Leserstimmen zu
Ein Platz in deinem Herzen

Amy Hatvany

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Der Gastronom Victor ist von seiner Frau Kelly getrennt und die gemeinsamen Kinder, der kleine Max und die dreizehnjährige Ava, leben bei ihrer Mutter Kelli. Victor lebt inzwischen mit Grace zusammen und die beiden haben sich gerade verlobt. Da kommt Kelli ganz plötzlich und unter mysteriösen Umständen ums Leben und für alle verändert sich das Leben. Grace, die selber nie Kinder wollte, sieht sich plötzlich in der Rolle der „bösen Stiefmutter“, denn Victor holt natürlich seine Kinder in das gemeinsame Zuhause. Grace steht vor großen Herausforderungen. Plötzlich hat sie zwei Kinder im Haus, die um ihre Mutter trauern und ihr skeptisch gegenüber stehen. Außerdem denken sie, dass sie ihrem Vater verlieren könnten, als sie von der Verlobung von Grace und Victor erfahren. Werden sich die vier zusammen raufen können? Die Geschichte besteht aus mehreren Handlungssträngen bzw. aus mehreren Perspektiven. Grace und auch Ava erzählen in der Ich-Form und Rückblicke, die aus Kellis Leben erzählen sind in der 3. Person verfasst. Dadurch erfährt man viel aus den Gedanken und Gefühlen der jeweiligen Protagonisten. Aber auch Victor selbst kommt nicht zu kurz und hat seinen Anteil. Kellis Geschichte ist mir sehr unter die Haut gegangen, denn sie hatte es wirklich nicht leicht in ihrem Leben von der Kindheit bzw. Jugendzeit angefangen. Victor ist fleißig, hat sich als Gastronom einen Namen gemacht und liebt seine Kinder sehr. Auch nach der Trennung von Kelli ist er immer für sie da. Grace ist eine sympathische Figur, in die ich mich schnell hinein versetzen konnte. Sie liebt ihren Beruf, in dem sie sich für misshandelte Frauen einsetzt. Aber ihr Beruf bzw. ihre Karriere sind nicht der Grund für ihre Entscheidung, kinderlos bleiben zu wollen. Die Gründe dafür liegen in ihrer Jugend und man erfährt sie im Verlauf der Geschichte. Ich hatte wirklich Hochachtung vor Grace, wie sie mit dieser unerwarteten und sehr schweren Situation umgeht. Sie bemüht sich mit allen Kräften, für die Kinder da zu sein und ihnen Unterstützung und Hilfe anzubieten. Besonders Ava steht dem recht ablehnend gegenüber aber Grace gibt nicht auf. Victor ist ihr dabei kaum eine Hilfe, denn er ist innerlich total zwiegespalten, denn er teilt sich zwischen Beruf und den Kindern und hat dabei Sorge, den Kindern kein guter Vater zu sein. Darunter leidet natürlich die Beziehung zu Grace ein bisschen. Bei Ava spürt man die typische Zerrissenheit eines dreizehnjährigen jungen Mädchens. Sie hängt sehr an ihrer Mutter, die nun nicht mehr da ist, sehnt sich aber andererseits auch nach Wärme und Geborgenheit. Amy Hatvany hat hier eine Geschichte geschrieben, die stellenweise wirklich unter die Haut geht. Es ist ihr wunderbar gelungen die vielen unterschiedlichen Emotionen der Protagonisten zu transportieren und ich konnte alle Sorgen und Nöte gut nachempfinden. Dabei schildert Amy Hatvany alles sehr realistisch ohne zu sehr auf die Tränendrüse zu drücken oder gar in den Bereich Kitsch abzugleiten. Die Geschichte verläuft ruhig und mit leisen Tönen aber zeigt sehr gut, wie sich alle der Herausforderung stellen und versuchen, in dieser schweren Zeit das Richtige zu tun. Es gibt sehr viele bewegende Momente und tolle Dialoge, besonders auch zwischen Grace und Ava. Der kleine Max sorgt mit seiner kindlichen Direktheit auch mal für ein Schmunzeln. Insgesamt ist diese Geschichte eine sehr gefühlvolle Familiengeschichte mit dramatischen aber auch sehr schönen Momenten. Durch den wirklich einfühlsamen Schreibstil hat das Buch einen Platz in meinem Herzen gefunden! Fazit: 5 von 5 Sternen

