Leserstimmen zu
Brennende Schwerter

Morgan Rhodes

Die Falling-Kingdoms-Reihe (2)

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Nachdem der König Gaius mithilfe seiner Tochter in einem alles entscheidendem Kampf die drei Königreiche besiegt und unter seine Macht gestellt hat, ist es das Ziel diese Stellung auch zu halten. Doch es gilt auch größere Ziele zu erreichen, die nur mit Hilfe der Essenzen im Bereich des Möglichen liegen. Währenddessen bildet sich eine Rebellengruppe unter dem Volk, die mit ihren Anschlägen auf den Adel nicht zurück halten. In diesem gesamten Chaos um die Macht und auch um die Magie, ist nie klar, wem man nun eigentlich trauen kann und niemand scheint stets einer Ansicht treu zu bleiben. Die Handlung entwickelt sich in hoher Geschwindigkeit in ungeahnte Ausmaße. Zu Beginn versucht der König mit aller Macht seinem neuen Volk weiß zu machen, dass er ein großherziger Mensch ist, um im Nachhinein die Arbeit an einer Blutsstraße, die die Stadt angeblich vereinen soll, wie einen Akt der Volksliebe aussehen lassen soll. Cleo, die nun gefangen in ihrem einst eigenen Schloss lebt, sieht sich in der Zwickmühle. Ihr Ziel ist es ihren Thron zurück zu erobern und ist sich dabei nicht sicher, ob und wem sie auf ihrer Mission vertrauen soll, denn der Tod ihrer gesamten Familie und ihrer ersten Liebe Theon hat sie um einiges altern lassen. Aus dem einst nur schönen Mädchen ist eine ernstzunehmende Gegnerin geworden. Nachdem der Krieg gewonnen ist, scheint Magnus das Leben als zukünftiger Thronfolger über das gesamte Königreich genießen zu können, jedoch ist er immer noch schwer davon getroffen, wie seine Stiefschwester auf sein Liebesgestädnis reagierte. Die Situation wird des weiteren außerdem dadurch erschwert, dass das Mädchen, was Elementia beherrscht nach dem Krieg mysteriöser Weise in einen komatösen Schlaf gefallen ist, aus dem sie nicht zu erwachen scheint. Diese Hilflosigkeit nutzt der König und setzt seinen Sohn zu jeder Zeit als seinen persönlichen Handlanger ein. Derweil hegt Jonas Agallon immer noch Rachegedanken dem König gegenüber und vereint eine Truppe Gleichgesinnter. Als Leser hat man nie tatsächlich das Gefühl etwas vorhersehen zu können, geschweige denn, einen Charakter tatsächlich einordnen zu können, denn von Seite zu Seite scheinen immer mehr Intrigen aufgedeckt zu werden und jeder für sich lässt seine Gefühle langsam zu. Neben den Protagonisten haben sich aber auch vor allem die eher unscheinbaren Personen weiter entwickelt und treten in diesem zweiten Band in den Vordergrund. Die Kapitel sind wie bisher einzelnen Charakteren und dessen Schauplätzen gewidmet, sodass die Sicht auf die aktuelle Lage sich stetig ändert. Der große Unterschied besteht jedoch darin, dass nun im zweite Band auch aus der Sicht der Wächter erzählt wird. Diese werden nun vor ein Problem gestellt, da sie ohne die Hilfe der verlorenen Elementia nicht mehr lange überleben können und somit jeder für sich die Hilfe in der Menschenwelt durch Besuche in Träumen findet. Zusammenfassend handelt es sich hierbei somit um eine mehr als gelungene Fortsetzung, die meiner Meinung nach den vorhergehenden Roman sogar noch übertrifft. Dieses Buch ist jedem zu empfehlen, der sich auch nur in irgendeiner Weise für Fantasy interessiert, aber auch denen, die eventuell sonst nicht von diesem Genre angetan sind. Dieses Buch verbindet für mich in perfekter Weise die unterschiedlichsten Charaktere mit einer unvorhersehbaren einzigartigen Handlung. Wie auch schon beim ersten Band kann ich die Fortsetzung kaum abwarten!

