Leserstimmen zu
Unsterblich - Tor der Dämmerung

Julie Kagawa

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Allie lebt in einer Welt, die von Vampiren beherrscht wird. Die Menschen dienen nur noch als Vieh und kämpfen ums überleben. Eines schicksalhaften Tages steht Allie jedoch vor der Entscheidung ihres Lebens - Leben oder Sterben? Ein tolles Buch mit einer mitreißenden Atmosphäre, mehr dazu in der Videorezension.

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Die Geschichte von Autorin Julie Kagawa "Unsterblich - Tor der Dämmerung" spielt in einer recht düsteren, sehr gefährlichen Welt in der Zukunft und wird aus der Ich- Perspektive der 17 jährigen Allison Sekemoto erzählt. Die Menschen leben in Städten, die von Vampiren beherrscht werden, den sogenannten Saum. Außerhalb der Stadtmauern ist die Todeszone, dort wo die Verseuchten lauern, welche noch gefährlicher sind als die Vampire selbst. Die Verseuchten sind eine Art Vampire, die jedoch nur eines im Kopf haben, fressen und töten, ähnlich wie Zombies. Es ging sogar das Gerücht um, dass die Verseuchten Wände einrennen und Böden aufreißen können. Die Menschen zogen es daher vor in den Städten und unter dem Schutz der Vampire zu leben, jedoch müssen sie dafür regelmäßig ihr Blut geben. Wer sich weigert, dem wird das Blut gewaltsam entnommen und das bedeutet so gut wie immer den Tod. Nachdem genau das der Mutter von Allison Sekemoto geschehen ist, ist Allison auf sich alleine gestellt, Obdachlos und schlägt sich mit einer Gruppe von Jugendlichen durch. Da sie sich nicht haben registrieren lassen bekommen sie auch keine Lebensmittel von den Vampiren. Allison und die anderen Jugendlichen haben keine andere Wahl als plündern zu gehen und durchsuchen leerstehende Wohnungen, Gebäude etc außerhalb der Stadt in der Todeszone nach irgendwelchen Nahrungsmitteln. Bei einem ihrer Streifzüge, auf der Suche nach Lebensmitteln passiert es, sie wird von Verseuchten angegriffen und Allie wird von einem der Verseuchten so schwer verletzt und es scheint so, als wäre ihre Zeit nun zu Ende. Als auf einmal ein Vampir auftaucht und die 17 jährige, sterbende Allie von dem Vampir vor die Wahl gestellt wird mit den Worten:" Egal wie du dich entscheidest, du wirst heute sterben. Doch die Art deines Todes liegt bei dir". Dem Tod so nah entscheidet sich Allie für das, was sie eigentlich am meisten hasst - sie entscheidet sich dazu ein Vampir zu werden. Und hier beginnt eigentlich erst so richtig die Geschichte. Allie lernt von ihrem Erschaffer, Kanin was es bedeutet ein Vampir zu sein und erfährt wie es zu allem (den Verseuchten etc) gekommen ist. Eines Tages werden Kanin und Allie von anderen Vampiren, welche zu dem Vampir- Prinz der Stadt gehören angegriffen und Allie kann gerade noch so flüchten. Von nun an muss sie sich alleine durchschlagen. Allie schließt sich schließlich einer Menschengruppe an, diese halten Allie ebenfalls für einen Menschen und auf der Suche nach einembestimmten Ort sind an dem es weder Vampire noch Verseuchte gab - ein Ort namens "Eden". Wird Allie die Reise unbemerkt in der Gruppe schaffen oder wird sie als Vampir auffliegen? Oder wird sie vielleicht sogar eine Möglichkeit finden sich ihnen ganz anzuschließen oder wird das Monster in ihr die Oberhand gewinnen und sie greift ihre Gruppe an? Meine Meinung: Autorin Julie Kagawa kannte ich zwar schon, hatte jedoch noch keines ihrer Bücher gelesen. Ich gebe es zu, ja, ich liebe einfach Geschichten mit oder über Vampire. Nur sind irgendwie bei den meisten Vampirgeschichten entweder gutherzige oder sogar "vegetarische" Vampire, nicht so in diesem. Bisher (vor kurzem) habe ich in der Art erst ein gutes und vergleichbares Buch gelesen (Vampire Empirie - Schattenprinz). In "Unsterblich - Tor der Dämmerung" schafft es Autorin Julie Kagawa mich schon direkt von Anfang an so in den Bann der Geschichte zu ziehen und mich bis zum Schluss zu fesseln. Die Autorin hat ihre Geschichte mit so lebendig wirkenden Worten auf das Papier gebracht, so dass man schon ein wahrhaftes Kopfkino beim lesen hat. Die Handlungsorte wie zum Beispiel das Leben im sogenannten Saum, die unterirdischen Tunnel oder aber die Todeszone wurden von der Autorin so umfangreich und ausführlich beschrieben, ich hatte das Gefühl direkt dort zu sein und es mitzuerleben. Auch die 17 jährige Hauptprotagonistin Allison Sekemoto (Allie), der Meister Vampir Kanin oder die Verseuchten, aber auch die ganzen restlichen Nebenfiguren hat Julie Kagawa so perfekt ausgearbeitet und auf dem einzelnen Seiten mit ihren Worten fast schon real werden lassen. Auch wenn ich zu Beginn erst nicht so recht wusste wie ich Allie einschätzen sollte, da sie etwas gefühlskalt wirkte, dann jedoch wieder fast schon besorgt um andere, so habe ich sie immer mehr verstehen können und irgendwann hatte ich sie dann sogar echt liebgewonnen. "Unsterblich - Tor der Dämmerung" bietet alles was es für ein gutes Buch braucht. Spannung von Anfang bis hin zum Schluss, Kampfszenen die einem zum Teil fast das Blut in den Adern gefrieren lassen, Intrigen und Eifersucht, aber auch Trauer und ganz am Rande gibt es sogar noch eine kleine Liebesgeschichte die allerdings nicht zu übertrieben ist. Das Buch bietet jedoch noch so viel mehr.... Diesen Auftakt der "Unsterblich"- Trilogie von Autorin Julie Kagawa kann ich nicht nur jedem der Vampire mag empfehlen, auch wer Dystopien oder allgemein Fantasy mag wird sicherlich genauso schöne Lesestunden damit haben wie ich. Ach ja, vorausgesetzt er ist natürlich 14 Jahre denn ab da ist das Buch. Fazit: Unsterblich- Tor der Dämmerung fesselt den Leser von Anfang bis hin zum Schluss. Der Leser hat nicht nur ein unglaubliches Kopfkino, sondern durch die Art- und Weise des Schreibens hat der Leser das Gefühl mit Allie alles zu erleben. Ein Vampir- Dystopie Auftakt mit realistischem Leseerlebnis, welches Lust auf mehr und Band 2 macht. 4,5 von 5 Kauf- und Leseempfehlung: Ja !!! Unbedingt, Lesevergnügen pur Ganz herzlichen Dank für das Leseexemplar, welches mir von Random House / Heyne Verlag und Bloggerportal zur Verfügung gestellt wurde.