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Die sechsunddreißige Grace McAllister hat sich für ein Leben ohne Kinder entschieden. Dann jedoch lernt begegnet sie dem gutaussehenden charismatischen Gastronomen Victor kennen, und sie fühlt, dass die Beziehung anders ist als ihre vorherigen. Diese Annahme ist berechtigt, denn dieser Mann ist etwas Besonderes: Victor hat zwei Kinder - Ava und Max. Aber da die Kinder bei ihrer Mutter Kelli leben, entscheidet sich Grace, das Wagnis einzugehen. Trotzdem gestaltet sich das Dasein als Teilzeiteltern nicht einfach, da Grace als Freundin des Vaters nicht unbedingt akzeptiert wird. Als Kelli unter mysteriösen Umständen stirbt, sieht sich Grace von einem Tag auf den anderen damit konfrontiert, dass die Kinder nunmehr bei ihrem Vater wohnen und sie sich in der Rolle der „Stiefmutter“ zweier trauernder Kinder befindet. „Ein Platz in deinem Herzen“ ist ein leiser Roman. Amy Hatvany gibt darin drei sehr unterschiedlichen Frauen eine Stimme: Grace, Kelli und der dreizehnjährigen Ava. Da ist zunächst Grace, eine selbstbewusste Frau, die einfach nicht den Wunsch nach eigenen Kindern verspürt. Als sie Victor kennenlernt, muss sie auch seine zwei Kinder akzeptieren, wenn sie mit ihm zusammen sein will. Amy Hatvany stellt Grace erfreulicherweise nicht als klassische kinderlose Karrierefrau dar. Vielmehr ist Grace ohne prägende Mutterfigur mit einem jüngeren Bruder aufgewachsen, weshalb sie auf eigene Kinder verzichtet. Sie ist weder herzlos noch auf sich bezogen, sondern auch in schwierigen Zeiten offen und ehrlich zu sich selbst, engagiert sich für misshandelte Frauen und hilft diesen, ihre zerstörten Leben aufzubauen. Die neue Situation verunsichert und überfordert Grace. Es ist schwer für sie, sich in die Rolle einer Stiefmutter hineinzufinden, weil sie nicht weiß, ob es ihr gelingt. Zudem ist Victor so beschäftigt mit seiner Arbeit, dass er nicht in der Lage ist, zwischen seiner neuen Partnerin und den Kindern zu vermitteln. Von Anfang an lässt er es an der notwendigen Unterstützung mangeln, Grace an die für sie schwierigen Gegebenheiten heranzuführen. Denn Victor hat seinerseits Angst, Ava und Max kein guter Vater zu sein, zu schwach, um ihnen beizustehen und ihnen über ihren Kummer hinwegzuhelfen. Doch Grace ist niemand, der einfach wegläuft und Menschen im Stich lässt, nur weil dies leichter wäre. Vielmehr stellt sie sich der Aufgabe. „Vielleicht war Muttersein ja längst nicht so beängstigend, wie ich immer geglaubt hatte.“ (Seite 204) Leider werden ihre Bemühungen nicht anerkannt. Trotzdem sie sich sehr zurücknimmt und Victor als Vater alle Entscheidungen überlässt, bekommt sie vor allem zu Amy sehr schwer Zugang. Die Dreizehnjährige ist ein komplizierter Charakter und offenbart viele Schichten. Reif für ihr Alter musste sie nicht nur mit ansehen, wie die Ehe ihrer Eltern in die Brüche ging, sondern außerdem, wie ihre emotional instabile Mutter immer öfter in Depressionen versank. Amy wurde so in die Rolle der Verantwortlichen gedrängt, die sich um den Bruder und um die täglich anfallenden Dinge kümmerte. Und um die Mutter, die sie über alles liebte und um derentwillen sie all das tut. Weil sie im tiefsten Inneren niemals die Hoffnung aufgegeben hat, dass der Vater zurückkehrt und die Familie wieder zusammen ist. Eine Menge, ein Zuviel für ein junges Mädchen. Sie verliert ihre Mutter und hat das Gefühl, mutterseelenallein zu sein. „Meine Mama war fort. Nie wieder würde sie mich in den Arm nehmen, mir nie wieder sagen, wie klug ich wäre und wie hübsch.