Leserstimmen zu
21 - Dunkle Begleiter

Wulf Dorn

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Wulf Dorn schafft es, wie von ihm nicht anders zu erwarten, mit Nikka eine lebensnahe Protagonistin zu erschaffen; aber auch der Rest der Figuren besticht durch Authentizität und große Flächen für Empathie. Außerdem behandelt "21 - Dunkle Begleiter" unglaublich wichtige, fast philosophische Themen, wie das Sterben, das Leben nach dem Tod, den Umgang mit gewalttätigen Übergriffen und wie fair/unfair das Leben sein kann. Während der Teil der Geschichte, der sich auf den "dunklen Ort" bezieht, meinetwegen ruhig unlogisch und surreal sein darf (das ist ja im Grunde sogar der Zweck), haben sich mir im "realen" Teil der Geschichte, also zu den Fragen, wer die KO-Tropfen verabreicht hat und wo Nikkas beste Freundin Zoe ist, viele, viele Lücken in der Erklärbarkeit und Glaubwürdigkeit der Geschehnisse aufgetan. Das hat mich beim Lesen leider immer wieder herausgerissen. Mit dem Thema Suizid ist mir das gesamte Buch außerdem viel zu lapidar umgegangen, teilweise sogar verherrlichend. In einer Schlüsselszene wird Suizid bloß dazu benutzt, die Geschichte voranzutreiben/weiterführende Hinweise zu sammeln. Dieses Verhalten wird überhaupt nicht problematisiert. Das hat mich vor allem richtig geärgert, weil es sich um ein Jugendbuch handelt. Eine Triggerwarnung dazu wäre ebenfalls angemessen gewesen, zumal der Klappentext das potentiell triggernde Selbstmord-Thema eben nicht inkludiert. Ich glaube weiter fest an Wulf Dorns Fähigkeit, berührende Geschichten mit Spannungs-/Gruseleffekt zu schreiben und hoffe, dass "21 - Dunkle Begleiter" nur eine Ausnahme war.

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Die 16 jährige Nikka bricht auf einer Halloween Party zusammen, sie stirbt. Ganze 21 Minuten ist sie tot, bis sie wieder zurück ins Leben geholt werden kann. Als sie im Krankenhaus zu sich kommt, kann sie sich an einen seltsamen Ort erinnern, an dem sie sich in dieser Zeit befunden hat. Ihre Freundin, die sie auf die Party begleitet hat, wird vermisst. Doch Nikka ist sich sicher, dass sie auch an diesem seltsamen Ort gesehen war… Bis jetzt habe ich von Wulf Dorn nur Thriller für Erwachsene gelesen. Der Schreibstil und der Spannungsaufbau sind ähnlich, wie in seinen gewohnten Werken, doch natürlich geht es hier altersgemäß, etwas weniger brutal und detailliert zu. Die Zwischenwelt in der Nikka sich befand, hat mich sehr fasziniert und ich konnte mir sehr lange nicht erklären, was es damit auf sich hat. Teilweise hatte ich jedoch das Gefühl, dass es Wulf Dorn etwas schwer gefallen ist, sich in die Rolle eines Teenagers hineinzuversetzen. Die Charaktere sind holprig beschrieben und entsprechen nicht so wirklich dem Bild eines heutigen Teenagers. Nichts desto trotz hat mir sein erster Jugendthriller gut gefallen.

