Leserstimmen zu
Die Heimkehrer

Jan Guillou

Brückenbauer-Serie (3)

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Was im zweiten Band Kunst und Kultur waren, ist in diesem Buch die Politik. Guillou erweist sich wieder einmal als hervoragend recherchierender Autor, der ein ausgezeichnetes Gefühl für die Zeit zwischen den beiden Weltkriegen vermittelt. Die Bedrohung durch die sich mehr oder weniger an die Macht putschenden Nazis ist dabei ebenso präsent wie der teils unbegrenzte Fortschrittsglaube einiger Charaktere. Diskurse über Kultur, Ideologie und Architektur finden ebenso ihren Platz, denn Oscars Ehefrau Christa gibt mit Vorliebe Abendgesellschaften, in denen unter anderem ein gewisser Bert(hold Brecht) verkehrt. Den literarischen Helden zahlreicher Linksintellektueller (zu denen Guillou sich mit Sicherheit ebenfalls zählen würde) und sein Umfeld porträtiert der Autor erfreulich glanzlos und bodenständig. Die Handlung schreitet selbst eher indirekt voran. Dialoge und atemlose Szenen sind in der Minderheit, es überwiegen Beschreibungen gesellschaftlicher Zustände und historischer Einzelheiten. Damit liest sich das Buch teils wie ein unterhaltsamer Ausflug in die jüngere deutsche (teils auch in die schwedisch/norwegische) Geschichte, zugänglich bleibt es trotzdem. Wo andere Autoren auf Intrigen, Affären und überspitze Spannungsbögen setzen, vertraut Jan Guillou gänzlich auf die Sogwirkung der geschichtlichen Umstände, die nicht für jede Figur gut ausgehen können. Das macht die Lektüre vielleicht etwas informationslastiger als andere historische Romane, die auf Krampf auch noch eine Liebesgeschichte mit unterbringen müssen, doch so etwas hat "Die Heimkehrer" nicht nötig. Im letzten Drittel schreitet die Handlung dann aber doch schneller voran, als man es bis dahin gewohnt ist. Die Nazis kommen an die Macht und ihrer zumindest in Deutschland spürbaren Omnipräsenz können sich auch die Lauritzens nicht samt und sonders entziehen. Einer der Söhne wird sogar ein überzeugter Hauptmann der SS. Das bietet reichlich Konfliktpotential, ausgeschöpft wird es aber nur teilweise. Eine schockierende Wendung hebt sich der Autor für die letzten Seiten auf und entlässt den Leser mit dem Gefühl, dass auch diese Geschichte noch nicht ganz zuende erzählt wurde. Immerhin: Nachschub ist in Sicht, in diesem Jahr erschien der vierte Band "Schicksalsjahre" und auch danach soll es noch nicht vorbei sein. Nachdem "Die Brüder" ein wenig einseitig auf Sverres Schicksal fixiert war, gelingt es dem vorliegenden Roman, die Stärken des ersten Teils wieder aufzugreifen. Für Fans gut informierter Historienromane über die jüngere Geschichte unverzichtbar. Originaltitel: "Mellan Rött Och Svart" ("Zwischen Rot und Schwarz") Seitenzahl: 480 Format: 13,5 x 22,1 cm, gebunden mit Schutzumschlag Verlag: Heyne

