Leserstimmen zu
Queen of Air and Darkness

Cassandra Clare

Die Dunklen Mächte (3)

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Ich beginne diese Rezension mit einer kleinen Anekdote über ein Gespräch vor einigen Monaten zwischen mir und einer Freundin. Ich sagte zu ihr, dass ich nach der Clockwork Reihe mit der Shadowhunter Welt abgeschlossen hätte und ich es schade finde, dass die Autorin nur Bücher über diese eine Sache schreibt die irgendwie immer das Selbe bleibt. Jetzt frage ich mich, wie ich so eine Aussage nur treffen konnte und hoffe inständig, dass Cassandra Clare niemals andere Bücher schreiben wird außer diese, die uns die Welt der Schattenjäger näher bringt. Nach dem Schicksalshaften Ende aus Band 2 befindet sich das erste Viertel des Buches zusammen mit dem Leser in einer Art Schockstarre. Das schwarze Buch ist zusammen mit Anabell verschwunden und die Schattenjäger Gemeinschaft zerrütteter denn je. Wir verarbeiten zusammen mit der Familie Blackthorn die Ereignisse und versuchen uns langsam damit abzufinden. Doch nicht Ty, denn er verfolgt sein ganz eigenes Ziel. Allgemein spaltet sich die Geschichte recht schnell in verschiedene Handlungsstränge auf und versorgt uns somit mit immer wieder neuen spannenden und schockierend Guten Ereignissen. Doch auch die Gefühle und die Personen sowie Beziehungen untereinander kommen nicht zu kurz. Schnell wird uns immer deutlicher wer die ganze Zeit die Fäden in der Hand hatte und der Nebel lichtet sich immer mehr. Oft habe ich gestaunt und vor lauter dessen den Kopf geschüttelt. Jedoch in einem positiven Sinn. Definitiv in einem positiven Sinn. Dieser letzte Teil war das Beste was ich seit langem gelesen habe. Geladen mit Spannung, Liebe auf so vielen Ebenen, Herzblut und Tränen. Diese Geschichte hat alles was man sich nur hätte wünschen können. Das Wiedersehen mit alten, ins Herz geschlossenen Charakteren, Familienbande, Freundschaften auf Ebenen wie sie einem nur in dieser Welt möglich erscheinen, Liebe … so viel Liebe. Auch die einzelnen Protagonisten sind mit diesem Finale nun voll Ends ausgereift und so authentisch, dass man jeder Zeit damit rechnet, sie aus dem Buch emporsteigen zu sehen. Auch dass es hier nicht um die typische Feindschaft zwischen den Schattenweltlern und den Nephilim geht, hat mir gut gefallen. Niemals hätte ich am Anfang geahnt wohin diese Reise geht. Wohin Emmas und Julians Liebe für einander führen wird. Was aus Hass alles entstehen kann. Wie weit Gnade reichen kann. Wie viel Spannung ein Buch beinhalten kann. Und so viel mehr … Cassandra Clares Schreibstil ist unglaublich detailreich und bildhaft. Sie beschreibt jede Geste, jede Handlung und jeden Charakter so haargenau, dass es einem beim Lesen oft etwas zu viel werden kann. Daher habe ich auch eine gefühlte Ewigkeit gebraucht, bis ich dieses Buch beenden konnte. Doch eins ist klar, ich habe jeden einzelnen Satz geliebt. Jede dieser 1019 Seite.

