Leserstimmen zu
Plötzlich Prinz - Das Erbe der Feen

Julie Kagawa

Plötzlich Prinz (1)

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Inhalt: Wenn du der Bruder der mächtigsten Herrscherin des Feenreichs bist, entkommst du deinem Schicksal nicht Der achtzehnjährige Ethan Chase wäre gern so wie alle anderen an seiner Highschool. Doch seit er denken kann, ist sein Leben alles andere als normal. Denn als Kind wurde er von den Feen nach Nimmernie verschleppt. Und wen die Feen einmal in ihrer Gewalt hatten, den lassen sie nicht mehr los. Ihre Macht reicht bis in den hintersten Winkel der Menschenwelt hinein. Ethan muss erkennen, dass es sinnlos ist, sich vor ihnen zu verstecken. Und so nimmt er sein Schicksal an und kehrt nach Nimmernie zurück. Schau dich nie nach ihnen um. Tu einfach so, als wären sie nicht da – das ist die goldene Regel, mit der Ethan Chase jeden Ärger zu vermeiden sucht. Ärger, den ihm seine ältere Schwester Meghan Chase eingehandelt hat, die in Nimmernie, dem Land der Feen, lebt und dafür gesorgt hat, dass die Grenzen zur Menschenwelt durchlässiger werden. Wo Ethan geht und steht, ereignen sich seltsame Dinge. Immer sieht es so aus, als sei er daran schuld. Wie zum Beispiel an dem mysteriösen Feuer in der Bibliothek seiner alten Schule, die er daraufhin verlassen muss. Als Ethan am ersten Tag an seiner neuen Highschool persönlich angegriffen wird, kann er die Boten Nimmernies allerdings nicht mehr länger ignorieren. Er muss sich seinem verhängnisvollen Erbe stellen, um sich und seine Familie vor dem Schlimmsten zu bewahren – und um ein Mädchen zu retten, von dem er bislang nicht einmal wusste, dass er eigentlich unsterblich in sie verliebt ist. Meine Meinung: Ich habe die "Plötzlich Fee" - Reihe zuvor noch nicht gelesen und bin ohne diese Kenntnisse in diese Buchreihe gestartet. Aber ich kann nicht sagen, dass mir Informationen gefehlt hätten. Es wird genügend auf die Vergangenheit eingegangen und nichts vorausgesetzt. Der Einstieg ist mir dadurch sehr leicht gefallen. Der Schreibstil ist sehr einfach, leicht, locker, flüssig und schnell zu lesen. Die Seiten sind nur so dahingeflogen, so dass ich das Buch innerhalb von 2 Tagen gelesen hatte. Die Autorin hat einen wunderbaren lebendigen und bildgewaltigen Schreibstil, so dass ich mir Nimmernie und die Feen sehr gut vorstellen konnte. Aber wiederum nicht so aufdringlich, dass für meine Fantasie keinen Platz mehr gewesen wäre. Das Setting hat mir sehr gut gefallen und meine Gedanken beflügelt. Ich fand, dass die Feenwelt etwas zu kurz gekommen ist, da der größte Teil des Buches in der realen Welt spielt. Gerne hätte ich noch mehr über Nimmernie erfahren. Die Handlung war spannend und düster, hat sich zwischendurch aber an ein oder zwei Stellen leider etwas gezogen. Dennoch hat mich die Geschichte gepackt und gefesselt. Die zarte Liebesgeschichte, die sich zwischen Ethan und Kenzie entwickelt, ist nicht aufdringlich und hat sich gut in die Handlung eingefügt. Sie wirkt authentisch und nicht kitschig. Immer wieder wendet sich die Handlung durch unvorhersehbare und überraschende Ereignis in eine andere Richtung. Das Ende war spannungsgeladen, dramatisch und nervenaufreibend. Dieser Teil ist erst einmal in sich abgeschlossen, ohne fiesen Cliffhanger, was mir sehr gut gefallen hat. Dennoch bin ich gespannt, wie es weitergeht und werde die Fortsetzungen gleich im Anschluss lesen. Die Geschichte ist sehr emotionsgeladen, eine Achterbahn der Gefühle, die man als Leser hautnah miterlebt. Der Autorin ist es gelungen, die Gefühle direkt zum Leser zu transportieren: Wut, Hass, Hoffnung, Angst, aber auch Liebe, Hoffnung und Humor. Die Charaktere sind sehr lebendig und facettenreich gezeichnet. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen, mit ihnen fühlen. Ethan ist ein wütender, junger Mann, voller Hass auf die Feen, der sich aus seiner Vergangenheit heraus begründet. Er hat sich sehr zurückgezogen von Gleichaltriegen, fällt negativ auf und wirkt unnahbar. Dabei ist er einfach nur einsam und allein, kann sich niemandem anvertrauen. Sein Beschützerinstinkt ist sehr ausgeprägt und hat mich manchmal zum Verzweifeln gebracht und etwas gestört. Er ist mir dennoch sehr ans Herz gewachsen. Auch Kenzie mochte ich sehr gerne. Ich habe von Anfang an geahnt, welches Geheimnis sie mit sich herumträgt. Die Geschichte hat mich sehr gut unterhalten, mir eine fantastische Lesezeit beschert, mich gepackt und gefesselt, in ihren Bann gezogen und nicht mehr losgelassen. 4,5 von 5 Sternen! Fazit: Ein spannender und fantatsicher Auftakt der Reihe, der mich überzeugen konnte und mir eine fesselnde Lesezeit beschert hat.