“ (Seite 147) - Dann is da noch die Angst, dass auch der Vater sterben könnte. Während Grace und Ava in der Gegenwart erzählen, erfährt der Leser von Kellis Schicksal durch Rückblenden in die Vergangenheit. Dieses, geprägt von Lügen und Verdrängung, ruft unweigerlich Beklemmung und Bedauern hervor. Denn Kelli ist die schwächste und traurigste Person in der Geschichte. Niemand kennt ihr Inneres wirklich, ihr Leben ist voller Geheimnisse. Geprägt von einer schwierigen Kindheit in einem strengen Elternhaus hat sie bereits in frühster Jugend gelernt, sich in zwei verschiedene Personen aufzuspalten – die, als die die anderen sehen wollen, und die andere, die sie wirklich ist. An das Glück mit Victor hängt sie sich mit Hingabe, in ihrer Mutterschaft geht sie auf. „Erst als Mutter weißt du, was Liebe wirklich bedeutet. Es ist ein überwältigendes Gefühl, das man nur verstehen kann, wenn man selbst ein Kind hat. Es wiegt alle Schwierigkeiten auf und ist jede Minute wert.“ (Seite 143) - Doch sie klammert, und unweigerlich führt das zum Scheitern der Ehe. Amy Hatvany hat emotional starke Charaktere geschaffen, die sich mit den Höhen und Tiefen des Lebens befassen müssen. Es gelingt ihr, durch die unterschiedlichen Sichtweisen die Empfindungen der Beteiligten offenzulegen. Diese sind nicht perfekt, sondern fehlbar, und sie müssen lernen, sich gegenseitig zu vertrauen und gemeinsam daran zu arbeiten, das Geschehene zu verarbeiten. Die Autorin macht es ihren Protagonisten nicht leicht und bietet keine einfache Lösung an. Dadurch wird ihre Schilderung realistisch. „Ein Platz in deinem Herzen“ ist ein ergreifendes und hoffnungsvolles Porträt über ganz normale Menschen, die nach dem Verlust eines nahe stehenden Familienmitglieds versuchen, das Richtige zu tun, und die sich auf der Suche nach Liebe und Akzeptanz den Herausforderungen stellen. 4,5 Sterne

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Ein Platz in deinem Herzen von Amy Hatvany Erstmal eine Dankeschön an das Bloggerportal und dem Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar :) Klappentext: Als die fünfunddreißigjährige Kelli unter ungeklärten Umständen ums Leben kommt, hinterlässt sie zwei Kinder – und ein lange gehütetes Geheimnis. Der kleine Max und die dreizehnjährige Ava ziehen zu ihrem Vater Victor, der sich gerade mit seiner neuen Freundin Grace verlobt hat. Ava ist außer sich vor Trauer; und Grace, die selbst nie Kinder wollte, kann ihr, trotz allen Mitgefühls, die Mutter nicht ersetzen. Gemeinsam finden die beiden heraus, dass die Liebe vielleicht nicht alle Wunden heilt, man das größte Glück jedoch auch im zweiten Anlauf finden kann. Meine Meinung: Die Geschichte ist eine Geschichte, die man auch so immer wieder im realen Leben findet. Kelli und Victor trennen sich aus verschiedenen Gründen, wobei Kellis Vergangenheit eine sehr grosse Rolle hierbei spielt. Alle müssen mit der neuen Situation irgendwie klar