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Auf dieses Buch war ich von Anfang an neugierig. Ich war mir gar nicht zu hundert Prozent sicher, was ich hier erwarten soll, aber ich muss sagen, ich wurde absolut positiv überrascht und habe es geradezu verschlungen. Es wird sofort eine düstere Stimmung vermittelt, die perfekt zur Geschichte passt und sich durch das gesamte Buch zieht. Ich war bereits nach den ersten Seiten absolut gefangen und mochte es nicht mehr aus der Hand legen. Hier haben wir wirklich einen grandios durchdachten Thriller, der auch tolle gruselige Momente schafft und einen durchwegs mitfiebern lässt. Ich glaube in diesem Genre wird sich dieses Buch zum Ende des Jahres auf jeden Fall unter meinen Highlights einreihen. Die Prota war mir sofort sympathisch, ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und habe mit ihr mitgelitten. Obwohl hier übernatürliche Elemente gemischt mit klassischem Thriller vorhanden ist, hat der Autor alles absolut glaubwürdig und authentisch dargestellt und mir einige Male eine Gänsehaut beschert. Auch durchschaubar fand ich es nicht. Ganz im Gegenteil, von manchen Wendungen war ich regelrecht schockiert, aber im positiven Sinne. Das sind diese Momente, in denen man einfach nur denkt, wow, wie genial der Autor das ausgeklügelt hat. Auch mit dem Ende hätte ich in der Form nicht gerechnet, ich fand es grandios. Fazit 21 – Dunkle Begleiter ist für mich ein absolutes Überraschungsbuch. Klar, habe ich es gelesen, weil es einfach richtig gut klang, aber meine Erwartungen wurden definitiv übertroffen. Ich war ab der ersten Sekunde von der Geschichte begeistert und das hat sich auch bis zum Schluss nicht geändert. Spannung pur, eine tolle düstere Atmosphäre, geniale schaurige Momente, aber auch Situationen, die mich überrascht, schockiert und berührt haben. Der Autor hat hier wirklich eine einzigartige Mischung geschaffen und ich will einfach nur mehr davon. Von mir gibt es 5 Sterne.

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Ich liebe Jugendthriller, daher hat mich der Klappentext auf Grund seiner Düsternis und des geheimnisvoll-mystischen direkt angesprochen. Wir haben hier einen flüssigen Schreibstil, der leicht zu lesen ist und so huscht man bei diesem grandiosen, nervenaufreibenden Pageturner nur so über die Seiten. 21 ~ Dunkle Begleiter ist nicht umsonst der Titel des Buches: 21 Minuten lang ist Nikka klinisch tot, (21 Gramm wiegt eine Seele) und nachdem Nikka von „dort“ (der Zwischenwelt von Leben und Tod) zurückgeholt wird, hat sie immer wieder einen „dunklen Begleiter“ bei sich (ist der nur Einbildung/ Halluzination oder Wirklichkeit?). Die fieberhafte Suche nach ihrer besten Freundin Zoe -die sie auch „dort“ gesehen hat und die nun spurlos verschwunden ist – beginnt, zusammen mit Nikka‘s Lebensretter Sascha. Die (Hoch-)Spannung bleibt das ganze Buch über erhalten. Gruselig, düster, eine absolute Leseempfehlung, ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit inhaliert! Hoffentlich bekommen wir noch mehr solch gute Jugendthriller des Autors zu lesen.