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Inhalt: Allison ist 17 Jahre alt und Waise. Sie lebt in einem Randsektor der Stadt New Covington. Dort lebt sie mit ein paar anderen „Unregistrierten“ in einer alten Schule. Die Welt wie wir sie kennen gibt es nicht mehr. Eine Epidemie hat einen großen Teil der Menschheit getötet und Vampire haben die Herrschaft über die Menschen übernommen. Damit die Vampire genug Nahrung bekommen, müssen die Menschen sich registrieren lassen und regelmäßig zur Blutabnahme. Will man diesem Zwang entkommen bleibt einem nur das Leben als Unregistrierter. Doch dann bekommt man keine Nahrung und ist den Vampiren ausgeliefert. Allison hat sich ganz bewusst für dieses Leben entschieden und kämpft nun jeden Tag darum genug Nahrung zu finden und die Tage zu überstehen. Als sie bei einem ausgedehnten Streifzug auf ein großes Nahrungslager stößt, informiert sie ihre Mitbewohner und sie machen sich gemeinsam auf den Weg zu diesem Lager. Denn diese Vorräte würden sie über den Winter bringen. Doch es gibt auch noch die Infizierten. Und die sind oft eine größere Gefahr als die Vampire. Auf dem Rückweg vom Nahrungslager überfällt eine Gruppe Infizierter die jungen Leute. Allison wird schwer verletzt. Doch ein unbekannter Vampir entdeckt sie und so kommt es, dass sie vor der schwersten Wahl ihres Lebens steht. Will sie sterben oder will sie zu der Kreatur werden, die sie am meisten hasst? Meine Meinung: Julie Kagawa ist durch die „Plötzlich Fee“ Reihe ja sehr berühmt geworden. Ich habe oft das Problem, dass ich mich sträube etwas zu lesen wenn es so extrem gehypt wird. So war es auch bei dieser Autorin. Allerdings möchte ich etwas mehr Vielfalt in meine Lesewelt bringen und mehr Fantasybücher lesen. Als ich dann sah, dass es eine neue Reihe von ihr gibt habe ich den ersten Teil bei mir einziehen lassen. Und ich muss sagen, dass ich den Hype verstehe. Nun kenne ich die anderen Bücher nicht aber ich denke der Schreibstil wird ähnlich sein. Wir tauchen ein in eine Welt ohne Luxus, mit vielen Gefahren und ständiger Angst. Alles wirkt sehr bedrückend. Und man leidet sehr mit den Protagonisten. Gerade bei Allison ist es ein ständiges Auf und Ab der Gefühle. Das ist der Autorin wirklich gut gelungen. Natürlich haben wir hier auch typische Vampir – Kriterien. Sie können nur Menschenblut trinken, nicht im Tageslicht wandeln usw. Und trotzdem ist es kein typisches Vampirbuch. Es ist eine Mischung aus Fantasy und Dystopie. Und alleine die Vorstellung in dieser Welt zu leben, bereitet einem Gänsehaut. Wenn die Gruppe auf Motorräder, Autos und ähnliches trifft und sie nicht kennt. Das ist sehr erschreckend. Während der Handlung macht Allison eine enorme Verwandlung durch. In New Covington muss sie ständig um ihr Leben kämpfen. Als sie später zu einer Gruppe stößt und mit ihnen reist, lernt sie zum ersten Mal richtige Freundschaft kennen. Und so bröckelt bei der harten Allison, irgendwann die harte Fassade. Und trotzdem ist das Buch nicht kitschig. Es gibt viel Spannung und Julie Kagawa scheut nicht davor so einige Personen sterben zu lassen. Ich habe das Buch verschlungen und warte nun darauf das Teil 2 bei mir eintrifft. Mich hat Julie Kagawa auf jeden Fall überzeugt.

