Leserstimmen zu
Ich will doch bloß sterben, Papa

Michael Schofield

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Ich muss ehrlich sagen, mir fällt es schwer dieses Buch zu rezensieren. Ich hatte es einigermaßen schnell durch, musste aber zwischendrin immer wieder Pause machen, weil es mich so aufgeregt hat. Ich wollte Motzen und Schreien hauptsächlich gegen das Krankensystem in den USA, aber auch ab und an den Verfasser dieses Buches. Ich verstehe immer wieder, dass die Eltern an ihre Grenzen kommen und glaube auch an den Beschützerinstinkt den Vater und Mutter bei ihren Kindern haben. Dennoch hält Michael Schofield hier so viel von seiner Tochter, dass er es nicht mal mit Erziehung versucht. Zwischendrin wird ihm das dann geraten und siehe da es wird etwas besser. Gut mein Gemüt hat etwas Ruhe gefunden und ich kann die Geschichte weiter verfolgen, mit Gänsehaut. Denn was dieses kleine Mädchen durchleben muss, ist wirklich schrecklich. Doch irgendwie stört mich was der Vater daraus macht...anstatt ihr zu helfen, lässt er niemanden an sie ran. Er zieht auch nicht mit seiner Ehefrau an einem Strang und versucht vor allem alles alleine zu bewältigen. Ich kann mich irgendwie nicht in ihn hinein versetzen. Er muss schon vorher Antidepressiva nehmen und versucht zu Beginn des Buches auch Anzeichen für diese Krankheit bei Jani zu finden. Er macht eigentlich alles wie die Ärzte, die bestimmte Anzeichen nicht wahrnehmen wollen, weil es eben untypisch ist in dem Alter bzw. imaginäre Freunde typisch. Er schreit, wird sauer, schlägt um sich und ist am Boden zerstört, nimmt jedoch kaum Hilfe an. Und genau der Punkt bringt mich dazu so unentschieden über ein Urteil zu sein. Am Ende wird irgendwie nicht klar dass es schrecklich war ist: Jani ist immer noch sein geniales Kind, die Schizophrenie haben sie sowieso schon am ersten Tag erkannt gehabt und nur die Ärzte sind schuld und müssen was tun. Hm ja und dann? Hört das Buch einfach auf. Wurde Jani richtig eingestellt? Was ist mit ihrem Bruder Bodhi? Was ist mit ihrer Ehe??? Fazit: Die Erzählungen sind schockierend, die Geschichte wirklich schlimm. Hier wird aber hauptsächlich der Kampf mit dem System beschrieben. Mir fehlt jedoch die Auflösung, die genaue Information: Was genau bedeutet es für jede einzelne Person der Familie mit Schizophrenie zu leben?

