Leserstimmen zu
Denn es wird kein Morgen geben

Angélique Mundt

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Beim ersten Band habe ich noch gedacht, die Geschichte mit dem Hintergrund hat viel Potential – und dann wurde sehr viel verschenkt. So habe ich moniert, dass es viele interessante Nebencharaktere gab, deren Potential nicht guntzt wurde. Auch wurden viele Patienten der Psychiatrie gezeigt, aber nicht näher vertieft, dabei hat die Autorin das Fachwissen dazu, um die Geschichte mit Hintergründen zu untermauern und dem ganzen mehr Tiefe und Atmosphäre zu verleihen. Es gab zwar noch das eine oder andere, was mir nicht gänzlich zusagte, aber ich versprach mir von der Fortsetzung viel, leider hat es dann noch mehr als ein Jahr gedauert, bis ich auf diese aufmerksam wurde. Und was soll ich sagen? So stelle ich mir ein Buch mit einer Psychotherapeutin als Hauptcharakter vor. Tessa schlittert wortwörtlich, denn das Buch spielt in einem eiskalten Dezember, in einen Fall mit ihrem KIT. Dass sich mehr dahinter versteckt, wird schnell deutlich und so ist auch bald der dem Leser bestens bekannte Hauptkommissar Torben Koster involviert. Aber, und da kommt schon der erste entscheidende Unterschied, Tessas berufliche Arbeit in ihrer eignen Praxis wird geschildert und dabei schafft es Frau Dr. Mundt ihr Fachwissen gekonnt in die Geschichte eines Nebencharakters zu integrieren um – genau so wie ich es mir vorgestellt habe – der Geschichte Atmosphäre und Tiefgang zu verleihen. Auch die weiteren Entwicklungen im Fall und in der Beziehung zwischen den Hauptcharakteren haben mir sehr gut gefallen. Zwar könnte man beim Finale noch eine Schippe Spannung drauflegen, aber dennoch war es sehr gut, denn ich habe nur einmal kurz mit dem Gedanken gespielt, dass diese eine Figur der Täter war und war sonst eher auf einem abwägigen Kurs mit meinen Schlüssen. So mag ich das! Auch im „Hamburg“-Aspekt könnte für den nächsten Band noch etwas zugelegt werden, aber da diese Reihe ja nicht als Regional-Krimis angelegt sind, ist das nicht weiter tragisch. Aber leider verstehe ich wieder einmal nicht, wieso Inhalt und Titel erneut nicht zueinander passen. Das muss wohl so sein bei Krimis. Doch das Cover ist diesmal wesentlich schöner als noch beim Vorgänger! Fazit: Ich bin wirklich froh, dass ich die Krimis von Angélique Mundt nicht aus den Augen verloren habe, obwohl der erste Band aufgrund verschenkten Potentials mich noch nicht gänzlich überzeugen konnte. In diesem Teil allerdings werden in einem Fall Patientenhintergründe fachlich aber nicht fachchinesisch erleutert und bereichern so die Haupthandlung, wie ich es mir bei einer Psychotherapeutin als Hauptcharakter (und Autorin) auch vorgestellt habe. Auf diesem Niveau wünsche ich mir noch viele weitere Teile um Tessa Ravens!