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Meinung: Ich bin ohne wirkliche Erwartungen an dieses Buch herangegangen. Lediglich das Cover und die überraschend guten Resonanzen anderer Leser, hatten mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht. Fast ohne Vorwissen stürzte ich mich in die Geschichte und das würde ich euch auch empfehlen, denn meiner Meinung nach, sollte man lediglich wissen, dass es in diesem Roman um Vampire geht. Mir persönlich gefällt das Grundkonzept des Buches. Allie lebt ihr Leben bis zu einem verheerenden Punkt und dann muss sie sich entscheiden, entweder, sie wird zu dem, was sie immer gehasst hat, aber bleibt ihrem Charakter treu und lebt, oder sie verrät ihren Charakter und alles, wofür sie früher gestanden hat und stirbt. Logisch, dass sie das Vampirdasein und alle damit verbundenen Folgen wählt. Ich hätte niemals erwartet, dass dieses Buch ein postapokalyptisches Setting aufweist. Es dauerte, bis ich es verstanden hatte, aber danach war ich echt geplättet, so gut hat mir die Idee mit den Verseuchten gefallen. Hatte was von Walking Dead und besser geht's wohl nicht mehr, oder? Auch das System der Vampirstädte konnte mich definitiv überzeugen. Mir gefiel das gezwungen-ungezwungene Flair, dieses „Du kannst, aber musst nicht“, die Armut und die unglaublich harte Realität für Unregistrierte. Es passte zur postapokalyptischen Stimmung, die die Autorin mit Bravour rüberbringt. Da ich nicht zu viel von der Handlung verraten möchte, kann ich nur sagen, dass es unglaublich interessant und sehr düster, teilweise etwas brutal gestaltet ist. Mir persönlich hat gerade das Vampirding, welches mich anfangs wirklich von dem Buch abgeschreckt hat, sehr gut gefallen, denn es hatte nichts von „Twilight“ und war in sich eine sehr logische, gut durchdachte und anschaulich erklärte Gegebenheit, die ich für absolut real gehalten habe. Gleiches gilt für die Verseuchten, die irgendwie eine tödlichere Form von Zombies sind. Besonders hervorheben will ich erstens, dass die Liebesgeschichte, welche ganz zart eher gegen Ende des Buches angedeutet wird, Gott sei Dank genau das ist: zart und eher im Hintergrund der Handlung. Fand ich richtig richtig gut! Zweitens muss ich sagen, dass mir der Verlauf der Geschichte super gut gefällt. Die Aufteilung in die vier Abschnitte war sehr sinnvoll und hat mir einfach gut gefallen. Weiter kann ich darauf nicht eingehen, das muss jeder für sich selber entdecken und bewerten, aber mir hat es echt gut gefallen! Hinzuzufügen wäre noch, dass das Buch viele verschiedene Schauplätze bietet, womit verschiedene Personen bzw. Personengruppen verbunden sind, welche sehr viel Schwung und vor allem Spaß in die Geschichte bringen. Der Leser wird immer mehr an die Seiten gefesselt und das schon von der ersten richtigen Szene an. Definitiv mit daran Schuld hat Julie Kagawa's Schreibstil. Auch bei den teilweise sehr langen Kapiteln, wird der Leser bei jeder Situation ins Buch gesogen, sodass die Seiten nur so dahinfliegen. Ich bin sehr gut durch das Buch durchgekommenen, habe teils poetische Textstellen entdeckt, die trotzdem die harte Realität wiederspiegelten. Allgemein ist der Schreibstil nicht nur durch die gekonnte Einsetzung von Wörtern beeindruckend, sondern auch durch diese unglaubliche Sogwirkung, die ein absolutes Muss bei einem guten Buch ist. Unsere Protagonistin, Allie, ist ein von der Realität geprägtes Teenager-Mädchen, dass kein Blatt vor den Mund nimmt und weiß, was sie will. Sie ist unglaublich Willensstark und hat einen ebenso starken Überlebenswillen. Außerdem ist sie irgendwie ein kleiner Rebell, nicht wirklich auf Krawall gebürstet, aber auch nicht zimperlich, wenn es drauf ankommt. Ich finde sie echt cool und tough und bin mir sicher, dass man mit ihr locker in dieser Welt überleben könnte. Die anderen Charaktere sind sehr abwechslungsreich gestaltet und zeigen obwohl sie teilweise nur kurz oder oberflächlich erscheinen, ein spezifisches Merkmal auf, dass sie auszeichnet. Einige haben halt voll einen an der Waffel, aber genau das hat mir gefallen und mich sogar beeindruckt, da ich das Gefühl hatte, dass unwichtige Charaktere ein wenig an Tiefe gewonnen haben. Fazit: Alles in allem hat mich dieser Roman echt beeindruckt. Die Idee mit den Vampiren ist sehr gut ausgearbeitet und toll in der Geschichte verflochten, das apokalyptische Setting konnte mich absolut überzeugen, die Protagonistin ist tough und stark, die anderen Charaktere sind sehr abwechslungsreich und der Schreibstil hat Sogwirkung. Ich habe rein gar nichts an diesem Buch auszusetzen! Es gibt volle 5 Sterne.