kommen. Eines Tages kommt dann für die Kinder ein weiterer Schock: Kelli verstirbt. Jetzt haben die beiden ( Ava und Max) auch noch ihre Mutter verloren. Sie kommen zu ihrem Vater und müssen neue Herausforderungen meistern und ihre Trauer bewältigen. Grace, die neue Lebensgefährtin von Victor, versucht auf tolle Art und Weise den Kindern aber auch Victor zur Seite zu stehen. Amy Hatvany beschreibt in dieser Geschichte sehr gefühlvoll, was alles nötig ist, um so eine Lebenssituation zu überstehen. Die Autorin schreibt die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven. Es wird aus der Sicht von Kelli, Victor, Grace und Ava geschrieben. Man bekommt so einen guten Einblick in die Gefühlswelt aller Protagonisten. Man wird in dem Buch immer wieder in die Vergangenheit katapultiert. Amy Hatvany ist aber gut gelungen, dass man dabei nicht den Faden verliert. Alle Figuren der Geschichten sind sehr gut dargestellt worden, man kann sich gut vorstellen, was sie grade durchmachen. Die Geschichte erhält durch die Vergangenheit von Kelli einen spannenden aber auch gleichzeitig sehr traurigen Teil. Bewertung 4.5/ 5 Sternchen Es lohnt sich auf jedenfall dieses Buch zu lesen!!!

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Ein Platz in deinem Herzen ist ein sehr emotionales Buch, das viele verschiedene Themen anschneidet. Einerseits wird die Geschichte aus der Sicht von Grace erzählt, die mit ihrem Freund Victor zusammen wohnt. Eigentlich wollte sie nie Kinder, doch als Kelli, die Mutter von Victors Kindern, stirbt, sieht sie sich einer völlig neuen Welt gegenüber. Ihre Kapitel sind aus der Ich-Perspektive geschrieben und man bekommt so einen guten Einblick in ihre Gedanken und Gefühle. Man merkt, dass Grace mit der Situation überfordert ist, doch die Liebe zu Victor lässt sie kämpfen. Auch über Kelli und ihre Geheimnisse erfahren wir in eigenen Kapiteln. Diese werden aus der dritten Person erzählt und verraten viele Geheimnisse, die die Geschichte umso emotionaler machen. Kelli hat viel schlechtes erlebt und hatte bis zu ihrem Tod damit zu kämpfen. Auch aus der Sicht von ihrer Tochter Ava werden einige Kapitel beschrieben. Gerade diese sind sehr emotional, da wir die Trauer um ihre Mutter so nah miterleben. Dadurch, das diese drei Sichten sich jeweils abgewechselt haben, war die Geschichte abwechslungsreich und die verschiedenen Standpunkte gut nachvollziehbar. Victor kam mir allerdings sehr unbeständig und naiv vor. Er verkörpert zwar den perfekten Vater, aber seine Äußerungen und Entscheidungen waren für mich schwer nachvollziehbar. Allgemein waren die Charaktere aber sehr sympathisch. Jeder hatte eine besondere Bedeutung für die Geschichte und wurde mit Ecke und Kanuten ausgestattet. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Es fiel mir sehr leicht mich in die Geschichte fallen zu lassen. Obwohl sich das Buch sehr leicht lesen ließ, konnte die Autorin die Dramatik und Emotionalität der Geschichte gut vermitteln. Leider hat mir aber ein großer emotionaler Höhepunkt am Ende gefehlt. Ich hätte mir dort etwas mehr Drama oder eine tiefsinnigere Besinnung gewünscht. Der Titel passt zu vielen Situationen des Buches, was mir sehr gut gefällt. Jeder Charakter muss sich mit den Menschen in seinem Herzen auseinandersetzen, was mir gut gefallen hat. Insgesamt ist de Geschichte sehr stimmig und regt einen stark zum Nachdenken an.