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Meine Meinung: Da ich gesehen habe, dass sich viele Fragen, ob man „Plötzlich Prinz“ auch lesen kann ohne „Plötzlich Fee“ gelesen zu haben, möchte ich diese Frage als erstes klären. Ja, man kann auch so „Plötzlich Prinz“ lesen, dennoch macht es durchaus Sinn, wenn man erst „Plötzlich Fee“ gelesen hat, da man dann einige Hintergründe besser versteht. In „Plötzlich Prinz“ geht es um Ethan, der Bruder von Meghan (die Hauptperson in „Plötzlich Fee“). Ethan ist mittlerweile ein junger Erwachsener und hat einige Probleme, da er Feen sehen kann und die ihm das Leben zur Hölle machen. Er ist aber ein starker Charakter, bzw. mit einer harten Schale und einem weichen Kerl, der wohl auch nicht schlecht aussieht. Zu Anfang war er mir irgendwie unsympatisch und ich konnte nicht alles nachvollziehen, was er getan hat. Doch das änderte sich im Laufe der Geschichte. Ich mochte ihn immer mehr. Ein Charakter den ich von Anfang an mochte war Kenzie, sie hatte so eine witzige Art, die die Geschichte aufgelockert hat. Sie hat im Laufe der Geschichte eine tolle Entwicklung durch gemacht und hat mir richtig gut gefallen. Julie Kagawas Schreibstil ist wieder toll und lässt sich super und schnell lesen. Die Autorin schafft es den Leser das Buch an die Hände zu kleben, so dass man das Buch nur schwer weg legen kann. Ich kann dem Buch trotzdem keine 5 Sterne geben, da mich das Buch nicht von Anfang an vollständig fesseln konnte, denn bis richtig Spannung aufkam, dauerte es eine Weile. Zum Ende hin, wurde es aber richtig spannend und die Ereignisse überschlugen sich. Das Buch endet zwar nicht mit einem Cliffhanger, aber dennoch möchte ich unbedingt wissen wie es weiter geht. Fazit: Alle die die Plötzlich Fee Reihe gelesen haben ist „Plötzlich Prinz – Das Erbe der Feen“ ein MUST READ! Man trifft auf alte Bekannte, lernt aber auch viele neue Charaktere kennen und wird wieder von dem Schreibstil der Autorin mitgerissen.

