Leserstimmen zu
Geliebt von einem Highlander

Margaret Mallory

Rückkehr der Highlander (3)

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Inhalt: Duncan MacDonald hat seine große Liebe nie vergessen, doch vor Jahren hat er sich gegen sie und für den Krieg entschieden. Doch dann gerät Moira in Gefangenschaft und er weiß, er würde alles tun um sie zu retten. Moira ist zu allem bereit um ihr Leben zu retten, doch als sie hört, dass das ein wilder Krieger ihr zu Hilfe eilt ist sie erleichtert. Bis sie erkennt wer es ist.... Cover: Ein typisches Cover mit einer schön gestalteten Farbwahl. Die Kombination aus der rauen Burg im Hintergrund und den sanften, romantischen Farben wirkt zusammen einfach toll und passt sehr gut zur Geschichte. Meinung: Der Schreibstil von Margret Mallory ist sehr schön zu lesen. Er ist recht einfach gehalten und doch sehr passen für die damalige Zeit. Die Geschichte liest sich flüssig und hat mich von Anfang an gefesselt. Besonders gefallen hat mir die Wortwahl, durch die die Autorin wunderschöne Bilder vor meinen Augen gezeichnet hat. Margaret Mallory ist es gelungen uns in das raue Schottland zu entführen, in der Clanfehden, blutige Kämpfe und gegenseitige Raubzüge an der Tagesordnung standen. Dazu der ständig geführte Krieg der Länder untereinander, sowie die Demonstrationen wer der der Stärkere ist. Trotz alledem hat sie dieses brachiale Vorgehen gepaart mit den Gefühlen einer nie vergessenen Liebe. Wir steigen ein in der Vergangenheit mit der jungen Liebe zwischen Moira und Duncan. Das schöne ist, dass es Margaret Mallory durch den dann folgenden Zeitsprung geschafft hat uns einmal die beiden Protagonisten in jungen Jahren kennen lernen zu lassen, um sie dann so richtig intensiv mit ihrer Lebenserfahrungen wieder zu treffen und herauszufinden, was sie zu diesen Personen hat werden lassen. Die Geschichte um die Liebe der beiden wird dominiert durch Lügen, Intrigen und Missverständnissen. Als sie nach Jahren wieder aufeinander treffen ist es natürlich sehr interessant zu beobachten, wie sich beide Verhalten und was aus den damaligen Gefühlen geworden ist. Dazu eine Portion Gewalt und Angst, aber auch Vertrauen, sowie Hoffnung runden das Gesamtbild ab. Einzig und allein die Ausgewogenheit hat mir ein bisschen gefehlt. Hätte ich mir an der einen oder anderen Stelle etwas mehr Tiefe gewünscht, gab es wiederum andere Szenen wo es ein bisschen weniger hätte sein dürfen. Gegen Ende hin schafft es Margaret Mallory es die Spannung nochmal ordentlich zu steigern und die Geschichte in einem doch spannenden und auch emotional mitreisenden Finale enden zu lassen. Mein Fazit: Vielen Dank an Blanvalet und Randomhouse für dieses Rezensionsexemplar. Sehr gerne habe ich mich von der Autorin ins raue, aber wunderschöne Schottland entführen lassen. Auf Grund kleinere Kritikpunkte, aber einem schönen und unterhaltsamen Leseerlebnis gibt es von mir 4 Sterne.