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Es geht grandios weiter. Der zweite Teil dieser Reihe, übertrifft meiner Meinung nach sogar den ersten. Da man mittlerweile die Hauptpersonen der Handlung und das Land ganz gut kennt. Es kommt zwar der ein oder andere Charakter hinzu, jedoch hatte ich schnell raus wer er ist und wo er hingehört. Es ist ein Buch voller Liebe, Intrigen, Hass und Verrat. Niemand ist das was er zu sein scheint. Zwischendurch wer ich ein paar Mal richtig traurig wenn es zum Beispiel so aussah als würde ein geliebter Charakter sterben aber auch wenn es für die Rebellen oder Cleo einen Rückschlag gab. Zudem gab es immer wieder Wendungen oder Ereignissen mit denen ich überhaupt nicht gerechnet habe. So etwas find ich immer besonders gut. Die komplette Rezension könnt Ihr gerne wie immer auf mienem Blog www.steffiskreativeobsession.blogspot.de Nachlesen. Eure Steffi

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Achtung – es handelt sich um den zweiten Band einer Reihe, inhaltliche Spoiler zum Vorgänger sind vorhanden Nachdem der Blutkönig ganz Mystica erobert hat, versucht er, die Bürger in Sicherheit zu wiegen. Seine grausamen Taten werden vertuscht, die Rebellen verfolgt und Prinzessin Cleo dem Blutprinzen Magnus versprochen, um das auranische Volk zu besänftigen. Notgedrungen spielt Cleo die Lüge mit, während in ihr der Hass brodelt. Unerbittlich sucht sie nach einer Lösung, ihren Thron zurückzubekommen. Mit dem Rebellenführer Jonas, ihrem einstigen Feind, scheint sich eine Möglichkeit zu eröffnen... Die Handlung setzt nahtlos an die Ereignisse des Vorgängers, Flammendes Erwachen, an. Vorwissen ist auf jeden Fall erforderlich, da die Handlung sehr komplex ist und auf die Handlungsstränge verschiedenster Personen zurückgegriffen wird. Der Erzählstil wird beibehalten – aus der Er-Perspektive erfährt der Leser im Wechsel, was die verschiedenen Figuren gerade tun und denken. Der Gesamtüberblick über die vielschichtige Handlung wird dadurch gewährleistet. Ebenso wird die Entwicklung der einzelnen Charaktere nachvollziehbar. Nachdem im ersten Band bereits viele der agierenden Figuren gestorben sind, kommen nun neue Charaktere hinzu, die die bekannten Hauptfiguren unterstützen. Doch Morgan Rhodes’ Drang, ihre Figuren zu ermorden, setzt sich weiter fort. Viele verlieren ihr Leben – viele namenlose, aber auch etliche Figuren, die eine – mal größere, mal kleinere – Rolle in der Handlung einnehmen. Dabei kommt der Tod vieler Charaktere überraschend und unerwartet, schockiert oftmals auch, doch da die Handlung direkt weitergeht, hat man kaum Zeit, den Schock zu verdauen. So kommt auch die Trauer in vielen Momenten sehr kurz, egal wie nah sich die Figuren gestanden haben mögen, sodass die Emotionen hier teilweise auf der Strecke bleiben. Cleo habe ich bereits im ersten Band liebgewonnen. Ihre Entwicklung von der verwöhnten Prinzessin zur mutigen Kämpferin setzt sich weiter fort. Ein wenig schwierig ist für mich ihre Beziehung zu den verschiedenen Männern. Hatte sie doch im letzten Band gerade erst jemanden verloren... hier habe ich schon eine Vermutung, was die folgenden Bände betrifft und bin gespannt, ob ich richtig liege. Die Handlung ist insgesamt sehr spannend. Sie ist dramatisch und actionreich, sehr brutal und blutig und oftmals überraschend. Nur wenige Ereignisse lassen sich vorhersehen. Machtgier und Intrigen setzten sich fort und auch die Magie bleibt ein zentrales Thema, wobei die übernatürlichen Ereignisse im Vergleich zum Vorgängerband zunehmen. Eigentlich ist die Handlung unglaublich ereignisreich – allerdings gibt es immer wieder Sprünge in der Geschichte, es vergehen mal hier mal da ein oder zwei oder auch drei Wochen, ohne dass die Figuren ihrem gesetzten Ziel näher kommen, sodass manchmal der Eindruck entsteht, die Handlung kommt nicht so richtig voran. Dann wieder überschlagen sich die Ereignisse, Spannung und Tempo nehmen wieder zu, sodass die Lücke im nächsten Moment vergessen ist. Die Geschichte konnte mich auf jeden Fall absolut fesseln. Es ist schwer, das Buch aus der Hand zu legen, weil man immer wissen möchte, welches Hindernis als nächstes auf die Figuren wartet. Am Ende der Handlung bleibt alles offen. Zum Glück liegt Teil 3 schon bereit. Spannende, überraschende und eigentlich emotionale Fortsetzung, bei der aufgrund der vielen aufeinanderfolgenden Ereignisse die Gefühle an manchen Stellen auf der Strecke bleiben. Tolle Weiterentwicklung der Charaktere – vor allem Cleo und Magnus. Einblicke in die Geschichte des Kontinentes ergänzen das Bild der komplexen, facettenreichen Fantasywelt.