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Martin König , der beliebte Feuerwehrmann und treu sorgender Familienvater verschwindet spurlos. Psychotherapeutin Tessa Ravens vom Kriseninterventionsteam wird gebeten, sich um die Frau und die kleine Tochter zu kümmern. Schnell wird Tessa Ravens klar, dass mehr hinter dem verschwinden steckt, als angenommen. Die Familie droht zu zerbrechen und dann wird der Mann ermordet aufgefunden... Denn es wird kein Morgen geben aus der Feder von Angélique Mundt ist der zweite Teil um die Psychotherapeutin Tessa Ravens. Die Psychotherapeutin Tessa Ravens vom Kriseninterventionsteam kümmert sich um die Frau des verschwundenen Feuerwehrmannes Martin König. Dabei entdeckt sie das König nach einem heftigen Streit mit seiner Frau verschwand. Die hatte auf dem Laptop des Mannes Fotos von ihrer kleinen Tochter entdeckt, die ein Vater niemals machen sollte. Als Martin König ermordet aufgefunden wird, übernimmt Hauptkommissar Torben Koster den Fall. Nicht nur der Zusammenhalt in den Reihen der Feuerwehrmänner machen ihm die Ermittlungen nicht leicht, sondern auch das Zusammentreffen mit Tessa, mit der er vor einem Jahr eine kurze Affäre hatte, wirft ihn dabei ein wenig aus der Bahn. Der Krimi "Denn es wird kein Morgen geben" ist spannend und flüssig erzählt und so flog ich nur so durch die Seiten. Psychotherapeutin Tessa Ravens gefiel mir als Protagonistin ausgesprochen gut, ihre Anteilnahme für die Familie und im besonderen für die kleine Tochter Amelie empfand ich wirklich gut erzählt und machten sie mir dadurch sehr sympathisch. Die Darstellung der in sich eingeschworenen Gemeinschaft der Feuerwehrmänner fand ich wirklich sehr gelungen. Einzig die Geschichte zwischen Tessa und Torben war mir persönlich manchmal etwas zu viel, sie drängte sich zwar nie wirklich in den Vordergrund nahm aber trotzdem manchmal viel Raum ein. Die therapeutische Arbeit von Tessa, sowohl bei diesem Fall als auch bei ihrer täglichen Arbeit in der eigenen Praxis, wurde für mich interessant und anschaulich beschrieben und konnte mich so wirklich begeistern. Mit einer ruhigen und flüssigen Erzählweise wurde gekonnt der Spannungsbogen aufgebaut, der sich durch gut plazierte Wendungen weiter steigerte und den Leser lange im unklaren lässt wer den Martin König getötet hat. "Denn es wird kein Morgen geben" kann man meiner Meinung nach gut lesen, ohne den Vorgänger zu kennen. Mein Fazit: Ein toller Krimi, der bei mir vor allem durch die psychologischen Aspekte in der Geschichte punkten konnte. Meine Leseempfehlung geht an die Krimi-Leser.

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Wie gut kennt man seinen Partner? Seine Freunde? Sich selbst? Kann eine Therapeutin einen Menschen vor seinem Untergang bewahren? Mit „Denn es wird kein Morgen geben“ greift Angélique Mundt ein Thema auf, das sich im letzten Vierteljahrhundert als Schrecklichstes aller zwischenmenschlichen Dramen herauskristallisiert: Pädophilie. Einmal losgebrochen, zerstört sie alles Leben, vernichtet jedes Opfer. Ausgerechnet ein Lebensretter, ein Held, der sein eigenes Leben aufs Spiel setzt, für den die Kameradschaft und der Ehrenkodex mehr als der Tod bedeuten – dieser Mann entpuppt sich anscheinend als „Kinderschänder“. Doch was ist Schein, was die Wahrheit? Die zerstörerische Dynamik nach einer furchtbaren Entdeckung reißt das Leben aller auch nur in der Näher Befindlichen wie eine Lawine in einen bodenlosen Abgrund. Reflexion Der Krimi