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Zum Inhalt Nachdem Victor seine Frau Kelli verlassen hat, möchte er sich ein neues Leben mit seiner neuen Liebe Grace aufbauen. Grace ist der totale Gegensatz zu Kelli. Sie steht mit beiden Beinen im Berufsleben und braucht keinen Mann zum Überleben. Sie hat sich fest vorgenommen, keine Kinder in die Welt zu setzen. Kelli ist nervlich sehr labil und hängt an ihren beiden Kindern. Der kleine Max und der Teenager Ava sind ihr ganzer Lebensinhalt. Mit der Trennung von Victor kommt sie nicht klar. Nachdem Victor ihr von seiner Verlobung mit Grace erzählt hat, bricht ihre Welt endgültig zusammen. Kelli kommt unter ungeklärten Umständen ums Leben. Grace sieht sich nun der bisher größten Herausforderung ihres Lebens konfrontiert, als beide Kinder zu ihr und Victor ziehen. Meine Meinung Die Geschichte geht unter die Haut. Besonders Kelli ist mir sehr nahe gegangen. Von ihr wird in der dritten Person erzählt. Die verschiedenen Zeitstränge sind der Autorin mühelos gelungen. So erfahren wir einmal aus Kellis Kindheit, Teenagerzeit und aus ihrem Leben als erwachsene Frau. Kelli musste sehr viel Negatives in ihrem 35 jährigen Leben mitmachen. Ihre Eltern sind für mich der beste Beweis, dass gläubig sein und in die Kirche gehen, noch lange keinen mitfühlenden Menschen macht. Wie sie sich ihrer Tochter gegenüber verhalten haben, hat mir mehr wie einmal Tränen in die Augen getrieben. Victor hat sich einen guten Namen in seinem Restaurant gemacht. Auch von ihm wird in der dritten Person erzählt. Obwohl er seine Frau sehr liebt, hält er ein Leben mit ihr nicht mehr länger aus. Die viele Arbeit und das Nörgeln seiner Frau werden ihm zuviel. Seine beiden Kinder liebt er abgöttisch und holt sie jedes zweite Wochenende zu sich. Grace ist eine sehr liebenswerte Person, die beruflich mit Frauen in Not zu tun hat. Sie versucht, nach dem Tod von Kelly, für die beiden Kinder eine Stütze zu sein. Von ihr wird aus der Ich-Perspektive erzählt. Max ist ein drolliger, kleiner Kerl. Ava befindet sich mitten in der Pubertät. Aus der Ich-Perspektive erfahren wir viel von ihren Sorgen und Nöten. Die Situation war für alle mehr als schwierig. In der Geschichte wird deutlich aufgezeigt, wie sehr die Kinder und unter dem Tod der Mutter leiden. Fazit Ein Platz in deinem Herzen hat einen Platz in meinem Herzen gefunden. Die Protagonisten sind authentisch dargestellt, mit allen Ecken und Kanten. Victor fand ich manchmal etwas zu aggressiv. Oft war ich der Meinung , er mutet Grace zuviel zu. Graces Verhalten fand ich wiederum sehr beeindruckend. Bei ihr hatte ich das Gefühl, sie könnte eine fabelhafte Mutter sein. Von einer Minute auf die andere sich um zwei trauernde Kinder zu kümmern, ist bestimmt nicht ohne. Das Geheimnis um Kellis Vergangenheit verpasst der Geschichte eine spannende Note. Besonders Ava muss unter den vielen Ungereimtheiten ihrer Mutter leiden. Die Autorin beschreibt sehr mitfühlend die Probleme, die sich nach dem Tod der Mutter ergeben; besonders für Grace, die eigentlich nie Kinder wollte. Man erfährt viel über die Kindheit von Victor, Kelli und Grace, was einem ein besseres Verständnis für deren Handlungen vermittelt. Besonders die Zerissenheit von Victor kommt gut zur Geltung. Obwohl er Kelli