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Inhalt Cleiona sucht verzweifelt nach einem Weg die Elementia zu finden, um ihren Thron zurück zu erobern. Doch bleibt sie bis dahin machtlos und der Grausamkeit König Gaius´ausgesetzt. Während ihrer Hochzeitsreise durch die drei Länder Myticas, versucht sie mehr über diese Magie heraus zu finden und stößt dabei auf ein steinernes Zahnrad. Die Rebellen versuchen währenddessen dem limeranischen Königshaus zu schaden, scheitern jedoch bei zwei Angriffen spektakulär. Der letzte Angriff endet in Flammen und Blut. Hat König Gauis letztendlich tatsächlich gewonnen? Oder kann es Cleiona gelingen die Lage noch zu retten, indem sie die limeranische Prinzessin Lucia auf ihre Seite zieht? Meine Meinung Ein Buch, dass mich an so vielen Stellen frustriert hat. Aber nicht auf unangenehme Weise. Ich habe so oft gedacht "Nein, bitte nicht.". Manchmal leider doch, aber manchmal gab es wundervolle Wendungen. Und das Ende lässt mich erneut frustriert zurück, frustriert, nicht weiter lesen zu können. Es hat mir großen Spaß gemacht Cleiona und Jonas durch ihre Welt zu begleiten. Und obwohl ich zu viele sterbende Figuren in Büchern normalerweise nicht mag: Ich habe dieses Buch trotzdem verschlungen! Es hat sich absolut angenehm lesen lassen, für mich gab es keine Längen und ich habe nie das Bedürfnis verspürt Seiten oder gar Passagen zu überspringen, wie bei manchen anderen Büchern. Einfach ein Buch, das mich absolut gefesselt hat! Fazit Für Fans von Fantasy und Magie, spannenden Büchern,.. eine absolute Leseempfehlung. Falling Kingdoms ist bisher eine Reihe, die mich absolut fesselt. Mit großer Spannung und Hoffnung erwarte ich den dritten Band. Ich vergebe volle 5 Sterne!