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Mit "Geliebt von einem Highlander" erzählt uns Margaret Mallory die Geschichte von Duncan und Moira, deren Leben und Wesen kaum unterschiedlicher sein können. Während Duncan der uneheliche Sohn eines Kindermädchen ist, ist Moira die Prinzessin des Clans und einzige - durchaus verwöhnte und verzogene - Tochter des Clan-Chiefs der MacDonalds. Schon als Teenager (Moira war damals 17) sind beide unsterblich ineinander verliebt und können nicht ohne den anderen sein. Doch eines Tages werden die beiden durch Dritte getrennt und mit diversen Geschichten und Erzählungen belogen. So glaubt Moira, dass Duncan sich von ihr abgewandt und sich für den Krieg entschieden habe, während Duncan glaubt, dass Moira sich wenige Tage nach seiner Abreise mit einem anderen Mann getröstet habe und diesen heiratete. Keiner der beiden ahnt auch nur, dass sie wilden Lügen auf den Leim gehen und verleben die nächsten Jahre in Kummer und Gram. Doch sieben Jahre später wird Duncan von seinem Chief nach Irland geschickt, um zu schauen wie es Moira ergeht - angeheizt durch kryptische Weissagungen einer alten Seherin - und trifft sie hier in einer äußerst bedrohlichen Situation an und kann ihr nur mit Mühe und Not das Leben retten. Aber werden beide die Lügen der Vergangenheit überarbeiten können? Und bleibt ihnen dazu genug Zeit? Denn Frau Mallory versteht es ein recht düsteres gewalttätiges Schottland aufs Papier zu zaubern. Ein Schottland, dass urtümlich war und mit den Schwert regiert wurde. Hier herrschte das Wort des Stärkeren und blutige Schlachten zwischen diversen Clans waren an der Tagesordnung. Schlachten in denen es um Ansprüche auf Burgen und Länder ging und selbst Blutsverwandte einem im Streben nach Macht nach dem Leben trachteten. Eine Geschichte rund um große Liebe, Vertrauen, Ängste, Verrat, Betrug, körperliche und psychische Gewalt...und wo Musik und ein Hund eine ganz besondere Rolle spielen. Ich persönlich fühlte mich gut unterhalten und mochte die Geschichte. Schnell hatte man seine diversen Hassfiguren und wollte so manchen gerne schütteln. Schön fand ich auch, dass die Autorin nicht versuchte das Leben (was ja besonders für Frauen selten einfach war) im 16ten Jahrhundert unnötig oder künstlich zu romantisieren. Allerdings war es stellenweise doch etwas arg flach und ich hätte mir da mehr Informationen und Tiefe versprochen. Zeitgleich waren diverse Abschnitte so überzogen, dass sich die Balken bogen. Aber wer möchte schon zum Erbsenzähler werden? Kurzum eine nette Geschichte mit Highlandern und jeder Menge Regen. Ich gebe diesem Buch 3,5 bis 4 von 5 Breitschwertern.

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Toll.....

Von: EvaMaria

11.02.2017

Ich habe mich für dieses Buch entschieden, weil ich endlich wieder mal eine Geschichte über einen heißen Highlander lesen wollte. 😉 Und das haben wir hier definitiv. Es ist die Geschichte von Duncan und Moira. Die beiden kennen sich schon seit der Kindheit und kommen sich näher. Leider ist es aber so, dass Duncan nicht standesgemäß ist, denn Moira ist die Tochter eines Clanchefs. Und so beginnt das Drama… Mir hat das Buch sehr gut gefallen, denn es werden alle Aspekte dieses Genres erfühlt. Es gibt Liebe, Drama und etwas Erotik. Die Mischung ist der Autorin hier wirklich sehr gut gelungen und es wirkt vielleicht nicht ganz so kitschig, wie es in solchen Büchern passieren kann. Stellenweise hat mich die Handlung auch wirklich berührt und mir hat Moira dann richtig leidgetan. Moira hat mir als weiblicher Hauptprotagonist wirklich sehr gut gefallen, denn sie macht eine schöne Wandlung von einem jungen, unschuldigen Mädchen zu einer wirklich starken Frau durch, die für ihr Wohl kämpft, damit sie endlich glücklich wird. Fand ich einen sehr gelungenen Charakter. Duncan hat mir auch gut gefallen. Nach Beschreibung der Autorin sieht er ja richtig toll aus. Ich fand ihn sympathisch und ich fand es total gelungen, wie er auf Moira reagiert hat, als er sie das erste Mal wiedergesehen hat. Das Ende war zu Erwarten, aber es gibt dennoch in der Handlung Ereignisse, die nicht vorhersehbar für den Leser sind und so ist es während des ganzen Buches sehr spannend geblieben. Die Schreibweise der Autorin hat mir gefallen. Sie hat eine schöne Mischung aus Spannung und Gefühlen in dieses Buch gepackt. Fazit: 5 von 5 Sterne. Klare Kauf – und Leseempfehlung von mir.

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