Leserstimmen zu
Das unendliche Meer

Rick Yancey

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Nachdem die fünfte Welle über die Menschen hereingebrochen ist, gibt es nicht mehr viele Überlebende. Cassie und ihre Freunde konnten zwar aus Camp Haven entkommen, doch der Kampf ist noch lange nicht vorbei. Außerdem fehlt es ihnen an einem sicheren Unterschlupf und die Kälte macht ihnen zu schaffen. Irgendwie konnte ich mich bei diesem Buch nicht so richtig auf den Schreibstil einlassen. Dieser war mir für eine Geschichte dieser Art zu poetisch und davon ganz abgesehen, oft auch ziemlich verwirrend. Dazu kommt auch noch, dass sie aus der Perspektive zahlreicher Charaktere erzählt wird, man aber nicht darauf hingewiesen wird, aus wessen Sicht die Geschichte gerade geschildert wird. Dennoch lies sich die Geschichte ziemlich schnell, wenn auch nicht besonders flüssig, lesen. Diese fängt zwar stark und spannend an, hält das Tempo dann auch ziemlich lange, zieht sich aber gegen Ende hin sehr, bevor sie noch einmal in sehr interessanten, gut gemachten Twists mündet, welche so einige Szenen, die beim Lesen recht öde wirken, erklärt. Im Gegensatz zum ersten Band der Reihe hatte dieser hier auch einen kleinen Cliffhanger und vor allem wurden nicht alle Fragen geklärt, so dass man auf den dritten Band gespannt sein kann. Schade fand ich an Band zwei nur, dass trotz der Spannung, die immer wieder aufgebaut wurde, letztendlich nicht wirklich viel passiert ist. Dennoch freue ich mich auf den letzten Teil und bin gespannt, wie es mit Cassie, Evan, Ben und den anderen weiter geht. Was die Charaktere angeht, so fand ich sie alle recht gut und abwechslungsreich gezeichnet. Es gibt zwar keinen, der besonders heraus sticht, aber auch niemanden, der nicht nachvollziehbar wäre. Cassie ist zwar noch immer diejenige, die im Fokus steht, doch auch andere Personen bekommen ihren größeren Auftritt, so zum Beispiel Ringer, welche wir einen großen Teil der Handlung über begleiten. Während allerdings Cassie doch eher etwas blass wirkte, so wurde Ringer im verlauf der Geschichte immer interessanter und sympathischer. Abschließend kann ich nur sagen, dass Das unendliche Meer ein typischer Mittelband ist, der sich trotz teilweise anstrengendem Schreibstil gut weg lesen lässt und der auf jeden Fall Lust auf das Finale macht. Von daher gibt es, obwohl er durchaus schlechter als Die fünfte Welle ist, eine Leseempfehlung.

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Nachdem die fünfte Welle über die Menschen hereingebrochen ist, gibt es nicht mehr viele Überlebende. Cassie und ihre Freunde konnten zwar aus Camp Haven entkommen, doch der Kampf ist noch lange nicht vorbei. Außerdem fehlt es ihnen an einem sicheren Unterschlupf und die Kälte macht ihnen zu schaffen. Irgendwie konnte ich mich bei diesem Buch nicht so richtig auf den Schreibstil einlassen. Dieser war mir für eine Geschichte dieser Art zu poetisch und davon ganz abgesehen, oft auch ziemlich verwirrend. Dazu kommt auch noch, dass sie aus der Perspektive zahlreicher Charaktere erzählt wird, man aber nicht darauf hingewiesen wird, aus wessen Sicht die Geschichte gerade geschildert wird. Dennoch lies sich die Geschichte ziemlich schnell, wenn auch nicht besonders flüssig, lesen. Diese fängt zwar stark und spannend an, hält das Tempo dann auch ziemlich lange, zieht sich aber gegen Ende hin sehr, bevor sie noch einmal in sehr interessanten, gut gemachten Twists mündet, welche so einige Szenen, die beim Lesen recht öde wirken, erklärt. Im Gegensatz zum ersten Band der Reihe hatte dieser hier auch einen kleinen Cliffhanger und vor allem wurden nicht alle Fragen geklärt, so dass man auf den dritten Band gespannt sein kann. Schade fand ich an Band zwei nur, dass trotz der Spannung, die immer wieder aufgebaut wurde, letztendlich nicht wirklich viel passiert ist. Dennoch