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Schon so lange sie denken kann, ist das Leben nicht unbedingt gut zu Allison gewesen. Nachdem ihre Mutter früh gestorben war, musste sie sich alleine durchschlagen. Und wenn das nicht schon genug wäre, lebt Allison auch noch, als Unregistrierte, in eine der größten Vampirstädte, die es gibt: New Covington. Unsere Welt ist in Dunkelheit gehüllt und die Menschen sind zu Gefangenen der Vampire geworden, die die Herrschaft an sich gerissen haben. Täglich müssen die Menschen ihren sogenannten Blutzoll an die Vampire errichten, damit sie weiter in dem sicheren Schutz der Vampirstädte leben dürfen denn draußen, vor den Mauern der Stadt, lauert eine Gefahr, die noch viel grausamer und noch viel größer ist... Aber genau vor diesen Mauern lebt Allison, die sich gegen das Herrschaftssystem der Vampire gestellt hat, wei sie sich nicht an deren strengen Regeln halten will. Mit ein paar anderen Straßenkindern bewohnt sie ein altes, baufälliges Gebäude, das früher in einem anderen Leben mal als 'Schule' bezeichnet wurde. Täglicher Hunger aber auch die Angst entdeckt zu werden, beherrschen das Leben dieser jungen Menschen. Sie werden als 'Unregistrierte' bezeichnet und von den Vampiren und ihren menschlichen Sklaven verfolgt. Als Allison und ihre Gruppe angegriffen werden und sie selbst zwischen Leben und Tod schwebt, muss sie sich entscheiden, ob sie sterben will oder das werden will, was sie ihr ganzes Leben als Feind gesehen hat: ein Vampir. Allison entscheidet sich schließlich für die Unsterblichkeit, verlässt die Stadt, in der sie aufgewachsen ist und muss erkennen, dass es da draußen noch viel mehr gibt, als sie angenommen hat... Dystopie trifft auf Vampirgeschichte mit Antiheldin. So könnte man den Auftakt der 'Unsterblich'-Trilogie "Tor der Dämmerung" von Julie Kagawa bezeichnen. Ich glaube am meisten beeindruckt war ich von der Tatsache, dass ich nie wusste, wohin diese Geschichte führen wird. Viele würden das nicht unbedingt als positiven Punkt sehen aber mir hat das trotzdem sehr gut gefallen. Es war einfach überraschend und nicht vorhersehbar. Die Story startet in Allisons Heimatstadt, New Covington, in der sie nach einem Angriff an der Schwelle zwischen Leben und Tod steht und sich entscheiden muss, ob sie das werden will, was sie eigentlich ihr ganzes Leben gehasst hat, ein Vampir. Als sie sich für die Unsterblichkeit entscheidet, verändert sich Allisons nun ewiges Leben komplett. Nicht nur, dass sie zum ersten Mal überhaupt ihre Heimatstadt verlässt, sie muss sich auch in ihrer neuen Rolle als Vampir zurecht finden und wie Allison dabei schnell feststellt, hat das Vampir-Dasein sowohl einige gute aber auch einige negative Eigenschaften. Zu den negativen Eigenschaften gehören zweifellos das Misstrauen und die Angst, mit denen man ihr nun begegnet und das wird, gerade im Verlauf der Handlung, noch einen wichtigen Stellenwert einnehmen. Was das genau bedeutet, das möchte ich an dieser Stelle natürlich nicht verraten denn sonst würde ich auch zu viel von der Handlung preisgeben aber eines kann ich sicherlich schreiben: "Tor der Dämmerung" ist ein spannender, actionreicher aber auch gefühlvoller Auftakt der 'Unsterblich'-Trilogie geworden. Sicherlich gibt es Vampirgeschichten mittlerweile in Hülle und Fülle aber gerade mit der Verbindung zu