verlassen hat, geht ihm ihr Tod sehr nahe. Insgesamt eine durch und durch stimmige Geschichte, die mich sehr überrascht hat. Ohne Kitsch und zuviel Rührseligkeit, wird diese emotionale Geschichte erzählt. Der flüssige Schreibstil ermöglicht einem, sich gut in die Personen hineinzuversetzen. Ob mir das Ende gefallen hat? Ja und Nein! Es gibt ein paar Dinge, die ich gerne noch erfahren würde. Ich denke, in diesem Fall bringe ich mit meinen Gedanken die Geschichte zu Ende. Ich bin mir fast sicher, was diese liebenswerte Familie noch alles machen wird ...... Danke Amy Hatavany Unbedingt lesen. Ich vergebe 5 Sterne

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Zum Inhalt Nachdem Victor seine Frau Kelli verlassen hat, möchte er sich ein neues Leben mit seiner neuen Liebe Grace aufbauen. Grace ist der totale Gegensatz zu Kelli. Sie steht mit beiden Beinen im Berufsleben und braucht keinen Mann zum Überleben. Sie hat sich fest vorgenommen, keine Kinder in die Welt zu setzen. Kelli ist nervlich sehr labil und hängt an ihren beiden Kindern. Der kleine Max und der Teenager Ava sind ihr ganzer Lebensinhalt. Mit der Trennung von Victor kommt sie nicht klar. Nachdem Victor ihr von seiner Verlobung mit Grace erzählt hat, bricht ihre Welt endgültig zusammen. Kelli kommt unter ungeklärten Umständen ums Leben. Grace sieht sich nun der bisher größten Herausforderung ihres Lebens konfrontiert, als beide Kinder zu ihr und Victor ziehen. Meine Meinung Die Geschichte geht unter die Haut. Besonders Kelli ist mir sehr nahe gegangen. Von ihr wird in der dritten Person erzählt. Die verschiedenen Zeitstränge sind der Autorin mühelos gelungen. So erfahren wir einmal aus Kellis Kindheit, Teenagerzeit und aus ihrem Leben als erwachsene Frau. Kelli musste sehr viel Negatives in ihrem 35 jährigen Leben mitmachen. Ihre Eltern sind für mich der beste Beweis, dass gläubig sein und in die Kirche gehen, noch lange keinen mitfühlenden Menschen macht. Wie sie sich ihrer Tochter gegenüber verhalten haben, hat mir mehr wie einmal Tränen in die Augen getrieben. Victor hat sich einen guten Namen in seinem Restaurant gemacht. Auch von ihm wird in der dritten Person erzählt. Obwohl er seine Frau sehr liebt, hält er ein Leben mit ihr nicht mehr länger aus. Die viele Arbeit und das Nörgeln seiner Frau werden ihm zuviel. Seine beiden Kinder liebt er abgöttisch und holt sie jedes zweite Wochenende zu sich. Grace ist eine sehr liebenswerte Person, die beruflich mit Frauen in Not zu tun hat. Sie versucht, nach dem Tod von Kelly, für die beiden Kinder eine Stütze zu sein. Von ihr wird aus der Ich-Perspektive erzählt. Max ist ein drolliger, kleiner Kerl. Ava befindet sich mitten in der Pubertät. Aus der Ich-Perspektive erfahren wir viel von ihren Sorgen und Nöten. Die Situation war für alle mehr als schwierig. In der Geschichte wird deutlich aufgezeigt, wie sehr die Kinder und unter dem Tod der Mutter leiden. Fazit Ein Platz in deinem Herzen hat einen Platz in meinem Herzen gefunden. Die Protagonisten sind authentisch dargestellt, mit allen Ecken und Kanten. Victor fand ich manchmal etwas zu aggressiv. Oft war ich der Meinung , er mutet Grace zuviel zu. Graces Verhalten fand ich wiederum sehr beeindruckend. Bei ihr hatte ich das Gefühl, sie könnte eine fabelhafte Mutter