freue ich mich auf den letzten Teil und bin gespannt, wie es mit Cassie, Evan, Ben und den anderen weiter geht. Was die Charaktere angeht, so fand ich sie alle recht gut und abwechslungsreich gezeichnet. Es gibt zwar keinen, der besonders heraus sticht, aber auch niemanden, der nicht nachvollziehbar wäre. Cassie ist zwar noch immer diejenige, die im Fokus steht, doch auch andere Personen bekommen ihren größeren Auftritt, so zum Beispiel Ringer, welche wir einen großen Teil der Handlung über begleiten. Während allerdings Cassie doch eher etwas blass wirkte, so wurde Ringer im verlauf der Geschichte immer interessanter und sympathischer. Abschließend kann ich nur sagen, dass Das unendliche Meer ein typischer Mittelband ist, der sich trotz teilweise anstrengendem Schreibstil gut weg lesen lässt und der auf jeden Fall Lust auf das Finale macht. Von daher gibt es, obwohl er durchaus schlechter als Die fünfte Welle ist, eine Leseempfehlung.

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Wie ihr vielleicht wisst, hat mich der erste Band der Reihe total umgehauen. Zur Erinnerung: hier findet ihr noch einmal meine Rezi. Schnell musste die Fortsetzung her, doch gelesen habe ich sie erst, nachdem ich mir vor ein paar Tagen die Verfilmung des ersten Buches angesehen habe. Die mir, nebenbei bemerkt, ganz gut gefallen hat (ich sag nur: Evan <3), aber nicht annähernd an das Buch herankommt. Umso erfreuter bin ich darüber, dass auch „Das unendliche Meer“ mich wieder voll und ganz mitreißen konnte. Yancey hat einen unverwechselbaren Schreibstil: komplex, tiefgründig, bildgewaltig und reich an Metaphern. Seine Bücher kann man nicht mal eben so weglesen, man muss sich konzentrieren und voll und ganz darauf einlassen und ja: das kann auch schnell anstrengend werden, aber es lohnt sich so sehr. Die Geschichte wird wieder aus der Sicht mehrerer Protagonisten erzählt, vor allem Ringer kommt ausführlich zu Wort. Sie ist ein äußerst interessanter Charakter, vollkommen gegensätzlich zu Cassie, hart, in sich gekehrt, lächelt nie, kämpft wie eine Maschine und lässt keine Emotion erahnen. Je mehr ich über sie erfahren habe, desto mehr ist sie mir ans Herz gewachsen. Ringer (eigentlich Marika) muss in diesem Band viel durchmachen, der Hauptteil der Geschichte dreht sich um sie und so scheint sie eine zweite Hauptprotagonistin geworden zu sein. Ich verrate nicht, was sie durchmachen muss, aber es hat mich wieder überrascht, mitgerissen und zu einer unvorhergesehenen Wendung geführt. Am Ende scheint sie der Schlüssel zu sein, der im Finale benötigt wird, um die Geschichte enden zu lassen. Ich bin auf jeden Fall schon sehr gespannt. Auch in diesem Band wird es wieder brutal, es gibt viele Kampfszenen und noch mehr Verletzungen – so, wie es sich für ein Endzeit-Epos gehört. Von einigen Dingen war ich geschockt und das will schon was heißen, schließlich bin ich durchaus auch Thriller und Psychothriller gewöhnt. Von meinem heißgeliebten Evan gab es diesmal nicht so viel zu lesen, wie ich es mir gewünscht hätte, aber man erfährt viel über seine Vergangenheit und seine Rolle in der Geschichte. Ich denke, dass er vor allem im letzten Band noch eine wichtige und entscheidende Rolle spielen wird, zusammen mit Cassie und Ringer. Insgesamt habe ich das Buch wieder innerhalb von nur zwei Tagen aufgesogen und das bedeutet ja wohl, dass Herr Yancey wieder alles richtig gemacht hat. Ich habe jedenfalls nichts zu meckern, deshalb gibt es volle Punktzahl. Fazit: „Das unendliche Meer“ ist die rundum gelungene, furiose Fortsetzung von „Die 5. Welle“ und steht dem grandiosen ersten Band in nichts nach. Die Geschichte geht düster, brutal und rasant weiter und spitzt sich in Richtung des großen Finales zu, das ich kaum noch erwarten kann. Wenn ihr Science Fiction / Dystopien mögt, solltet ihr euch die Bücher nicht entgehen lassen.