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Meine Meinung Ich musste wirklich kurz überlegen, ob ich hierzu eine Rezension schreiben kann, denn ich merke, ich denke hier sehr persönlich. Zum einen schockieren mich solche Geschichten, zum anderen spielt hier eindeutig mein Beruf als Ergo- und Schmerztherapeutin mit ein, was eine wertungsfreie Rezension kaum zulässt. (wundert euch nicht, dass ich mal Jani und in den Zitaten Janni schreibe, dass Mädchen hat ihren Namen selbst des Öfteren abgeändert) Vom Aufbau und Schreibstil ist dieses Buch sehr gelungen. Michael Schofield, der Vater kann uns seine Eindrücke gut vermitteln. Die Kapitel sind mit Daten betitelt. Das ein Vater und nicht die Mutter so eine Geschichte erzählt, ist selten und das merkte ich beim Lesen immer wieder. Die Ich-Form war ständig da und sehr oft ertappte ich mich, dass ich beim Lesen die Mutter Susan vor mir hatte und nicht Michael. Einfach ein Denkfehler meinerseits, aber ab und zu führte das zu Verwirrung. Zu den Charakteren selbst wollte ich mich erst gar nicht äußern, denn es sind reale Menschen, die niemand erschaffen hat. Man steckt als Leser nicht in dieser Situation drin, erlebt dieses zum Teil nervenzerreißende Leben nicht mit. Dennoch erscheinen für mich beide Elternteile im Buch als sehr schwache Persönlichkeiten. Die Mutter meist noch mehr, als der Vater. Beide gehen das Thema Jani falsch an. Dass sie das Mädchen über alles lieben, glaube ich sofort. Aber der Weg bis dahin, bis die Diagnose Schizophrenie gestellt wurde, war ein harter Weg und manchmal haben sie ihn sich selbst erschwert. Jani selbst war von klein auf ein außergewöhnliches Mädchen, fast zu außergewöhnlich, dass ich mich manchmal fragte, ob das wirklich eine wahre Geschichte ist. Zum Beispiel hier: „Janni war von Anfang an Frühentwicklerin und konnte schon mit acht Monaten sprechen, mit 13 Monaten kannte sie sämtliche Buchstaben, die großen wie die kleinen, selbst wenn sie auf der Seite lagen oder auf dem Kopf standen. Mit 18 Monaten sprach sie in grammatikalisch korrekten Sätzen und stellte sich anderen mit den Worten vor: Ich heiße Janni Paige und bin 18 Monate alt.“ (S. 18) Dies ist nur ein Beispiel, welches ihr Vater im Buch anführt. Mit 6 besaß Jani einen IQ von 146. ABER der Test, der gemacht wurde reichte nicht aus, denn sie erreichte hier 99,9%, dh. der wahre IQ lag wohl noch deutlich höher. Diese Tatsachen lassen mich staunen und gleichzeitig bin schockiert, dass es sowas gibt. Und dann wäre da noch Jani’s Bruder Bodhi. Michael und Susan Schofield bekamen ein weiteres Kind, um Jani in Hinsicht auf ihre soziale Interaktion zu unterstützen. Wenn sie mit anderen nicht spielt, dann vielleicht mit ihrem Bruder und dann kam alles so anders. Bereits beim Lesen, war mir klar, dass Bodhi keine „normale“ Entwicklung durchmachen wird. Er hat als Kleinkind einfach zu viel mitbekommen. Ja, als Schmerztherapeutin waren da einige sehr schockierende Szenen im Buch, bei denen ich mir dachte, dass wird Folgen haben. Auch hier möchte ich niemanden angreifen, aber die Eltern haben sich oftmals falsch verhalten, was nicht aus Absicht heraus passierte, sondern aus Unwissenheit. Vor allem das letzte Drittel wurde sehr emotional. Ob der Titel zu hundert Prozent passt, weiß ich nicht. Mich zumindest ließ er anderes erahnen. Mein Fazit Wow! Wieder mal hat mich eine wahre Geschichte um das kleine Mädchen Jani komplett erwischt. Dieses Buch lässt einen beim Lesen nicht los und im Nachhinein auch nicht. Eine Bewertung fällt hier wirklich schwer, denn bewerte ich die Geschichte, die Personen oder einfach nur das Buch (Schreibstil, Aufbau usw.) und blende die Geschichte und meine Meinung dazu aus? Im Nachhinein ist es jedoch eine Geschichte, die ich weiterverfolgen werde. Vielleicht schreibt Michael Schofield ein weiteres Buch über die Jugendjahre seine Tochter und evtl. bezieht er auch das Schicksal seines Sohnes mit ein.