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BITTE LEST IM VORNHEREIN DIE ERSTEN BEIDEN BÄNDE DER „DIE DUNKLEN MÄCHTE“ – REIHE Die Situation, in der die Familie Blackthorn ist, ist alles andere als gut und cool. Livvy ist tot und für die Blackthorns ist es, als würde die Welt unter ihren Füßen nachgeben, Emma und Julian gehen ins Feenreich, um das schwarze Buch zu beschaffen und die Anti-Schattenweltler sind an der Macht, seit Robert Lightwood im Ratssaal starb. Gar nicht gut. Doch sie und vor allem Emma und Julian müssen weiter kämpfen. Trotz der Gefahr des Fluches, der der Liebe zweier Parabatai entspringt und trotz des dunklen und gefährlichen Geheimnisses, welchem sie im Feenreich begegnen und welches die gesamte Unterwelt zu vernichten droht. Sie müssen kämpfen. Für Livvy. Ich muss euch, glaube ich, nicht erzählen, dass Cassandra Clare unglaublich ist, denn ich denke, wenn ihr euch das hier durchlest, dann seid ihr genauso wie ich fasziniert von ihren Büchern und wahrscheinlich komplette Schattenjäger-Fans. Doch im Folgenden werde ich genau beschreiben, warum ich dieses Buch so fantastisch fand und finde, also viel Spaß beim Lesen! Erst einmal das Cover… … ist es nicht unglaublich? Ich meine — guckt es euch an: Es ist mystisch, es ist farblich gut gestaltet, es sieht interessant aus und zieht einen direkt an. Auch die anderen Bände dieser Reihe hatten wirklich unglaubliche Cover und hier ist das nicht anders. Es verzaubert einen einfach, oder nicht? Der Inhalt ist ja mal wieder wie das Sahnehäubchen auf der Torte und so oft man auch denkt, besser könne es nicht werden, gibt es immer noch ein Häubchen mehr Sahne oben drauf. Oh, die Torte, die Cassandra Clares Bücher umschreibt, würde von Sahne nur so überquellen😂 Es ist einfach so spannend und ich liebe es, dass sie einzelne Trilogien/ Reihen für die verschiedenen Paare gemacht hat, aber diese gegenseitig in den anderen Büchern auch auftreten. Einfach so cool. Der Spannungsbogen in diesem Buch ist so hoch und ich konnte mir es gar nicht nehmen lassen, bis spät in die Nacht daran zu lesen. Es ist einfach so fesselnd und spannend. Es gab Momente, in denen ich mitgelacht, mitgeweint und mich über manche Charaktere richtig geärgert habe. Es ist einfach zum mitfiebern. Das macht Cassandra Clare mit einem. Ich weiß nicht genau warum, doch der Inhalt dieser Trilogie macht diese, glaube ich, zu meiner Lieblingsreihe von dieser Autorin. Klar, gibt es bei den anderen Werken auch mehrere Sichten von Personen, doch in dieser Reihe sind, glaube ich, am meisten Sichten vorhanden und ich finde es so spannend, irgendwie aus allen Charakteren heraus die Situation zu sehen. Einfach fantastisch! Meinen vollen Respekt! Es hat mir in dieser „schweren“ Zeit einen Lichtblick verschafft und bringt einige richtig gute Botschaften und eine gute Moral mit. Die Charaktere sind natürlich auch mega. Nicht nur, weil man auch die Personen aus den vorherigen Reihen dabei hat, sondern weil ich die jetzigen Hauptcharaktere einfach mag. Die Autorin hat dadurch der Geschichte an sich einen angenehmen Touch gegeben. Ich mag einfach alle und vor allem Ty. Klar macht er manchmal nicht alles so korrekt, aber er stützt sich immer auf Fakten und liebt Sherlock Holmes. Einfach cool. Außerdem sind die Charaktere keine strikten Regelbefolger. Zum Beispiel kennen sie dadurch die Welt der normalen Menschen besser und man hat das Gefühl, mehr mit ihnen verbunden zu sein. Auch ihre Gefühle werden so vortrefflich gezeigt und man hat richtig alle ihre Gefühle mitgelebt. Es ist fantastisch gut gemacht und ein perfektes Finale. Ich habe einige Rezensionen vorher gelesen, bei denen die Leser meinten, dass es dort Stellen gibt, die einfach drangehängt seien und „unnötig“ wären, doch ich sage euch aus meiner Erfahrung, dass alles so perfekt strukturiert und geschrieben ist, dass es … perfekt ist. Einfach nur perfekt. Ich hoffe, ihr lest mal rein, denn es ist sooooo lohnenswert! Sophie Heuschkel, 14 Jahre

