den Stil, die Charakterisierung der Personen ... im Grunde also das, was jedes bellestristische Produkt ausmacht. Doch "Der Mann im Park" löst diese Zutaten nicht ein, sie kommen nicht als fertiges Gericht auf den Tisch, sondern bleiben unverbunden. Spröde, uninspiriert, ohne jedes Handlungstempo sowie extrem kleinteilig und richtiggehend brav zubereitet schmeckt keine Mahlzeit. Die hinzu kommenden Längen zerkochen, um im Bild zu bleiben, die Zutaten. Keine Sogwirkung, die Buch + Hand zu einer Einheit machen. Ljunghills Stil erinnert an einen mit einem Diplom entlassenen Eleven einer Schreibwerkstatt. Ich habe das Buch in einem einzigen, mühsam erkämpften, Durchgang gelesen. Wieso der Rezensent des <Dagbladet> dieses Buch als "... großartig geschriebenen Roman ..." tituliert, ist für mich nicht erkennbar. Nein, das ist keineswegs der "... beste Krimi des Jahres ..."

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