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Meine Meinung Viele werden sich jetzt fragen, muss man die “Plötzlich Fee” Reihe von Julie Kagawa vorher gelesen haben. Nein! Ich habe davon schließlich auch nur den ersten Band gelesen (weiter kam ich nicht aus Zeitmangel). Da es allerdings um Meghans Bruder Ethan geht und die Geschichte an die “Plötzlich Fee” Reihe zeitlich anknüpft, werden einem manche Dinge bekannt vorkommen. Außerdem erfährt man letztendlich auch wie die Reihe ausgegangen ist. Fand ich jetzt nicht weiter schlimm, man kann die Bücher also in der Reihenfolge lesen wie man möchte. Ich lese lieber Bücher, die aus der Sicht einer Frau bzw. eines Mädchens erzählt werden, da ich mich damit natürlich besser identifizieren kann. Es war also für mich ziemlich ungewohnt ein komplettes Buch aus der Sicht eines Jungens zu lesen, aber das hat wirklich ganz gut geklappt. Er ist ein sympathischer Kerl, auch wenn er alles andere als nett zu seinen Mitmenschen ist. Das er dies nur macht, um sie nicht in Gefahr zu bringen, wissen sie natürlich nicht. Er hat gelernt, wie er sich vor den Feen schützen kann und versucht das Beste aus seiner Situation zu machen. Interessant fand ich seine Kampftechnik, endlich mal etwas anderes als diese 0-8-15 Kampfsportarten wie Karate oder Judo. Kenzie ist eines der beliebtesten Mädchen der Schule, wobei auch sie eine gewisse Distanz zu ihren Mitmenschen einhält. Trotzdem lässt sei bei Ethan nicht locker und versucht immer wieder mit ihm in Kontakt zu kommen. Auf der einen Seite ist sie ein süßes zerbrechliches Mädchen, auf der anderen Seite kann sie zur mutigen Amazone werden. Ein sehr schöner Gegensatz, dem Ethan nur schwer wiederstehen kann. Man erfährt recht wenig über sie, erst zum Ende hin lernt man sie richtig kennen, aber dafür sind dann wahrscheinlich die anderen Bände auch noch da. Todd, Ethans Mitschüler, gefiel mir überhaupt nicht und ich kann noch nicht mal sagen warum. Er hat mich halt einfach genervt und war ganz froh, dass er ziemlich schnell aus der Handlung verschwindet. Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar leicht und für ein Jugendbuch genau richtig, wobei die Kapitel ein bisschen kürzer hätten sein können. Teilweise hätte ich mir auch gewünscht, Kenzies Gedanken zu erfahren. Diese beiden verschiedenen Sichtweisen hätten mir bestimmt gut gefallen, vor allem da für sie alles neu und fremd ist in der Feenwelt. Es tauchen immer wieder Wendung vor, wodurch die Geschichte nicht an Spannung verliert, wobei mir das ewige hin und her Reisen irgendwann etwas zu viel wurde. Es war sehr schön wieder in die magische Welt der Feen eintauchen zu können. Dieses fantastische hatte mich bei “Plötzlich Fee” schon total überzeugt und dabei bin ich kein Fantasy-Fan, eigentlich mache ich einen großen Bogen darum. Julie Kagawa schafft es mit ihren Büchern dann trotzdem mich zu verzaubern, auch wenn mir Meghans Geschichte besser gefallen hat. Fazit Julie Kagawa entführt uns erneut nach Nimmernie und kann sogar eine nicht-Fantasy-Leserin von ihrer magischen Welt überzeugen. Ich bin gespannt wie es weitergeht mit Ethan und freue mich schon auf die Fortsetzung. Absolute Empfehlung für alle Julie Kagawa Fans und Fantasyleser.

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Ich durfte Plötzlich Prinz für den Heyne Verlag lesen. Vielen Dank für dieses tolle Buch! Wie immer bei den Büchern von Julie Kagawa kommt man toll hinein. Der Schreibstil ist leichtfüßig und man gerät ganz schnell in den Strudel den die Autorin erfindet. Mir gefällt Ethan wirklich gut. Im Gegensatz zu Meghan und den Plötzlich Fee Büchern ist Ethan wirklich erwachsen geworden. Er stellt sich gerne als Rebell dar und versucht die Menschen von sich fern zu halten. Vor allem, weil die Feen ihn einfach nicht in Ruhe lassen und er niemanden in Gefahr bringen möchte. Er hat eine harte Schale aber einen weichen Kern. Man bekommt von der ersten Seite an mit, wie enttäuscht er von seiner Schwester ist, dass diese einfach aus seinem Leben und dem seiner Familie verschwunden ist. Ein wirklich wunder Punkt. Aber alles in allem wirkt er doch sehr männlich, das hat mir gut gefallen. Ich mochte es wieder nach Nimmernie abzutauchen, auch hält dieser Teil wirklich einige Überraschungen bereit. Es gibt alte Bekannte aber auch neue Freunde und Feinde. Alles in allem wirklich sehr gut ausgedacht. Hin und wieder waren einige Stellen einfach nur von Erzählungen und Gesprächen ausgefüllt, die ich ein wenig zu lang fand. Einiges hätte man sicher raus lassen können, das hätte den Spannungspegel nicht so in die Tiefe gezogen. Man kann diesen Teil auch lesen ohne alle Bände der Plötzlich Fee Reihe zu kennen. Ich kenne aus der Plötzlich Fee Reihe lediglich die ersten beiden und hatte keine Probleme bei diesem Band mitzukommen. Es schadet aber grundsätzlich nicht zu wissen wer Meghan oder Ash oder gar eine eiserne Fee sind. ;) Ich mochte dieses Buch, muss aber sagen, ich war nicht so sehr gefesselt. Einige Stellen waren mitreißend, die meiste Zeit aber fließt die Geschichte vor sich hin.