besticht schon durch das heiße Eisen, das er anpackt. Und er ist gut geschrieben: Erstens: Die Charaktere sind realistisch gezeichnet, ihr Handeln, ihre Gedanken, ihre Motive leuchten ein und sind sogar beim Bösen logisch nachvollziehbar. Genau das wühlt den Leser in seinem Innersten auf. Eine solch feine Differenzierung in einem Krimi mit Worten zu ziehen, das mache Angélique Mundt erst einmal jemand nach. Zweitens: Psychologischer Feinsinn bewirkt eine ganz besondere Nähe zu Leser und gibt dem Krimi seine auffallende Tiefe. Drittens: Die Sprache ist authentisch und zum jeweiligen sozialen Umfeld perfekt passend. Viertens: Das Krimihandwerk stimmt zu 100 Prozent. Angélique Mundt streut mit nur einem Wort einen sog. Roten Hering ein, der sich gewaschen hat. Chapeau! Fast bis zum Ende habe ich mich daran geklammert, weil diese Fährte derart überzeugt. Und nochmals das Krimihandwerk: Spannung, wie ich sie selten erlebt habe, einen Lesesog, der mich die Nacht faktisch durchmachen ließ, auch das hat Es wird kein Morgen geben geschafft. So viel Licht und Lob auf einmal … Natürlich habe ich nach dem kleinen Schatten gesucht. Und mein seziermesserscharfer Übersetzerblick hat ihn auch gefunden: Zu schnell und etwas zu viel ist von „Mord“ die Rede. Weil der Krimi in Deutschland und nicht in Österreich spielt, wo diese Terminologie passen würde. Zitat „… kaute sie zum hundertsten Mal das gestrige Gespräch mit Torben durch. Jedes Wort hatte sie analysiert, interpretiert und bis zur Unkenntlichkeit seziert. Geholfen hatte es nichts.“ Fazit: Ein Krimi, der alle Sinne kitzelt, weckt, lockt und zufriedenstellt. Dazu authentisch schöne Sprache, das heißt auch durchaus deftig harte Worte. Zum Abschluss ein rundes Ende ohne Happy-Kitsch. Absolute Leseempfehlung.

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Als Elisabeth König vollkommen aufgelöst auf der Polizeiwache erscheint, rechnet niemand damit dass sich ihre Vermisstenmeldung später zu einem Familiendrama mit weitreichenden Folgen entwickeln wird. Martin König, der keineswegs der tolle Held ist, den vor allem seine Familie in ihm sieht, hat eine dunkle Seite und ein schreckliches Geheimnis. Als dies aufzufliegen droht, kündigt er seinen Selbstmord an. Und wenig später ist er tot – ermordet. Die Psychologin Tessa Ravens, die eigentlich als KIT-Helferin, zur psychosozialen Betreuung von Elisabeth König und ihrer Tochter Amelie vor Ort ist, wird in den Fall mit hineingezogen. Ihre Analyse der Situation liefert wertvolle Hinweise, die die polizeilichen Ermittlung auf der Suche nach Motiv und Täter tatkräftig unterstützt und letztendlich auch entscheidend zur Klärung beiträgt. Die einzelnen Charakter sind sehr gut herausgearbeitet und so geht es auch nicht um die reine Aufklärung des Falles, sondern vor allem um den psychologischen Aspekt und den Gründen, die zu dem Drama geführt haben. Sehr schön in die Geschichte integriert ist die Spannung, die zwischen Tessa Ravens und Hauptkommissar Koster herrscht. Seit dem abrupten Ende ihrer Affäre begegnen sie sich hier erstmals unverhofft wieder und so haben sie außer dem Fall König auch noch ihren persönlicher Konflikt zu lösen. Fazit „Es wird kein Morgen geben“, ist ein psychologisch raffiniert aufgebauter Krimi, der mit etlichen überraschenden Wendungen, Spannung ab der ersten Seite bietet. Wer sich nicht nur für die Auflösung eines Falles, sondern auch für den psychologischen Hintergrund interessiert, kommt hier voll auf seine Kosten.