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Da mich die ersten beiden Jugendthriller von Wulf Dorn hellauf begeistern konnten, war meine Neugierde sofort geweckt, als ich beim Durchstöbern der neuen cbj-Programmvorschau auf sein neues Jugendbuch gestoßen bin. Der Klappentext überzeugte mich auf Anhieb und auch das düstere Cover sprach mich sofort an. Das Buch wanderte daher schleunigst auf meine Wunschliste. Als die 16-jährige Nikka in einem Krankenhaus erwacht, hat sie zuerst den totalen Blackout. Was ist geschehen? War sie nicht mit ihrer besten Freundin Zoe auf einer Halloweenparty? Was ist da nur Schlimmes vorgefallen, dass sie in einem Krankenhaus gelandet ist und so einen krassen Filmriss hat? Von den Ärzten erfährt Nikka, dass sie 21 Minuten lang tot war. Durch K.O.-Tropfen, die ihr auf der Party ins Getränk gemischt wurden, ist es bei ihr zum Herzstillstand gekommen. Während ihres Todes hat Nikka etwas Schockierendes erlebt. Sie war in einem dunklen Tunnel und ist auf ein helles Licht zugegangen. Und sie war nicht alleine an diesem unheimlichen Ort. Ihre Erlebnisse lassen Nikka nicht mehr los. Was sie aber noch wie viel mehr beschäftigt, ist die Frage, wo Zoe ist. Zoe wird seit der Party vermisst, sie ist spurlos verschwunden. Wurde sie ermordet? Lebt sie noch? Nikka kann und will einfach nicht glauben, dass ihre Freundin tot ist. Zusammen mit ihrem neuen Freund Sascha beginnt sie Nachforschungen anzustellen und stößt dabei auf etwas ganz Unglaubliches… Hui, was für ein Buch! Ich bin total geflasht von „21 – Dunkle Begleiter“, ich finde das Buch richtig genial! Einmal angefangen mit dem Lesen konnte ich irgendwie gar nicht mehr damit aufhören. Ich habe die gut 480 Seiten quasi inhaliert und hätte ich das Buch dem Schlaf zuliebe nicht doch irgendwann mal aus der Hand gelegt, hätte ich es garantiert innerhalb einer Nacht durchgesuchtet. Auf mich konnte die Handlung von den ersten Seiten an eine richtige Sogwirkung ausüben, welcher ich mich einfach nicht mehr entziehen konnte. Ich habe die Story als unglaublich spannend, fesselnd und emotional empfunden. Und als unheimlich. Ich warne lieber mal vor, manche Szenen sollte man besser nicht kurz vor dem Schlafengehen lesen. Ich habe diesen Fehler leider begangen und lag später mit einem ziemlich mulmigen Gefühl im Bett. Ständig ist mein Blick hinauf zur Zimmerdecke gewandert, weil … hm, nein, mehr werde ich besser nicht erzählen, ich möchte ja schließlich nicht zu viel verraten. Ich rate jedenfalls all denjenigen, die sich schnell gruseln: Lest das Buch besser nicht spätabends. Zumindest nicht das erste Drittel. :D Erfahren tun wir hier alles aus der Sicht von Nikka in der Ich-Perspektive. Mir war Nikka auf Anhieb richtig sympathisch. Ihre Gefühle und Gedanken werden wirklich top und sehr bildhaft beschrieben, sodass ich mich jederzeit problemlos in Nikka hineinversetzen konnte. Für ihre große Stärke und ihren Mut habe ich sie zutiefst bewundert.  Die Nebencharaktere wurden ebenfalls hervorragend ausgearbeitet. Sie wirken absolut authentisch und lebensecht. Besonders gut gefallen hat mir Sascha. Er rettet Nikka das Leben und wird noch ein richtig guter Freund für sie werden. Sascha ist ein prima Kerl, er ist total lieb und hilfsbereit und zögert nicht eine Sekunde lang, Nikka bei ihren Nachforschungen zu helfen. Was ich gar nicht oft genug loben kann, ist der Schreibstil. Wulf Dorn hat eine absolut mitreißende Art zu schreiben. Man kann da gar nicht als das Buch wegzuatmen. Klasse finde ich auch, wie detailreich und atmosphärisch er alles beschreibt. Bei mir lief hier während des Lesens pures Kopfkino. Zwei Daumen hoch gibt es von mir auch für den Handlungsaufbau. Wie es Wulf Dorn gelungen ist, hier durchweg Spannung aufrecht zu erhalten ist einfach große Klasse. Man wird ständig mit überraschenden Wendungen konfrontiert und ist immerzu am herumrätseln. Manche Dinge waren zwar dann doch etwas vorhersehbar für mich, aber das hat mir in keinster Weise meinen Lesespaß geraubt. Wenn es bei mir bei einer Sache Klick gemacht hatte, folgte auch schon die nächste Unklarheit. Stellenweise habe ich tatsächlich begonnen, an Nikkas Verstand zu zweifeln, da mir manches einfach so creepy und verrückt erschien. Wie sich alles am Ende auflösen wird, ob Nikka wirklich in einer Art Zwischenwelt war, ob sie durchgedreht ist oder nicht, was mit ihrer Freundin Zoe geschehen ist und was es eigentlich mit diesen geheimnisvollen dunklen Begleitern auf sich hat – all das werde ich hier natürlich nicht verraten, da müsst ihr das Buch schon selber lesen. Was ihr unbedingt tun solltet! Wulf Dorn ist in meinen Augen mit „21 – Dunkle Begleiter“ ein großartiger Jugendthriller gelungen. Wobei – nur in die Thriller-Sparte kann man das Buch eigentlich gar nicht stecken. Es beinhaltet irgendwie auch mystische Fantasyelemente und verströmt zudem die Atmosphäre eines Gruselromans. Mir persönlich hat dieser Mix aus Fiktion und Realität wahnsinnig gut gefallen. Die Story beschert einem immerzu Gänsehaut, sie lässt einen durchweg mitfiebern und regt sehr zum Nachdenken an. Sehr gut gefallen hat mir auch das Nachwort des Autors, in dem er über eigene Erlebnisse mit dem Tod berichtet. Ich selbst glaube zwar irgendwie nicht daran, dass man, wenn man stirbt, in einer Art Zwischenwelt ist und auf ein helles Licht zugeht oder es ein Leben nach dem Tod gibt, aber über solche Dinge zu lesen finde ich super interessant und spannend. Fazit: Ein absolut fesselnder Jugendthriller mit großem Suchtfaktor und prickelndem Gänsehaut-Feeling! Für mich hat sich „21 – Dunkle Begleiter“ zu einem richtigen Highlight entwickelt! Spannung pur, jede Menge Nervenkitzel, Gruselmomente, eine düstere, unheimliche Atmosphäre – das und noch so einiges mehr erwartet einen hier. Ich kann das Buch absolut empfehlen, sowohl Jugendlichen als auch Erwachsenen und vergebe gerne volle 5 von 5 Sternen!