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Im letzten Jahr hatte mich die „Plötzlich Fee“ Reihe richtig erwischt und ich habe die verschiedenen Bände hintereinander verschlungen. Nach dem Abschied von der neuen Feenkönigin Meghan heißt es aber nicht dauerhaft Adieu. Mit „Plötzlich Prinz“ kehrt die Autorin Julie Kagawa wieder zurück in die Welt der Feen. Meghans kleiner Bruder ist nun fast erwachsen und im Grunde würde er nichts lieber, als sich von der Feenwelt fernhalten. Jedoch kann er das Geschehen in seiner Welt bald nicht mehr ignorieren und so landet Ethan in Begleitung einer Schulkameradin dort, wo er nie wieder hinwollte… Am Anfang war ich sehr kritisch, ob die neue Reihe dem Erfolg der ersten standhalten kann, oder ob es nur ein kläglicher versuch ist, am vorrigen Erfolg anzuschließen. Bald jedoch war ich wieder voll im Geschehen drinnen. Keineswegs ist es Voraussetzung die Plötzlich Fee Reihe zu kennen (sinnvoll um den Hintergrund besser zu verstehen ja, aber kein Muss) Es ist ein eigenständiger Roman, in dem die Figuren von Anfang an aufgebaut werden und auch die Hintergründe erläutert werden. Nachdem ich die verschiedenen Höfe und die Umgebung schon etwas kenne, war der neue Reiz nicht mehr ganz so vorhanden, aber dennoch faszinierend, wie die Autorin es schafft, unsere Realität und Fantasie zu vereinen. Und damit die Geschichte nicht langweilig wird, kommt es zu Wendungen, die es in sich haben. Im Auftakt dieser „Plötzlich Prinz“ Reihe finden wir viel Humor, Spitzfindigkeit, alte Bekannte, neue Feinde und Spannung, kombiniert mit überraschenden Wendungen. Die verschiedensten Protagonisten werden mit eigenen Charakterzügen ausgestattet, so dass man schnell Sympathie, aber auch Abneigung empfinden kann. Mit Ethan hatte ich am Anfang etwas Probleme, wobei ich ihn schon verstehen konnte, aber seine Art und Weise nicht direkt zur Sympathie beiträgt Allerdings lernte man ihn während seiner Abenteuer besser kennen, und daher war es irgendwann auch klar, warum er so handelt, wie er es tat. Ein durchaus lesenswertes Buch voller Fantasie. Mittlerweile ist der zweite Teil „Das Schicksal der Feen“ erschienen. ©Tine Schweizer