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Angélique Mundt – Denn es wird kein Morgen geben Ein neuer Fall für die Hamburger Therapeutin Tessa Ravens: Als der beliebte Feuerwehrmann Martin König verschwindet, wird Psychotherapeutin Tessa Ravens vom Kriseninterventionsteam gebeten, sich um die Frau des Vermissten zu kümmern. Schnell findet Tessa heraus, dass dahinter Explosives steckt: König verschwand nach einem heftigen Streit mit seiner Frau. Die hatte auf seinem PC Fotos der gemeinsamen Tochter gefunden. Fotos, die ein Vater nie von seiner Tochter machen sollte. Dann wird Martin König tot aufgefunden. Hauptkommissar Koster übernimmt die Ermittlungen, ohne zu wissen, dass auch Tessa in den Fall involviert ist. Seit ihrer kurzen Affäre vor über einem Jahr herrscht Funkstille zwischen den beiden. Nun müssen sie sich zusammenraufen, in einem Fall, der beide bis an ihre Grenzen bringt. Zur Autorin: Angélique Mundt wurde 1966 in Hamburg geboren. Nach ihrem Studium der Psychologie arbeitete sie lange in der Psychiatrie, bevor sie sich 2005 als Psychotherapeutin mit einer eigenen Praxis selbstständig machte. Sie arbeitet ehrenamtlich im Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuz, das Menschen bei potentiell traumatisierenden Ereignissen „Erste Hilfe für die Seele“ leistet. „Denn es wird kein Morgen geben“ ist nach „Nacht ohne Angst“ ihr zweiter Roman in der Serie um die Psychotherapeutin Tessa Ravens und Hauptkommissar Torben Koster. Angélique Mundt lebt in Hamburg. Fazit: Wer jetzt einen ganz typischen Lokalkrimi mit verwurzelten Einheimischen und skeptischen Fremden oder viel Lokalorit mit Landschafts- oder Stadtbezeichnungen erwartet, der kommt nicht auf seine Kosten. Einige Hamburger Plätze und sogar einmal Bergedorf werden erwähnt, aber das war es auch schon. Dafür ist deutlich zu spüren, dass Angélique Mundt als Psychotherapeutin tätig ist. Zwangsgedanken, Kindesmissbrauch, Mord und Selbstmord sind Themen in dem Krimi. Aber keine Sorge, zartbesaitete Leser müssen keine übertriebenen, aufgebauschten Beschreibungen erwarten. Die Autorin ist ja vom Fach und schildert den Kindesmissbrauch sowie die daraus resultierenden Folgen für die ganze Familie sehr gekonnt. Die Familie König führt eigentlich ein perfektes Leben mit Haus und Garten in Sasel. Der Ehemann ist überall bekannt als Feuerwehrmann sowie Rettungsassistent und die Ehefrau kümmert sich daheim liebevoll um die kleine Tochter. Die scheinbar heile Welt wird jäh beendet, als Martin König vermisst und anschließend tot aufgefunden wird. Elisabeth König wird mit Dingen konfrontiert, die ihre Ehe in einem ganz anderen Licht erscheinen lässt. Das Geheimnis um den Ehemann und dessen Kreise wird spannend von der Autorin aufgebaut und lange wird nicht klar, wer mit in die Geschichte verstrickt ist. Die Psychotherapeutin Tessa Ravens kommt geschult zur Krisenintervention zum Einsatz und steht der erschütterten Ehefrau von Beginn an in der seelischen Extremsituation bei. Auch eine kleine Liebelei zwischen Tessa und Koster wird in dem Krimi untergebracht – darauf hätte die Autorin aber auch gerne verzichten können, weil es m.E. wie die Geschichte um den jungen Vater, Dominic Gerber, mit seinen Zwangsgedanken, zu viel Raum einnimmt. Ich vergebe zusammenfassend vier von fünf Sternen. Vielen Dank an das Bloggerportal von Randomhouse für die Zusendung des Buches. Weitere Rezensionen findet ihr in der Rubrik „Rund ums Buch“. Eure HeidivomLande

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Als der beliebte Feuerwehrmann Martin König verschwindet, wird Psychotherapeutin Tessa Ravens vom Kriseninterventionsteam gebeten, sich um die Frau des Vermissten zu kümmern. Schnell findet Tessa heraus, dass dahinter Explosives steckt: König verschwand nach einem heftigen Streit mit seiner Frau. Die hatte auf seinem PC Fotos der gemeinsamen Tochter gefunden. Fotos, die ein Vater nie von seiner Tochter machen sollte. Dann wird Martin König tot aufgefunden. Hauptkommissar Koster übernimmt die Ermittlungen, ohne zu wissen, dass auch Tessa in den Fall involviert ist. Seit ihrer kurzen Affäre vor über einem Jahr herrscht Funkstille zwischen den beiden. Nun müssen sie sich zusammenraufen, in einem Fall, der beide bis an ihre Grenzen bringt. Interessanter Klappentext und gute Umsetzung bereiten durchaus ein Lesevergnügen. Zum Inhalt selbst will ich an dieser Stelle gar nicht mehr viel sagen, das ist oben schon gut zusammengefasst. Insgesamt eine wirklich schöne Idee, die auch spannend und fesselnd umgesetzt wird. Die Charaktere sind klasse. Authentisch und haben auch eine gewisse Tiefe, passend zum Buch. Am meisten gefallen hat mir, dass das Buch immer wieder spannende und unerwartete Wendungen hatte. Super! Fazit: Tolle Idee, gut umgesetzt! Passt prima.

