Leserstimmen zu
Das unendliche Meer

Rick Yancey

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Worum geht es in dem Buch? Cassie Sullivan, eine Überlebende der 5. Welle ist auf der Flucht! Sie flieht vor den Menschen, die Ihr Schaden zufügen wollen, den sogenannten Silencern. Sie haben wie Wellen ausgelöst. Mehr als vier Milliarden Menschen sind tot. Getötet durch 4 brutale Wellen. Der Energieentzug, die Flutkatastrophen, die tödliche Krankheit und das gegenseitige Misstrauen und Morden untereinander. Man kann niemandem mehr trauen! Cassie Sullivan ist nicht alleine. Sie ist Mitglied einer kleinen Widerstandsgruppe, die versucht sich gegen die Silencer und deren Drahtzieher durchzusetzen und zu überleben. Sie haben sich zusammengeschlossen um zu überleben. Sie kämpfen füreinander und gegen den Feind. Doch ist ihnen immer bewusst wer der feind ist? Als Ringer und Teacup verschwinden, wird ihre Gruppe immer kleiner und der Kampf gegen das Unbekannte nicht ungeahnte Ausmaße an. Vor allem als ein Fremder versucht in ihr Versteck einzudringen? Cassie hingegen hofft, das ihr Retter Evan Walker noch am Leben ist. Wird ihre Hoffnung sterben? Was hat es mit dem mysteriösen und plötzlich auftauchenden Kind auf sich? Können die Freunde das Rätsel lösen und sich in Sicherheit bringen bevor es zu spät ist?! Wer ist Rick Yancey? Rick Yancey ist ein preisgekrönter Autor, der mit seiner Trilogie »Die fünfte Welle« die internationalen Bestsellerlisten stürmt. Wenn er nicht gerade schreibt, verbringt er seine Zeit am liebsten mit seiner Familie in seiner Heimat Florida. Wie hat mir das Buch gefallen? Rick Yancey hat mit seinem ersten Buch aus der Trilogie die 5. Welle die Messlatte sehr hoch gelegt. Was dahingehend bedeutet, meine Erwartungshaltung an dieses Buch, war nicht minder niedrig. Doch, konnte es wirklich an den 1. Teil anknüpfen? Ich muss jetzt ein „Jein“ verwenden. Denn, Rick Yancey braucht ungemein Lange bis er beim Schreiben so richtig in Fahrt kommt. Bedeutet, die ersten gefühlten 150 Seiten des Buches haben mich nicht gepackt und ich habe auch nicht wirklich Zugang zu diesem gefunden. Dafür hat er es aber geschafft, mich auf den letzten Seiten mit zu reißen und wieder ein wenig zu versöhnen. Er schafft es, aus einer nicht excistenten Spannung, plötzlich ein spannendes und mitreißendes Buch zu machen, was zum Schluss hin, die Erwartungen zu fast 100 % erfüllt. Damit hat er mich ein wenig versöhnt, aber dennoch bleibt Kritik da. Fortsetzungen haben es bekanntlich schwer, gerade weil man eine gewisse Haltung zum ersten Teil hat und natürlich am liebsten nahtlos an dieses anknöpfen möchte. Leider ist dies nicht immer wirklich gelungen. Als ich angefangen habe zu lesen, habe ich keinen Draht zu dem geschriebenen gefunden. Ich musste das Buch ständig zur Seite legen und mich mit anderen Dingen beschäftigen, weil es mich nicht gepackt, sondern eher gelangweilt hat. Doch, und diese Devise habe ich, muss ein Buch zuende gelesen werden, denn es kann sich ja schließlich ändern. So auch hier! In diesem Buch werden zwei Szenarien parallel erzählt. Zum einen geht es um Ringer und Teacoup die verschwinden, um nach den Höhlen zu suchen, in denen sich die Kinder vor der kommenden 5. Welle verstecken möchten. Doch sie werden aufgegriffen und Ringer wird wieder zu Marika, die sie vor den Wellen war. Wir erfahren hier etwas über die Vergangenheit von Marika. Wie sie war, was sie gemacht hat und wer dieses Mädchen ist, bevor es zu Ringer wurde. Auch erfahren wir, was sich wirklich hinter der 5. Welle verbrigt und hinter den Silencern und den Drohnen. Achtung, mehr kann ich nicht verraten, sonst würde ich Spoilern! Allerdings, sind hier manche Stellen und Szenen, gerade am Anfang sher verwirrnd, sehr langatmig und nicht packend geschrieben, so dass ich schwirigkeiten hatte, diesen zu folgen. Parallel dazu, erfahren wir etwas über Poundcake. Wie er zu seinem Namen gekommen ist und warum er schweigt. Er ist einer der zurückgebliebenden in einem Hotel, welches die Jugendlichen besetzt haben, stetig bewachen und auf die Rückkehr von Ringer und Teacoup warten. Doch sie werden angegriffen! Nun heißt es kämpfen um zu überleben! Die beiden Szenarien, werden jeweils aus der Sicht der spielenden Person erzählt. Daher ist es machmal schwierig nachvollziehen zu können, wer spielt gerade und wer nicht. Aus wessen Augen sehe ich nun das vormirliegende, wer steht neben mir und was passiert gerade überhaupt! Der für dieses Buch gewählte Schauplatz ist identisch zum ersten Buch. Es spielt sich alles auf sehr kleinem Raum ab, auf einem verwüsteten Feld und die Stimmung ist gedrückt und voller Angst. Er verzichtet bewusst auf Schönmalerei und Farbenspiel. Er bringt Szenarien und Bilder schnell auf den Punkt und nutzt daher eine Schreibweise, die klar und deutlich ist. Unverschnörkelt und klar! Seine Sätze sind nicht verschachtelt, sondern lassen sich gut und einfach lesen. Die Grausamkeit und die gerückte Stimmung in diesem Buch erschafft er mit seiner deteilverliebten Wortwahl. Es brauch nicht viel, um jemanden in Angst und Schrecken zu versetzen, dazu reichen wenige Worte aus! Yancey hat es wieder mal geschafft eine Grausmkeit in sein Buch einzubauen, die seines gleichen Sucht. Im ersten Buch waren es für mich die Leichen, die von den Kindern zu den Hochöfen gebracht und verbrannt werden mussten. In diesem Buch sind es die kleinen Kinder mit ihren Halsschmerzen. Auch hier, verrate ich weiter nichts! Aber und das muss ich loswerden, wird eine Grausamkeit beschrieben, die schwer vergleichbar mit anderen Dingen ist. Er lässt den Leser eintauchen in eine Welt, die es hoffentlich nie geben wird. Er macht Kinder zu Opfern aber bewusst gewählt. Den Kinder, sind in seiner Trilogie der Schlüssel für vieles. Mein Fazit: Eine gelungene Fortsetzung mit Ecken und Kanten, da diese sich nicht so flüssig lesen lässt, wie Teil 1. Kleine Kritikpunkte am Rande, die das Lesevergnügen ein wenig geschmälert und getrübt haben. Von der reinen Geschichte dennoch gut gelungen und definitv spannend. Auch wenn dieser Spannungseffekt erst zum Ende hin zum tragen kam, war der Abschluss eine wahre Explosion und ein tolles Buchende mit Highlighteffekt. Trotzdem vergebe ich nur 4 Herzen, da mir der Einstieg schwer gefallen ist und ich meine liebe Mühe mit diesem hatte. Eine Leseempfehlung für all diejenigen, die Dystopiebücher mögen und einr Trilogie die voller Überraschungen und Wendungen steckt.