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Anfang der 1920er Jahre geht es den Lauritzen-Brüdern gut. Lauritz führt eine gut gehende Baufirma und lebt mit seiner Familie in Stockholm. Oscar und Sverre leben in Berlin, wo Oscar dabei ist, ein Immobilien-Imperium aufzubauen und Sverres Werbeagentur prosperiert. Geschickt umschiffen die drei die politischen Klippen und schaffen es soweit es möglich ist, sich aus den herrschenden Strömungen herauszuhalten. Doch so ganz fern halten können sie sich nicht, sehen sie sich doch mit dem extremen Deutschtum Haralds konfrontiert. Lauritz`ältester Sohn macht aus seiner Bewunderung für die Rechten kein Hehl und Oscar, der während der Schulzeit Haralds in Berlin sein Ziehvater ist, hat Mühe das Schlimmste zu verhindern. Ein interessanten Blickwinkel nimmt der Autor ein, um diese unheimliche Zeit der Anfänge des dritten Reiches zu beleuchten. Die Lauritzens eigentlich Außenstehende werden durch ihre beruflichen und familiären Verbindungen in die Entwicklungen hineingezogen. Wie viele andere scheinen auch sie nur teilweise zu erkennen, welches Unheil durch die politischen Entwicklungen droht. Auf die ein oder andere Art betroffen, scheinen sie zwar zu erahnen, was geschehen könnte, so ganz vermögen sie es jedoch nicht zu glauben und so veralbern sie manches bis sie hautnah erfahren müssen, mit was für einer Brut sie es zu tun haben. Sehr eindrücklich wird das heraufziehende Unheil dargestellt, die immer stärker werdende Beklemmung und Bedrohung durch dieses Regime, das mit perfiden Mitteln seine Ziele durchzusetzen versucht. Wie ein Ring, der sich um das Herz zusammenzieht, wirkt die Lektüre. Eine verharmloste Bedrohung, zu spät erkannt, mündet im größten Verbrechen an der Menschheit. Wie so häufig bleibt die Frage, hätte man es verhindern können? Wie kann man derartige Entwicklungen verhindern. Eine Frage, die wohl immer auf der Tagesordnung sein sollte. Etwas unverständlich bleibt allerdings, das recht lasche Ankämpfen der Familie gegen Haralds Überzeugung und auch das Verhalten Sverres bei seiner Ausreise. Aus heutiger Sicht ist wohl Oscar, der trotz oder gerade wegen seiner Kriegserfahrung schnell und richtig handelt. Ein lesenswertes Buch über das Thema einer vergangenen Zeit, das leider nie an Brisanz und Aktualität verliert.