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Tessa Ravens soll die Frau eines verschwundenen Feuerwehrmannes betreuen, der dann später tot aufgefunden wird. Als kompromittierende Fotos auftauchen wird Tessa tiefer ins Geschehen gezogen und macht den Fall wieder zu ihrem eigenen. Nebenbei betreut sie noch den zwangsgestörten Dominik, der Angst hat, seiner Tochter etwas anzutun. Jede Menge zu tun also für die Psychotherapeutin! Tessa Ravens ist wieder da. Nach „Nacht ohne Angst“ präsentiert uns die Autorin nun den zweiten Fall für die Psychotherapeutin, die der Polizei oft einen Schritt voraus ist, sich damit aber auch selbst in Gefahr begibt. Klingt jetzt etwas klischeemäßig, ist es auch, aber dennoch lässt sich der neue Krimi von Angélique Mundt sehr gut und flüssig lesen. Und wartet dann auch noch mit einer Überraschung auf. Einige Verdächtige tauchen auf und die Autorin lässt uns lange im Ungewissen wer denn nun wirklich der Täter ist. Das Ende hätte ich mir dann doch ein klein wenig anders gewünscht, aber insgesamt habe ich das Buch sehr gern gelesen und wurde auch mit den Charakteren schnell warm. Die Liebesgeschichte zwischen Torben und Tessa kann wieder aufleben, wobei ich hier einige Schwächen gefunden habe und nicht ganz so einverstanden mit dem Handeln der Protagonisten war. Besonders gut gefallen hat mir die kleine Amelie und wie sie versucht, mit dem Tod ihres Vaters umzugehen und ihn wieder herbeizuholen. Hier wird die ganze Tragik des Buches spürbar und der Leser ist gezwungen, mitzuleiden. Negativ empfand ich die Handlung mit Dominik, die hätte es nicht gebraucht, die füllte in meinen Augen nur die Seiten, auch wenn hier die ganze Erfahrung der Autorin in Psychologie spürbar wurde. Aber sie wirkte wie künstlich eingeflochten und passte nicht zur Kriminalgeschichte. Fazit: Sehr gut zu lesender Krimi mit kleineren Schwächen, der dennoch hervorragend unterhält.