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Meine Meinung: Ich habe versucht keine all zu hohen Erwartungen an dieses Buch zu stellen. Da ich die Plötzlich Fee Reihe schon gelesen hatte, hatte ich die Befürchtung, das dieses Buch an die Reihe nicht herran reicht. Ich wurde positiv überrascht. Julie Kagawa schafft es einen in eine Welt mitzunehmen, die man eigentlich schon kennt, aber dennoch völlig überraschend ist. Sie hat aus ihrer alten Idee eine tolle neue Geschichte gemacht. Und da dem Leser erklärt wird, welche Verbindungen Ethan mit dem Nimmernie hat, kann man das Buch auch lesen ohne die Plötzlich Fee Reihe gelesen zu haben. Ich fand es auch sehr schön, das man viele alte Bekannte getroffen hat. Am meisten habe ich mich über Grimalkin gefreut. (ich liebe diesen Kater *-*) Ich persönlich finde das seine Art einzigartig ist und er dem Buch noch ein gewisses Etwas gibt. Aber vielleicht bin ich da auch zu voreingenommen. Auch die neuen Charaktere wachsen einem schnell ans Herz. Man will sie gar nicht mehr missen und bangt und zittert mit Ihnen. Leider wurde es mir zum Ende hin etwas zu langatmig. Es hat sich so gezogen und ich hab das Buch dann doch öfter weg gepackt. Fazit: Ein gut gelungener Auftakt zu einer neuen Reihe, im Lande der Feen. Trotz einiger kleiner Minuspunkte finde ich, dass dieses Buch ein absolutes Muss für alle Fans der Plötzlich Fee Reihe ist. Es ist nicht einfach nur ein Abklatsch, sondern eine neue Geschichte, mit alten Bekannten und vielen sympathischen neuen Figuren. Anmerkung: Auch wenn man das Buch lesen kann, ohne die Plötzlich Fee Reihe zu kennen so würde ich doch empfehlen erst die Plötzlich Fee Reihe zu lesen, da einem sonst viele spannende Sachen vorweg genommen werden, da diese hier ja erwähnt und verraten werden. Meine Wertung: Cover: 5/5 Sterne: Das Cover ist ansprechend und hat mich gleich für dieses Buch eingenommen, allein des Covers wegen, hätte ich dieses Buch schon haben wollen. Inhalt: 4/5 Sterne: Der Inhalt ist eine tolle Geschichte, welche mir persönlich zum Ende hin leider etwas zu langatmig wurde. Schreibstil: 5/5 Sterne: Auch bei diesem Buch überzeugt Julie Kagawa wieder mit ihrem flüssigen Schreibstil Spannung: 4/5 Sterne: Das Buch hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen, nur zum Ende hin wurde es mir etwas zu lang Charaktere: 5/5 Sterne: Die Charaktere überzeugen mit Tiefe und vielseitigkeit. Insgesamt vergebe ich für dieses wirklich gelungene Buch 4 von 5 Bücherherzen.

