Leserstimmen zu
21 - Dunkle Begleiter

Wulf Dorn

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INHALT: Wie ist es, wenn man plötzlich den Boden unter den Füßen verliert? Die beste Freundin ist verschwunden und Nikka kann sich an überhaupt nichts erinnern. Im Internet kursieren Videos über diese eine Nacht im Club, doch nichts davon kann ihr im Moment helfen. An eine Sache erinnert sich die 16-jährige Nikka - der dunkle Ort. Alles war so kalt und nass. Der Ledermann ist ihr begegnet und auch Zoe. Warum ist Zoe an diesem schrecklichen Ort? Nikka ist dem Tod nur um ein Haar entkommen. Einundzwanzig Minuten lang hat man versucht sie wieder ins Leben zu holen. Ihr Wille war größer und stärker als die Kälte im Tunnel. Gemeinsam mit Sascha geht sie der Sache auf den Grund. Anfangs ist es nicht einfach, keiner scheint ihr zu glauben doch Nikka gibt die Hoffnung nicht auf Zoe wieder nach Hause zu holen. FAZIT: Wulf Dorn ist seit Trigger einer meiner Lieblingsautoren und auch mit Dunkle Begleiter schafft er es, dass ich mich vollends in die Geschichte vertiefe. Es ist erfrischend von einer 16-jährigen zu lesen, die sich eben auch so benimmt und nicht unnötig ausgeschmückt wird. Ich hatte wirklich das Gefühl, dass Nikka spricht und nicht der Autor. Das ist bei manchen anderen leider nicht immer der Fall. Noch ein fetter Pluspunkt! 21 - Dunkle Begleiter möchte man am liebsten kaum weglegen und in einem Zug lesen. Manchmal versteckt man sich unter der Decke und manchmal fühlt man so richtig den Schmerz der Protagonisten mit. Ein Jugendthriller, der nicht nur etwas für Teenies ist! Fans von Ghost Whisperer werden das Ende lieben.

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MEIN Fazit: Wulf Dorn hat sich dieses Mal wieder einem Jugendroman gewidmet, und der ist - auf eine andere Art, eben dem Zielgruppenalter angepasst - genau so spannend wie seine Thriller für Erwachsene. Klar geht es nicht brutal zu wie in zB Trigger/Kalte Stille/Dunkler Wahn, das könnte man einem jugendlichen Leser nicht zumuten, aber die Art des Erzählens, der Spannungsaufbau und die Art, wie er seine Thriller-Enden gerne gestaltet, sind hier genau so vorhanden. So hatte auch ich, mit 45, viel Spaß, als ich das Buch innerhalb von 2 Tagen durchgelesen habe. Typisch für Jugendromane ist das Buch aus der Ich-Perspektive erzählt, die 16-jährige Protagonistin erzählt meiner Meinung nach weder zu kindlich, noch zu erwachsen, insgesamt hat Wulf Dorn es hier auch inhaltlich geschafft, authentische Teenager zu schreiben, die nicht klischeebehaftet oder vollkommen unrealistisch sind, das ist bei weitem nicht selbstverständlich... Die Auflösung des Rätsels wird vergleichsweise früh verraten, irgendwo in der zweiten Hälfte des Buchs wird sie nach und nach aufgedeckt, es wird nicht erst am Ende überraschend aufgelöst. Trotzdem wird die Spannung gehalten, denn es stellt sich noch eine wichtige Frage und wir fiebern mit der Protagonistin mit, die auf der Suche nach der kompletten Wahrheit ist, bevor es zu spät ist. Ohne zu viel zu verraten kann ich nur sagen, die Art, wie das späte Ende gestaltet ist, hat mir wieder sehr gut gefallen, wie so oft bei seinen Thrillern. Das Rätsel und seine Auflösung sind insgesamt nicht neu, das grundlegende Konzept wird immer mal