Leserstimmen zu
Die Klinge des Königs

Jeff Salyards

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Captain Braylar Killcoin soll dem neuen Kaiser die Treue schwören. Doch wie soll es sein, den Thron bestieg er nicht rechtmäßig und Killcoin hat auch keine Lust, ihm die Treue zu schwören. Noch ziemlich geschwächt von der letzten großen Schlacht, macht sich Killcoin trotzdem auf, in die Stadt. Mit dabei ist dabei ist die schlagkräftige Llois, ohne die der Captain seine Probleme hätte. Auch Arki ist wieder mit dabei, muss er doch die Geschichte der Reise aufschreiben. Und so wird Killcoin immer mehr in den Sog von Korruption und Intrigen hinein gezogen. „Die Klinge des Königs“ ist der zweite Band einer Reihe aus der Feder des Autors Jeff Salyards. Das Cover hat mich so dermaßen angezogen, dass ich nicht gemerkt habe, dass ich hier einen zweiten Teil einer Serie in der Hand hatte. Auf den ersten Blick ist dies auch nicht zu erkennen. Anfänglich hatte ich ein paar Schwierigkeiten, mich zu Recht zu finden. Dies legte sich allerdings sehr schnell und ich konnte in die Geschichte abtauchen. Die Gestaltung des Covers ist natürlich ein Hingucker. Auch findet sich auf den ersten Seiten eine Karte auf der man sieht, wo sich die Recken gerade befinden. Ich liebe Karten in Büchern und bin daher begeistert. Der Schreibstil des Autors hat mir sehr gut gefallen. Er war flüssig und spannend. Wobei ich zugeben muss, dass die Namen und Bezeichnungen teilweise sehr schwierig zu lesen waren. Die Figuren sind sehr gut heraus gearbeitet. Der angeschlagene Held, die bärbeißige Kämpferin und der etwas humorvolle Trottel bilden den Kern der Truppe. Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Jetzt muss ich mir noch den ersten und nächsten Teil beschaffen.

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Der erste Teil schwächelte für mich persönlich noch ein wenig, dieser hier ist schon besser. Wieder sind wir mit den Charakteren aus dem ersten Band unterwegs. Für den Captain geht es diesmal um einen Treueschwur, dem er dem neuen, zwielichtigen Kaiser Cynead schwören soll. Der hat es ziemlich dick hinter den Ohren, seinen Thron bekam er nicht rechtmäßig und schnell bemerkt Killcoin, das er immer mehr in die Fänge von Korruption, Intrigen und Ränkespielen gerät. Arki, der wie im ersten Teil schon, wieder mit dabei ist und der dafür sorgen soll das die Geschichten der Reise aufgeschrieben werden, bringt sich unterdessen wieder selbst in Gefahr. Irgendwie ist er so ein richtiger Tollpatsch den ich aber recht gut leiden kann. Er hat Humor und erinnert mich mit seiner tollpatschigen Art teilweise an Rincewind, aus Terry Pratchetts Scheibenwelt. Ohne die schlagkräftige Llois, die zwar hart wirkt aber trotzdem auch eine andere Seite hat, wäre die Gruppe um Killcoin und Arki das eine oder andere Mal wirklich aufgeschmissen. Wie schon im ersten Band musste ich des öfteren lachen. Einige Passagen sind richtig humorvoll und machen wirklich großen Spaß zu lesen. Auch ist in diesem Band diesmal ein wenig mehr Dichte dazu gekommen, so das nun die Figuren selbst nicht mehr so blass wirken. Am Schreibstil habe ich nichts auszusetzen, leicht lesbare Sätze und auch gute Beschreibungen von Orten ect. sind diesmal meiner Meinung sogar noch besser gelungen als im ersten Band. Oft sind die mittleren Bücher einer Buchreihe im Kern so wie der Vorgänger, Steigerungen finden da kaum statt. Hier ist es jedoch anders. In Tanz der Klingen war mir noch von allem zu wenig. Nun in Die Klinge des Königs holt es ordentlich auf und entwickelt sich immer mehr zu einem richtig schönen Fantasybuch.