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„Der Tod warf einen langen Schatten über die Ödnis Paelsias.“ – Erster Satz Die Aufmachung: Bis auf die Tatsache, dass ich den Titel "Brennende Schwerter" nicht ganz nachvollziehen kann, gefällt mir die Aufmachung sehr gut, weil die Bücher sich durch das gleiche Cover miteinander in Verbindung bringen lassen. Mein Oberaufreger: Leider musste ich bei meinen Recherchen zum dritten Band feststellen, dass ich kein Cover finden konnte, dass zu diesem beiden Büchern passt. So drängt sich mir leider die Vermutung auf, dass die Reihe nochmal mit anderem Cover verlegt wird und ich keinen dritten Band mit ähnlichem Cover bekomme. Der Plot: "Dunkle Zeiten sind angebrochen im Reich des Westens. Mit einer blutigen Schlacht hat Tyrann Gaius, König von Limeros, die angrenzenden Königreiche Auranos und Paelsia unter seine Schreckensherrschaft gebracht. Für die junge Cleo, Thronfolgerin von Auranos, scheint die Lage aussichtslos. Während ihr Volk erbarmungslos unterdrückt wird, ist sie eine Gefangene in ihrem eigenen Palast und wird zur Verlobung mit Magnus, Gaius' kaltherzigem Sohn, gezwungen. Doch in Cleo wächst Hoffnung, denn in ihrem früheren Feind Jonas von Paelsia findet sie unerwartet einen Verbündeten. Gemeinsam fassen sie einen gefährlichen Plan: König Gaius zu töten und die Freiheit zurückzuerobern." Ich war total überrascht, wie spannend sich die Geschichte entwickelt hat und habe wirklich gefeiert, weil ich den zweiten Band viel besser fand als den ersten. Der Einstieg viel mir ziemlich leicht, was aber auch daran liegen mag, dass ich die Ereignisse aus dem ersten Band noch ziemlich gut abrufen konnte, da ich ihn erst vor kurzem gelesen hatte. Im weitern Verlauf haben sich die Ereignisse ziemlich häufig überschlagen und ich bin schier wahnsinnig geworden, weil die Perspektive oft dann gewechselt wurde, wenn es richtig spannend war. Das hat natürlich dazu geführt, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte und mich wie eine Wühlmaus durch die Seiten gewuselt habe. Und das Ende? Gut es war diesmal nicht ganz so dramatisch wie im ersten Band, aber durchaus ein schöner Abschluss für ein Buch. Natürlich wurden auch einige Fragen offen gelassen, die übermäßig Lust auf die Fortsetzung machen. Die Charaktere: Die Protagonisten haben mir in diesem Teil viel besser gefallen, als im ersten. Es wurden mehr Facetten gezeigt und sie haben sich fast alle toll entwickelt. Hatte ich im ersten Band noch das Gefühl, dass die Hauptcharaktere ein Haufen unreifer Teenager sind, konnte ich mich jetzt davon überzeugen, dass sie mit ihren Aufgaben und der Situation gewachsen sind. Die Umsetzung: Der Schreibstil ist super leicht und total umgänglich. Man fliegt nur so durch Seiten. Die Autorin macht die Dinge nicht zu kompliziert und man kann sowohl der Handlung als auch den Formulierungen leicht folgen. Fazit: Wo ich beim ersten Band noch ein wenig verhalten war, schreie ich nun nach mehr. Die Falling Kingdoms-Reihe hat sich schon jetzt einen Ehrenplatz in meinem Regal verdient. Aus diesem Grund gibt es eine ganz klare Leseempfehlung ;) Vielen Dank an den Goldmannverlag für das Rezensionsexemplar. Ihr habt mir damit die Woche gerettet.

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Gestern habe ich Brennende Schwerter zu Ende gelesen. Es hat mir wie Teil eins auch sehr gut gefallen. Einige Handlungen sind jedoch etwas kurz gekommen und waren irgendwie schlecht nachvollziehbar und etwas unpassend finde ich. Aber es ist eine tolle Story, die sehr sehr gut uns fesselnd geschrieben ist. Leider kommt Teil 3 erst im Januar raus und jetzt muss ich eeewig warten!!