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Ich musste wirklich kurz überlegen, ob ich hierzu eine Rezension schreiben kann, denn ich merke, ich denke hier sehr persönlich. Zum einen schockieren mich solche Geschichten, zum anderen spielt hier eindeutig mein Beruf als Ergo- und Schmerztherapeutin mit ein, was eine wertungsfreie Rezension kaum zulässt. (wundert euch nicht, dass ich mal Jani und in den Zitaten Janni schreibe, dass Mädchen hat ihren Namen selbst des Öfteren abgeändert) Vom Aufbau und Schreibstil ist dieses Buch sehr gelungen. Michael Schofield, der Vater kann uns seine Eindrücke gut vermitteln. Die Kapitel sind mit Daten betitelt. Das ein Vater und nicht die Mutter so eine Geschichte erzählt, ist selten und das merkte ich beim Lesen immer wieder. Die Ich-Form war ständig da und sehr oft ertappte ich mich, dass ich beim Lesen die Mutter Susan vor mir hatte und nicht Michael. Einfach ein Denkfehler meinerseits, aber ab und zu führte das zu Verwirrung. Zu den Charakteren selbst wollte ich mich erst gar nicht äußern, denn es sind reale Menschen, die niemand erschaffen hat. Man steckt als Leser nicht in dieser Situation drin, erlebt dieses zum Teil nervenzerreißende Leben nicht mit. Dennoch erscheinen für mich beide Elternteile im Buch als sehr schwache Persönlichkeiten. Die Mutter meist noch mehr, als der Vater. Beide gehen das Thema Jani falsch an. Dass sie das Mädchen über alles lieben, glaube ich sofort. Aber der Weg bis dahin, bis die Diagnose Schizophrenie gestellt wurde, war ein harter Weg und manchmal haben sie ihn sich selbst erschwert. Jani selbst war von klein auf ein außergewöhnliches Mädchen, fast zu außergewöhnlich, dass ich mich manchmal fragte, ob das wirklich eine wahre Geschichte ist. Zum Beispiel hier: „Janni war von Anfang an Frühentwicklerin und konnte schon mit acht Monaten sprechen, mit 13 Monaten kannte sie sämtliche Buchstaben, die großen wie die kleinen, selbst wenn sie auf der Seite lagen oder auf dem Kopf standen. Mit 18 Monaten sprach sie in grammatikalisch korrekten Sätzen und stellte sich anderen mit den Worten vor: Ich heiße Janni Paige und bin 18 Monate alt.“ (S. 18) Dies ist nur ein Beispiel, welches ihr Vater im Buch anführt. Mit 6 besaß Jani einen IQ von 146. ABER der Test, der gemacht wurde reichte nicht aus, denn sie erreichte hier 99,9%, dh. der wahre IQ lag wohl noch deutlich höher. Diese Tatsachen lassen mich staunen und gleichzeitig bin schockiert, dass es sowas gibt. Und dann wäre da noch Jani’s Bruder Bodhi. Michael und Susan Schofield bekamen ein weiteres Kind, um Jani in Hinsicht auf ihre soziale Interaktion zu unterstützen. Wenn sie mit anderen nicht spielt, dann vielleicht mit ihrem Bruder und dann kam alles so anders. Bereits beim Lesen, war mir klar, dass Bodhi keine „normale“ Entwicklung durchmachen wird. Er hat als Kleinkind einfach zu viel mitbekommen. Ja, als Schmerztherapeutin waren da einige sehr schockierende Szenen im Buch, bei denen ich mir dachte, dass wird Folgen haben. Auch hier möchte ich niemanden angreifen, aber die Eltern haben sich oftmals falsch verhalten, was nicht aus Absicht heraus passierte, sondern aus Unwissenheit. Vor allem das letzte Drittel wurde sehr emotional. Ob der Titel zu hundert Prozent passt, weiß ich nicht. Mich zumindest ließ er anderes erahnen. Mein Fazit Wow! Wieder mal hat mich eine wahre Geschichte um das kleine Mädchen Jani komplett erwischt. Dieses Buch lässt einen beim Lesen nicht los und im Nachhinein auch nicht. Eine Bewertung fällt hier wirklich schwer, denn bewerte ich die Geschichte, die Personen oder einfach nur das Buch (Schreibstil, Aufbau usw.) und blende die Geschichte und meine Meinung dazu aus? Im Nachhinein ist es jedoch eine Geschichte, die ich weiterverfolgen werde. Vielleicht schreibt Michael Schofield ein weiteres Buch über die Jugendjahre seine Tochter und evtl. bezieht er auch das Schicksal seines Sohnes mit ein.