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Schweden im Jahr 1918: Im dritten Teil der Brückenbauer-Reihe hat sich Lauritz mit seiner Familie in Saltsjöbaden in der Nähe von Stockholm hintergelassen und ist weiterhin als erfolgreicher Bauunternehmer tätig. Seine beiden Brüder Oscar und Sverre sind in Berlin geblieben, wo Oscar den deutschen Teil der Firma leitet und Sverre in der Werbung tätig ist. Sie erleben voller Hoffnung auf eine Normalisierung der Verhältnisse in Deutschland die Goldenen Zwanziger der Weimarer Republik, bis durch die Machtergreifung der Nationalsozialisten all ihre Hoffnungen zunichte gemacht werden und sie beschließen, Berlin zu verlassen, was sich vor allem für Sverre als äußerst riskant herausstellt… Ich habe die beiden Vorgängerbände vor einiger Zeit gelesen, doch nach einem sehr guten ersten Teil konnte mich bereits das zweite Buch nicht mehr so sehr überzeugen, doch meine Neugierde, wie die Geschichte um die drei Brüder Lauritz, Oscar und Sverre ausgeht, war dann doch stärker, so dass ich dem dritten Teil noch eine Chance geben wollte. Nun habe ich allerdings im Internet gelesen, dass es noch einen vierten Teil der Reihe, die anscheinend zunächst als Trilogie geplant war, gibt, der bereits in Schweden veröffentlicht wurde, was sehr gut passt, da der dritte Band etwas abrupt und nicht abgeschlossen endet. Er ist ähnlich wie seine Vorgänger aufgebaut. Es gibt längere Kapitel, die die Entwicklungen eines Jahres darstellen, aber auch immer wieder Zeitsprünge von oftmals mehreren Jahren zwischen den Kapiteln, die am Ende immer mehr werden. Die Handlung wechselt immer wieder zwischen Deutschland und Schweden hin und her, jedoch nicht so abwechselnd wie im ersten Teil die Handlung in Norwegen und Afrika. Sie sind stärker miteinander verbunden, da die Familien sich oftmals gegenseitig besuchen und Lauritz’ ältester Sohn Harald in Berlin zur Schule geht. Erzählt wird die Handlung meist aus der Sicht der Brüder, wobei Sverre deutlich weniger vorkommt als seine älteren Brüder, aber auch ihre Ehefrauen und Harald kommen zu Wort. Das Buch endet schließlich am 31. August 1939. Wir erleben somit mit den drei Brüdern die harte Frühphase der Weimarer Republik, ihre kurzzeitige wirtschaftliche Erholung bis hin zum Börsencrash 1929 und dem Aufstieg des Nationalsozialismus, die Machtübernahme bis hin zu den Olympischen Spielen 1936 in Berlin und die Annektierung von Österreich und Böhmen und Mähren bis hin zum Vorabend des Zweiten Weltkriegs. Die historischen Entwicklungen in Schweden werden zwar hin und wieder ebenso angerissen, im Fokus stehen aber eindeutig die Ereignisse in Deutschland. Im Gegensatz zu vielen anderen Büchern über die Weimarer Republik stehen bei Guillou die wirtschaftlichen Entwicklungen im Vordergrund, die anhand der Baufirma und Werbeagentur der Brüder verdeutlicht werden, die immer stärker zu einem Immobilienunternehmen umgewandelt werden und unter den Nationalsozialisten sukzessive „germanisiert“ werden mussten. Ebenso wird anhand der Figur des Haralds eindrucksvoll aufgezeigt, wie viele Jugendliche durch die rechte Bewegung verführt wurden und wie diese später schließlich in der SA oder der SS (wie in Haralds Fall) landeten. In diesem Rahmen wird dem Machtkampf zwischen SA und SS und dem damit verbundenen sogenannten Röhm-Putsch viel Raum geboten. Diese historischen Begebenheiten hat der Autor durchweg sehr gut recherchiert, wenn mir auch Haralds Einsatz als SS-Mann bei wichtigen historischen Ereignissen nicht immer gefiel. Damit tue ich mich jedoch immer etwas schwer, wenn fiktive Figuren Taten „vollbringen“, die historisch enorm bedeutsam sind und die natürlich eigentlich von historischen Personen begangen wurden. Man fühlt sich aber durchweg in diese wechselhafte Zeit ein, dies gelingt Guillou sehr, sehr gut, vor allem, da er die drei Brüder, die Deutschland immer für seinen Fortschritt bewundert haben, jahrelang auf sein Wiedererstarken hoffen lässt, um sie dann umso mehr durch den Aufstieg des Nationalsozialismus zu enttäuschen. Die historischen Aspekte sind demnach sehr gut dargestellt, ansonsten konnte mich der Roman aber nicht wirklich fesseln. Das Ende ist wesentlich spannender und packender, da hatte ich auch wieder das Bedürfnis weiterzulesen, durch die ersten knapp 300 Seiten musste ich mich aber ziemlich durchkämpfen, auch weil man als Leser wenig emotionale Nähe zu den Figuren aufbaut. Insgesamt setzt sich somit der Trend vom zweiten Band fort. Die weiteren Teile erreichen nicht mehr die Klasse des ersten Romans, vor allem da Guillou kaum noch auf die Bautätigkeit der Brüder zu sprechen kommt, die den ersten Band so lesenswert machte. Fazit Ein insgesamt noch lesenswertes Buch, das durch die sehr gelungene Darstellung der historischen Begebenheiten im Deutschland der 1920er und 1930er Jahre überzeugt, aber leider nicht an den ersten Band der Reihe heranreicht. Da es anscheinend nicht das Ende der Reihe darstellt, kann ich immerhin noch auf den vierten Teil hoffen, der hoffentlich einen würdigen Abschluss der Geschichte von Lauritz, Oscar und Sverre darstellt.

