Leserstimmen zu
Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat

Gavin Extence

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eBook
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Eigene Meinung  Alex Woods, ist ein liebenswürdiger Charakter, den man gerne auf seiner Reise durchs Leben begleitet. Sein Leben handelt von Höhen und Tiefen, die wir alle in unserem Leben mal haben. Vielleicht ist uns Alex deswegen so sympathisch. Doch Alex ist noch ein bisschen anders als wir. Mit 10 Jahren wurde er von einem Meteoriten verletzt. Dadurch wurde er ein ganz besonderer Junge, was aber nicht immer positiv ist. Durch seinen Unfall, bekam er öfter Anfälle, die nicht so gut zu stoppen waren. Somit war er eine gute Zielscheibe für andere Jungs aus seiner Klasse. Doch so negativ es sich auch anhören mag, durch einen Zufall und diesen besagten Jungs, fand er zu Mr. Peterson. Es entwickelte sich eine besondere Freundschaft die am Schluss eine große Hürde überwinden muss, aber um das herauszufinden, müsst ihr es selbst lesen. Fazit Alles in allem kann ich das Buch Erwachsenen und Jugendlichen sehr empfehlen, da es einen tollen Schreibstil, einen sehr ernsten Hintergrund und einen sehr sympathischen Protagonisten hat. ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen. Danke an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.

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Teenie-Kram mit Drogen und „Huch, jetzt wurde ich überrascht?“. Zu oft gehört und zu oft gesehen. Erste Eindrücke sind gefährlich, vor allem, wenn der Klappentext schlicht nicht gut gewählt ist. Darunter leidet auch „Das unerhörte Leben des Alex Woods“ von Gavin Extence. Ein Buch, das ganz besonders ist, aber durch seinen langweiligen Klappentext daran gehindert wird, sein volles Potential zu entfalten. Doch gibt man dem Buch eine Chance, erlebt man eine Geschichte, die positiv aus dem Sumpf der immer gleichen eintönigen Romane heraus sticht. Alex Woods ist ein besonderer Junge, irgendwie. Er hat kein besonderes Talent. Er ist ein normaler Schüler, der an Temporallappenepilepsie leidet. Eine besondere Form der Epilepsie. Das war es auch schon. Wäre da nicht die Geschichte mit dem Meteoriten. Eines Tages brach ein Meteorit durch die Wohnzimmerdecke in Alex‘ Haus, traf ihn am Kopf und knockte ihn aus – hier beginnt eine Geschichte, die ein wenig anders ist. Eine Geschichte über einen Jungen, die nicht in die Jugendbuchabteilung gehört, weil sie so viel erwachsener ist. Im ganzen Buch passiert bis zu einem gewissen Punkt unglaublich wenig und doch so viel. Der Schreibstil ist sehr angenehm, liest sich gut weg, ohne dabei belanglos und langweilig zu werden. Eine Geschichte über einen Jungen, die nicht von Klischees und Teenie-Dramen umgeben und irgendwie anders ist. Als er Mr. Peterson kennenlernt, ändert sich alles. Und genau diese Entwicklung zeigt so wundervoll, dass nicht alle Kinder gleich sind. Nicht jeder kann Bullies die Stirn bieten, nicht jeder findet alte Leute langweilig. Alex Woods beweist all das. Wie schwer es ein Junge hat, der unter seiner Berühmtheit leidet und eigentlich nur alles über den Weltraum und Neurowissenschaften wissen will. Und wie sehr Kinder und Jugendliche unter dem Trieb leiden, es jedem recht zu machen und stets das Richtige zu tun. Das Pacing der Geschichte ist genau richtig, sodass man am Ball bleibt und einfach nicht aufhören möchte zu lesen. Ohne extreme Plottwists, eigenartige Geschehnisse oder einschlägige Charaktere. Die Charaktere sind viel mehr normal, authentisch und greifbar. Fazit: Das Pacing zusammen mit dem großartigen Schreibstil bilden ein fantastisches Buch, das ich in der Art und Weise auch noch nicht gelesen habe. Extence sieht von Klischees ab, was sein Buch unglaublich leicht und angenehm zu lesen macht. Unnötige Dramen und Übertreibungen bleiben aus, weil sie keinen Platz haben. Eine Geschichte, die mit ganz wenig unfassbar viel erzählt.