gerne genommen, aber die Handlung kann dabei ja immer abgewandelt werden. Diese hat Dorn in diesem Fall so spannend gestaltet, dass ich immer weiter lesen und wissen wollte, wie die Wahrheit aufgedeckt und bewiesen werden wird. Vereinzelte Stellen waren für mich etwas vorhersehbar, was aber wahrscheinlich daran lag, dass ich eigentlich ein bisschen zu alt für das Buch bin, und noch dazu meine gesamte Jugend in Büchern verbracht und gefühlt schon alles gesehen habe... Als Teenie hätten mich diese Stellen wahrscheinlich mehr überrascht und gepackt. Und man soll es ja schließlich als Teenager lesen. Die Thematik regt zum Nachdenken an, wir lernen in diesem Buch verschiedene Sichtweisen darauf kennen, und unabhängig davon, wie dieser Roman ausgeht, kann man nach dem Lesen darüber nachgrübeln, ob man das, was hier passiert ist, im echten Leben für möglich hält oder ob es reine Fantasie ist. Ich zumindest werde nach diesem Buch noch eine Weile brauchen, bis ich das nächste Buch zur Hand nehmen kann, weil ich diese Geschichte, und die Gedanken, die es in mir ausgelöst hat, noch ein bisschen verdauen muss. Und das ist doch immer ein gutes Zeichen für ein gutes, beeindruckendes Buch.

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„21 – Dunkle Begleiter“ von Wulf Dorn Sie ist 16 und absolut kein Partygirl. Und doch passiert ihr genau das, wovor alle Eltern immer warnen: Sie kommt in Kontakt mit k. o.-Tropfen. Nikka ist 21 Minuten tot. Danach ist ihre beste Freundin Zoey verschwunden und Nikkas Leben hat sich komplett verändert. Sie hat das sagenumwobene Licht am Ende des Tunnels gesehen. Aber was genau das eigentlich bedeutet, findet sie erst nach und nach heraus. Nikka ist neugierig, wenngleich auch eher vorsichtig. Sie ist eigentlich alles andere als besonders mutig und vertraut nur wenigen Menschen in ihrem Leben wirklich. Nachdem sie tot war, sieht sie vieles mit anderen Augen. Sie bewegt sich irgendwo zwischen Glauben, Hoffen und Bangen und setzt während ihrer Suche nach Zoey ungeahnte Kräfte frei. Sie lernt, wieder zu vertrauen und findet in ihrem Retter auf seine ganz eigene Art einen Verbündeten. Wulf Dorn beschreibt auf eine ungewöhnliche Weise, wie sich das heranwachsende Mädchen den eigenen Ängsten stellt und dabei förmlich über sich hinauswächst. In seinem Roman „21 – Dunkle Begleiter“ greift Wulf Dorn das Thema Nahtoderfahrung auf und betrachtet es aus einer völlig neuen Perspektive. Diese Thematik beschäftigt Menschen aller Altersklassen. Beim Lesen des Buches habe ich in vielen Teilen der Geschichte die Einflüsse unterschiedlicher Wahrnehmungen erlebt. Der Autor macht deutlich, dass die Wahrnehmung bestimmter Situationen durch verschiedene Personen auch sehr unterschiedlich ist. In seinem Nachwort erklärt er, woher er seine Inspirationen zur Umsetzung der Geschichte bekommen hat. Er verpackt eigene Gedanken und Erfahrungen von Menschen, die ein ähnliches Erlebnis wie Nikka hatten. Auch die gründliche Recherche hat mich sehr beeindruckt. Es beginnt bei der Arbeit der Rettungssanitäter und geht bis hin zu neurologischen Behandlungsabläufen. Hier hat Wulf Dorn wieder einmal ganze Arbeit geleistet. Insgesamt ist ein spannender Roman entstanden, der zu keiner Zeit die eigentliche Zielgruppe aus den Augen verloren