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Das unendliche Meer setzt nahtlos an den ersten Band an und man ist sehr schnell wieder in der Geschichte drin. Die Gruppe hat sich, nachdem Evan den Stützpunkt in die Luft gejagt hat, in einem Hotel in der Nähe niedergelassen und Cassie hofft noch immer darauf, daß Evan zu ihnen kommt. Am Anfang wird aus Sicht der verschiedenen Personen die Situation im Hotel und wie sie weiter vorgehen möchten beschrieben. Ringer und Teacup fallen den Anderen in die Hände und dies nimmt auch einen Großteil der Geschichte ein. Rick Yancey hat es wunderbar geschafft mich zu unterhalten, das Buch liest sich in einem Rutsch durch und ich war sehr schnell in den Geschehnissen drin und durch die Geschichte durch. Leider, denn jetzt heißt es wieder warten auf Band 3. Die Schreibweise ist genial, er setzt die Geschehnisse immer mit genügend Spannung um und man fiebert von einem zum nächsten Kapitel total mit. Auch in diesem Band geht es weiter um die Weltuntergangsgeschichte, mit viele Liebe, Abschieden von Personen, aber auch Wiedersehensfreude. Der Autor schafft es prima, genügend witzige Stellen gepaart mit Ernsthaftigkeit und dem Kampf ums nackte Überleben einfließen zu lassen. Man erfährt in diesem Buch noch einiges mehr von den unterschiedlichen Charakteren, wie sie so geworden sind, wie sie sind und wie sie beispielsweise zu den Namen gekommen sind. Dies finde ich sehr interessant und bringt einem die einzelnen Personen noch näher. Gerade Ringer lernt man in diesem Band sehr gut kennen. In dieser Geschichte gibt es weniger Action, dafür aber mehr Hintergrundwissen, wie die Anderen so sind. Warum sie eben den Weg wählen, den sie nehmen. Einziges Manko am Anfang: Es war für mich im neuen Kapitel kurzzeitig schwieriger zu wissen, wer gerade seine Geschichte erzählt. Hier wäre es super, wenn vielleicht noch der Name des jeweiligen Erzählers stehen würde. Dies ist aber nur eine Kleinigkeit, die nach kurzer Zeit auch kein Problem mehr darstellt. Mich konnte dieser Teil total begeistern und ich warte sehnsüchtig auf Band 3. Rick Yancey hat hier eine super Fortsetzung geschrieben und ich bin sehr gespannt, wie er es in Band 3 ausklingen läßt.