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Nach einem Streit mit seiner Ehefrau verschwindet der Feuerwehrmann Martin König. Die Psychotherapeutin Tessa Ravens wird gebeten, sich um dessen Tochter und Ehefrau zu kümmern. Tessa erfährt, dass König`s Ehefrau auf dessen Computer Fotos der gemeinsamen Tochter gefunden hat, die weit über normale Schnappschüsse rausgehen. Kurz darauf wird Martin König tot aufgefunden und Hauptkommissar Koster übernimmt die Ermittlungen. Koster fällt aus allen Wolken, als er erfährt, dass auch Tessa, die schon vor über einem Jahr an einem Fall mit ihm zusammengearbeitet hat, in dem Fall involviert ist. Da die beiden seit dieser Zeit keinerlei Kontakt mehr hatten, müssen sie sich erstmal wieder zusamenraufen. Endlich, endlich durfte ich wieder von Tessa Ravens und Torben Koster, den beiden symphatischen Ermittlern, lesen. Nach dem Debüt, "Nacht ohne Angst" von Angelique Mundt, war mir klar, dass ich auch den zweiten Fall verfolgen muss. Wie schon in Bd. 1, gelingt es der Autorin einmal mehr, den Leser schnell ans Buch zu fesseln, was nicht zuletzt an den perfekt ausgearbeiteten Protagonisten liegt. Der Leser bekommt wieder Einblick in die Arbeit der Psychotherapeutin Tessa Ravens, die Mitglied des KIT ( KrisenInterventionsTeam) ist und neben der eigentlichen Story noch einen zweiten Fall behandelt, der nicht weniger spannend ist. Torben Koster wird als sehr guter Ermittler aber auch als verletzlicher Mann dargestellt, der Ehe-Probleme hatt(e) und relativ unsicher im Umgang mit Tessa ist. Alte Gefühle wallen wieder auf und bald wird im klar, dass Tessa ihm immer noch sehr viel bedeutet. Stellt sich nur die Frage, ob das andersrum auch so ist.... Dann ist da noch mein absoluter Liebling! Torben Koster`s Kollege Liebetrau, der passenderweise den Spitznamen "Liebchen" weg hat! Wie schon in Bd. 1, war mir dieser Charakter wieder sehr schnell ans Herz gewachsen. Auch Paul Nika, Tessa`s Kollege aus der Klinik und Sascha, Tessa´s Bruder, sind wieder mit von der Partie, worüber ich mich sehr gefreut habe. Es gibt nicht einen Protagonisten, der mir unsymphatisch ist und so war es irgendwie wie wieder nach Hause kommen. Die Story um den toten Martin König, dessen Ehefrau Elisabeth und der kleinen Tochter Amelie, ist von Seite 1 an spannend aufgebaut. Die Verzweiflung der Ehefrau, die sich die Schuld am Verschwinden ihres Mannes gibt und die Erkenntnis, dass ihr Ehemann mutmaßlich ihre gemeinsame Tochter missbraucht hat ist authentisch geschrieben und war für mich eindrücklich spürbar. Die Autorin baut hier einen Krimi auf, der den Leser geschickt auf falsche Fährten lockt. Was haben König`s Kameraden in der Feuerwache zu verbergen? Wie steht es um gemeinsame Freunde des Ehepaars? Amelie schweigt, denn sie hat mit ihrem toten Vater ein Geheimnis, das um keinen Preis erzählt werden darf. Das alles deutet auf schwierige Ermittlungen hin. Gerade Tessa hat ein persönliches Interesse dem kleinen Mädchen und ihrer Mutter zu helfen und setzt dabei Himmel und Hölle in Bewegung. Angelique Mundt versteht es den Leser Einblicke in die Arbeit einer Psychotherapeutin zu geben, die unwahrscheinlich interessant und sehr fesselnd sind. Der zweite Fall der Psychotherapeutin, der in dem Buch behandelt wird, hat mich sehr gefesselt und ich habe mitgefiebert und mit dem Patienten mitgelitten, denn seine Probleme liegen in einem psychologischem Problem, welches ich mir für mich oder meinem engesten Umfeld noch nicht mal vorstellen mag. Das dramatische Ende des Krimi`s hat mich fassungslos gemacht und ich wäre im Leben nicht auf diese Auflösung gekommen! Jetzt habe ich aber genug zur Story erzählt! Wenn jemand mit der Reihe von Angelique Mundt um das Ermittlerduo Koster/Ravens beginnen mag, empfehle ich mit Band 1, "Nacht ohne Angst" zu starten. Band 1 und Band 2 sind zwar beide in sich abgeschlossen, jedoch geht die Autorin in "Denn es wird kein Morgen geben" sehr auf die Ereignisse, die sich im ersten Band abgespielt haben, ein. Ich freue mich eine weitere Reihe für mich entdeckt zu haben und noch mehr freue ich mich, wenn ich Band 3, der hoffentlich nicht allzu lange auf sich warten lässt, in den Händen halten darf! Krimifans werden bei der Lektüre voll auf ihre Kosten kommen und deshalb gibt`s von mir eine absolute Leseempfehlung!

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