sein. Von einer Minute auf die andere sich um zwei trauernde Kinder zu kümmern, ist bestimmt nicht ohne. Das Geheimnis um Kellis Vergangenheit verpasst der Geschichte eine spannende Note. Besonders Ava muss unter den vielen Ungereimtheiten ihrer Mutter leiden. Die Autorin beschreibt sehr mitfühlend die Probleme, die sich nach dem Tod der Mutter ergeben; besonders für Grace, die eigentlich nie Kinder wollte. Man erfährt viel über die Kindheit von Victor, Kelli und Grace, was einem ein besseres Verständnis für deren Handlungen vermittelt. Besonders die Zerissenheit von Victor kommt gut zur Geltung. Obwohl er Kelli verlassen hat, geht ihm ihr Tod sehr nahe. Insgesamt eine durch und durch stimmige Geschichte, die mich sehr überrascht hat. Ohne Kitsch und zuviel Rührseligkeit, wird diese emotionale Geschichte erzählt. Der flüssige Schreibstil ermöglicht einem, sich gut in die Personen hineinzuversetzen. Ob mir das Ende gefallen hat? Ja und Nein! Es gibt ein paar Dinge, die ich gerne noch erfahren würde. Ich denke, in diesem Fall bringe ich mit meinen Gedanken die Geschichte zu Ende. Ich bin mir fast sicher, was diese liebenswerte Familie noch alles machen wird ...... Danke Amy Hatavany Unbedingt lesen. Ich vergebe 5 Sterne

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Inhalt Als die fünfunddreißigjährige Kelli unter ungeklärten Umständen ums Leben kommt, hinterlässt sie zwei Kinder – und ein lange gehütetes Geheimnis. Der kleine Max und die dreizehnjährige Ava ziehen zu ihrem Vater Victor, der sich gerade mit seiner neuen Freundin Grace verlobt hat. Ava ist außer sich vor Trauer; und Grace, die selbst nie Kinder wollte, kann ihr, trotz allen Mitgefühls, die Mutter nicht ersetzen. Gemeinsam finden die beiden heraus, dass die Liebe vielleicht nicht alle Wunden heilt, man das größte Glück jedoch auch im zweiten Anlauf finden kann. (Quelle: Bloggerportal ) Meine Meinung Zuerst möchte ich mich bei dem Bloggerportal und dem Blanvalet Verlag (Sebastian Rothfuss) für das Rezensionsexemplar bedanken :) Von einen Tag auf den anderen stirbt die Mutter von Ava und Max, beide verlieren ihren wichtigsten Halt und kommen zu ihrem Vater, der mit seiner neuen Freundin zusammenlebt, mit der er sich kurz vor dem Tod der Exfrau verlobt hat. Die Kinder sind nicht begeistert von der neuen Wohnsituation und machen Grace das Leben des öfteren zur Hölle, besonders Ava scheint von ihrer Mutter den Hass gegenüber Grace übernommen zu haben und leistet gute Arbeit beim “Auseinander treiben” der neuen Paarung. Viktor, der Vater, versucht den Spagat zwischen Familie und seinem Restaurant zu schaffen – anfangs war er nur für die Kinder da und später bleibt alles an Grace hängen. Diese vermisst ihre Arbeit, da sie immer mehr die “Ersatzmutter” spielen muss – etwas das sie nie wollte. Kinder wollte sie ursprünglich nie haben. Trotzdem versucht sie den Kindern eine gute Freundin zu sein, was nicht immer leicht ist. Im Laufe der Geschichte findet man heraus, das Kelli ein dunkles Geheimnis gehütet hat – etwas von dem nur ihre Eltern und Viktor wissen. Die schweigen, während Ava und Grace unabhängig voneinander über Kelli recherchieren und die Geschichte ans Tageslicht bringen. Das Buch wird aus drei Perspektiven erzählt: Grace, die versucht mit der neuen