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Worum geht es in dem Buch? Cassie Sullivan, eine Überlebende der 5. Welle ist auf der Flucht! Sie flieht vor den Menschen, die Ihr Schaden zufügen wollen, den sogenannten Silencern. Sie haben wie Wellen ausgelöst. Mehr als vier Milliarden Menschen sind tot. Getötet durch 4 brutale Wellen. Der Energieentzug, die Flutkatastrophen, die tödliche Krankheit und das gegenseitige Misstrauen und Morden untereinander. Man kann niemandem mehr trauen! Cassie Sullivan ist nicht alleine. Sie ist Mitglied einer kleinen Widerstandsgruppe, die versucht sich gegen die Silencer und deren Drahtzieher durchzusetzen und zu überleben. Sie haben sich zusammengeschlossen um zu überleben. Sie kämpfen füreinander und gegen den Feind. Doch ist ihnen immer bewusst wer der feind ist? Als Ringer und Teacup verschwinden, wird ihre Gruppe immer kleiner und der Kampf gegen das Unbekannte nicht ungeahnte Ausmaße an. Vor allem als ein Fremder versucht in ihr Versteck einzudringen? Cassie hingegen hofft, das ihr Retter Evan Walker noch am Leben ist. Wird ihre Hoffnung sterben? Was hat es mit dem mysteriösen und plötzlich auftauchenden Kind auf sich? Können die Freunde das Rätsel lösen und sich in Sicherheit bringen bevor es zu spät ist?! Wer ist Rick Yancey? Rick Yancey ist ein preisgekrönter Autor, der mit seiner Trilogie »Die fünfte Welle« die internationalen Bestsellerlisten stürmt. Wenn er nicht gerade schreibt, verbringt er seine Zeit am liebsten mit seiner Familie in seiner Heimat Florida. Wie hat mir das Buch gefallen? Rick Yancey hat mit seinem ersten Buch aus der Trilogie die 5. Welle die Messlatte sehr hoch gelegt. Was dahingehend bedeutet, meine Erwartungshaltung an dieses Buch, war nicht minder niedrig. Doch, konnte es wirklich an den 1. Teil anknüpfen? Ich muss jetzt ein „Jein“ verwenden. Denn, Rick Yancey braucht ungemein Lange bis er beim Schreiben so richtig in Fahrt kommt. Bedeutet, die ersten gefühlten 150 Seiten des Buches haben mich nicht gepackt und ich habe auch nicht wirklich Zugang zu diesem gefunden. Dafür hat er es aber geschafft, mich auf den letzten Seiten mit zu reißen und wieder ein wenig zu versöhnen. Er schafft es, aus einer nicht excistenten Spannung, plötzlich ein spannendes und mitreißendes Buch zu machen, was zum Schluss hin, die Erwartungen zu fast 100 % erfüllt. Damit hat er mich ein wenig versöhnt, aber dennoch bleibt Kritik da. Fortsetzungen haben es bekanntlich schwer, gerade weil man eine gewisse Haltung zum ersten Teil hat und natürlich am liebsten nahtlos an dieses anknöpfen möchte. Leider ist dies nicht immer wirklich gelungen. Als ich angefangen habe zu lesen, habe ich keinen Draht zu dem geschriebenen gefunden. Ich musste das Buch ständig zur Seite legen und mich mit anderen Dingen beschäftigen, weil es mich nicht gepackt, sondern eher gelangweilt hat. Doch, und diese Devise habe ich, muss ein Buch zuende gelesen werden, denn es kann sich ja schließlich ändern. So auch hier! In diesem Buch werden zwei Szenarien parallel erzählt. Zum einen geht es um Ringer und Teacoup die verschwinden, um nach den Höhlen zu suchen, in denen sich die Kinder vor der kommenden 5. Welle verstecken