Leserstimmen zu
Das unendliche Meer

Rick Yancey

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der Autor: Rick Yancey ist ein preisgekrönter Autor, der mit seiner Trilogie »Die fünfte Welle« die internationalen Bestsellerlisten stürmt. Wenn er nicht gerade schreibt oder darüber nachdenkt, was er schreiben könnte, oder das Land bereist, um übers Schreiben zu reden, verbringt er seine Zeit am liebsten mit seiner Familie in seiner Heimat Florida. Klappentext: Die erste Welle vernichtete eine halbe Million Menschen, die zweite noch viel mehr. Die dritte Welle dauerte ganze zwölf Wochen an, danach waren vier Milliarden tot. Nach der vierten Welle kann man niemandem mehr trauen. Cassie Sullivan hat überlebt, nur um sich jetzt in einer Welt wiederzufinden, die von Misstrauen, Verrat und Verzweiflung bestimmt wird. Und während die fünfte Welle ihren Verlauf nimmt, halten Cassie, Ben und Ringer ihre kleine Widerstandsgruppe zusammen, um gemeinsam gegen die Anderen zu kämpfen. Sie sind, was von der Menschheit übrig blieb, und sie werden sich so schnell nicht geschlagen geben. Und während Cassie immer noch hofft, dass ihr Retter Evan Walker lebt, wird der Kampf ums Überleben immer aussichtsloser. Bis eines Tages ein Fremder versucht, in ihr Versteck einzudringen... ACHTUNG: Für alle, die den vorangegangenen Band noch nicht gelesen haben, enthält diese Rezi logischerweise Spoiler ;) Zitat: "Zuerst haben sie uns gelehrt, ihnen nicht zu trauen (...) Dann haben sie uns gelehrt, einander nicht zu trauen. Jetzt lehren sie uns, dass wir nicht einmal uns selbst trauen können" Zitat Seite 239 Meinung: Die Handlung setzt fast exakt am Ende des 1. Bandes wieder ein. Wir werden empfangen von Hoffnungslosigkeit, Resignation und Trauer sowie der Aussicht, auf einen neuen, unmenschlichen und gnadenlosen Schlag. Denn es taucht erneut eine weitere, noch viel gefährlichere und hinterlistigere Waffe auf, als je zuvor... Wird die Gruppe um Cassie, Zombie, Ringer, Poundcake, Dumbo, Teacup und Nugget eine Möglichkeit finden, diese zu erkennen und damit umzugehen bevor sie ihren sicheren Untergang einläutet? Auch dieses Mal ist die Geschichte wieder mehrfach gegliedert. Das erste Buch erzählt uns Momentaufnahmen sowie Hintergrundgeschichten einzelner Charaktere aus ihrem vorherigen Leben, was ihnen noch mehr Tiefe verleiht und den Leser komplett in sie eintauchen lässt Das zweite Buch gewährt uns Einblicke in die Außerirdischen. Ihre Motive, Vorgehensweisen und weiteren Pläne. Sehr spannend, kann ich nur sagen! Unter Anderem dürfen wir uns in Teil 1 in Ringer hineinversetzen, die versucht, die Höhlen zu erreichen, um für die Gruppe einen geeigneten Unterschlupf zu finden. Die sich dann aber jedoch, durch einen Hinterhalt, letztendlich in einem sowohl emotionalen als auch logischen Zwiespalt wiederfindet, in dem ihr nicht viele Optionen bleiben... Oder Cassie, die versucht mit Ben die Anderen im Hotel zu schützen, dann aber bemerkt, dass irgendetwas nicht stimmt... Denn nach und nach verschwinden alle und versetzen den Rest der Gruppe damit in höchste Alarmbereitschaft. Was ist da los? Hat sich gar jemand -oder etwas- Zutritt verschafft? Eine Geschichte über den Kampf ums nackte Überleben in einer Welt in der es nur noch Grauen gibt. Was ist richtig und was ist falsch, wenn du auf dich alleine gestellt bist, weil du nichts und niemandem trauen kannst? Eine Welt voller Kälte, Gefahr, Ungeziefer, Leichen, Feuer, Tod und Zerstörung. Für was würdest du kämpfen, wenn der einzige Antrieb zum Überleben das Überleben selbst ist? Denn abgesehen davon, ist nicht mehr viel übrig, für das es sich zu kämpfen lohnt... Es gibt weder Platz für Emotionen noch Menschlichkeit und dennoch ist die Hoffnung selbst das Wichtigste und Einzige, das bleibt. Auch der Schreibstil ist wieder sehr gelungen. Kurze Kapitel und kurze Sätze mit Galgenhumor, Sarkasmus sowie der Tatsache, dass in Buch 1 jeder Teil offen endet, bringen unheimlich viel Lesespaß und vor allem Spannung pur! Rick Yancey hat es auch mit diesem Band 2 wieder geschafft, mich komplett in seinen Bann zu ziehen. Eine sehr bewegendes, wenn auch beängstigendes Szenario, das mich des Öfteren atemlos zurückließ. Ein absolutes Highlight und ich kann nur sagen: ICH WILL UNENDLICH MEE(H)R! :D