hat. Wer sich bislang noch nicht mit diesem beklemmenden, aber interessanten Thema beschäftigt hat, findet in diesem Buch jede Menge Input und regelrechte Denkanstöße. Wulf Dorn gelingt es mit seinem Buch, einen neuen Blickwinkel zu schaffen. Die Suche nach dem Täter umrahmt die teils recht düstere Thematik gekonnt und lässt viel Raum für eigene Spekulationen. Obwohl bald klar ist, was tatsächlich geschah, ist das Erforschen der Ursachen mindestens ebenso spannend. Der Autor lässt mit seinen detaillierten Beschreibungen ganz genaue Bilder beim Lesen entstehen. An manchen, besonders düsteren Stellen werden diese Bilder vielleicht sogar ein wenig zu detailliert. Dennoch bin ich davon überzeugt, dass jugendliche Leser und junge, bzw. jung gebliebene Erwachsene wie ich, das Buch gleichermaßen verschlingen werden. Wulf Dorn macht mit seiner Interpretation deutlich, dass es nicht notwendig ist, alles mit wissenschaftlichen Fakten erklären zu können. Mein Fazit: Es ist düster. Es ist spannend. Und es gelingt Wulf Dorn, ein äußerst interessantes Thema der Zielgruppe entsprechend aufzuarbeiten und aus einer völlig anderen Perspektive zu betrachten. Mit „21 – Dunkle Begleiter“ bringt der Autor einen äußerst spannenden Roman in unsere Bücherregale, der unterhält, aber auch zum Nachdenken anregt. Er zeigt damit, dass er sich nicht scheut, einer jungen Zielgruppe auch schwierige Themen zu präsentieren. Ich würde das Buch Lesern ab 14 Jahren empfehlen. Für mich zählt der Thriller zu den Büchern, die, auch wegen dem angenehmen, gut lesbaren Schreibstil, erst wieder aus der Hand gelegt werden, wenn die letzte Seite der Geschichte erreicht ist.

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Wulf Dorn schafft es, wie von ihm nicht anders zu erwarten, mit Nikka eine lebensnahe Protagonistin zu erschaffen; aber auch der Rest der Figuren besticht durch Authentizität und große Flächen für Empathie. Außerdem behandelt "21 - Dunkle Begleiter" unglaublich wichtige, fast philosophische Themen, wie das Sterben, das Leben nach dem Tod, den Umgang mit gewalttätigen Übergriffen und wie fair/unfair das Leben sein kann. Während der Teil der Geschichte, der sich auf den "dunklen Ort" bezieht, meinetwegen ruhig unlogisch und surreal sein darf (das ist ja im Grunde sogar der Zweck), haben sich mir im "realen" Teil der Geschichte, also zu den Fragen, wer die KO-Tropfen verabreicht hat und wo Nikkas beste Freundin Zoe ist, viele, viele Lücken in der Erklärbarkeit und Glaubwürdigkeit der Geschehnisse aufgetan. Das hat mich beim Lesen leider immer wieder herausgerissen. Mit dem Thema Suizid ist mir das gesamte Buch außerdem viel zu lapidar umgegangen, teilweise sogar verherrlichend. In einer Schlüsselszene wird Suizid bloß dazu benutzt, die Geschichte voranzutreiben/weiterführende Hinweise zu sammeln. Dieses Verhalten wird überhaupt nicht problematisiert. Das hat mich vor allem richtig geärgert, weil es sich um ein Jugendbuch handelt. Eine Triggerwarnung dazu wäre ebenfalls angemessen gewesen, zumal der Klappentext das potentiell triggernde Selbstmord-Thema eben nicht inkludiert. Ich glaube weiter fest an Wulf Dorns Fähigkeit, berührende Geschichten mit Spannungs-/Gruseleffekt zu schreiben und hoffe, dass "21 - Dunkle Begleiter" nur eine Ausnahme war.