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Auch wenn der Beginn voller Spannung und Trauer ist, da die Geschichte direkt am Ende des zweiten Bandes ansetzt, konnte mich das Hörbuch nicht rundum begeistern. Es war mir dieses Mal wirklich einfach zu lang, es ist über die erste Hälfe nichts bahnbrechend neues passiert und ich hatte einfach keine Motivation zum weiterhören. Nachdem dieser Teil dann aber überstanden war, konnte es mich überraschenderweise doch wieder packen und so hat sich das Ganze für mich noch zum Positiven gewandt. Simon Jäger ist wie immer überragend gewesen, seine Stimme ist einfach super angenehm und man kann die einzelnen Personen klanglich toll unterscheiden (wegen ihm habe ich Sarah wahrscheinlich noch mehr gehasst). Der Plot ist wirklich super ausgearbeitet, aber es zieht sich einfach alles ziemlich in die Länge. Auch von den Liebesszenen war ich ab und zu nicht so begeistert, die waren einfach übertrieben kitschig (dabei habe ich Liebesszenen sonst wirklich gerne). Über die Charaktere an sich kann man aber nicht meckern, sie wachsen einem ans Herz oder man will denjenigen am liebsten selbst erstechen (Sarah *hust*), es werden viele Emotionen hervorgerufen und man erkennt eine deutliche Entwicklung auch zu den anderen Bänden. Sehr überrascht hat mich das Ende - es sollte die drei Bände abschließen, ist aber sehr offen gehalten und ruft viele neue Fragen hervor, von denen man nicht weiß, ob sie jemals beantwortet werden. Für mich persönlich also ein nicht allzu gelungener Abschluss, trotz eines glücklichen Endes. Alles in allem für mich ein Band, der leider mit den ersten beiden nicht mithalten kann und sich unnötig in die Länge zieht. Nichtsdestotrotz ist es ein Buch über das Schattenjäger Universum, man erfährt viel interessantes darüber und trifft auch einige altbekannte Charaktere wieder.

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Zu Beginn fand ich die Geschichte noch richtig gut, doch je weiter ich kam umso dünner würde der rote Faden und ich wurde immer frustrierter. Warum das so war erfahrt ihr spoilerfrei unten im Text. Meine Meinung zur Geschichte: Ich habe die ersten beiden Bände um Julien und Emma geliebt und mit großer Begeisterung gehört. Deshalb freute ich mich sehr auf das Finale dieser Trilogie. Außerdem war der Cliffhanger von Band 2 besonders tragisch. Am Anfang fand ich das Geschehen noch gut. Die Trauer der Blackthorns war zum Greifen nah und ich litt mit ihnen. Doch mit der Zeit wurde die Geschichte ausschweifend, die Beschreibungen verloren sich und es drehte sich mehr und mehr um andere Protagonisten. So kamen in diesem Band viele Liebesgeschichten vor. Juliens Entscheidung mit dem Zauber machte es mir ebenso schwer. Das Buch ist in drei Teile gegliedert. Mit Teil 2 konnte ich ehrlich gesagt nichts anfangen. Die Ideen der Autorin sind zweifellos gut, doch ich fand das Ganze ein wenig weit hergeholt. Als Teil 3 begann, brach ich das Buch schließlich ab. Es tut mir noch immer leid darum, doch ich hielt es einfach nicht mehr aus. So sehr ich die Welt und das Geschehen liebe, ich verlor leider das Interesse am weiteren Geschehen, weil mir der rote Faden viel zu dünn war. Man könnte sagen, dass eine Art Frustration einsetzte. Meiner Meinung nach gab es zu viele Nebenhandlungen, die das Buch unnötig in die Länge zogen. Einzige Szenen hätte man drastisch kürzen können und die Geschichte wäre weiterhin genial. Ich weiß im Moment nicht, ob ich diesen Band jemals beenden werde. Das muss ich mir noch gut überlegen. Meine Meinung zum Sprecher: Simon Jäger gehört definitiv zur Elite der Hörbuchsprecher. Ich genieße es jedes Mal von ihm gesprochene Hörbücher zu hören. Seine Stimme ist unglaublich wandlungsfähig, gleichzeitig hat sie einen angenehmen Klang. Er schafft es immer, dass ich mich beim Hören auf sein Vorlesen fokussieren kann. Mein Fazit: Ich liebe die Geschichte um Emma und Julien, konnte in diesem Band allerdings nichts mehr mit dem weiteren Verlauf anfangen. Irgendwann wurde mir der rote Faden zu dün, weil ausschweifende Szenen und zu vielen Nebenhandlungen mir das Hören schwer machten. Die Ideen der Autorin haben mich teilweise sehr begeistert und doch konnte ich mit dem zweiten Teil (das Buch ist in drei Teile gegliedert) der Geschichte nichts anfangen. Schweren Herzens habe ich abgebrochen, weil ich es nicht mehr aushielt. Ich vergebe 3 von 5 möglichen Sternen!.