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»Mir schien, je länger ich mich mit dem überlegten, berechnenden Captain aufhielt, desto überstürzter und impulsiver wurde ich selbst. Das war keine gute Entwicklung.« Autor: Jeff Salyards – Verlag: Heyne Verlag (12. Dezember 2016) – Format: Taschenbuch – Buchlänge: 688 Seiten – Preis: 16,99€ – ISBN: 978-3453315044 (Erwerben ♥) ÜBER DEN AUTOR: Jeff Salyards wuchs in einem kleinen, verschlafenen Ort nördlich von Chicago auf. Schon früh träumte er sich in laute und chaotische Welten voller unzähmbarer Charaktere. Seine Faszination für die Fantastik hat er niemals verloren. Neben seinem Job bei der American Bar Association widmet er sich dem Schreiben fantastischer Abenteuer. Salyards lebt mit seiner Frau und seinen drei Töchtern in der Nähe von Chicago. (Quelle) ACHTUNG: Es handelt sich hierbei um die Rezension des zweiten Bandes! Die Rezension zum ersten Band findet ihr hier.♥ KLAPPENTEXT: Held oder Verräter? Als Captain Braylar Killcoin gemeinsam mit seiner syldoonischen Söldnertruppe nach Sonnenmatt gerufen wird, bedeutet das nicht Gutes: Dort, in der Hauptstadt des Reiches, soll er dem neuen Kaiser Cynead, der sich den Thron mit unlauteren Mitteln erschlichen hat, die Treue schwören. Schnell wird dem kampferprobten Haudegen klar, dass die Politik tödlicher ist als jedes Schlachtfeld… MEINE MEINUNG: Die Schlacht ist überstanden, wobei viele Menschen ihr Leben lassen mussten. Nun müssen sie sich langsam von ihren Verwundungen erholen, doch der Captain ist ziemlich angeschlagen, da ihm Blutrufer einiges abverlangt hat. Ohne Llois sieht es sehr schlecht aus… Wird er sich jemals vollständig erholen? Währenddessen taucht auch noch Soffjian mit einem Rückruf-Befehl auf, worüber Braylar keineswegs erfreut ist. Noch weniger gefällt ihm, dass diese Memoridin übersinnliche Kräfte beherrscht. Was es genau mit ihnen auf sich hat und warum eine tiefe Kluft zwischen den Syldooner und Meroridinnen herrscht, soll der Leser auf spannende Weise erfahren. Im zweiten Band sind mehr phantastische Aspekte eingebaut, was mich sehr freut. Der Leser erfährt mehr über den Fluch von Blutrufer und die Geschichte der Syldooner. Dabei sind mir einige Charaktere noch mehr ans Herz gewachsen, neben Arki und Braylar auch zum Beispiel noch Vendurro. Die tieferen Einblicke in die Geschichten der Persönlichkeiten finde ich sehr gelungen.♥ Arki steckt natürlich wieder in Schwierigkeiten, wobei es diesmal weniger mit den Syldooner und mehr mit seinem Eigenverschulden zu tun hat. Aus Mitgefühl hat Arki vor einiger Zeit eine Person verschont, die nun vielleicht etwas verraten könnte, was zweifellos sein Leben kosten würde. Welche Auswirkungen seine Tat tatsächlich haben wird, hätte Arki sich in seinen schlimmsten Träumen nicht vorstellen können… »Aber trotzdem, ich hätte nie gedacht, dass dem Mann etwas Schreckliches widerfahren würde. Nein, das hätte ich nie angenommen.« Band 2 schließt nahtlos an den 1. Band an. Es ist wieder spannend, geprägt von gewaltigen Kampfszenen und auch der tolle Humor und Sarkasmus hat nicht gefehlt. Einige Schmunzler und Lacher waren definitiv wieder dabei.« »Offensichtlich besaß ich die Begabung dafür, in alle möglichen Fettnäpfchen zu treten. Was ich jedoch schade finde, ist, dass die Hauptstory gefühlt kaum vorankommt. Auf dem Weg lauern hinter jeder Ecke Gefahren, sodass ein Kampf nach dem anderen ausgetragen wird und die Strecke unendlich lang wirkt. BEWERTUNG: Eine tolle Fortsetzung, die auf dem selben Niveau bleibt. Eine klare 2, ich freue mich schon sehr auf den weiteren Teil.♥ Wem der erste Band gefallen hat, kann gerne die Leseprobe des zweiten Bandes lesen. ♥ Herzlichen Dank an den Heyne Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares. Meine Meinung bleibt natürlich unverfälscht! ♥

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