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Die 16 jährige Nikka bricht auf einer Halloween Party zusammen, sie stirbt. Ganze 21 Minuten ist sie tot, bis sie wieder zurück ins Leben geholt werden kann. Als sie im Krankenhaus zu sich kommt, kann sie sich an einen seltsamen Ort erinnern, an dem sie sich in dieser Zeit befunden hat. Ihre Freundin, die sie auf die Party begleitet hat, wird vermisst. Doch Nikka ist sich sicher, dass sie auch an diesem seltsamen Ort gesehen war… Bis jetzt habe ich von Wulf Dorn nur Thriller für Erwachsene gelesen. Der Schreibstil und der Spannungsaufbau sind ähnlich, wie in seinen gewohnten Werken, doch natürlich geht es hier altersgemäß, etwas weniger brutal und detailliert zu. Die Zwischenwelt in der Nikka sich befand, hat mich sehr fasziniert und ich konnte mir sehr lange nicht erklären, was es damit auf sich hat. Teilweise hatte ich jedoch das Gefühl, dass es Wulf Dorn etwas schwer gefallen ist, sich in die Rolle eines Teenagers hineinzuversetzen. Die Charaktere sind holprig beschrieben und entsprechen nicht so wirklich dem Bild eines heutigen Teenagers. Nichts desto trotz hat mir sein erster Jugendthriller gut gefallen.

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Auf dieses Buch war ich von Anfang an neugierig. Ich war mir gar nicht zu hundert Prozent sicher, was ich hier erwarten soll, aber ich muss sagen, ich wurde absolut positiv überrascht und habe es geradezu verschlungen. Es wird sofort eine düstere Stimmung vermittelt, die perfekt zur Geschichte passt und sich durch das gesamte Buch zieht. Ich war bereits nach den ersten Seiten absolut gefangen und mochte es nicht mehr aus der Hand legen. Hier haben wir wirklich einen grandios durchdachten Thriller, der auch tolle gruselige Momente schafft und einen durchwegs mitfiebern lässt. Ich glaube in diesem Genre wird sich dieses Buch zum Ende des Jahres auf jeden Fall unter meinen Highlights einreihen. Die Prota war mir sofort sympathisch, ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und habe mit ihr mitgelitten. Obwohl hier übernatürliche Elemente gemischt mit klassischem Thriller vorhanden ist, hat der Autor alles absolut glaubwürdig und authentisch dargestellt und mir einige Male eine Gänsehaut beschert. Auch durchschaubar fand ich es nicht. Ganz im Gegenteil, von manchen Wendungen war ich regelrecht schockiert, aber im positiven Sinne. Das sind diese Momente, in denen man einfach nur denkt, wow, wie genial der Autor das ausgeklügelt hat. Auch mit dem Ende hätte ich in der Form nicht gerechnet, ich fand es grandios. Fazit 21 – Dunkle Begleiter ist für mich ein absolutes Überraschungsbuch. Klar, habe ich es gelesen, weil es einfach richtig gut klang, aber meine Erwartungen wurden definitiv übertroffen. Ich war ab der ersten Sekunde von der Geschichte begeistert und das hat sich auch bis zum Schluss nicht geändert. Spannung pur, eine tolle düstere Atmosphäre, geniale schaurige Momente, aber auch Situationen, die mich überrascht, schockiert und berührt haben. Der Autor hat hier wirklich eine einzigartige Mischung geschaffen und ich will einfach nur mehr davon. Von mir gibt es 5 Sterne.