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Meine Meinung: Dieses Buch ist einfach großartig. Man lernt sehr viel für sein eigenes Leben vor allem was Moral betrifft. Alex ist ein wunderbarer Protagonist, einen besseren hätte man für diese Geschichte nicht wählen könne. Die Freundschaft zwischen Alex und Mr. Peterson ist lustig, traurig, aber vor allem wunderschön. Sie helfen einander, streiten sich und sind teilweise komplett verschieden, aber trotzdem sind sie immer füreinander da und das ist es, was Freundschaft ausmacht. Ich finde den Schreibstil von Gavin Extence sehr toll. Alex leitet einen durch die gesamte Geschichte weshalb alles sehr detailliert ist. Die Art und Weise ist sehr interessant und fesselt einen während des gesamten Romans. Fazit: Ich habe sehr viel gelacht, aber auch geweint. Wenn ihr euch für Freundschaft, Neurologie sowie das Universum interessiert, dann ist das Buch perfekt für euch ❤. Ich kann es nur weiterempfehlen!

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Alex Woods wird an der Grenze in Dover mit über hundert Gramm Marihuana und einer Urne voll Asche festgenommen. Nicht die besten Voraussetzungen, aber er weiß, dass er das Richtige getan hat. Wer wissen will, wie das mit einem Vietnam-Veteranen, Temporallappenepilepsie und Kurt Vonnegut zusammenhängt, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Der siebzehnjährige Alex Woods könnte ein ganz normaler Teenager sein – wären da nicht die unwahrscheinlichen Ereignisse, die zusammengenommen sein Leben ergeben. Die Geschichte wird auf so entspannte Art aus Alex' Sicht erzählt, dass man gar nicht merkt, wie die Seiten verfliegen. Da es um Alex' Kindheit und Jugend geht, ist die Sprache dem angepasst, sodass selbst komplexe philosophische, astronomische und physikalische Themen auf eine Weise aufgearbeitet werden, die auch Laien ein Verständnis ermöglicht. Die Charaktere sind ebenso liebenswert, wie sie skurril sind: Da haben wir zum einen Alex selbst, dessen Leben durch ein sehr unwahrscheinliches Erlebnis komplett verändert wurde; seine esoterische Mutter und den grimmigen, zurückgezogen lebenden Mr. Peterson, in dem Alex einen Freund findet. Dazu kommen diverse weitere Figuren. Sie alle sind sehr liebevoll gezeichnet, ohne dass sie dabei der Lächerlichkeit preisgegeben werden. Alex selbst ist kein neunmalkluger Besserwisser, auch er ist durch seine Perspektive begrenzt und trifft daher hin und wieder vielleicht nicht die besten Entscheidungen – ein weiterer Grund, warum uns das Buch so gut gefallen hat. Der Autor schafft es, die Figuren wirklich menschlich erscheinen und handeln zu lassen. Wir möchten nicht spoilern, daher zum Inhalt nur so viel: Es geht um eine besondere Freundschaft, das Erwachsenwerden und darum, seinen Weg zu finden – auch wenn es dafür notwendig ist, schwierige Entscheidungen zu treffen. Ach, und natürlich noch um Moral, Ethik und das Universum an sich. Wer einen actiongeladenen Roadtrip erwartet, wird von diesem Buch enttäuscht sein. Wer sich aber auf Gavin Extences unaufgeregten Stil einlässt, entdeckt eine Geschichte wie eine Schatzkiste: voll Warmherzigkeit, Wissenschaft und Weisheit. Wer "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" und "All die verdammt perfekten Tage" mochte, wird höchstwahrscheinlich auch Alex Woods in sein Herz schließen. Wir haben es getan, deshalb bekommt "Das unerhörte Leben des Alex Woods" von uns 5 von 5 Sternen.