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Die ursprünglich schwedische Familie um den ältesten Sohn Lauritz ist mittlerweile in Europa verstreut. Während Lauritz in Schweden die harten Früchte seiner Arbeit als Bauherr erntet, sind auch seine beiden Brüder in Berlin gefragte Geschäftsmänner. Mit ihren Familien könnten sie ein ruhiges Leben führen, doch die unruhige Zeit zwischen den beiden Weltkriegen geht auch an ihnen nicht spurlos vorbei, sodass wieder schwere Entscheidungen anstehen... Mit „Die Heimkehrer“ schließt der schwedische Autor Jan Guillou seine Trilogie um die drei Brüder Lauritz, Oscar und Sverre ab. Für das Verständnis der Handlung ist es aber nicht notwendig, die ersten beiden Teile der Familiensaga zu kennen, da der Autor alle wichtigen Informationen noch einmal in Kurzform liefert, aber hier ein ganz eigenständiges Szenario erarbeitet. Dieses schmückt er mit zahlreichen, sehr lebensnahen und gut recherchierten geschichtlichen Fakten aus und schafft dabei eine stimmungsvolle und lebendige Atmosphäre. Man erlebt förmlich den vorherrschen Zeitgeist mit, ist mittendrin im aufkommenden Faschismus, erlebt die goldenen Wirtschaftsjahre und die Angst vor neuerlichem Krieg mit – mal am Ort des Geschehens, mal aus Schweden von außerhalb betrachtet. Auch einige historische Persönlichkeiten sind in der Geschichte verankert, was einen zusätzlichen Reiz bietet. Im Mittelpunkt stehen jedoch nach wie vor die drei Brüder und ihre Familien, die Charaktere erhalten hier noch mehr Tiefe und werden vom Autor unglaublich detailliert ausgearbeitet. Besonders Oscar wird mit seiner eindringlichen Geschichte ins rechte Licht gerückt. Und trotz all der Komplexität und der Schwere des Themas hat Guillou eine sehr kurzweilige Geschichte geschaffen, die sehr klar ist und lange im Gedächtnis nachhallt. Besonders das überraschend offene Ende, das theoretisch sogar eine weitere Fortsetzung der Reihe möglich macht, ist dabei sehr gelungen und stellt dem Leser unweigerlich die Frage, wie es mit den Brüdern wohl weitergeht. Ein sehr eingängiger Roman, sehr tiefgängig und mit merklich viel Herzblut verfasst. Die Charaktere stechen auch im dritten Teil der Trilogie wieder heraus und entwickeln sich weiter, erhalten dabei eine unglaubliche Tiefe. Eingebettet in das historische Szenario bekommt die Familiensaga zusätzlich viel Stimmung verliehen und verknüpft geschickt die fiktive Geschichte mit realen Begebenheiten. Man kann sich in diese anspruchsvolle Handlung völlig versinken lassen.

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leicht zu lesen, aber irgendwie spannungslos

Von: Stefanie H. aus Hürth

02.12.2014

Ich habe das Buch zügig durchgelesen und das obwohl ich die ganze Zeit das Gefühl hatte, dass nicht wirklich viel passiert. Es wird die Geschichte der Familie Lauritzen zwischen den Weltkriegen in Schweden und Deutschland erzählt und trotz vieler tragischer Ereignisse, fehlte mir im kompletten Buch die Spannung. Ich hatte nicht das Gefühl, schnell weiterlesen zu müssen, um zu erfahren, was den Figuren als nächstes geschieht. Ich glaube hier hätte man wesentlich mehr Spannung erzeugen können. Die Gegebenheiten sind gut recherchiert, aber alles in diesem Buch wird politisch betrachtet. Es ist ein netter Zeitvertreib, aber kein Buch, dass man gelesen haben muss.