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Ich liebe Jugendthriller, daher hat mich der Klappentext auf Grund seiner Düsternis und des geheimnisvoll-mystischen direkt angesprochen. Wir haben hier einen flüssigen Schreibstil, der leicht zu lesen ist und so huscht man bei diesem grandiosen, nervenaufreibenden Pageturner nur so über die Seiten. 21 ~ Dunkle Begleiter ist nicht umsonst der Titel des Buches: 21 Minuten lang ist Nikka klinisch tot, (21 Gramm wiegt eine Seele) und nachdem Nikka von „dort“ (der Zwischenwelt von Leben und Tod) zurückgeholt wird, hat sie immer wieder einen „dunklen Begleiter“ bei sich (ist der nur Einbildung/ Halluzination oder Wirklichkeit?). Die fieberhafte Suche nach ihrer besten Freundin Zoe -die sie auch „dort“ gesehen hat und die nun spurlos verschwunden ist – beginnt, zusammen mit Nikka‘s Lebensretter Sascha. Die (Hoch-)Spannung bleibt das ganze Buch über erhalten. Gruselig, düster, eine absolute Leseempfehlung, ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit inhaliert! Hoffentlich bekommen wir noch mehr solch gute Jugendthriller des Autors zu lesen.

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Da mich die ersten beiden Jugendthriller von Wulf Dorn hellauf begeistern konnten, war meine Neugierde sofort geweckt, als ich beim Durchstöbern der neuen cbj-Programmvorschau auf sein neues Jugendbuch gestoßen bin. Der Klappentext überzeugte mich auf Anhieb und auch das düstere Cover sprach mich sofort an. Das Buch wanderte daher schleunigst auf meine Wunschliste. Als die 16-jährige Nikka in einem Krankenhaus erwacht, hat sie zuerst den totalen Blackout. Was ist geschehen? War sie nicht mit ihrer besten Freundin Zoe auf einer Halloweenparty? Was ist da nur Schlimmes vorgefallen, dass sie in einem Krankenhaus gelandet ist und so einen krassen Filmriss hat? Von den Ärzten erfährt Nikka, dass sie 21 Minuten lang tot war. Durch K.O.-Tropfen, die ihr auf der Party ins Getränk gemischt wurden, ist es bei ihr zum Herzstillstand gekommen. Während ihres Todes hat Nikka etwas Schockierendes erlebt. Sie war in einem dunklen Tunnel und ist auf ein helles Licht zugegangen. Und sie war nicht alleine an diesem unheimlichen Ort. Ihre Erlebnisse lassen Nikka nicht mehr los. Was sie aber noch wie viel mehr beschäftigt, ist die Frage, wo Zoe ist. Zoe wird seit der Party vermisst, sie ist spurlos verschwunden. Wurde sie ermordet? Lebt sie noch? Nikka kann und will einfach nicht glauben, dass ihre Freundin tot ist. Zusammen mit ihrem neuen Freund Sascha beginnt sie Nachforschungen anzustellen und stößt dabei auf etwas ganz Unglaubliches… Hui, was für ein Buch! Ich bin total geflasht von „21 – Dunkle Begleiter“, ich finde das Buch richtig genial! Einmal angefangen mit dem Lesen konnte ich irgendwie gar nicht mehr damit aufhören. Ich habe die gut 480 Seiten quasi inhaliert und hätte ich das Buch dem Schlaf zuliebe nicht doch irgendwann mal aus der Hand gelegt, hätte ich es garantiert innerhalb einer Nacht durchgesuchtet. Auf mich konnte die Handlung von den ersten Seiten an eine richtige Sogwirkung ausüben, welcher ich mich einfach nicht mehr entziehen konnte. Ich habe die Story als unglaublich spannend, fesselnd und emotional empfunden. Und als unheimlich. Ich warne lieber mal vor, manche Szenen sollte man besser nicht kurz vor dem Schlafengehen lesen. Ich habe diesen Fehler leider begangen und lag später mit einem ziemlich mulmigen Gefühl im Bett. Ständig ist mein Blick hinauf zur Zimmerdecke gewandert, weil … hm, nein, mehr werde ich besser