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„Queen of Air and Darkness“ ist der finale Teil der „Die Dunklen Mächte“ Trilogie und knüpft erneut nahtlos an das Ende des Vorgängerbandes an. Nach dem fiesen Ende in „Lord of Shadows“ war ich sehr gespannt, wie es nun weiter geht und wie vor allem die Blackthorns und Emma mit der Situation umgehen. Die Charaktere sind wieder allesamt liebenswert und sympathisch. Julian tut alles, um seine Liebsten zu schützen und obwohl seine Entscheidung, sich an Magnus zu wenden, mir das Herz gebrochen hat, mochte ich ihn dadurch nur umso mehr. Mit Emma habe ich die gesamte Zeit über mitgelitten und auch Ty, der den schrecklichen Vorfall am Ende des letzten Bandes nicht wahrhaben wollte, tat mir sehr leid. Kit schloss ich immer mehr ins Herz, je mehr ich über ihn gelesen habe und seine Aussagen haben mich öfter zum Schmunzeln gebracht. Auch Dru lernte man in diesem Teil besser kennen und ich fand es toll, wie mutig und tatkräftig sie ist. Außerdem war es sehr schön, endlich mehr über Helen und Aline zu erfahren und sie mit den restlichen Blackthorns agieren zu sehen. Vor allem Aline hat sich mit ihrer toughen Art und dem Fakt, dass sie immer vollkommen hinter ihrer Frau steht, schnell in mein Herz geschlichen. Die Beziehungen der Charaktere untereinander festigten sich in diesem finalen Buch. Besonders hervorzuheben sind in diesem Zusammenhang für mich Mark, Cristina und Kieran. Die drei haben eine wirklich tolle Bindung zueinander und ich finde es klasse, dass Cassandra Clare mithilfe ihrer Charaktere das Thema Polyamorie aufgreift und eine solche Beziehung darstellt. Obwohl „Queen of Air and Darkness“ mit über 1000 Seiten sehr umfangreich ist, hatte ich an keiner einzigen Stelle das Gefühl, dass die Handlung sich in die Länge ziehen würde. Meine persönlichen Highlights waren Emmas und Julians Reise nach Thule, die Schlacht vor Alicante und die ganz besondere Hochzeit am Ende des Buches. Die letzten einhundert Seiten waren eindeutig der schönste Abschluss einer Trilogie, den ich je gelesen habe und durch den Epilog bin ich schon ganz aufgeregt, wie es in der nächsten Reihe weitergeht. „Queen of Air and Darkness“ stellt für mich ein grandioses Ende der Trilogie dar und erhält deshalb verdiente 5 von 5 Sternen.