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Worum geht's? Der König von Limeros hat sich ganz Mytica unterworfen. Vom eroberten Schloss in Auranos aus versucht er, alles unter seine Kontrolle zu bringen. Dazu gehört auch der Plan, seinen Sohn Magnus mit Cleo, die nun Thronfolgerin von Auranos ist, zu verheiraten, um das Wohlwollen des Volkes zu gewinnen. Doch Cleo glaubt, noch einen Trumpf gegen den König Gaius in der Hand zu haben: den mysteriösen Ring, den ihr Vater ihr vor seinem Tod anvertraute. Nur wie soll sie mehr darüber in Erfahrung bringen? Um ihren Feind zu vernichten, kommt es sogar zu einem Bündnis zwischen ihr und Jonas, der inzwischen eine Gruppe von Rebellen anführt. Können sie gemeinsam die gnadenlose Herrschaft des Blutkönigs beenden? Was mich neugierig gemacht hat: Band 1 hat mir schon sehr gut gefallen. Wenn man einmal in die Welt von Mytica eingetaucht ist, kommt man nicht mehr davon los und will wissen, wie es für die vielen Figuren ausgehen kann - selbst wenn man weiß, dass es keine Chance auf ein gutes Ende für alle gibt. Wie es mir gefallen hat: Auch die Fortsetzung von "Flammendes Erwachen" hat es in sich. Relativ nahtlos wird an das bisherige Geschehen angeknüpft. Da ich die beiden Bände recht zeitnah nacheinander gelesen habe, hatte ich auch keine Schwierigkeiten wieder hineinzukommen. Ich denke aber, dass man auch, wenn eine längere Pause dazwischen liegt, schnell wieder reinfindet. Zu den personalen Erzählern aus dem ersten Teil melden sich hier noch weitere zu Wort, so z.B. die mutige Rebellin Lysandra oder der Blutkönig Gaius selbst. Die vielen Wechsel stören den Lesefluss überhaupt nicht, sondern steigern die Spannung nur noch. So verfolgt man die Geschichte aus vielen Blickwinkeln mit, weiß oft mehr als die Figur, mit der man gerade unterwegs ist, und bleibt immer am Ball. Die Charaktere sind vielschichtig und nie einfach nur platt gut oder böse. Sie alle haben Hintergründe und starke Motive. Obwohl es keine endlosen Beschreibungen gibt, hatte ich immer klare Bilder von den Schauplätzen und Szenen vor Augen. Man wird nie aus der Geschichte geworfen, weil einem etwas unrealistisch erscheint, wie es bei Fantasy ja durchaus leicht passieren kann, wenn der Autor etwas zu sehr an den Haaren herbeizieht. Das tut Morgan Rhodes nie. Ein ganz kleiner Kritikpunkt ist für mich, dass Übergänge zwischen verschiedenen Szenen manchmal etwas ruckartig sind. Gerade noch bei den Gedanken einer Figur kommt ein Zeitsprung ohne Absatz und man muss erst mal kurz durchatmen, um dem folgen zu können. Es ist aber auch nicht so, als ob das ständig vorkommt, es hat mich nur ab und zu aufmerken lassen. (Für wen) Lohnt es sich? Für Fantasyfans lohnt sich die Reihe auf jeden Fall, denn sie bietet alles, was man sich von einer solchen Geschichte wünscht. Manche Szenen sind recht brutal, sodass unter 15/16-Jährige vielleicht nicht unbedingt zur Zielgruppe gehören. Band 1 sollte man auf jeden Fall kennen, da sonst zu viele Zusammenhänge fehlen, die auch nicht noch mal besonders ausführlich aufgegriffen werden. In einem Satz: Eine alles andere als enttäuschende Fortsetzung, die genauso viel Spaß macht wie ihr Vorgänger.