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Das Buch Taschenbuch: 496 Seiten Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (erschienen am 21. November 2016) Sprache: Deutsch ISBN: 978-3734100987 Genre: Roman, Gegenwartsliteratur Hier könnt ihr es kaufen. Kurzmeinung: Freundschaft entsteht einfach so – das können wir hier in dem Buch super miterleben. Ein schöner Roman über eine außergewöhnliche Freundschaft zweier unterschiedlicher Menschen. Klappentext: Die Geschichte einer unerwarteten Freundschaft, eines ungewöhnlichen Helden und einer unmöglichen Reise Alex Woods ist zehn Jahre alt, und er weiß, dass man sich mit einer hellseherisch begabten Mutter bei den Mitschülern nicht beliebt macht. Und dass die unwahrscheinlichsten Ereignisse eintreten können – er trägt Narben, die das beweisen. Was Alex noch nicht weiß, ist, dass er in dem übellaunigen Mr. Peterson einen ungleichen Freund finden wird. Der ihm sagt, dass man nur ein einziges Leben hat und immer die bestmöglichen Entscheidungen treffen sollte. Darum ist Alex, als er sieben Jahre später mit 113 Gramm Marihuana und einer Urne voller Asche in Dover gestoppt wird, einigermaßen sicher, dass er das Richtige getan hat … Mein Fazit Inhalt: Der junge Alex wird von einem Meteoriten am Kopf getroffen und überlebt dies mit nur einem leichten Schaden an seinem Gehirn. Er muss von nun an mit Epilepsie durchs Leben gehen und wird auch aufgrund seiner dennoch vorhandenen Intelligenz nicht gerade gut von seinen Klassenkameraden behandelt. Er versucht seine Konflikte ohne Gewalt zu lösen, doch eines Nachmittags passiert das Unausweichliche. Als er versucht vor seinen Peinigern wegzulaufen, landet er im Gewächshaus von Mr Peterson. Die Jungs machen dieses kaputt und am Ende muss Alex dafür grade stehen. Doch aus seiner Strafe wird eine tiefe Freundschaft, die zwischen Mr Peterson und ihm entsteht. Die beiden könnten zwar nicht unterschiedlicher sein, dennoch verbindet sie etwas: Die Liebe zum Lesen. Und so kommt es, dass Alex fast sein halbes Leben lang jedes Wochenende bei Mr Peterson verbringt und sie zusammen sogar einen Buchclub gründen. Doch dann stellt sich irgendwann heraus, dass Mr Peterson eine unheilbare Krankheit hat, die ihm nur noch zwei bis drei Jahre Lebenszeit gönnt und hier stellt Alex sich nun selbst vor eine seiner härtesten Proben… Meine Meinung: Das Buch war am Anfang ein wenig langwierig, doch nach einer gewissen Geduld muss ich zugeben, dass es mir mehr und mehr Freude bereitet hat. Ich konnte mich gut in Alex hineinversetzen und konnte viel über seinen Humor und seine Ironie lachen. Auch finde ich hat Gavin Extence den Charakter des Jungen sehr schön präsentiert. Er ist anders als die andren, sehr speziell und doch liebenswürdig. Auch die Geschichte über diese ungewöhnliche Freundschaft und über das Ende dieser ist sehr schön durchdacht und ehrlich. Traurig, aber wahr und für viele vielleicht ein Trost. Alles in allem fand ich das Buch nach einer Weile sehr schön und möchte es euch nur ans Herz legen. Ich bedanke mich hiermit beim Bloggerportal für das Rezensionsexemplar. Bewertung Handlung * * * * * / 5 Romantik * * * * / 5 Charaktere * * * * * / 5 Schreibstil * * * * / 5 Gesamt * * * * / 5