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Der Roman "Die Heimkehrer" von Jan Guillou hat mir von Anfang bis Ende sehr gut gefallen! Zwar habe ich die beiden Vorgänger "Die Brückenbauer" und "Die Brüder" nicht gelesen, ich konnte der Thematik aber problemlos folgen. Hin und wieder wurden ein paar Themen aus der Vergangenheit hochgeholt, was aber mein Lesevergnügen nicht schmälerte. Da ich mich für die 20er Jahre, sowie für den 1. und 2. Weltkrieg interessiere, konnte ich das Buch zum Schluß nicht mehr aus der Hand legen. Jan Guillou hat meiner Meinung nach sehr gut recherchiert und hat diese Zeit sehr detailliert, manchmal schillernd schön und dann auch wieder mit ihrem ganzen Grauen beschrieben! Die Geschichte der 3 Brüder fand ich ebenfalls interessant, die Handlungen konnte ich größtenteils nachvollziehen. Alles in allem ein sehr schönes informatives Buch, was sich zu lesen lohnt und bestimmt nicht das letzte Buch von Jan Guillou, was ich gelesen habe!

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Sehr toll

Von: Marina

29.11.2014

Sehr guter Schreibstill.Sehr tolle und interessante Handlung.Konnte nicht aufhören zu lesen.Werde es weiter verschenken und auch weiter empfehlen.Lohnt sich zu kaufen.

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Die Heimkehrer - Jan Guillou

Von: Angelika Röhrbein aus Wittmund

19.11.2014

Ich danke für den Buchgewinn, und habe es verschlungen, da ich die ersten beiden Bände schon im Regal stehen habe so geht es mit dem 3ten Band nun weiter mit der inhaltlich tollen, breitangelegten Familiengeschichte vor wirklich gut recherchiertem historischen Hintergrund. Ich habe dieses Buch förmlich verschlungen. Jan Guillou hat einen flüssigen, gut lesbaren Schreibstil. Wechselseitig wird von Lauritz und Oscar erzählt, und Sverre ist wieder dabei. Die Geschichte vermittelt sehr eindrücklich und lebensnah die schwierigen Verhältnisse der Zeit, vom beginnendem Weltkrieg und dem aufziehenden Nationalsozialismus. Der Autor erzählt auf sehr einfühlsame Weise die Lebensgeschichte dieser Familie weiter. Es geht um Freundschaft, Verrat, Rache, Liebe und Eifersucht aber auch um Vaterlandstreue, Kritik an den politischen Machtverhältnissen, Kriegsängste und vieles mehr. Es entstehen Lebens-Situationen und -entwürfe, die nie einfach nur gut oder nur schlecht sind, sondern - und das hat mir besonders gefallen - unterschiedliche Ansichten (auch politische) können immer von der einen oder anderen Seite differenziert betrachtet werden und vermitteln so das Verständnis für andersartige Verhaltensweisen. Jan Guillon hat eine große mehrteilige Familiengeschichte mit starken, unvergesslichen Protagonisten geschrieben. das Buch ist unglaublich stark bildhaft geschrieben, ich konnte mein Kopfkino überhaupt nicht mehr ausschalten. Toll finde ich auch, daß man den ersten Weltkrieg aus der Sicht der "Heimatfront" mitbekommt. meistens liest man die Sicht der Soldaten. Er nimmt einen mit zum Beginn des letzten Jahrhunderts, so intensiv, dass man ganz in der Geschichte versinkt. Genau vor mir gesehen habe ich den blauweißen Himmel, die Künstler, die sich im Aufbruch befanden und dann der Krieg.. Es ist auch eine Geschichte der dienstbaren Geister. Sehr eindrucksvoll beschreibt der Autor auch den Einfluss des Krieges auf die Bevölkerung, die Not und den Hunger, die die Menschen, die sich nicht an den Kriegsschauplätzen befinden, durchleiden müssen. Sowohl als Gesellschaft- wie auch Familien- oder Geschichtsroman bereitet die Erzählung manch interessante und packende Lesestunde.

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