nicht erzählen, ich möchte ja schließlich nicht zu viel verraten. Ich rate jedenfalls all denjenigen, die sich schnell gruseln: Lest das Buch besser nicht spätabends. Zumindest nicht das erste Drittel. :D Erfahren tun wir hier alles aus der Sicht von Nikka in der Ich-Perspektive. Mir war Nikka auf Anhieb richtig sympathisch. Ihre Gefühle und Gedanken werden wirklich top und sehr bildhaft beschrieben, sodass ich mich jederzeit problemlos in Nikka hineinversetzen konnte. Für ihre große Stärke und ihren Mut habe ich sie zutiefst bewundert.  Die Nebencharaktere wurden ebenfalls hervorragend ausgearbeitet. Sie wirken absolut authentisch und lebensecht. Besonders gut gefallen hat mir Sascha. Er rettet Nikka das Leben und wird noch ein richtig guter Freund für sie werden. Sascha ist ein prima Kerl, er ist total lieb und hilfsbereit und zögert nicht eine Sekunde lang, Nikka bei ihren Nachforschungen zu helfen. Was ich gar nicht oft genug loben kann, ist der Schreibstil. Wulf Dorn hat eine absolut mitreißende Art zu schreiben. Man kann da gar nicht als das Buch wegzuatmen. Klasse finde ich auch, wie detailreich und atmosphärisch er alles beschreibt. Bei mir lief hier während des Lesens pures Kopfkino. Zwei Daumen hoch gibt es von mir auch für den Handlungsaufbau. Wie es Wulf Dorn gelungen ist, hier durchweg Spannung aufrecht zu erhalten ist einfach große Klasse. Man wird ständig mit überraschenden Wendungen konfrontiert und ist immerzu am herumrätseln. Manche Dinge waren zwar dann doch etwas vorhersehbar für mich, aber das hat mir in keinster Weise meinen Lesespaß geraubt. Wenn es bei mir bei einer Sache Klick gemacht hatte, folgte auch schon die nächste Unklarheit. Stellenweise habe ich tatsächlich begonnen, an Nikkas Verstand zu zweifeln, da mir manches einfach so creepy und verrückt erschien. Wie sich alles am Ende auflösen wird, ob Nikka wirklich in einer Art Zwischenwelt war, ob sie durchgedreht ist oder nicht, was mit ihrer Freundin Zoe geschehen ist und was es eigentlich mit diesen geheimnisvollen dunklen Begleitern auf sich hat – all das werde ich hier natürlich nicht verraten, da müsst ihr das Buch schon selber lesen. Was ihr unbedingt tun solltet! Wulf Dorn ist in meinen Augen mit „21 – Dunkle Begleiter“ ein großartiger Jugendthriller gelungen. Wobei – nur in die Thriller-Sparte kann man das Buch eigentlich gar nicht stecken. Es beinhaltet irgendwie auch mystische Fantasyelemente und verströmt zudem die Atmosphäre eines Gruselromans. Mir persönlich hat dieser Mix aus Fiktion und Realität wahnsinnig gut gefallen. Die Story beschert einem immerzu Gänsehaut, sie lässt einen durchweg mitfiebern und regt sehr zum Nachdenken an. Sehr gut gefallen hat mir auch das Nachwort des Autors, in dem er über eigene Erlebnisse mit dem Tod berichtet. Ich selbst glaube zwar irgendwie nicht daran, dass man, wenn man stirbt, in einer Art Zwischenwelt ist und auf ein helles Licht zugeht oder es ein Leben nach dem Tod gibt, aber über solche Dinge zu lesen finde ich super interessant und spannend. Fazit: Ein absolut fesselnder Jugendthriller mit großem Suchtfaktor und prickelndem Gänsehaut-Feeling! Für mich hat sich „21 – Dunkle Begleiter“ zu einem richtigen Highlight entwickelt! Spannung pur, jede Menge Nervenkitzel, Gruselmomente, eine düstere, unheimliche Atmosphäre – das und noch so einiges mehr erwartet einen hier. Ich kann das Buch absolut empfehlen, sowohl Jugendlichen als auch Erwachsenen und vergebe gerne volle 5 von 5 Sternen!

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