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Das komplette Buch wird aus Sicht der 16 Jahre alten Nikka in der 1. Person erzählt. Nikka ist mit ihrer besten Freundin Zoe auf einer Halloweenparty in einem Club. Plötzlich wird ihr schlecht, ihr Kopf droht zu explodieren und sie geht neben der Tanzfläche zu Boden. Alles was um sie herum geschieht nimmt sie kaum noch wahr. So sehr sie sich auch bemüht, sie kann nicht mehr wach bleiben und verliert das Bewusstsein. Erst im Krankenhaus erfährt sie, dass sie 21 Minuten lang tot war. Und dann beginnt Nikka Dinge zu sehen. Noch im Krankenhaus sieht sie an der Decke einen schrecklich zugerichteten Mann, der auf sie zu grabbelt. Schnell wird klar, sie hat etwas mitgebracht auch der Welt der Toten und nur Nikka oder andere, die bereits "auf der anderen Seite" waren, können es sehen. Aber was für Nikka noch viel schlimmer ist, ist die Tatsache, dass ihre beste Freundin verschwunden ist. Während Nikka um ihr Leben kämpfte muss jemand Zoe entführt haben oder Schlimmeres. Und so muss Nikka nicht nur mit ihren eigenen dunklen Begleitern klar kommen, sondern auch mit denen von Zoe, denn sie hat ihre beste Freundin auf der anderen Seite gesehen. Diese Geschichte zieht den Leser zunächst einmal in einen Sog, es ist sehr mystisch und auch ein bisschen gruselig, was um Nikka herum geschieht. Es geht um das Leben nach dem Tod, aber auch um Intrigen und Verbrechen, so dass es nicht nur eine Fantasy Geschichte ist, sondern teilweise auch ein bisschen in Richtung Jugendkrimi geht. Der Schreibstil ist sehr locker und altersgerecht, so dass man sehr schnell durch das Buch durchfliegen kann und es auch den jüngeren Lesern leicht fällt schnell zu lesen. Auch die kurz gehaltenen Kapitel tragen meiner Meinung nach zum schnellen Lesen und leichteren Verständnis bei. Das Thema des Buches wurde größtenteils sehr gut umgesetzt. Ich hätte mir nur gewünscht, dass die "dunklen Begleiter" noch eine etwas größere Rolle gespielt hätten. Letztendlich baut zwar alles darauf auf, aber von mir aus hätte man ihnen gerne noch mehr Inhalt eingestehen können. Fazit Ein wirklich sehr gutes Jugendbuch, das mich sehr schnell begeistern konnte. Es hat nur ein paar kleine Schwächen, so hätte ich zum Beispiel nicht damit gerechnet, dass es auch in Richtung Krimi geht. Das Ende fand ich sehr schön, aber es war auch so geschrieben, dass man vielleicht sogar mit einer Fortsetzung rechnen kann, worüber ich mich sehr freuen würde. Es ist ein gutes Jugendbuch für Mystery und Krimifans gleichermaßen, das ich sehr gerne für jede Altersklasse ab 14 Jahren weiterempfehle.