Situation klar zu kommen und sich nicht von Viktor zu entfremden. Ava, die den Tod der Mutter verarbeiten muss und nebenbei ihre “Grace-Vertreibungspläne” ausüben muss. Und Kelli, die uns ihre Lebensgeschichte erzählt und den Lebensmut seit der Trennung von Viktor verloren hat. “Ein Platz in deinem Herzen” ist eines meiner neuen Lieblingsbücher geworden. Es ist nicht eins von diesen Friede-Freude-Eierkuchen-Büchern, sondern ein gelungener Roman mit Tiefgang. Ein Buch über die Trennung eines Elternpaares, die verbundenen Konsequenzen für die Kinder und die Entstehung einer neuen Liebe, die nach einem Todesfall auf eine harte Probe gestellt wird. Auch die Trauer der Kinder und deren Ablehnung gegen die neue Freundin des Vaters kommt nicht zu kurz. Zum Schluss gibt es ein Happy End, aber das wünscht man der neuen Patchwork-Familie nach der schlimmsten Zeit wirklich. Klare Lese- und Kaufempfehlung von mir! Schönstes Zitat “Die Geschichte, wie ich sie in meiner Vorstellung von unserem gemeinsamen Leben geschrieben habe, würde es nicht geben. Sie war ausgelöscht. Vor uns lagen jetzt völlig leere Seiten, die darauf warteten, neu beschrieben zu werden.” (Grace, S.192) 🌟🌟🌟🌟🌟 Sterne

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Als ich den Klappentext Las war ich erst schockiert weil ich dachte das wäre eigentlich so gar nicht das Thema worüber ich lesen wollte. Jedoch muss ich rückblickend sagen dass dieses Buch sehr toll ist denn das sind Geschichten die leider Gottes das Leben auch schreiben kann. Es geht ja mehr oder weniger um 2 Kinder die ihre Mutter mit 35 Jahren verlieren. Und das mit zunächst unklarer Todesursache. Nach 3 Jahren Trennung hat der Vater der Kinder eine neue Frau namens grace. Ava ist 13 Jahre alt und somit mitten in der Pubertät. Ihr Bruder fünf Jahre alt. Natürlich ist es für Grace erstmal sehr schwer zwei Kinder aufzunehmen obwohl sie eigentlich nie Kinder haben wollte. Ihr neuer Verlobter Viktor ist ihr am Anfang auch keine große Hilfe denn dieser hat ein Restaurant und ist dort natürlich den ganzen Tag beschäftigt. So bleibt die ganze Umstellung und der alltägliche Wahnsinn mit zwei Kindern komplett alleine an Grace hängen. Die Arme tut einem schon verdammt leid in den anfangs Passagen des Buches. Ava wie Kinder nun mal sind versucht Grace für alles verantwortlich zu machen. Im Buch wird auch beschrieben wie sehr Ava mit sich selbst kämpfen muss da sie grace immer mehr anfängt zu mögen. Gerade da sie mein nicht das tun muss was sie die letzten Jahre tun musste. Sie muss mal nicht die Erwachsene sein und nicht die Verantwortung übernehmen für ihre depressive Mutter. Jedoch hat sie dieser gegenüber damit ein sehr schlechtes Gewissen. In dem Buch wird sehr schön beschrieben wie sehr das Leben sich umkrempeln muß wenn das Schicksal einem böse zu spielt. Die Mutter wurde mir leider Gottes im Buch nicht sympathischer auch wenn ich danach wusste was sie alles in der Kindheit erleiden musste was erklärt warum sie so war. Aber der Kinder wegen konnte ich leider Gottes ihr Verhalten nicht immer verstehen. Daher ist mir besonders Grace sehr ans Herz gewachsen. Ava wurde mir erst zum Ende des Buches sympathisch. Tolles Buch wenn man auch düstere Themen ab kann.

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