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die 5 welle 2

Von: denisf

15.11.2015

http://booksandfreaks.blogspot.de/2015/11/rezension-zu-das-unendliche-meer.html

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ACHTUNG! Diese Rezension kann unter Umständen SPOILER zu Teil 1 enthalten ! Die Überlebenden des Anschlages auf "Camp Haven" halten sich nicht weit vom Ort des Geschehens in einem ehemaligen Hotel versteckt. Der Widerstand bestehend aus Cassie und Ihrem Bruder Sam, Ihrem Schulfreund Ben sowie Ringer, Teacup, Poundcake und Dumbo versuchen dort zur Ruhe zu kommen und schmieden weitere Pläne, wie sie den Winter überstehen und den Kampf gegen die Außerirdische führen sollen. Ein großes Problem ist Nahrung und Wasser, welches kaum bis gar nicht vorhanden ist. Auch die Kälte setzt den jungen Leuten mächtig zu, denn ein Feuer zu machen ist nicht möglich. Wurde der 1. Teil überwiegend aus der Sicht von Cassie oder Evan erzählt, so kommen im 2. Teil mehrere Protagonisten, wie z. B. Ringer zu Wort und wir erleben die Geschichte aus Ihrer Sicht. Ringer ist dabei ein sehr interessanter Charakter. Eine junge Frau, die bei den Wellen Eins bis Vier alles verloren hat und dachte in "Camp Haven" einen Zufluchtsort gefunden zu haben. Sie ist auf der Suche nach einem Unterschlupf für sich und die Anderen, um dort geschützt den Winter zu überstehen. Dank Ihrer "Ausbildung" kann sie sich im Gelände gut fortbewegen und ahnt Gefahren schon weit vorher. Und doch ist dies nicht genug! Ihre Geschichte ist einer dieser genialen Einfälle des Autors, wodurch die Geschehnisse nochmals eine andere Wendung nehmen und zusätzlich noch mehr Spannung aufbauen. Ich konnte einfach nicht genug von ihr bekommen. Einfach genial! In der Zeit, wo die Widerständler im Hotel ausharren spürt man beim Lesen geradezu die Angst, Nervosität und Paranoia. Man klebt regelrecht an den Seiten und traut sich nicht, das Buch zur Seite zu legen. Ebenso tauchen wir wieder in die Gefühlswelt von Cassie ein. Auf der einen Seite ist sie froh, Ihren Bruder Sam wieder an Ihrer Seite zu haben, doch er lässt sie nicht so recht an sich ran. Was hat er alles in "Camp Haven" erlebt? Auch hegt Cassie die Hoffnung, dass Evan den Anschlag überlebt hat und den Weg zu Ihr zurück findet. Ist Evan wirklich noch am Leben? Was haben die Außerirdischen nur vor? Was sind Ihre Gründe für das Massaker an der Menschheit? Kann unsere Widerstandstruppe diesen Kampf gewinnen? Denn die Fünfte Welle ist bereits angelaufen und soll zur Vernichtung der Menschheit führen... Insgesamt ist die Stimmung in dieser Geschichte wieder sehr düster und bedrückend und man fiebert mit den einzelnen Protagonisten mit. Dabei scheut sich Rick Yancey nicht, den einen oder anderen lieb gewonnenen Charakter über die "Klinge" springen zu lassen. Auch gibt es wieder reichlich Action und Kampfszenen. Die Ideen, die Rick Yancey sich hat einfallen lassen, sind kein billiger Abklatsch aus irgendwelchen SciFi-Serien oder anderen Büchern, sondern sehr intelligente und geniale Ansätze. Ein guter zweiter Mittelteil der Trilogie, mit ein paar kleinen Schwächen bzw. Fragen, die sich mir noch nicht ganz erschlossen haben oder noch nicht ausreichend beantwortet sind. Warum sind die Außerirdischen da? Was wollen Sie? Was sind Ihre Beweggründe für das Abschlachten der Menschheit? Ich hoffe, dass diese Fragen und noch weitere im letzten Teil ausreichend und befriedigend für mich beantwortet werden. Daher gebe ich dem 2. Teil folgende Bewertung.

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