Leserstimmen zu
Mit jedem neuen Tag

Marc Levy

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„Mit der Menge verschmelzen, dieses seltsame Drama zu Ende bringen, ohne dass jemand etwas bemerkt oder sich an das Geringste erinnert.“ – Erster Satz Die Aufmachung: Dei Covergestaltung gefällt mir ausnahmslos gut. Hier ein großes Lob an den Grafiker, der hieran gearbeitet hat. Das Setting: Die Geschichte spielt bis auf ein paar Kapitel in New York. Die anderen Kapitel spielen in Argentinien. Der Plot: "Was wäre, wenn Sie den schlimmsten Fehler Ihres Lebens wiedergutmachen könnten? Der hochkarätige und erfolgreiche Journalist Andrew Stilman, der bald heiraten wird, lernt eines Abends in einer Bar in Manhattan eine wunderschöne Frau kennen. Als er ein paar Wochen später, am 9. Juli 2012, wie jeden Tag joggen geht, wird er von hinten angegriffen. Das Letzte, was er spürt, bevor er zusammenbricht, ist ein durchdringender Schmerz im Rücken. Als er wieder aufwacht, schreibt man den 9. Mai 2012 – zwei Monate vor seiner Hochzeit, zwei Monate, bevor er seiner Frau das Herz brach. Von nun an hat er sechzig Tage, um seinen Mörder zu finden, sein Schicksal zu verändern – und die Liebe seines Lebens zu retten …" - Klappentext Der Einstieg ist allein schon deswegen spannend, weil erst einmal aus der Sicht des Mörders erzählt wird. Kurz darauf lernen wir den Protagonisten kennen, dessen Geschichte uns erzählt wird. Im weiteren Verlauf findet dann der Angriff statt und der Protagonist wird zwei Monate in der Zeit zurück geschleudert und muss sein Leben nochmal leben. Während er versucht seinen Mörder zu finden, durchlebt er die Tage wieder und verändert immer wieder Kleinigkeiten. Nach einiger Zeit wechselt dann der Schwerpunkt der Gesichte und der Artikel, den er über Argentinien schreibt rückt immer mehr in den Vordergrund. Ereignisse, die anfangs noch zurückhalten behandelt würden, bekommen zum Ende hin eine immer größere Bedeutung und dem Leser wird klar, das sich viel mehr hinter der Geschichte verbirgt, als anfangs angenommen. Auch wenn für mich die Auflösung am Ende nicht mehr sonderlich überraschend war, muss ich zugeben, dass gerade die zweite Hälfte des Buches sehr spannend war. Jedoch war das Ende ziemlich offen und hat auch ein paar Fragen nicht beantwortet. Der Romantikfaktor: Ist hier zwar gegeben, aber doch eher unglaubwürdig. Ich muss aber auch sagen, dass der Fokus der Geschichte nicht auf einer romantischen Geschichte liegt. Die Charaktere: Die Charaktere waren für mich schwer einzuschätzen. Das lag zum einen an den Dialogen, die sehr oft ziemlich abgehakt und gestellt wirkten. Zu anderen daran, dass sich weder der Protagonist noch der Erzähler viel Zeit genommen haben, um sich mit den Charakteren zu befassen. Trotzdem hat es der Autor geschafft in bestimmten Szenen gute Bilder von den Charakteren zu übermitteln, sodass sie immer mehr Form angenommen haben. Die Umsetzung/Der Schreibstil: Der Schreibstil war für mich am Anfang sehr gewöhnungsbedürftig. Marc Levy hat einen sehr zackigen Stil und hält sich nicht viel mit Beschreibungen auf. Ereignisse und Fakten zählen hier mehr als Gefühle und Betrachtungen. Nachdem man sich aber einmal daran gewöhnt hat, kommt man gut durch das Buch. Fazit: Mir hat das Buch ziemlich gut gefallen. Vor allem der Artikel und die Argentinienreise, die erst spät an Bedeutung gewinnen, konnten mich überzeugen. Ich gebe hier eine klare Leseempfehlung. Vor allem Krimi bzw. Thrillerfans können hier auf ihre Kosten kommen.