möchten. Doch sie werden aufgegriffen und Ringer wird wieder zu Marika, die sie vor den Wellen war. Wir erfahren hier etwas über die Vergangenheit von Marika. Wie sie war, was sie gemacht hat und wer dieses Mädchen ist, bevor es zu Ringer wurde. Auch erfahren wir, was sich wirklich hinter der 5. Welle verbrigt und hinter den Silencern und den Drohnen. Achtung, mehr kann ich nicht verraten, sonst würde ich Spoilern! Allerdings, sind hier manche Stellen und Szenen, gerade am Anfang sher verwirrnd, sehr langatmig und nicht packend geschrieben, so dass ich schwirigkeiten hatte, diesen zu folgen. Parallel dazu, erfahren wir etwas über Poundcake. Wie er zu seinem Namen gekommen ist und warum er schweigt. Er ist einer der zurückgebliebenden in einem Hotel, welches die Jugendlichen besetzt haben, stetig bewachen und auf die Rückkehr von Ringer und Teacoup warten. Doch sie werden angegriffen! Nun heißt es kämpfen um zu überleben! Die beiden Szenarien, werden jeweils aus der Sicht der spielenden Person erzählt. Daher ist es machmal schwierig nachvollziehen zu können, wer spielt gerade und wer nicht. Aus wessen Augen sehe ich nun das vormirliegende, wer steht neben mir und was passiert gerade überhaupt! Der für dieses Buch gewählte Schauplatz ist identisch zum ersten Buch. Es spielt sich alles auf sehr kleinem Raum ab, auf einem verwüsteten Feld und die Stimmung ist gedrückt und voller Angst. Er verzichtet bewusst auf Schönmalerei und Farbenspiel. Er bringt Szenarien und Bilder schnell auf den Punkt und nutzt daher eine Schreibweise, die klar und deutlich ist. Unverschnörkelt und klar! Seine Sätze sind nicht verschachtelt, sondern lassen sich gut und einfach lesen. Die Grausamkeit und die gerückte Stimmung in diesem Buch erschafft er mit seiner deteilverliebten Wortwahl. Es brauch nicht viel, um jemanden in Angst und Schrecken zu versetzen, dazu reichen wenige Worte aus! Yancey hat es wieder mal geschafft eine Grausmkeit in sein Buch einzubauen, die seines gleichen Sucht. Im ersten Buch waren es für mich die Leichen, die von den Kindern zu den Hochöfen gebracht und verbrannt werden mussten. In diesem Buch sind es die kleinen Kinder mit ihren Halsschmerzen. Auch hier, verrate ich weiter nichts! Aber und das muss ich loswerden, wird eine Grausamkeit beschrieben, die schwer vergleichbar mit anderen Dingen ist. Er lässt den Leser eintauchen in eine Welt, die es hoffentlich nie geben wird. Er macht Kinder zu Opfern aber bewusst gewählt. Den Kinder, sind in seiner Trilogie der Schlüssel für vieles. Mein Fazit: Eine gelungene Fortsetzung mit Ecken und Kanten, da diese sich nicht so flüssig lesen lässt, wie Teil 1. Kleine Kritikpunkte am Rande, die das Lesevergnügen ein wenig geschmälert und getrübt haben. Von der reinen Geschichte dennoch gut gelungen und definitv spannend. Auch wenn dieser Spannungseffekt erst zum Ende hin zum tragen kam, war der Abschluss eine wahre Explosion und ein tolles Buchende mit Highlighteffekt. Trotzdem vergebe ich nur 4 Herzen, da mir der Einstieg schwer gefallen ist und ich meine liebe Mühe mit diesem hatte. Eine Leseempfehlung für all diejenigen, die Dystopiebücher mögen und einr Trilogie die voller Überraschungen und Wendungen steckt.