den dystopischen Elementen, hatte ich doch das Gefühl etwas Neues zu lesen. Auch die Charaktere sind Julie Kagawa mehr als gelungen. Gerade Allison, die Hauptfigur, die durch ihre Verwandlung zum Vampir eher einen Antihelden-Charakter einnimmt, habe ich sofort ins Herz geschlossen. Natürlich sagt man Vampiren eher negative Eigenschaften nach aber sie kämpft trotzdem - während der gesamten Geschichte - für das Gute und probiert alles, um sich ihre menschlichen Züge zu bewahren. Sehr interessant waren auch die vielen religiösen Bezüge, die in der Handlung immer wieder auftauchen und die wohl den schon ewig bestehenden Kontrast zwischen Gut und Böse noch einmal hervorheben sollen. Denn genau dieses Spiel zwischen Gut und Böse und auch die Vermischung dieser beiden eigentlichen Gegensätze, zieht sich, wie ein roter Faden, durch den gesamten ersten Band. Eine spannende, nicht vorhersehbare Handlung und eine tolle Protagonistin. Für mich hatte der erste Teil der 'Unsterblich'-Reihe sehr viel von dem, was eine gute Geschichte ausmacht und ich bin schon sehr gespannt, wie es weiter geht.

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Unsterblich – Tor der Dämmerung Julie Kagawa Zugegeben, ich habe mir das Buch nur wegen dem Cover ausgesucht. Ich liebe dieses Cover!! Julie Kagawa war mir natürlich ein Begriff, auch wenn ich vorher noch keines ihrer Bücher gelesen habe. In einer Welt, in der Vampire herrschen, ist es besser, kein Mensch zu sein. Das ist der erste Satz des Klappentextes. Und ich hatte wirklich sofort die schlimmsten Befürchtungen, denn Vampir-Liebes-Geschichten sind ja mittlerweile sehr ausgelutscht und da muss dann auch wirklich mal was Neues kommen. In dem Buch geht es um Allie, ein asiatisches Mädchen, das mit ein paar anderen unregistrierten Menschen im Saum am Rande der Vampirstadt lebt. Auf der Suche nach Nahrungsmitteln wird sie von Verseuchten überwältigt und steht kurz vor dem Tod, als ein Vampir auftaucht und sie vor die Wahl stellt: zu dem zu werden, was sie immer gehasst hat oder zu sterben. Der Schreibstil ist wirklich gut und flüssig. Kagawa benutzt einfache und klare Worte, aber der Jugendslang kam für mich teilweise etwas aufgesetzt und erzwungen rüber. Ich hätte mich gefreut noch mehr über das Leben von Allie als Mensch zu erfahren, aber das war relativ schnell beendet. Anfangs wird sie sehr lange von ihrem Schöpfer Kanin über die Entstehung der Vampire, die Verseuchten und die Hierarchie unter den Vampiren aufgeklärt. In der Geschichte gibt es Meistervampire, Bastarde und Verseuchte. Das hat der ganzem Vampirsache etwas neues gegeben und es spannend gehalten. Als Allie dann aber Zeke, den Sohn eines Pfarrers, kennenlernt, fangen die Klischees an zu triefen. Von „kann ich aufhören sein Blut zu trinken oder ist der Durst zu stark?“ bis hin zu „Ich liebe ihn zwar und er mich, aber ich werde jetzt mal gemein zu ihm sein um ihn vor mir zu schützen“ war alles dabei. Diese Vorhersehbarkeit hat mich wirklich genervt, denn wieder wurde Altbekanntes ausgelutscht vom feinsten. Spätestens ab diesem Zeitpunkt war mir Allison dann auch nur noch halb so sympathisch und ich habe angefangen sie als das zu sehen was sie ist: Kein gnadenloser Vampir sondern ein kleines Mädchen. Ein Glück gibt es Zeke! Zwar nur ein Jahr älter als Allie, beweist wenigstens er Charakter, Stärke und Tiefgang. Fazit: Das Buch ist an sich sehr spannend und gut geschrieben und es hätte sich gar nicht aus der Klischeekiste bedienen müssen, das hätte es nicht nötig gehabt. Trotzdem ist der Roman sehr lesenswert und wer auf Fantasy – Dystopie- Vampirgeschichten steht kommt hier voll auf seine Kosten. 4 von 5