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Bereits Anfang des Jahres begann ich mit diesem Wälzer von 1000 Seiten, um endlich zu erfahren wie die >>The Dark Artifices<<-Reihe endet. Kurz darauf fiel ich in ein kleines Leseloch und legte das Buch erstmal beiseite. Tatsächlich hatte das recht wenig mit den bis dahin gut 150 gelesenen Seiten zu tun. Ich glaube, mich hat einfach die schiere Menge an Seiten (wohl einfach kein Team Wälzer…) erschlagen, zum anderen hatte das aber auch einfach ganz alltägliche Gründe. Als ich vor einer Woche dann schließlich wieder zu dieser Lektüre griff, ging alles ganz schnell. Also so schnell wie das eben mit 1000 Seiten geht. Einmal ging sogar die halbe Nacht bis 4 Uhr morgens dafür drauf, fesselnd war es also allemal! Das Shadowhunter-Universum Natürlich wurde im Hinblick auf die Geschichte in >>Queen of Air and Darkness<< als spannendes Finale einer Trilogie bereits in etlichen Büchern vorher mal mehr oder weniger Vorarbeit geleistet. Wer andere Bücher von Cassadra Clare kennt, weiß von ihrer Liebe zur Verknüpfung all ihrer Shadowhunter-Geschichten. Über die Reihen und Zeiten hinweg verwoben ergibt sich geradezu ein einziges Buch mit mehreren Akten. Somit richtet sich nicht nur dieser Band der TDA-Trilogie sich an Kenner der TMI und TID Reihen. Zwar könnte die Geschichte hinter dieser Trilogie vermutlich ohne größere Probleme verfolgt werden, da bekannte Geschehnisse auch für die längere Lesepause zwischen den Teilen gezielt aufgegriffen und kurz erklärt werden. Dennoch leben meiner Meinung nach die Bücher insbesondere durch die Figuren. Um diese besser verstehen zu können und sich über „Gastauftritte“ anderer Figuren zu erfreuen, bedarf es ganz klar das Vorwissen über die anderen Bände. Geliebte Figuren vs. Clares Schreibstil Ich habe es weiter oben ja bereits erwähnt, die Figuren im Shadowhunters-Universum spielen stets eine große Rolle. Tatsächlich würde ich sogar soweit gehen und sagen, dass Cassandra Clares Bücher gerade durch diese Figuren so erfolgreich sind. Leidenschaftliche LeserInnen entwickeln eigene Verbindungen zu ihren Figuren, egal ob es sich hierbei um eine positive oder negative Verknüpfung handelt. Besonders wenn altbekannte Protagonisten vorausgehender Reihen einen Auftritt erhalten, schlägt das Fan-Herz höher. Dieser Vorteil spielt meiner Meinung nach sehr in Clares Hände. Denn ihre Gestaltung von Figuren samt nachvollziehbarer Charakterentwicklungen beförderte ihre Bücher ganz weit nach oben. Gleichzeitig bemerkte ich besonders während dem Lesen der >>The Dark Artifices<<-Trilogie, wie oft mir ihr Schreibstil nicht gefiel. Hin und wieder hätte ich mir sowohl in der deutschen als auch in den englischen Ausgaben eine andere Lektorin gewünscht. Immer wieder gab es Stellen, in denen unnötige Doppelungen dargestellt wurden, Ereignisse verwirrend waren oder sich einfach nicht richtig anfühlten. Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich an manchen Stellen den gewissen Drang der Autorin spürte, das Buch auf eine unnötige Länge auszuweiten. Nichtsdestotrotz war das Buch insgesamt definitiv spannend und flüssig zu lesen. Sex und Verhütung in Jugendbüchern Mittlerweile wird immer häufiger offen über das Thema Sex sowie die Verhütung währenddessen gesprochen, um so deren Bedeutung klar aufzuzeigen. Nicht nur ich vertrete die Meinung, dass gerade in Büchern für Jugendliche das Thema Sex nicht ohne das Erwähnen von Verhütungsmethoden beschrieben werden sollte. Grund dafür ist die Vorbildfunktion der Bücher in dieser Zielgruppe. Gegenargumente wie „Das killt doch total die Stimmung!