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Von Nahtoderfahrungen in Büchern zu lesen ist nicht Neu, aber immer wieder überraschend, Gedanken diesbezüglich zu lesen. Wulf Dorn spricht in seinem Nachwort über Erleben und Erfahrungen, dadurch bekommt sein Buch "21 - Dunkle Begleiter" eine ganz andere Bedeutung. Für mich steht das Licht, welches auch Nikka intensiv erlebt für mich als Gläubige für den Himmel und nicht für das große Nichts. Es wird immer wieder Momente in Büchern geben, die mir nicht gefallen, da ich anders glaube und Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod habe, während andere eben glauben, das es nur dieses eine Leben gibt und danach nichts mehr, wobei es natürlich auch diejenigen gibt, die daran glauben, das man immer und immer wieder lebt in anderen Lebewesen, Kulturen oder sozial anders aufgestellt. In "21 - Dunkle Begleiter" endet das Leben nach dem Licht, zuvor kann Nikka aber für einige Begleiter, die ihr als Schatten erscheinen einen Auftrag erfüllen, sodass sie danach zufriedengestellt in das Licht gehen können. Gut aufgegriffen ist wieder einmal, das junge Frauen sich keinen Drink spendieren lassen sollten, da immer die Gefahr besteht K.O. Tropfen oder anderes im Getränk vorzufinden. In Nikkas Fall ist der Drink fast tödlich und die 21 Minuten, die sie gestorben war, gehen ihr auch dann noch nach, nachdem sie wiederbelebt worden ist, denn das, was sie erlebt erscheint für andere unglaubwürdig und nicht nachvollziehbar. Ist Nikka verrückt? Wulf Dorn gelingt ein hoher Spannungsaufbau, der sich bis zum Ende aufrecht erhalten kann. Er baut viele Dinge mit ein, die nicht sofort erkennbar sind und gerade dieses empfand ich als sehr gelungen. Es ist nicht nur Nikkas Geschichte, sondern auch die von Zoe, Nikkas beste Freundin, die an dem Abend verschwindet, an dem Nikka stirbt. Die Nachforschungen die Nikka betreibt sind gefährliche Gewässer, die ihr fast erneut das Leben kosten. Mitunter wirkt Nikka tatsächlich verrückt, da sie sich in die Suche nach Zoe mit Leib und Seele hingibt und dabei Geheimnissen auf die Spur kommt, die regelrecht von Neid und Missgunst zerfressen sind. Eine unglaubliche Story in einer unglaublichen Story? Gerne vergebe ich eine Leseempfehlung an ein Jugendbuch, welches mitunter schon einem Thriller gleichkam. Mir hat längst nicht alles gefallen, aber das ist meinem Glauben geschuldet und nicht der Fantasie des Autors. Insgesamt ist die Story definitiv rund und gelungen dargestellt.

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Meine Meinung: Mich hat der Klappentext von Wulf Dorns neuem Jugendthriller sehr angesprochen und auch das recht düstere Cover unterstützt den Inhalt der Geschichte ganz hervorragend. Diese wird vom Autor in kurzen/knackigen Kapiteln unglaublich spannend und mitreißend erzählt, so dass ich es allenfalls aus der Hand gelegt habe, um zwischendurch mal unters Bett oder in die dunkleren Zimmerecken zu schauen. Wulf Dorn gelingt es nämlich, eine begleitende angenehm gruselige Stimmung zu transportieren und erzeugt dabei Bilder im Kopf, mit denen man nicht einschlafen möchte, die aber den Rahmen des Jugendbuch-Genres dennoch nicht sprengen. Zur Protagonistin Nikka wird eine ständig greifbare Nähe gehalten und die Suche nach ihrer Freundin Zoe, sowie nach den Hintergründen ihres eigenen 21 Minuten langen Todes gestaltet sich als Gefahr für die eigenen Fingernägel, denn Nikka ist nicht alleine ins Reich der Lebenden zurückgekehrt. Klappentext und Cover haben mir somit nicht zu viel versprochen, denn ich habe insgesamt eine düstere und sehr unterhaltsame Geschichte präsentiert bekommen, die oft überrascht, dabei für frostige Gänsehaut sorgt und der ich eine absolute Leseempfehlung ausspreche! Fazit Ein Jugendthriller mit Sogwirkung, bei dem Spannung + Grusel zu stetigen Begleitern werden!

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