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Dies ist eine Rezension zur englischen Ausgabe! Worum geht’s? Während die 5. Welle ihren Lauf nimmt, versucht Cassie zusammen mit Ben, Ringer und den anderen Jugendlichen zu überleben. Der Kampf wird immer aussichtsloser, während Cassie noch hofft, dass ihr Retter Evan Walker überlebt hat. Als dann ein Fremder versucht in ihr Versteck einzudringen, nimmt das Chaos seinen Lauf... Schreibstil Rick Yanceys Schreibstil in diesem Buch? Geht so. Den ersten Teil habe ich auf Deutsch gelesen und war wahnsinnig begeistert, beim zweiten Teil zur englischen Version zu greifen war vielleicht ein Fehler. Ich hatte sehr viele Schwierigkeiten mit der Sprache, obwohl ich sehr oft auf Englisch lese. Vielleicht lag es daran, dass ich mit der Geschichte an sich nicht wirklich warm werden konnte und so ständig raus war, vielleicht lag es aber auch wirklich am Schreibstil, der mich einfach nicht bei der Stange halten konnte. Meine Meinung Ich bin enttäuscht. Die 5. Welle war eins meiner Jahreshighlights 2014 und ich habe schon ungeduldig auf die Fortsetzung gewartet und dann stelle ich relativ schnell fest, dass Cassie und Evan zu Nebencharakteren verkommen und die Handlung eine Ewigkeit braucht, um endlich mal ins Rollen zu geraten. Besonders mit dem ersten dieser beiden Punkte war ich absolut nicht einverstanden. Cassie und Evan waren einer der Gründe, warum ich mich so sehr auf die Fortsetzung gefreut habe, mit den anderen Protagonisten konnte ich deswegen auch nicht so wirklich warm werden. Selbst bei Ringer, aus deren Perspektive ja ein Großteil der Geschichte erzählt wird, habe ich fast bis zum Ende des Buches gebraucht, um sie zu akzeptieren. Das lag nicht daran, dass sie mir nicht sympathisch gewesen wäre, eigentlich ist sie sogar eine tolle Protagonistin, aber es ist nicht das gewesen, was ich mir erhofft habe und ich bin traurig darüber, dass Rick Yancey die Erwartungen hier so zu Grunde richtet. Auch der Plot hat so lange gebraucht, um endlich spannend zu werden, dass man von diesem Buch nur als „Füller“ sprechen kann. Es wurden kaum Fragen beantwortet, ganz im Gegenteil, ich habe eher das Gefühl, dass meine Gedanken durch den Fleischwolf gedreht wurden und ich nun noch weniger Ahnung habe, als nach dem ersten Buch. Keine Ahnung, ob das daran liegt, dass ich das Buch nicht verstanden habe, oder ob das vom Autoren beabsichtigt wurde. Nachdem ich nun meiner Unzufriedenheit gebührend Ausdruck verliehen habe, möchte ich natürlich auch noch kurz etwas dazu sagen, was mir ganz gut gefallen hat. Das waren ungefähr die letzten 80 Seiten des Buches. Da bin ich dann endlich mit Ringer warm geworden und habe sie als Protagonistin genossen. Die Romanze, die sich da anbandelte, fand ich süß und konnte dann doch wieder mitfiebern. Fazit Trotzdem konnten diese 80 Seiten das Buch für mich nicht mehr retten. Die Enttäuschung und das Gefühl, ein unnötiges Buch gelesen zu haben, bleiben und jetzt bin ich echt unsicher, ob ich den dritten Teil wirklich noch lesen möchte. Ich schätze, ich werde die ersten Rezensionen dazu abwarten und schauen, ob es sich wieder in Richtung des ersten Teils bewegt. Wenn dem so ist, steht einem erfolgreichen Abschluss der Reihe ja nichts mehr im Wege!

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