“ zählt nicht. Denn erstens: macht es das in eurer Realität etwa auch beziehungsweise rennt ihr da ebenfalls ohne Verhütung rum? Und zweitens: muss das Thema schließlich nicht immer zwingend genau an dieser Stelle angesprochen werden. Vorher wurde bereits subtil erwähnt, dass sie ein Verhütungsmittel, wie zum Beispiel die Pille, Spirale, etc. verwendet? Das ist doch schon mal etwas! Darüberhinaus drittens: Natürlich kann das Verwenden eines Verhütungsmittel unkompliziert in das Vorspiel reingeschrieben werden. Wieso ich euch das alles erzähle? Weil mir das Thema Verhütung in >>Queen of Air and Darkness<< positiv aufgefallen ist. Besonders schön finde ich, dass Cassandra Clare um die nötige Stringenz in ihrem Universum einzuhalten quasi ein eigenes Verhütungsmittel für ihre Schattenjäger entwickelt hat. Denn die Schattenjäger geben sich im Normalfall ja nicht mit den irdischen Mittel der Mundis ab. Dennoch kommt es in diesem Teil auch zu einer Szene, in der ein alternatives Verhütungsmittel gebraucht wird und hier wurde das Kondom einfach mit einem spaßigen Augenzwinkern vorher erwähnt, sodass später ohne große Umschweife darauf zurückgegriffen werden kann. Rausgerissen aus dem romantischen Lesefluss? Kein Stück. Fazit Ein solider 1000 Seiten Wälzer, der an manchen Stellen etwas erzwungen lang wirkte, aber wie seine Vorgänger mit einer spannenden Geschichte und greifbaren Figuren. Für Fans des Schattenjäger-Universums kann ich auch diese Reihe empfehlen, um erneut in diese fantastische Welt eintauchen zu können.

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Inhalt: Die Gemeinschaft der Schattenjäger steht kurz vor einem Bürgerkrieg. Unversöhnlicher Hass erfüllt die einzelnen Gruppen, und auf den Stufen des Ratssaales ist unschuldiges Blut vergossen worden. Auch die Blackthorns haben einen schrecklichen Verlust erlitten, und in tiefer Trauer flieht die Familie nach Los Angeles. Nur Julian und Emma machen sich auf den Weg ins Feenreich. Trotz der Gefahren, die der Fluch ihrer verbotenen Liebe mit sich bringt, wollen sie dort das Schwarze Buch der Toten wiederbeschaffen. Stattdessen entdecken sie ein Geheimnis, so dunkel und gefährlich, dass es die gesamte Unterwelt zu vernichten droht... Mein Lieblingszitat: Meine Meinung: Weil ich von den ersten beiden Teilen der dunklen Mächte Trilogie super begeistert war, war es natürlich klar, dass ich den finalen Band auch lesen wollte. Zudem gehört Cassandra Clare zu meinen absoluten Lieblingsautorinnen, mit der "Chroniken der Unterwelt"-Reihe und der "Chroniken der Schattenjäger"-Trilogie. Zum Cover möchte ich erst einmal sagen, dass es, genau wie die anderen Teile der Trilogie, wunderschön gestaltet ist und auch gut mit dem Inhalt harmoniert. Außerdem befinden sich im Einband Zeichnungen von wichtigen Orten Alicantes, eine schöne Beilage. Inhaltlich knüpft das Buch von der ersten Seite an spannend an seinen Vorgänger an. Es besteht aus vielen unterschiedlichen Handlungssträngen, die verschiedene Charaktere umfassen und an vielen Stellen zusammenlaufen, was beim Lesen für Abwechslung sorgt. Selbstverständlich waren alle Figuren schon aus "Lord of Shadows" bekannt, sodass es wie ein freudiges Wiedersehen, auch mit vielen schon länger bekannten Charakteren, wie z.B. Jem und Tessa oder Clary und Jace war. Julian und Emma als Hauptprotagonisten kann man meiner Meinung nach mit ihrem Mut und ihrer Fürsorge für diejenigen, die sie lieben, nur mögen. Die ganze Blackthorn Familie, bestehend aus vollkommen unterschiedlichen Menschen, habe ich wirklich sehr ins Herz geschlossen, sie wird von Cassandra Clare einfach so authentisch gezeichnet, dass sie sehr real wirkt. Cassandra Clares Schreibstil gefällt mir aus dem Grund so gut, weil sie sich mit ihren Beschreibungen von Orten und Charakteren einfach Zeit nimmt und somit eine wirklich wirklichkeitsnahe Atmosphäre erschafft. Obwohl "Queen of Air and Darkness" unglaublich viel Spannung bereithält, gibt es durch bestimmte Charaktere (wie beispielsweise Jace Herondale) auch amüsierende Momente und auch solche, die wirklich zum Nachdenken anregen. Es hält sich also die Waage zwischen Action und Abenteuer und Verstand und Gefühl. Zum Ende möchte ich an dieser Stelle nicht zu viel verraten, es hat mir auf jeden Fall sehr gefallen und mich irgendwie glücklich gemacht. Nach der Lektüre dieses erneuten Meisterwerks Clares werde ich weiterhin nach ihren Neuerscheinungen Ausschau halten. Mein Fazit: Ein typisches Cassandra Clare Buch: Spannung, Humor und eine große Portion Stoff zum Nachdenken. Vielen Dank an den Goldmann Verlag für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars! Queen of Air and Darkness bekommt von mir volle 5/5 Sterne!