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Ich bin immer noch ganz hin und weg von diesem Buch. Es ist so ganz anders, als die Vampirbücher die ich sonst so lese. So Vampirisch normal, ohne das eine große Liebesgeschichte dahinter steckt. Die Geschichte war spannend und flüssig zu lesen. Die Charaktere gut beschrieben, so dass mir Allison, alleine was sie alles durchmachen musste, total ans Herz gewachsen ist. Die Komplette Geschichte ist aus der Ich-Perspektive von Allison geschrieben. Allison ist im Saum groß geworden, als Unregistrierte, immer auf der Suche nach etwas Essbarem. Dies ist ihr eines Tages zum Verhängnis geworden. Entweder sie stirbt oder wird zum Vampir. Sie hat sich für das „Leben“ entschieden. Es ist nicht einfach für Allie sich an ihr neues Dasein zu gewöhnen und ihre Menschlichkeit abzulegen. Ihr Schöpfer Kanin hat ihr so gut es geht versucht, alles beizubringen, was sie wissen muss. Ihre Wege haben sich dann wegen Allies Schuld getrennt, auch wenn sie es bis dahin nicht wahrhaben wollte. Für sie begann dann ihre eigene spannende Reise. Wie sie mit dem Hunger nach Blut zu kämpfen hat und sie herausfinden muss, dass die Menschen die Vampire fürchten, egal ob vorher ein gutes Verhältnis bestanden hatte. Allie trifft auf eine Gruppe Menschen, die sie begleitet und beschützt, auch wenn diese etwas zu verheimlichen haben, was für Allie noch zu einer Überraschung führt, was zweierlei auch mit ihrem Schöpfer zu tun hat und dabei helfen könnte, gegen die Bedrohung außerhalb der Städte anzukämpfen. Mit dem Ende hätte ich so nicht gerechnet, überhaupt war die Geschichte nicht vorauszusehen, was es umso schöner machte diese zu lesen. Die Autorin hat es geschafft, dass ich mit Allison mitgefiebert und mitgelitten habe, sie mir an vielen Stellen einfach nur Leid tat. Hat sie doch immer versucht ihren Hunger zu unterdrücken und nicht über die falschen Menschen herzufallen. Aber die Angst vor Vampiren war einfach zu groß und Allison wurde mehrfach vor den Kopf gestoßen. Doch sie gab nicht auf. Ich gebe hier ganz klar eine Leseempfehlung, weil mir auch die erschaffene Welt im Buch gefallen hat und ich Vampirbücher ja sowieso gerne lese :-) . Aber diese war wirklich toll und ich freue mich schon auf den 2. Teil.

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Ich habe schon sehr viele Vampirgeschichten gelesen. Von den Anfängen Draculas bis hin zu den vielen Schnulzromanen, in denen Vampire kaum mehr das sind, was sie einmal waren. Doch die Geschichte die Julie Kagawa erschaffen hat ist etwas, dass ich nie erwartet hätte. Diese Geschichte über Vampire war erfrischend neu und für meine Kenntnisse außergewöhnlich! Sie ist zwar sehr brutal, aber genau das gefällt mir so gut an ihr. Endlich mal etwas weit weg von den Liebesromanen, mal etwas bei dem Sex nicht die Hauptrolle spielt, sondern allein die brutale und unverblümte ,,Realität". Dieses Buch ist für jeden der Vampirromane liebt und mal etwas anderes lesen will!

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