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Inhalt: Jani ist erst vier Jahre alt, da befürchten Michael und Susan Schofield bei ihrer Tochter schizophrene Halluzinationen. Die damit konfrontierten Ärzte wiegeln ab, bei einem so kleinen Kind sei so etwas unvorstellbar. Doch der Verdacht bestätigt sich: Bei dem inzwischen sechsjährigen Mädchen wird Schizophrenie diagnostiziert. Jani lebt in einer Welt aus Halluzinationen und gewalttätigen Vorstellungen mit Hunderten imaginärer innerer „Freunde“. Eine Ratte flüstert ihr ein, ihren Bruder zu misshandeln, eine Katze sagt ihr, sie solle sich selbst töten, eine Stimme in ihr drängt sie dazu, aus dem Fenster zu springen. Und mittendrin in diesem Chaos aus nicht enden wollenden Wahnvorstellungen und Wutanfällen: Janis Eltern, die alles daransetzen, das Leben ihrer beiden Kinder zu schützen, während die Familie auseinanderzubrechen droht. Meine Meinung: Psychologie und psychische Krankheiten haben mich schon immer interessiert und so habe ich beschlossen das Buch beim Bloggerportal anzufragen. Als es dann kam habe ich gleich angefangen zu lesen. In den ersten Kapitel konnte ich die Eltern sehr gut nachvollziehen, sie wussten nicht was mit ihrem Kind los ist und auch die Schlussfolgerung von Michael, dass sein Kind hochbegabt ist und deswegen ein bisschen "anders" ist durchaus verständlich. Dich mit der Zeit wird es immer weniger nachvollziehbar, wie die Eltern mit der Situation umgehen. Natürlich ist es nicht einfach, wenn man nicht weiß was seinem Kind fehlt aber meiner Meinung nach haben die Eltern ihre Augen sehr vor der Wahrheit verschlossen und wollten zu lange nicht sehen, dass ihr Kind ernsthafte Probleme hat. Besonders Michael hat mich ungefähr ab der Hälfte des Buches sehr gestört. Sein Denken war immer: Ich, ich ich. Ich bin der arme dem das Kind weggenommen wird, ich bin der einzige, der mit Janni umgehen kann, ich bin der Beste. Der Mutter wurde totale Unfähigkeit vorgeworfen obwohl sie sich genauso bemüht hat. Wie gesagt einiges kann man nachvollziehen und ich denke die wenigsten haben das gleiche durchgemacht und können wirklich beurteilen aber nur vom Lesen bekommt man ein negatives Gefühl gegenüber Michael Schofield, dem Vater. Was mir auch aufgefallen ist ist, dass es in der Familie der beiden Eltern jeweils auch schon einige Fälle von psychischen Krankheiten gab, eingeschlossen der beiden, was die Chance für die Kinder auch erhöht. Die einzig gute Idee war die Idee mit den getrennten Wohnungen und ich frage mich, warum niemand früher auf die Idee gekommen ist. Was mich außerdem geschockt hat, war, dass die Krankenhäuser so abgeblockt haben und niemand helfen wollte. Natürlich sieht der Leser die Geschehnisse nur aus der Sicht von Michael und dass er eine verzerrte Wirklichkeitswahrnehmung hat ist nach den oben genannten Tatsachen auch klar, deswegen weiß ich nicht in wie weit das wirklich stimmt, jedoch kann ich mir gut vorstellen, dass niemand dafür verantwortlich sein will, dass ein kleines Mädchen psychische Störungen hat. Die Vorstellung dem eigenen Kind fehlt etwas und es könnte eine Bedrohung für das Geschwisterchen sein und alle verschließen die Augen davor ist sehr furchteinflößend und in der Hinsicht muss man den Eltern ein Kompliment fürs Durchhalten eingestehen. Alles in allem hat mich das Buch sehr zwiegespalten zurückgelassen, ich habe mich danach viel im Internet über den Fall informiert, da das Buch ja eine Biografie ist und somit alles genau so passiert ist. Im Internet bin ichdann zum ersten Mal auf Stimmen gestoßen die meinten Jannis Krankheit sei auf elterliche Vernachlässigungen zurückzuführen, allerdings kann ich dem nicht zustimmen zumindest was das Buch angeht scheinen die beiden doch als relativ normale Eltern - so normal man in dieser Situation eben sein kann. Fazit: Wer sich für Psychologie und psychische Krankheiten interessiert, dem kann ich das Buch empfehlen, stellt euch allerdings auf einen nervtötenden Protagonisten ein, der viel Platz in diesem Buch einnimmt. Wem es allein um Jannis Krankheit geht, der sollte es deswegen vielleicht lieber nicht lesen. Ich gebe dem Buch 3 Sterne, denn es ist gut geschrieben, allerdings haben mich viele Punkte gestört.

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Titel: Ich will doch bloß sterben, Papa Autor: Michael Schofield Genre: Sachbuch / Roman Preis: 19,99€ Seiten: 336 Inhalt: Jani ist erst vier Jahre alt, da befürchten Michael und Susan Schofield bei ihrer Tochter schizophrene Halluzinationen. Die damit konfrontierten Ärzte wiegeln ab, bei einem so kleinen Kind sei so etwas unvorstellbar. Doch der Verdacht bestätigt sich: Bei dem inzwischen sechsjährigen Mädchen wird Schizophrenie diagnostiziert. Jani lebt in einer Welt aus Halluzinationen und gewalttätigen Vorstellungen mit Hunderten imaginärer innerer „Freunde“. Eine Ratte flüstert ihr ein, ihren Bruder zu misshandeln, eine Katze sagt ihr, sie solle sich selbst töten, eine Stimme in ihr drängt sie dazu, aus dem Fenster zu springen. Und mittendrin in diesem Chaos aus nicht enden wollenden Wahnvorstellungen und Wutanfällen: Janis Eltern, die alles daransetzen, das Leben ihrer beiden Kinder zu schützen, während die Familie auseinander zu brechen droht. (Inhaltsangabe von der Verlagsseite http://www.randomhouse.de/Buch/Ich-will-doch-bloss-sterben-Papa-Leben-mit-einer-schizophrenen-Tochter/Michael-Schofield/e438331.rhd) Meinung: Ich fand das Buch sehr interessant. Man kann sich gut in die Gedanken des Vaters hinein versetzen und die Problematik dieser Krankheit nachvollziehen. Jedoch halte ich manche Maßnahmen der Eltern für fragwürdig und nicht sinnvoll. Trotzdem fand ich das Buch toll und mir hat auch der Schreibstil sehr gut gefallen. Bewertung: 3,5 von 5 Sternen Ich habe momentan leider Probleme mit meinem Blog und kann aktuell nur hier Rezensionen schreiben. diese Rezension wurde nicht von mir verfasst, sondern von einer Freundin, die ab und zu Rezensionen für meinen Blog schreibt. Danke dafür!

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