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Dies ist das erste Buch von Marc Levy das ich gelesen habe, wird aber mit Sicherheit nicht das letzte sein. An seinen nüchternen aber nichtsdestotrotz flüssigen Schreibstil mußte ich mich erst gewöhnen. Die Geschichte an sich hat mich aber doch gepackt und wurde von mir in einem Rutsch gelesen. Die gut recherchierten historischen Fakten, die er geschickt mit eingefädelt hat runden das Buch ab. Der Protagonist Andrew Stilman hat als "Nachruf-Schreiber" bei der New York Times begonnen und sich bis zum Enthüllungsjournalist hochgearbeitet. Er "versaut" sich selbst seine Hochzeitsnacht durch ein Geständnis das seinen sofortigen Rauswurf von seiner Ehefrau zur Folge hat. Ein paar Tage später wird er heimtückisch von hinten niedergestochen. Irgendwie kann er seltsamer Weise in der Zeit um 2 Monate zurückreisen. Natürlich will er die Fehler die er in diesen 2 Monaten in seiner Beziehung begangen hat revidieren. Selbstverständlich will er auch seinen "Mörder" finden und aufhalten. Die Liste mit seinen Verdächtigen ändert sich von Tag zu Tag und wird auch immer länger, die übrige Zeit leider immer kürzer. Seine kleinen Veränderungen im Ablauf wirken sich auch auf die Zeit aus. Zum Schluss ist er gänzlich ausgepowert, er muss sich noch einmal seinem eigenen Tod stellen, eventuell seine Frau ein zweites mal verlieren. Wird es ihm gelingen, alles zum Besseren zu richten und wenn ja, wie? Wird er es beim zweiten Versuch schaffen seinen Artikel zu beenden? Das müßt Ihr selbst heraus finden in dem Ihr das Buch lest. Ich verrate Euch nur soviel, das Ende ist überraschend und so nicht vorhersehbar. Ich habe die mir zur Verfügung gestellte eBook-Version gelesen. Dies hat hat jedoch keinen Einfluß auf meine Bewertung des Buches.

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Gute Ansätze

Von: Kenda

10.02.2016

Gelesen als eBook (epub) MEINE MEINUNG: Der Roman ist einfach und verständlich geschrieben. Die Emotionen kamen nicht so richtig rüber, mit Ausnahme bei den Geschichten die Andrew recherchiert hat. Der Spannungsaufbau ist anfangs nicht ganz gelungen. Es wird ab der Mitte spannender, konnte mich aber nicht richtig fesseln. Stellenweise empfand ich das Lesen als ermüdend. Die Geschichte ist sehr interessant wobei mich die Lektüre nicht 100 %ig überzeugen konnte. Besonders angetan haben es mir die Geschichten in der Geschichte. Die Geschichte die hinter Andrews ersten großen Artikel steckt Und natürlich auch die Geschichte die bei der Recherche für den zweiten großen Artikel steckt. Andrew Stilman ist interessant und man erlebt das er in seinem „zweiten“ Leben eine starke Veränderung durchmacht. Er reagiert anders und ist mir dadurch sympathischer. Mir gefällt das Cover, es hat mich sehr angesprochen. MEIN FAZIT: Gute Ansätze, mich hat der Roman nicht ganz überzeugt. Ab der Mitte etwa legt Marc Levy Spannungsmäßig nach aber eh hat mich leider nicht so gefesselt wie ich es gewünscht hätte. Ich kann es dennoch empfehlen weil die Romanidee interessant ist.

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Der erfolgreiche Enthüllungsjournalist Andrew Stilman steht kurz vor der Veröffentlichung eines brisanten Artikels über Gräueltaten in Argentinien. Beruflich könnte es gerade nicht besser für ihn laufen und privat hält er um die Hand seiner wiedergewonnenen Jugendliebe an. Perfektes Glück, wäre da nicht der Abend des Junggesellenabschieds, an dem er eine wundervolle Frau kennenlernt, zu der er sich hingezogen fühlt. Trotz allem heiratet er und gesteht erst dann seiner Frau die Zweifel. Am nächsten Morgen wird er beim Joggen hinterrücks erstochen und wacht zwei Monate vor der Tat wieder auf. Eine Chance das Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, den Mörder zu finden und für seine Liebe zu kämpfen. Marc Levy hat einen ungewöhnlich fesselnden Schreibstil, der facettenreich und tiefgründig den Enthüllungsjournalismus beleuchtet. Andrew Stilman steht Pate für Journalisten, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Missstände aufzudecken. Seine Recherchen führten zu einem unglaublichen Skandal in China: Gestohlene Kinder wurden als vermeintliche Waisen an amerikanische Eltern vermittelt. Doch wie so oft, hat die Medaille zwei Seiten. Die ahnungslosen Adoptiveltern erfahren aus einem Zeitungsartikel, dass ihre Kinder den leiblichen Eltern geraubt wurden und werden damit in eine unvorstellbar grausame Situation versetzt. Grund genug, ihn dafür zu töten? Zusammen mit Andrew begibt sich der Leser auf die Suche nach dem Mörder und dessen Motiv. Die letzten 60 Tage durchlebt er ein zweites Mal und doch verschieben sich Kleinigkeiten. Eine Auseinandersetzung mit einem neidischen Kollegen findet früher und intensiver statt. Auch die Reise nach Argentinien wird zu einem gefährlicherem Unterfangen mit überraschenden Details. Reichen die Fäden der ehemaligen Militärfunktionäre bis nach New York? Andrew läuft die Zeit davon und obwohl er Unterstützung durch einen ehemaligen Polizisten bekommt, nimmt die Zahl der mutmaßlichen Täter zu. Intensiv erlebt man als Leser den innerlichen Kampf, den Andrew durchleidet. Sich dem Tod ein zweites Mal stellen zu müssen, die geliebte Frau zu verlieren und einen Artikel nicht abschließen zu können raubt ihm die Kraft. Eine Story, die einen Toten zurück ins Leben holt, um das Schicksal zu verändern ist schon gewagt. Trotzdem lässt man sich durch die spannende Handlung auf das Abenteuer ein. Das Ende ist deshalb um so überraschender und unvorhersehbar, offen für eigene Interpretationen.