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Der Blutkönig hat seinem Namen alle Ehre gemacht und durch eine blutige und brutale Schlacht Auranos und Paelsia erobert. Die junge Prinzessin und Thronfolgerin von Auranos Cleo ist fortan die Gefangene und Spielfigur des blutrünstigen Königs. Sie wird gezwungen sich mit dem gefühlskalten Magnus zu verloben. Cleo muss mit ansehen, wie ihr Volk versklavt und belogen wird. Doch Cleo weigert sich aufzugeben und schmiedet mit ihrem einstigen Feind, dem Rebell Jonas einen Plan, um ihr Volk von der Schreckensherrschaft zu befreien. ,,Brennende Schwerter“ knüpft inhaltlich nahtlos an den Vorgängerband an. Erneut stehen vor allem politische Intrigen im Vordergrund, denn nun muss es dem Blutkönig gelingen an der Macht zu bleiben . Es gibt nur wenige Kampfszenen, aber dafür viele Pläne und geheime Bündnisse. Im zweiten Band nimmt die Magie eine wesentlich wichtigere Rolle ein. So werden in ,,Brennende Schwerter“ die Geheimnisse rund um die Wächter nach und nach gelüftet. Erstmalig erhält man Einblicke in die Lebenswelt der Wächter und schnell wird klar, dass sich die Wächter nicht unbedingt einig sind und jeder sein eigenes Ziel verfolgt. Auch auf Lucias magisches Talent wird deutlich mehr eingegangen und man erkundet zusammen mit der Protagonistin ihre magischen Fähigkeiten. Wie schon im Vorgängerband wird das Geschehen aus der Sicht der verschiedenen Protagonisten wie z.B. Jonas geschildert. Jedoch gibt es auch wenige Kapitel aus der Sicht eines Wächters, diese Perspektive gab mir die Möglichkeit mehr über die Magie und die Welt der Wächter zu erfahren. Durch die verschiedenen Perspektiven erhält man einen vielfältigen Einblick in die Intrigen und Pläne der einzelnen Parteien. Zudem überschneiden sich die einzelnen Handlungsstränge der Protagonisten stellenweise und der Autorin gelingt es, die Ereignisse und Situation wirklich gelungen aus verschiedenen Perspektiven darzustellen. Geschickt führt Morgan Rhodes neune Charakter ein und man erfährt durch die neuen Figuren noch mehr über die gefährliche Zeit in den Königreichen. So wird durch die neue Figur Lysandra verdeutlicht, wie grausam der Blutkönig ist und was passiert, wenn man sich weigert seine Befehle zu befolgen und sich seinem Streben nach Macht in den weg stellt. Der Blutkönig Daius nimmt in ,, Brennende Schwerter“ einen deutlich größeren Part ein und so herrscht im zweiten Band eine wesentlich düstere Atmosphäre als im ersten Teil, da der König seinem Namen alle Ehre macht. Er scheut nicht davor hunderte von Menschen qualvoll sterben zu lassen um sein ehrgeiziges Ziel zu erreichen und auch seine Familie muss stark unter dem Tyrannen leiden. Die Protagonisten sind allesamt dazu gezwungen sich unter extremen Bedingungen zu verändern und vor allem erwachsen zu werden. Cleo macht eine deutliche Veränderung durch und wirkt wesentlich erwachsender, auch wenn stellenweise der jugendliche Trotz aus ihr spricht. Gerade in diesem Band wird deutlich, wie sehr Magnus seinen Vater verachtet und er die Entscheidungen seines Vaters nicht gut heißt. Er traut sich jedoch nicht gegen seinen Vater offen zu rebellieren, da er Angst vor den Konsequenzen hat. Auch Lucia verändert sich stark. Sie wird von dem netten und naiven Mädchen zu einer sehr ambivalenten jungen Frau. Einerseits hat sie Angst vor ihrer eigenen Macht und andererseits genießt sie es ihre Magie auszuüben und andere damit zu verletzten oder zu demütigen. Leider habe ich mich in diesem Band etwas schwer mit Jonas getan, da er einfach zu oft wirklich sehr naive und nicht nachvollziehbare Entscheidungen getroffen hat. Er hat damit das Leben vieler Menschen riskiert und hätte durch einige logische und taktischen Entscheidungen wesentlich mehr erreichen können. Er wirkt teilweise einfach wie ein kleiner Junge, der mit der ungerechten Welt hadert und am liebsten mit dem Fuß aufstampfen würde. Alles in allem konnte mich auch der zweite Teil der ,,Falling kingdoms“ Reihe begeistern. Endlich habe ich tiefere Einblicke in die Magie der Wächter erhalten und die neuen Hintergrundinformationen verleihen der Welt endlich einen magische Note. Jedoch ist ,,Brennende Schwerter“ etwas schwächer als der Vorgänger, da ich Jonas als wirklich sehr anstrengend empfunden habe und ich mir bei ihm etwas mehr tiefe gewünscht hätte.

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