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»Liebe ist mächtig, und je mehr ihr zusammen seid und eure Gefühle zulasst, desto stärker wird sie. Ihr müsst euch also voneinander fernhalten, dürft euch nicht berühren oder miteinander sprechen. Versucht, nicht einmal aneinander zu denken.« **Rezensionsexemplar Lang ist es her, dass ich so einen dicken Wälzer in den Händen hielt. Ich finde es echt beeindruckend, wie Cassandra Clare es schafft, mit so vielen unterschiedlichen Charakteren zu hantieren, allen ihren Platz zu geben und ihnen eine individuelle Entwicklung zu ermöglichen. Die Autorin erschafft nicht nur eine Geschichte mit liebenswerten Charakteren, sondern eine komplett eigene Welt. Zugegeben, anfangs hatte ich noch meine Probleme in das Wirrwarr der vielen Charaktere einzusteigen, schließlich liegt der letzte Band schon eine kleine Ewigkeit zurück. Doch der Charme der Figuren konnte mich dann wieder sehr schnell einfangen. Im dritten Band der Reihe steht der Tod einer geliebten Person im Vordergrund. Ihr Verlust zieht sich durch den gesamten Band und gibt der Geschichte eine Richtung und verleiht ihr eine bedrückende Stimmung. Ansonsten gibt es noch viele weitere Handlungsstränge, welche die Hauptgeschichte durchziehen. Für meinen Geschmack war es zu viel Input, an einigen Stellen habe ich mich in Situationen wiedergefunden, in denen ich nicht mal mehr wusste, wie die Charaktere dorthin gelangt sind. Die Hauptgeschichte kommt somit nicht so zügig voran und die 1020 Seiten hätte man sicherlich kürzen oder auf mindestens zwei Bände aufteilen können. Die „Beziehung“ von Julian und Emma hat mich auch in diesem Band sehr mitgenommen. Ich konnte sehr gut mit den Charakteren mitfühlen und mich in ihren Gedanken verlieren. Ebenso in Christina, Mark, Kieran und und und. Ty und Dru bekommen in diesem Band ebenfalls einen größeren Stellenwert, sodass auch diese beiden Charaktere mehr Tiefgang erlangen. Generell sind die Figuren sehr vielseitig und tiefgründig ausgearbeitet, sodass sie einem beinah wie reale Menschen vorkommen. »Nicht jede Liebe endet mit gebrochenen Herzen« Insgesamt finde ich den dritten Band etwas schwächer als die vorherigen Bände, da es mir zu viel Input war. Natürlich ist es somit schön actionreich, aber für mich wurden viele Konflikte zu schnell gelöst und Situationen zu einfach überwunden. **An dieser Stelle möchte ich mich beim Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars bedanken! Meine Meinung bleibt dennoch stets ehrlich und unverfälscht, versprochen.

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