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Alex Woods ist zehn Jahre alt, als das Universum es auf ihn absieht - im wahrsten Sinne des Wortes, denn ein Meteorit stürzt genau ins Kinderzimmer und auf seinen Kopf. Nach zwei Monaten Koma und verschiedenen Operationen ist klar, dass Alex weiteres Leben nicht den konventionellsten Weg gehen wird. Gesegnet mit Epilepsie, einer hellseherisch begabten Mutter und dem Wissen, dass selbst die unwahrscheinlichsten Dinge eintreten können, ist er nicht unbedingt der beliebteste Klassenkamerad. Als er dann durch Zufall den zurückgezogenen und sehr misslaunigen Mr. Peterson kennen lernt, schließen aber genau die beiden eine Freundschaft, die dazu führen wird, dass Alex sieben Jahre später mit 113 Gramm Marihuana und einer Urne voller Asche an der Grenze in Dover gestoppt wird ... Manchmal finde ich deutsche Titel echt doof. Dieser sehr sperrige, wenn auch witzig gemeinte Titel hier zum Beispiel wird dem Buch eigentlich nicht gerecht. "The Universe vs Alex Woods", wie das Original heißt, hat etwas viel schmissigeres und trifft den Erzählton des Romans haargenau. Ich habe das Buch trotz zur Zeit sehr quengelig-anhänglichem Baby innerhlab von zwei Tagen verschlungen, weil einen Alex einfach sofort einfängt. Seine Erzählhaltung ist unprätentiös, selbstironisch und sehr, sehr detailverliebt. Mir hat vor allem auch gefallen, wie man direkt Lust gemacht bekommt, sich auch mal selbst durch das Werk Kurt Vonneguts zu lesen, der jetzt auch direkt auf meiner Leseliste nach vorne katapultiert wurde ;-) Ich hätte bei dem Klappentext nicht direkt erwartet, dass es hier um Sterbehilfe und auch sehr ernste Töne geht, das hat mir extrem gut gefallen, denn Extence nähert sich dem nicht etwa durch einen moralischen Zeigefinger an, sondern gnaz im Stil des Buchs mit einem gewissen Hang zum Sarkasmus, zum Selbstzweifel und zur Tragikomik. Alles in allem also ein richtig gutes Buch, das ich jedem empfehlen würde, der ein bisschen mehr Biss und Gedankenmaterial haben möchte als es andere aktuelle Romane hergeben.

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Alex Woods ist 17 Jahre alt, als er an der Grenze von Dover mit 113g feinstem Marihuana und einer mit Asche gefüllten Urne auf dem Beifahrersitz gestoppt wird. So fängt diese wahnsinnige Geschichte an. Aber wie kam es dazu? Und warum ist sich Alex (wie auch ich als Leser) sicher, genau das Richtige getan zu haben? Dieser Roman beginnt eigentlich mit dem Ende der Geschichte und Alex Woods erzählt dann aus seiner Sicht, wie es dazu kam. Er ist als 10 Jähriger nicht unbedingt das, was man unter beliebt versteht. Um es ganz klar auszudrücken, er ist ein Nerd und ein Eigenbrödler. Seine Mutter hat hellseherische Begabungen und ist Kartenlegerin (was Alex auch nicht gerade zu mehr Coolness verhilft). Dann trifft ihn auch noch aus heiterem Himmel.. nee pssstt das sag ich nicht! Zu seinen Freunden, oder eher Bekannten zählen eher Ärzte als Gleichaltrige. Über Umwege lernt Alex dann den grummeligen und zurückgezogen lebenden Mr. Peterson kennen. Und so unwahrscheinlich es für beide zu Anfang aussah, es entwickelt sich eine Freundschaft und tiefe Verbundenheit zwischen den Beiden. Ein so starkes Band, dass Alex eben genau das tut, was er tut. Was ein Buch! Zu Anfang musste ich mich etwas einlesen, da die Geschichte aus der Sicht von Alex Woods geschrieben ist. Er ist doch sehr speziell und seine Gedankengänge eher untypisch für einen 10 Jährigen. ABER es lohnt sich! Ich wurde immer weiter in die Geschichte hineingezogen und habe mit Absicht Pausen eingelegt um das Ende hinauszuzögern. Dieses Buch ist so warmherzig, so real und doch so abgedreht, dass man diese Kombi nie in ein und demselben Roman vermuten würde. Für mich ein wirkliches Meisterwerk! Hier kann ich nicht weniger geben als 10 von 5 Sternen Und ich lege euch dieses Buch wirklich soo ans Herz! Auf meiner Buch-Hitliste ganz ganz weit oben!

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