Leserstimmen zu
Füreinander bestimmt. Violet und Luke

Jessica Sorensen

Callie und Kayden (3)

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Sommerferien bedeuten für Luke er muss sich eine Bleibe suchen, nach Hause zu seiner drogensüchtigen, total verrückten Mom kann er auf keinen Fall! Da er aber kein Geld hat und auch seine Freunde nicht bitten möchte, die nichts über seine kaputte Familienlage wissen, ist das für ihn ein Problem. Violet trifft das erste Mal auf Luke als sie von einer Party flüchtet, besser gesagt einer ihrer SCHUHE trifft Luke als sie aus dem Fenster springt. Der eigentlich unnahbare Luke beginnt sich Violet langsam zu nähern und genießt die Wortgefechte mit ihr. Doch er merkt das mit Violet irgendetwas nicht okay ist und versucht mehr über den dunklen Schatten in ihrer Vergangenheit herauszufinden. Wer schon einmal ein Buch von Jessica Sorensen gelesen hat weiß genau wie viel Herzblut sie in die Erstellung "perfekter" Charaktere legt. Auch hier haben mich die Protagonisten absolut überzeugt und zu tiefste berührt. Auf der einen Seite Luke, den ich schon aus den Callie & Kayden Büchern kannte, laut Violet ein 'stoisch Unnahbarer', der versucht seine dunkle Vergangenheit und aktuellen Probleme in Alkohol und One-Night-Stand zu ertrinken. Die Rückblicke die man während der Geschichte hat mich eine starke Verbindung zu ihm aufbauen lassen die mich auch nach Beendung des Buches nicht mehr losgelassen hat. Auch aus Violet gab es einige Vergangenheitschnipsel die mein Herz berührt haben. Ein besonders großes Thema in diesem Buch sind 'krumme Dinger' wie Drogendealen (Violets Spezialgebiet) aber auch Alkohol. Tränen gab es für mich in diesem Buch genug und ich denke es fällt nicht nur mir furchtbar schwer bei diesem Buch distanziert zu bleiben weil man sich zu den Charakteren und deren furchtbaren Situationen einfach so hingezogen fühle und nicht anders kann als mit ihnen zu fühlen. Die Liebe zwischen Violet und Luke, ist im Gegensatz zu der zarten, gebrechlichen Liebe von Callie und Kayden eher durch gegenseitiges Misstrauen und schlechte Erfahrungen geprägt, das macht sie aber nicht auch nur im geringsten schwächer. ~ FAZIT ~ Jessica Sorensen hat bei mir wieder für eine Gefühlsachterbahn, Herzblut und Tränen gesorgt. Mit dem Paar Violet & Luke hat sie eine wunderbare Kombination erschaffen, von der ich noch mehr lesen will. Meine absolute liebste New/Young-Aduld-Reihe!

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INHALT Violet und Luke kennen sich nur flüchtig durch ihre gemeinsamen Freunde und hatten nie viel miteinander zu tun, bis Violet auf einer Party einen seltsamen Zusammenprall mit Luke hat. Beide wollen eigentlich nichts voneinander wissen, können sich aber auf der anderen Seite auch nicht voneinander fernhalten. Sie hatten beide eine sehr schwierige Vergangenheit: Luke litt unter den Drogenproblemen seiner Mutter und Violet wuchs ohne je geliebt zu werden in diversen Pflegefamilien auf. Die Vergangenheit holt die beiden immer wieder ein und so lassen sie sich niemals auf eine Beziehung oder ähnliches ein, weil sie sich nicht fähig dazu halten. Zwischen den beiden ist es aber zum ersten mal irgendwie anders und vielleicht könnte der andere ja verstehen warum einen die Vergangenheit zu dem gemacht hat, was man jetzt ist?! MEINE MEINUNG Viele sind ja der Meinung, dass die Bücher von Jessica Sorensen dieser Reihe von Band zu Band schlechter werden. Ich muss zugeben, dass sich dieser Band hier die ersten 150 Seiten auch wirklich gezogen hat und ich schon dabei war diesen Stimmen recht zu geben. Ab einem bestimmten Punkt ging es dann aber bergauf und nach und nach wurde die Geschichte richtig interessant und spannend. Violet und Luke sind komplett anders als Callie und Kayden in den beiden Bänden zuvor, aber ich fand sie trotz dass sie so "kaputt" sind und nicht wissen, was sie vom Leben überhaupt erwarten sollen, sehr sympathisch! Vor allem Violet hat mir leid getan, da sie diejenige ist, die so gar niemanden hat, der sie so akzeptiert wie sie ist. Seth, den ich in den ersten beiden Teilen der Reihe kennen gelernt habe und sehr sympathisch fand, hat sich ihr gegenüber zum Beispiel total daneben benommen, so kannte ich ihn gar nicht... Schon aus den ersten beiden Bänden kennt man es, dass sich die Protagonisten aufgrund ihrer Vergangenheit in der Zukunft mit starken psychischen Krankheiten auseinander setzen müssen, die sich auf eine bestimmte Weise äußern. Auch hier ist das wieder der Fall, nur dass es natürlich diesmal andere Laster sind, mit denen die beiden Jugendlichen zu kämpfen haben. Die Vergangenheit der beiden hat mich sehr schockiert und zum Teil bin ich mir nicht sicher ob das alles realistisch rüberkommt, was erzählt wurde. Es gab hin und wieder einfach ein paar zu viele Zufälle. Aber ich habe das einfach so hingenommen und dann hat mich das auch nicht weiter gestört. Die Geschichte wird abwechselnd aus Violets und aus Lukes Sicht erzählt, wie man es von Jessica Sorensen's Büchern gewohnt ist. Das hat mir wieder sehr gut gefallen! Am Schluss wollte ich dann unbedingt wissen wie es weiter geht, da das Buch mit einem absoluten Cliffhanger endet! FAZIT Das Buch startet langsam, nimmt aber im Laufe der Geschichte immer weiter an Fahrt auf! Nichts für jedermann, aber für Fans von tiefgründigen Büchern mit dunkler Vergangenheit.

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