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Rezension – Das unendliche Meer, Band 2 – Rick Yancey – 352 Seiten – Hardcover – Trilogie – 16,99€ – ISBN 978-3-442-31335-8 – Goldmann Verlag – 30. März 2015 Vielen Dank an den Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar! Diese Rezension könnte Spoiler zu Band I enthalten! Näheres zum Buch und zur Reihe erfahrt ihr hier: http://www.randomhouse.de/Buch/Das-unendliche-Meer/Rick-Yancey/e420251.rhd Der Inhalt: Die erste Welle vernichtete eine halbe Million Menschen, die zweite noch viel mehr. Die dritte Welle dauerte ganze zwölf Wochen an, danach waren vier Milliarden tot. Nach der vierten Welle kann man niemandem mehr trauen. Cassie Sullivan hat überlebt, nur um sich jetzt in einer Welt wiederzufinden, die von Misstrauen, Verrat und Verzweiflung bestimmt wird. Und während die fünfte Welle ihren Verlauf nimmt, halten Cassie, Ben und Ringer ihre kleine Widerstandsgruppe zusammen, um gemeinsam gegen die Anderen zu kämpfen. Sie sind, was von der Menschheit übrig blieb, und sie werden sich so schnell nicht geschlagen geben. Und während Cassie immer noch hofft, dass ihr Retter Evan Walker lebt, wird der Kampf ums Überleben immer aussichtsloser. Bis eines Tages ein Fremder versucht, in ihr Versteck einzudringen... Das Cover: ... passt zum ersten Band und sieht einfach wunderschön aus. Wieder finden sich hier goldene Elemente, die mir sehr gut gefallen und das Licht reflektieren. Das Cover strahlt so eine unglaubliche Anziehungskraft aus – und trotz der erdrückenden Thematik auch eine gewisse Wärme. Der Schreibstil: Rick Yancey hat einen tollen Schreibstil, den ich sehr gern mag. Er weiß spannende Momente perfekt in Szene zu setzen, sodass sich das Buch zügig und quasi in einen Atemzug durchlesen lässt. Ich finde es toll, dass wir die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erleben, denn so konnte ich mich in die Charaktere gut hineinversetzen. Einige humorvolle Momente waren auch dabei, was trotz der eigentlich ernsten Situation ein bisschen Witz in die Sache gebracht hat. Meine Meinung: „Das unendliche Meer“ knüpft direkt an die Geschehnisse aus dem ersten Band an. Wieder werden wir direkt ins kalte Wasser geworfen – das ist etwas, das der Autor definitiv drauf hat. Ich wurde in diesem Teil so oft überrascht, dass ich eigentlich dachte, da kommt nichts mehr. Aber nein, Rick Yancey hat immer noch einen drauf gesetzt. Und davon bin ich wirklich begeistert. In diesem Teil erfahren wir viel über die jeweiligen Charaktere, erleben aus erster Hand, wie sie sich zu dieser Person entwickelt haben. Dadurch wuchs mir jeder einzelne von ihnen immer mehr ans Herz. Dabei rutschen sie von einer heiklen Situation in die andere, sodass die Spannung und Action an keiner Stelle irgendwie nachgelassen hat. Dabei schafft es der Autor durch seine Schreibweise, die jeweiligen Situationen so gut zu beschreiben, dass ich mich teilweise richtig gegruselt habe. Am Ende des Buches konnte ich nicht fassen, dass es schon wieder vorbei ist. Das Finale ist dem Autor großartig gelungen, lässt uns Leser aber mal wieder sprachlos und ungeduldig zurück. An diesem Buch habe ich (fast) nichts auszusetzen! Die Spannung war großartig und, auch wenn ich Cassie doch etwas vermisst habe, wurde ich bestens unterhalten. Einziges Manko ist, dass ich mich bei manchen Kapiteln etwas schwer getan habe, um zu wissen, aus wessen Sicht es denn nun geschrieben ist. Mit der Zeit hat sich das dann aber gelegt. Ich würde mir wünschen, dass man hier vielleicht die jeweiligen Namen drüber schreibt. Ich freue mich riesig auf Band 3 und fiebere dem Ende entgegen! Fazit: „Das unendliche Meer“ ist eine gelungene Fortsetzung. Auch hier ist die Geschichte wieder von Spannung, überraschenden Wendungen und großartigen Charakteren durchzogen. Ich vergebe 4,5 / 5 Leseeulen! Sylvia von Bücher ღ weil wir sie lieben