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Der Journalist Andrew wird auf seiner morgendlichen Joggingrunde von einer unbekannten Person angegriffen. Ein vorsätzlich geführter, geübter Messerstich lässt ihm wenig Zeit ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Doch Andrew erhält wunderbarerweise vom Leben eine zweite Chance und wacht nach einer Bewusstlosigkeit zwei Monate vor dem Angriff, in seiner Vergangenheit wieder auf. Am Beginn seines Buchs „Mit jedem neuen Tag“ schildert Marc Levy zunächst den Überfall. Die eigentliche Erzählung beginnt dann damit, dass Andrew eine Freundin aus Jugendzeiten wiedertrifft. Valery ist zwar in einer Beziehung, aber beide zieht es zueinander hin, so dass Andrew beschließt, ihr einen Heiratsantrag zu machen. Noch vor der Hochzeit lernt er eine andere Frau kennen, in die er sich verliebt. Seine Gefühle kann er nicht gänzlich unterdrücken und so gesteht er sie seiner Frau am Abend der Heirat, woraufhin sie ihn verlässt. Während sein Privatleben im Aufruhr ist, recherchiert Andrew für einen neuen großen Artikel über eine unglaubliche Geschichte, die sich in Argentinien in den 70er Jahren zugetragen hat. Erst kurz vorher hat er einen Skandal aufgedeckt, der ihn nach China führte. Besonders ein Kollege neidet ihm seinen Erfolg. Mit seiner zweiten Chance erhält er nun die Gelegenheit in seinem Privatleben zu vermeiden, Valerys Gefühle zu verletzen und gleichzeitig bei seinen Recherchen zu verhindern dem Gegner ins Visier zu geraten, denn in diesem Bereich vermutet er seinen Attentäter. Valery, seine Freunde und Kollegen hält er für ungeeignet, die Tat vollbracht zu haben oder täuscht er sich in dieser Ansicht? „Mit jedem neuen Tag“ schreibt Andrew auf sein Notizheft in dem er Rechercheergebnisse festhält, als ihm die zweite Chance gegeben wird. Denn ihm wird bald klar, dass er durch wenige Abweichungen in seinem eigenen Verhalten durchaus eine Änderung in seinem Umfeld hervorrufen kann und so kommt er mit jedem neuen Tag der Lösung des Falls näher. Im vorliegenden Roman steht die Liebe weniger im Vordergrund, sondern die Aufklärung des Überfalls. Dabei konfrontiert der Autor den Leser mit zwei ungeheuerlichen Ereignissen der Geschichte. Mit den Charakteren des Romans konnte ich mich im Laufe der Erzählung nicht anfreunden. Andrew war mir als Figur zu flattrig in Bezug auf seine Liebe, zu schnell wendete er sich von Valery ab nachdem er die andere Frau kennengelernt hatte, zu bedacht ist er darauf, Karriere zu machen. Aber auch Valery konnte mir nicht sympathisch werden, vielleicht war ihr Verhalten während ihrer Jugendzeit Andrew gegenüber dabei ausschlaggebend. Die Gestaltung des Covers finde ich zu allgemein, es führte mich weder zum Titel noch zum Inhalt. Der Schreibstil von Marc Levy war leicht und flüssig zu lesen. Gerade auf den ersten Seiten entwickelte sich die Geschichte rasch weiter und wartete mit einer überraschenden Lösung auf. Ich war von den Themen im Buch betroffen. Sie machen den Leser nachdenklich und werden mir sicher in Erinnerung bleiben. Ich empfehle dieses Buch Lesern, die gerne Thriller mit Liebesgeschichte im Hintergrund lesen.

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