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Inhalt Der achtzehnjährige Ethan Chase wäre gern so wie alle anderen an seiner Highschool. Doch seit er denken kann, ist sein Leben alles andere als normal. Denn als Kind wurde er von den Feen nach Nimmernie verschleppt. Und wen die Feen einmal in ihrer Gewalt hatten, den lassen sie nicht mehr los. Ihre Macht reicht bis in den hintersten Winkel der Menschenwelt hinein. Ethan muss erkennen, dass es sinnlos ist, sich vor ihnen zu verstecken. Und so nimmt er sein Schicksal an und kehrt nach Nimmernie zurück. Rezension Das Buch ist zwar schon seit einiger Zeit erschienen aber mir war sofort klar, das ich es lesen werde. Trotzdem bin ich eine Weile drumherum geschlichen, weil ich die Befürchtung hatte, das die Autorin nur eine "Fortsetzung" wegen dem Geld schreibt; das die "Plötzlich Prinz"-Bücher nur ein billiger Abklatsch der "Plötzlich Fee"-Reihe sind. Ich würde gerne sagen, das diese Befürchtungen unbegründet waren, aber das stimmt nicht. Das Buch war zwar trotzdem toll und spannend und auch der Schreibstil der Autorin und ihr Humor finden sich wieder, trotzdem gibt es ein paar Dinge, die mir gar nicht gefallen haben. Die Story an sich finde ich gar nicht so schlecht. Ein paar Jahre sind vergangen, Meghan widemt sich nur noch dem Nimmernie und ihr Bruder Ethan wird von den Feen getriezt. Mittlerweile hat er ein richtiges Bad-Boy-Image, denn angeblich hat er seine alte Schule angezündet, er macht Kampfsport und redet mit niemandem. Am Anfang fällt es einem auch ziemlich schwer, sich mit ihm anzufreunden. Irgendwann tauchen aber mysteriöse Gruselfeen auf, die Halbblüter und Exilanten entführen. Ethan hat sich gezwungenermaßen mit einem Halbblut angefreundet und als Todd verschwindet, muss Ethan ihn retten. Natürlich kommt auch ein Mädchen mit, die einem richtig ans Herz wächst. Aber über Kenzie verrate ich nicht zu viel, da müsst ihr schon selbst lesen... Wie schon erwähnt findet sich der Humor der Autorin auch hier wieder. Wir treffen auch alte Bekannte wie zum Beispiel Eisbubi, Goodfellow oder Grimalkin. "Du weißt weniger, als du zu wissen glaubst. Davon abgesehen..." Er blinzelte und reckte gebieterisch den Kopf. "Ich bin eine Katze." Und damit war alles gesagt. (Seite 193) Ethan ist am Anfang irgendwie abweisend und wirkt ein bisschen leidend. Ständig reitet er darauf herum, das es so schlimm ist, wenn man die Feen sehen kann und was sie alles tun um ihn zu ärgern. Das nervt ziemlich. Erst als Kenzie ins Spiel kommt, Todd verschwindet und die Handlung Fahrt aufnimmt, hört er endlich damit auf. Er hat einen ziemlich trockenen Humor, aber ich mag das. Im Laufe des Buches taut er endlich auf und man erfährt mehr über ihn. Man kann ihn und seine Art langsam verstehen, aber dafür muss man sich eben erstmal durch den Anfang quälen... "Ich habe eine bizarre Familie. Von außen betrachtet würde man niemals darauf kommen. Wir scheinen vollkommen normal zu sein: eine nette amerikanische Familie in einer netten Vorstadtsiedlung, wo die netten Straßen sauber und die Nachbarn alle - welche Überraschung - nett sind. (Seite 11) Spannung kommt nicht zu kurz, denn Ethan liefert sich den einen oder anderen Kampf mit den Gruselfeen. Leider ist die Handlung manchmal vorhersehbar und manchmal hatte ich den Eindruck, das die Autorin sich in eine Situation geschrieben hat, aus der sie nicht mehr rauskommt. Um die Figuren trotzdem zu retten, lässt sie einfach etwas mysteriöses passieren, was aber einfach nur unlogisch und unpassend wirkt. Fazit An sich ist die "Plötzlich Fee"-Reihe ja abgeschlossen. In dieser neuen Reihe erfährt man relativ wenig über Meghan und Ash, Ethan lebt seine eigene Geschichte die eben auch im Nimmernie spielt. Ob die Nimmernie-Fans unter euch die Reihe trotzdem lesen sollen, kann ich euch nicht benatworten. Man erfährt eben relativ wenig über die bisher bekannten Charaktere. Wenn ihr die "Plötzlich Fee"-Bücher aber noch nicht gelesen habt, könnt ihr diese Reihe trotzdem lesen. Man hat natürlich einen klaren Vorteil, wenn man die Entstehung des Eisernen Reiches usw. kennt, aber es geht auch ohne. Abgesehen von ein paar unlogischen Stellen und das Ethan am Anfang so abweisend ist, hat mir die Geschichte schon gut gefallen. Beim Lesen habe ich das Buch aber immer mit der ersten Reihe verglichen und an die kommt "Plötzlich Prinz" meiner Meinung nach nicht ran.

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Ethan Chase kennt man bereits ein wenig durch die vorhergegangene Buchreihe „Plötzlich Fee“. Der Bruder von Meghan Chase ist nun jedoch erwachsen und versucht sich in seinem Leben zurechtzufinden. Leider erweist sich das als nicht so einfach, da er Feen sehen kann. Sobald die Feen merken, dass Ethan sie sehen kann, machen sie ihm das Leben buchstäblich zur Hölle auf Erden. Ziemlich verwirrt hat mich der gegen Meghan gerichtete Hass. Ich kann bis jetzt nicht nachvollziehen, wie dieser zustande gekommen ist und ich hoffe einfach auf eine Erklärung in den folgenden Bänden. Der Schreibstil ist sehr lebhaft und, vor allem in Bezug auf das Nimmernie, phantasievoll und ich hatte nicht das Gefühl, dass viel vom Charme der „Plötzlich Fee“-Reihe verloren gegangen ist. Das einzige Manko an dem Buch war die Protagonistin Kenzie. Anfangs frech und sympathisch, wurde sie später eher mehr zu einer Nervensäge. Von Anfang an war eigentlich deutlich herauszulesen, dass sie irgendein schwerwiegendes Geheimnis mit sich trägt. Als dann später allerdings rauskam was es ist, musste ich einfach mit den Augen rollen. Das war für mich ein Störfaktor, der nicht in die Geschichte passte. Meine Empfehlung ist es, sich mit der „Plötzlich Fee“-Reihe auseinandergesetzt zu haben, bevor man mit „Plötzlich Prinz“ startet. Zwar muss man es nicht unbedingt, aber die Hintergründe sind schon interessant und machen vieles klarer.

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