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Auch der 2. Teil dieser Trilogie ist fesselnd und sehr spannend erzählt. Rick Yancey berichtet auf einem sprachlich sehr hohen Niveau, manche Sätze sind philosophisch angehaucht und er schafft es, eine Endzeitatmosphäre mit starken Bildern beim Leser zu erzeugen. Verschiedene Protagonisten geben hier ihre Sicht der Dinge aus der Ich-Perspektive wieder. Das macht es anfangs etwas schwer, herauszufinden, wer denn gerade erzählt. Hinzu kommt, dass der erste Band dieser Trilogie vorwiegend aus der Ich-Perspektive von Cassie erzählt wurde, ab und an auch von Evan. Hier wird mit Ringer begonnen. Hilfreich wäre hier gewesen, über den einzelnen Kapiteln die Namen des Ich-Erzählers zu schreiben. Vielleicht ist das ja eine Anregung für Band 3. Auch ein Personenregister wäre unterstützend gewesen. In diesem Band treten die Emotionen der einzelnen Protagonisten in den Vordergrund, die Story bietet weniger Action, dafür geht es mehr darum, wem man noch trauen kann. Ringer spielt in dieser Fortsetzung eine sehr große Rolle. Gut gefallen haben mir hier die einzelnen Personen, ihre Empfindungen und Überlegungen sind sehr lebendig und authentisch dargestellt. 5/5 Sterne für diese richtig gute Fortsetzung der "5. Welle". Da immer noch alles im Dunkeln ist, wer Interesse hat, die Menschheit zu vernichten und welche Absichten dahinterstehen, bin ich total auf Band 3 gespannt (Mitte Mai soll der letzte Band erscheinen, wir müssen wohl mit der Übersetzung leider noch etwas warten).

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Nach solch einem Auftakt konnte ich einfach nicht warten und musste augenblicklich zur Fortsetzung greifen - auch wenn der letzte und dritte Band noch nicht erschienen ist und ich jetzt warten muss. Ich weiß nicht, wie es euch geht - aber mich hat Rick Yancey mit seiner Idee, mit seinen Charakteren, mit seinem Schreibstil schon längst überzeugt. Und auch dieses Mal wurde ich nicht enttäuscht. Das unendliche Meer spielt kurz nach seinem Vorgänger, man ist direkt im Geschehen. Der Prolog beschreibt eine Grausamkeit, eine Bombe versteckt in einem Kind. Danach: mehr Spannung. Cassie und Ringer, die miteinander anecken. Ben, der gereizt ist, und Sam, der sich an ihn klammert. Sie alle wissen, dass nach ihnen gesucht wird, und sie eigentlich nicht länger ausharren können, doch Cassie will auf Evan warten, will ihm die Chance geben, zurückzukommen. Soviel sei gesagt: Evan kehrt zurück. Aber er bringt Grace mit, ein Stück aus seiner Vergangenheit - Grace, jemand, der so ist wie er selbst. Nur tödlicher, stärker und viel gefährlicher. Die Situation eskaliert, dass Ringer und Teacup verschwunden sind, ist fast nur noch ein Tropfen auf heißem Stein. Was mich besonders fasziniert, ist, dass man allmählich merkt, dass die Geschichte sich längst nicht mehr nur um Cassie oder um Ben dreht - besonders Ringer spielt eine viel größere Rolle in dem Buch, und was für eine! Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Bisher war Ringer ja immer nur das mysteriöse Mädchen mit einer Vorliebe für Schach, aber nun erfahren wir endlich mehr über sie, über ihre Vergangenheit. Ich konnte nicht anders als sie (noch) mehr ins Herz zu schließen - und sie im gleichen Zug wegen ihrem Mut, ihren Entscheidungen zu bewundern. Abgesehen davon geht es (natürlich) wieder actionreich zu. Die überwiegend kurzen Kapitel brachten mich dazu, noch eins zu lesen, und noch eins, obwohl ich eigentlich auch noch so Bedürfnisse wie Schlaf habe. Was mir besonders gut an Yanceys Art und Weise gefällt, Geschichten zu erzählen: die subtilen Andeutungen. Die Leitmotive und versteckten Metaphern, die man erst bei genauerem Hinsehen entdeckt. In der einen Sekunde wird man mit Handlungen konfrontiert, in der nächsten mit wundervollen Wörtern. Gänsehaut pur. Ich will allerdings auch anmerken: wen es schon beim Vorgänger gestört hat, dass im Großen und Ganzen nicht ganz so viel passiert, den wird das auch hier wieder stören. Ich mag das - besonders bei der Filmadaption hat man gesehen, dass die Kleinigkeiten, die erst überflüssig erscheinen, bei Rick Yancey oft besonders große Bedeutung haben. Außerdem wird man andauernd ins kalte Wasser geworfen. Im Ernst - wenn ich dachte, dass ich nicht mehr überrascht werden könnte, passierte es noch mal. Und in was für einem Ausmaß! Die ganze Idee, die bisher nur angedeutet war, ist ganz anders, irgendwie größer und irgendwie grausamer - einfach fantastisch. Ich bin immer noch begeistert. Und unglaublich gespannt, was der dritte und finale Band für Cassie und Co. bereithalten wird.

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Cover: Ich denke dazu muss ich nicht viel sagen, ich liebe die Gestaltung der Trilogie! Auch diesen goldenen glossy Effekt der Bände mag ich sehr. Auch zum Titel "unendliche Meer" passt das super. Handlung: Kurz und knapp: Die Jugendlichen konnten aus Wonderland fliehen und sich in Sicherheit bringen, doch draußen lauern neue Gefahren auf sie. Unsere Protagonisten kämpfen ums nackte Überleben und kommen den heimtückischen Plänen, der "Anderen" immer mehr auf die Schliche. Auch die Vorgeschichten zu Ringer, Poundcake und Evan werden erzählt. Meinung: Der 2.Band hat einen super Einstieg! Ich war so in der "neuen" Perspektive drin, dass ich nicht aufhören konnte zu lesen. Bis zur Hälfte des Buches war ich mega begeistert und habe es durchgesuchtet. Für mich war klar, es wird Band 1 überbieten! Schlag auf Schlag kommen unsere Charaktere in neue brenzlige Situationen. Das Buch trieft nur so vor Action und Gewaltszenen. Einige Stellen fand ich dann sogar zu detailliert und etwas gruselig/eklig. Ich sag nur "Megan". Die Gefühle wurden so super dargestellt, vor allem wieder bei Zombie. Wie er sich quält und bis zum bitteren Ende bereit ist nicht aufzugeben. Er ist mir SOO sehr ans Herz gewachsen. Sehr gut haben mir die Perspektivwechsel gefallen. Ringer ist so ein toller Charakter! Auch aus den Perspektiven "Evan" und "Poundcake" erfahren wir neue Hintergrundgeschichten und schöne Details. Leider kam ich dann dem Ende des 2. Bandes immer näher und merkte, dass wir von der "Grundhandlung" nicht wirklich weiter gekommen sind. Ja es kommt schon einiges ans Tageslicht und einiges wird einem klarer. Man kommt schon ein Stück voran, aber eben nur ein kleines. Das war dann ein bisschen doof, aber für mich als "Fan" der Reihe und der Charaktere, kann ich sagen, dass ich diesen Band sehr genossen habe! Die ganzen Details und die schöne Zeit mit diesen tollen Personen, möchte ich nicht missen. Für mich war somit der 2.Band zwar nichts weltbewegendes in der Handlung, aber ein Zuckerschlecken für mein Fanherz. Definitiv ein Monatshighlight :) Ich freue mich riesig auf den 3.Band und kann es kaum erwarten!

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